News-Blog
Blick vom Ehrenmal auf Laboe

Freitag, 20. April 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

immer noch herrliches Sommerwetter in Laboe, starten wir also gut gelaunt in das Wochenende.

 

Zwei Mitteilungen habe ich zu meinem NEWS am Mittwoch erhalten, einmal ging es um das Foto mit dem hecklastigen Chemietanker „Jutlandia Swan“. Hierzu schrieb mir Kapitän Rüdiger von Ancken, der jahrzehntelang mit Stückgutfrachtern auf allen Weltmeeren und Ozeanen unterwegs war und der heute Käpt´n auf dem Museumsfrachter „Cap San Diego“ ist: Das Schiff ist hecklastig, weil Fahrt in Ballast, da drückt die Maschine achtern das Heck runter. Vorne gegenfluten ist nicht üblich. Daher also Normalzustand.

Danke Rüdiger, wieder was gelernt und ich dachte schon, die „Jutlandia Swan“ wollte ihren Bug vor Laboe in den Himmel strecken, weil das hier so ein schönes Fleckchen Erde ist ist!!!

 

Die zweite Mail erreichte mich von einer Dame die meinte, sie hätte mich ja leider total vergessen. Hmmmm…. eine Frau die mich vergisst???? Kann das angehen? Aber ich möchte das Thema jetzt hier nicht ausweiten 😊 es war natürlich rein geschäftlich gemeint und ging um das AWO-Familienfest am Sonntag im Hafen.

 

Nun habe ich dazu nähere Angaben bekommen die ich an dieser Stelle gerne weiterleite. Hauptsächlich geht es bei der Veranstaltung natürlich um die Kinder, die sich im Bereich des Hafenplatzes mal so richtig austoben können. Dazu wird eine Kletterwand aufgebaut, auch das Quattro-Highjump-Bungeetrampolin sorgt immer für viel Spaß bei den Kids, wir kennen das ja von Veranstaltungen in den Sommermonaten in Laboe.

 

Einen „Soccer-Rider“ wird es geben, den habe ich noch nicht live gesehen, das ist ein riesiger Fußball, der sich ähnlich wie ein Bull-Rider in alle Richtungen bewegt und versucht, seine Reiter abzuwerfen. Ein Kinderklettergarten ergänzt das Ganze, hier sind Geschick und auch etwas Mut bei den Lütten gefragt. Mit anderen Worten – die Kinder können sich mal so richtig austoben am Sonntag zwischen 14:00 und 17:00 Uhr im Hafen.

 

Und während die Kinder beschäftigt sind, können sich die Erwachsenen über die vielfältigen Angebote der AWO Laboe informieren. Ob Spielenachmittage, Klönschnacks bei Kaffee und Kuchen, Skat-Abende, Lese- und Gesprächskreise für Frauen usw., es werden immer jede Menge Veranstaltungen in und um den „Bürgertreff“ am Hafen angeboten. Und natürlich kann man sich auch gerne selber einbringen bei der AWO. Wer mitmachen möchte kann sich darüber am Sonntag bei der 1. Vorsitzenden Annemarie Kuhn und ihren Kollegen/-innen einmal ausführlich informieren. Neue Mithelfer sind auf jeden Fall immer und jederzeit ganz herzlich willkommen.

 

das älteste Kreuzfahrtschiff der Welt vor Laboe (Archivbild)

Der Wetterbericht verkündet einen regenfreien Sonntag, also auf zum Hafen. Von Kaffee und Kuchen stand da zwar nun nix in der Mail, aber AWO-Frauen ohne ein paar Leckereien sind für mich irgendwie schwer vorstellbar. Wie dem auch sei, ich freue mich auf einen fröhlichen, sonnigen und lebhaften Sonntag im Hafen.

 

Am Donnerstag fuhr dann auch mal wieder die MS Astoria an Laboe vorbei. Das Besondere daran ist – die MS Astoria ist das älteste noch im Dienst befindliche Transatlantikschiff der Welt. Älter als ich und immer noch als Kreuzfahrtschiff unterwegs.

