November 2018
Blick vom Ehrenmal auf Laboe

 

Hallo und herzlich Willkommen in meinem News Archiv.

 

 

November 2018

 

Freitag, 02. November 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

heute habe ich auf meinem Rundgang durch Laboe eine Dusche abbekommen, also das war schon heftig. Zum Glück hatte ich aber ausnahmsweise mal die richtigen Sachen an, von daher also kein Ding. Und so sehen wir dann heute auch mal ein paar graue Regenbilder aus dem Hafen.

 

Während ich gestern Nachmittag im Rathaus saß, ist der letzte Rest der Spielhalle „platt“ gemacht worden. Meine charmante Assistentin Christa war vor Ort, ich habe dann heute noch mal den Abtransport des Bauschutts auf´s Bild gebannt.

Hans-Jürgen Chinnow  (li) vom SoVD und Helge Cornehl

Dann wurde ich von dem 1. Vorsitzenden der Ortsgruppe Laboe des SoVD Hans-Jürgen Chinnow gebeten, einen kleinen Text zur 100-Jahrfeier im nächsten Jahr zu veröffentlichen. Das mache ich natürlich gerne, das wird bestimmt lecker 😊

 

„Liebe Mitglieder des SoVD OV Laboe, Brodersdorf, Barsbek, Wendtorf und Lutterbek,

 

mit diesem Artikel möchten wir Euch darauf hinweisen, dass wir am 15. Juni 2019 unsere 100 Jahr-Feier ab 13 Uhr im VfR - Sportheim zu Laboe mit Euch feiern möchten. Wir hoffen, dass viele unserer Mitglieder ihr Interesse daran bekunden werden mit uns gemeinsam diesen großen Moment zu begehen. Um die Kosten nicht unnötig in die Höhe zu treiben haben wir uns gedacht, dass ihr Euch bis zum 25. November 2018 bei uns vorläufig zur Feier anmeldet.

Es geht darum, die Kosten für Zelt und Toilettenwagen so niedrig wie möglich zu halten, um die eigentliche Feier für Euch etwas schöner und interessanter zu gestalten. Es wäre sehr schön, wenn ihr uns in dieser Ansicht bestärken und uns mit euren Anmeldungen erfreuen würdet.

 

Für eure Unterstützung bedanken wir uns. Der Vorstand des SoVD OV Laboe, im Namen aller Hans-Jürgen Chinnow, 1.Vorsitzender“

 

neues Restaurant im Fördeblick

Auch wenn es noch etwas hin ist bis zum nächsten Juni, aber solche Großveranstaltungen brauchen immer eine längere Planungs- und Vorlaufzeit. Wer also mit dabei sein möchte, melde sich bitte umgehend bei Hans-Jürgen Chinnow unter der Tel.-Nr. 04343-496898 oder auf einem der nächsten Treffen an.

 

Und wo wir schon weitestgehend beim Thema Essen sind, auch im „Fördeblick“ tut sich ja diesbezüglich einiges. Denn aus dem ehemaligen „Landhaus“ ist schon mal rein äußerlich das griechische Restaurant „Rhodos“ geworden. Vor ein paar Wochen war als Eröffnungstermin noch der 1. November angedacht, aber ganz so schnell geht es dann doch nicht, da neben der Küche auch der Gastraum komplett neu gestaltet wird. Warme Farben, Dekoelemente die etwas griechischen Flair verbreiten werden, das alles braucht seine Zeit.

 

So, das war es mal wieder für diese Woche, nun haben wir also schon November. Für mich ist dieser Monat auch nach vielen Jahren immer noch ein dunkler Monat, ich bin jedes Jahr froh, wenn er vorüber ist. Daher hoffe ich, dass ich meinen Leserinnen und Lesern als Ausgleich in diesem Monat noch viel Lustiges und Erfreuliches berichten kann aus unserem schönen Laboe.

 

Ich sage Tschüss bis Montag

Euer Ostsee-Peter

 

 

Montag, 05. November 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

ein wettermäßig durchwachsenes Wochenende liegt hinter uns in Laboe, aber wen interessieren graue Wolken und Nieselregen, wenn am nächsten Tag wieder die Sonne scheint.

 

Starten wir mal mit dem Freitagabend, denn da startete pünktlich um 17:30 Uhr der große Laternenumzug des TV Laboe in Zusammenarbeit mit dem DRK Kindergarten. Vorneweg der Spielmannszug aus Wellingdorf und unter Abgesang der Lieder „Laterne, Laterne, Sonne , Mond und Sterne“ oder „Ich geh mit meiner Laterne…. „Machten sich Groß und Klein mit ihren teils sehr kreativ selbst gebastelten Laternen auf den Weg. Rund 174 Meter lang war der Zug und rund 250 Teilnemer aller Alterklassen waren mit dabei.

 

fix was los am Verpflegungszelt des TVL und des DRK

Das habe ich nun nicht selber nachgezählt, sondern Jan Berg, der 2. Vorsitzende des TVL, hatte am Schluss diese Zahlen parat. Start war am Kuckucksredder, der Zug führte dann u.a. durch die Mühlenstraße, durch den Hafen, weiter auf der Strandstraße, durch die Reventloustraße, den Dellenberg hinauf bis zum Ziel, dem Parkplatz der Grundschule.

 

Und dort hatte der TVL zusammen mit dem DRK wieder das große Verpflegungszelt aufgeschlagen, wo sich die hungrigen und durstigen LaterneläuferInnen nach dem rund 90 minütigen Spaziergang durch Laboe erst einmal stärken konnten. Angeboten wurden Pizzabrötchen, Brezeln, Bratwurst, heiße Schokolade, Glühwein und Kinderpunsch. Dazu spielte der Wellingdorfer Spielmannszug noch ein paar flotte Weisen.

 

Tja, was soll ich sagen… es war wieder lecker bei den fröhlichen Mädels hinter dem Tresen und da ja Grillen immer noch mehr oder weniger Männersache ist seit den Zeiten der Jäger und Sammler, auch an die „Mannslüüd“ meinen herzlichen Dank. Ein weiteres Dankeschön auch an alle anderen freiwilligen Helferinnen und Helfer, ohne die so eine Veranstaltung gar nicht möglich wäre.

 

Im Naturerlebnisraum wird es nun auch herbstlich, Rasmus Angenendt von „Surfers Paradise“ hinter dem U-Boot hat am Sonntag auch die diesjährige Wassersport-Saison beendet, was auch mit Punsch, Plätzchen und Stollen am Sonntag gefeiert wurde. Nun sind die Tret- und normalen boote und der umgebaute Bauwagen im Winterlager und freuen sich auf die neue Saison 2019. Aber auch dr Haikutter GEFION ist am Sonntag zum letzten Mal in dieser Saison in See gestochen, der November lässt grüßen.

