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Blick vom Ehrenmal auf Laboe

Freitag, 23. Februar 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

heute hatte ich mal wieder einen Termin in Kiel und bei dem herrlichen Sonnenschein hätte ich ja gerne eine Kreuzfahrt über die Förde gemacht, aber die Dampfer nach Kiel starten erst wieder ab 19. März. Aber das ist ja zum Glück nicht mehr soooo lange hin.

 

Ich habe dann heute mal einen kleinen Schlenker zum Schwedenkai gemacht, von der Aussichtsterrasse hat man ja auch immer einen schönen Blick auf den Kieler Hafen.

 

am Schweden-Terminal

Und natürlich, wenn man(n) schon mal in Kiel ist, wird mal kurz durch die Elektronik-Läden geschlendert und ungesundes Essen in Form von Big Whopper mit Pommes und Majo verzehrt. Das muss ab und zu einfach mal sein.

 

Im letzten Jahr bestand die Route Kiel – Göteborg schon 50 Jahre und in einer im Terminal ausliegenden Broschüre ist ein schönes Bild von der ersten Stena Scandinavica. Baujahr 1972, von der Form her gibt es ja noch ein paar alte Kreuzfahrtschiffe, die im Sommer Kiel anlaufen. 156 Meter lang war die erste Stena Scandinavica, die dann 2012 in Alang/Indien verschrottet wurde. Die heutige Stena Scandinavica ist fast 100 Meter länger, sosehr hat sich das Fracht- und Passagieraufkommen zwischen Kiel und Göteborg im Laufe der Jahrzehnte erhöht.

 

Das Interessante an dem Schiff ist, dass es beim Stapellauf 2002 auf der Hyundai Werft in Südkorea noch 211 Meter lang war. 2007 wurde die Stena Scandinavica dann auf der Lloyd Werft in Bremerhaven in der Mitte auseinandergeschnitten, ein 30 Meter langes und 29,6 Meter breites Segment wurde eingefügt, dann das Ganze wieder zusammengeschweißt, alle Kabel neu zusammengesteckt und schon war die Fähre 241 Meter lang. Technik die begeistert. Aaaaber, das Schiff hatte auch schon immer einige technische Probleme, so z.B. 2015 mit den Antriebssträngen und auch der Routinewerftaufenthalt im Januar dieses Jahres hat sich durch notwendige Reparaturen an den Motoren um ein paar Wochen bis in den Februar rein verlängert.

 

Aber nun ist alles wieder gerichtet, heute sehen wir also Bilder der Stena Germanica in Kiel, Sonnabend ist dann die reparierte Stena Scandinavica wieder zur Stelle.

Saison Opening Baltic Bay

Und wo wir gerade bei Schiffen sind – etwas kleinere Schiffe neu und gebraucht kann man am morgigen Sonnabend auch in Laboe in der Baltic Bay bewundern. Denn dort findet nämlich von 10:00 bis 17:00 Uhr das 2. Saison Opening statt. Diese Veranstaltung fand im letzten Jahr das erste Mal statt, neben schönen Booten sind auch Firmen für Yachtzubehör vertreten. Es kann und darf also maritim gefachsimpelt werden.

 

Auch wenn ich mir so ein Schiffchen nicht leisten kann, anschauen kostet ja nichts. Und mit Karl-Heinz Kahl von der Reklamewerkstatt, die auch Boote optisch neu stylen, kann ich dann ja schon mal besprechen, wie mein Boot, dass ich nicht habe, aussehen könnte.

 

Für Speis und Trank sorgt ein netter Nachbar, nämlich das Ristorante Casa Tripaldi. Der Eintritt ist frei und wer sich noch nie in die große gläserne Halle der Baltic Bay getraut hat, am Sonnabend ist Gelegenheit, sich einmal in Ruhe umzuschauen. So z.B. auch in dem Shop „Skippers Place“ in der Halle, dort gibt es nicht nur modische maritime Bekleidung, sondern auch Sachen, die man getrost bei Sturm und Regen tragen kann.

 

So, das war es für die letzte volle Februar-Woche, es soll ja etwas kühler werden im Norden, aber Winter ist erst, wenn die Förde zugefroren ist, oder wie war das?