 

1946 wurde es in Schweden als MS Stockholm gebaut. Insgesamt 12 verschiedene Namen hatte das Schiff bislang und fuhr unter 5 verschiedenen Flaggen. 25 Jahre fuhr es in der damaligen DDR unter dem Namen „Völkerfreundschaft“. Traurige Berühmtheit erlangte das Schiff, als es unter dem Namen “Stockholm“ am 25. Juli 1956 in dichtem Nebel in der Nähe von Nantucked/USA mit dem doppelt so großen italienischen Kreuzfahrtliner Andrea Doria zusammenstieß und diesen im wahrsten Sinne des Wortes versenkte. Auf der Andrea Doria befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks 1706 Menschen, bis auf 46 Passagiere konnten zum Glück alle gerettet werden.

 

Die MS Stockholm (MS Astoria) konnte mit über 500 geretteten Passagieren an Bord New York anlaufen, dort bekam das Schiff ein komplett neues Vorschiff. Was für ein spannendes Schiffsleben.

 

2016 diente das Schiff als Drehort für die Casting-Show „Germany’s Next Topmodel“. Das Schiff sollte eigentlich schon im letzten Jahr wieder einmal weiterverkauft werden, das soll nun in diesem Sommer passieren.

 

Auf Wikipedia kann man eine Menge nachlesen, auch die Reisebeurteilungen von dem Schiff sind interessant, von „unmöglichem Schrotthaufen“ bis zu „ganz liebevoll gepflegtem Oldtimer mit Nostalgiecharme“ ist alles vorhanden. Nur die Kabinen Richtung Heck scheinen recht laut zu sein, da sind sich die Rezensierenden einig.

 

Hier noch ein paar technische Daten: Das Schiff ist 160 Meter lang und 21 Meter breit, 200 Mann Besatzung kümmern sich um die max. 550 Passagiere an Bord. Und immerhin gibt es auch 8 Balkonkabinen.

 

Ausstellung Franco Costa Haus

Leider sind die Bilder von gestern sehr verschwommen, denn als die MS Astoria am Horizont auftauchte konnte ich nicht mehr länger warten, war eh schon zu spät dran mit meinem Archiv-Dienst im Rathaus. Und das elektronisch zuschaltbare Zoom bei einer kleinen Kamera ist nun nicht so der Brüller. Aber ich habe noch ein Foto vom letzten Jahr gefunden, dass ich von meinem Balkon gemacht habe, da kann man das älteste Kreuzfahrtschiff der Welt sehr schön erkennen.

 

Zum Schluss noch einen Hinweis zu einer Vernissage in Laboe. Und zwar eröffnet die Künstlerin Angelika Jenkel aus Schwedeneck im Franco-Costa-Haus, Kiebitzredder 57, am Sonntag, den 22. April 2018 um 11:30 Uhr ihre Ausstellung. Das Thema von Angelika Jenkel sind Natur und Menschen, die sie überwiegend in kräftigen Ölfarben darstellt. Die weiteren Öffnungszeiten finden wir nebenstehend und im Album.

 

Das war es dann wieder für diese Woche. Ich wünsche ein sonniges und erholsames Wochenende und sage Tschüss bis Montag

 

Euer Ostsee-Peter

Mittwoch, 18. April 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

Sommerfeeling in Laboe, heute schon 2-mal Eis gegessen, war immerhin über 20 Grad warm tagsüber.

 

Wer ein schattiges und ruhiges Plätzchen sucht ist im Kurpark im Moment sehr gut aufgehoben. Schön, wie es plötzlich überall so grün wird. Die Natur im Norden hat ja immer einiges aufzuholen gegenüber den sonnigen Gebieten im Süden der Republik.

