Juli 2020
Blick vom Ehrenmal auf Laboe
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Hallo und herzlich Willkommen in meinem News Archiv.



Juli 2020


Mittwoch, 01. Juli 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

willkommen im Monat Juli. Das erste halbe Jahr ist vorbei und mal ganz ehrlich, wer hätte Silvester mit einem Glas Sekt in der Hand geahnt, was uns ein paar Wochen später alles bevorsteht. Hatte zu dem Zeitpunkt schon mal jemand was von Corona gehört? Und nur 6 Monate später gibt es kaum noch ein anderes Thema, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.

 

Ob wir das Schlimmste überstanden haben kann niemand voraussehen, aber immerhin können wir uns nach dem Lockdown nun schon wieder über die eine oder andere Lockerung der Corona-Maßnahmen freuen.

 

Gerade für die Badeorte an der Nord- und Ostseeküste, wo ja viele Arbeitsplätze mit dem Tourismus zusammenhängen, geht es auch hier ganz langsam Schritt für Schritt wieder zur Normalität, auch wenn die Gesundheit der Menschen stets im Mittelpunkt steht.

 

Am Montag konnte ich ja schon freudig von dem Kunsthandwerkermarkt „Selbstgemacht“ berichten, der ab Freitag im Kurpark stattfindet. Heute kann ich nun über die Promenadenkonzertreihe Laboe (ProKonReiLa) berichten, die ab Sonntag auch wieder regelmäßig in der Musikmuschel zur Freude vieler Einheimischer, Urlaubs- und Tagesgäste stattfinden.

 

Und genau wie bei dem Kunsthandwerkermarkt ist auch hier Veranstaltungsleiter Christian Bohnemann gefordert, um überhaupt eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen bei all den verschiedenen Regelungen. Um beim Beispiel der Musikmuschel zu bleiben, da ging es früher hauptsächlich um die Auswahl der Künstler/-innen und Gruppen, um den richtigen Mix zu finden zwischen Shantys, Folk, Pop, Rock und Schlager, denn es soll ja immer für jeden etwas dabei sein.

 

In diesem Jahr sieht plötzlich durch Corona alles ganz anders aus. Die Frage lautete zunächst ja einmal: kann überhaupt irgendeine Veranstaltung stattfinden? Im Laufe der letzten Zeit haben sich die Verfügungen und Vorgaben im Wochenrhythmus geändert. Im Gegensatz zum Kunsthandwerkermarkt im Kurpark sitzen ja die Menschen vor der Musikmuschel immer eng beisammen, das ist ja zu normalen Zeiten auch sehr schön, denn da kommt ordentlich Stimmung auf. Ich habe da noch ein zwei sehr schöne und typische Bilder aus den letzten Jahren gefunden, dann ging es immer richtig ab vor der Musikmuschel.

 

Nun zählt aber zunächst einmal, dass die von der Landesregierung herausgegebenen Sicherheits- und Abstandsregelungen sichergestellt werden müssen und die sehen für die Musikmuschel wie folgt aus:

 

Statt der sonst 25 Bänke vor der Musikmuschel werden nur noch 13 Bänke montiert plus 4 Parkbänke. Nur so kann sichergestellt werden, dass der Mindestabstand von 150 cm zwischen den Bänken eingehalten werden kann.

 

Auf jeder der dann insgesamt 17 Bänke, darf ein Haushalt (Familie) Platz nehmen.

Alle Konzertbesucher müssen vor dem Konzert Ihre Kontaktdaten hinterlassen, die dann 4 Wochen von der Gemeinde Laboe aufbewahrt werden müssen.

 

Anschließend bekommen die Konzertgäste einen Platz zugewiesen. Aus Hygiene-Gründen muss dieses Jahr leider auf das Tanzen vor der Musikmuschel verzichtet werden.

 

Natürlich sind das einige Änderungen und Einschränkungen die wir in diesem Jahr hinnehmen müssen, aber ich finde, das sollte es uns wert sein, um überhaupt wieder Kultur erlebbar zu machen, denn diese Einschränkungen dienen ja dem Schutz der Menschen vor Corona.

 

Und so freuen sich nicht nur Veranstaltungsleiter Christian Bohnemann, sondern auch die 16 Bands, die ab dem 05. Juli bis zum 23. September 2020 in der Musikmuschel auftreten werden und da ist sicherlich wieder für jeden Geschmack etwas dabei. Naja, also fast, Opernarien werden wir nicht hören.  Ein großes Dankeschön an Christian Bohnemann und seinem Team, dass er es uns und unseren Gästen in dieser nicht so einfachen Zeit ermöglicht, dass wieder ein richtiges Laboer „Sommer-Feeling-Gefühl“ eintritt.

 

Gestartet wird die Promenadenkonzertreihe in der Musikmuschel am Sonntag, den 5. Juli um 16:00 Uhr mit dem Hamburger Duo „Margins Of April“. Daniela Bruns und Daniel Protz spielen eine Mischung aus Indie/Folk/Pop und Rockmusik.

 

Laboe hat also alles vorbereitet, nun ist Petrus gefordert damit es zumindest trocken bleibt am Wochenende.


So, das war es für den Mittwoch, am Freitagabend kann ich dann schon mal von den ersten Stunden des Kunsthandwerkermarktes im Kurpark berichten.

 

Bis dahin sage ich Tschüss

Euer Ostsee-Peter



Verliebt in Laboe ...


Freitag, 03. Juli 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

das Wochenende steht vor der Tür neue Urlauber werden am Samstag in Laboe eintreffen, für einige ist der Urlaub dann schon wieder vorüber.

 

Heute sehen wir im Album hauptsächlich Bilder vom Aufbau des Kunsthanderwerkermarktes „Handgemacht“ im Kurpark und ein paar Eindrücke von meinem Besuch am Freitagnachmittag.

 

Aber auch die Bilder von dem blühenden Lavendel bei der Baltic Bay finde ich sehr schön. Dort auf der Bank fast mitten im Lavendel zu sitzen und die Schiffe auf der Kieler Förde beobachten, das hat was.

 

Aber kommen wir zur ersten „Großveranstaltung“ im Corona-Format in diesem Jahr in Laboe. 32 Aussteller haben auf der Veranstaltungsfläche im Kurpark ihren Platz gefunden, teils mit großen Abständen zwischen den Zelten. Etwas überrascht war ich dann aber doch, als ich am Eingang Wiesenweg meine Personalien angeben musste und auch Maskenpflicht auf dem freien Gelände besteht.

 

Im Kurpark selber gilt eine gut ausgeschilderte Einbahnstraßenregelung, voll war es am Freitagnachmittag nur vor dem Eingang, denn dort stauten sich die Menschen, da sie ja alle erst einmal das Formular ausfüllen mussten. Aber OK, wie heißt es hier im Norden so schön „Watt mutt dat mutt“.

 

Zu sehen gibt es einen vielfältigen Querschnitt, einige bekannte Aussteller waren darunter, aber auch einige „Neue“ und so gibt es dann wieder einiges zu entdecken. Schmuck und Mode ist natürlich wie immer stark vertreten. Ins Auge gefallen ist mir der Schmuck aus alten Uhrwerken, das fand ich sehr interessant. Mode für Groß und Klein, sogar in etwas in „mittelalterlich“, auch das einmal ganz etwas anderes als die Standardkollektionen der großen Bekleidungsketten.

 

Hüte, Taschen, Drechslerarbeiten, Töpferarbeiten aber auch schöne Dinge für Heim und Garten findet man noch bis Sonntag im Kurpark. Und gebrannte Mandeln, nur mal so nebenbei erwähnt.....

Geöffnet ist der Kunsthandwerkermarkt täglich von 10 – 18 Uhr. Schnutenpulli nicht vergessen.

