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Laboe wir kommen!

 Montag, 26. Februar 2024


Moin Moin aus Laboe,

 

nun ist meine kurze Auszeit auch schon wieder beendet, wie schnell doch so eine Woche vorübergeht, wenn ein weibliches Wesen erst einmal das Kommando übernimmt. Daher gibt es heute etwas mehr zum Lesen und zum Gucken. Die Hintergrundgeschichte zu dem Besuch war, dass der Sohn meiner Freundin Sabrina zu Weihnachten einen neuen Schreibtisch bekommen hat, obwohl der alte noch sehr gut und viel besser als mein Schreibtisch war. Sabrina mit Mann und ihren zwei Kindern machen schon seit gut 10 Jahren im Sommer immer Urlaub im Fördeblick und so haben wir uns also auch schon vor vielen Jahren hier kennengelernt.

 

Als ich im Dezember in Bayern war und alle besucht habe wurde dann entschieden, dass der Schreibtisch mal irgendwann nach Laboe sollte. Und dieser Zeitpunkt war letzte Woche. Von mir aus hätte der zerlegte Schreibtisch noch ein paar Tage im Auto liegen können, da stört er nicht und macht keine Arbeit, aber gleich am ersten Tag lautete das weibliche Kommando dann: dein alter Schreibtisch wird jetzt ABGEBAUT und der neue Schreibtisch danach sofort AUFGEBAUT! Gesagt, getan und ich gebe zu, das war eine weise Entscheidung.  

 

Denn so hatten wir danach viel Zeit für Spaziergänge, so z.B. nach Möltenort, wo ich mich jedes Mal an der schönen und gepflegten Promenade erfreue. Zurück ging es dann mit dem Schiff, aber auch in Marina Wendtorf waren wir unterwegs. Ich habe mich natürlich gefreut, dass ich lecker bekocht wurde, aber da ich eigentlich immer nur in Begleitung zum Essen gehe, haben wir auch das reichlich ausgenutzt.

 

MoccaFee, Eiscafé Venezia, Fischküche, Seeterrassen oder die Forstbaumschule in Kiel um nur mal einige zu nennen. Die Forstbaumschule wurde übrigens 1785 als „Königlich dänische Forstlehranstalt Kiel“ gegründet, damals gehörte das Herzogtum Holstein noch zu Dänemark. Heute ist es der älteste Park in Kiel, 13 ha groß und in dem Restaurant Forstbaumschule kann man sehr gut essen. HIER mal ein Blick auf eine der verschiedenen Speisekarten je nach Jahreszeit.

 

Auch im Lachmöwen-Theater waren wir, da gab es ja eine spannende bzw. lustige Änderung in dem aktuellen Stück. Wer die Premiere und die ersten Aufführungen danach miterlebt hat wird sich nun sicherlich wundern, dass das Stück „Moral in Müggenhuusen“ um einen neuen Schauspieler und eine neue Rolle erweitert wurde. Es ist Aykut Kayacik, der in vielen Tatort-Filmen im TV zu sehen war, aktuell in der Fernseh-Serie „In aller Freundschaft“ oder der Serie „Frühling“ und in vielen anderen Filmen. Außerdem schreibt er Drehbücher, Theaterstücke oder Kurzgeschichten.

 

Ein viel begabter Schauspieler also, der nun im Lachmöwen-Theater zu sehen ist. Das war bei dem aktuellen Stück gar nicht eingeplant am Anfang, nun erscheint Aykut plötzlich mit seinem Werkzeugkoffer um den Spielautomaten zu reparieren und wird dabei Zeuge, wie sich die Damen über das neue Etablissement in Müggenhuusen aufregen, in dem ihre Männer nun regelmäßig verkehren.

Aber der Monteur kann nicht nur Automaten reparieren, sondern als viel gereister und erfahrener Mann den Damen auch wertvolle Tipps geben, wie sie ihre Ehemänner wieder zurückholen können. Aykut Kayacik ist ein ganz toller Schauspieler, was er aber noch nicht kann ist „Plattdeutsch“. Und so wird in Müggenhuusen nun sogar auch mal Hochdeutsch gesprochen.

