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Blick vom Ehrenmal auf Laboe

Freitag, 22. Februar 2019

 

Moin Moin aus Laboe,

 

es frischt etwas auf im Norden, aber das Wochenende beginnt mit strahlendem Sonnenschein.

 

Zu meiner kleinen Umfrage zu den Palmen im Hafen habe ich über 20 Antworten hauptsächlich per Mail erhalten, niemand hat auf die Frage: Palmen im Hafen? nur mit Ja oder Nein geantwortet, sondern es waren teils sehr ausführliche Begründungen dabei.

 

Hafen mit Palmen

Um es gleich vorweg zu nehmen, es gab nur eine einzige Gegenstimme, aber die war sehr gut und sachlich argumentiert und verdient auf jeden Fall Beachtung. Denn eine langjährige Laboe-Urlauberin aus der Nähe von Darmstadt schrieb mir: (Ausschnitt): „Ich bin relativ häufig (also so 1 - 2 Mal im Jahr) in Laboe und ich persönlich finde die Palmen fehl am Platze. Das harmoniert für mich z.B. auch nicht mit dem Begriff "der echte Norden“. Im Sommer fahre ich auch immer in den Süden, und dort finde ich die Palmen allerdings einfach klasse! Weil sie für mich dort hingehören“.

 

Ja, das ist durchaus ein gutes Argument wie ich finde und worüber man diskutieren könnte. Denn vielleicht gibt es ja andere Pflanzen, die besser in den Norden passen, aber Botanik ist ja nun mal nicht so mein Fachgebiet. Alle anderen Kommentatoren sprechen sich in den Mails und Gästebucheinträgen allerdings auf jeden Fall für den Verbleib der Palmen im Hafen aus, dazu z.B. die Meinung einer anderen Urlauberin: “Das Hafenumfeld ist nach der Umgestaltung sehr schön geworden, aber wenn keine Veranstaltungen stattfinden, sieht es dort immer so trist aus durch vielen grauen Bodensteine, irgendwie wirkt das alles so zweckmäßig langweilig grau. Und da lockern die grünen Palmen das Bild doch ganz positiv auf.“

 

Oft ist auch vom mediterranen Flair die Rede und einige Kommentare bezogen sich natürlich auch auf unsere Gemeindevertretung. Da sage ich jetzt mal lieber nichts zu, aber schmunzeln musste ich trotzdem kräftig. Es wäre also schön, wenn die Gemeindevertretung diese Entscheidung noch einmal überdenkt, Einheimische und Urlauber würden das sicherlich sehr begrüßen, wenn es im Sommer wieder grün wird am Hafen, Bäume werden schließlich genug gefällt und gekappt in Laboe.

 

Schauen wir mal wie es wird, es ist ja noch etwas Zeit bis zum Saisonbeginn. Zur Not macht die Reklamewerkstatt Laboe dann ein paar große Tafeln wo grüne Bäume drauf zu sehen sind, das können die!!! <grins>.

 

Dann noch zur Auflösung der Frage, auf welcher Terrasse ich gestanden habe, um die schönen Bilder auf die Förde zu machen (s. Mittwoch). Das war im Haus Brusus am Lammertzweg. Mittlerweile ist dort ja alles recht dicht bebaut, ich habe gestern im Rathaus-Archiv noch ein Bild aus dem Jahre 1930 gefunden, da stand an der Stelle ganz einsam nur ein einzelnes Haus.

 

die ersten Farbtupfer im Kurpark

Und auch der Kurpark mit seinen drei Rückhaltebecken ist dort sehr gut zu erkennen. Sah von weitem schick aus, soll im Sommer aber vom Geruch her nicht so der Hit gewesen sein. Der Strand war noch sehr gerade und auch die Seebadeanstalt ist noch gut zu erkennen. Ist schon spannend, was man da auf einem alten Foto so alles erkennen kann.

 

Übrigens Kurpark, dort fängt es ganz langsam an zu blühen, die ersten Krokusse und die weißen Leucojum aestivum, die Märzenbecher, recken sich den Sonnenstrahlen entgegen, wie schön.

 

Die Sonnenstrahlen sollen uns ja auch am Wochenende erhalten bleiben, erfreulicherweise ist mittlerweile die Promenade zwischen Schwimmhalle und U-Boot vom Baumschnitt befreit und gesäubert worden, dafür „Daumen hoch“. Das nächste Wochenende kann also kommen und mit ihm hoffentlich wieder viele Tagesgäste.

