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Blick vom Ehrenmal auf Laboe



Verliebt in Laboe ...

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Das Bild des Tages......


Montag, 24. Juni 2019


Moin Moin aus Laboe, 

 

die Kieler Woche ist eröffnet und was ist? Das erste Wochenende konnten wir bei strahlendem Sonnenschein genießen, die Laboer schauen laufend in den fast wolkenlosen Himmel um dann trocken zu bemerken: „Kieler Woche und schönes Wetter? Dascha gediegen.“

 

Aber es war und ist bislang wirklich traumhaft. Rund 2.000 Veranstaltungen wird es in Kiel geben, 400 Konzerte unter dem Motto „umsonst und draußen“ und insgesamt 3 Millionen Besucher werden auch in diesem Jahr wieder in und um Kiel erwartet.

 

Davon profitiert natürlich auch Laboe, freie Betten sind kaum noch vorhanden und es „brummt“ in Laboe. Denn in Laboe ist ja der ideale Punkt für „Sehleute“, wenn jeden Tag die unzähligen Segelboote, Dampfschiffe, Container- oder Kreuzfahrtschiffe fast zum Greifen nah am Strand von Laboe vorbei fahren.

 

Und daher werden wir in dieser Woche auch eine Menge Bilder in meinem Album finden, die zumindest versuchen, für meine Leserinnen und Leser in der Ferne ein bisschen Kieler Woche Feeling in die Welt hinaus zu tragen.

 

Auch in Laboe gab es am Freitagabend ja eine Mini-Kieler Woche, als die Boote der „Classic Week 2019“ im Hafen von Laboe eintrafen. Veranstalter war der Freundeskreis klassischer Yachten in Zusammenarbeit mit dem Kieler Yachtclub und weiteren Vereinen, gestartet war die Regatta am 15.6. in Sønderborg/DK und führte über Kappeln, Eckernförde und Laboe nach Kiel.

 

Das war dann schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf die „German Classics“, die vom 15. – 18. August wieder in Laboe stattfinden, auch hier ist der Veranstalter wieder der Freundeskreis Klassischer Yachten aus Kiel. Schauen wir also mal im Album, was alles für schöne Boote am Freitagabend im Hafen festgemacht hatten.

 

Ansonsten sehen wir im Album wie schon eingangs erwähnt, eine Menge Schiffe auf den Bildern. Und da brauche ich gar nicht so viel zu schreiben, die Fotos sprechen für sich.

 

Volles Haus – also eher volle Freilichtbühne, gab es am Sonntag bei der Musikmuschel, als der Shantychor „Kieler Förde“ auftrat. Also entweder haben wir bislang wettertechnisch Weltuntergang gehabt sodass sogar ein Konzert abgebrochen werden musste, oder die Sonne brettert erbarmungslos von oben. Wer so wie ich eh schon einen Stich hat <grins> lief nun Gefahr, sich zusätzlich auch noch einen Sonnenstich zu holen.

 

Früher hatten wir nicht nur einen Kaiser, sondern auch mal Sonnenschirme bei den Bänken stehen, (Beweisfoto im Album) ich weiß gar nicht, ob die noch existieren, aber die wären jetzt echt toll gewesen am Sonntag. Doch das tat der Stimmung alles keinen Abbruch, da wurde laut mitgesungen und mitgeschunkelt. Der Shantychor Kieler Förde besteht aus insgesamt 26 Shantysängern und einer Shantylady am Akkordeon unter der Leitung von Bernd Ruhberg.

 

Und sie treten nicht nur in Kiel, Büsum, Damp, Laboe usw. auf, sondern hatten auch schon internationale Auftritte in Brest/Frankreich oder in Kaliningrad. Auch auf Kreuzfahrtschiffen und Fähren sind sie gern gesehene Musiker. Und so schwappte die gute Laune der Musiker auch sofort auf das Publikum über. Wer einmal den Eröffnungs/-Titelsong des Shantychores hören möchte drückt HIER und hat dann auch die Lautsprecher an oder die Kopfhörer auf.

 

Da muss ich nun auch noch nochmal einen lieben Gruß loswerden an die netten Damen aus dem Rheinland die ich bei dem Auftritt des Shantychores getroffen habe. Sie machen das erste Mal Urlaub in Laboe und haben Quartier in den Appartements beim Ehrenmal bezogen. Denn sie wollen sich in das fröhliche Getümmel der Kieler Woche zu stürzen und obwohl sie erst am Samstag angereist waren, versprach mir meine sympathische Sitznachbarin, sie möchte auf jeden Fall noch einmal nach Laboe kommen. Na dann Mädels, viel Spaß auf der Kieler Woche und in Laboe.

