Juli 2018
Blick vom Ehrenmal auf Laboe

 

Hallo und herzlich Willkommen in meinem News Archiv.

 

 

Juli 2018

Montag, 02. Juli 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

willkommen in der 2. Hälfte des Jahres 2018. Ein sonniges Wochenende liegt hinter uns und weiter geht es mit dem schönen Wetter hier in Laboe. Da werden wir hier an der Küste ja richtig verwöhnt in diesem Jahr und unsere Urlauber freuen sich natürlich über so ein tolles Strandwetter.

 

Fußballtechnisch war es ja überwiegend spannend am Wochenende, das Zugucken macht jetzt richtig Spaß nachdem sich die eine oder andere Mannschaft so sang- und klanglos verabschiedet hat.

 

Der Handwerkermarkt ist vorüber, die Stände sind wieder abgebaut, aber nur ein paar Tage, denn am kommenden Wochenende startet ja das beliebte Weinfest, da werde ich ab Mittwoch ausführlich berichten.

 

Im Album blicken wir heute mal wieder vom Blauen Blick auf die Ostsee und schauen uns im Hafen um. Immer wieder ein schönes Bild. Und auch die Sonnenuntergänge sind ja im Moment immer jeden Abend traumhaft.

 

Großbrand im "El Meson de Playa"

Und gerade wie am Nachmittag das erste Tor für Brasilien fällt, erreichte mich die Nachricht von einem Großbrand im Restaurant „El Mason de Playa“, die Kollegin vom „Herold“ war schon mit dem Auto unterwegs um mich abzuholen. Das klappt immer prima mit der Zusammenarbeit.

 

Das Feuer war gegen 14:30 Uhr soweit erkennbar im Küchenbereich in einer Zwischendecke ausgebrochen, bei Ankunft der Feuerwehr schlugen kurze Zeit später schon die ersten Flammen aus dem Dach. Durch die verschiedenen Glutnester gestalteten sich die Löscharbeiten aber als recht schwierig.

 

Neben der Freiwilligen Feuerwehr Laboe eilten auch Wehren der umliegenden Orte zu Hilfe. Das Feuer konnte wegen der starken Rauchentwicklung nur unter Atemschutz bekämpft werden, zwei Drehleiterfahrzeuge bekämpften den Brand von oben.

 

Das Gebiet der Kreisstraße K30 / Neu Stein wurde ab Prof. Munzer-Ring komplett von der Polizei abgeriegelt, die Umleitung erfolgte über Lutterbek, aber so ein Pressefahrzeug ist ja sozusagen auch ein Einsatzfahrzeug, das in dem Fall mit durchgelassen wird.

 

Verletzt wurde zum Glück niemand da heute Ruhetag im „El Mason de Playa“ war. Über die genaue Schadensursache und Höhe konnten Polizei und Feuerwehr zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben machen.

Dank des schnellen Einsatzes der freiwilligen Helferinnen und Helfer der Feuerwehren konnte wieder einmal Schlimmeres verhindert werden, ein Übergreifen der Flammen auf den Gaststättenbereich wurde noch rechtzeitig gestoppt.

 

Die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr hätten sicherlich auch lieber in Ruhe Feierabend gemacht, ihnen allen gebührt an dieser Stelle noch einmal ein ganz großes Dankeschön dafür, dass sie immer zur Stelle sind, wenn Gefahr für Mensch, Tier, Hab und Gut besteht.

 

So, und damit ging der Tag ja noch richtig mit Action statt mit Fußball zu Ende. Ich sage Tschüss bis zum Mittwoch.

 

Euer Ostsee-Peter, immer mittendrin statt nur dabei 😉

 

Mittwoch, 04. Juli 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

am heutigen Mittwoch ist es nicht mehr ganz so heiß, die Sonne ist zwar da, versteckt sich aber noch etwas hinter den Wolken. Aber pünktlich zum Weinfest soll es wieder schön warm werden, das macht durstig.