 

Ich folge heute Abend noch ganz unverhofft einer Einladung „Damentechnischer Art“ ins Lachmöwen-Theater, darüber freue ich mich natürlich sehr. Da habe ich gleich mal einen Werbeslogan draus gemacht…… ist doch mal was anderes als nur Ostsee-Botschafter, Rathaus-Archiv und Homepage schreiben….

 

“Manchmal ist es auch als emanzipierte Solo-Frau gar nicht so schlecht,

hast Du als Begleitung dabei ein Wesen von männlichem Geschlecht.

Dann gibt es was zu lachen und verschwunden ist der Kerl dann wieder später

für solche und ähnliche Fälle empfiehlt sich gerne – der Ostsee-Peter.“

 

Es ist übrigens schon die 14. Vorstellung nach der Premiere im Januar, wie schnell doch die Zeit vergeht.

 

So, das war es mal wieder für diese Woche, starten wir fröhlich und gut gelaunt ins Wochenende. Ich sage Tschüss bis Montag

Euer Ostsee-Peter

 

Mittwoch, 20. Februar 2019

 

Moin Moin aus Laboe,

 

heute möchte ich mal wieder mit etwas sehr Kuriosem und für mich Unverständlichen aus der Gemeindevertretung von Laboe beginnen.

 

Denn dort wurde beschlossen, im Hafen in diesem Jahr keine Palmen mehr aufzustellen mit der Begründung, die würden nicht zum maritimen Erscheinungsbild von Laboe passen. Ähhh, hallo? Das muss man ja nun erst einmal sacken lassen. Denn für mich und ganz viele Laboer und Urlauber waren es doch genau diese Palmen, die dem Hafen in den Sommermonaten immer einen ganz besonderen mediterranen Flair verliehen haben.

 

Egal ob man in der Fischküche, in Inas Fahrkartenschalter oder auf einer der vielen Bänke gesessen hat oder im Hafen spazieren gegangen ist, diese Palmen ließen immer das Gefühl aufkommen, man wäre irgendwo im Süden, abends noch verstärkt durch die traumhaften Sonnenuntergänge in Laboe. Und nun soll es diese Palmen laut Beschluss der Gemeindevertretung plötzlich nicht mehr geben?

 

keine Palmen mehr in Laboe?

Die Palmen waren ja immer nur gemietet für eine Saison, das gehört mit zum Veranstaltungsbudget, sie wurden geliefert und wieder abgeholt und außer ein bisschen Wasser brauchen sie keine Pflege. Sollte eine Palme mal eingehen wird sie durch eine neue ersetzt. Und sogar mein Enkel Jannis hat in seinem Urlaub hier emsig und mit viel Spaß die Palmen gegossen.

 

Auf Facebook unter „Laboer Politik“ wird fleißig diskutiert, mal augenzwinkernd, mal ernsthaft, aber niemand stört sich an den Palmen im Hafen. Im Gegenteil, viele Einheimische sind sogar bereit, die Patenschaft für eine Palme zu übernehmen.

 

Wo also haben diejenigen Mitglieder der Gemeindevertretung, die für eine Abschaffung der Palmen gestimmt haben, da mal wieder ein Problem? Gibt es nichts Wichtigeres zu entscheiden? Seit Jahren wird über den mittlerweile unerträglichen Bretterzaun an der Promenade diskutiert und nichts passiert. Marode Gehwege, Probsteier Platz und, und, und, überall wird nur geredet aber Entscheidungen werden keine gefällt und passieren tut auch nichts.

 

Aber die Palmen werden mal so eben kurzerhand abgeschafft, die würden Laboe ja verschönern, also weg damit! Endlich mal eine Entscheidung gefällt *Schulterklopf*, na Bravo. Aber warum wird da wieder eine Entscheidung gefällt, die kaum nachvollziehbar und den Bürgern nur schwer vermittelbar ist?

 

Vielleicht irre ich mich aber ja auch ganz gewaltig mit meiner Einstellung, deshalb würde mich mal sehr interessieren, wie denn die Meinung meiner Leserinnen und Leser dazu ist. Ich erreiche mit dieser Homepage ja auch immer ganz viele Laboe-Urlauber überall in ganz Deutschland und Europa, daher meine ganz einfache Frage an Euch alle: Mögt und wollt ihr die Palmen im Hafen auch weiterhin? JA oder NEIN?

