Juli 2019
Blick vom Ehrenmal auf Laboe



Verliebt in Laboe ...

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Juli 2019


Montag, 01. Juli 2019


Moin Moin aus Laboe, 

 

was für ein herrliches Wahnsinns-Wochenende, eigentlich bräuchte ich nun erst mal 3 Tage Ruhe, zu schreiben und Fotos habe ich schon für die ganze Woche, so viel los war in den letzten Tagen in Laboe.

 

Die Kieler Woche ist zu Ende, 1 Woche nur gutes Wetter, das wird in den nächsten 100-jährigen Kalender einfließen und da können unsere Nachfahren sich dann verwundert die Augen reiben....

 

Und wie in jedem Jahr gibt es zwei ganz besondere Highlights zum Schluss der Kieler Woche, einmal die große Windjammerparade am Samstag und dann das Abschlussfeuerwerk Sonntagabend im Kieler Hafen, das man am besten per Schiff erreichen kann.

 

Ganz so viele Schiffe waren in diesem Jahr nicht dabei während der Windjammerparade, hier hat die Stadt Kiel in diesem Jahr begonnen, die Großsegler und Windjammer mehr zu umwerben und besser zu betreuen, da gab es einige Misstöne in den letzten Jahren zwischen den Skippern und dem Veranstalter.

 

Aber immerhin, 83 Segelschiffe und zehn historische Motorschiffe machten sich Punkt 11:00 Uhr bei idealen Wind- und Wetterbedingungen von Kiel aus auf den Weg zum Zielpunkt, der gedachten Linie zwischen Tonne 5 und 6 hinter dem Ehrenmal.

 

Das Führungsschiff war in diesem Jahr das russische Segelschulschiff MIR der staatliche Admiral-Makarow-Akademie (Hochschule für Marineingenieure) in Sankt Petersburg. Gebaut wurde das knapp 110 Meter lange und 14 Meter breite 3-Mast Vollschiff 1987 auf der Lenin-Werft in Danzig, seine 28 Segel ergeben eine Gesamtsegelfläche von 2.771 qm.

 

Und so war dieses stolze Schiff mit seinen knapp 50 Meter hohen Masten schon von weitem zu erkennen als es sich als Führungsschiff mit rund 4 Kn = 7,5 km/h von Kiel Richtung Laboe bewegte. Zuvor war die Kieler Förde für alle Fracht- und Fährschiffe gesperrt worden und auch die Schleusen Richtung Ostsee blieben für Schiffe geschlossen.

 

Da nur eine leichte Brise der Stärke 3 aus W/NW wehte, war das eigentlich etwas zu wenig für die Großsegler, aber ideal für die unzähligen kleinen Segelboote, welche die Windjammerparade begleiteten. Und so ergab sich für die rund 130.000 Besucher entlang der Kieler Förde ein atemberaubender Anblick der unzähligen weißen Segel.

 

Ein toller Einstand also für Paradedirektor Martin Finnberg und da die Stadt Kiel den Großseglern aus aller Welt erstmals in diesem Jahr das Hafengeld, Liegegeld und das Kaigeld erlassen hat und auch mehr Liegeplätze zur Verfügung gestellt hatte, hofft man, für die Windjammerparade 2020 noch mehr Großsegler nach Kiel holen zu können.

 

Alles in allem war die Windjammerparade 2019 für die vielen Zuschauer ein sehr beeindruckendes und unvergessliches Erlebnis, freuen wir uns also schon auf die nächste Windjammerparade, wenn es in Kiel wieder heißt: Leinen los.

 

Samstagabend hatte ich dann im Rahmen des Orgelsommers 2019 das Konzert des Madrigalchors Kiel auf dem Programm, über diesen Chor hatte ich schon so viele positive Berichte gelesen, daher wollte ich diesen Chor auch einmal live erleben.

 

Aber als ich auf dem Weg zur Anker-Gottes-Kirche war summte mein Handy und meine liebe Freundin Gudrun aus Buchholz teilte mir mit, dass sie mal eben schnell ihre Tasche packt und nach Laboe kommt. Was tun? Also es ist ja so, wenn mein Sohn oder mein Bruder zwecks Übernachtung kommen, dann ist es hier so wie es ist, nämlich Junggesellenmäßig. Bei Damenbesuch sind dann aber doch ein paar mehr Vorbereitungen notwendig, damit die selbigen nicht gleich wieder rückwärts aus dem Appartement laufen.

 

Andererseits wollte ich aber auch sehr gerne den Chor hören, und so habe ich dann einen Kompromiss mit mir selber geschlossen und diesen wunderschönen Stimmen bis zur ersten Pause gelauscht. Das war wirklich sehr beeindruckend, das ging unter die Haut. Die Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt, ich habe dann noch einen Platz auf der Orgelempore bekommen und konnte das Geschehen von oben betrachten und hören.   

 

Wikipedia beschreibt Madrigal-Musik wie folgt: „Das Madrigal ist ein mehrstimmiges Vokalstück meist weltlichen Inhalts und eine wichtige musikalische Gesangsform der Renaissance und des Frühbarocks.“ In der Anker-Gottes-Kirche brachte der Chor einmal die große Vielfalt dieser Musik zu Gehör, ihr Sommerprogramm enthielt sowohl Barockmusik als auch Chorlieder aus der Zeit der Romantik bis zur Gegenwart. Ich weiß gar nicht wie ich es so recht beschreiben soll, der Chor sang natürlich laut, aber trotzdem erfüllte mich eine friedvolle Stille bei den Gesängen. Orgelsommer 2019 – immer wieder ein Besuch wert.

 

Erinnern darf ich noch einmal an die Orgelmatineen, die jeden Dienstag von 11:00 Uhr bis 11:30 Uhr stattfinden, auch das ist immer eine sehr schöne Gelegenheit um einmal ganz verschiedenen Orgelwerken zu lauschen.