 

Alles Liebe und ein schönes Wochenende wünscht Euch der

Ostsee-Peter

 

 

Mittwoch, 21. Februar 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

wie schnell die Zeit verfliegt merke ich immer dran, wie schnell die Ausstellungen im Freya-Frahm-Haus wechseln. Das tun sie natürlich mit gutem Grund, um den Besuchern stets neue Eindrücke zu vermitteln. Nach der Ausstellung „Tierisch maritim“ die am 2. Februar eröffnet wurde, startet am 24. Februar um 16:00 Uhr die Vernissage zu der neuen Ausstellung „Über Wasser – Unter Wasser“ von Ursula Wiese.

 

Ursula Wiese absolvierte ein Studium Kunsterziehung in Kiel und war als Kunstpädagogin im Schuldienst tätig. Von 1995 bis 1997 gab sie Kurse in Aquarellmalerei an der VHS in Buchholz in der Nordheide und das war für mich insofern interessant zu erfahren, weil ich zu der Zeit auch in Buchholz gelebt habe.

 

Ausstellungen von Ursula Wiese gab es in Buchholz in der Bücherei, in der Volksbank oder dem Veranstaltungszentrum Empore. Mal ganz nebenbei: wer einmal zufällig in Buchholz ist sollte in der Empore unbedingt das Lim´s besuchen. Ein total uriges Szene-Restaurant, Mega-lecker kann ich nur sagen….. Aber über den Weg gelaufen sind wir uns in Buchholz wissentlich nie.

 

Eine Station ihres Wirkens war auch das Kunsthaus in HH-Schenefeld, wo Ursula Wiese eine klassische Malausbildung absolvierte und auch heute noch regelmäßig malt.

Ursula Wiese beim Aufhängen ihrer Bilder

Die Künstlerin lebt zusammen mit ihrem Mann in der Nähe von Buchholz, aber die Ostsee hat es ihnen angetan, speziell Schönberg, wo sie mit einem kleinen Motorboot gerne zum Angeln auf die Ostsee fahren. Und dabei entstanden und entstehen viele ihrer maritimen Motive, von denen wir rund 50 verschiedene Bilder ab Sonnabend im Freya-Frahm-Haus sehen können.

 

„Über Wasser – Unter Wasser“, so der Titel der Ausstellung, zeigt überwiegend in Acryl gemalte Bilder, teilweise aber auch in Mixed-Media-Technik. Das bedeutet, dass Segel von gemalten Segelbooten auch schon mal aus echter Segelplane bestehen können. Um einen plastischen Bildeindruck zu vermitteln, wird neben Spachteltechnik auch mit Papier unterfüttert. Erwähnenswert vielleicht noch, dass Ursula Wiese nicht nur maritime Bilder malt, sondern auch Menschen, Blumen, Obst oder Teddybären.

 

Die Arbeiten für die Ausstellung haben begonnen und ich konnte heute schon mal einen ersten Blick auf die maritimen Werke werfen. Kräftige Farben in Blautönen überwiegen, oft kombiniert mit braun. Pastellfarbig wird es, wenn der Nebel mit ins Spiel kommt. Wo es um Details geht, wie z.B. bei Leuchttürmen oder Seemannsknoten malt Ursula Wiese auch schon mal nach Fotos, aber ansonsten lässt sie sich von der Natur inspirieren. Wobei nicht immer gleich das Bild entsteht, dass ihr ursprünglich vorschwebte, es passiert auch schon einmal, dass erst langsam und nach mehreren aufgetragenen Farbschichten „ihr“ Bild je nach Stimmung und Inspiration zum Vorschein kommt.

 

Also schaut mal ins Fotoalbum, da gibt es ein paar erste Eindrücke und ab Sonnabend den 24.2. bis Sonntag den 11.3 ist die Ausstellung im Freya-Frahm-Haus jeweils FR und SA von 14 – 18 Uhr und SO von 11 – 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

 

Ansonsten können wir uns schon an den ersten Sonnenuntergängen erfreuen, aber noch fehlen die kräftigen „Sommerfarben“, im Moment ist es doch immer noch etwas dunstig am Abend.

 

Wir lesen uns am Freitag wieder, bis dahin liebe Grüße aus Laboe

Euer Ostsee-Peter

 

 

Montag, den 19. Februar 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

ein durchweg sonniges Wochenende liegt hinter uns, starten wir also gut gelaunt in die letzte volle Woche des Monats Februar.

