Mai 2019
Blick vom Ehrenmal auf Laboe
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Mai 2019

                    Mittwoch, 01. Mai 2019


Moin Moin aus Laboe,

 

zurück in Laboe – da isser wieder, der Ostsee-Peter. Und als Erstes muss ich mich einmal ganz, ganz herzlich bedanken für die zahlreichen Glückwünsche die mich per Post, Mail, über soziale Medien und persönlich anlässlich meines runden Geburtstages erreicht haben. Ganz toll und vielen lieben Dank dafür, ich habe mich riesig gefreut.

 

Da ich aber nicht der Typ bin der auf große Feiern steht, habe ich meinen Geburtstag im Damp-Resort verlebt und da reicht mir dann einfach ein lieber Mensch an meiner Seite statt viel Trallala. In Damp selber war ich genau vor 20 Jahren schon einmal zu meinem 50. Geburtstag mit meiner Familie, damals hieß es noch Damp 2000 und so war ich jetzt neugierig, wie es genau zwei Jahrzehnte später dort wohl aussehen mag.

 

Die großen Blocks stehen natürlich immer noch dort, Bausünden der 70er Jahre, die den Helios-Klinken gehören bzw. als Hotel betrieben werden und auch die 400 Ferienhäuser als Nurdach oder Blockhütten stehen natürlich noch immer dort. Wir hatten Glück und haben eine der Blockhütten bekommen, die gerade erst vor 4 Wochen kernsaniert wurden mit neuen Fenstern und komplett neuer Ausstattung, damit hatten wir ja nun gar nicht gerechnet. Was uns erstaunt hatte – die Blockhäuser sind genau so groß wie mein Appartement, nämlich 47 qm, aber trotzdem befinden sich dort drin 2 Schlafzimmer (eines mit Etagenbett für die Kinder), eine abgeteilte Küche, Duschbad und Wohnzimmer mit Essbereich und Terrasse.

 

Damp ist natürlich nicht mehr so IN wie vor 20 Jahren, aber durch die vielen Freizeitangebote und Indoor-Aktivitäten für Kinder und Erwachsene spielt das Wetter dort überhaupt keine Rolle. Das die Kids dort einmal Langweile haben wird wohl nicht passieren, dafür gibt es den Indoor-Spaßpark mit Skaterpark, Kletterwänden, Badminton- und Squashanlagen und vieles mehr für Besucher vom Krabbelalter bis hin zu den sportlich gebliebenen Erwachsenen.

 

Wir haben es uns am Sonntag, als das Wetter nicht so prickelnd war, im Entdecker-Hallenbad mit seinem Außenbecken gut gehen lassen und das Wikinger-Saunadorf genossen. Für die Lütten steht dort ein U-Boot im Planschbecken von dem sie ins Wasser rutschen können, bei den größeren Kids ist die knapp 100 Meter lange Wasserrutsche natürlich der Hit. Mit anderen Worten, das war ein Tag mit Wellness pur.

 

Was ist mir sonst noch so aufgefallen? Also ich weiß ja nun nicht aus eigener Erfahrung, wie es vor 20 Jahren touristisch in Laboe ausgesehen hat. In Damp muss ich sagen, dass auch 20 Jahre später noch alles gepflegt ist, die hässlichen Blocks kann man ja nun mal nicht ändern. In Laboe habe ich manchmal den Eindruck, dass der Ort immer mehr herunter kommt und es eben in einigen Bereichen nicht mehr dem heutigen Standard entspricht, den Touristen von einem Urlaubsort erwarten dürfen.


Ganz neu und erst in diesem Frühjahr eröffnet wurde in Damp ein schicker Minigolfplatz, den wir natürlich auch gleich besucht haben. Trotz viel Ehrgeiz, vollem körperlichen Einsatz wenn ich meinen Ball mal wieder aus den Gewässern fischen musste und teilweise sensationellen Schlägen auf den Bahnen hat es nicht zum Sieg gereicht. Aber gaaanz knapp verloren ist eben auch verloren und Gudrun hat ihr wohlverdientes und hart erkämpftes Gewinner-Eis sichtlich genossen…..