 

Kommen wir zum Abschlussfeuerwerk der Kieler Woche. Ich mache das ja schon seit vielen Jahren immer wieder mit, macht auch immer wieder Spaß, aber in diesem Jahr wollte ich eigentlich mal pausieren und hatte mich daher gleich zu Beginn abgemeldet. Als ich das dann Gudrun erzählt hatte meinte sie dann nur: wieso meldest du dich ab, ich habe das noch nie gesehen und würde das auch mal so gerne erleben mit der Dampferfahrt nach Kiel.

 

Also ein paar Stunden vor Abfahrt da noch zwei Plätze zu bekommen grenzt schon an ein Wunder. Denn wie ich als erstes erfuhr, passen 160 Personen auf den Dampfer damit jeder einen Sitzplatz bekommt, es lagen aber schon 220 Anmeldungen vor.

 

Und nun kommen zwei Personen ins Spiel, die es dann tatsächlich noch ermöglicht haben, dass Gudrun und ich doch noch mit auf den „richtigen“ der zwei eingesetzten Dampfer gekommen sind. Das ist einmal Suse und einmal Hege, vielleicht besser bekannt als Marcus Hegewald, der fast 20 Jahre lang Schwimmmeister, oder genauer gesagt, "Meister für Bäderbetriebe" in Laboe war. Euch beiden ein ganz herzliches Dankeschön, es war toll, dass ihr Gudrun diesen Wunsch erfüllen konntet.

 

Wie jedes Jahr tolle Stimmung an Bord, jeder bringt irgendetwas zu knabbern mit und jeder probiert dann mal überall. Statt dem Duo "Havariegefahr" mit Lapa und Loma war diesmal nur Loma, mit richtigen Namen Broder Zimmermann, mit an Bord aber der macht auch solo Stimmung. Ihm zur Seite stand Peter Horst mit seiner Quetschkommode, also einem Knopf-Akkordeon, der ebenfalls mit bekannten Liedern für gute Laune an Bord sorgte.

 

Und so erklangen auf dem Ober- und Unterdeck immer fröhliche Weisen die jeder mitsingen konnte. Getränkenachschub gab es natürlich auch an Bord, lautes Singen macht nun einmal durstig und da wollen die Stimmbänder gut geölt sein.

 

Beeindruckend auch immer wieder, wenn gegen 22:30 Uhr die unzähligen Schiffe kurz vor dem Kieler Hafen ihre Positionen einnehmen. Von der kleinen Segeljolle über Traditionssegler oder dem Eisbrecher Stettin, da herrscht ein gewaltiges Gewusel auf der Förde und im Hafen.

 

Mit 15 Minuten Verspätung startete dann um 23:15 Uhr das große Abschlussfeuerwerk „Sternenzauber über Kiel“ der diesjährigen Kieler Woche. Es waren ja in diesem Jahr erstmals auch ein paar Laser-Projektionen mit dabei, aber die gingen natürlich fast unter bei dem großen Feuerwerk. Feinstaub hin oder her, tausende von Menschen verfolgten dieses schöne Höhenfeuerwerk, dass die 125. Kieler Woche dann beendete.

 

Aber auch auf der Rückfahrt wurden unsere beiden Musiker nicht müde, das feierwütige Publikum zu bespaßen. Eine Seefahrt die ist eben lustig und ob La Paloma von Loma ohne Lapa oder auf der Reeperbahn bzw. Förde nachts um halb 1 von Peter Horst, es hat wieder mal ganz viel Spaß gemacht.

 

Das war es erst einmal für heute. Weitere Fotos vom Open Air Gottesdienst im Kurpark und was mir sonst noch so an dem Wochenende vor die Linse gekommen ist sehen wir dann am Mittwochabend.

 

Für die Dampferfahrt zum Feuerwerk habe ich ein Extra-Album gemacht, zu finden unter Fotoalbum > dann oben auf Besonderes 2019 und älter drücken oder gleich HIER den Maus-Pfeil drauf halten.  

 

Ich sage dann mal Tschüss

Euer Ostsee-Peter


Mittwoch, 03. Juli 2019


Moin Moin aus Laboe, 

 

willkommen im Monat Juli, die Urlaubszeit hat begonnen und Laboe füllt sich langsam mit den Sommerfrischlern, wie die Gäste früher bezeichnet wurden.

 

Das herrliche Kieler-Woche-Wetter legt einmal eine kurze Verschnaufpause ein, aber Laboe möchte seinen Gästen ja auch einmal die tollen Wolken über Schleswig-Holstein zeigen.

 

Urlaubszeit, das bedeutet auch immer viele schöne Veranstaltungen in Laboe und Umgebung, bevor wir einen Blick auf das Wochenende werfen, noch ein kurzer Blick zurück. Am Sonntag fand im Kurpark ja wieder wie in jedem Jahr zur Kieler Woche der Freiluft-Gottesdienst im Kurpark statt. Diesmal war es die Hitze und der Sonnenschein, der die Besucher ein schattiges Plätzchen aufsuchen ließ. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor und im Anschluss gab es Kaffee und Kuchen und ein Klönschnack im Zelt.

 

Diese Open-Air-Gottesdienste zur Kieler Woche haben ja schon eine lange Tradition, und von strahlendem Sonnenschein wie vergangenen Sonntag, Kieler Woche Schmuddelwetter und Abbruch wegen Unwetter und Umzug in die Kirche habe ich schon alles erlebt. Aber da ist mir Sonnenschein immer noch am liebsten.

 

Die Kieler Woche ist zwar vorüber, aber die Windjammer sind noch einmal an Laboe vorbeigezogen. Einen Kurzbesuch in Kiel machte die russische 4-Mastbark „Sedov“ am 1. Juli, dieses wunderschöne Schiff wurde 1921 in Kiel auf der damaligen Germaniawerft gebaut und auf den Namen „Magdalene Vinnen II“ getauft. Heute gehört es der Staatlichen Technischen Universität in Kaliningrad und dient als Segelschulschiff. Bereits einen Tag vorher verließ das russische Segelschulschiff MIR wieder Laboe, sie segelt wieder Richtung St. Petersburg.

