News-Blog
Blick vom Ehrenmal auf Laboe

Mittwoch, 15. August 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

nach dem turbulenten Wochenende ist nun ersteinmal wieder Ruhe eingekehrt in Laboe. Das Wetter ist durchwachsen, zwar nicht kalt ab der Himmel ist doch überwiegend bedeckt. Schönes Strandkorbwetter, mit einem guten Buch in der Hand lässt sich auch das ruhigere Treiben am Strand herrlich genießen.

 

es wird wieder grün im Kurpark

Durch den milden Regen der zwischendurch immer mal wieder vom Himmel fiel in den letzten Tagen, haben sich die Grünflächen schon wieder etwas erholt. Die Steppen sind wieder einem leichten grün gewichen, wer durch den Kurpark geht kann fast spüren, wie die Bäume und Sträucher aufgeatmet haben.

 

Für alle Seh- und Seeleute starten am Donnerstag wieder die „German Classics“ im Laboer Hafen. Es werden wieder viele schöne und alte Schiffe im Hafen erwartet, das ist immer ein ganz toller Anblick. Und das die alten und liebevoll restaurierten nicht nur gut aussehen sondern auch noch flott unterwegs sind zeigen immer die verschiedenen Wettfahrten. Darunter sind Schärenkreuzer, Rennyachten, Seefahrtkreuzer, Folkeboote und einige andere mehr.

 

Besonders beeindruckend sind immer die Regatten der 20 Meter langen 12 mR Yachten, diese finden Freitag ab 12:00 Uhr vor Bülk und am Samstag bei der Langstreckenregatta beim Stoller Grund statt. Auch in diesem Jahr wird es wieder einen Restaurationspreis geben, die Jury bewertet dabei die yachtgeschichtliche Bedeutung des Bootes, den Umfang des Restaurierungsprojektes, die Orginaltreue und Ausführungsqualität sowie die Eigenleistung des Eigners.

 

Auch in diesem Jahr wieder mit dabei ist die 12mR Segelyacht VIM. Was für ein schönes Schiff. 21,18 Meter lang, 3,66 Meter breit und ausgelegt für 6 Mann Besatzung. Sieht aus wie letzte Woche vom Stapel gelaufen. Aber der Stapellauf der VIM war bereits am 29. April 1939, also auf den Tag genau 10 Jahre vor meiner Geburt. Wahnsinn.

Rennyacht VIM, Baujahr 1939

 

Das Schiff wurde einst auf der Henry B. Nevins Yard, New York, für den Multimillionär Harold S. Vanderbilt gebaut und hatte in den fast 80 Jahren schon verschiedene Eigner. Aber die Yacht wurde immer liebevoll restauriert und instandgehalten. Auf der Kieler Woche ersegelte sich die VIM 2016 und 2017 jeweils den 1. Platz in der 12mR Klasse.

 

Hauptsponsor der "German Classics 2018" ist in diesem Jahr die Brauerei Budweiser-Budvar, verdursten braucht also niemand. Am Abend sorgt jeweils eine Live-Band für gute Unterhaltung bei den Seh- und Seeleuten. Im Album sehen wir dann die ersten Schiffe der „German Classics“ im Laboer Hafen, zur Einstimmung habe ich aber auch noch mal 3 Fotos der vergangenen Jahre beigefügt.

 

Für Hafenmeister Ole Kähler bedeutet es ab heute eine Menge Arbeit, denn der Hafen muss leer sein für die rund 100 Boote die erwartet werden. Was bedeutet, dass den meisten Schiffe im Hafen an diesem Wochenende Ersatzplätze zugewiesen werden müssen. Es herrscht also zur Freude der Gäste und Einheimischen im Moment ein lebhafter Betrieb im Hafen.

Und das wird das ganze Wochenende so weitergehen mit den schönen alten Schiffen auf dem Wasser, freuen wir uns also ab Donnerstag auf das bunte Treiben im Hafen von Laboe.