 

Ansonsten dreht sich auf dem riesigen Gelände ganz viel um Wellness und Freizeit und einen gewaltig großen Strand gibt es dort auch. Wir hatten übrigens überall freien Eintritt in den Schwimmbädern und Funparks, das war im Mietpreis der Blockhütte enthalten und Kurtaxe ist dort auch unbekannt. Wer an den Strand möchte geht einfach an den Strand ohne etwas zu bezahlen.  

 

Was irgendwie fehlte waren die vielen Schiffe, die jeden Tag an Laboe vorbeifahren. Aber dafür gibt es eben in Damp den fantastischen Blick auf die Weiten der Ostsee.

 

Etwas vermisst haben wir auch gemütliche, kleine oder urige Restaurants wie in Laboe. Irgendwie sind in Damp die Restaurants in den Hochhäusern untergebracht, teils riesig groß, das ist in Laboe wesentlich schöner. Denn hier gibt es ja meist in Strand- oder Hafennähe internationale Küche genauso wie einheimische Kost und natürlich Fisch in allen Variationen.

 

Daher haben wir mein Geburtstags-Festessen dann auch nicht in Damp sondern in Dörphof/Schubystrand im urigen und gemütlichen „Fischerhaus“ genossen. Das ist schon lustig, wenn man das erste Mal in ein Restaurant kommt das dort in der Gegend zwar sehr bekannt ist für seine gute Küche, aber auch völlig abseits liegt und man(n) dann sofort von der Wirtin freudig umarmt wird und sie sofort fragt: „Alkoholfreies Flens wie immer, Peter?“ „Jo, wie immer“. Wie gesagt, ich war das erste mal in meinem Leben in diesem schönen und urigen Restaurant "Fischerhaus".


Des Rätsels Lösung sind die Wirtsleute Meike und Heiko Brockmann, die zwischen 2015 bis 2017 sehr erfolgreich das „Landhaus“ im Fördeblick betrieben haben. Und viele Laboer sind heute noch traurig, dass dieses sympathische Gastwirtsehepaar wieder zurück nach Schubystrand gegangen ist, aber von dort kamen sie ja auch und dort ist einfach ihre Heimat und "ihr" Fischerhaus betreiben sie eben mit ganz viel Herzblut.

 

Und so kann man sich vorstellen, dass wir dort einen wundervollen Abend verlebt haben, mit großer Fischfiletplatte und obwohl wir kaum noch einen Happs essen konnten, mussten wir dann zum Abschluss auch noch Meikes selbstgemachtes Tiramisu probieren. Nur ein winziges Stück zum probieren, gefühlt war da aber ein halber Quadratmeter Tiramisu auf dem Teller.....


Was für ein Schlemmertag. Und natürlich wurde viel von den alten Zeiten in Laboe geschnackt und Meike erzählte dann auch, dass schon viele Laboer bei ihnen im „Fischerhaus“ in Schubystrand waren. Und da Gudrun mit Nachnamen auch Brockmann heißt, war es da ja schon fast sowas wie ein Familientreffen……

 

Wer Meike und Heiko Brockmann noch aus dem Landhaus kennt (ich habe noch ein Bild aus dem Jahre 2017 von den beiden gefunden und mit ins Album eingefügt) sollte dort unbedingt einmal im urigen „Fischerhaus“ vorbeischauen wenn er in der Nähe ist, das lohnt sich auf jeden Fall. Das Fischerhaus hat früher tatsächlich einmal mehrere Generationen von Fischern beherbergt wie Heiko uns erzählte.


Und wer die beiden nicht kennt, der kann einfach mal so die leckeren Fisch- und Fleischgerichte probieren und dann wird er die fröhliche Meike kennenlernen, die stets gutgelaunt ihre Gäste bewirtet. Von Laboe aus sind es 70 km, von Damp 7,5 km und wer schon einmal einen Blick auf das Haus und die Speisekarte werfen möchte klickt HIER 

 

Nochmals ganz herzlichen Dank für den schönen Abend bei Euch liebe Meike und lieber Heiko, das war wirklich ein ganz tolles Geburtstagsessen. Und auch auf die Gefahr hin, dass ich mir jetzt „Mecker“ einfange, das größte Dankeschön gilt natürlich meiner „Fluchthelferin“ Gudrun für die wundervolle Zeit im Damp-Resort.

 

So, das war es erst einmal wieder für heute zum Eingewöhnen. Im Album sehen wir dann heute mal einige Bilder aus Damp und am Freitag schauen wir dann mal, was sich in Laboe alles so getan hat. Ich musste ja nun erstmal wieder "ankommen".