 

Am kommenden Mittwoch tritt in der Musikmuschel um 19:30 Uhr das Duo „MaJo“ auf. Die beiden waren schon öfters zu Gast im Freya-Frahm-Haus. Marion und Jogi (Joachim) spielen eher ruhige Songs aus den Bereichen Jazz, sie singen internationale Songs in englischer, französischer, spanischer oder italienischer Sprache und neben deutschsprachigen Songs können die beiden auch Titels op platt. Kiek wi mol, wat ankümmt bi de Tohörers.

 

So, das war es zum Start der letzten Woche im Juni, ich habe eben auch ganz verblüfft auf meinen Kalender geschaut, dass der Monat nun auch schon wieder fast zu Ende ist.

 

Genießen wir also weiterhin das schöne Wetter an der Küste und die vielen Segelschiffe hier auf der Kieler Förde. Ich sage Tschüss bis zum Mittwochabend

 

Euer Ostsee-Peter

 

Freitag, 21. Juni 2019


Moin Moin aus Laboe, 

 

was der Karneval in Köln, Düsseldorf und Umgebung ist für Norddeutschland die Kieler Woche die heute schon mal ganz still und mehr inoffiziell mit dem Einlaufen der Nato-Schiffe begonnen hat. Seit 6:30 Uhr haben mehr als 35 Marineschiffe den Tirpitzhafen angesteuert. Das 189 Meter lange US-Kommandoschiff USS "Mount Whitney" ist dabei das größte Schiff. Aber auch zahlreiche Marineeinheiten wie Zerstörer, Fregatten, Kommando- und Hilfsschiffe sowie Mienenjäger aus Spanien, Frankreich, Belgien, Norwegen, Dänemark, Lettland und Polen machen in Kiel fest.

 

Es ist die 125. Kieler Woche und in den kommenden 10 Tagen werden wieder mehr als 3 Millionen Besucher in und um Kiel erwartet. Offiziell eröffnet wird die Kieler Woche am Samstag um 19:30 Uhr auf der Rathausbühne von Familienministerin Frau Dr. Franziska Giffey.

 

400 Konzerte „umsonst und draußen“ wird es geben und natürlich viel Rummel, viel Spaß für groß und Klein und auch das Internationale Dorf und die Krusenkoppel werden wieder tausende von Besuchern anziehen.

 

Verstimmungen gab es ja schon im letzten Jahr bei den Crews der Großsegler, denn sie fühlen sich in Kiel nicht so gut aufgehoben wie in anderen Häfen. Daraufhin hat man in Kiel zwar Besserung gelobt, erstmals wurden Hafengeld, Liegegeld und Kaigeld in diesem Jahr abgeschafft, trotzdem liegen lt. Kieler Nachrichten bislang nur Anmeldungen für 83 Schiffe zur Windjammerparade vor, bei der Hanse-Sail in Rostock sind dagegen 150 Schiffe mit 5 Großseglern gemeldet. In Kiel wird als einziger Großsegler die russische „MIR“ mit 105 Metern Länge mit dabei sein.

 

In diesem Punkt muss noch reichlich etwas geschehen, denn schließlich ist die Kieler Woche das größte Segelsportereignis der Welt, wobei in den letzten Jahren der Kommerz immer mehr in den Vordergrund und die eigentlichen Segelwettbewerbe in den Hintergrund gerückt sind. Wir in Laboe (wie nett) können es daher ruhig angehen lassen, Trubel haben wir hier nicht, dafür können wir jeden Tag die unzähligen Schiffe auf der Kieler Förde bestaunen.

 

Normalerweise ist das Wetter zur Kieler Woche ja jedes Jahr meist sehr durchwachsen, aber wir sind ja optimistisch.

 

Ein paar NATO-Schiffe die zu meiner PN (Peters Normalzeit) an Laboe vorbei fuhren habe ich fotografisch im Bild festgehalten, darunter die dänische Flugabwehr-Fregatte Iver Huitfeldt oder den amerikanischen Zerstörer USS Gravely. Zum Wochenende gibt es dann auch noch ein paar Blumenbilder aus dem Naturerlebnisraum und auch ein paar aktuelle Bilder vom ehemaligen Reiterhof Goerke im Oberdorf füge ich heute einmal wieder bei. Im Moment sieht man da nur eine große, leere Fläche, aber in 10 Jahren werden die Bilder dann schon interessanter wenn gerade die Neubürger dann einmalo sehen können, wie es einst dort ausgesehen hat.