 

Ich habe dann heute noch einmal einen Blick auf das abgebrannte Restaurant „El Meson Playa“ geworfen, der Brand war nur sehr schwer unter Kontrolle zu bekommen, bis 2:00 Uhr nachts dauerten die Löscharbeiten an. Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte bestehend aus Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz.

 

Da sich laut Auskunft der Feuerwehr unmittelbar neben dem Küchentrakt ein Flüssiggastank befand, war natürlich höchste Eile geboten. Da sich aber das Feuer in der Zwischendecke nicht schnell genug löschen ließ, forderte der Einsatzleiter einen Bagger und weitere Hilfskräfte an. Ein Fall für Firma Baudach aus Laboe und nachdem der Dachbereich geöffnet war, konnte hier gezielt gelöscht werden.

 

die Küche wurde vollständig zerstört

Allerdings hatte sich das Feuer mittlerweile im betroffene Küchentrakt dann doch noch auf den Gastraum ausgebreitet. Auch hier musste der Bagger Wände und Decken abreißen, um das weitere Lauffeuer zu bekämpfen.

 

Leider wurden durch die hohen Temperaturen vier Feuerwehrkräfte verletzt, die aber sofort ambulant an der Einsatzstelle behandelt werden konnten.

 

Tja, also das sieht dann jetzt doch nach einem Totalschaden aus. Die „alten“ Laboer kennen das „El Meson Playa“ ja vielleicht noch als „Aukroog“, ursprünglich 1900 an der Steilküste der Hagener Au als Erfrischungshalle für Wanderer erbaut, wurde der Aukroog nach und nach immer wieder erweitert. Direkt an der Grenze zwischen Laboe und Stein war das schon immer ein beliebtes Ausflugsziel mit herrlichem Blick auf die Ostsee.

Ich habe heute mal ins Album zwei Archivbilder eingefügt, der Aukroog um 1925 und 1930. Im Jahre 2012 wurde das Restaurant dann von Thorsten Wriedt und Michaela Klippel übernommen, ob und wie es weitergeht kann man allerdings zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Drücken wir also kräftigt die Daumen dass der Aukroog bzw. das El Meson Playa

bald wieder im neuen Glanz erstrahlen wird.

 

Das Leben geht natürlich weiter, wo Schatten ist muss auch die Sonne scheinen und da schauen wir nun schon mal auf das 16. Weinfest in Laboe, das am kommenden Freitag, den 6. Juli um 12:00 Uhr startet. Was geht ab da?

 

Nun, seit Veranstaltungsleiter Christian Bohnemann sich vor einigen Jahren der Veranstaltung angenommen und sie von Grund auf neu gestaltet hat, ist das „Weinfest – Genuss mit Aussicht“ ein absoluter Burner, also eine Rundum-Wohlfühl-Veranstaltung geworden. Denn es gibt ja nicht nur Wein, sondern auch frisch gezapftes Bier, Cocktails und Nichtalkoholische Getränke, untermalt von Live-Musik und einer großen Auswahl an Speisen, passend zum Weinfest.

Plakat Weinfest 2018

 

Weine stehen natürlich im Mittelpunkt, sie werden aus allen bekannten deutschen Weinanbaugebieten durch die Winzer angeboten. Während das Weingut Bähr aus Rheinland-Pfalz schon seit der ersten Stunde mit dabei ist, feiern in diesem Jahr auch zwei neue Winzer Premiere auf dem Weinfest. Keine Großabfüller, sondern Familienbetriebe, die auf eine bis zu 400 Jahre alte Weinbautradition zurückblicken können.

 

Und so haben die Besucher des Weinfestes die Gelegenheit, die verschiedenen Sorten aus den einzelnen Anbaugebieten einmal in Ruhe zu probieren. Aber es sind ja nicht nur die unterschiedlichen Anbaugebiete, sondern auch die verschiedenen Weinsorten wie Riesling, Cabernet-Sauvignon, Grauburgunder, Müller-Thurgau und viele andere mehr die zur Verkostung einladen. Wer es etwas kräftiger mag, auch eigene Obstbrände und Liköre bieten einige Winzer an.