Zwei größere Veranstaltungen sind ja für den kommenden Samstag, den 4. Mai,  in Laboe geplant. Da wäre zunächst einmal das Familienfest des HGV rund um den Maibaum und das 13. Maifeuer der Jugendfeuerwehr  hinter dem U-Boot. Ich werde noch ausführlicher berichten.

 

Bis dahin sage ich Tschüss

Euer Ostsee-Peter


Freitag, 03. Mai 2019


Moin Moin aus Laboe,

 

der Freitag startet sonnig, hoffen wir dass es so bleibt, denn in Laboe ist ja einiges los an diesem Wochenende. Das startet am morgigen Samstag, den 04. Mai ab 12:00 Uhr am Probsteier Platz. Dort lädt der Handwerker- und Gewerbeverein von Laboe zu einem Familienfest rund um den Maibaum ein.

 

Die Kinder können sich an einer Kletterwand oder beim Bungeetrampolin austoben, für Speis und Trank ist ebenfalls gesorgt. Nicht nur für das Ohr sondern auch für das Auge wird die Laboer Volkstanzgruppe unter Leitung von Birgit Bohnsack wieder für gute Unterhaltung sorgen.

 

Freuen wir uns also auf einen schönen Nachmittag unter dem Maibaum am Probsteier Platz. Ach ja, der Maibaum steht ja auch wieder an Ort und Stelle, kaum bin ich mal ein paar Tage nicht in Laboe, wird schnell der Maibaum aufgestellt, das hat der HGV extra gemacht <grins>.

 

Wer weiter feiern möchte, macht sich dann auf den Weg Richtung U-Boot, denn ab 17:00 Uhr startet dort am Strand wieder das mittlerweile 13. Maifeuer der Jugendfeuerwehr Laboe. Für das leibliche Wohl in fester und flüssiger Form ist wie immer bestens gesorgt. Ich will es mal so ausdrücken - ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals hungrig oder durstig das Maifeuer der Jugendfeuerwehr in Laboe verlassen habe. Ich denke, damit ist alles gesagt!!! Und viele fröhliche Gespräche, Klatsch und Tratsch mit Einheimischen und Urlaubern gibt es sogar gratis.


Wichtiger Nachtrag 22:15 Uhr

Das Maifeuer am 04.05.2019 muss witterungsbedingt leider ausfallen!! Neuer Termin ist der 18. Mai 2019 ab 17:00 Uhr

 

Auch wenn Laboe offiziell nicht mehr mitmacht beim „Weltfischbrötchentag“, inoffiziell sind wir natürlich immer mit dabei. Und so wird es z.B. in der „Fischküche“ oder in „Angela´s Fischstuuv“ auch in diesem Jahr in Laboe wieder die eine oder andere ausgefallene Fischbrötchenkreation geben. Lasst Euch überraschen.

 

Dann wünsche ich also schon einmal ganz viel Spaß für den abwechslungsreichen und turbulenten Sonnabend in Laboe. Da werde ich Samstagnacht dann sicherlich gut gesättigt und durstlos ins Bett fallen.

 

Dann möchte ich noch gerne einen Aufruf vom Verein „Ole Schippn“ weiterleiten, es geht auch in diesem Jahr um die Anwartschaft von Fördergeldern, damit die Fahrten für die Abschlussklassen der Laboer Grundschule auch im nächsten Jahr wieder auf der „de Albertha“ stattfinden können.

 

Diese Fahrten, die schon seit 2001 jährlich für die Laboer Schulkinder stattfinden, können nur durch freiwillige Spenden finanziert werden und so gelang es dem Verein, für seine Jugendarbeit  immer wieder auch größere Unterstützer zu finden. Ob IngDiBa-Bank, Bingo-Umweltlotterie, VR Bank Ostholstein oder der Rotary-Club, sie alle haben dieses Projekt schon unterstützt.

 

In diesem Jahr ist es die die psd-Bank in Kiel die ehrenamtliches Engagement unterstützen will und auf der Homepage der Bank kann man für den Verein „Ole Schippn“ stimmen.