 

Mein persönliches Fazit: Ich finde es sehr schön und bin sehr froh, dass es jetzt endlich wieder losgeht mit den Veranstaltungen im kleinen Rahmen. Aber was mir eben fehlt ist der fröhliche Kontakt mit den Menschen, auf so einem Handwerkermarkt mal hier an einer Seife riechen, mal da was probieren und die Gespräche mit den Menschen ohne Maske vor dem Gesicht. Das alles muss im Moment sein, gar keine Frage, aber mir persönlich fehlt da einfach die richtige Stimmung, es wirkt auf mich alles so steril. Ich bin eben vom Typ her nicht so der "Abstandshalter".

Nichtsdestotrotz, der Anfang ist gemacht und irgendwann gibt es auch sicherlich wieder *normale* Zeiten.

 

Getroffen habe ich im Kurpark übrigens dann noch Rainer und Gerda Gorisch, viele kennen ja die beiden von ihren eigenen Kunsthandwerkermärkten und den schönen Dingen aus Gori´s Atelier.

 

Und die beiden haben mir ganz freudig erzählt, dass es nach vielen Ausfällen nun auch bei ihnen wieder losgeht. Und zwar findet am 08. und 09. August im Haus des Kurgastes und im Außengelände das 30. Kunstwochenende in Stein statt. Wenn das kein Grund zum Feiern ist.

 

Ob in Schloss Hagen oder eben in Stein, die Kunstwochenenden von Gori sind auf jeden Fall immer einen Besuch wert. Genauere Unterlagen bekomme ich die Tage noch, werde dann noch einmal ausführlich berichten.

 

Dann habe ich heute den ersten Korrekturabzug für den Historischen Kalender 2021 bekommen, da muss ich mich noch mal um die Bildunterschriften kümmern und dann geht er in den Druck. Fertig ist das Extrablatt 2020 und wird jetzt zum Wochenende verteilt. Das Extrablatt 2020 liegt kostenlos aus in der Tourist-Info, in vielen Restaurants und Geschäften, die Cover-Bilder sind mit im Album.

 

So, das war es für die erste Juli-Woche. Dann wünsche ich ein schönes und erholsames Wochenende und sage Tschüss bis Montag

 

Euer Ostsee-Peter

Montag, 06. Juli 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

das Wochenende ist auch schon wieder vorbei, allerdings konnten wir den Samstag vergessen hier an der Küste. Nieselregen, Starkregen, Windstärke 7-8, wieder Regen. Wenn allerdings Bäume, Blumen und Pflanzen sprechen könnten, hätte man sicherlich so manches „Endlich Regen“ vernommen, aber für den Kunsthandwerkermarkt im Kurpark war das natürlich sehr schade.

 

Aber der Anfang ist gemacht und darüber können wir alle dankbar sein, denn vor 2 oder 3 Monaten hätte ja kaum jemand so etwas für möglich gehalten nachdem zunächst einmal alle Veranstaltungstermine gestrichen waren.

 

Mir persönlich hat das Ambiente im Kurpark sehr gut gefallen, auch ohne vorbeifahrende Schiffe. Nicht so schön fanden die Menschen mit denen ich bis Sonntagabend gesprochen hatte, die in letzter Minute vom Gesundheitsamt vorgeschriebene Registrierungspflicht und das Tragen einer Maske im Freien bei verhältnismäßig wenigen Menschen im Park - im Gegensatz zum Standort Hafen/Rosengarten.

 

Aber es ist wie es ist, wir sollten nie vergessen, es geht um unserer aller Gesundheit vor diesem unsichtbaren und ansteckenden Virus. Ansonsten hatte ich am Freitag ja schon berichtet, klein, fein, gemütlich und total entspannt. Schade, dass das Wetter nicht so mitgespielt hat, aber der Sommer hat ja gerade erst begonnen und es gibt ja jetzt doch noch ein paar schöne Veranstaltungen in Laboe.

 

Und da kann ich vielleicht schon mal bekanntgeben, dass vom 07.08. bis 09.08.2020 auch wieder die Food-Truck-Karawane im Hafen erwartet wird. Auch hier natürlich unter Corona-Schutzbedingungen, aber lecker wird´s auf jeden Fall.

 

In der Musikmuschel fand am gestrigen Sonntag auch der erste Live-Auftritt in dieser Saison statt, das Duo „Margins of April“ aus Hamburg trat auf und den beiden merkte man richtig an, wie wohl sie sich bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt nach 4 Monaten Zwangspause gefreut haben. Und diesmal hatte Petrus ein Einsehen, die Sonne lachte vom Himmel, ein leichter Wind wehte und es war toll, endlich einmal wieder Live-Musik zu hören und zu sehen.

 

Es waren sehr eingängige Musikstücke zu hören aus den Genres Folk, Pop und Rock. Die Sitzplatzanzahl war wie angekündigt eingeschränkt, aber es brauchten keine Masken getragen zu werden, da die Abstände zwischen den Bänken jederzeit gewährleistet waren. Und da ja endlich einmal wieder die Sonne hervorkam an dem Wochenende, blieben auch viele Menschen rund um die Musikmuschel stehen, um den schönen Klängen von „Margins of April“ zu lauschen. Das hat mal wieder richtig Spaß gemacht.

 

Am kommenden Mittwoch, den 08. Juli geht es auch schon gleich weiter mit dem nächsten Promenaden-Konzert. Das Power Trio "Troublesome Triplets" wird in der Musikmuschel auftreten, ihre Musik richtet sich an alle Blues-Kenner, Hendrix-Liebhaber und einfach jeden, dessen Herz für gute Musik schlägt.

 

Das Besondere an diesem Auftritt wird aber sein, dass das Konzert auch direkt als Live-Stream auf Facebook übertragen wird. So können auch die Urlauber und Laboe-Fans die im Moment noch nicht bei uns sind, sozusagen fast live an einem Promenaden-Konzert teilnehmen. Ich bin gespannt. Los geht es um 19:30 Uhr.

 


Zum Schluss kann ich dann noch verkünden, dass das „Extrablatt 2020“ jetzt auch als Blätterkatalog Online ist, wer einmal reinschauen möchte drückt HIER


So, das war esfür den Montag, an dem ich auch heute wieder gut nass geworden bin draußen. Geht doch nichts über schönes April-Wetter.


Liebe Grüße aus Laboe und bis Mittwoch


Euer Ostsee-Peter

Mittwoch, 08. Juli 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

ich bin mir nicht ganz sicher, aber war im Juli nicht eigentlich immer Sommer? Aber da in diesem Jahr alles anders ist, machen wir mal einen Sommer für die Natur denn die freut sich über jeden Tropfen Regen.

 

Eindrucksvolle Wolken über der Kieler Förde, ordentlich Wind für Surfer und Kiter und so mancher kleiner Regenschauer, so sieht es im Moment hier an der Küste aus. Aber das hat eben auch seinen Reiz. Auch wenn ich dann unterwegs mal nass werde, ich mag es, wenn mir der Wind ins Gesicht pustet und der kommt ja - wie eine alte Norddeutsche Weisheit besagt – bekanntlich immer von vorn.

 

Schmunzeln musste ich gestern, als ich auf meiner App von Rossmann ein sagenhaftes Angebot erhielt: Beim Kauf von 3 Paketen Toilettenpapier bekommt man eines davon umsonst. Dabei gibt es doch schon bei Rewe in dieser Woche das Angebot: Wer zwei Pakete Klopapier kauft bekommt eine Taschentücher-Box von Tempo gratis dazu. Aber Hallo! Das Angebot hätte es mal im März oder April geben sollen. Nun haben wahrscheinlich noch viele Menschen einen 10-Jahres-Bedarf an Klopapier und Papiertaschentüchern im Keller liegen, die wird dieses Wahnsinns- Schmunzel-Angebot wohl kaum beeindrucken. 