Was die Speisen betrifft läuft mir ja schon wieder das Wasser im Munde zusammen, angefangen mit Bratwurst vom Schwenkgrill über Holsteiner Spanferkelgerichte, Käsespätzle mit Speck, Flammkuchen und Fisch, auch hier ist Abwechslung Trumpf.

 

Aber was wäre so eine Veranstaltung ohne Musik. Veranstaltungsleiter Christian Bohnemann ist es auch diesmal wieder gelungen, verschiedene Musikrichtungen und -Stile auf dem Weinfest zu vereinen, um für jeden Geschmack und die verschiedenen Altersgruppen die passende Musikuntermalung anbieten zu können.

 

Los geht es am Freitag, den 06. Juli um 17:00 Uhr mit der musikalischen Nachwuchshoffnung Schleswig-Holsteins „Moritz Kruit & Live Band“. Am Abend wird das Duo „Keuflich & B.Stächlich“ für gute Laune sorgen.

Am Samstag den 07. Juli startet um 14:00 Uhr die Gruppe „Groovy Taste“. Mit heißen Disco- und Pop Funk Rhythmen wird ab 17:00 Uhr „BeatShock“ die Besucher in Partylaune versetzen. Und um 20:00 Uhr startet dann der Auftritt von „Citiziens of the sun“, ihr Musikrepertoire umfasst Pop, Hiphop, Dance und Rock.

 

Am Sonntag dann spielen um 14.00 Uhr die „Chilkats“, sie sind nominiert für die German Blues Challenge 2018. Und wie immer zum krönenden Abschluss wird um 18:00 Uhr der „Ole Schippn Shantychor“ auftreten. 3 Tage – 7 Bands, tolle Aussicht, alles lecker.

 

Da lohnt sich doch mal wieder ein Besuch in Laboe. Anreise mit Schiff oder Bus empfehlenswert, denn 1.) gibt es bekanntermaßen nur wenig Parkplätze rund um den Hafen und den Rosengarten und 2.) heißt die Veranstaltung „Weinfest“, da kann also ohne Auto dann schon mal ein Glaserl mehr probiert werden.

Ich wünsche auf jeden Fall schon mal ganz viel Spaß, Freitagabend gibt es dann schon mal den ersten schnellen Kurz-Probierbericht.

 

So, das war es mal wieder für heute. Weiterhin eine schöne Woche wünscht Euch der

Ostsee-Peter

 

Freitag, 06. Juli 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

pünktlich zum Wochenende startet die Sonne wieder durch, kann also losgehen mit dem 16. Laboer Weinfest.

 

Am Mittwochabend sorgten noch einmal Lui & Fiete für gute Laune in der Musikmuschel. Strahlender Sonnenschein, viele Urlauber und Einheimische ließen sich von dem fröhlichen Duo mit Liedern von der Waterkant anstecken und so wurde fröhlich mitgeklatscht und -gesungen.

Weinfest kurz nach der Eröffnung

 

Eine kleine Geschichte in eigener Sache möchte ich einmal einstreuen. Denn als ich am Donnerstag den hier örtlich erscheinenden „Probsteer“ aufgeschlagen hatte war ich dann doch sehr erstaunt, nach so langer Zeit noch einmal eine Reportage über die Verleihung meiner Ehrennadel zu sehen. Wobei die Verleihung nur eine kleine Nebenrolle spielt und deshalb finde ich den Bericht auch so bemerkenswert.

 

Ich hatte ja Anfang Mai sehr viele Interviews gegeben, nun konnte ich mich auch wieder an das sehr gefühlvolle Gespräch mit der Reporterin vom" Probsteer" im Buena Vista erinnern.