 

Schreibt mir gerne eine Antwort ins Gästebuch oder eine Mail an: info@wir-in-laboe.de Ich bin mal auf das Ergebnis gespannt und leite das dann gerne weiter. Es muss ja nicht immer gleich ein Bürgerentscheid sein, vielleicht würde es einfach mal hilfreich sein, wenn unsere Gemeindevertreter/-innen in unserm kleinen und überschaubaren Ort, der nun mal vom Tourismus lebt, auch mal ihr Ohr am Volk hätten und sich ansonsten lieber um die dringenden Probleme in Laboe kümmern würden, denn davon gibt es ja nun wirklich mehr als genug.

 

Kommen wir zu einem anderen Thema, und das ist der Stress. Wir Laboer sind ja ziemlich stressfrei, wir regen uns höchstens mal über etwas auf, das dann aber richtig. Watt mutt datt mutt.

 

Workshop Stressbewältigung

Aber wer die Pfingsttage einmal nutzen möchte, um sich etwas zu entschleunigen, etwas gegen den Stress zu tun, für den habe ich hier einen Hinweis.

 

Anja Klein und Christine Gast bieten vom 07.06. 2019 bis zum 10.06.2019 einen Workshop an um neue, kreative Wege kennenzulernen, den täglichen Stress zu bewältigen.

 

Dazu schrieb mir Anja Klein: „Vorerfahrungen sind nicht notwendig. Wir schreiben, malen und reden miteinander um für sich neue Erfahrungen zu sammeln. Strandspaziergänge und gemeinsames Kochen ist auch möglich.

Vielleicht steht man an einem Wendepunkt im Leben, oder braucht neue Inspirationen. Wir haben einiges geplant, es dürfen aber auch eigene Ideen mit eingebracht werden“.

 

Für Teilnehmer/-innen die nur den Workshop belegen möchten stehen Appartements im Haus „Seewind“ zur Verfügung, Urlauber und Einheimische haben ja ihre Unterkunft, zum gemeinsamen Ausprobieren geht es dann in den Hafenspeicher in die Übungsräume der Chorgemeinschaft.

 

Im Album habe ich einmal den Flyer veröffentlicht, wer noch nähere Informationen zu dem Workshop haben möchte klickt HIER oder wendet sich direkt an Christine Gast oder Anja Klein.

 

Da der Kurs auf 12 Teilnehmer/-innen begrenzt ist, empfiehlt sich eine möglichst schnelle Anmeldung. Ich wünsche auf jeden Fall schon einmal ganz viel Erfolg. Entspannen? Natürlich in Laboe – wo sonst?

 

So, das war es für den Mittwoch. Weiterhin eine schöne Woche wünscht Euch der

Ostsee-Peter

 

Montag, 18. Februar 2019

Moin Moin aus Laboe,

 

Laboe im Sonnenschein am vergangenen Wochenende, das war einfach super. Daher gibt es am heutigen Montag wieder eine Menge zu berichten und zu gucken im Album. Denn unser kleiner Ort platzte wieder mal fast aus allen Nähten bei den unzähligen Tagesgästen in den Restaurants, am Strand und auf der Promenade.

 

Übrigens Promenade, da musste ich mit großer Bestürzung am vergangenen Wochenende feststellen, dass die ganze Promenade zwischen Schwimmhalle und U-Boot übersät war mit Baumschnittabfällen vom Bäume stutzen. Ein gewaltiges Problem war, dass bei dem Menschengedränge die Leute mit Kinderwagen, Rollstühlen oder Gehwagen riesige Schwierigkeiten hatten, da heil aneinander vorbei zu kommen.

 

Schnittabfall am Wochenende

Das ist in meinen Augen ein völliges Unding. Die Promenade in dem Bereich ist ja nun bekanntermaßen wirklich kein Aushängeschild für Laboe und bietet so schon genügend Stolperfallen und einen grässlichen Anblick des Bretterzaunes. Aber muss man vor einem Wochenende, an dem auch noch schönes Wetter vorhergesagt war, nun die Bäume an der Promenade komplett bescheiden und den Schnittabfall einfach liegen lassen?