 

Was mir momentan auch auffällt auf der Kieler Förde - es fahren wieder ein paar Container-Schiffe mehr an Laboe vorbei. Grund für den extrem starken Rückgang war ja einerseits natürlich die Corona-Krise, andererseits aber auch das enorme Überangebot an extrem günstigem Schweröl, mit dem die Container- und Frachtschiffe betrieben werden. Deshalb haben die Reeder den Nord-Ostsee-Kanal gemieden und haben den Weg über Dänemark gewählt. Das sind zwar knapp 500 km mehr, aber rechnet sich natürlich bei den günstigen Spritpreisen.

 

Wenn man überlegt, dass rund 30.000 Schiffe pro Jahr den NOK nutzen, (die dann fast alle an Laboe vorbeikommen) dann kann man sich ausrechnen, welch ein Verlust für da den Kanal entsteht. Nun hat der Bund gegengesteuert und im Rahmen der Corona-Hilfsmaßnahmen die sogenannten „NOK-Befahrungsabgabe“ bis Ende des Jahres aufgehoben. Diese Befahrungsabgabe des Kanals liegt bei einem Feeder-Containerschiff wie sie hier täglich vorbeifahren immerhin bei ca. 5000 € pro Passage.

 

So kommt es also, dass wir nun wieder ein paar Containerschiffe mehr vor Laboe sehen, zur Freude der Urlauber und Gäste, wobei natürlich nach wie vor die Kreuzfahrtschiffe fehlen. Die Bewohner mit Blick auf die Förde müssen allerdings nun wieder öfter ihre Fenster putzen um den „Schiet“ der Schiffe, der aus den Schornsteinen geblasen wird, wieder von den Scheiben abzuwaschen. Tja, so hat eben jeder sein Päckchen zu tragen, aber solange sonst nichts ist putze ich gerne meine Fenster.

 

Dann habe ich von Veranstaltungsleiter Christian Bohnemann die endgültige Liste der Veranstaltungen vorliegen, die teilweise zwar schon fertig geplant und angekündigt waren wie z.B. „Food Truck Hafen Laboe 2020“, nun aber doch wegen der Corona-Auflagen gestrichen werden mussten.

 

Folgende der geplanten Veranstaltungen können in diesem Jahr daher leider nicht stattfinden:

 

Weinfest Laboe: 10.07. – 12.07.2020

Promenadenflohmarkt Laboe: 19.07.2020

Tag der Seenotretter: 26.07.2020

Eisfest Laboe: 02.08.2020

Food Truck Hafen Laboe: 07.08. – 09.08.2020

German Classics Laboe 20.08. – 23.08.2020

 

Das Weinfest wäre ja am kommenden Wochenende gewesen, ein einziger Blick zurück zeigt sehr anschaulich, warum es in diesem Jahr nicht stattfinden kann.

 

Zwei Veranstaltungen sind allerdings bis jetzt noch fest eingeplant, sofern das Virus uns keinen Strich durch die Rechnung macht – und zwar die Hafenfesttage 2020 von Freitag, den 4.9. bis Sonntag den 6. 9. 2020 und der Laboer Tannenwald im Kurpark an den Wochenenden zwischen dem 11. und 20. Dezember.

 

Die „ProKonReiLa“, also die Promenadenkonzertreihe Laboe, wird wie geplant durchgeführt. Heute Abend ab 19:30 Uhr zum ersten Mal mit Live-Stream bei der Gruppe „Troublesome Triplets“

 

So, das für den Mittwoch, der zum Abend hin endlich etwas sonnig wird. Dienstagabend gab es ja wieder einmal einen recht dramatischen Sonnenuntergang durch die vielen Wolken, schauen wir mal was heute Abend wird.

 

Liebe Grüße und Tschüss bis Freitag sagt der

Ostsee-Peter

Freitag, 10. Juli 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

hier an der Küste ist immer noch Regenwetter angesagt, nur abends lässt sich die Sonne mal kurz blicken. Aber morgens quasi im Hochsommer bei 11 Grad auf dem Balkon frühstücken ist jetzt auch nicht so der Hit.

 

Die gute Nachricht ist: Am Wochenende soll die Sonne wieder etwas scheinen, allerdings wird es nicht so warm werden wie am 10. Juli 2010, da zeigt die Historische Wetterkarte ein Rekordhoch von 31 Grad an.

 

Aber da es abends ja immer schön ist fand auch das Konzert am Mittwochabend mit der Gruppe „Troublesome Triplets“ bei herrlichem Sonnenschein statt. Und das wurde ja gleichzeitig auf Facebook live gestreamt, so konnte ich sozusagen in Stereo und 3D gucken und auch alle Laboe-Fans in der Ferne konnten sich zuschalten. Aber „Live is Live“ sang schon 1984 die Gruppe Opus und live ist das eben doch eine schönere Stimmung.

 

Die Sitzplätze vor der Musikmuschel waren nach den Abstandsregeln alle besetzt und auch außerhalb des abgesperrten Bereichs lauschten immer viele Menschen den Blues-und Rocksongs der Gruppe.

 

Im Album sehen wir dann heute ein paar graue Tagesbilder und herrlich farbenfrohe Abendbilder. So auch von Donnerstagabend, als endlich die „de Albertha“ wieder im Laboer Hafen festgemacht hat. Die 1891 gebaute Einmast-Seetjalk war ja ursprünglich als Plattboden-Frachtschiff in Holland gebaut, wurde mehrmals umgebaut, heute bietet sie Platz für 24 Passagiere bei Mehrtagesfahrten, 30 Gäste können bei Tagesfahrten an Bord sein. Normalerweise, denn durch Corona hat sich auch für die Crew und das Schiff einiges geändert. Aber es geht wieder los und darüber sind natürlich alle sehr froh.

 

Näheres über die „de Albertha“ und die aktuellen Termine erfährt man HIER   

 

Aber nicht nur die „de Albertha“ sticht wieder in See, so ganz langsam erwacht auch die Kreuzfahrerbranche wieder zum Leben. Die AIDAblu wird ab 16. August von Kiel aus zu 3-tägigen Kurzreisen auf der Ostsee starten. Landgang ist durch die Corona-Pandemie aber nicht vorgesehen, dafür kann man sich dem im Kattegat oder Skagerrak etwas durchschütteln lassen. Dass alles natürlich unter Einhaltung von strengen Hygiene- und Sicherheitsabständen an Bord. Vorteil ist dann aber natürlich, dass die Schiffe nicht voll belegt sind. Und wenn AIDA Cruises startet, werden sicherlich auch bald ein paar andere Flotten vorsichtig den Betrieb wiederaufnehmen.

 

Auch sonst gibt es im Moment immer wieder ein paar interessante Schiffe im Hafen zu sehen, abends machen jetzt wieder öfters Traditions-Großsegler zur Übernachtung fest, aber interessant ist auch das ehemalige Frachtschiff und heutige Luxus-Wohnschiff Victor Hamburg. Besuch gab es gestern Abend auch von dem Verkehrsboot „Küstennebel“, einer Barkasse die zur RK Marine Kiel gehört.

 

Und so ist immer Leben im Hafen von Laboe. Sehleute können Seeleute und schöne Schiffe beobachten und da das Wetter ja zum Wochenende besser werden soll, freut sich Laboe auf seine Gäste. 

 

Wir lesen uns dann am Montag wieder, bis dahin sage ich wie immer Tschüss

Euer Ostsee-Peter

Montag, 13. Juli 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

so, nun ist das Wochenende auch schon wieder rum, eigentlich hatte ich gar nichts groß geplant, aber daraus ist dann ein „Italienisches Wochenende“ geworden. Unverhofft kommt oft, wie schön.

 

Das fing damit an das meine Nachbarin meinte, ob ich nicht mal Lust hätte, mit ihr zusammen eine Pizza essen zu gehen, alleine macht das nicht so viel Spaß und dann hätten wir auch endlich mal wieder Zeit zum Klönen.