 

Denn sie sagte mir im Mai schon, sie möchte mal eine ganz andere Geschichte daraus machen. Das ist ihr, wie ich finde, wunderschön gelungen, sodass ich meinen Leserinnen und Lesern in der Ferne diesen Bericht nicht vorenthalten möchte. Wir sehen ihn heute im Album und er ist dann auch noch einmal ganz normal unter der Rubrik „Presse“ zu finden.

 

In dem Artikel wird u.a auch schon die kommende Ausstellung der Archivgruppe im Freya-Frahm-Haus erwähnt.

 

Anfang Mai steckten wir ja noch in den Anfängen bei der Planung zu dem Thema, warum Julia Mann – die Mutter von Thomas und Heinrich Mann, zusammen mit ihren Kindern Carla und Viktor Anfang 1900 zweimal ihren Urlaub in Laboe verbracht hat. In einer Pension die sich in einem Haus befand, das damals gerade neu erbaut war und dieses Haus steht heute immer noch am Hafen. Laboe hat also sozusagen ein Julia Mann Haus. Warum ausgerechnet Laboe? Immerhin waren die Manns eine reiche Lübecker Literaten- und Hanseatenfamilie und Travemünde war seinerzeit ja schon ein wesentlich bekannterer Ort bei den betuchten Leuten als das kleine und unscheinbare Laboe.

 

Unterstützt wird unsere Archivgruppe von Uwe Naumann, Buchautor, Herausgeber der Werke von Klaus und Erika Mann und vielen anderen Publikationen sowie Lektor beim Rowohlt Verlag. Die Familie Mann ist sein Spezialgebiet und so entsteht eine sicherlich sehr spannende Ausstellung, die zum einen das Badeleben zur Jahrhundertwende in Laboe zeigt und zum anderen, dass die Familie Mann schon immer mit dem Meer verbunden war. Und daher wird die Ausstellung auch heißen: „Die Manns und das Meer“. Dazu wird es dann auch verschiedene Vorträge zu dem Thema geben.

 

Die Eröffnung ist am 24. August im Freya-Frahm-Haus, zu sehen sein wird die Ausstellung bis zum 09. September. Ich werde natürlich darüber noch ausführlich berichten, mal als Insider, da ich ja auch mit an der Ausstellung beteiligt bin, oder eben als Berichterstatter für Laboe.

 

So, nun stürzen wir uns aber mal ins Wochenende, heute sehen wir dann schon mal die ersten Bilder vom Weinfest, aber so richtig los geht’s natürlich erst Samstag und Sonntag. Ach ja, nach 2 Tagen Pause geht es ja heute auch wieder mit der Fußball-WM weiter.

 

Ich wünsche ein sonniges und erholsames Wochenende und sage Tschüss bis Montag.

 

Euer Ostsee-Peter

 

Montag, 09. Juli 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

tja, was soll ich nun zu dem vergangenen Wochenende sagen bzw. schreiben. Es war einfach nur schön. Für die neu angekommenen Gäste am Samstag ging es gleich los mit herrlichstem Badewetter, die freien Strandkörbe wurden langsam knapp und wer vielleicht noch etwas unter Stress oder Kummer litt, spätestens beim Weinfest war alles vergessen.

 

Coole Bands die jede Menge Gute-Laune-Songs im Gepäck hatten, Kaltgetränke aller Art, leckere Cocktails und natürlich Wein aus den verschiedenen Anbaugebieten Deutschlands, da gab es eine Menge zu probieren. An den Tischen und Bänken gab es oft kaum noch Platz, es herrschte das ganze Wochenende eine super Stimmung.

 

Wer nun denkt, ich hätte die Speisen vergessen – nö. Mein Lieblingsessen gab es an diesem Wochenende bei „Des Teufels fette Beute“. Mehrfach. Das lag natürlich auch mit an den fröhlichen Mädels im Food-Truck, aber hauptsächlich natürlich an den leckeren Käsespätzle mit Speck und Zwiebeln.