 

Für die Freunde der Klassischen Musik möchte ich noch auf das Konzert unter dem Titel „Joh. Seb. Bach und der Weiße Hai im Alpensee“ am Freitag um 20.00 Uhr in der Anker-Gottes-Kirche hinweisen. Wenn drei Posaunisten und ein Schlagzeuger zusammen ein Konzert spielen, ist das schon für sich genommen ein Erlebnis. Wenn dann die dargebotene musikalische Bandbreite von Thomas Morley über Johann Sebastian Bach bis zu Der weiße Hai im Alpensee des Österreichers Christoph Wundrak reicht, ist Hochspannung mit dem Ensemble "Percussion Posaune Leipzig" garantiert. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

 

Ich wünsche weiterhin eine schöne Restwoche und sage Tschüss bis Freitag

 

Euer Ostsee-Peter

 

Montag, 13. August 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

ein wunderschönes Wochenende liegt hinter mir, auch wenn Petrus ja nun noch bis heute hätte warten können mit seinen Regenschauern und kühlen Winden. Andererseits tat es aber auch mal sehr gut, wieder richtig Luft holen zu können und der große Vorteil war, dass es am Sonnabend beim Eisfest in Laboe kaum Warteschlangen gab. Sonntag sah das dann schon anders aus, wie wir heute im Album sehen werden.

 

Meine liebe Freundin Gudrun aus Buchholz hatte meinen Hilferuf vernommen, dass ich die vielen verschiedenen Eis- und Waffelsorten ja gar nicht alleine schaffen konnte und hat sich dann kurzerhand ins Auto gesetzt und aufs Gaspedal gedrückt, um mich tatkräftig zu unterstützen. Fand ich ja cool, welche Frau fährt schon mal eben 170 km pro Tour, nur um ein Eis zu essen… naja, gab dann natürlich auch ein paar mehr plus Waffeln und Crêpes dazu.

 

Banana-Chocolate-Waffel

Schwierig war zum Schluss dann die Frage, was hat uns am besten geschmeckt, denn bis auf das Slush-Eis, das ja besonders bei den Kids wegen der leuchtenden Farben beliebt ist, hatten wir alles durchprobiert. Wir sind dann insgesamt auf drei 1. Plätze gekommen, zweimal Eis, einmal Waffel.

 

Ich kannte es schon vom letzten Jahr, für Gudrun war es neu – das Snow-Eis. Da ich ihr nun auch nicht wirklich erklären konnte wie das genau funktioniert mit dem Snow-Ice, hat Gudrun in einem ruhigen Moment die 3 jungen Männer in dem Wagen nochmal angesprochen und um Aufklärung gebeten.

 

Also, Grundstock sind die sogenannten Snow-Drops, kleine Eis-Becher in verschiedenen Geschmacksrichtungen, die weder künstliche Konservierungs- Farb- oder Geschmacksstoffe und 60% weniger Zucker als normales Speiseeis enthalten und auch noch bei den Fruchtsorten vegan und laktosefrei sind. In der „Wundermaschine“ werden diese Snow-Drops dann ganz fein geraspelt und mit Luft angereichert sodass aus der knapp 100 ml kleinen Eisscheibe 400 ml Eis entstehen.

 

So, nun wissen wir das auch mal, letztendlich aber zählt der Geschmack und in dem Fall auch noch das Geschmackserlebnis, wo gibt es sonst noch Eis, dass bei einem Windstoß wie am Samstag einfach aus der Schale geweht wird wenn man nicht aufpasst.

 

Das zweite Eis dass es uns angetan hatte war das Spaghetti-Eis der Nordischen Eismanufaktur Zantopp aus Heikendorf. Als Eyecatcher wurde das Vanille-Eis in einer nostalgischen Carpigiani Eismaschine aus Bolgna produziert, die seit gut 50 Jahren im Einsatz ist und für das wunderbar cremige Eis sorgt. Ich sags ja immer wieder, die „Alten“ haben es eben drauf was Erfahrung und Zuverlässigkeit betrifft. Frische Erdbeeren, Nüsse, Erdbeersoße und Streusel, alles mega lecker. Und das schöne ist, Heikendorf ist ja der Nachbarort von Laboe, das Eis von Zantopp kann man also das ganze Jahr über genießen.

 

Der dritte im Bunde der drei 1. Plätze unserer persönlichen Highlights war die Waffel von dem Wagen „It´s like Kandie“. Banana-Chocolat-Cream. Aber hallo war das köstlich. Nun könnte man meinen, an sich ja nichts besonderes, aber alleine die Waffel war schon die Wucht, dann der üppige Belag, puuuh war das reichhaltig und lecker.