 

Und so gibt es also auch bei nicht so idealem Strandwetter immer was zu gucken in Laboe. Kommen wir nun aber mal zu den Veranstaltungen am Wochenende. Und da findet einen Ort weiter in Stein im und um das Haus des Kurgastes bereits zum 29. Mal das weit über die Region hinaus bekannte Kunstwochenende statt. Der freischaffende Künstler und Ausstellungsorganisator „Gori“ Rainer Gorisch hat viele Top-Leute der verschiedenen Kunstrichtungen gewinnen können, um mit ihnen wieder gemeinsam die „Ideenschmiede“ einzurichten und zum unbeschwerten Bummel einzuladen.

 

Es ist die breite Palette der künstlerischen Angebote, die Nähe zu den Kunstschaffenden, der Blick über ihre Schulter, das Gespräch über Erdachtes und Gestaltetes, die am Sonnabend und Sonntag wieder die Besucher erfreuen soll. Die Mischung aus Kunsthandwerk und gestaltender Kunst gefällt nicht nur den heimischen Nordlichtern, viele Urlaubsgäste nutzen ihre schönste Zeit im Jahr, um sich auch ein wenig auf die Kunstangebote einzulassen.

 

Malerei in unterschiedlichen Techniken, Bildobjekte, Fotografie, Steindruck,   Tiffanykreationen, Schmuckdesign in Gold, Silber und Edelstein, Glasobjekte, Glasfusing, Zier-und Gebrauchskeramik, Designershirts-Hemden und Blusen, edle Stofftaschen und Accessoires, handgefertigtes Ledertaschendesign, Wohntextilien, Drechselarbeiten, Holzarbeiten, Modedesign, handgefertigtes Filzdesign, Seidenmalerei, Kettensägeschnitzkunst, Tiroler Spezialitäten und vieles mehr wird es an diesem Kunstwochenende zu entdecken geben. Zusätzlich gibt es einen Infostand für die Vermittlung von Tieren zu Gunsten „Menschen für Notfelle e.V.“ und die beliebte Tombola.

 

Für das leibliche Wohl der Gäste sorgt das Team des Uferrestaurants „Haus des Kurgastes“. Der Eintritt für die gesamte Veranstaltung im Innen - und Außenbereich beträgt 3,00 Euro, für Kinder unter 12 Jahren ist die Präsentation der Künste frei.

Öffnungszeiten:  Sonnabend: 11 - 18 Uhr, Sonntag: 10 - 18 Uhr.

 

In Laboe startet an diesem Wochenende im Rosengarten auch schon zum 17. Mal das bei Einheimischen und Gästen sehr beliebte „Weinfest“ statt. „Genuss trifft Lebensfreude“, so lautet das diesjährige Motto der Veranstaltung und fünf Winzer u.a. aus Rheinhessen, der Pfalz, von der Nahe und von der Saale werden dem interessierten Publikum ihre Weine anbieten. Neben Roten und Weißen Traubenerzeugnissen wird es natürlich auch Gebrautes aus Hopfen und Malz geben, ebenso wie natürlich alkoholfreie Getränke und einem kleinen Snack für zwischendurch.

 

Das Besondere an diesen Weinfesten sind aber nicht nur die ausgezeichneten Weine sondern auch immer ein ausgesuchtes Musikprogramm an den 3 Tagen. Hier ein paar Infos zu den Auftritten:


Am Freitag 05.07.2019 ab 16:00 Uhr spielt das “Pandelaki Trio“ aus Kiel, bestehend aus den Profimusikern, Yonatan Pandelaki, Hendrik Frommhold und David Bereuther. Das Repertoire besteht aus funky Arrangements von Ray Charles bist Bruno Mars.   


Ab 20:00 Uhr haben am Freitag dann “Under Pressure“ aus Laboe & Heikendorf die Bühne für sich. Die siebenköpfige Partykappelle steht für gute Laune, lange Nächte und Wadenmuskelkater am nächsten Tag. 


Am Samstag den 06.07.2019 wartet ab 16:00 Uhr mit “8 to the Bar“ die fröhlichste Live Band aus Hamburg für Boogie Woogie & Blues und eine echte musikalische Perle auf das Publikum. “8 to the Bar“ bestehen aus den Großen: Claas Voigt an der Gitarre, Günther Brackmann am Piano und Martin Wichmann am Kontrabass. 


Ab 20:00 Uhr steht dann mit “Valley“ wieder eine Partyformation auf der Bühne. Ebenfalls aus Sieben Musikern bestehend, macht Valley im Handumdrehen aus jeder Tanzfläche einen tobenden Kessel. Diese Fähigkeit haben Sie bereits auf den letztjährigen “Hafenfesttagen“ unter Beweis gestellt. 


Am Sonntag den 07.07.2019 steht ab 13:00 Uhr mit “Facio“ ein charismatischer Weltbürger mit seiner spanischen Gitarre auf der Bühne beim Weinfest. Facio spielt Reggae und Latin Music, singt vom Süden und klingt wie ein endloser musikalischer Sonnenuntergang. 


Ab 16:00 Uhr steht mit dem Duo “Jessen & Melzer“ bestehend aus den Gitarristen Michael Jessen und Thomas Melzer zwei Ausnahme Musiker auf der Bühne. “Jessen & Melzer“ interpretieren die Klassiker u.a. der “Dire Straits“, “Pink Floyd“,  “The Doors“ und “Eric Clapton“ mit Ihren beiden Gitarren auf unnachahmliche  Art und Weise und haben sich so im Norddeutschen Raum einen Namen gemacht.  


Ab 19:30 Uhr beendet der “Shanty Chor Ole Shippn“ musikalisch das Weinfest Laboe 2019 mit ihrem Repertoire aus altem Seemanns-Liedgut. Ich wünsche schon einmal ganz viel Spaß und Vergnügen auf dem Laboer Weinfest.


Dann war ich am heutigen Mittwoch noch zu einem Pressegespräch der Urlaubskirche Probstei, auch in diesem Jahr wird es wieder viele bewährte und neue Unterhaltungsangebote für Kinder und Familien geben, darüber werde ich dann am Freitag berichten.