 

 Weinfest 2018 in Laboe

Alles handgemacht und immer frisch zubereitet versteht sich. Die Bratwurst zwischendurch für den kleinen Hunger war „normal“, da es dort aber auch Pommes gab, war der Stand bei den Kids sehr beliebt. Ich kenne das ja von meinen Enkelkindern, eine Portion Pommes geht immer und ersetzt ein komplettes 5-Gänge-Menü bei den Lütten.

 

Ergänzt wurde das kulinarische Angebot durch den „Holsteiner“ mit seinen bekannten Ferkelboxen, einem Flammkuchenstand und Crêpes zum Nachtisch. Das war schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf das Food Truck Festival vom 20. bis 22. Juli im Hafen, eine Pflichtveranstaltung für mich als äußerst ungern kochender Hausmann.

 

Ich erwähnte es schon, tolle Stimmung am ganzen Wochenende, Urlaubsfeeling pur. Auf dem Weinfest braucht niemand alleine zu sein, man setzt sich einfach irgendwo dazu und trifft immer wieder auf fröhliche Menschen. Zum krönenden Abschluss spielte dann am Sonntagabend der Shantychor der „Ole Schippn“ und da schlug der Funke sofort auf das Publikum über. Sebastian Voss moderierte wieder einmal sehr humorvoll die Gesangsdarbietungen und dann geschah etwas sehr Schönes.

 

Eine ältere Dame, ich schätze sie so um die 80 Jahre alt, tanzte zunächst ganz alleine vor der Bühne, dann tauchte eine jüngere Frau auf, die zusammen mit der älteren Dame tanzte und irgendwann trauten sich noch etliche andere Besucher, zu den Klängen des Shantychores vor der Bühne zu tanzen. Aber nicht nur das, ein bis dahin unbekannter Mann aus dem Publikum der mit dem Fahrrad da war, fragte Chorleiter Sebastian Voss, ob er mal La Paloma singen dürfte. Sebastian fragte die Zuschauer die alle laut: Jaaaa.... riefen und dann sang dieser Mann also aus dem Stegreif sein La Paloma, ganz toll.

 

Sofortige Bewerbungsgespräche wurden seitens des Chores nach dem Lied blitzschnell eingeleitet, aber der Sänger stammte gar nicht aus Laboe, hatte aber früher schon einmal in einem Chor gesungen und er kann das immer noch.

Und so klang dann dieses Wochenende langsam aus, ich denke mal, es hat Urlaubern und Einheimischen ganz viel Spaß gemacht.

 

Doch nach dem Wochenende ist vor dem Wochenende und da liegen mir schon wieder eine Menge Veranstaltungshinweise vor. Fangen wir mal mit dem am weitesten entfernten Event an, immerhin ca. 40 Minuten zu Fuß, aber nur ein paar Minuten mit dem Auto von Laboe aus.

 

Bereits zum 28. Mal lädt Rainer Gorisch nach Stein zum „Haus des Kurgastes“ mit seiner Außenanlage ein. Handelsware sucht man vergebens auf Gori´s Kunsthandwerkermärkten, da läuft nichts automatisiert vom Fließband, sondern die Künstler zeigen teilweise auch vor Ort die Entstehung ihrer Kunstgegenstände.

 

Plakat Kunstwochenende Stein

Und die sind sehr vielfältig. Gori selber ist ja Maler und entwirft Textil-Designs, seine Frau Gerda unterstützt ihn dabei natürlich bei den aktuellen Modetrends. Ob T-Shirt, Bluse, Pullover oder Sweatshirt, mit Goris Motiven veredelt sind die Teile immer wieder ein toller Hingucker.

 

Es gibt wie immer ganz verschiedene Schmuckdesigns zu sehen, je nach Geschmack in Gold, Silber oder Edelstein. Edle Stofftaschen, Glas- und Holzobjekte findet man ebenso wie Sandsteinskulpturen.