 

Nach so viel Süßkram wurde natürlich auch mal etwas Kräftiges probiert, Buchweizen-Crêpes mit getrockneten Tomaten, Basilikum und anderen Kräutern, als Crêpes durchaus auch mal eine sehr interessante Geschmacksvariation. Danach haben wir uns dann Wagen für Wagen weiter vorgearbeitet, also das war schon ein leckeres Wochenende muss ich sagen.

 

Flohmarkt im Hafenspeicher

Natürlich gab es auch immer wieder Stimmen die meinten: Oh, das ist aber teuer. Ich gebe zu, wenn ich z.B. mit Tochter und 3 Enkelkindern das Eisfest besucht hätte, dann hätte das meine finanziellen Möglichkeiten doch äußerst strapaziert und jeder hätte sich eben nur ein Teil aussuchen dürfen.

 

Andererseits sollte man aber auch bedenken, dass alle der vorhandenen Eishersteller/-innen ganz viel Wert auf beste Qualität der Zutaten legen, dass auch eine Menge Handarbeit dabei ist und dass man auch einen kleinen Beitrag für Kreativität und die Ideen leisten muss. Dazu gab es dann aber auch umsonst viel Spaß an den Eiswagen und dann das gesellige Zusammensein im Rosengarten. Von daher denke ich, dass die Preise OK waren und es wird ja auch niemand gezwungen, dort ein Eis zu essen. Bei Renato am Probsteier Platz schmeckt das Eis auch immer köstlich.

 

Sonntag war dann ja noch der Flohmarkt im Hafenspeicher, da gab es dann endlich mal kein Eis…. sondern nur leckere Torten, Kaffee und Kuchen. Und natürlich jede Menge Sachen zum stöbern. Aber wenn man dann schon mal die Treppen erklommen hat bis zur obersten Etage, dann bekommt man ja auch gleich wieder Appetit. Und ihr kennt meinen Spruch: Bevor die Torten nun in schlechte Hände gekommen wären.....

 

Mit anderen Worten, es war ein herrliches Schlemmer-Wochenende, „Normalessen“ war nicht, nur Sonntagabend hatte ich dann einen Anfall und habe mit Heißhunger ein ganzes Glas Gewürzgurken verdrückt. Dabei bin ich gar nicht schwanger, auch wenn´s vielleicht so aussieht…. Aber nun ist das Leben wieder in Ordnung.

 

Dann wollte ich eben noch „Orgel & Stummfilm“ am Mittwoch ankündigen, habe aber gerade die Nachricht erhalten, dass die Veranstaltung in der Anker-Gottes-Kirche wegen Erkrankung des Organisten Mathias Rehfeldt aus München leider ausfallen muss. Als Nachholtermin wird am Freitag, 9. November um 20 Uhr in der Anker-Gottes-Kirche festgelegt.

 

Trotzdem müssen unsere Gäste und wir Einheimische nicht auf einen Stummfilm verzichten, am Dienstag, den 21. August hält im Kurpark wieder das Wanderkino „Laster der Nacht“, ich werde das noch rechtzeitig ankündigen.

 

Bateln mit Uschi

Dann noch der Hinweis für alle Eltern mit Kindern, egal ob von nah oder von fern. Uschi Wieck startet diesen Mittwoch um 15:00 Uhr die zweite und letzte große Bastelaktion in dieser Saison. Es werden wieder die schicken Strandtaschen gebastelt und eine kleine Überraschung gibt es natürlich auch für die Lütten.

 

Ich habe da ja beim letzten Mal einmal zugeschaut, was für ein fröhliches Gewusel, die Kinder waren begeistert und ganz eifrig bei der Sache. Der Kostenbeitrag beträgt 5 € pro Kind und diese Summe wird wie immer bei Uschi der Kinderkrebshilfe gespendet. Bei der Gelegenheit fällt mir gerade noch ein, ich habe jetzt auch die endgültigen Zahlen vom „Maritimen Abend“ des HGV in der Reventloustrasse vorliegen:

 

Für Uschi Wieck und ihre die krebskranken Kinder kamen insgesamt 1.186 € und für die Jugendfeuerwehr 800 € zusammen. Ein ganz großes Dankeschön an alle Laboer und Gäste, das war Super-Spitzenklasse.