 

Am Wochenende finden in Laboe im Rahmen der „Classic Week 2019“ Wettfahrten statt. Die Tour führt die Teilnehmer mit rund 160 Booten von Sonderburg über Kappeln, Eckernförde, Laboe bis nach Kiel. Es ist nur ein kurzer Abstecher nach Laboe, am Samstagmorgen um 9:30 Uhr wird wieder gestartet um nach einer Wettfahrt auf der Förde am Nachmittag dann Kiel zu erreichen.

 

Im Freya-Frahm-Haus ist die Ausstellung „Farbe bekennen“ von jeweils 11:00 bis 18:00 Uhr geöffnet und am Sonntag spielt in der Musikmuschel für alle Shantyfreunde im Rahmen der Promenadenkonzertreihe der „Shantychor Kieler Förde“ auf. Ob die inoffizielle Hymne von Laboe „Lieber kleiner Steuermann“ oder Rolling Home“, hier kann ordentlich mitgesungen und geschunkelt werden.

 

So, das war es für diese Woche aus Laboe, je nach Lust und Laune viel Spaß auf der Kieler Woche oder im ruhigen Laboe.

 

Alles Liebe wünscht Euch der

Ostsee-Peter


Mittwoch, 19. Juni 2019



Moin Moin aus Laboe, 

 

also Petrus macht ja Sachen mit uns hier in Laboe – am gestrigen Vormittag Temperaturen um die 30 Grad, kaum Wind, da bin ich dann erst mal an mein Lieblingsplätzchen im Naturerlebnisraum gegangen, zu den großen Steinen, wo man den weiten Blick auf das Meer hat. Aber auch hier wehte kaum Wind, daher dann durchgeschwitzt nur vom still sitzen.

 

Dafür gings dann nachmittags richtig zur Sache mit Gewitter und kurzen, aber heftigen Regenfällen. Immerhin, es kühlte sich ab bis auf unter 20 Grad, das war dann wieder prima auszuhalten. Aber was dann für ein seltsamer Sonnenuntergang im Regen und Dunst. Mal sah es aus, als wenn ein UFO in Schilksee landet, dann war es schmutzig-schweflig- gelb-dunstig, ich weiß gar nicht, wie ich das beschreiben soll, auf jeden Fall außergewöhnlich. Natur halt.

 

Die Arbeiten am Skateboat im Rosengarten schreiten voran, die Reling ist schon montiert, wie es im Moment auf der Baustelle aussieht sehen wir im Album.

 

Am Freitag, den 21. Juni eröffnet um 17:00 Uhr eröffnet das Freya-Frahm-Haus eine neue Ausstellung unter dem Titel „Farbe bekennen“. Und genau das machen die 7 Künstlerinnen und Künstler der „Ausstellungsgemeinschaft Lauenburgischer Künstler“, kurz ALK.

 

Die Gruppe ist schon zum zweiten Mal zu Gast in Laboe und arbeitet seit über 25 Jahre zusammen. Als Atelier dient ihnen ein stillgelegtes Laboratorium einer Klinik in Edmundsthal-Siemerswalde in Geesthacht. Dort kommen sie immer dienstags zusammen um ihre Werke zu erschaffen, um neue Ausstellungen zu planen und vorzubereiten.

 

Farbe bekennen, das kann auf ganz vielfältige Weise geschehen, wie die Besucher ab Freitag und den kommenden 3 Wochenenden im Freya Frahm Haus sehen können.

 

Renate Lehfeldt fotografiert sehr gerne die Natur, aber auch Gegenständliches, wobei sie es immer aus einem ganz besonderen Blickwinkel heraus macht. Gundel Wilhelms Zeichnungen und Bilder weisen auf die farbenfrohe Natur hin während Hilke Enders Menschen mit ganz unterschiedlichen Techniken wie Acryl, Öl, Stiften und in Mischtechnik auf die Leinwand bannt.

 

Ursula Langhof zeigt teils farbenfrohe, teils abstrakte Gegenstände in Form von Collagen du Zeichnungen, Freia Steinmann arbeitet sowohl mit Acrylfarben als auch mit Kohle, Wachsmalstiften und verschiedenen Materialien. Auch sie zeigt einige Werke zum Thema Mensch.

 

Noch nicht dabei waren heute die beiden männlichen Teilnehmer Holm Lilie, er wird am Freitag seine wunderschönen Bleiverglasungen zeigen und als Gast wird der Bildhauer Franz Kraft aus Hamburg einige Skulpturen ausstellen.