 

Im Außengelände bei dem Haus des Kurgastes wird es auch eine Reeperbahn geben. Und der Künstler Peter wird erklären, was es mit der Reeperbahn auf sich hat. Denn auch die bekannte Reeperbahn in Hamburg hat ihren Namen ja nicht von leicht bekleideten Damen, sondern dort haben die „Reepschläger“ schon Ende 1700 bis zu 300 Meter lange Schiffstaue hergestellt und dafür brauchten sie eine lange und gerade Bahn, eben eine Reeperbahn.

In Stein ist diese Reeperbahn natürlich viel kürzer, aber Kinder und Erwachsene können sich selber einmal im Taue und Knotenmachen üben. Und wie immer finden wir auf der Wiese dann auch wieder die historischen und mittelalterlichen Stände.

 

Für das leibliche Wohl ist im „Haus des Kurgastes“ auch bestens gesorgt und so erwartet die Besucher wieder eine rundum gelungene Veranstaltung. Der Eintritt beträgt 3 € für Erwachsene, Kinder bis 12 Jahre sind frei. Geöffnet ist das Kunstwochenende in Stein am Samstag von 11 – 18 Uhr und am Sonntag von 10 – 18 Uhr. Weitere Infos gibt es unter https://www.gorisatelier.de

 

Kunst gibt es aber auch am nächsten Wochenende in Laboe zu sehen, so wird am Freitag im Freya-Frahm-Haus eine Ausstellung von Stefan Maskiewicz "Real Fake Art" eröffnet und ebenfalls am Freitag zeigt Anne Thierbach in der Diele vom Hof Wiese ihre schönen maritimen Aquarell-Bilder unter dem Motto "... und wie ein Zuhaus" und natürlich werden die Besucher auch wieder gant viele Laboe-Motive der Künstlerin sehen können. Alle Einnahmen spendet Anne Thierbach für "Ärzte ohne Grenzen", darüber dann am Mittwoch mehr.

 

Am heutigen Montagabend schaue ich dann mal bei den Proben im Lachmöwen-Theater vorbei, das neue Stück „Dat Hörrohr“ feiert ja am Sonnabend, den 21. Juli Premiere. Ich werde dann am Mittwoch berichten, was es so auf sich hat mit Oma Meiners und ihrem Hörrohr.

 

Bis dahin wünsche ich allen Leserinnen und Lesern eine schöne Zeit und sage Tschüss.

Euer Ostsee-Peter

 

Mittwoch, 11. Juli 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

leicht bewölkt ist es am heutigen Mittwoch, etwas vom Himmel getröpfelt hatte es auch am frühen Morgen und die Temperaturen sind auf unter 20 Grad gesunken, so kennen wir hier an der Küste ja eigentlich den Sommer.

 

Heute gibt es wieder einiges zu berichten, ich fange mal mit einer Vollzugsmeldung an, denn die Laboer Strohfigur ist fertig und ganz toll geworden.

 

Für meine Leserinnen und Leser in der Ferne dazu eine kleine Erläuterung. In diesem Jahr finden vom 21. Juli bis 19. August zum 19. Mal die „Probsteier Korntage“ statt. 19 Gemeinden beteiligen sich mit einer Strohfigur, oftmals ist es wirklich ganz erstaunlich, was da für Kunstwerke aus Stroh entstehen.

 

die Laboer Mühle als Strohfigur

Im letzten Jahr gab es u.a. eine historische Dampflok in Schönberg zu sehen, in Lutterbek konnte man einen Drachen zähmen und die kleine Gemeinde Bendfeld wurde im letzten Mal zum dritten Mal Sieger mit dem großen Wal Jona und dem Fisch.

Der Laboer Beitrag "Die Vogelscheuche" war im vergangenen Jahr nicht so der Hit bei der Abstimmung für die schönste Strohfigur und landetete auf einem der hinteren Plätze bei der Wahl durch die Besucher.