 

Natürlich kostet die Hubbühne jeden Tag Geld, aber in dem Fall wäre meines Erachtens weniger viel mehr gewesen. Weniger Bäume schneiden und da wo geschnitten wurde, das Astwerk sofort abfahren. Und damit muss ich auch nicht an einem Freitag anfangen, damit dann das Geäst das ganze Wochenende über unfallträchtig liegen bleibt.

 

So hat das auf unsere Besucher einen ganz schlechten Eindruck gemacht, denn auch der Sand von den Januar-Stürmen liegt da ja noch teilweise auf der Promenade herum, auch das ein großes Hindernis für Menschen mit Handicap. Und diesmal kann man das nicht auf die Schwimmhalle schieben, sondern es hat einfach jemand mit Überblick gefehlt, der klare Anweisungen gibt und die Arbeiten entsprechend koordiniert.

 

Aber wo Schatten fällt ist auch Licht, und das war am vergangenen Wochenende die Sportlerehrung für das Jahr 2018 in der Grundschule Laboe.

junge Turnerinnen vom TV Laboe

 

Insgesamt wurden 104 Sportlerinnen und Sportler geehrt, darunter 24 Einzelehrungen und 9 Teams aus den Vereinen TV Laboe (Turnen und Handball), VfR Laboe (Fußball), der Grundschule Laboe (Schulschwimmen), dem Laboer Regattaverein e.V. (Segelsport), dem TSB Flensburg (Schwimmen) und dem Tennisclub „Blau-Weiß“.

 

Bürgermeister Marc Wenzel verdeutlichte noch einmal in seiner Ansprache, wie der Sport über alle Grenzen und Sprachbarrieren hinweg die Menschen vereint. Der Sport fördert junge Talente, so errang die jüngste Teilnehmerin Frieda Schomann aus Laboe (Jahrgang 2014) den 1. Platz in den Kreiseinzelmeisterschaften.

 

Marc Wenzel dankte aber auch den Trainerinnen und Trainern für ihr unermüdliches Engagement, den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die sich für das Wohl der Kinder und Jugendlichen einsetzen, auch die Eltern sind ja immer gefragt, wenn die Kids zu Veranstaltungen außerhalb von Laboe gefahren werden müssen. Es passiert also immer eine Menge hinter den Kulissen, damit alles reibungslos funktionieren kann.

 

Ganz erfolgreich war im vergangenen Jahr wieder die Handballsparte des TV Laboe, den 1. Platz in der Kreisliga erspielte sich die MD-Jugend mit ihrer Trainerin Ann-Kathrin Erdmann und Trainer Maik Starke.

 

Großer Beifall auch für Louisa Mundt, sie konnte insgesamt 8 Preise im Schwimmen bei den Landesmeisterschaften und den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften „erschwimmen“, eine ganz tolle Leistung.

 

Herzlichen Glückwunsch an alle Sportlerinnen und Sportler, die Laboe auch 2018 wieder so erfolgreich vertreten haben.

 

Die nächste schöne Geschichte handelt von der Fischküche Laboe, denn die hat ja seit vergangenem Freitag nach der Winterpause wieder geöffnet. Vorausgegangen waren umfangreiche Umbauarbeiten, dazu gehörten neben dem Einbau einer komplett neuen Küche auch neue Räume für das Personal im 1. Stock in der ehemaligen Kleiderkammer.

 

Swantje und Agron Salihu vor ihrer Fischküche

Ich durfte heute zusammen mit Swantje und Agron Salihu einmal einen Blick hinter die Kulissen werfen und muss sagen, ich bin ja aus dem Staunen gar nicht mehr herausgekommen. Denn der ganze Umbau war notwendig geworden, weil durch das stetig erhöhte Gästeaufkommen die Küche an ihre Kapazitätsgrenze stieß.

 

Der Zubereitungsbereich konnte zwar baulich nicht vergrößert werden, aber die Küchengeräte entsprechen nun der neuesten Technik und konnten passgenau den vorhandenen Räumlichkeiten angepasst werden. Durch die neuen Gerätschaften konnte die Speisekarte nun erheblich erweitert werden, so kann der Gast jetzt ab sofort entscheiden, ob er sein Fischfilet gebraten oder lieber gedünstet haben möchte.