Das war es für den Mittwoch, weiterhin eine schöne Zeit. Ganz liebe Grüße aus Laboe sendet Euch der

Ostsee-Peter


Freitag, 05. Juli 2019


Moin Moin aus Laboe, 

 

das erste Wochenende im Sommermonat Juli ist erreicht, aber..... ich will es mal so ausdrücken – über sengende Hitze schimpft momentan keiner hier im Norden und das ist doch durchaus positiv zu bewerten.

 

Starten wir aber einmal mit dem Sommerprogramm der Urlaubskirche Probstei und da wird den Kindern, Jugendlichen und Eltern auch in diesem Jahr wieder ein umfangreiches und abwechslungsreiches Programm angeboten dass Pastorin Jane Mentz am vergangenen Mittwoch vorstellte.

 

Über 20 Jahre gibt es diese Sommerveranstaltungen der Urlaubskirche schon und sie erfreuen sich nach wie vor wachsender Beliebtheit bei Groß und Klein. Start ist am kommenden Sonntag, den 7. Juli mit einem Strandgottesdienst verbunden mit einer Ostseetaufe. Beginn ist um 11:00 Uhr an der Musikmuschel.

 

Beibehalten wurden die beiden Kleinen so beliebten „Gute-Nacht-Geschichten“  dienstags bis samstags ab dem 16.7. jeweils um 18:00 Uhr, bei denen mein Enkel Jannis immer dabei war, wenn er in Laboe Urlaub gemacht hat.

 

Den Spaß am Strand mit Piratenspielen, Strandolympiaden, Wasserexperimenten usw. wird in diesem Jahr ergänzt durch die Aufwachspiele am Strand, die freitags um 11:00 Uhr stattfinden.

 

Erweitert werden konnte das „Bastelcafé“ durch ein offenes „Urlaubskirchen-Café“ wo man miteinander ins Gespräch kommt, Brettspiele spielen kann und Waffeln, Kekse und Getränke gibt es gegen eine kleine Spende dort auch.

 

Möglich wurde das, weil die Urlaubskirche in diesem Jahr zu ersten Mal das ehemalige Café la Musica in der Schwimmhalle für Veranstaltungen nutzen kann. Die Jahre davor fanden einige Veranstaltungen ja immer in der Lesehalle statt, die ist aber auch oft durch Vorträge, Trauungen usw. belegt. Durch das ehemalige Café la Musica gibt es nun auch bei schlechtem Wetter (das es ja so gut wie nie gibt in Laboe.....) immer einen Ort, wo man sich spontan treffen kann.

 

Ganz neu in diesem Jahr ist auch das Abendabenteuer für die ganze Familie. Eine Erkundungstour durch den Kurpark in digital und real, die Smartphones bitte mitnehmen. Also das muss ich ja auf jeden Fall auch einmal mitmachen, Start ist am Donnerstag den 18.7. Die Abendabenteuer finden danach jeweils donnerstags von 19:30 Uhr – 21:00 Uhr statt, Treffpunkt ist das Urlaubskirchencafé.

 

Die Leitung der einzelnen Veranstaltungen in Laboe haben Erzieher Max Bülow und Theologin Melissa Wissmann übernommen, ihnen zur Seite stehen jugendliche Ehrenamtliche, die ihr Praktikum in der Urlaubskirche  absolvieren. Bevor die jugendlichen Praktikanten aber mitmachen dürfen, nehmen sie an einem Ausbildungsseminar teil, die Veranstaltungen werden gemeinsam vorbereitet und im Anschluss von allen Beteiligten noch einmal reflektiert. Ein guter Start für alle Jugendlichen, die später einmal in sozialen Berufen tätig sein möchten.

 

Weitere Einzelheiten über das Sommerprogramm 2019 findet man in dem Flyer der Urlaubskirche, der u.a. auch im Tourismusbüro, der Kirche und an anderen Stellen ausliegt und der sich auch in meinem Fotoalbum befindet. Dann wünsche ich schon einmal ganz viel Spaß und Unterhaltung bei diesem fröhlichen Familienprogramm.

 

An diesem Wochenende öffnet ja das Weinfest im Rosengarten seine Weinstände und wir wissen ja, dass das Leben ist viel zu kurz ist um schlechten Wein zu trinken.

 

Daher gibt es auch in diesem Jahr wieder nur ganz besonders ausgesuchte Rebensäfte in Laboe und mit dabei ist auch wieder das Weingut Bähr aus Langenlonsheim im schönen Nahetal. Dieses Weingut gehört sozusagen zu den Gründungsmitgliedern und wer schon 17 Jahre lang mit erstklassigem Wein nach Laboe kommt, hat sich ja in 3 Jahren wirklich mal eine Flasche „Emmes Katun“ verdient.

 

Das Weingut Bierle aus dem südpfälzischen Altdorf mit angeschlossener Destillerie kann schon auf eine über 400 jährige Weinanbau-Tradition zurück blicken und bietet neben Weinen auch Obstbrände an.

 

Das Weingut Wagner aus dem rheinhessischen Dittelsheim - Heßloch.

setzt beim Weinanbau konsequent auf eine ökologische Wirtschaftsweise und verzichtet auf jegliche Kunstdünger und Herbizide. Und daraus resultieren die großartigen Rot - und Roséweine, wie der trockene Saint Laurent Rosé, oder der halbtrockene Dornfelder.

 

Das in Guldental beheimatete Weingut Zehnthof der Familie Kruger gehört mit etwa 25 ha Anbaufläche zu den mittelgroßen Weingütern in der Weinbauregion Nahe und ist zum dritten Mal in Laboe mit dabei. Das vielfach prämierte Weingut befindet sich seit 1797 in Familienhand und ist bekannt für seine hervorragenden Silvaner und Grauen Burgunder.