 

Dann kann ich noch Erfreuliches vom neuen griechischen Restaurant „RHODOS“, ehemals Landhaus berichten. Denn am Freitag wird eröffnet, 11:30 Uhr werden dann das erste Mal die Türen geöffnet, aber richtig los geht es dann am Abend ab 17:30 Uhr. Tisch ist bestellt, nicht dass wir Hausbewohner da evtl. noch im Stehen essen müssen am ersten Abend.

 

Ich durfte natürlich schon mal einen Blick ins Restaurant werfen, die Wandbilder werden mit der Hand gemalt, also keine Plakate aus Griechenland in die Rahmen gehängt, sondern mit Farbe und Pinsel entstehen da kleine Kunstwerke. Auch neues Mobiliar kommt noch in den nächsten Tagen, der angeblich so moderne aber doch recht ungemütliche Bahnhofshallen-Flair verschwindet also zum Glück wieder, ich bin schon gespannt.

 

Gerd Spiekermann in Laboe

Dann habe ich noch einen – das heißt eigentlich zwei Veranstaltungshinweise für den kommenden Freitag, den 09. November. Gerd Spiekermann, Plattschnacker von Beruf und bekannt aus Funk und Fernsehen ist wieder einmalo zu Gast im Laboer Lachmöwen-Theater. Dort wird er sein neues Programm: 40 Johr op Tour vorstellen. Ich habe Gerd Spiekermann ja letztes Jahr im Lachmöwen-Theater erlebt, einfach herrlich. Werbung brauche ich eigentlich nicht mehr für die Veranstaltung machen, es sind nur noch 9 Plätze frei. Als wer den Entertainer einmal live erleben möchte, am besten sofort Karten online unter www.lachmoewen.de buchen.

 

Ebenfalls am Freitagabend wird um 20:00 Uhr in der Anker-Gottes-Kirche der im Sommer ausgefallene Abend „Orgel & Stummfilm“ mit Mathias Rehfeldt aus München an der Orgel gezeigt. Zu sehen ist der Stummfilmklassiker „Der Golem“. Dazu dann am Mittwoch noch ein paar weitere Informationen.

 

Und so haben wir dann am Freitagabend in Laboe gleich 3 Veranstaltungen zur Auswahl – Theater, Kino oder Essen und Trinken. Da sag noch mal einer, in Laboe ist es ruhig.

 

Ich wünsche auf jeden Fall weiterhin eine schöne Woche und sage Tschüss bis Mittwoch

 

Euer Ostsee-Peter

 

Mittwoch, 07. November 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

am gestrigen Dienstag musste ich mal wieder nach Kiel und was soll ich sagen? Herbstnebel in Laboe und Kiel. Im Kieler Hafen fanden umfangreiche Reparatur- und Wartungsarbeiten statt, die Dreifeldzugklappbrücke – also die Hörnbrücke war deshalb gesperrt und dafür die Schubbrücke in Betrieb. Die zwar eigentlich reichen würde um Fußgänger und Fahrräder vom Westufer zum Ostufer und umgekehrt zu leiten, aber dafür ist die Klappbrücke in dieser Art eben einmalig auf der ganzen Welt.

 

der Kieler Hafen im Nebel

Auch der Aufbau der insgesamt 4 Weihnachtsmärkte in Kiel hat begonnen, wie immer in der Altstadt, auf dem Rathausplatz, am Holstenplatz und am Asmus Bremer Platz. Hinzu kommt dann noch das Stadtwerke Eisfestival am Ostseekai. Los geht es am Montag, den 26. November und da ich in 14 Tagen wieder in Kiel bin, gibt es bestimmt schon einiges mehr zu sehen.

 

Ganz anders war es heute wieder in Laboe. Strahlender Sonnenschein lockte viele Menschen an den Strand und die Promenade. Ich war natürlich auch unterwegs, einfach immer wieder schön, sich den Wind um die Nase pusten zu lassen.

 

Ankündigen möchte ich dann noch die Veranstaltung „Orgel & Stummfilm“ am kommenden Freitag, den 9. November 2018 um 20:00 Uhr in der Anker-Gottes-Kirche. Gezeigt wird der Stummfilmklassiker von Paul Wegener „Der Golem, wie er in die Welt kam“ aus dem Jahre 1920. Hier eine kurze Inhaltsbeschreibung:

 

Mathias Rehfeldt in Laboe

Prag im 16. Jahrhundert: Im Sternenhimmel erkennt Rabbi Löw, dass große Gefahr für das jüdische Ghetto droht. Er entschließt sich daraufhin, den Golem, einen künstlichen Menschen aus Lehm, zum Leben zu erwecken. Der Golem soll laut alten jüdischen Legenden Unheil abwenden. Und tatsächlich verkündet der Kaiser ein Dekret gegen die Juden. Diese sollen die Stadt verlassen. Ein fast hundert Jahre alter Film von erschreckender Aktualität.

 

Begleitet wird der Stummfilm von Mathias Rehfeldt aus München auf der Seifert-Orgel. Der Organist und Komponist war ja schon mehrfach zu Gast in Laboe. Sein Studium begann er im Bereich Kirchenmusik in Rottenburg am Necker, an der Hochschule für Musik und Theater in München erweiterte er sein Studium in den Bereichen Komposition für Film und Medien. Und so gelingt es ihm immer wieder, mit Improvisationen und eigenen Kompositionen das Publikum zu begeistern und den alten Stummfilmklassikern auf Kirchenorgeln ein ganz neues Leben einzuhauchen. Und das nicht nur in Deutschland sondern auch in den USA und in Kanada.

 

Freuen wir uns also schon auf den Freitagabend mit dem „Golem“ und Mathias Rehfeldt. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

 

So, das für den heutigen Mittwoch. Weiterhin eine schöne Woche wünscht Euch

Der Ostsee-Peter

 

Freitag, 09. November 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

heute kann ich mich kurz fassen, denn alle Geschichten über die ich berichten kann passieren erst am Abend nach Veröffentlichung der Freitags-News. Entweder es ist tagelang ruhig der es passiert alles auf einmal, denn auch Hilli soll heute Abend noch ins Winterlager gebracht werden, da ist immer eine Menge Manpower gefragt, Hilli ist schließlich eine schwergewichtige Dame. Hilli und die Fischküche, die beiden gehören einfach zusammen wie das U-Boot und das Ehrenmal.

 

Aber immerhin gibt es ein paar farbenfrohe Bilder aus dem herbstlichen Kurpark zu sehen, besonders schön eben, wenn zwischen den nebligen Stunden auch immer mal wieder die Sonne hervorschaut.