 

MS Hanseatic vor Laboe

Auf dem Wasser gab es heute auch einiges zu sehen. Zum einen fuhr heute das Kreuzfahrtschiff „Hanseatic“ an Laboe vorbei Ziel ist St. Petersburg und natürlich andere Ostsee-Häfen wie Klaipeda, Riga, Helsinki. Ein kleines aber feines Kreuzfahrtschiff, nur 184 Passagiere finden Platz auf dem Schiff, 125 Besatzungsmitglieder kümmern sich um das Wohl der Gäste.

 

Daher ist es auch nicht ganz so günstig wie auf den schwimmenden Bettenburgen, die 8-tägige Reise zurück von St. Petersburg nach Hamburg kostet zwischen 3.920 € und 8.440 € pro Person je nach Kabine, wobei es auf dem Schiff keine Balkonkabinen gibt.

 

Aber das muss schon Spaß bringen auf so einem kleinen, fast schon familiären Schiff.

 

Das andere Schiff das mir heute aufgefallen ist war die „de Albertha“. Sie ist zurück in Laboe, sie hatte vorher einen Törn von Harlingen aus durchs Wattenmeer gemacht, am 20. April startet ab Laboe das beliebte „Eltern-Kind-Wochenende“ auf der de Albertha. Oder natürlich auch mit Oma, Opa, Onkel, Tanten und den Kindern oder Enkelkindern.

 

Vor 9 Jahren wurden diese Touren das erste Mal angeboten und sind immer ein toller Erfolg. Alles wird auf das Segeln mit den Kids ausgerichtet, daher geht es schon mal etwas langsamer an Bord zu. Auch der Speiseplan wird auf die Kids abgestimmt, wahrscheinlich also Nudeln und Pizza……

 

An Bord geht es Freitag, den 20. April um 19:00 Uhr im Hafen von Laboe, Rückkehr am Sonntag gegen 13:00 Uhr. Erwachsene zahlen 145 € für den Törn, Kinder 75 € plus Bordkasse. Ob noch Plätze frei sind erfährt man am schnellsten über das Bordtelefon +49 171 671 4276.

 

Familienfest der AWO

Durch Zufall habe ich dann heute zwischen den vielen Wahl-Plakaten ein Plakat von der AWO entdeckt, dass am Sonntag im Hafen ein großes Familienfest stattfinden soll. Das Merkwürdige an der Sache ist nun aber, dass ich bis heute noch nichts davon gewusst habe. Ich habe keine Pressemitteilung darüber bekommen und auch im Veranstaltungskalender vom Tourismusbüro taucht das Familienfest nicht auf. Auch in der örtlichen Presse habe ich auf die Schnelle nichts entdecken können.

 

Ein Gesangs-Ehepaar vom Shantychor der Ole Schippn sprach mich heute dazu auch noch auf der Promenade an, sie sollen zwar am Sonntag in Laboe im Hafen auftreten, wüssten aber gar nicht um welche Veranstaltung es sich dabei handelt. Da scheint es also ein Kommunikationsproblem zu geben. Ich weiß also auch nicht mehr als auf dem Plakat steht, schaue aber natürlich am Sonntag mal vorbei.

 

So, das war es aus dem sonnigen Laboe, ich sage dann mal Tschüss bis zum Freitag.

 

Euer Ostsee-Peter

 

Montag, 16. April 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

ein nasskaltes und feuchtes Wochenende liegt hinter uns, aber es gibt große Hoffnung für Laboe. Denn ab Donnerstag ist die Ur-Laboerin Inge Palmer wieder mal zu Gast bei uns, und da sie im sonnigen Kalifornien (USA – nicht Schönberg) lebt, hat sie versprochen, auch ordentlich Sonne für uns mitzubringen. Zwischen 20 und 22 Grad herrschen dort im Moment, Tendenz steigend, das bedeutet für uns Nordlichter ja schon fast Tropenhitze, für die Kalifornier ist das eher noch etwas kühl.