 

Was gibt es für den kleinen Hunger zwischendurch? Kein Problem, denn wer sich an Wein, Bier, Kaffee und sonstigen Kaltgetränken erfreut, braucht natürlich nicht zu hungern, das hat Veranstaltungsleiter Christian Bohnemann immer voll im Griff. Das fängt an mit Bratwurst oder Currywurst, Pizza, den immer wieder gern genommenen Schweinereien wie z.B. die Ferkelbox vom „Holsteiner“, bis hin zu den schwäbischen Spezialitäten wie Maultaschen oder die leckeren Käse-Spätzle mit Röstzwiebeln und Schnittlauch, die ich noch vom letzten Jahr in sehr guter Erinnerung habe. Einen Crêpes zum Nachtisch, auch das ist kein Problem auf dem Weinfest.

 

Nun muss nur noch Petrus mitspielen und dann geht das aber los im Rosengarten, ich wünsche schon mal viel Spaß. Und es braucht auch niemand unter „Novinophobie“ zu leiden, ihr kennt das sicherlich, das ist die panische Angst davor, dass der Wein ausgeht.

 

Nichts für den Gaumen sondern für die Augen gibt es ab sofort am Haus von Christina und Rolf Aulitzki im Fördewanderweg zu sehen. Dort hat der Airbrush-Künstler Michael Rabe aus Fiefbergen ein 7,5 Meter langes und 1,4 Meter hohes Bild sozusagen aus der Pistole geschossen – also der Airbrushpistole natürlich.

 

Hier finden wir beim Eingang zur Baltic Bay und zum Fördewanderweg nun Laboe in voller Breite wieder. Also das hat mich ja nun völlig begeistert. Und wer ganz genau hinschaut entdeckt sogar Auli´s Gulaschkanone samt Rolf auf dem Bild. Denn schließlich ist Rolf Aulitzky ja der Chefkoch des Laboer Herrenkochklubs und wo er mit seinen Mannen und seiner Gulaschkanone auftaucht ist es garantiert immer lecker. Manchmal unsichtbar wenn es um den Herrenkochklub geht, manchmal sichtbar wenn die Gulaschkanone zum Einsatz kommt ist natürlich Christina, schließlich muss ja „eine“ den Männern ja sagen was zu tun ist. Auch an sie einen lieben Gruß.

 

Also ich finde das auf jeden Fall ganz toll und dieses farbenfrohe und großformatige Laboebild wird sicherlich noch viele Spaziergänger und Besucher der Baltic Bay erfreuen. Am Donnerstag habe ich schon bei der Montage zugeschaut, die heutigen Bilder sind dann im Regen entstanden, also im Moment sollte man die Regenjacke besser griffbereit haben.

 

So, das war es für diese Woche. Ich werde sicherlich den einen oder anderen aus Laboe noch persönlich auf dem Weinfest sehen, allen anderen in Nah und Fern wünsche ich ein schönes und Erholsames Wochenende mit hoffentlich viel Sonnenschein. Und sollte davon im Süden zu viel sein, schickt es gerne in den Norden, wir würden uns freuen.

 

In diesem Sinne liebe Grüße aus Laboe

Euer Ostsee-Peter


Montag, 08. Juli 2019



Moin Moin aus Laboe, 

 

das graue und nasskalte Wochenende ist vorüber und pünktlich am Montagmorgen lässt sich die Sonne wieder blicken. Für das Weinfest in Laboe war die Wetterlage nun nicht so prickelnd, viel Wind, kalt und immer wieder kleine Regenschauer zwischendurch. Trotzdem waren immer etliche Besucher im Rosengarten, wir im Norden kennen das ja nun mit dem Wetter. Trotzdem macht so eine Open-Air-Veranstaltung bei Sonnenschein natürlich viel mehr Spaß und ich könnte mir vorstellen, auch der Getränkeumsatz steigt gewaltig bei Sonnenschein.

 

Aber auch alle Bands haben dem Sturm getrotzt und als Samstagabend die Band „Valley“ aufspielte wurde kräftig das Tanzbein geschwungen. Die haben zwar nicht gespielt: „das kann doch einen Seemann nicht erschüttern....“, das hat dann erst der Chor der „Ole Schippn“ zum Ausklang des Weinfestes am Sonntagabend gesungen.

 

Aber auch das Duo „Jessen & Melzer“ brachte bekannte Hits großer Bands zu Gehör, da wurden wieder mal alte Erinnerungen an vergangene Zeiten wach. Bei mir ist am vergangenen Wochenende ja die Küche kalt geblieben, neben Currywurst-Pommes-Schranke zwischendurch und einer kleinen Schweinerei vom „Holsteiner“, wo es auch immer äußerst lecker schmeckt, gehört natürlich bei einem Weinfest bei mir auch immer eine Portion frisch zubereiteter Käse-Spätzle mit Röstzwiebeln und Schnittlauch dazu. Das war dann neben dem Shantychor "Ole Schippn" auch für mich am Sonntagabend der krönende kulinarische Abschluss des Weinfestes 2019.

 

Das Fest war wie immer sehr schön mit einem tollen Mix aus Musikprogramm, Kulinarischem und guten Weinen aus verschiedenen Anbaugebieten. Das Petrus nun nicht so gut drauf war können wir natürlich nicht ändern, 12-14 Grad mit kaltem Wind, da war es in den dicken Jacken doch nicht ganz so gemütlich wie bei Sonnenschein und leichtem Outfit. Aber nach dem Weinfest ist vor dem Weinfest, im nächsten Jahr werden wir dann wahrscheinlich alle wieder unter der Hitze ächzen und uns wünschen, es wäre ein paar Grad kälter...... das ist schon eine herrlich verrückte Welt.

 

Am nächsten Wochenende geht es aber gleich weiter am Hafen und im Rosengarten mit dem Handwerkermarkt „Handgemacht“ der am Freitag, dem 12. Juli startet, ich werde am Mittwoch noch einmal darauf hinweisen.