 

Wer bislang noch keine Zeit hatte, sich die neue Ausstellung KUKILA im Freya Frahm Haus anzusehen, der kann auch an diesem Wochenende Freitag, Samstag und Sonntag jeweils zwischen 13:00 und 18:00 Uhr einmal vorbei schauen, da gibt es viele spannende Objekte zu bestaunen. Wie sagte Johann Wolfgang von Goethe doch einst so schön: „Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah“. Ob Herr Goethe damals wohl schon Laboe gekannt hat?????

 

So, das war es für den Freitag, am Wochenende soll es bedeckt bleiben im Norden, aber so issas nun mal im November. Wir lesen uns am Montag in aller Frische wieder, bis dahin sage ich Tschüss

 

Euer Ostsee-Peter

 

Montag, 12. November 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

also das war ja mal ein richtiges Sofa-Wochenende die letzten Tage. Richtig schönes Herbst-Schmuddelwetter herrschte, so wie wir das hier an der Küste eigentlich auch gewohnt sind.

geschafft, Hilli ist verladen

 

Herbst, das bedeutet aber auch, dass Hilli wieder in ihr Winterlager kommt. Und da Hilli ein paar Kilo wiegt, waren auch diesmal wieder viele Mitglieder des Vereins Ole Shippn erschienen, um tatkräftig mit anzupacken. Aber es ist ja nicht nur der Transport des Bootes, der ja auch schon seit Jahren von der Freiwilligen Feuerwehr übernommen wird, sondern während der Wintermonate wird Hilli jedes Jahr liebevoll vom Verein „Ole Schippn“ wieder für die neue Saison vor der Fischküche vorbereitet.

 

Wo wir dann auch gleich bei der Fischküche wären….. denn die schließt ihre Pforten in diesem Jahr für die wohlverdiente Winterpause am 26. November. Nun ist das ja nicht so, dass es ab dem 26. November keine Fischgerichte oder Fischbrötchen mehr in Laboe gibt, aber die Fischküche ist für Laboe, die Einwohnern und die zahlreichen Gäste aus Nah und Fern schon etwas Besonderes. Mein kleiner „Dänischer“ Bruder Michi, der Anfang Dezember nach Laboe kommt um mich mal wieder zu besuchen, wollte auch gleich an seinem ersten Abend unbedingt in die Fischküche, komme was da wolle.

 

Tja, da kommt eben der Urlaub der Fischküche dazwischen, aber es gibt ja neuerdings ein Restaurant in Laboe, dass Michi noch nicht kennt und das ist ja nun gleich mal eine schöne Überleitung. Denn im ehemaligen „Landhaus“ in der Appartementanlage Fördeblick im Oberdorf hat am vergangenen Freitag das griechische Restaurant „Rhodos“ eröffnet. Ehrlich gesagt war ich etwas erstaunt, mit welcher Ruhe Familie Kouni das da angegangen ist. Bis zum Freitagmittag hing noch keine Speisekarte in den Schaukästen draußen, nichts deutete auf eine Eröffnung am Abend hin, ich hab noch so gedacht, das gibt es doch alles irgendwie nicht, wie wollen die das denn noch schaffen?

 

Immerhin hatte ich mit einer Nachbarin von mir einen Tisch für 6 Personen bestellt und als ich losging um die Geschichte mit Hilli zu dokumentieren, war alles noch ruhig im Restaurant. Als ich dann zurück kam und zusammen mit meiner Nachbarin sicherheitshalber mal um 17:30 Uhr im Restaurant nachgeschaut habe, wurden gerade erst die Speisekarten in die Mappen geheftet, aber wir sollten uns schon mal hinsetzen, Ouzo käme sofort…….. einfach herrlich.

 

Und so kam es, dass wir beiden die ersten Gäste mit der gerade erst zusammengestellten Speisekarte waren, aber es dauerte nicht mehr lange, und das „Rhodos“ füllte sich. Sehr gut finde ich, dass sich das Ambiente doch sehr zum Vorteil gewandelt hat, es gibt jetzt fast nur noch Einzeltische, man muss also nicht mehr wie vorher im Landhaus an ellenlangen Tischen in einer Reihe sitzen. Im Biergarten ist mir das egal, aber wenn ich mich z.B. in Damenbegleitung befinde, esse ich doch lieber etwas separater und gemütlicher.

 

Blick in das neue Restaurant "Rhodos"

Und wenn eine größere Gruppe kommt werden eben schnell ein paar Tische zusammengestellt und fertig ist das. Auch das hat am Freitagabend problemlos funktioniert und zeitweise gab es kaum noch einen freien Platz, so voll wurde es im Laufe des Abends.

 

Trotz des ganzen Trubels, bei der die ganze Familie Kouni im Einsatz war, hat alles prima geklappt. Etwas Griechisch habe ich auch schon gelernt – Kalispéra heißt Moin, ich habe Hunger heißt Pináo und ich liebe Dich heißt s´agapáo. Es war aber leider keine Dame an unserem Tisch dabei, die das von mir hören wollte. Ach ja, und Antío heißt Tschüss.

 

So, neben freundlicher und fröhlicher Bedienung ist natürlich das Essen das Wichtigste, und um es gleich vorweg zu nehmen, es war sehr lecker. Vorweg gab es bei uns eine gemischte Vorspeisenplatte mit allerlei Leckereien, ansonsten haben wir 6 alle etwas anderes bestellt, so konnte jeder mal probieren. Ich hatte die „Karytisplatte“, bestehend aus Suflaki, Suzuki, Leber und Gyros mit Beilagen, mit 14,50€ ein fairer Preis und wie gesagt, sehr lecker war es auch.

 

Da ja nun Eröffnungstag war, kam laufend jemand mit einem Tablett voll Ouzo am Tisch vorbei, da ich aber ja nun gar keinen Alkohol trinke, sind mir da so einige Liter des köstlichen Getränkes entgangen….. Zum Schluss gab es dann noch auf Kosten des Hauses einen großen Teller Loukoumades, das sind Hefeteigbällchen mit Zimt, Honig, Eis und Sahne. Was für ein Glück, dass die Damen am Tisch schon etwas geschwächelt haben bei der Nahrungsaufnahme, meine entgangenen Ouzos hießen dann also Loukoumades.

 

Es war ein ganz toller und fröhlicher Abend, praktisch war er auch für mich, nur die Treppe rauf und ich war zu Hause. Geplant ist auf jeden Fall in Zukunft auch ein Mittagstisch, aber im Moment muss sich ja erst einmal alles langsam einspielen. Wir werden auf jeden Fall alle wiederkommen. Prinzipiell könnte man sagen, die Speisen sind im „Rhodos“ ähnlich wie im „Bosna“, trotzdem unterscheidet sich die Balkanküche aber doch von der griechischen Küche. Auch das Preis-/Leistungsverhältnis ist in beiden Restaurants sehr fair und beide Restaurants werden sich sicherlich sehr gut in Laboe ergänzen.