 

Also gesagt, getan, wir waren dann in den frisch renovierten Räumen im „Bella Italia“ in der Strandstraße. Das ist jetzt alles sehr schön hell geworden im Innenbereich, die Pizza war lecker und das Personal fröhlich und zuvorkommend, so soll das sein.

 

Dann am Sonntagnachmittag – ich gerade auf dem Sofa in horizontaler Stellung – als ich einen Anruf eines Bekannten erhielt, ob ich nicht mal eben ins Casa Tripaldi kommen möchte, er hätte da seinen Fiat 500 auf die Terrasse gestellt. Ich: „Hä??“ „Ja, komm rum und guck dir das an und vergess die Kamera nicht“.

 

Der Bekannte heißt Dieter Klenk, ich soll aber nicht so viel über ihn schreiben, es geht ja um seinen Fiat 500 der da tatsächlich auf der Terrasse vom Casa Tripaldi stand, einfach nur knuffig. Vielleicht kann ich aber doch noch ganz nebenbei erwähnen, dass es in Kiel das Mercedes Benz Autohaus Klenk gibt, was für ein Zufall mit der Namensgleichheit.

 

Neben Dieter Klenk saßen noch zwei andere, mir sehr bekannte Männer am Tisch, so jung kommen wir „Fantastischen Vier“ natürlich nicht mehr zusammen, also gab es eine Menge zu erzählen aus dem Dorfgeschehen, über Autos im allgemeinen und andere Dingen im speziellen, Themen, die Männern nun einmal wichtig sind.

 

Aber das wichtigste Thema war natürlich der kleine Fiat 500 „Cinquecento“ und die Geschichte ist wirklich erzählenswert. Der kleine Fiat ist lief 1973 vom Band und Dieter Klenk hat ihn damals einige Jahre gefahren, dann aber wieder verkauft, denn die Zeiten ändern sich, die Autos wurden größer. Aber wie heißt es doch so schön – alte Liebe rostet nicht (oder in dem Fall leider doch) und so hat Dieter dann eines Tages „seinen“ Fiat 500 wieder zurück geholt und angefangen, ihn liebevoll zu restaurieren. Es gibt wohl kein Teil an dem Auto, dass ich nicht selber in der Hand gehabt habe, erklärte er mir gestern. Leider passen ja keine Teile aus dem Hause Mercedes Benz da hinein, sodass sich die Ersatzteilsuche oftmals als recht mühsam und schwierig erwies.

 

1973 – das war die Zeit des Renault R4, des Citroen 2 CV oder eben des Fiat 500. Die 18 PS des luftgekühlten Zweizylinder 4-Takt Motors im Heck des kleinen Fiats schaffen eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Nach gaaanz viel Anlauf. Über 78.000 Kilometer hat das Wägelchen schon abgespult, alles mit dem ersten Motor.

 

Rund 5 Jahre hat die Restauration gedauert bis das kleine, mittlerweile 47 Jahre alte Schmuckstück wieder wie neu aussah.

 

Und nun kommt Donato Tripaldi ins Spiel. Denn wenn man sich im Casa Tripaldi einmal umschaut, entdeckt man auf dem Weg zu den sanitären Anlagen ein großes Bild quer über die Wand mit einem Fiat 500 darauf, auch ein Schaukasten mit einer Modellausgabe des kleinen Fiats findet man im Restaurant.

 

Und so ließ Dieter Klenk dann bei einem Besuch des Restaurants mal so ganz nebenbei fallen, dass er den Fiat 500, der auf dem großen Bild zu im Restaurant zu sehen ist, zu Hause stehen habe. Sogar in der gleichen Lackierung, selbstverständlich fahrbereit und TÜV abgenommen. Ungläubiges Staunen zunächst bei Donato, aber dann war die Idee sofort geboren, dieser Wagen muss einfach mal im Casa Tripaldi gezeigt werden.

 

Und so stand er dann da nun über das Wochenende auf der Terrasse vom Casa Tripaldi und war der Blickfang für alle Gäste und Spaziergänger dort. Ich habe mich natürlich da auch einmal hineingequetscht in die kleine Knutschkugel, anders kann ich das nicht bezeichnen. Wobei rein ging es ja noch..... raus habe ich erstmal gewartet bis gerade niemand geguckt hat, das war jetzt nicht ganz so elegant. Ich bin eben kein Ferrari-Typ.

 

Übrigens Ferrari, denn nun kommt die nächste Neuheit im Casa Tripaldi die ich noch gar nicht mitbekommen hatte. Als ich vor rund 4 Wochen dort mit Freunden aus Hannover zum Essen war (die bei Porsche arbeiten - nur mal so wegen der verschiedenen Autos in diesem Bericht) gab es das nämlich noch nicht.

 

Und zwar kann man jetzt im Casa Tripaldi auch Ferraris kaufen. Und zwar in flüssiger Form als Wein oder Sekt. Und den gibt in dem neuen Feinkost-Shop, der erst kürzlich neben dem Restaurant eröffnet wurde. Wobei Ferrari ein sehr häufiger Name in Italien ist, hat also nichts mit dem Autohersteller zu tun und schon gar nichts mit dem Ferrari-Desaster am vergangenen Wochenende bei der Formel 1.

 

Wir Männer haben dann auch einmal ganz ausgiebig die Wurst und Käsesorten  getestet, denn viele der angebotenen Spezialitäten kommen aus dem Familienbetrieb der Tripaldis aus Basilicata in Süditalien. Mega-lecker kann ich da nur sagen.

 

Ergänzt wird das Angebot mit vielen verschiedenen Weinen aus der Region, also das ist wirklich einen Besuch wert. Klein aber fein und es darf natürlich auch mal probiert werden. Wer also zuhause einmal einen Italienischen Abend veranstalten möchte findet ab sofort jetzt viele ausgesuchte Spezialitäten im Casa Tripaldi.

 

Das also zu meinem ungeplanten italienischen Wochenende. Ein Hinweis noch für Mittwochabend, dann gibt es in der Musikmuschel Flamenco Rock mit der Gruppe „Soltoros“ aus Ahrensburg zu hören. Beginn ist um 19:30 Uhr.

 

Das war es für den Wochenanfang, ich wünsche eine schöne Woche und sage Tschüss bis zum Mittwoch

 

Euer Ostsee-Peter

Mittwoch, 15. Juli 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

der halbe Monat Juli ist rum und ich kann verkünden, dass es Montagnachmittag sonnig war, während ich gestern mal wieder gut nass geworden bin im Naturerlebnisraum. Aber dafür habe ich dann eine sehr schöne Bank entdeckt die mir vorher noch nicht aufgefallen war - mit einem herrlich ungestörten Blick auf die Ostsee. Da war mir der Nieselregen echt egal, das ist ein idealer Ort um die Seele baumeln zu lassen.

 

Dienstagabend dann ein Sonnenuntergang im Regen und mit Nebel, die Kamera hat ein sehr blaues Bild daraus gemacht, das hatte ich überhaupt nicht so empfunden, sondern im Gegenteil, für mich erschien es als grau und dunstig. Habe den Sonnenuntergang dann sogar noch mit zwei verschiedenen Kameras gemacht, beide Kameras haben sich aber mehr für blau statt für grau entschieden, interessant.

 

Richtig graue Wolken dann aber dafür heute am Mittwoch am Himmel – geht doch.

 

Die grauen Wolken verschwinden aber ganz schnell wenn am Freitag, den 17. Juli ab 13:00 Uhr im Freya-Frahm-Haus die neue Ausstellung "Sommerfrische" eröffnet wird. Die Malerin Doris Anna Kaffke und die Fotografin Kerstin Wohlsen zeigen in ihren Arbeiten auf ganz verschiedene Art und Weise die Sommerzeit, Erholung, Baden im Meer und somit ein Gefühl von Urlaub und Entspannung darstellen.