 

So, das war es für den Montag, da gibt es während der Saison ja immer eine Menge von den Wochenenden zu berichten. Ab Mittwoch will auch die Sonne wieder über Laboe scheinen, bis dahin sage ich Tschüss

 

Euer Ostsee-Peter

 

Freitag, 10. August 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

heute ist es etwas später geworden mit den NEWS, das lag daran, dass ich mich nur sehr schwer vom dem Maritimen Abend in der Reventloustraße trennen konnte, nach dem der Start mit Regen begann, dann aber am Abend doch noch die Sonne hervorkam füllten sich dann doch noch sämtliche Plätze und es war einfach Super-gemütlich, tolle Stimmung und viel Spaß. Irgendwann fiel mir dann aber ein, dass ich ja auch noch die NEWS machen musste, daher mein etwas überhasteter Aufbruch dort. Weiter unten noch etwas mehr zu dem Straßenfest.

 

maritimer Abend Reventloustrasse

Starten wir erstmal mit dem Wetter. Trotz zahlreicher Warnmeldungen vom DWD am gestrigen Donnerstag vor Orkanböen, Starkregen und Gewitter war es recht ruhig in Laboe, obwohl Sturmtief „Nadine“ ja in anderen Orten für reichlich Schäden gesorgt hat. Erst so gegen 20:30 Uhr wurde es plötzlich pechschwarz. Viele, viele Blitze, etwas Donner und wenig Regen. Ich hab mich noch auf den Balkon gestellt und immer gerufen: mehr, mehr – also mit h, für mehr Regen, nicht mit zwei e. Denn das Meer, sprich die Ostsee, war zwar nicht mehr zu sehen, aber viel Regen war eben leider nicht dabei.

 

Am heutigen Freitag pustete dann ein kräftiger Wind aus West mit Stärke 6-7 mal wieder das Wasser aus der Kieler Förde, da konnte man weit zu Fuß Richtung Fahrrinne laufen. Auch der Regen meldete sich noch einmal kurz zurück um die Mittagszeit und auch zum Beginn des Maritimen Abends wurden nochmal die Regenschleusen geöffnet.

 

The same procedure as last year, das ist ja fast schon Tradition beim Maritimen Abend, wie auch der 1. Vorsitzende des HGV, Jens Kavacs, am Beginn der Veranstaltung betonte. Die Zuschauer kamen anfangs spärlich, mit Schirm und Regenbekleidung ausgerüstet, aber kaum waren die ersten Speisen und Getränke ausgepackt, hörte der Regen auf und die Sonne kam zum Vorschein. Und mit dem Sonnenschein stieg auch die Stimmung ganz schnell.

 

Die Cubana-Bar sorgte für die Beschallung – sprich musikalische Unterhaltung und wer nun gar nichts dabei hatte, für den gab es da auch eine Bratwurst. Die wollte ich ja eigentlich auch da essen, aber die zahlreichen Damen an den zahlreichen Tischen ließen mich gar nicht erst in die Nähe des Grills kommen, es war alles sehr lecker – DANKE Mädels.

 

Uschi Wieck hat einmal wieder viele Stunden damit verbracht, eine Gartenbank zu verzieren. Denn wie immer soll der Erlös krebskranken Kindern zu Gute kommen, für die sich Uschi seit vielen Jahrzehnten einsetzt. So kann sie den Kindern oftmals noch einen letzten Wunsch erfüllen oder das Leben dieser Kinder mit Spielzeug oder Ausstattung in der Kinderkrebs-Abteilung des Krankenhauses in Kiel etwas bunter und fröhlicher gestalten. Dazu ist sie auch mehrmals in der Woche selber auf der Station um mit den Kindern und den Eltern zusammen zu basteln. Nun hat sie also wieder einmal eine ganz schicke Bank gestaltet und diese wurde dann heute Abend durch den Auktionator Reimer Eickmeier, Chef der Firmen „Ostseemakler“ und Förde-Fe-Wo versteigert. Mit 10 € Mindestgebot ging es los.

 

von li: Mathias Holtfreter, Uschie Wieck und Reimer Eickmeier

Bei 300 € war der Hammer dann schon zum zweiten Mal niedergesaust, aber es ging noch weiter….. erst bei 400 € war Schluss und den Zuschlag bekam Malermeister Mathias Holtfreter aus Laboe. Aber das war noch nicht alles, denn Reimer Eickmeier hatte schon im Voraus verkündet, er legt noch einmal die gleiche Summe drauf die ersteigert wird, eine ganz tolle Aktion.