 

Ich habe im Album einmal die Speisenkarte mit eingefügt, da kann ich nur sagen: Guten Appetit.

 

Ach ja, heute Abend können wir im Fördeblick übrigens noch „Inge aus Amerika“ begrüßen, sie kommt zweimal im Jahr aus dem sonnigen Kalifornien in ihren Heimatort Laboe und freut sich schon auf das Schmuddelwetter und den Grünkohl. Na dann, welcome home, liebe Inge.

 

So, das war es für den Montag, zum Glück wird es jetzt schon immer früh dunkel, da sieht man den Nieselregen nicht so. Ich wünsche eine schöne Woche und sage Tschüss bis zum Mittwoch.

 

Euer Ostsee-Peter

 

Mittwoch, 14. November 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

lecker im MoccaFee

und zwar dem herbstlichen. Aber es lässt sich aushalten bei einer großen Tasse MoccaFee im „MoccaFee“ und einem Stück spanische Mandeltorte dazu. Ich habe mal die Zeit gestoppt, 6 Minuten und 27 Sekunden dauert es nach dem Einladungs-Anruf einer netten Frau aus dem Nachbarort Heikendorf, über Schuhe und Jacke anziehen, los eilen von zu Hause bis zum am Tisch sitzen im MoccaFee. Läuft also.

 

Ansonsten schauen wir uns im Album heute mal an, dass es zwischen dem Sommer und dem November in Laboe auf der Promenade doch einen kleinen Unterschied gibt. Und wer hätte es gedacht, auch in Laboe gibt es ein Mauerblümchen, das konnte ich ja nun nicht einfach unfotografiert am Hafen stehen lassen. Und noch etwas fällt sofort ins Auge – die Strandkartenautomaten haben in diesem Jahr ein schickes Winteroutfit bekommen, statt in graue Mülltüten gehüllt wie in den vergangenen Jahren, sind sie nun in bunte Eiscreme-Festivalhüllen gekleidet, oben mit Öffnung für die Solarzellen. Hat was.

 

Am kommenden Wochenende wird es nicht langweilig in Laboe, schauen wir mal, was mein Terminkalender so anzeigt. Am Freitagabend gibt es im Freya-Frahm-Haus um 19:00 Uhr eine Lesung mit dem Autor Ulrich Grode aus Neumünster. Angefangen mit Kurzgeschichten und Skizzen nimmt sich Ulrich Grode seit 2012 ausgiebig Zeit für das Schreiben von längeren Geschichten. Seine Romane "Der Moment, an dem der Besucher achtlos an der Mona Lisa vorbeigeht" und "Trunkene Schwäne" fanden viel Beachtung. Ulrich Grode lässt sich von allem inspirieren, was das Leben und seine Umgebung für ihn bereithalten. „Eigenes und fremdes Leben liefert mir die Bruchstücke, die ich neu zusammensetze. Beständig ist zum einen diese norddeutsche Landschaft, in der ich aufgewachsen bin und in der ich lebe, zum anderen der Bezug zu konkreten gesellschaftlichen Verhältnissen.“ Ulrich Grode wird an diesem Abend, Zitat: "Die schönsten Textstellen aus den vier Erzählungen und etwas Neues" lesen. Der Eintritt beträgt 5 €.

 

 Archivbild AWO Adventsbasar

Eine kleine Einstimmung auf die kommende Adventszeit gibt es dann am Sonntag ab 11:00 Uhr im AWO-Bürgertreff am Hafen. Wie in jedem Jahr zeigen die Hobbykünstler*Innen aus der Region ihre wunderschönen Sachen und es macht einfach jedes Jahr immer wieder viel Spaß, einmal bei den verschiedenen Ständen zu stöbern und sich mit den Künstlern zu unterhalten.

 

Mittlerweile sind es ja schon fast alles alte Bekannte für mich und ich hoffe, am Sonntag auch wieder Bastelfee Uschi Wieck in meine Arme schließen zu können. Das es auch noch Erbsensuppe, Kaffee und Kuchen und Punsch gibt möchte ich natürlich auch noch besonders erwähnen. Was gibt es Schöneres als bei Schmuddelwetter draußen eine ordentliche Portion Erbsensuppe zu essen, na ja, Kaffee und Kuchen gehen ja immer, siehe heute……

 

Dann kann ich noch mitteilen, dass der Vorverkauf im Lachmöwen-Theater für das neue Winterstück „Wer hett der hett“ angelaufen ist. Kurz zum Inhalt: „Carsten hat in einen großen Hof eingeheiratet und nicht viel gegenüber seiner Frau Antje und deren Mutter, der Oma, zu sagen. Nach einem Lottogewinn konnten viele neue Maschinen angeschafft werden, aber der Haussegen hängt schief. Warum? Antje vermisst 10.000 Euro. Denn den Gewinn rechnet sie zu ihrem Erbteil. Oma verdächtigt Carsten zurecht und sucht überall nach dem Geld. Da er nicht weißt, wo er das Geld verstecken soll, zieht er seinen Knecht Hinnerk ins Vertrauen und beide überlegen... Mit einem mal kommt ihnen die Idee vom "eingefrorenes Kapital". Da kommen Antje und Oma nie drauf, denkt Carsten und wiegt sich in Sicherheit. Doch da erscheint Wachtmeister Hansen und warnt ihn vor einem Landstreicher, der nachts in Häuser einbricht und Geld und Lebensmittel klaut. Auch das noch! Aber Carsten ist ja kreativ und stellt dem unliebsamen Besucher eine todsichere Falle...

 

Das wird also sicherlich wieder sehr turbulent auf der Bühne, die Premiere ist am Samstag, den 19. Januar 2019 um 20:00 Uhr, die Schlussvorstellung ist am 06. April 2019. Karten kann man am besten online buchen, da man sich dann seine Sitzplätze auch direkt aussuchen kann. Direkt auf die Seite der Lachmöwen geht es HIER

 

So, das war es für den Mittwoch, weiterhin eine schöne Zeit wünscht Euch der

Ostsee-Peter

 

Freitag, 16. November 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

das Wochenende ist greifbar und zumindest hier oben an der Küste ist das Wetter sehr schön und das soll wohl lt. Wettervorhersage auch noch so bleiben bis zum Sonntag, in der nächsten Woche sieht es dann wohl schon etwas anders aus.

 

Also genießen wir alle die herrlichen Sonnenstunden und schauen und mal an, was alles so passiert ist die letzten Tage. Als Bewohner der Appartementanlage „Fördeblick“ kann ich berichten, dass es in dem neuen Griechischen Restaurant „Rhodos“ ab sofort auch einen Mittagstisch gibt. Spontan hatten wir uns daher heute mit 5 Leuten aus der Anlage entschlossen, das mal auszuprobieren.