 

Da sind einerseits die teils sehr großformatigen Bilder von Doris Anna Kaffka, Dipl. Ingenieurin und Architektin aus Kiel, die mit verschiedenen Maltechniken den Sommer in frischen und sehr kräftigen Farben auf ihre Art ausdrückt. Darunter sind dann auch einige experimentelle Arbeiten bei denen der Betrachter seiner Fantasie freien Lauf lassen kann.

 

Die Fotografin Kerstin Wohlsen zeigt den Sommer in ihren Fotoarbeiten wie wir ihn im Moment gerne hätten. Strand, Sonne, der morgendliche Tau auf den Gräsern, bunte Wäsche die auf der Leine im Wind flattert. Und das ist es, dass die beiden Künstlerinnen verbindet. Die Freude am Gestalten mit farbenfrohen Elementen die das gewisse Sommer-Feeling einfangen.

 

Geöffnet ist die Ausstellung vom 17.7. bis zum 02.08.2020 täglich von 13 – 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, um eine kleine Spende für die Arbeit des Fördervereins Freya-Frahm-Haus wird gebeten.

 

So, das war es für den Mittwoch. Viel Spaß beim Fotos anschauen, ich sagen dann Tschüss bis zu Freitag.

 

Euer Ostsee-Peter

Freitag, 17. Juli 2020 


Moin Moin aus Laboe,

 

so wie es aussieht haben wir an diesem Wochenende Sommer!! Ohne Regen, höchstens ein paar Wolken am Regen – sagt die Wettervorhersage. Dann lassen wir uns mal überraschen, der Freitag ist auf jeden Fall sehr sonnig gestartet.

 

Wenn Sonne und dunkle Wolken aufeinandertreffen gibt es immer sehr eindrucksvolle Bilder wie wir heute wieder einmal sehen können. Sei es bei dem Kontert am Mittwochabend bei der Gruppe „Saltoros“ in der Musikmuschel oder Donnerstagabend beim Sonnenuntergang.

 

Mittwochabend lag auch das wunderschön restaurierte Segelschiff „Avatar“ im Hafen. 1941 als KFK (Kriegsfischkutter) in Wolgast gebaut, um als getarnter Fischkutter mit hoher Geschwindigkeit den Feind zu täuschen. Schnell ist die „Avatar“ immer noch mit ihren 34,5 Metern Länge und 6,4 Metern Breite und einer Segelfläche von max. 450 qm. Das Schiff wurde sehr liebevoll restauriert und ist sehr komfortabel ausgestattet.

 

Donnerstagabend – ich saß gerade auf dem Balkon, steuerte plötzlich ein Heißluftballon über der Förde direkt auf Laboe und das Oberdorf zu. Seit heute weiß ich auch, dass der Heißluftballon der Firma Willer „Anton“ heißt, (Danke Günter) und er kam immer tiefer runter.

 

Erst dachte ich, er wollte im Garten unseres griechischen Restaurants „Rhodos“ landen, aber da war es schon gut besetzt auf der Terrasse, das wurde in der Gondel wohl auch so gesehen. Der Ballon stieg dann wieder auf und näherte sich dem Hochhaus am Probsteier Platz. Vielleicht eine Notlandung auf dem Dach? Aber auch das war nicht der Fall. Das war jedenfalls sehr spannend anzuschauen, aber nach dieser tollen Flugeinlage ging es dann weiter Richtung Kiel.

 

Veranstaltungen wurden mir für dieses Wochenende nicht gemeldet, wie berichtet eröffnet aber am heutigen Freitag die Ausstellung „Sommerfrische“ im Freya-Frahm-Haus. Erfreuen wir uns also ansonsten an Sonne, Strand und Meer, dann kommt die gute Laune ganz von alleine. Und wie wir heute auch sehen - der Strand war schon am Freitagnachmittag gut gefüllt, aber am morgigen Samstag kommen ja die neuen Gäste, Laboe ist bis in den September hinein praktisch komplett ausgebucht, da muss man schon viel Glück haben um noch ein freies Bett zu erwischen.

 

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein schönes Wochenende und den neu anreisenden Gästen einen angenehmen Aufenthalt in unserem schönen Laboe. Wir lesen uns am Montag wieder. Bis dahin sage ich wie immer Tschüss

 

Euer Ostsee-Peter

Montag, 20. Juli 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

ein recht warmes Wochenende liegt hinter uns, obwohl es oft auch sehr bewölkt und dunstig war. Bis zu 30 Grad hat das Thermometer angezeigt und das fast ohne Sonnenschein. Und da auch nur wenig Wind wehte, war es teilweise sogar etwas stickig und trübe.

 

Aber starten wir mal mit dem Freitag, denn da trafen sich im Kurpark wieder ein paar Menschen zum fröhlichen Singen. Bei dem vielen Platz ist das Abstandhalten ja kein Problem und bei Akkordeon- und Gitarrenklängen macht das Mitsingen einfach ganz viel Spaß und das merkt man den Menschen sofort an.

 

Einen ganz besonderen Ehrengast gab es am letzten Freitag auch, denn Frau Edith Schulz mit Wohnsitz in Laboe war mit Sohn, Tochter und Schwiegersohn, die aus dem Badischen stammen, auch gekommen. Dazu muss man wissen, dass Frau Schulz im Mai 100 Jahre alt geworden ist und das wollte sie ganz zünftig bei „Britt“ am Hafen feiern. Alles war schon  vorbereitet doch dann machte Corona einen dicken Strich durch die Rechnung.

 

Daher wurde dann im kleinen Kreis iim Badischen gefeiert, aber nun ist Frau Schulz zurück in Laboe und natürlich gab es dann auch gleich ein Ständchen für sie. Wünschen wir alle gemeinsam Frau Schulz noch viele erfüllte Jahre in Laboe und im Kreise ihrer Familie.

 

Ansonsten war Laboe natürlich gut gefüllt über das Wochenende, aber es ist eigentlich immer die gleiche Stelle auf der Promenade wo es sich extrem staut und das ist bei den Imbiss- und Eisbuden zwischen Elatus-Buchhandlung und Freya-Frahm-Haus. Hier ist zeitweise kaum ein Durchkommen, weil die Menschen an 3 Ständen quer zur Laufrichtung anstehen. Das fällt mir jedes Wochenende auf, der Mindestanstand von 1,50 Metern reduziert sich hier auf 15 cm. Aber auch Richtung Hafen ist an den Wochenenden immer viel Betrieb.

 

Der sogenannte „Handtuchstrand“ ist nur teilweise an ein paar beliebten Stellen recht dicht belegt, aber ansonsten herrschte am vergangenen Wochenende noch viel Platz am Strand.

 

Positiv ist mir in diesem Jahr durch die Neuregelung mit den Strandkörben aufgefallen, dass die von den Gästen mitgebrachten Strandmuscheln jetzt nicht mehr so einfach und teils rücksichtslos vor den Strandkörben aufgebaut werden und den Strandkorbmietern die Sicht versperren, sondern die stehen jetzt alle iin den beiden „Handtuchbereichen“ und das finde ich sehr gut.

 

Noch zwei Veranstaltungshinweise für unsere jungen Urlauber und Mitbürger. Am morgigen Dienstag findet wieder eine „Elektronische Schnitzeljagd“ statt. Treffpunkt ist um 15:00 Uhr an der alten Lesehalle (Buena Vista). Und um 18:00 Uhr gibt es dann wieder die „Gute Nacht Geschichten“, aber in diesem Jahr nicht am Strand sondern auf der Veranstaltungsfläche im Kurpark unter dem blauen Dach. Veranstalter ist jeweils die Urlaubskirche Probstei.

 

Mittwochabend spielt dann um 19:30 Uhr die Gruppe „Junodori“ in der Musikmuschel.  „Junodori“ ist ein Musikprojekt aus Köln, bestehend aus Judith Nordbrock am Piano mit Gesang mit jeweils unterschiedlichen Besetzungen. Die Gruppe greift Stilistiken aus Jazz, Klassik, Pop, Soul oder auch Funk auf und vereint diese kunstvoll in ihren Songs.