 

Fröhliche und stolze Gesichter gab es am Sonnabend in der Grundschule. Denn dort stand die Sportlerehrung der Gemeinde für das Jahr 2017 auf dem Programm.

 

Insgesamt 107 Sportlerinnen und Sportler wurden in 28 Einzelehrungen und in 10 Teams mit Urkunden und Medaillen für das Jahr 2017 durch die Gemeinde ausgezeichnet.

 

Aber wie das so ist im Sport, auf die jungen Handballer wartete noch ein Turnierspiel am Sonnabend und viele Fußballer des VfR Laboe wollten natürlich das Spiel Holstein Kiel gegen FC Erzgebirge Aue live in Kiel verfolgen, das übrigens 2:2 endete.

So gab es zwar einige Lücken unter den Sportlern, trotzdem hatten Bürgermeisterin Ulrike Mordhorst und ihre Stellvertreter Wiebke Eschenlauer, Annette Kleinfeld und Günter Petrowski alle Hände voll zu tun bei der Verteilung der Urkunden und Medaillen.

 

In ihrer Begrüßungsrede beglückwünschte Bürgermeisterin Ulrike Mordhorst alle anwesenden Sportlerinnen und Sportler und die TrainerInnen, die ja maßgeblich an den Erfolgen beteiligt waren. Alle SportlerInnen haben die Erwartungen mehr als erfüllt und diese Erfolge sollen auch entsprechend in der Gemeinde gewürdigt werden. Denn, so Frau Mordhorst weiter, die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler sind nicht nur Botschafter, sondern auch ein Aushängeschild für die Gemeinde Laboe.

 

Sportlerehrung 2017

Ein großes Dankeschön richtete Frau Mordhorst auch an das gesamte Team Laboe und speziell an Angelika Jakobi, denn die Vorbereitungen für diese Veranstaltung hatten bereits schon im Oktober letzten Jahres begonnen.

 

Ein großer Dank auch an die Vereine, die mit ihren Trainerinnen und Trainern diese Leistungen ermöglichen. Der TV Laboe konnte sehr viele Auszeichnungen im Bereich Turnen und Handball für sich verbuchen, neben vielen Einzelwertungen z.B. auch den 1. Platz in der Kreisliga im Geräteturnen weiblich oder den 1. Platz bei der Kreis-Mannschaftsmeisterschaft Jahrgang 2001 und jünger. Auch die Plätze 2 und 3 in der Kür (LK2) gingen an den TV Laboe.

 

Der VfR Laboe war erfolgreich in den Bereichen Tischtennis und errang den 1. Platz der 3. Kreisklasse Kiel und im Fußball konnte der VfR Laboe Twee den 2. Preis in der Kreisklasse C erreichen.

 

Die Grundschule Laboe wurde Vizekreismeister im Schulschwimmen. Claudia Telli ist nicht nur eine sehr aktive Schulleiterin, sondern auch erfolgreiche Trainerin dieser Gruppe.

 

Der Laboer Regattaverein belegte u.a. den 10. Platz Gold-Pokal bei der Weltmeisterschaft der nordischen Folkeboote. Johannes Rösler konnte sich den 1. Platz bei der Kreismeisterschaft der Optimisten C2 ersegeln.

 

Der Reiterbund Plön als externer Verein konnte Lisa-Marie Bendschneider aus der Reitgemeinschaft Landgraben den 1. Platz in der Kreismeisterschaft im Springen in der LK 5 erringen.

 

Insgesamt ein toller Erfolg für die Laboer Sportlerinnen und Sportler, ich als völlig unsportlicher Mensch sage daher herzlichen Glückwunsch, eine tolle Leistung die ihr da verbracht habt und für das Jahr 2018 toi, toi, toi, möge der Medaillenregen auch im nächsten Jahr auf Euch herniederprasseln.

 

Im Kurpark habe ich heute ganz versteckt noch einen kleinen Weihnachtsgruß entdeckt. Den möchte ich natürlich gerne weiterleiten, denn schließlich ist von heute an gerechnet in 309 Tagen schon wieder Heiligabend……… Aber auch der Fisch auf dem Trockenen zieht die Blicke auf sich, ich bin gespannt, wann er seine erste Dusche bekommt.