 

Für die Schulkinder ist es immer ein unvergessliches Erlebnis, wenn sie 3 Tage ohne Smartphone auskommen müssen, dorthin fahren wohin der Wind sie treibt, auch bei schlechtem Wetter an Bord ihre Arbeit verrichten müssen, denn so ein großes und über 100 Jahre altes Segelschiff lässt sich eben nur bewegen, wenn alle gemeinsam ihre Aufgabe an Bord erledigen und mit anpacken. Auch die Mahlzeiten zaubern sich ja nicht alleine auf den Tisch, Backschaft heißt das Zauberwort.

 

Aber natürlich bleibt auch Zeit zum Toben, Spielen, gemeinsamen Singen von Piraten- und Seemannsliedern und so ganz nebenbei lernen die Kids auch eine Menge über das Meer, den Wind und die Natur. Sehen wir also alle gemeinsam zu, dass auch im nächsten Jahr wieder die 2 Törns mit der „de Albertha“ ermöglicht werden können. Das kostet uns nur einen Klick, heute Mittag waren es schon 169 Stimmen, aber ich denke mal, da geht noch ordentlich was.

 

Daher meine Bitte an meine Leserinnen und Leser – unterstützt bitte diese tolle Arbeit des Vereines „Ole Schippn“ indem ihr HIER klickt und für das Traditionssegler-Projekt stimmt. Näheres zu dem Projekt entnehmt ihr bitte dem pdf-Dokument dort auf der Seite.

 

Der 1. Törn startet am 06. Mai, der 2. Törn am 9. Mai. Ein großes Dankeschön auch an Hartmut Mai vom Restaurant „Buena Vista“ und an Herbert Waggermayer vom Restaurant  „Heimathafen“, sie spenden die Verpflegung für die Hauptmahlzeiten, es wird also auch kulinarisch sehr lecker auf den Törns, ganz toll und vielen Dank.

 

So, was habe ich noch vorliegen? Auch am Samstag findet in der Grundschule zwischen 10 und 13 Uhr ein Flohmarkt statt. Dort erwartet leckerer selbstgebackener Kuchen die Besucher, die Mütter der Schulkinder haben es einfach immer drauf, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Wer also auf der Suche nach einem Schnäppchen ist, auf geht´s in die Grundschule.

 

Boah ey, und dann habe ich ja in der neuen Ausgabe von „Laboe Aktuell“ ein Foto gefunden, also da muss ich erst einmal überlegen, ob mir das peinlich ist oder nicht. Dass ich öfters mal in der Presse abgelichtet werde ist ja normal, aber das irgendjemand meinen Teller fotografiert hat beim „Angrillen“ bei den Ole Schippn ist sogar für mich neu. Dabei war ich höchstens 10 Sekunden weg um ein neues Kaltgetränk zu besorgen. Also ich hab mir das Foto noch einmal genau angesehen, a) es ist mein Teller und b) kann man so lassen!

 

Tja, und mit diesem fröhlichen Gedanken stürzen wir uns nun mal ins Wochenende. Ich wünsche ganz viel Spaß, den/die einen/eine Laboer/Laboerin werde ich .... also was für ein Gedöns mit der gendergerechten Schreibweise, das geht auch anders: Man sieht sich. Tschüß!

 

Euer Ostsee-Peter


Montag, 06. Mai 2019


Moin Moin aus Laboe,

 

fix was los war am Wochenende in Laboe und obwohl das Maifeuer ja aufgrund des Wetters verschoben werden musste, hatten besonders die Lütten und Jugendlichen ihren großen Spaß in Laboe.

 

Bevor ich aber loslege möchte ich noch einmal an den „Klick“ für die Laboer Schulkinder auf der „de Alberta“ hinweisen, ich hatte ja am Freitag schon berichtet.Momentan liegt Laboe auf Platz 4, der ist ja immer etwas unglücklich. Wer also noch nicht für den Verein „Ole Schippn“ und die Jugendarbeit geklickt hat, kann das unter diesem Link noch bis zum 8. Mai tun.

https://www.psd-kiel.de/ihre-psd-bank/ehrenamtlich-alltagsheld/abstimmung-ehrenamt/c958.html  Auch ich sage schon einmal ganz herzlichen Dank.

 

Der vergangene Samstag stand ja ganz unter dem Motto des Familienfestes unter dem Maibaum des Handwerker- und Gewerbevereins von Laboe. Das Wetter blieb trocken, wenn auch mal die eine oder andere dunkle Wolke vorbei zog.