 

Dann habe ich heute im Fotoalbum mal ein kleines Video eingefügt, dass ich per WhatsApp erhalten habe. Normalerweise nervt mich sowas gewaltig, weil ich solche Bilder und Videos ja immer gleich zig-mal zugeschickt bekomme. Aber dieses kleine Video verbreitet wirklich gute Laune, nicht zu lachen ist eigentlich unmöglich, also Ton an und schaut selbst.


So, das war es für den Start in die neue Woche. Allen Urlaubern viel Spaß in Laboe und allen anderen eine schöne Arbeitswoche.

 

Euer Ostsee-Peter

Mittwoch, 22. Juli 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

während sich im Süden von Deutschland die Menschen an etwas wärmeren Temperaturen erfreuen sieht es hier im Norden etwas anders aus. Wer also endlich einmal wieder im Regen tanzen und normale Temperaturen unter 20 Grad und erfrischenden Wind erleben möchte, der komme in den Norden.

 

Gestern bin ich dann auch wieder schön nass geworden, 1 Woche vor August sträubt sich alles in mir, mit einer Regenjacke rumzulaufen. Dunkle Wolken am Himmel können ja auch mal so vorbeiziehen. Haben sie aber nicht gemacht, aber ich konnte mich wenigstens bei der Mühle unterstellen.

 

Für unsere Urlauber mit Kindern füge ich heute noch einmal das Veranstaltungsprogramm der Urlaubskirche mit ins Album ein, denn da ist ja fast täglich für Abwechslung gesorgt – nicht nur bei den Kids sondern auch für die Eltern.

 

Ja, es ist ruhiger in diesem Jahr weil die vielen Veranstaltungen fehlen. Aber die Frage über die es sich einmal nachzudenken lohnt lautet doch: Müssen die Menschen eigentlich immer nur bespaßt werden? Sei es in Urlaub-Resorts, auf Kreuzfahrtschiffen, in Clubs, in Freizeitanlagen usw.

 

Verlernen die Menschen nicht dadurch, sich wieder einmal mit sich selbst zu beschäftigen? Stille einkehren zu lassen um sich wirklich vom Alltagsstress zu erholen. In Ruhe ein gutes Buch zu lesen anstatt den ganzen Tag am Handy rumzudaddeln? Ich glaube, das können mittlerweile immer weniger Menschen, aber gerade die Corona-Pandemie wäre doch ein guter Anlass, zumindest einmal darüber nachzudenken, ob man sein Leben nicht wenigstens im Urlaub einmal etwas entschleunigen möchte. Wenn nicht jetzt wann dann?

 

Wir sehen heute im Album ein paar Bilder, wie schön leer ist momentan in der Woche am Strand ist. Spaziergänge Richtung Möltenort oder Wendtorf auf dem Fördewanderweg bieten sich ebenso an wie ein Aufenthalt im Kurpark mit Picknick auf der Wiese. Wobei ich gerade erfahren habe, dass der Fördewanderweg bis 02.10. wegen Bauarbeiten gesperrt wurde, muss ich morgen gleich noch einmal selber schauen.  Aber in Laboe kann man noch Ruhe finden, auch wenn es an den Wochenenden natürlich durch die vielen Tagesgäste teils äußerst lebhaft zugeht.

 

Aber so findet eben jeder das in Laboe was ihm am besten gefällt und solange die Menschen vernünftig sind und daran denken, dass Corona noch lange nicht ausgerottet ist, können alle ihren Urlaub an der Nord- und Ostseeküste genießen.

 

Dann wünsche ich weiterhin eine schöne Woche und was habe ich gestern in einer Wettervorhersage gelesen: Im August bekommen wir einen Vulkan-Sommer, so heiß soll es werden. Na denn man los.

 

Liebe Grüße aus Laboe sendet Euch der

Ostsee-Peter

Freitag, 24. Juli 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

also wenn wir heute einmal so auf das Titelbild schauen – so richtig Sommer ist es noch nicht im Norden. Aber immerhin war es einigermaßen trocken am Donnerstag und so kam es dann zu einem spontanen Wiedersehen mit Anja Karsten, ehemals in Laboe in der Mühlenstraße wohnend und jetzt in Stoltenberg zu Hause. Viele Laboer kennen ja die kleine Anja mit dem großen Herzen noch sehr gut. Und Mühle ist für Anja und ihren Sohn Yannis auch heute noch Programm.

 

Da Anja meine Vorliebe für leckere Torten kennt sind wir dann zum Himbeerhof „Moorhörn“ der Familie Klindt nach Passade gefahren. Denn dort gibt es neben großen Beerenplantagen zum Selberpflücken auch einen Hofladen und einen wunderschönen Bauerngarten.

 

Aber auch rund um den Passader See macht Corona ja nicht halt, also hieß es zunächst einmal geduldig anstehen mit Mindestabstand. Der gastronomische Innenbereich wurde geschlossen, außen wurden die Tische entsprechend auseinandergestellt, normalerweise stehen hier fast doppelt so viele Tische wie Anja mir erklärte. Die Aufenthaltsdauer pro Tisch war auf eine Stunde beschränkt, wenn aber andere Tische frei sind darf man natürlich auch etwas länger bleiben.

 

Die Auswahl an selbstgemachten Tortenauswahl soll auch etwas eingeschränkt sein, aber ich wusste trotzdem gar nicht was ich nehmen sollte, so lecker sah das alles aus. Und was mich ja normalerweise in der jetzigen Zeit immer nervt wenn ich alleine bin mit Maske aufsetzen, in der Schlange anstehen, auf den Mindestabstand achten usw. lässt sich zu zweit wesentlich leichter ertragen, im Gegenteil, das macht sogar Spaß wenn man dabei rumalbern kann. So wurde also gestern Nachmittag gut geschmaust und viel gelacht, alleine die lustigen Schilder überall auf dem Hof lassen Heiterkeit aufkommen. Und so habe ich gelernt – Kuchenstücke unter 300 Gramm sind Kekse!


Wer einmal einen Ausflug zum Himbeerhof machen möchte (9,5 km ab Laboe) kann sich schon einmal vorab HIER informieren. Das lohnt sich auf jeden Fall, egal ob man Früchte selber pflücken oder einfach einmal ein leckeres Stück Torte im großen Garten essen möchte. Und der Hofladen bietet ja auch eine Menge leckerer Sachen hauptsächlich aus dem Früchtebereich an.

 

Im Kurpark von Laboe wurde jetzt der Bereich vor der Freilichtbühne mit der Neuansaat freigegeben und hier finden dann ja auch immer regelmäßig die „Gute Nacht Geschichten statt“.

 

Dass Die Förde-Dampfer nun wieder ganz verstärkt von den Urlaubern genutzt werden zeigt ein Foto vom Mittwochnachmittag, so sieht das normalerweise nur am Wochenende oder zur Kieler Woche am Anleger aus.

 

Und dann habe ich heute noch einmal wegen der Sperrung „Fördewanderweg“ geschaut, grundsätzlich ist der weiterhin geöffnet, es kann aber im Bereich des Marine-Munitionsdepots Jägersberg neben den Zeiten der Munitonstransporte jetzt zusätzlich auch zu kurzfristigen Sperrungen wegen Bauarbeiten auf dem BW-Gelände kommen. Das wird jeweils an den elektronischen Info-Tafeln in Laboe und Möltenort angezeigt oder die aktuellen Sperrzeiten können telefonisch unter der Nummer 04343 - 494307200 (Bandansage) abgefragt werden.

 

So, das war es wieder für diese Woche, hoffen wir mal auf ein paar Sonnenstrahlen am Wochenende. Ich sage dann Tschüss bis zum Montag.