 

Das Dilemma mit der Schließung der Postfiliale ist ja noch nicht ausgestanden, aber es gibt immerhin einen kleinen Lichtblick was die Briefmarken betrifft. Marina Mundt und Lars Riemenschneider werden ab dieser Woche in ihrem „Strandlädchen“ gegenüber vom Thang Long auch Briefmarken zum Verkauf anbieten. Bislang war es verständlicherweise immer so, dass es dort nur Briefmarken gab wenn man auch eine Karte gekauft hat. Aber ein Urlaubsort mit 5.000 Einwohnern in dem man nirgendwo mehr eine Briefmarke bekommt? Das geht gar nicht haben sich die beiden vom „Strandlädchen“ gedacht und daher ein ganz großes Dankeschön an Lars und für Marina einen dicken Knuddler, ihr seid die Besten.

 

Am morgigen Dienstag ist mein Enkel Jannis wieder für ein paar Tage zu Besuch in Laboe, er kommt dann ja immer ganz alleine mit einem ICE aus Hamburg und da ist er dann immer mächtig stolz. Und da in dieser Woche schon wieder einige Pressegesprächen und Veranstaltungen anliegen, muss er natürlich mit, aber das kennt er ja schon vom letzten Jahr. Daher also nicht wundern, wenn der Ostsee-Peter in dieser Woche mit seinem Assistenten unterwegs ist, da haben wir auch schon ein paar spannende Sachen im Terminkalender stehen über die ich dann im Laufe dieser Woche berichten werde.

 

So, das war es für den Montag, ich war übrigens heute mit dicker Regenjacke unterwegs und was soll ich sagen? Sonnenschein und fast 20 Grad nordische Gluthitze in Laboe, boah ey was hab ich geschwitzt.

 

Ich wünsche eine schöne Woche, wir lesen uns dann am Mittwoch wieder. Bis dahin sage ich Tschüss

Euer Ostsee-Peter


Mittwoch, 10. Juli 2019


Moin Moin aus Laboe, 

 

hurra, hurra der Sommer kommt, die Temperaturen steigen langsam wieder. Fröhliche Gesichter machen sich bei den Einheimischen und Urlaubern breit wenn man endlich mal wieder ohne Regenjacke durch Laboe laufen kann.

 

Mein Enkel Jannis ist auch gut angekommen, gestern Abend waren wir schon beim Spieleabend im Vereinsheim der Ole Schippn, heute waren wir zusammen bei dem Pressegespräch mit Wim Westfield und hier erwartet die Besucher ab Freitag, den 12.7.19 eine ganz besonders atemberaubende Fotoausstellung.

 

Der Meeresfotograf Tim Westfield ist seit vielen Jahren weltweit unterwegs um für nautische, naturkundliche oder Foto-Magazine die schönsten Fotos von gewaltigen Wellen, Wassertieren wie Haie, Wale, Krokodile oder Wasserschildkröten einzufangen. Aber auch Models sind auf zahlreichen Fotos von Tim Westfield zu sehen, hier verbinden sich die Schönheit der Meere und die Ästhetik weiblicher Körper in atemberaubender Konfrontation mit der Wildheit der Ozeane.

 

Zu jedem Foto gibt es eine eigene Geschichte, verbinden sich Abenteuer die er zusammen mit seiner Frau und seinem Team überall auf der Welt erlebt.

 

So sehen wir in der Ausstellung im Freya-Frahm-Haus ein sensationelles Foto, auf der ein Model auf ein kubanisches Seekrokodil zu schwimmt, diese Art ist die die gefährlichste und aggressivste Art überhaupt. Ein anderes Foto zeigt ein junges Mädchen, das ohne Atemgerät zu einem 15 Meter langen Walhai taucht. Wenn man nun noch weiß, dass alle Fotos absolut authentisch sind, dann fragt man sich unwillkürlich, wie ist so etwas möglich?

 

Es sind natürlich einige Sicherheitsvorkehrungen notwendig, wie Wim Westfield erklärte. Die Aufnahmen entstanden in einem Offshore-Hochseenationalpark in der Karibik rund um Kuba. Hier leben die Tiere völlig ungestört,  Tauchgänge sind nur 2-mal im Jahr erlaubt für ausgewählte Gruppen erlaubt. Daher verhalten sich die Tiere gegenüber Menschen nicht aggressiv sondern sind eher neugierig. Aber auf dem Foto mit dem Kuba-Krokodil erkennt man auch, dass sowohl das Model seine Arme nach hinten streckt als auch das Krokodil seine Beine nach hinten angewinkelt hat, um friedliche Absichten auszudrücken.

 

Der Walhai ist der größte Hai überhaupt und zugleich auch der größte Fisch der Gegenwart. Er ernährt sich allerdings von Plankton und anderen Kleinstlebewesen, er ist also für Menschen ungefährlich. Trotzdem gelingen Wim Westfield jedes Mal spektakuläre und atemberaubende Aufnahmen, welche die Besucher ab kommenden Freitag im Freya-Frahm-Haus zu sehen bekommen. Ob Monsterwellen vor Hawai, gewaltige Wasserfälle, diese Bilder vergisst man so schnell nicht wieder.

 

Äußerst aufwändig ist dann auch die Herstellung der Fotos. Grundsätzlich sind alle Bilder echt und wurden nicht in irgendeiner Form inhaltlich manipuliert. Diese Fotografien werden dann als fotochemische Bilder hergestellt und nicht im Digitaldruck, wie es heute üblich ist. Danach werden die Fotos nach dem Diasec-Verfahren nach dem Schweizer Chemiker Heinz Sovilla-Brulhart weiterbearbeitet, das bedeutet, das fertige Foto wird zunächst auf ein Alu-Diabond kaschiert und danach wird in einem klinisch sauberen Raum Silikon auf das Bild aufgetragen. Danach wird unter hohem Druck optisch reines Acrylglas auf das Silikon gepresst. Damit erreicht man gleichzeitig einen Schutz vor UV-Strahlen und so kann auch auf jedes Bild eine Garantie von 75 Jahren für unveränderte Farbbrillanz gegeben werden.

 

Jedes Bild wird übrigens nur 6-mal hergestellt und handsigniert, neben den wunderschönen Motiven bedeuten diese Bilder gleichzeitig auch eine Wertanlage.