 

Das sieht dieses Jahr aber ganz anders aus, denn vor dem Parkplatz am Ehrenmal steht nun die Laboer Mühle und das ist wirklich ein ganz tolles Kunstwerk geworden. Ich habe ja schon im Laufe der Jahre viele Strohfiguren gesehen und denke mir, diesmal spielt Laboe wieder in der oberen Liga mit.

 

Ansonsten gibt es rund um die Korntage immer viele Rahmen-Veranstaltungen, eine nette Kornkönigin und Kornprinzessin wird gewählt, die dann auch durch die Gemeinden fahren und Korn verteilen. Oldesloer…… falls ihr versteht was ich meine. Die meisten Bäcker in den Gemeinden backen immer ein ganz spezielles Korntagebrot, es gibt Vorführungen in der Krokauer Mühle, ein Schmiedefset mit Hufbeschlag, Strohballensingen und und und.

 

Nach ein paar Jahren "Nichtmitfahrt" werde ich in diesem Jahr auch einmal wieder mit dem liebevoll gepflegten SETRA Oldtimer-Bus von Ruser die knapp 60 km lange Rundtour mitmachen, es hat sich doch tatsächlich eine Person weiblichen Geschlechts bereiterklärt, mich auf der Fahrt zu begleiten. Denn alleine macht das ja alles nicht so viel Spaß, trotz Kaffeegedeck auf einem Bauernhof mit Hofeinkauf. Ich werde also noch ausführlich berichten. Unsere Urlauber die per Fahrrad oder mit eigenem Auto einmal die Strohfiguren-Route abfahren möchten finden HIER weitere Informationen. Und wie in jedem Jahr können die Besucher dann am Ende über die schönste Strohfigur abstimmen.

 

Nächstes Thema ist „Dat Hörrohr“ von Oma Meiners. Und das kommt ab 21. Juni im Lachmöwen-Theater insgesamt 44 Mal zum Einsatz. Die Komödie in 3 Akten von Karl Bunje aus dem Jahre 1955 sieht eigentlich in der Hauptrolle einen männlichen Darsteller vor, aber Regisseurin Katharina Butting und Co-Regisseur Christian Becker haben aus Opa Meiners dann das Stück passend auf Oma Meiners (gespielt von Traute Steffen) umgearbeitet.

 

 

Christian Becker hat übrigens 2011 in Hamburg schon einmal Regie geführt und durch seine jahrelange Tätigkeit als Schauspieler bei den Lachmöwen weiß er natürlich auch, wie er das Publikum zum Lachen bringen kann.

 

Traute Steffen als Oma Meiners und Dorothea Slenczek als Berta Meiners

Einige neue Gersichter sind in dieser Spielsaison auch mit dabei, so sehen wir zum ersten Mal Carmen Kramp und Marita Voss auf der Bühne, als Gastschauspieler unterstützen Regisseurin und Schauspielerin Birgit Brockmann und Schauspieler Jürgen Goldmann das fröhliche Lachmöwen-Team.

 

Ich habe Montagabend einmal bei den Proben zugeschaut und freue mich jetzt schon auf die Premiere in gut einer Woche. Worum geht es in dem Stück? Oma Meiners, knapp 80 Jahre alt ist zwar geistig sehr fit, nur mit dem Hören klappt das nicht mehr so richtig. Da hilft auch das antike Hörrohr nicht wirklich, nur mit lautem Gebrülle können sich die Anwesenden bei Oma Meiners Gehör verschaffen.