 

Euer Ostsee-Peter

Montag, 27. Juli 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

und willkommen in der letzten Woche des „Sommermonats“ Juli. Wettermäßig war es mal wieder sehr durchwachsenes Wochenende und bewölkt soll es auch die ganze Woche bleiben. Wobei die Temperaturen eigentlich immer ummenum 20 Grad liegen.

 

Dann habe ich es heute auch endlich einmal geschafft, ein Foto von der neuen Hybrid-Fähre GAARDEN zu machen, die ja vor 14 Tagen von der Werft in Holland nach Kiel überführt wurde. Die offizielle Taufe ist für den 12. August vorgesehen, ab 13. September geht die GAARDEN dann in den Liniendienst Kiel – Laboe – Kiel.

 

Im Moment finden Ausbildungsfahrten für die Kapitäne und Besatzungen statt, ich habe meinen Vesseltracker nun so programmiert, dass der sich sofort meldet sowie sich das Schiff in Kiel bewegt. Und ausgerechnet heute Vormittag hatte ich nun ein längeres Telefonat und mit Handy am Ohr sehe ich natürlich nicht, wenn die Pushmeldung auftaucht. So habe ich das erst nach dem Telefonat bemerkt und siehe da, da kreuzte die GAARDEN auch schon vor Schilksee um dann nach einem Anlegemanöver-Test auf direktem Wege wieder zurück nach Kiel zu fahren, leider ohne Umweg über Laboe.

 

Gebaut wurde das rund 5 Millionen Euro teure Schiff von der Werft Holland Shipyards in der Nähe von Rotterdam. Das Hybrid-Schiff sieht zunächst einmal ja völlig anders aus als die bisherigen Förde-Dampfer, richtig so ein bisschen futuristisch, mit zwei Sonnendecks und mehr Platz für Fahrräder als auf den jetzigen Schiffen.

 

Der Antrieb erfolgt Dieselelektrisch über zwei Scania-Dieselmotoren mit je 323 Kilowatt, die erzeugen den Strom für die elektrischen Fahrmotoren sowie alle anderen Systeme an Bord. Auf der Innenförde fährt die GAARDEN dann nur mit Hilfe von Batterieantrieb mit einer Leistung von 273 Kilowattstunden, das reicht für eine Stunde vollelektrischer Fahrt. Ich bleibe auf jeden Fall in Bereitschaft, möchte die GAARDEN ja auch einmal von Nahen sehen und irgendwann natürlich auch einmal mitfahren.

 

Nach dieser schönen Technischen Sache gab es heute auch noch etwas sehr Schönes aus der Natur zu sehen. Denn bei Frau Aulitzky aus Laboe wächst im Garten ein wunderschöner „Lilienbaum“, das habe ich vorher auch noch nicht gesehen. Was mal als kleine Knolle eingepflanzt wurde hat sich im Laufe der Jahre zu einem üppigen Lilienbaum entwickelt, vom Typ her Oster-Lilien mit gelben Blüten die auch intensiv duften. Einfach wunderschön was die Natur immer so alle zu bieten hat und nun im Garten von Frau Aulitzky in voller Blüte steht.

 

So, das war es zum Start in die neue Woche, ich wünsche weiterhin ein frohes Schaffen oder einen schönen Urlaub in der gesunden Ostsee-Luft.

 

Euer Ostsee-Peter

Mittwoch, 29. Juli 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

wenn man sich so den Wetterbericht für das Wochenende in Deutschland anschaut, wird es ja südlich von Hannover, also in Bayern und so.... richtig schön warm mit 35 Grad und mehr. Kann man mal machen, aber das wäre dann für mich auch zu viel des Guten. Also bleiben wir hier im Norden mal bei unseren 20 Grad und dem kräftigen Wind, der gestern besonders viele Kiter angezogen hat.

 

Ganz toll was da für Sprünge möglich sind, ich habe lange am Naturerlebnisraum gesessen und den fliegenden Menschen zugeschaut, echt super.

 

Am Dienstag war es noch ganz lebhaft am Strand, der Regen hielt sich zurück. Aber durch den ewigen Wind hatten sich wieder ein paar Sanddünen gebildet die der Bauhof zwischendurch mal schnell „platt“ gemacht hatte, nicht, dass da noch ein Kleinkind versinkt. Aber im Kopf hatte ich natürlich sofort eine schöne Geschichte daraus gemacht mit folgender Überschrift oder Headline wie es ja nun heißt:

 

Am Strand von Laboe wird jetzt durchgegriffen!

 

"Wer den Mindestabstand von 1,50 Metern zwischen den Personen nicht einhält, wird jetzt vom Bauhof mit der Baggerschaufel eingefangen und ein paar Meter weiter in einem freien Bereich wieder abgesetzt. Strandmuscheln oder Klappstühle werden mit zum neuen Platz transportiert. Billig ist der Spaß allerdings nicht, denn neben den Kosten aus dem Corona-Bußgeldkatalog des Landes Schleswig-Holstein in Höhe von 150 € werden auch noch 40 € „Umsetzgebühr“ fällig, die sofort an den Treckerfahrer in bar zu entrichten sind“.

 

Aber nun keine Bange, das war nur meine Fantasie die mit mir durchgegangen ist bei den netten Bildern, aber die Vorstellung, wie die Leute da abtransportiert werden in der großen Baggerschaufel war einfach zu schön. Aber in Wirklichkeit gibt es natürlich jede Menge Platz an unserem schönen Strand, selbst wenn es an den Wochenenden einmal etwas voller werden sollte.


Ganz anders sah es übrigens heute am Mittwoch am Strand aus, da war ich so ziemlich der einzige der da nach einem Regenschauer spazieren gegangen ist. Mindestabstand zu 1000 Prozent eingehalten. Mindestens!

Dann füge ich heute einmal das aktuelle August-Programm des Freya-Frahm-Hauses bei, auch im neuen Monat gibt es wieder einige interessante Dinge anzuschauen.

 

So, das für den Mittwoch, ich sage Tschüss bis zum Freitag.

Euer Ostsee-Peter

Freitag, 31. Juli 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

so, heute ist der Hochsommer an der Küste gestartet, bis morgen soll das Thermometer auf 26 Grad klettern um dann am Sonntag den Sommer wieder langsam ausklingen zu lassen. Da ich am Wochenende Besuch aus meiner alten Heimat Buchholz erwarte, ist das ja mal ein optimales Timing.

 

Heute musste ich schon sehr früh los, Friseurtermin um 10:00 Uhr. Habe dann bei der Gelegenheit mal einen Blick an den Strand geworfen, sagenhaft wie leer das um die Zeit war, völlig ungewohnt für mich. Mit dem frühen Vogel habe ich das ja nicht so. Nur ganz vereinzelt sah man dort ein paar Menschen. Aber das wird sich natürlich am Wochenende noch ganz schnell ändern.

 

Heute schwamm mal wieder eine schnittige Megayacht vor Laboe vorbei, sah aus wie neu aus dem Laden... bzw. wie frisch aus der Werft. Dabei wurde die „Katar“ schon 2010 auf der Lürssen-Werft gebaut. Knapp 125 Meter lang ist die Yacht, sie hat einst 300 Millionen $ gekostet und wie der Name schon andeutet, gehört sie zu dem Herrscherhaus in Katar, Eigner ist Scheich Tamim bin Hamad Al-Thani.

 

Das Schiff bietet Platz für 34 Gäste und 70 Besatzungsmitglieder. Der Hauptsalon erstreckt sich in der Höhe über zwei komplette Decks, es gibt auch ein paar kleine Extras wie einen großen Pool, mehrere Jacuzzis, Großraum-Kino, Beach-Club, Fitnessräume und einen bordeigenen Hubschrauber. Tja, das war schon ein schnittiges Schiffchen.

 

Weitere Schiffe die nicht täglich vor Laboe verkehren und die mir vor die Kamera-Linse gekommen sind sehen wir dann im Album.