 

Bei den Beilagen kann man nun auch Salzkartoffeln, Reis oder gemischtes Gemüse aus Möhren, Blumenkohl und Broccoli bestellen. Fast schon als kleine Sensation könnte man es bezeichnen, dass es jetzt auch etwas vom Huhn in der Fischküche gibt, dass nennt sich dann scherzhaft „Hühnerfisch“.

 

Da muss ich an dieser Stelle mal eine kleine private Geschichte einstreuen, denn als Renate noch lebte, gehörte die Fischküche ja auch schon immer zu unseren bevorzugten Restaurants. Das Problem war allerdings jedes Mal, dass Renate absolut keinen Fisch mochte. Restaurantleiterin Antje hatte dann aber immer ein individuelles Spezialgericht für Renate zusammengestellt, mal was mit scharfen Nudeln, mal was mit Ofenkartoffel, aber immer ohne Fisch.

 

Nun ist das alles also überhaupt kein Problem mehr, es müssen keine Ehen mehr geschieden werden, nur weil ein Partner Fisch mag und der andere nicht. Wie wäre es mit Hühnerbrustfilet gebraten, Penne Rigate mit Hühnerbrustfiletstreifen mit verschiedenen Beilagen und einiges mehr.

 

Aber auch bei den Getränken darf neuerdings geschmunzelt werden, denn wie wäre es mal mit einem „Original Fischküchen Pils“ vom Fass oder einem Glas „Brackwasser“, das ist der neue Fischküchen-Kräuter-Minze-Absacker.

 

Das mal als kurzen Überblick über die erweiterte Speisekarte, die durch den Umbau des Küchenbereiches möglich wurde. Platz schaffen konnte man aber im Spülbereich, da war es vorher ganz gewaltig eng und wenn da die Bedienung das schmutzige Geschirr abstellen wollte, gab es oftmals blaue Flecken. Aber auch im Erdgeschoss sind neue Kühlräume entstanden und bei den vielen neuen Geräten in der Küche sind natürlich auch entsprechende Abluftanlagen vorgeschrieben. Da gelten eben heute andere Vorschriften als noch vor 20 Jahren.

 

Chef Agron Salihu in der neuen Küche

Es war also ein gewaltiger Umbau, nicht nur im Küchenbereich. Das, wofür Harry Bruhn jahrelange gekämpft hatte, nämlich Personalräume im 1. Stock, haben Swantje und Agron Salihu nun geschafft und verwirklicht. Und, wie Agron mir sagte, diesmal waren die Gespräche mit der Gemeinde sehr positiv und konstruktiv.

 

 

So gibt es nun also in der ehemaligen Kleiderkammer getrennte Umkleideräume mit Duschen und Sanitäranlagen für Männer und Frauen, also Jungs und Deerns, auch wenn ich gar nicht musste, aber der Blick vom WC auf den Hafen ist schon Klasse. Ein Aufenthalts- bzw. Pausenraum und ein paar Lagerräume ergänzen das Ganze, so wurde das komplette Geschoss optimal genutzt.

 

Hier ist zwar noch nicht alles ganz fertig, aber es wird. Und noch mehr kann Agron seinen Mitarbeitern jetzt anbieten. Denn sie haben jetzt eine 4 Tage-Woche und dann 3 Tage frei. Durch dieses System wurden dann gleich 6 neue Arbeitsplätze geschaffen. Und dass die Mitarbeiter/-innen sich in der Fischküche wohl fühlen sieht man an den zahlreichen Mitarbeiter/-innen wie z.B. Antje, Diana oder Inga um nur drei zu nennen, die schon seit Urzeiten im Team sind.

 

Insgesamt 500.000 € hat der gesamte Umbau gekostet, von dem der Gast außer einer erweiterten Speisekarte kaum etwas mitbekommen wird. Denn der Gastraum wurde ganz bewusst nicht umgestaltet, hier fühlt sich der Gast auch nach Jahren immer noch wie zuhause. Bewährtes wurde also belassen, ebenso wie das Bestellsystem und das stets fröhliche Personal ist immer mit Rat und Tat zu Stelle wo sie gebraucht werden.

 

Die Fischküche startet also gut gerüstet in die neue Saison und zwischen Ostern und Oktober wird ab diesem Jahr dann auch abends länger geöffnet sein. Toi, toi, toi dem ganzen Team, man sieht sich.