 

Mittagskarte Rhodos

Ihr seht meine lieben Leserinnen und Leser, mit welch hohem persönlichen Einsatz ich immer für Euch vor Ort bin, um von den aktuellen Brennpunkten des Geschehens zu berichten 😊

 

Wir waren gegen 12:30 Uhr im Restaurant und es war schon sehr gut besucht, wurde aber immer noch voller. Insgesamt 13 verschiedene Gerichte stehen auf der Mittagskarte zur Auswahl und 8 € finde ich einen fairen Preis für die angebotenen Gerichte. An unserem Tisch wurden u.a. Lammkoteletts, Hähnchenbrustfilet in Metaxasoße probiert und für gut befunden, ich hatte die Bauernspieße mit komplettem Zubehör, die waren ebenfalls sehr lecker.

 

Auch heute beim Mittagstisch wurde nicht mit Ouzo gespart und zum Nachtisch gab es auch diesmal noch auf Kosten des Hauses die leckeren Loukoumades. Viele Laboer habe ich heute Mittag im „Rhodos“ auch begrüßen können, das macht schon Spaß, wenn endlich wieder Leben ins ehemalige Landhaus einkehrt. Die Jahreszeit ist zwar nicht so ganz einfach für eine Restaurant-Neueröffnung, andererseits haben nun aber die Laboer einmal Zeit und Gelegenheit, sich in Ruhe von dem neuen Speisen-Angebot zu überzeugen.

 

Wenn im Sommer die Ferienanlage erst einmal ausgebucht ist, dürfte es eng werden mit den Plätzen, aber dann steht ja zusätzlich auch noch die große Terrasse zur Verfügung. Ich drücke Familie Kouni auf jeden Fall die Daumen und wünsche alles Gute. Nun hatte ich schon so schön 325,7 Gramm abgenommen, hat sich nun auch wieder erledigt……

 

Den Adventsbasar im AWO-Bürgerhaus am Sonntag hatte ich ja schon angekündigt, aber nach dem Adventsbasar ist bekanntlich vor dem nächsten Advents-Highlight, dass wir am kommenden Wochenende auf dem Hof Wiese im Oberdorf erleben werden. Nicole Krüger, die fröhliche Blumenfee aus dem Brodersdorfer Weg beim Friedhof veranstaltet dort zusammen mit der Privatrösterei „Kaffeeküste Laboe“ und Drechslerkünstler Werner Zangel eine Adventsausstellung in der großen Scheune. Wer Nicole kennt der weiß, was sie alles so mit und aus Blumen zaubern kann. Früher gab es ja auch immer in den Treibhäusern hinter ihrem Laden eine wunderschöne Ausstellung, die wird aber wegen der Bauarbeiten diesmal also in den Hof Wiese verlegt.

 

Von den Vorbereitungen werde ich dann nächste Woche noch ausführlicher berichten, frisch gerösteten Kaffee gibt es ja auf jeden Fall, um den Rest muss ich mich nochmal kümmern……

 

So, das war es wieder für diese Woche, es hat mir wieder viel Spaß gemacht für Euch, meine lieben Leserinnen und Leser, zu schreiben und zu fotografieren. Lasst es Euch gut gehen, wir lesen uns am Montag wieder.

 

Bis dahin sage ich Tschüss

Euer Ostsee-Peter

 

Montag, 19. November 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

die neue Woche startet stürmisch, Windstärke 8-9 am Leuchtturm aus Nord-Ost, da gibt es dann schon ein paar Wellen am Strand von Laboe. Sonne wecvhselt sicvh mit kräftigen Regenschauern ab, da gab es dann ein paar schöne Regenbogen heute auf der Förde zu sehen.

seit Jahren dabei, Birgit und Ute mit ihren Leuchtobjekten

 

Sehr schön anzusehen war auch wieder der AWO Adventsbasar im Bürgerhaus am Sonntag. 10 Aussteller/Innen waren auch in diesem Jahr wieder mit dabei, neben altbekannten und bewährten Dingen wie Erbsensuppe und Torten….ähhh Quatsch, also kunsthandwerklichen Gegenständen aus Holz, Porzellan, Stein, Papier, Edelsteinen und Wolle gibt es aber eben immer wieder neue Dinge zu bewundern. Die Damen und Herren sind da immer sehr kreativ.

 

Am Eingang traf ich sofort auf Frank Delfs mit seinen schönen Holzfiguren, auch er hatte wieder viele neue Figuren mitgebracht. Und damit die Besucher auch gleich in vorweihnatliche Stimmung versetzt werden, sorgte diegute Fee der AWO, Urte Pohl, am Glühweinfass für entsprechenden Umsatz.

 

Viel Spaß gab es bei den beiden fröhlichen „Lampendamen“ Birgit und Ute, auch sie hatten viele neue Dinge mit zum Adventsbasar gebracht. Warum, wieso, weshalb mir als Mann aufgefallen war dass die beiden etwas anderes anhatten als im letzten Jahr, kann ich nun gar nicht sagen. Die beiden nahmen es mit viel Humor und bekundeten, dass sie schließlich auch mehr als nur ein Kleidungstück besitzen. Mir hat das nun keine Ruhe gelassen, und so sehen wir dann auch nochmal im Album das Bild vom letzten Jahr dazu. Ich staune über mich selber welche feinen Unterschiede ich wahrnehmen kann…….. 😊

 

Die selbstgemachten Weihnachtskarten wurden in diesem Jahr durch einige neue Klappkarten ergänzt, viele Stricksachen für Groß und Klein wurden angeboten und natürlich durfte auch Uschi Wieck nicht fehlen, die wieder wunderschöne handbemalte Porzellansachen verkaufte.

Sylvia und Uschi in Aktion

 

Wie immer spendet sie den Erlös ihrer Arbeiten an den Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche e.V. in der Universitätskinderklinik Kiel für den sie seit Jahrzehnten ehrenamtlich tätig ist. Ein Motiv wiederholt sich immer wieder auf ihren Gegenständen, es zeigt kleine Handschuhe und kleine Herzen. Die Handschuhe sollen symbolisieren, dass die krebskranken Kinder sich durchs Leben boxen müssen und die Herzen erinnern an die Wünsche die Kinder, von denen Uschi schon so manchen letzten Wunsch durch ihre unermüdliche Arbeit erfüllen konnte. Und auch an diesem Sonntagnachmittag sind wieder über 300 € für die Kinder zusammen gekommen, ein toller Erfolg.