 

Im Kurpark heißt es am morgigen Samstag wieder von 09:00 – 12:00 Uhr Hacken, Harken, Fegen. Alle Menschen die gerne in der freien Natur arbeiten und auch einmal etwas für unseren schönen Kurpark machen möchten sind ganz herzlich eingeladen, die Freunde des Kurparks zu unterstützen. Gartengeräte sind vorhanden, nur Handschuhe und gute Laune sollte man dabeihaben. Und mehr Abstand wie im Kurpark geht ja nun gar nicht und auch beim anschließenden kleinen Imbiss werden natürlich die Abstandsregeln eingehalten.

 

So, das war es für den Monat Juli, ich wünsche ein sonniges und erholsames Wochenende und sage Tschüss bis zum August

 

Euer Ostsee-Peter

Montag, 03. August 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

der August fing so an wie man sich den Sommer vorstellt. Schön kuschelig warm, der Strand gut gefüllt und sämtliche Strandkörbe in Laboe waren ausgebucht. Meine Freundin und ehemalige Tauschringfrau Doris aus Buchholz war ja am vergangenen Wochenende zu Besuch, auf unserem Programm standen SBS, was so viel bedeutet wie „Schlemmen im MoccaFee – Bewegen, zu Fuß nach Möltenort, zurück mit dem Fahrrad – Schlemmen im Rhodos. Und auch am Sonntag gabs noch eine schöne Runde durch den Naturerlebnisraum Richtung Neustein.

 

Die nächste Tauschringfrau hat sich auch schon angesagt für ein paar Tage Urlaub in Laboe, der Tauschring in Buchholz agiert ja nach wie vor seit über 15 Jahren sehr erfolgreich um Menschen zusammenzuführen, die sich gegenseitig helfen können. Das ganz besondere daran finde ich aber, dass die damals entstandenen Freundschaften auch 15 Jahre später immer noch bestehen. All die Jahre die ich jetzt schon in Laboe lebe ist der Kontakt nie abgebrochen und das macht meines Erachtens eben echte Freundschaften aus.

 

Doris war ja auch schon oft in Laboe, ist aber noch nie den Fördewanderweg entlang gewandert und das wollte sie dann nun am Samstag einmal machen. Ich dazu nur: Fördewanderweg zu Fuß nach Möltenort am Wochenende? Kommt Selbstmord gleich. Da sind gefühlt tausende von Fahrradfahrern die die Tour de France dort austragen, wer nicht bei 3 auf den Bäumen ist wird umgefahren, dass macht am Wochenende wirklich keinen Spaß. Hatte dann aber als Kompromiss vorgeschlagen, wir könnten ja mal bis zum „Rahmen“ gehen und dann sieht sie selber was ich meine.

 

Aber nun kommt’s. Natürlich waren Fahrradfahrer unterwegs, aber nur sehr wenige und nicht alle dicht hintereinander auf Wettfahrt um das gelbe Trikot. Kein Dauergeklingel dass man laufend auf Seite springen muss, es war absolut entspannt wie sonst nur in der Woche außerhalb der Saison. Weiblicher Kommentar: Ha, das Männer immer so maßlos übertreiben müssen, nun laufen wir aber auch weiter bis in den nächsten Ort. Gesagt, getan.

 

Auch der Strand von Möltenort war voll, aber das war bei dem Wetter auch nicht anders zu erwarten, in Laboe sah es ja nicht anders aus. Auch das U-Boot-Ehrenmal haben wir besucht, dass empfand Doris dann wesentlich bedrückender als das Ehrenmal in Laboe. Das mag sicherlich daran liegen, dass es in Laboe ja sehr weitläufig und luftig ist, während man in Möltenort an den 115 Gedenktafeln vorbei ja wirklich einen engen Gang entlangläuft. Und hinter jedem der fast 30.000 Namen der gefallenen U-Boot Fahrer aus den beiden Weltkriegen verbirgt sich ja ein völlig sinnloser Tod der meist sehr jungen Menschen.

 

Auf dem Rückweg hat es dann diesmal geklappt mit den Fahrrädern der Sprotten-Flotte, es waren genügend vorhanden und so sind wir dann ganz entspannt zurück nach Laboe geradelt. Hat von der Ausleihstation auf dem Anleger in Möltenort bis Laboe Hafen genau 17 Minuten und 58 Sekunden gedauert, war also sogar noch kostenlos, denn bis zum Jahresende sind die ersten 30 Minuten Ausleihe noch umsonst. Oder fast, denn zu Hause angekommen haben wir dann nochmal einen Blick auf die App geworfen und festgestellt, dass bei meinem Rad die Uhr munter weiter tickte obwohl das Rad doch ordnungsgemäß abgestellt war.

 

Daher hieß es erstmal, im leicht erhöhten Schritttempo wieder zurück zum Hafen zu eilen und siehe da, das Schloss an meinem Fahrrad war nicht richtig eingerastet sodass die Uhr weiter tickte. Naja, 1 € hat das gekostet, nicht der Rede wert für zwei Räder und eine schöne Fahrrad-Tour, aber wieder was dazugelernt. 

 

Dann fuhr am Samstag das erste Kreuzfahrtschiff an Laboe vorbei, es war die „Hanseatic inspiration“ von Hapag Lloyd auf dem Weg nach Kopenhagen. Es ist ein Expeditionsschiff der Polarklasse 6, Baujahr 2019, 139 Meter lang, 22,3 Meter breit und bietet Platz für 230 Passagiere. Da würde ich sofort einmal mitfahren, leider ist mein Konto anderer Meinung, aber das sollten eigentlich die Kreuzfahrten der Zukunft sein und nicht die schwimmenden Plattenbauten für 5.000 und mehr Passagiere.

 

Am heutigen Montagabend startet ab Kiel nach vielen Vorbereitungen übrigens „Mein Schiff 1“ zu einer Kurzreise nach Oslo, geplante Abfahrt in Kiel ist um 21:30 Uhr, Laboe also gegen 22:00 Uhr. In Oslo wird „Mein Schiff 1“ aus technischen Gründen eine Stunde festmachen, ein Landgang für die Passagiere ist aber nicht geplant.

 

Es geht also so ganz langsam wieder los mit den Kreuzfahrtschiffen. Wie weit das unter den Coronabedingungen und noch ohne Landgang Spaß macht muss jeder für sich selber entscheiden. Im Gegensatz zu unseren Urlaubern hat man als Einheimischer die letzten Jahre ja kaum noch hochgeschaut wenn ein Kreuzfahrtschiff vorbei fuhr, heute Abend ist aber die Kamera im Anschlag, so ändern sich die Zeiten.

 

Sehr erfolgreich war am Sonntag auch der Bücherflohmarkt neben dem AWO Haus. Bei ersten Bild dass ich kurz nach der Eröffnung gemacht hatte war es noch recht ruhig, aber dann füllte es sich doch recht schnell. Schnutenpullis hatte fast jeder auf, Händedesinfektion war Pflicht, Kaffee und Kuchen gab es freiwillig. Und natürlich eine große Auswahl an Büchern. Die Vorsitzende des AWO-Ortsvereins Heidemarie Kuhn war jedenfalls sehr zufrieden mit dem Nachmittag und auch dieser Bücherflohmarkt war ja wieder ein kleiner Schritt zurück in die Normalität.

 

Nach dem Bücherflohmarkt ist vor dem Bücherflohmarkt, die Gemeindebücherei veranstaltet am Samstag, den 29. August ebenfalls einen Flohmarkt, ich werde noch einmal rechtzeitig darauf hinweisen.

 

So, das war es für den Start in die Woche und in den August. Bis Dienstag zeigt die Wettervorhersage noch ein paar Wolken über Laboe an aber dann geht das richtig los mit dem Sommer.

 

Weiterhin eine schöne Zeit, ich sage Tschüss bis Mittwoch.

 

Euer Ostsee-Peter