 

Und so kann sich Uschi also über 800 € für ihre krebskranken Kinder freuen, alleine das hat schon den ganzen Aufwand für die Gestaltung dieses tollen Abends gerechtfertigt wie ich finde. Ein ganz großes Dankeschön daher zunächst mal an die Mädels und Männer vom HGV für die viele Mühe um dieses Fest auszurichten, an die Jugendfeuerwehr und natürlich auch an Mathias Holtfreter und Reimer Eickmeier für ihr gutes Werk, das habt ihr prima gemacht Männer!

 

Tja, soviel von dem Maritimen Fest in der Reventloustraße, das wollte ich dann doch noch gerne fast live heute mit einfügen.

 

Am Sonntag um 11:30 Uhr findet wieder ein Strandgottesdienst mit Taufen statt, das ist auch immer sehr schön und mal etwas ganz anderes, einem Gottesdienst am Strand beizuwohnen als in einer Kirche. Und die Kinder werden natürlich mit reinem Laboer Ostseewasser getauft, das ist aber ja jetzt zum Glück recht warm. Aber auch die Eltern, Paten und alle die es mögen gehen zusammen mit Pastorin Jane Mentz mit ins Wasser, zumindest wadentief. Denn das ist ja gerade das Besondere an einer Taufe in der Ostsee.

 

Dann möchte ich noch auf einen Flohmarkt der ganz besonderen Art hinweisen. Die Chorgemeinschaft Laboe, zu der auch die Black Swans gehören, laden am Sonntag zwischen 12:00 und 16:00 Uhr ein zu einem Flohmarkt in ihrem Vereinsheim. Und das befindet sich ganz oben über der Fischküche und man hat von dort aus einen herrlichen Blick auf den Hafen. Es darf nach Herzenslust gestöbert und gehandelt werden, nicht unerwähnt lassen möchte ich die leckeren selbstgemachten Kuchen und Torten die es bei der Gelegenheit dort immer gibt.

 

Wer also einmal einen Flohmarkt in luftiger Höhe erleben möchte ist herzlich eingeladen. Ein Minimum an Kondition sollte allerdings vorhanden sein, einen Fahrstuhl gibt es dort nämlich nicht. Aber sogar ich schaffe dass locker wenn die Torte lockt 😉, die braune Seitentür beim Hafenparkplatz ist übrigens der Eingang zum Vereinsheim.

Einen musikalischen Leckerbissen kann ich noch für Sonntag um 16:00 Uhr in der Musikmuschel ankündigen. Denn da greift Christoph Wiatre aus Lübeck in die Klaviertasten, zu hören sein werden tanzbare Swing-Klassiker der 1930-50er Jahre. Ich bin gespannt.

 

Ansonsten lockt natürlich am Wochenende das Eisfest in Laboe, darüber werde ich dann am Montag berichten, dann kann ich auch sagen, welches Eis mir am besten gemundet hat. Ich werde mir zwar mit der Verkostung Mühe geben, nicht die Kalorien zählen, aber alleine der Stand der „Eiszauberei“ bietet 365 verschiedene Eisvariationen an, die nach eigenen Wünschen hergestellt werden. Pro Tag nur ein Eis und nächstes Jahr um diese Zeit wäre ich dann damit durch, auch nicht schlecht.

So, dann bleibt mir noch, allen Leserinnen und Lesern ein schönes Wochenende zu wünschen und sage Tschüss bis Montag

 

Euer Ostsee-Peter

 

Mittwoch, 08. August 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

der heutige Mittwoch fing schon mal mit einer Hitzewarnung der Stufe 1 des DWD für Laboe an. 31 Grad bei bedecktem Himmel,war aber ja pillepalle gegen gestern. Da musste ich nach Kiel und in der Stadt zwischen den Häuserschluchten ist es ja dann doch noch etwas heftiger mit der Hitze.

 

Zurück wollte ich dann natürlich unbedingt mit dem Fördedampfer nach Laboe fahren, aber ob das nun die beste Idee war? An Deck umringt von gefühlt hunderten von Menschen, die Sonne knallte erbarmungslos herunter und dann kaum ein Windzug war spürbar. Ich hab mich gefühlt wie ein Brathähnchen am Drehspieß, aber selbst drinnen an Bord gab´s keine freien Sitzplätze mehr. Schätzungsweise 99,9% aller Menschen sind in Laboe ausgestiegen, das scheint ja in der Tat ein beliebter Ort bei den Urlaubern und Tagesausflüglern zu sein.