 

Die Besucher der Ausstellung erwartet also eine ganz unterschiedliche Herangehensweise zum Thema „Farbe bekennen“. Es ist nicht nur eine Stilrichtung, es sind gleich 7. Wem nun was am besten gefällt – tja, da muss man nun wohl auch als Zuschauer einmal Farbe bekennen. Ich wünsche auf jeden Fall ganz viel Spaß beim Besuch der Ausstellung.

 

Geöffnet ist bis zum 7. Juli freitags von 13-17 Uhr, sonnabends und sonntags von 11-17 Uhr, der Eintritt ist frei.

 

Hinweisen möchte ich auch noch einmal auf die Naturkundlichen Führungen im Naturerlebnisraum "Dünenlandschaft Laboe". Dipl. Geographin Susanne Hörger-Ahlers kennt in dem Naturschutzgebiet jede Pflanze, jedes Tier und weiß eine Menge interessanter Geschichten über die Entstehung dieses Naturschutzgebietes. Dort, wo einst ein großer Campingplatz war, erobert nun die Natur dieses Gebiet wieder zurück.

 

Treffpunkt ist jeden Donnerstag um 10:00 Uhr vor dem Pavillon bei der Meeresbiologischen Station, die Führungen dauern ca. 2 Stunden und sind für Inhaber der Ostsee-Card kostenfrei, ansonsten 2 € die sie wirklich lohnen.

 

So, das war es für den Mittwoch, draußen donnert es schon wieder, es sind auch schon wieder Gewitter und Regen angesagt, hoffentlich fällt das nicht im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser mit dem Dance On um 19:30 Uhr an der Musikmuschel.

 

Wie dem auch sei, ich sage schon mal Tschüss bis zum Freitag.

 

Euer Ostsee-Peter


Nachtrag 20:00 Uhr


was für ein gewaltiges Unwetter über Laboe. Das Konzert von Dance On musste leider wegen Starkregen, heftigen Böen und Gewitter abgebrochen werden. Seeeehr schade, denn 3 oder 4 Songs konnte die Gruppe spielen, aber dann war sozusagen Weltuntergang. Fotos kommen später noch im Album, muss nun erst mal unter die Dusche, bin nass bis auf die Haut.


Aber wie heißt es doch immer so schön: Der Ostsee-Peter - immer mittendrin statt nur dabei. Liebe Grüße.


Montag, 17. Juni 2019


Moin Moin aus Laboe, 

 

ein recht sonniges Wochenende liegt hinter uns in Laboe und etwas ganz besonderes zu feiern gab es auch, nämlich das 100-jähriges Bestehen der Ortsgruppe Laboe vom Sozialverband Deutschland, kurz SoVD.

 

Viele prominente Gäste hatten sich zum Gratulieren eingefunden, persönlich etwas merkwürdig fand ich allerdings die Tatsache, dass der neue Bürgervorsteher bei den Grußworten nicht anwesend war, denn seit dem 1.6.2019 gibt es ja neben dem hauptamtlichen Bürgermeister einen ehrenamtlichen Bürgervorsteher, der genau solche repräsentativen Aufgaben im Auftrage der Gemeinde ausführen sollte. Gesehen habe ich ihn allerdings bislang noch auf keiner Veranstaltung in Laboe.

 

100 Jahre Sozialverband Deutschland, der 1. Vorsitzende des Ortsvereins, Hans-Jürgen Chinnow, blickte noch einmal zurück auf die Anfänge des Vereins. Gegründet wurde er 1919 von 21 Personen in Laboe, damals hieß der Verein noch „Reichsbund“. Damals gings es hauptsächlich um die Hilfe für Kriegsversehrte des 1. Weltkriegs, die aufgrund von Behinderungen sonst keine Existenzmöglichkeiten mehr gehabt hätten.

 

1933 wurde dann der Reichsbund, wie viele andere Vereine auch, von den damaligen Machthabern verboten, nach Kriegsende fanden sich 1946 aber sofort wieder Menschen zusammen, um den Reichsbund neu aufzubauen. 1999 wurde dann der Reichsbund in  den Sozialverband Deutschland eV. umbenannt.

 

Heute hat der SoVD vielfältige Aufgaben übernommen, so kann man sich in Laboe in allen Fragen zur Rente, Sozial-Kranken- und Pflegeversicherung kompetente Ratschläge holen. Aber auch die Altenpflege, gemeinsame Reisen und geselliges Zusammensein runden das breite Leistungsspektrum ab.