Die Vernissage ist am Freitag, dem 12. Juli, um 18 Uhr, ansonsten ist die Ausstellung SEA & SIRENS von Wim Westfield vom 12. bis 28. Juli 2019 im Freya-Frahm-Haus in der Strandstraße 15 in Laboe wie folgt geöffnet: montags bis freitags von 13 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.


Ab Freitag startet im Hafen und im Rosengarten wieder der bei Urlaubern, Tagesgästen und Einheimischen so beliebte Kunsthandwerkermarkt „Handgemacht“.


Das Angebot umfasst wieder wie gehabt alles, was man sich von einem hochwertigen Markt erwünscht, vorführende Handwerker/innen wie die Töpferin, der Stiftedrechsler, den Glaskünstlern, sei es das Glasblasen oder auch das Glaswickeln wird vorgeführt, an der großen mobilen Schmiede kann man sich direkt seine Wunschgartenstele zusammenschweißen lassen.


Wer Omas altes Silberbesteck mit dabei hat, bekommt daraus einen Ring, einen Anhänger oder Armreif geklöppelt. Die Kinder sind beim Bernsteinschleifer richtig, die Korbmacherin führt auch ganztägig Ihr bei uns selten gewordenes Handwerk vor. Dazu viele Stände aus dem schmucken und textilen Designbereich, fast alles aus der eigenen Werkstatt und dem eigenen Atelier. Dazu passend Accessoires wie Hüte, Mützen , Taschen und mehr aus Stoff und edlem Leder.Der Gürtelmacher fertigt direkt vor Ort. 


Und es gibt noch viel mehr zu sehen und auch zu verkosten. Die kleine Marktgastronomie lädt zum Verweilen ein und für das kommende Wochenende ist tatsächlich Sonnenschein vorhergesagt. Der Markt hat an allen drei Tagen jeweils von 10-20 Uhr geöffnet. 


Freuen wir uns also schon auf ein tolles Wochenende in Laboe. Ich sage dann mal Tschüss bis zum Freitag.

Euer Ostsee-Peter mit Assistent Jannis 



Freitag, 12. Juli 2019


Moin Moin aus Laboe, 

 

Heute fasse ich mich mal etwas kürzer, denn Enkel Jannis beansprucht natürlich schon seine Zeit und das macht auch ganz viel Spaß einen jungen Assistenten bei allen Veranstaltungen und Pressegesprächen mit dabei zu haben.

 

Der Kunsthandwerkermarkt „Handgemacht“ hat seine Tore geöffnet und nachdem Jannis und ich gestern schon einmal beim Aufbau der rund 75 Stände zugeschaut hatten, haben wir dann heute schon einmal einen kleinen Bummel gemacht. Dann sind wir Männer schon mal gut informiert wenn morgen die Damen aus Buchholz anrücken um a) Jannis wieder abzuholen und b) einen ausgiebigen Bummel über das Marktgelände zu machen.

 

Not macht ja bekanntlich erfinderisch und so wurde der durch den Bau der Skatebahn verschwundene Platz für die Stände weiter ans Wasser verlegt. Was es alles auf dem Markt zu entdecken gibt hatte ich ja schon am Mittwoch geschildert.

 

Dann wollte Jannis nach einem Spaziergang auf dem Fördewanderweg bis zur Munitionspier natürlich auch einmal unbedingt in der Ostsee schwimmen. Wir Männer uns also die Badeklamotten von zu Hause geholt und wie es dann so ist, kaum hatte ich meinen vom Spaziergang müden Körper behutsam auf die Decke gelegt, fing es erst langsam und dann immer doller an zu tröpfeln. Und während Jannis zwar noch eine Weile im Wasser herum getobt ist, war das alles dann aber nicht mehr so der Hit gestern mit dem Schwimmen. Ich bin dann auch so nass geworden ohne ins Wasser zu hüpfen.

 

Das haben wir dann aber heute in der Meerwasserschwimmhalle nachgeholt die übrigens sehr gut besucht war auf Grund des Regenwetters, das auch heute leider streckenweise in Laboe herrschte.

 

Sehr spannend, lustig und übersinnlich ging es übrigens gestern Abend bei den Proben im Lachmöwen-Theater zu. Darüber werde ich dann am Montag in Ruhe berichten, nur so viel sei jetzt schon verraten: Das Stück wird zum ersten Mal völlig anders, als man es bislang von den Lachmöwen gewohnt ist.


Denn ob ein Schutzengel oder die „Goden Geister“ eines bei einem Schiffsunglück zwar verstorbenen, aber wieder auf die Erde zurückgeschicktes Ehepaares auf der Bühne herumwirbeln, das wird schon etwas ungewohnt aber dafür sehr spannend werden.

 

So, das soll es für diese Woche gewesen sein, mein Enkel hat schon wieder Hunger, unglaublich, was der junge Mann da alles so im Laufe eines Tages verdrückt. Davon esse ich die Hälfte und wer von uns beiden hat wohl Übergewicht???

 

Hoffen wir, dass das Wetter zumindest an diesem Wochenende trocken bleibt, das wäre sonst schade für den Handwerkermarkt. Ich sage dann mal Tschüss bis zum Montag

 

Euer Ostsee-Peter


Montag, 15. Juli 2019


Moin Moin aus Laboe, 

 

so, nun hat das normale Leben mich wieder, Enkel Jannis ist wieder zu Hause und am vergangenen Samstag war es dann noch einmal ein ganz toller Tag mit der Familie in Laboe.

 

Eine kleine Geschichte noch von meiner Tochter Jenny, Generation Smartphone. Kurz bevor sie am Samstag in Buchholz los gefahren sind, hatte sie noch auf die Wetter-App geschaut, für Laboe war Regen und kalter Wind angesagt. Also für Jannina Matschhose und dicke Jacke eingepackt, sicherheitshalber für Jannis auch noch eine zusätzliche Schlechtwetter-Ausrüstung und dann kam es ja knüppeldicke in Laboe.