 

Falls mich mal jemand fragen sollte: ich finde es in Laboe auch ganz nett und war froh, wieder aus der anscheinend einzigen Großbaustelle Kiel zurück im beschaulichen Laboe zu sein. Aber die Hitze macht natürlich auch hier nicht nur den Menschen, sondern auch der Natur zu schaffen. Im Kurpark fällt das erste völlig vertrocknete Laub von den Bäumen, teilweise sieht es da schon aus wie im Herbst. Auch wenn es noch überwiegend grün ist im Kurpark, die Trockenheit ist nicht mehr zu übersehen.

 

MaJo im FFH

Bevor am Sonnabend das große Eisfest in Laboe startet, habe ich noch zwei Veranstaltungen für den Freitag/Samstag auf dem Schreibtisch liegen. Im Freya-Frahm-Haus findet ja zurzeit die Ausstellung „Colors oft he wind“ statt und im Rahmen dieser Ausstellung tritt das Akustik-Duo „MaJo“ am Freitag, den 10. August und am Samstag, den 11.August jeweils um 19:00 Uhr im FFH auf.

 

„MaJo“, das sind Marion Rossen und Joachim (Jogi) Freyermuth, eigene Interpretationen bekannter Titel sind ihre Spezialität. Zu hören sind deutsch- und englischsprachige Titel, aber auch die französische und spanische Sprache kommt in ihren Songs nicht zu kurz. Das Programm reicht von Klassikern bis hin zu modernen und coolen Popjazztiteln.

 

Ich konnte die die beiden ja schon einmal im März anlässlich der Ausstellungseröffnung von Sandra Hofer-Wiese im FFH live erleben und der Abend hat mir sehr gut gefallen. Man hat ja im Freya-Frahm-Haus immer so das Gefühl, die Musiker treten bei einem zuhause live im Wohnzimmer auf, das ist immer eine ganz besonders schöne Atmosphäre. Wer also auch einmal schöne Songs mit Wohnzimmerfeeling erleben möchte, Freitag und Sonnabend ist Gelegenheit dazu, der Eintritt beträgt 10 €. Ich sehe mal zu, dass ich am Samstagabend mit dabei sein kann, denn es lohnt sich auf jeden Fall.

Maritimer Abend

 

Ebenfalls am Freitag startet ab 17:00 Uhr startet bereits zum 3. Mal der Maritime Abend Laboe in der Reventloustraße. Der Handwerker- und Gewerbeverein verwandelt die Reventloustraße wieder einmal in die längste Tafel Laboes und das sind immerhin rund 100 Meter. Einheimische, Tagesgäste, Urlauber, Freunde und Bekannte, alle sind aufgerufen, sich einmal mitten unter das Volk zu mischen. Essen und Trinken bringt sich jeder selber mit, man setzt sich irgendwo auf ein freies Plätzchen und stellt als Außenstehender schnell fest – selbst mit den angeblich sturen Norddeutschen kommt man ganz schnell ins Gespräch.

 

Es wird auch in diesem Jahr wieder die eine oder andere Überraschung geben, sämtliche Spenden kommen laut Carsten Leonhardt vom HGV der Jugendfeuerwehr Laboe zu Gute. Und damit nun der „maritime“ Abend auch schön zur Geltung kommt wäre es lustig, wenn die Besucher etwas blau-weißes anziehen würden. Das kann auch gerne etwas mit den südlichen weiß-blauen Rauten sein, egal, das fällt gar nicht auf an der langen Tafel, denn jeder ist ganz herzlich willkommen. Und so viele verschiedene Dialekte trifft man eher selten an einem Ort vereint, das ist immer lustig. Also ich wünsche schon einmal ganz viel Spaß am Freitagabend.

 

Dann habe ich gesehen, dass mittlerweile in der ELATUS-Buchhandlung der Historische Kalender für 2019 eingetroffen ist. Wer also auch im kommenden Jahr wieder einmal durch das nostalgische Laboe wandern möchte - geht los nun.

 

So, das für den Mittwoch, die Bilder wie immer im Album. Das angekündigte Gewitter lässt auf sich warten, daher heiße Grüße aus Laboe

vom Ostsee-Peter

 

 

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