 

Bürgermeister Heiko Voß übernahm die Grußworte für die Gemeinde Laboe und er zeigte noch einmal auf, wie sich Laboe in den letzten 100 Jahren auch touristisch entwickelt hat. Dazu gab es seinerzeit einen Kur- und Badeausschuss, Seebadeanstalt, Kurpark, Lesehalle, Tanzvergnügen usw. ließen Laboe zu einem beliebten Badeort werden.

 

In der heutigen Zeit, so Heiko Voß, sorgen die Vereine in Laboe mit ihren vielen ehrenamtlichen Mitgliedern seit vielen Jahren für einen Zusammenhalt der Menschen in der Gemeinde, sie schaffen im Ort ein Angebot für die Menschen, dass die Gemeinde gar nicht leisten kann. Der SoVD ist ein Verein, in dem die Menschen trotz des digitalen Wandels immer noch sehr viel miteinander reden und zusammen etwas unternehmen. Dafür dankte er dem 1. Vorsitzenden Hans Jürgen Chinnow und den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern.

 

Auch noch relativ neu im Amt ist Pastor Daniel Kuhl. Das Motto des SoVD: „Unsere Demokratie stärken – soziale Gerechtigkeit gestalten“ zeigt in die gleiche Richtung wie die Jahreslosung 2019 der Anker-Gotteskirche: „Suche den Frieden und jage ihm nach“. Auch die Kirche in Laboe ist erst etwas mehr als 100 Jahre alt, aber die Ziele, Menschen einen Halt zu geben, sie teilhaben zu lassen, sie zu unterstützen, ähneln sich sehr.

 

Pastor Friedemann Noffke, der über 20 Jahre lang als Geistlicher in Laboe tätig war, erinnerte sich noch gerne an die Weihnachtsfeiern beim Sozialverband in Laboe zurück und auch an zwei Busreisen des SovD mit vielen Erlebnissen und Gesprächen, die sich auf diesen Reisen ergaben.

 

Auch die Vorsitzenden der Ortsverbände aus Lütjenburg und Heikendorf überbrachten Glückwünsche bevor es dann zum gemütlichen Teil überging. 100 Jahre SoVD – Herzlichen Glückwunsch.

 

Am Sonntag ging dann in der Musikmuschel sozusagen die Post ab, denn das Förde-Blasorchester aus Kiel unter Leitung von Jens-Peter Glau war  wieder einmal zu Gast in Laboe. Und wie immer, wenn die fröhlichen Blasmusikanten aufspielen, sind die Bänke vor der Musikmuschel bis zum letzten Platz belegt und auch rings um die Musikmuschel versammeln sich immer viele Menschen um den schwungvollen Melodien zu lauschen.

 

Wer nun aber vermutet, es gibt nur Marschmusik oder Seemannsweisen, das haben die Damen und Herren zwar auch drauf, auch ein Stück für unsere Gäste aus dem Süden wie die Polka „Böhmischer Traum“ klang fröhlich aus der Musikmuschel, aber was man eigentlich nicht von einem Blasorchester erwartet sind die Hits der Gruppe Queen, die bekanntesten Songs von Michael Jackson und Südamerikanische Rhythmen. Sie wechselten sich ab mit den Filmsongs der Blues Brothers. Und auch die Ohrwürmer von Udo Jürgens mal von einem Blasorchester zu hören war toll, da konnte ordentlich mitgesungen werden.

 

Das hat mal wieder ganz viel Spaß gemacht, aber nach dem Promenadenkonzert ist ja bekanntlich vor dem Promenadenkonzert und daher kann ich für den kommenden Mittwoch, den 19.6. um 19:30 Uhr die Gruppe „Dance On“ ankündigen. Auch da kann ich sicherlich wieder laut mitsingen, denn gespielt werden die Hits der 60er und 70er Jahre. Tja, Veranstaltungsleiter Christian Bohnemann hat eben ein Herz für uns ältere Semester, aber es kommen natürlich auch noch Auftritte für die jüngere Generation und auch an die Urlauber ist gedacht, den Laboe, Wasser und Shantys gehören natürlich auch dazu.

 

So, das war es für den Montag, am Freitag beginnt ja die Kieler Woche, zwischen 7:00 Uhr bis ca. 12:30 Uhr laufen ein großer Teil der ausländischen Marineschiffe und -boote in den Kieler Hafen ein, gefolgt von unzähligen Segelbooten.

 

Nach Kiel selber zieht mich nicht so viel, da lasse ich mich meist nur blicken wenn ich Besuch habe, ich genieße einfach immer das tolle Spektakel auf der Kieler Förde von meinem Balkon aus, da herrscht nicht so viel Gedränge.

 

In diesem Sinne noch eine schöne Woche und liebe Grüße aus Laboe

Euer Ostseepeter



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