 

Die Firma Spielmacher-Event  aus Laboe hatte einen Hochseilgarten für Kids, eine Kletterwand und ein Bungee-Trampolin zur Verfügung gestellt. Hans-Jörg Baudach, Chef der Firma Ga-La-Bau kennt man eigentlich nur auf dem Bagger oder hinter dem Lenkrad eines großen Baustellen-LKW´s, aber als Fischbrötchenverkäufer war einsame Spitze.

 

Und da Fisch ja bekanntlich schwimmen muss, herrschte auch in dem Bereich keine Not. Farbenfroh und fröhlich ging es dann zu, als die Tanz- und Trachtengruppe Laboe unter Leitung von Birgit Bohnsack aufspielte und ihre Tänze in den schönen Probsteier Trachten zeigte. Wie immer zog der Auftritt der Volkstanzgruppe viele Menschen an, da war teilweise gar kein Durchkommen mehr am Probsteier Platz.

 

Die Kids hat das aber nicht abgelenkt, sie flogen hoch hinaus auf dem Bungee-Trampolin oder hangelten wie kleine Gemsen die Kletterwand hoch.  Auch der Kids-Hochseilgarten war immer gut besucht. Spaß soll ja sein, aber Sicherheit für die Kinder geht immer vor und so waren an jedem Eventstand immer ausreichend Mitarbeiter der Firma Spielmacher-Event dabei, den Kindern die passende Sicherheitsausrüstung anzulegen. Und stolz präsentierten sich die Lütten dann mit ihrer Bergsteiger- Hochseil- oder Bungeeausrüstung.

 

Auch an dem Stand für das Kinderschminken bildeten sich Schlangen, und so mancher Tiger, Hase oder auch mal ein Pirat oder Clown liefen dann über den Probsteier Platz.

 

Das war eine sehr schöne Veranstaltung des HGV, welche die ruhige Veranstaltungszeit zwischen Ostern und Juni ganz prima aufgelockert hat. Ein großes Dankeschön an den HGV, denn um so etwas auf die Beine zu stellen benötigt man viel Zeit und eine Menge freiwillige Helfer.

 

Weiter ging es in den Kurpark, denn dort hatte der Stamm der „Dúnedain“ ihre Zelte, genauer gesagt Kohten und Jurten aufgeschlagen. Die Pfadfinder „Dúnedain“ aus Laboe bestehen seit 10 Jahren, eine schöne Gelegenheit also, die Öffentlichkeit einmal über die Arbeit dieser Pfadfindergruppe zu informieren.  

Natürlich soll der Spaß im Vordergrund stehen, aber lernen von und in der Natur, das ist eines der großen Themen der Pfadfinder. Lernen, wie man ohne Kühlschrank, Mikrowelle und Herd trotzdem etwas Leckeres zum Essen zubereiten kann, Fahrten in fremde Länder, Treffen mit anderen Gruppen und natürlich Spaß und Spiel.

 

Demokratie live erlebt aber ohne Schulcharakter sondern einfach durch Besinnung auf das Wesentliche, nämlich Mensch und Natur. Verantwortung übernehmen, das Selbstbewusstsein stärken oder das Leben auf engen Raum in einer Gemeinschaft, alles lernen die Kinder und Jugendlichen eher spielerisch und vielleicht bleibt es deshalb so gut in Erinnerung.

 

Und so gab es auf der Wiese im Kurpark auch eine Infowand, auf der man die verschiedenen Fahrten der „Dúnedain“ durch Deutschland und Europa noch einmal nachverfolgen konnte. Rund 50 Pfadfinder und 15 Betreuer gehören zum Stamm der „Dúnedain“ und meine persönliche Meinung ist, Pfadfinder brauchen keine Helikopter-Eltern, die Kinder lernen sich selber zu helfen. Ein schönes Schild an der Infowand ist mir ganz besonders ins Auge gefallen – darauf steht: „Ein Pfadfinder hinterlässt die Welt besser als er sie vorgefunden hat“. Also weiterhin viel Spaß und Erfolg liebe Stammesmitglieder.