 

Tja, so ein Rundgang macht natürlich hungrig und durstig, aber das ist ja kein Problem beim AWO-Adventsbasar, ich erwähnte es ja schon. Ergänzend dazu kann ich noch sagen: Lecker war´s.

 

Das alles ist natürlich immer mit viel Vorbereitungen und Arbeit verbunden. Die Ausgabe von Speisen und Getränken, die Bedienung der Gäste, das alles erfordert eine Menge Frauen-Power. Daher an dieser Stelle meinen ganz herzlichen Dank an alle sichtbaren und unsichtbaren Helfer*Innen, Mädels ihr seit Klasse.

 

Was ist mir heute sonst noch so aufgefallen? Ach ja, beim SKY-Markt. Aus SKY wird ja REWE, aber ab nächsten Sonnabend wird es in Laboe im Rahmen der Umstellung keine Frischetheke mit Fleisch, Wurst und Käse geben sondern nur noch abgepackte Ware. Also statt 2 Scheiben Wurst davon und 2 Scheiben Wurst von der anderen Sorte muss ich dann wohl eine Sorte abgepackt nehmen. Und statt einem Stück Kassler werde ich dann wohl in Zukunft 4 abgepackte Stücke nehmen müssen. Nicht dass ich die nicht schaffen würde….. aber gewöhnungsbedürftig wird das anfangs sicherlich noch werden.

 

So, das für den Montag, ich sende frische Grüße aus Laboe

 

Euer Ostsee-Peter

 

Mittwoch, 21. November 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

am gestrigen Dienstag hatte ich wieder einmal in Kiel zu tun, eine gute Gelegenheit, mal auf den Fortschritt beim Aufbau der 4 Weihnachtsmärkte in der City zu achten.

 

Dafür sind in Laboe die Kassen leer, daher müssen Veranstaltungen wie z.B. „Laboer Weihnachtslichter“ in diesem Jahr leider ausfallen. Andererseits kommt das aber all den Menschen entgegen, die dem ganzen hektischen Weihnachtsrummel entfliehen möchten, Laboe bietet allen Gästen eine geruhsame Adventszeit. Was aber nicht bedeutet, dass nun gar nichts los ist, denn den „Lebendigen Adventskalender“ wird es auch in diesem Jahr wieder geben, auch das große Weihnachts-Schauturnen beim TVL ist natürlich immer ein absolutes Highlight in der Adventszeit.

 

Ich werde die entsprechenden Veranstaltungen rechtzeitig ankündigen und natürlich, soweit ich es zeitlich schaffe, auch sozusagen live davon berichten. In Kiel jedenfalls stehen 99% aller Buden an ihrem Platz und die Schausteller sind dabei, sie mit ihren Waren zu bestücken. Am kommenden Montag, den 26.11. fällt dann der Startschuss in Kiel, freuen wir uns also wieder auf WHAM! mit Last Christmas.

 

Ich kann auf die „Laboer Weihnachtslichter“ auch verzichten, aber ganz schwer fällt mir der Verzicht auf die mega-leckeren Kartoffelpuffer/Reibeplätzchen vom 1. Laboer Herrenkochklub. Ich kaufe mir ja ab und zu mal diese tiefgefrorenen Kartoffelpufferdinger, die kann man zwar essen, aber das ist natürlich kein Vergleich zu den von liebevoller Frauenhand geriebenen frischen Kartoffelpuffern.

 

Ausstellung Kurt Woicke

Ein völlig anderes Thema ist die Aquarellmalerei. Und da startet am Sonntag, den 25. November um 11:00 Uhr im Freya-Frahm-Haus die Ausstellung des Laboer Architekten und Aquarellmalers Kurt Woicke. Es sind ja zwei ganz verschiedene Welten die da aufeinander treffen. Zum einen die Zeichnungen eines Architekten, in denen die Pläne auf den Millimeter genau sein müssen, auf der anderen Seite die Aquarellbilder, in denen die Farben „fließen“.

 

Die ersten professionellen Schritte auf dem Gebiet der Malerei unternahm Kurt Woicke 1990, er lernte in Laboe Kunstprofessor Peter Heinig kennen, der bis 1986 Hochschullehrer an der Universität in Bonn war. Professor Heinig verstarb aber 1994 infolge eines Unfalls beim Segeln auf der Schlei, den weiteren künstlerischen Werdegang von Kurt Woicke begleitete dann PH-Professor Gerd Uschkereit aus Flensburg. Mittlerweile hat Kurt Woicke, der auch Mitglied des „Scheersbergkreises“ und der Deutschen Aquarellgesellschaft ist, seine Bilder in vielen Ausstelllungen gezeigt, sowohl im regionalen Raum als auch Deutschlandweit.

 

Und nicht zu vergessen, 2011 war es Kurt Woicke, der als Architekt die Modernisierung des Gemeindehauses der Anker-Gottes-Kirche geplant und durchgeführt hat.

 

Vom 25. November bis zum 09. Dezember sehen wir im Freya-Frahm-Haus 50 Aquarellbilder unter dem Motto „Zufälliges und Gesuchtes“. Diese Bilder entshehen auch schon mal komplett am Ort des Geschehens, das kommt immer auf die Witterung drauf an. Denn Aquarellbilder müssen oftmals erst einmal trocken, bevor man die nächsten Teile des Bildes in Angriff nimmt. Manchmal erstellt er vor Ort aber auch nur Skizzen seiner Motive, das Motiv wird dann fotografiert und zu Hause mit Aquarellfarben gefüllt. Diese Bilder bezeichnet Kurt Woicke als „Gesuchtes“.

 

Es kann aber schon mal vorkommen, dass er sich einfach einmal von seinem Motiv abwendet und umdreht, um dann plötzlich „Zufälliges“ zu sehen. Im eG sehen wir hauptsächlich Bilder aus Laboe, im OG dann Bilder aus der näheren Umgebung wie der Probstei, aber auch aus Hamburg. Es ist eine sehr interessante Ausstellung, geöffnet ist sie jeweils Fr-Sa von 14.00 bis 18:00 Uhr und sonntags von 10:00-16:00 Uhr. Die Vernissage ist am Sonntag, den um 11:00 Uhr, der Eintritt ist frei.

 

So, das war es für den Mittwochaus dem langsam kälter werdenden Laboe.

Liebe Grüße sendet Euch der Ostsee-Peter

 

Freitag, 23. November 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

der heutige Freitag startete zur Einstimmung auf das Wochenende schon einmal wunderschön. Denn pünktlich um 10:00 Uhr eröffnete unser Laboer Blumenmädchen Nicole Krüger auf dem Hof Wiese die Türen zu ihrer großen Adventsausstellung.