 

Am Strand ziehen die jungen Höckerschwäne zurzeit mit ihren Eltern ihre Runden auf der Ostsee. Das sind nun aber keine kleinen niedlichen Fellknäuel mehr, sondern schon richtige ausgewachsene Kavenzmänner im braun-beigen Outfit. Es dauert nicht mehr lange, dann werden sie ihre Familien verlassen müssen. Und mit jeder Mauser wird das Gefieder dann auch immer weißer.

 

Das zum Start in die neue Woche. Das Wetter war etwas dunstig heute trotz Sonnenschein und die Temperaturen sind auf teilweise 7 Grad geklettert. Kündigt sich da schon ganz zaghaft der Frühling an? Wir werden sehen, noch ist die Winter ja nicht vorbei.

 

Ich sage Tschüss bis Mittwoch

Euer Ostsee-Peter

 

stiller Protest der FFW Laboe

PS: Ganz aktuell um 19:00 Uhr.

 

Die Freiwillige Feuerwehr Laboe hat den heutigen Abend genutzt, um vor der Versammlung der Gemeindevertretung in der Grundschule mit einem stillen Protest nochmals eindringlich auf ihr großes Personalproblem hinzuweisen.

 

Die Mitgliederzahlen sinken dramatisch bei der Feuerwehr, sei es durch Wegzug der Helfer oder Probleme bei der Arbeit, denn nicht in jedem Job kann man bei Alarm sofort seinen Arbeitsplatz verlassen.

 

Eine ganz große Entlastung für die freiwilligen und ehrenamtlichen Einsatzkräfte wäre daher ein hauptamtlicher Gerätewart.

 

Die Sitzung hat gerade begonnen, die freiwilligen Feuerwehrfrauen und -Männer werden daran teilnehmen, mal sehen, wie die Laboer Gemeindevertreter das Problem lösen wollen.

 

Nachtrag 20:30 Uhr

 

Die Freiwillige Feuerwehr Laboe bekommt lt. Facebook-Eintrag der FFW nach einigen sachlichen Diskussionen in der Gemeindevertretung und trotz 3 Gegenstimmen aus der CDU einen hauptamtlichen Gerätewart. Der Einsatz und die Anwesenheit am Abend war also für die freiwilligen Helfer sehr erfolgreich.

 

Freitag, 16. Februar 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

Mittwoch strahlender Sonnenschein, Freitag tolles Wetter, Donnerstag grau und nasskalt, aber da hatte ich ja meinen Archivdienst, hat also prima gepasst. Seit mehreren Wochen ist unser Team dabei, die Unterlagen aus dem 1. Weltkrieg zu sichten, welche die damalige Situation in Laboe zwischen 1914 und 1918 sehr exakt darstellt, während vom 2. Weltkrieg kaum Unterlagen vorhanden sind.

 

Der 1. Weltkrieg bescherte Laboe und seiner Bevölkerung gewaltige Probleme durch die Lebensmittelknappheit, sogar jedes einzelne Huhn wurde damals registriert und die Halter mussten eine hohe Anzahl Eier der Gemeinde zur Verfügung stellen, was durch sehr strenge amtliche Kontrollen genauestens überprüft wurde. Was aber auch immer wieder zu Differenzen zwischen Bürgern und Gemeinde führte. Aber im Ausreden erfinden waren die "Laboer Pudelmützen" anscheinend schon immer sehr kreativ……

 

Das, was damals sehr ernst war, lässt uns heute schmunzeln. Ich habe daher heute mal zwei Dokumente mit ins Album gestellt. So erhielt die Gemeinde Laboe am 14. Dezember 1917 von der Firma Lorenzen in Plön 125 kg Kaffee-Ersatz zum Preis von 5 Mark p/kg, soweit so gut. Aber der letzte Satz lässt uns heute dann doch lächeln: “Die Ware ist einwandfrei, insbesondere ohne Rübengeschmack und -Geruch“.