 

Ein Highlight war an diesem Wochenende noch einmal die Sondervorstellung im Lachmöwen-Theater. Die fand statt, weil es immer noch eine Menge Karten-Anfragen gab, das Stück aber bis zum offiziellen letzten Stück am 31. März immer komplett ausgebucht war. Aber auch Politiker aus Laboe und der Probstei waren eingeladen, die Lachmöwen auf der Bühne einmal live zu erleben. Bürgermeisterin Ulrike Mordhorst und ihre Stellvertreterin Wiebke Eschenlauer waren gekommen, einige Gemeindevertreter*innen habe ich auch gesehen, ebenso wie Werner Kalinka, den 1. stellvertretender Landrat des Kreises Plön.

 

Klaus (Teddy) Laukat hielt vor der Vorstellung noch einmal einen kleinen Rückblick auf das, was das Lachmöwen-Theater alles erreicht hat im Laufe des über 30-jährigen Bestehens. Mittlerweile ist das Lachmöwen-Theater weit über die Grenzen von Laboe hinaus bekannt und für alle, die es noch nicht wussten, die Zuschauer sitzen ja auf der Original-Bestuhlung aus dem alten Ohnsorg-Theater in Hamburg, auch die Bretter die die Welt bedeuten stammen von dort und auch der Vorhang ist Original Ohnsorg-Theater. Man sieht, es herrscht ein sehr guter Kontakt zwischen den Niederdeutschen Bühnen in Hamburg und Laboe.

 

das Lachmöwen-Team bei der letzten Aufführung des Winterstücks

Das Stück selber kannte ich ja schon von der Probe und der Premierenvorstellung, aber immer wieder ist es ganz erstaunlich, wie sich so ein Stück im Laufe der Spielzeit weiterentwickelt. Neue Lautsprechereffekte gab es, einige Gags konnten noch besser herausgearbeitet werden, es war einfach wieder mal köstlich. Auch was das Kuchenbuffet anbelangt, aber das nur am Rande….. denn das ist ja wohl klar, dass ich da an so einem Kuchenbuffet nicht so ohne weiteres vorbeikomme.

 

In der abgelaufenen Spielzeit hatte das Lachmöwen-Ensemble ja mit einigen Krankheitsausfällen zu kämpfen, denn die Grippewelle machte auch vor Laboe nicht halt. So musste im Februar schon einmal Souffleur Jens Bahns für einen erkrankten Schauspieler ganz kurzfristig einspringen – der das dann sehr gut gemeistert hat mit dem Textbuch in der Hand. Es war sein erster öffentlicher Bühnenauftritt überhaupt. Ende März nun hatte es Jana Tresp erwischt, da sprang kurzentschlossen Birgit Brockmann ein, Schauspielerin und Regisseurin der Sommerstücke bei den Lachmöwen.

 

Anfangs auch mit Drehbuch in der Hand, aber als Vollprofi spielte sie am Sonnabend, als wenn sie von Anfang an bei dem Stück dabei gewesen wäre. Ganz große Klasse. Tja, das war es dann also endgültig mit dem Winterstück. Aber nach dem Stück ist ja bekanntlich vor dem Stück, ab sofort heißt es wieder Ärmel hochkrempeln, Texte besprechen und lernen, denn am 21. Juli ist Premiere für das neue Sommerstück.

 

Dafür suchen die Lachmöwen übrigens noch eine junge Schauspielerin, Spielalter 20-30 Jahre. Bühnenerfahrung und die plattdeutsche Sprache sind willkommen aber kein Muss! Probenbeginn ist Ende April. Wer immer es sich zutraut im Kreise erfahrener und fröhlicher Mitspieler Bühnenluft zu schnuppern ist ganz herzlich eingeladen, sich via E-Mail unter Jan.Steffen@lachmoewen.de mit dem Lachmöwen-Theater in Verbindung zu setzen. Also Mädels, ran an die Bewerbung, das macht bestimmt ganz viel Spaß.