 

Erfreuliches erblickte mein Auge heute auch am Strand. Der Bauhof ist dabei, den durch die Stürme ins Wasser gespülten Sand wieder an Land zu holen. Hanno Göttsch und seine Männer werden da noch so manchen Kubikmeter Sand bewegen müssen, aber unsere Urlaubsgäste möchten natürlich am feinen Sandstrand und nicht auf Steinen liegen.

 

Langfristig muss da in Zusammenarbeit mit den umliegenden Urlaubsorten natürlich mal eine generelle Lösung gefunden werden, aber solange muss eben der Sand noch umgeschichtet werden. Denn gar nichts tun ist erst recht keine Lösung, der Strand ist nun mal in Verbindung mit den vielen Schiffen das Aushängeschild für Laboe und das sollte es auch bleiben. Mit einer maroden und heruntergewirtschafteten Schwimmhalle lockt man sicherlich keine neuen Gäste nach Laboe und ob in 10 oder 15 Jahren da vielleicht mal eine neue Zweck-Schwimmhalle steht oder eben auch nicht interessiert heute auch keinen Urlauber.

 

Also muss Laboe doch aus dem was es hat das Beste machen. Also Männer vom Bauhof – nicht nachlassen sondern weiterhin frohes baggern.

 

Einen Hinweis für Donnerstag, den 9. Mai habe ich noch. Um 19:00 Uhr liest die Autorin Marlies Jensen-Leier aus ihrem Buch „Holm - engholm und zurück" mit dem Untertitel "... weil es mich fassungslos macht, was trotz der Vorsätze meiner Generation in den letzten Jahrzehnten geworden ist!" Es wird eine kritische Auseinandersetzung mit der Nachkriegsgeneration werden, eine Zeitreise vom Kaiserreich über den Matrosenaufstand bis zum Zweiten Weltkrieg. Von den 1950er Jahren bis '68. Hört sich spannend an. Der Eintritt kostet 5 Euro.

 

So, das war es für den Montag. Es ist im Moment noch etwas kühl hier im Norden, die Winterjacke kann sich noch nicht ausruhen.

 

Ich sage dann mal Tschüss bis zum Mittwoch

Euer Ostsee-Peter 


Mittwoch, 08. Mai 2019


Moin Moin aus Laboe,

 

am Morgen ist es immer schön sonnig in Laboe, das wechselt dann im Laufe des Tages in ein sanftes Nebelgrau mit leichten Feuchtigkeitseinschlüssen, das fällt mir schon die ganze Woche auf.

 

Aber dafür wird es farbenfroh, wenn ab Freitag der Maler Klaus Wellner seine „Naturansichten“ im Freya-Frahm-Haus zeigt. Die meisten der rund 70 Bilder die er im Freya-Frahm-Haus zeigt, entstehen zu nächst als Skizzen in der freien Natur, seine Malutensilien hat Klaus Wellner immer dabei, wenn er an der Steilküste der Flensburger Förde seine Motive sucht.

 

Erst zu Hause in seinem Atelier entstehen dann mit oft großem Zeitaufwand die Bilder und Zeichnungen, wie wir sie ab Freitag im Freya-Frahm-Haus sehen können. Und dort in seinem Atelier entsteht auch der Umsetzungsprozess, denn für den Betrachter ist zunächst einmal außer Farbkompositionen, mal geometrisch, mal als Farbverlauf in Pastell, nicht viel zu erkennen auf den Bildern. Schön farbenfroh eben.

 

Spannend wird es dann, wenn das Gehirn auf dem ersten Blick nichts Gegenständliches, nichts Reales auf den Bildern erkennen kann. Dann wird nämlich in den Neugiermodus umgeschaltet, denn alle Bilder sollen ja „Naturansichten“ darstellen.

 

Und da kommen wir genau zu dem Punkt, den Klaus Wellner mit seinen Bildern ausdrücken will. Es geht ihm um Formen, die Formenvielfalt, die Veränderungen in der Natur und somit der Formen. Der Betrachter muss sich einlassen auf die Sichtweise des Künstlers, erst dann erkennt man das Wesentliche, Äste, Treibgut, einen Steinbruch. Es ist nicht so sehr die Küstenlinie, sondern der Nahbereich, den Klaus Wellner in seinen Bildern darstellt.