 

So, das für den Montag, wir lesen uns dann am Mittwoch wieder. Bis dahin sdage ich Tschüss

 

Euer Ostsee-Peter

 

Freitag, 15. Februar 2019

 

Moin Moin aus Laboe,

 

das Wochenende startet mit herrlichem Sonnenschein und so soll es wohl auch bleiben am Wochenende. Das bedeutet also wieder viele Gäste in Laboe. Dann kommt die Eröffnung der „Fischküche“ nach der Winterpause und dem großen Umbau ja gerade richtig. Wenn alles klappt, soll es am heutigen Freitag gegen 17:00 Uhr los gehen, die ersten Gäste saßen schon um 12:00 Uhr draußen in Warteposition. Aber auch die Mitarbeiter/-innen der Fischküche freuen sich, dass es nun endlich wieder los geht.

 

Ich werde dann mal am Montagabend von den Neuheiten aus der Fischküche berichten.

 

Am Dellenberg 5 wurde gestern mit dem Eindecken des Daches begonnen, da waren ja sehr umfangreiche Vorarbeiten notwendig, bis die Dachpfannen jetzt verlegt werden können. Aber das geht ja immer recht flott bei den Jungs. Ich füge zum Vergleich mal ein Bild vom 6. Februar 2015 mit ins Album ein, da war das Nachbargebäude noch im Bau, so schnell verändert sich alles, im dem Fall aber durchaus zum Positiven.

 

Schauen wir mal auf das Wochenende. Eröffnet hat die Ausstellung von Helga Aulitzky Dreiklang: Natur-Gestaltung-Freude am heutigen Freitag mit der Vernissage im Freya-Frahm-Haus, auch davon sehen wir im Album ein paar Bilder, die sind noch fast warm, so frisch sind sie.

 

viele Labaoer waren zur Vernissage gekommen

Die 1. Vorsitzende des Fördervereins vom Freya-Frahm-Haus Gabi Lübeck eröffnete die Ausstellung mit einem kleinen Rückblick auf das Haus und seine Veranstaltungen und Hildegard Witzki von der VHS dankte Helga Aulitzky für ihre Treue und die 50-jährige Zugehörigkeit zur VHS. Es geht ja nicht nur darum, Kurse zu belegen, sondern letztendlich für sich selber das Erlernte umzusetzen und das ist Helga Aulitzky in all den Jahren ganz hervorragend gelungen, wie man heute sehen kann.

 

Sohn Klaus hielt dann die Laudatio und erläuterte noch einmal den Werdegang seiner Mutter, die Kunst nie studiert aber dafür mit umso mehr Freude experimentiert, umgesetzt und geschaffen hat. Dankesworte gab es dann von Helga Aulitzky an ihre Kinder, an die VHS, ihre Wegbegleiter der letzten 50 Jahre und natürlich auch an das Freya-Frahm-Haus, welches diese Ausstellung ermöglicht hat.

 

Wer es nicht zur Eröffnung geschafft hat, die Ausstellung ist bis zum 3. März jeweils am Freitag von 14.00 bis 17.00 Uhr und am Samstag/Sonntag von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

 

Am Samstag, den 16. Februar 2019 findet um 15:00 Uhr die Sportlerehrung der Gemeinde Laboe in der Grundschule statt. Nicht nur politisch, sondern auch sportlich tut sich ja immer so einiges im Laufe eines Jahres in Laboe. Und da ist es immer sehr schön, dass die sportlichen Leistungen der Aktiven von Jung bis Alt von der Gemeinde gewürdigt werden.

 

Alle Einwohnerinnen und Einwohner sind ganz herzlich zu dieser Sportlerehrung eingeladen, am Ende der Veranstaltung gibt es dann traditionell wieder Kaffee und den mega-leckeren Butterkuchen.

 

So, das war es mal wieder für diese Woche, lasst es Euch gutgehen und genießt die Sonnenstrahlen, es soll ja in ganz Deutschland schön werden. Aber wo es natürlich am Allerschönsten ist schreibe ich jetzt nicht, dass weiß ja jeder, dass das in Laboe ist 😉

 

In diesem Sinne ganz liebe Grüße

Euer Ostsee-Peter

 

 

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