 

Das zu dem vergnüglichen Samstagnachmittag bei den Lachmöwen. Seit Sonnabend füllt sich auch der Strand wieder mit den Strandkörben, unermüdlich fährt Joachim Rüder die Strandkörbe vom Winterlager im Gewerbegebiet an den Strand.

 

Ich habe das mal so überschlagen…. also 6 Strandkörbe können auf einmal transportiert werden. Bedeutet also bei knapp 500 Stück, man muss gut 80-mal fahren. Aber natürlich dann auch wieder zurück um Nachschub zu holen. Fahrtzeit mit dem Trecker ca. 12 Minuten x 160 Touren = 1.920 Minuten = 32 Stunden netto, plus Auf- und Abladezeit. Das mag einmal verdeutlichen, wie aufwändig es ist, mal eben ein paar Strandkörbe an den Strand zu stellen.

 

Am Strand erfasst Chris Bickenbach dann die jeweilige Strandkorbnummer und den genauen Standort, denn beim Verleih muss man ja später wissen, wo welcher Strandkorb zu finden ist. Und auch die Dauermieter möchten ja „ihren“ Korb an der richtigen Stelle stehen haben, also einfach die Körbe abladen und unsortiert hinstellen, damit ist es nicht getan. Und während Joachim Rüder Nachschub heranschafft, werden kleinere Transportschäden sofort vor Ort repariert, man kennt das ja – irgendwas ist immer.

 

Und nachdem die ersten zwei oder drei Strandkörbe heute schon belegt waren können wir also dem Sommer gelassen entgegensehen, geit los nu. Husch, husch ins Körbchen.

 

Hier noch ein Hinweis. Am Donnerstag, den 26. April 2018 starten im Naturerlebnisraum „Dünenlandschaft Laboe“ wieder die naturkundlichen Führungen mit Dipl.-Geographin Susanne Hörger-Ahlers. Sie kennt jeden Winkel und jede Pflanze in dem 10 ha großen Naturerlebnisraum und jedes Mal erfährt man aufgrund der Veränderungen in der Natur immer etwas Neues.

 

Treffpunkt ist immer donnerstags um 10:00 Uhr am Pavillon im Naturerlebnisraum vor der Meeresbiologischen Station, Dauer ca. 1,5 Stunden. Die Führung kostet 2 €, für Inhaber der Ostsee-Card ist sie kostenlos. Auf jeden Fall immer eine lohnenswerte Exkursion an der man einmal teilgenommen haben sollte.

 

Das für den Montag, ich sage Tschüss bis zum Mittwoch.

 

Euer Ostsee-Peter

 

Freitag, 13. April 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

Freitag der 13. Ich hoffe, meine lieben Leserinnen und Leser haben den Tag ohne größere Schäden überstanden. Aber laut verschiedenen Statistiken passieren an einem Freitag den 13. nicht mehr Unglücke als an anderen Tagen auch. Und diejenigen Menschen, die sich vor diesem Tag fürchten, leiden an: Moment – ein tolles Wort „Paraskavedekatriaphobie“, ich kann das zwar nicht aussprechen, aber die Phobie schreibt sich gut.

 

Und wer heute nun gar nichts Außergewöhnliches erlebt hat, bereits im Juli gib es den nächsten 13. der auf einen Freitag fällt.

Planierarbeiten am Spielplatz

Mir ist bislang noch nicht mal eine Tasse oder ein Teller aus der Hand gefallen und meine Kamera hat glaube ich wieder ein paar sehr schöne Fotos eingefangen. Und so möchte ich berichten von einer Raupe und fliegenden Männern an ihren tollkühnen Kisten…. oder war das andersrum?

 

Aber es ist schon beeindruckend, wie schnell der Strand jetzt mit schwerem Gerät für die kommende Saison hergerichtet wird. Ganz so viel war in diesem Jahr zwar nicht an Sand zu bewegen wie in den Jahren davor, trotzdem jedes Jahr ein gewaltiger und kostspieliger Aufwand.