 

Nicole Krüger mit Tochter Kathrin

Was für ein toller Anblick, wenn man die große Diele vom Hof Wiese betritt. Es glitzert und funkelt in rot und weiß, für mich war es heute Morgen fast so, als betrete ich auf einmal Alices Wunderland. Das hängt natürlich zum einen mit der tollen Atmosphäre dieses alten Hofes zusammen und zum anderen mit der so liebevoll gestalteten Ausstellung, dass sogar ich erst einmal ganz überwältigt stehen bleiben musste, um diese ganzen Eindrücke verarbeiten zu können.

 

Ich denke mal, da sagen Bilder mehr als 1000 Worte, schaut Euch im Album einfach schon mal etwas um, um einen kleinen Vorgeschmack davon zu bekommen, was die Besucher an diesem Wochenende auf dem Hof Wiese erwartet. Übrigens Vorgeschmack – selbstverständlich habe ich Freitagmorgen gleich einmal die leckeren Kekse, Teilchen und den Butterkuchen vorgeschmeckt, den Tochter Kathrin dort angeboten hatte.

Nicole kann also nicht nur „Blumen“, sie kann auch prima „K & K = Kekse und Kuchen“. Wenn einem also schon am Freitagmorgen so viel Gutes widerfährt, das ist schon einen….. weiteren Blick wert.

 

Werner Zangel an seiner Drechselbank

Denn Nicole Krüger stellt nicht nur alleine aus, sondern ihr zur Seite steht Werner Zangel aus Laboe, der dort seine kleinen und großen gedrechselten Holzsachen zeigt. Und nicht nur das, sondern er arbeitet auch live vor den Augen der Besucher an seiner Drehbank und das ist schon sehr interessant einmal zuzuschauen, wie aus einem runden Holzstück ein Kreisel entsteht. Und die kann man natürlich, wie auch all die anderen kunstvoll gearbeiteten Dinge von Werner Zangel, käuflich erwerben.

 

Wer sich also gerade an diesem Wochenende in Laboe aufhält, der sollte unbedingt einmal im Hof Wiese vorbeischauen, das lohnt sich wirklich. Für diejenigen, die von etwas weiter herkommen, der Hof Wiese befindet sich im Oberdorf 18 in Laboe. Geöffnet ist die Ausstellung Samstag und Sonntag von 10:00 - 17:00 Uhr und ab 14:00 Uhr wird jeweils Laboes Poffertjesbäcker Hans Wedel vor Ort sein, um die Besucher mit seinen niederländischen Minipfannkuchen zu erfreuen.

 

Also ich denke mal, ich muss da auf jeden Fall am Wochenende noch einmal vorbeischauen, ich bin mir gar nicht sicher, ob ich überhaupt schon alles gesehen habe……

Neueröffnung Culterey

Einen kleinen Hinweis noch. Das Rätselraten um den neuen Mieter in den EG-Räumen im Haus am Dellenberg 1/Ecke Parkstraße ist nun auch vorbei. Im Gespräch waren ja mal Ferienwohnung oder Weinlokal. Nur eröffnet aber im Dezember dort die „Culterey“. Wir kennen das kleine aber feine Geschäft für trendige Mode, Taschen, Gürtel, Schmuck und Schuhe ja schon aus der Strandstraße, ich gehe mal davon aus, dass in den neuen Räumen mehr Platz zur Verfügung steht und bin schon gespannt auf die Eröffnung.

 

So, das war es mal wieder für diese Woche. Es bleibt bewölkt am Wochenende mit Temperaturen zwischen 4 und 5 Grad, Novemberwetter eben.

 

In diesem Sinne liebe Grüße aus Laboe

Euer Ostsee-Peter

 

Montag, 26. November 2018

Moin Moin aus Laboe,

 

nun neigt sich der Monat November in dieser Woche auch schon wieder seinem Ende zu, ist doch sagenhaft, wie schnell die Zeit vergeht. Eben noch Jubel, Trubel, Heiterkeit im Ort und am Strand, nun herrscht also noch kurze Zeit die Novemberruhe.

 

naja, ein paar mehr Plätzchen dürfen es schon sein

Ich war am Sonntag noch einmal im Hof Wiese, um diese wunderschöne Adventsausstellung auf mich wirken zu lassen. Am Freitag war ich ja extra kurz nach der Eröffnung dort, da war es noch schön leer und ich konnte in Ruhe ein paar Sachen fotografieren, die Nicole Krüger so liebevoll gestaltet hat. Das sah Samstag und Sonntag dann ganz anders aus, d.h. die Sachen waren natürlich immer noch ganz liebevoll gestaltet, aber viele Menschen aus Laboe und Umgebung hatten sich auf den Weg zum Hof Wiese gemacht.

 

Gemütliches beieinandersitzen auf den Bänken, das Schlendern mit einem Becher Kaffee oder Punsch in der Hand durch die große Diele, das alles war kein Problem, denn es gab ja viel Platz für alle. Die Menschen hatten Zeit, es wurde zusammen geklönt, Plätzchen und Butterkuchen gegessen, das war Wo̱hlfühlatmosphäre pur. Eigentlich wollte ich ja nur noch ganz schnell ein paar Fotos mit ein paar Menschen drauf machen, aber meine Kamera war ganz schnell vergessen, so gemütlich war es da und die Zeit verging mit vielen netten Gesprächen wie im Fluge.

 

Eine gute Nachricht konnte ich auch noch mit nach Hause nehmen: Denn auch wenn Nicoles neuer Blumenladen im Brodersdorfer Weg 26 in Laboe im nächsten Jahr fertig ist, die Adventsausstellung im Hof Wiese wird auf jeden Fall dort wiederholt. Super, da freue ich mich ja jetzt schon drauf.

 

Nun ist es also soweit, die Fischküche hat sich in die Winterpause verabschiedet. Und so genau weiß man noch gar nicht, wann sie wieder aufmacht, denn es wird eine komplett neue Küche eingebaut, es ist mal Ende Januar anvisiert. Aber die Handwerker waren heute schon fleißig bei der Arbeit. Zeit für Renovierungen überall, auch das Hotel „Seeterrassen“ bekommt ein neues Dach, denn eines ist sicher, nach der Saison ist immer vor der Saison.

 

Ankündigen möchte ich noch einen Vortrag der Universitätsgesellschaft am 29. November um 19:30 Uhr im Freya-Frahm-Haus. Professor Martin Visbeck vom GEOMAR-Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung spricht über das Thema „Mensch und Meer, die Zukunft des Ozeans“. Das wird ein sicherlich spannender und interessanter Abend, das Thema ist ja auch gerade für uns Küstenbewohner sehr interessant. Der Eintritt beträgt 5,00 €.