 

Diese Tatsache möchte sich die Schwiegertochter Berta Meiners zu Nutze machen um sich ihren Lebenstraum zu erfüllen und aus dem kleinen Bauernhof eine eigene Gastwirtschaft zu machen. Allerdings müsste dazu Oma Meiners in ein Altenheim umquartiert werden, was die rüstige alte Dame natürlich nicht will. Da kommt Berthas alter Jugendfreund Arnold Hogeback gerade richtig, er betreibt schon eine Gastwirtschaft und hat an einer Beteiligung großes Interesse. Und so schmieden die beiden einen perfiden Plan, wie sie Hof und Grundstück von Oma Meiners in ihren Besitz bringen können.

 

Nur die Enkelin Elke meint es gut mit ihrer Oma, kann sie aber nicht davon überzeugen, dass ihre doch immer so freundliche und nette Schwiegertochter in Wirklichkeit nur Böses im Schilde führt. Aber dann hat Knecht Bernd eine sehr gute Idee. Er hat nämlich einen Freund, der sich sehr gut mit Elektrotechnik auskennt und dem es gelingt, ein identisches Hörrohr mit eingebautem Verstärker zu konstruieren.

 

Als Oma Meiners jetzt plötzlich hören kann, was Berta für finstere Pläne schmiedet wendet sich das Blatt. Oma Meiners holt zum Gegenschlag aus und stellt sorgfältig ihre eigenen „Fallen“ auf, die für einige Personen noch zu einem bösen Erwachen führen werden. Es wird also wieder einmal sehr turbulent auf der Bühne, zur großen Freude der Zuschauer, die sich jetzt schon mal auf die 44 Vorstellungen bis zum 31. Oktober im Lachmöwen-Theater freuen können.

 

Karten gibt es online HIER oder per Telefon unter: 04343-4946440. Die Eintrittspreise betragen im VVK 14 € und an der Abendkasse 16 € pro Person. Für die Premiere sind noch einige wenige Plätze frei, umgehende Platz-Reservierung ist daher empfehlenswert.

Ausstellung von Anne Thierbach auf Hof Wiese

Dann möchte ich noch auf die Ausstellung von Anne Thierbach im Hof Wiese hinweisen, die am Freitag, den 13.7. um 15:00 Uhr eröffnet wird. „Und wie ein Zuhaus…..“ so lautet das Motto der Ausstellung.

 

Angeboten und gezeigt werden Aquarellbilder und -zeichnungen von Anne Thierbach, die als Originale, in einem Kalender für 2019 und als Briefkarten erworben werden können. Der Reinerlös geht wie immer ohne Abzug an die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“.

 

Die Bilder von Anne Thierbach sind ja vielen Menschen hier bei uns ein Begriff, sie sind bestechend gegenständlich. Laboe und Umgebung sind ihre Lieblingsmotive.

 

Während ihrer Zeit im Schuldienst hat Anne Thierbach schon immer die Arbeitsbögen ihrer Schüler mit kleinen Zeichnungen verschönert und sie war auch für einen Schulbuchverlag tätig.

Aber so richtig angefangen mit der Aquarellmalerei hat sie erst, als sie zu ihrem 60. Geburtstag 60 Aquarellmalstifte geschenkt bekommen hat, so die Künstlerin.

 

Freuen wir uns also schon auf eine schöne Ausstellung im Hof Wiese, dazu sind alle Laboer und Laboerinnen, unsere Feriengäste und Tagesausflügler ganz herzlich eingeladen. Und mit jedem gekauften Bild unterstützt man sogar noch die oft schwere Arbeit der "Ärzte ohne Grenzen", das bedeutet also gleich doppelte Freude. Die Ausstellung ist bis zum 22. Juli täglich von 10.00 - 12.00 Uhr und von 15.00 - 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

 

So, das war es wieder einmal für den Mittwoch. Ich wünsche weiterhin eine schöne Woche, wir lesen uns dann am Freitag wieder. Bis dahin liebe Grüße aus Laboe

 

Euer Ostsee-Peter

 

 

<< zurück zum NEWS-Archiv

<< zurück zur Startseite

Frühling
Sommer
Herbst
Winter

 

 

Verliebt in Laboe ...