 

Mit der Raupe ist die Planierraupe CAT D6KLGP gemeint und Hanno Götsch als fliegender Mann an seiner tollkühnen Kiste, das kann ich nicht beschreiben, diesen Schnappschuss muss man einfach mal gesehen haben. Insgesamt also Action pur am Donnerstag am Strand von Laboe. Und am heutigen Freitag konnte man dann wieder einen Blick über den völlig leeren Strand werfen, das ist ja eher selten und daher auch ganz toll.

 

Im nächsten Schritt werden dann die knapp 500 Strandkörbe wieder aufgestellt, diese Arbeiten werden eine knappe Woche in Anspruch nehmen, ich hatte ja am 23. März ausführlich darüber berichtet, wieviel Aufwand und Logistik bei Firma Rüder dahintersteckt, damit Urlauber, Tagesgäste und Einheimische es sich bald wieder bequem machen können am Strand.

 

Und dann kann der Sommer kommen. Ab nächste Woche soll es ja laut dem Wetterbericht besser werden, freuen wir uns also auf die wärmere Zeit.

 

Am heutigen Abend wurde dann die Ausstellung „Kontraste“ der deutsch-dänischen Künstlergruppe „Der bewegte Koffer – den bevægede Kuffert“ durch Gert Haack aus dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur eröffnet. Herr Haack gab einen kleinen Rückblick zu dem Projekt „Kulturbrücke Fehmarnbelt“ und der daraus entstandenen Kofferbewegung. Schleswig-Holstein war ja auch schon mal viele Jahre „Dänisch“ und die beiden Länder verbindet eine gemeinsame Geschichte. In der Kunst aber gibt es nichts Trennendes und keine Grenzen, außer vielleicht die Sprache. Aber zur Not unterhält man sich auf Englisch.

 

Der bewegte Koffer ist also immer auf Reisen, was die Künstlerinnen und Künstler aus Dänemark und Deutschland in ihren Koffern mitgebracht und natürlich während des einwöchigen Symposiums erschaffen haben sehen wir also ab sofort im Freya-Frahm-Haus.

 

der Ausstellungskatalog

Skulpturen aus Stein und Bronze, Bilder, Installationen, ganz verschiedene Dinge sind zu sehen und daher passt der Titel der Ausstellung „Kontraste“ ganz hervorragend.

 

Im Erdgeschoss hängt übrigens eine sehr interessante Installation, die man aber ganz schlecht fotografieren kann, entweder wirken die Bilder unscharf, die Farben verwaschen, trotz ganz vieler Kameraeinstellungen. Und zwar heißt das Werk: 54 Farben Wasser und wurde von Lena Kaapke installiert, dabei wurden die Fotos der verschiedenen Wasserfarben auf Folie gedruckt und farblich passend zusammengestellt.

 

54 verschiedene Farben in der Ostsee zwischen Laboe und Marina Wentorf, an einem Tag gesammelt und dokumentiert, ich habe dazu den erklärenden Text einmal mit ins Album gefügt, das ist ja eine ganz erstaunliche und verblüffende Geschichte.

 

Spannende Sachen gibt es also zu sehen im Freya-Frahm-Haus, Öffnungszeiten und Künstlerführungen hatte ich ja schon am Mittwoch veröffentlicht. Und auch einen Ausstellungskatalog gibt es passend zu der Ausstellung der gegen eine Spende für die Künstler erhältlich ist.

 

So, das war es mal wieder für diese Woche. Morgen steht bei mir noch einmal die Sonder-Aufführung im Lachmöwen-Theater auf dem Programm und dann warte ich mal auf die angekündigte Hitzewelle.

 

Ich wünsche ein erholsames Wochenende und sage Tschüss bis Montag.

 

Euer Ostsee-Peter

 

 

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