 

Für mich war es ja fast wie ein ganz neues Stück gegenüber der Premiere und es hat auch diesmal wieder ganz viel Spaß gemacht und wir konnten herzhaft lachen. Es war wieder ein wundervoller Abend im Lachmöwen-Theater. Das Stück läuft noch bis zum 28. März 2024, aber es gibt nur noch wenige freie Plätze. Wer also das Stück noch sehen möchte sollte schnell sein.

 

Am nächsten Tag haben wir dann einen Tagesausflug nach Husum gemacht und bei der Probe der Bundeswehr zum Gelöbnis zugeschaut. Eigentlich wollten wir noch einen kleinen Abstecher nach Sankt Peter-Ording machen, aber der Regen wurde dann immer heftiger, sodass wir das dann ersatzlos gestrichen haben. Denn der Regen in Laboe ist genau so schön wie anderswo auch.

 

Auf der Rückfahrt in den Süden am Freitag hatten wir dann die Idee, mal bei meiner Tochter Jenny in Buchholz vorbei zu schauen. Als Überraschungsgäste sozusagen. Die Kinder wussten nichts davon, waren aber sehr erstaunt, dass Mama Jenny plötzlich mit dem Auto vor den verschiedenen Schulen stand um Jannis und Jannina einzusammeln, danach wurde dann noch Jonathan von der Kita abgeholt, nur Klein Jolina war von Anfang an dabei, aber die kann ja noch nichts verraten.

 

Auf die Frage der Kids, wieso sie abgeholt werden und wo es denn hingeht hat Jenny nur geantwortet, sie hätte mal wieder Lust auf Mc Donalds. Das war unser Treffpunkt, denn das liegt direkt an der Autobahnabfahrt in Dibbersen. Übrigens heißt es in Bayern, wenn man zu Mc Donalds, Burger King usw. geht, man geht zum Schachtelwirt. Es war alles absolut gut getimt von unterwegs, Jenny und Co waren 5 Minuten vor uns beim Schachtelwirt, die Kids haben sich ja kaum noch eingekriegt vor Freude als sie uns gesehen haben. Und so gab es ein fröhliches und quasi spontanes Familientreffen mit viel Kinderlachen bevor wir dann weiter nach Göttingen gefahren sind.

 

Dort hatten wir das nächste Date mit meinem Freund Maik und seiner Freundin, abends ging es dann wieder ins Gasthaus „Zum Szültenbürger“. Kaum auszusprechen, trotz Reservierung 30 Minuten Wartezeit, das ist leider normal und sogar noch kurz dort, aber das Essen war wieder lecker und das Preis- Leistungsverhältnis stimmt.

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück am nächsten Morgen im Hotel hat sich Sabrina dann mit dem Auto auf den Weg nach Bayern gemacht, ich mit der Bahn Richtung Norden. Wie immer war der ICE nach Hamburg im Sinne der Bahn sehr pünktlich, statt 12:36 Uhr war der Zug dann um 14:06 Uhr in Hamburg. Nur 90 Minuten Verspätung, geht doch, wer sagt´s denn?

 

Bauarbeiten zwischen Kassel-Wilhelmshöhe und Göttingen, Personen auf den Gleisen, daher ein netter Aufenthalt in Hamburg-Harburg, zwar ganz dicht vorm Ziel, aber eben nicht wirklich am Ziel. Also das Übliche halt. Mein Entschädigungsantrag läuft. Im letzten Jahr musste die Deutsche Bahn an die Fahrgäste insgesamt 123,8 Millionen Euro an Entschädigungen für verspätete Züge zahlen, klar dass ich da auch mal eine Million oder so von abhaben möchte.

 

Das also zur letzten Woche. Die neue Woche startete mit ganz viel Nebel, der sich aber gegen Mittag verflüchtigt hatte. Die Sanddünen am Strand sind weiter angewachsen und haben teilweise schon Trimm-Dich-Geräte unter dem Sand begraben.

 

Mario und sein Team von Petite Tini machen Betriebsferien bis zum 12. März und beim Kaufhaus Stolz wird jetzt gewaltig gearbeitet, der Dellenberg ist an der Stelle zurzeit nur einspurig befahrbar.

 

So, das war es für die letzten News im Februar. Wir lesen uns am Freitag wieder, dann haben wir schon März und dann können wir uns schon auf den Frühling freuen.

 

Bis dahin sage ich wie immer Tschüss

 

Euer Ostsee-Peter