 

Klaus Wellner studierte Malerei an der Kunstakademie in Stuttgart, weitere Studienaufenthalte führten ihn nach Italien. Zwischendurch folgte eine Hinwendung zur Wissenschaft: Studium der Literaturwissenschaft, Promotion und Habilitation.  Wellner unterrichtete an einem Gymnasium, der Universität  Hamburg und im IFL Hamburg. Im Jahre 2001 zog Wellner nach Angeln und intensivierte dort seine künstlerische Tätigkeit, die er bis heute mit großer Freude betreibt.

 

Die Ausstellung „Naturansichten“ im Freya-Frahm-Haus ist vom 10. Mai bis zum 26. Mai 2019 zu sehen,  Vernissage: Freitag, 10.5.2019, 18 Uhr, Geöffnet ist die Ausstellung Fr 14-18 Uhr, Sa/So 11-18 Uhr, der Eintritt ist frei.

 

Ansonsten sehen die Laboer ja schon seit einigen Tagen das Schiff „Schall“ vor Laboe kreuzen. Es ist ein Forschungsschiff, das im Bereich Hydrographie, Geologie und Seismik zum Einsatz kommt, Eigner ist die Firma Capt. Kronisch aus Bremerhaven. Vor Laboe werden Messungen im Bereich der Fahrrinne bzw. in den angrenzenden Bereichen gemacht, wenn der Bereich vor dem Strand versandet kann man damit leben, für die Fahrrinne wäre das natürlich fatal.

 

Wesentlich schnittiger und etwas teurer war dann die neue Megayacht „Madsummer“ die heute an meinem Balkon vorbeizog. 95 Meter lang und 14 Meter breit bietet sie Platz für 20 Passagiere in 10 Kabinen. Sie verfügt über einen großen Pool, ein Kino und einen Hubschrauberlandeplatz. Ihr Innendesign stammt von Laura Sessa Design.


Gebaut auf der Lürßen-Werft in Schacht-Audorf machte die schicke Yacht heute die ersten Probefahrten auf der Förde. Das Schiff gehört Jeffrey Soffer, Inhaber der US-Firma Turnberry Associates, das geschätzte Vermögen von Jeffrey Soffer liegt bei 2 Milliarden Dollar, die Yacht Made in Germany kostete nur 180 Millionen Dollar, also kaum der Rede wert. Aber ein schnittiges Schiffchen, vielleicht kann der Verein „Ole Schippn“ die Yacht ja einmal zum „Ansegeln“ am kommenden Sonntag chartern, ich würde dann sofort umbuchen von der „de Albertha“ auf die „Madsummer“.

 

So, das für den Mittwoch. Wir lesen uns am Freitag wieder, bis dahin sage ich wie immer Tschüss,

Euer Ostsee-Peter


Freitag, 10. Mai 2019




Moin Moin aus Laboe,

 

das Wochenende steht vor der Tür, die meisten Wettervorhersagen sind sich einig – die Sonne soll scheinen am Wochenende. Wie schön, denn wenn am Sonntag die Motoren und Segel gesetzt werden zum „Ansegeln“ beim Verein Ole Schippn, dann macht Sonne mehr Spaß als Regen, mitgemacht habe ich aber alles schon.  

 

Im Moment ist die „de Albertha“ ja noch mit den Schulkindern unterwegs, sie waren in Damp und nehmen nun Kurs auf Maasholm. Ha, vor knapp 14 Tagen war ich ja auch noch in Damp, das wäre ja was gewesen, Skipper Dick und seiner Crew in Damp mal die Hand zu schütteln. Im Album sehen wir heute ein paar Fotos von der Abfahrt des alten Frachtenseglers am Donnerstag.

 

Dann habe ich mich heute aber doch etwas erschrocken am Strand, ich dachte nämlich, wo kommt denn jetzt die Gorch Fock auf einmal her? Mit US Flagge? Aber es war das amerikanische Segelschulschiff  „CG Eagle“ und es ist das fast identische Schwesterschiff der „Gorch Fock“. Die Bark wurde 1936 bei Blohm und Voss in Hamburg gebaut und auf den Namen Horst Wessel getauft. 1946 wurde das Segelschiff als Reputationsleistung in die USA überführt, dort erhielt das Schiff den Namen „Eagle“.