 

Dann habe ich mich ganz doll gefreut über die Post aus Essen-Kettwig. Ihr wisst doch, was der liebe Gott gesagt hat als er das Ruhrgebiet erschuf? „Essen ist fertig“. Nun habe ich also Naschis und einen schönen Adventskalender von der Zeche Zollverein erhalten, bei dem man sogar auch noch etwas gewinnen kann. Hömma, wenn ich da wat gewinnen tu, komm ich aber bei Euch!! Auf der Zeche Zollverein war ich damals natürlich auch mit Renate, war absolut spannend und interessant. Liebe Ursula, lieber Hermann, das war wirklich eine ganz tolle Überraschung, vielen lieben Dank dafür.

 

So, das war es wieder einmal für den Montag, ich sende ganz liebe Grüße aus Laboe hinaus in die Welt.

 

Euer Ostsee-Peter

 

Mittwoch, 28. November 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

es wird langsam kälter, das bedeutet aber auch klare Luft und schöne Bilder. Die Sonnenuntergänge erscheinen wieder in dramatischen Farben, das ist immer ein richtiges Spektakel wenn man da abends auf dem Balkon steht.

 

Ansonsten ist es sehr ruhig in den letzten Novembertagen in Laboe. Für Abwechslung ist aber trotzdem gesorgt und so starte ich mal mit den An- und Absagen der kommenden Veranstaltungen.

 

An- und Absagen? Ja, denn eigentlich wollte ich jetzt Tobias Rank ankündigen, Komponist und Pianist, vielen Laboern vielleicht schon bekannt vom „Laster der Nacht“ im Kurpark. Nun muss ich ihn aber gleich wieder „abkündigen“ bevor ich ihn angekündigt habe, denn leider ist Tobias plötzlich erkrankt. Das Konzert am Freitag, den 30. November um 19.00 Uhr im Freya-Frahm-Haus fällt also aus, eine Wiederholung ist im Frühjahr geplant. Für Tobias Rank gute Besserung aus Laboe.

 

Vortrag Canand in der VHS

Nicht aus fällt ein Vortrag der VHS Laboe am Freitag, den 30.11. um 17:00 Uhr im Beeke Sellmer Haus. Reisejournalist Wolf Leichsenring lädt ein zu einem Lichtbildvortrag „Canada - Tundra und Taiga in seinen nordöstlichen Zipfeln“.

 

Der Reisejournalist zeigt Dias aus Neufundland, Labrador und der Hudson Bay. U.a. werden 1.000 Meilen Schotterstraße durch die fast baumlose Tundra- und Taigalandschaft durchquert. Nach einem kurzem Südschwenk Richtung Sankt Lorenz Strom wird ein weiteres, quasi arktisches Ziel angesteuert, nämlich die Hudson Bay hoch oben im nördlichen Zipfel der Provinz Québec. Dort erlebt der Zuschauer den Zusammenprall von moderner, technisierter Zivilisation mit den Lebensgewohnheiten der Ureinwohner, den „Crees“.

 

Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt beträgt 8 €.

 

Ein sehr schöner Vortrag findet übrigens am kommenden Montag auch im Freya-Frahm-Haus statt und darauf möchte ich jetzt schon einmal hinweisen. Annie Lander Laszig, langjährige Vorsitzende der Deutsch/Dänischen Gesellschaft möchte in ihrem Vortrag "Jul - Weihnachten in Dänemark" etwas über die skandinavischen Weihnachtsbräuche unseres nördlichen Nachbarlandes erzählen und ein bisschen dänisches Weihnachtsgefühl zu uns bringen.

 

In Dänemark gibt es in der Weihnachtszeit viele Sitten und Traditionen und Weihnachten wird dort fröhlicher und ausgiebiger gefeiert. Annie Lander Laszigs Vortrag enthält neben vielen Bildern auch praktische Beispiele. Dazu gibt es zum Probieren dänisches Jul Gebäck. Der Eintritt beträgt 5 €.

 

Na, das hört sich doch schon mal sehr lecker und interessant an. Und der Vortrag passt ja auch sehr schön zur Einstimmung in die Adventszeit.

 

So, das für den Mittwoch, ich sage Tschüss bis zum Freitag.

 

Euer Ostsee-Peter

 

Freitag, 30. November 2018

 

 

Moin Moin aus Laboe,

 

willkommen am letzten Tag des Monats November. Ich überlege gerade, war es wirklich so ein grauer November? Ein Blick in das November-Album gibt darüber Aufschluss. Nö, eigentlich nicht, es gab wesentlich mehr farbenfrohe Bilder als die normal üblichen grauen Nebel-Bilder aus dieser Jahreszeit.

 

Und um das Ungleichgewicht wieder etwas in die Waage zu bekommen, gibt es dann heute noch einmal ein paar graue Nebelbilder, sozusagen als krönenden Abschluss. Ich persönlich bin aber dennoch sehr froh, dass dieser Monat nun endlich vorbei ist.

 

Wenn auch in diesem Jahr die Advents- bzw. Weihnachtsbuden auf dem Probsteier Platz fehlen werden, ein prächtiger Weihnachtsbaum steht nun aber doch noch auf dem Platz Dank eines edlen Spenders. Und auch die Geschäfte in der Reventloustraße und am Dellenberg haben ihre Weihnachtsbeleuchtung installiert, etwas festlich wird es also doch noch in Laboe in der Adventszeit.

 

Neubau Brodersdorfer Weg

Auch im Brodersdorfer Weg 26 tut sich nun etwas „sichtbares“, dort entsteht nämlich Nicole Krügers neuer Blumenladen. Na ja, ein paar Wohnungen kommen ja auch noch obendrauf, am Donnerstag wurden aber schon mal die Beton-Kellerdeckenelemente geliefert und montiert.

 

Ansonsten freue ich mich, dass heute mein kleiner Bruder Michael aus Dänemark für ein paar Tage zu Besuch nach Laboe kommt. Gab es bei uns Brüdern in jungen Jahren immer nur die Themen: schnelle Autos, heiße Mädels und Computer, sieht das heutzutage ja schon etwas anders aus: lecker essen, Mittagsschlaf, lecker essen. Tja, so schnell ändern sich die Zeiten und die Ansprüche und Erwartungen sinken doch gewaltig.

 

Montag gibt es dann u.a. auch mal ein ganz klein wenig Politik in den NEWS, die SPD hat gestern auf einer Pressekonferenz schon mal bekanntgegeben, wer für das Bürgermeisteramt im März 2019 von der Partei ausgewählt und nominiert wurde.

 

Meine lieben Leserinnen und Leser, ich wünsche Euch allen einen schönen, geruhsamen und besinnlichen 1. Advent. Lasst es Euch gutgehen.

 

Ich sage ho, ho, ho, bis Montag. Obwohl, hier im Norden sagt der Weihnachtsmann auch Tschüss.

Euer Ostsee-Peter

 

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