 

Das zweite Dokument stammt von dem Großhändler S. Oberg aus Kappeln, dort hatte die Gemeinde immer sehr viele Lebensmittel eingekauft. Ob z.B. Robbenfleisch in sauer, per kg 4,00 Mark, oxhofte Zwiebeln in Salzlake, per Oxhoft (früheres Litermaß) 281,00 Mark, Apfelmarmelade mit Zucker gesüßt und mit Rüben gestreckt, per Zentner 135 Mark oder holländischer, gesalzener Blumenkohl-Stielmus, dass 5- Zentnerfass für 220 Mark. Alles Dinge, die man sich zwar in etwa vorstellen kann, aber doch wohl froh ist, es nicht mehr essen zu müssen.

 

Ein weiteres besonderes Angebot von der Firma Oberg gab es am 5. November 1917. Neben 30 kg Bourbon-Vanille zum Preis von 503,50 Mark p/kg oder 5 kg Tahiti-Vanille zum Preis von 455 Mark p/kg wurden auch ca. 1.000 kg Quillajarinde, auch Panama-Späne genannt, für 28,10 Mark p/Kilo angeboten.

 

U-Boot-Ehrenmal in Mötenort

Und nun die große Frage, die uns im Archiv beschäftigt hat ohne immer sofort Google zu befragen. Was ist Quillajarinde und was haben die Menschen damit früher in schlechten Zeiten gemacht? Nun, vielleicht wissen ja meine älteren Leserinnen und Leser noch etwas damit anzufangen, die Jüngeren können ja erst einmal darüber nachdenken bevor sie gleich googeln, was wir im Archiv nach einigen Vorschlägen dann aber auch gemacht haben.

 

Aber zurück in die heutige Zeit. Ich hatte es ja Mittwoch schon erwähnt, aufgrund der tollen Wetterlage bin ich Mittwoch mal wieder den Fördewanderweg entlang zum U-Boot-Ehrenmal in Möltenort gewandert. Jetzt macht das noch richtig Spaß, aber wenn im Sommer die Radfahrer da zu hunderten am Tag entlang zischen und viele Spaziergänger unterwegs sind ist es da gerade an den Wochenenden immer sehr belebt auf der Strecke.

 

Noch ein Vorteil um diese Jahreszeit: Die Bäume und Sträucher sind noch kahl, man hat also immer einen tollenBlick auf die Förde. Im Sommer ist es aber auch schön, dann sieht es teilweise aus als wenn man durch einen Dschungel streift.

 

In Heikendorf/Möltenort selber wird gerade der Uferweg, also die Strandpromenade neugestaltet. Gefördert wird die Aktion im Rahmen der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“.

 

Also die Strandpromenade in Laboe müsste ja auch mal dringend saniert werden mit den hässlichen Bretterzäunen, dem schlechten Fußweg und der fehlenden Beleuchtung, das ist wirklich kein schöner Anblick für die Einwohner und Gäste. Aber das wird wohl noch ein paar Jahre oder Jahrzehnte so bleiben müssen mit dem Flickkram mangels des nötigen Kleingeldes in der Gemeindekasse. Aber dafür hat Laboe eine marode Schwimmhalle, die der Gemeinde und somit uns Bürgern im Jahr an die 600.000 Euro kostet, das ist doch immerhin auch was.

 

Gerechterweise muss man natürlich sagen, dass Laboe auch nur über die Fördergelder von Bund und Länder ein sehr schönes neues Hafenumfeld bekommen hat, also ganz leer ausgegangen sind wir ja auch nicht und dieses neue Hafenumfeld ist und bleibt eine echte Bereicherung für den Ort.

 

Neue Veranstaltungen für das Wochenende wurden mir nicht gemeldet, hinweisen möchte ich aber noch auf die Sportlerehrung am Sonnabend, den 17. Februar um 15:00 Uhr in der Grundschule. Geehrt werden alle Sportlerinnen und Sportler aus Laboe und Umgebung, die Siege in den Kreis-, Bezirks-, Landes- und Norddeutschen Meisterschaften erringen konnten sowie die TeilnemerInnen an den Deutschen-, Europa- oder Weltmeisterschaften. Auch die TrainerInnen werden vorgestellt, alle Aktiven würden sich natürlich über eine rege Besucherschar freuen.

 

Das war es wieder für diese Woche, ich wünsche ein angenehmes und entspanntes Wochenende und sage Tschüss bis Montag

 

Euer Ostsee-Peter

 

 

 

 

 

 

 

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