 

Und ein Eagle, also Adler, ist auch als Gallionsfigur am Bug angebracht. Interessant in dem Zusammenhang ist vielleicht noch, dass auch die „Eagle“ gerade umfangreich repariert und saniert wurde, wobei auch Teile des Rumpfes komplett erneuert wurden. Kostenpunkt: 30 Millionen Dollar. Für die „Gorch Fock“ sind ja 135 Millionen € veranschlagt und viel mehr wird da ja auch nicht gemacht. Vielleicht hätte Frau von der Leyen mal vorher in den USA nachgefragt? Donald Trump freut sich doch wie ein kleines Kind über jeden Deal.

 

Jedenfalls war das heute ein ganz toller Anblick vor Laboe, die CG Eagle kam aus Oslo, in Kiel werden 150 Kadetten an Bord genommen. Und am kommenden Sonntag ist von 10 - 19 Uhr Open Ship auf der Eagle an der Tirpitzmole am Liegeplatz der Gorch Fock.

 

Dann kommen wir mal zu den Veranstaltungshinweisen. Interessant dürfte es am Montag im Freya-Frahm-Haus werden. Um 19:00 Uhr hält Dr. Werner Busch, langjähriger Leiter des Wellingdorfer Gymnasiums und Mitglied der

Kieler Kant-Gesellschaft, einen Vortrag mit dem Titel: "Immanuel Kant – dänisch eingepackt".

 

Die Besucher werden mitgenommen auf eine kleine philosophische Reise, angefangen mit dem Dänen Jens Immanuel Baggensen und seinem Freund Karl Leonhard Reinhold bis hin zu Lorenz von Stein, geboren im damals noch dänischen Borby bei Eckernförde. „Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ Mit diesen Worten beschreibt Immanuel Kant 1784 den Leitspruch der Aufklärung.

Auf den ersten Blick erscheint es nicht ganz einfach, eine Verbindung

zwischen Immanuel Kant und Dänemark herzustellen, aber es gibt sie

durchaus!

 

Im Anschluss an den Vortrag wird mit Ihnen in gemütlicher Atmosphäre zu einem guten Glas Wein weiter philosophiert und diskutiert.

Der Vortrag findet mit freundlicher Unterstützung der Jyske

Bank statt, der Eintritt beträgt 5 €.

 

Dann ist am heutigen Freitag auch der Vorverkauf für das neue Stück „Gode Geister“ im Lachmöwen-Theater gestartet. Auch für unsere Sommer-Urlauber immer eine ganz tolle Abwechslung, man muss auch nicht jedes plattdeutsche Wort verstehen, das bekommt man schon mit, wenn es auf der Bühne turbulent zugeht.

 

Und darum geht es in dem neuen Stück:

 

Der junge Autor Simon Willis kann sein Glück kaum fassen: Das Landhaus seines großen Idols, der vor kurzem verunglückten Krimilegende Jakob Kehlmann, steht zum Verkauf. Für seine Felicitas und ihn soll es das ersehnte Nest der Zweisamkeit werden, doch schon bald ziehen dunkle Wolken über ihrem kleinen Paradies auf.

 

Geldsorgen plagen die werdende Familie, die Inspiration für Simons großes Erstlingswerk lässt auf sich warten und zu allem Überfluss kündigt auch noch seine Schwiegermutter ihren Besuch an.

 

Was jedoch keiner der Beteiligten ahnt: Das Ehepaar Kehlmann ist zwar verstorben, aber immer noch da... Bislang haben sie spukend jeden potentiellen Käufer ihres Hauses in die Flucht geschlagen, doch für die jungen Leute entwickeln sie bald tiefe Zuneigung und beschließen ihnen als „gute Geister“ unter die Arme zu greifen...

 

Na, das hört sich doch schon einmal sehr spannend, gruslig und lustig an. Nun ist es ja so, dass die Karten immer sehr schnell vergriffen sind und man an der Abendkasse schon viel Glück haben muss, wenn noch ein paar Plätze frei sind. Daher empfiehlt sich auf jeden Fall, die Karten so schnell wie möglich online zu bestellen, das hat den großen Vorteil, dass man sich seinen Sitzplatz selber aussuchen kann. Also nicht zu lange warten mit der Kartenvorbestellung, der schnellste Weg zu den Karten findet ihr HIER

 

So, leeve Lüüd, das war es für diese Woche. Wir lesen uns am Montag wieder mit einem Bericht vom „Ansegeln“. Bis dahin sage ich Tschüss

 

Euer Ostsee-Peter




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