 

Herrlicher Sonnenschein, völlig ungewohnte Hitze nach den grauen Tagen, Jannis hatte ja Badesachen mit und wollte sofort in die Ostsee, große Traurigkeit bei Jannina, denn Mama Jennifer hatte natürlich keine Badesachen eingepackt. Dabei reden wir hier von einem Gewicht von rund 7 Gramm für den Badeanzug, aber das ist eben meine Tochter live. Aber zum Glück gibt es ja in Laboe den Kinderladen „Kunterbunt“ der sogar einen passenden Badeanzug in ihrer Lieblingsfarbe grün am Lager hatte und so war der Tag dann auch gerettet. Was lernen wir daraus – statt auf die App lieber mal in den Himmel gucken und schauen wie das Wetter wirklich ist.....

 

Ansonsten waren die Damen begeistert vom Handwerkermarkt, da ging dann so manches Andenken von Laboe mit nach Buchholz.

 

Sonntagnachmittag hatte in der Musikmuschel die Gruppe „Leisure Time“ aus Hamburg ihren Auftritt und ich muss sagen, die Musik hat mich ja völlig begeistert. Zu hören gab es Country, Folk und Pop, Sängerin Diana sorgte für tolle Stimmung in der Musikmuschel. Aber auch Michi mit Banjo und eigenen Songs die er mit rauer Stimme vortrug oder Daniel waren absolut gut drauf und auch Isabel an den Drums sorgte für einen tollen Rhythmus. Ich wollte da eigentlich nur mal kurz rein hören in meinem kurzärmeligen T-Shirt, war nämlich kühl und windig am Wasser, aber da habe ich dann doch leicht frierend bis zum Schluss durchgehalten.

 

Dann möchte ich wie versprochen einmal von den Proben von dem neuen Stück „Gode Geister“ im Lachmöwen-Theater berichten. Eines gleich einmal vorweg, es ist natürlich eine Komödie, aber eben doch einmal anders als wir das bislang gewohnt sind. Der große Oberbegriff war ja bislang immer „Bauernkomödie“ und ein Schenkelklopfer jagte den nächsten.

 

Das wird diesmal etwas anders sein, statt Bauernschläue haben diesmal höhere Mächte ihre Hand im Spiel, aber lustig wird es natürlich auf jeden Fall.

Und das fängt damit an, dass der sehr erfolgreiche Krimiautor Jakob Kehlmann (Jan Steffen) und seine Frau Susi (Doro Slenczek) bei einem Schiffsunglück ums Leben kommen, allerdings wird ihnen an der Himmelspforte der Zutritt verwehrt, als sich der erfolgreiche Autor als Atheist zu erkennen gibt.

 

Daher werden die beiden wieder auf die Erde zurück geschickt, wo sie als Geister wieder in ihr altes Anwesen einziehen und so allerlei Schabernack treiben, wenn der Makler Markus Weber (Matthias Dehn bzw. Sebastian Fey) das Haus an potentielle Käufer veräußern will. Denn auch Geister möchten lieber unter sich bleiben statt mit fremden Menschen zusammen in ihrem ehemaligen Haus zu wohnen.

 

Das ändert sich erst, als der bislang erfolglose Autor Simon Willis (Christian Becker) mit seiner schwangeren Ehefrau Filicitas (Lea Gacken/Carmen Kramp) in das Haus einziehen. Denn schließlich war Simon ein großer Fan des verstorbenen Krimi-Autors Jakob Kehlmann.

 

Allerdings wird das Geld knapp, den der junge Simon leidet unter einer Schreibblockade, ihm will einfach kein passender Text für sein Buch einfallen und werden aus kleineren Streitereien des jungen Paares immer heftigere Wortgefechte.

 

Daher bittet Felicitas ihren Schutzengel um Hilfe (Ilse Hoppe/Ilka Schadebrodt) doch bevor der zum Einsatz kommt, taucht erst einmal Felicitas Mutter auf (Marita Voß/Heike Petersen) um alles wieder ins rechte Lot zu bringen was natürlich misslingt. Denn Schwiegermutter Martha Brodersen überfällt ganz plötzlich ein gewaltiges Liebesbedürfnis zu dem Makler mit dem sie sich Sekunden später auf dem Teppich wälzt. Also da können ja nur „Gode Geister“ ihre Hände im Spiel haben.

 

Auch die Geburt des ersten Kindes läuft nicht ganz ohne Probleme ab, da die „Goden Geister“ das junge Paar aber in ihr Herz geschlossen haben, sind sie immer als rettende Engel zur Stelle wenn mal wieder alles drunter und drüber geht. Aber es gibt natürlich ein Happy End.

 

Für die Regisseurin Birgit Bockmann und auch für die Schauspieler bedeutet dieses Stück schon eine echte Herausforderung. Denn es agieren ja zwei Paare gleichzeitig auf der Bühne, ein sichtbares und ein unsichtbares. Zwischendrin dann auch noch ein Schutzengel.

 

Also ich bin ja völlig gespannt, wie das Stück als Ganzes wirken wird. Ich habe gerade einmal geschaut, für die Premiere sind noch ein paar Restkarten vorhanden, am besten sofort online bei den Lachmöwen bestellen, das geht auch gleich HIER

 

So, dann habe ich noch ein paar Ankündigen für die erste Hälfte dieser Woche. Am Dienstagabend ist um 21:00 Uhr im Kurpark wieder das Wanderkino „Laster der Nacht“ in Aktion. Ich habe das ja schon zweimal miterlebt und muss sagen, ganz große Klasse. Open Air-Kino in der romantischen Kulisse des Laboer Kurparks. Und wie immer werden auch diesmal wieder Stummfilmklassiker gezeigt, vorgesehen sind:

 

Der Ladenaufseher (1916) - Charlie Chaplin
Polizeibericht Überfall (1928) - Arno Metzner
Regen (1929) - Joris Ivens
Nachbarschaft im Klinsch (1920) - Buster Keaton...

 

Die Filme werden von Stefan Rank am Piano und Gunthard Stephan an der Violine musikalisch begleitet. Der Eintritt ist frei. Hauptsache es regnet nicht, eine warme Jacke kann sich ja jeder anziehen. Freuen wir uns also auf einen fröhlichen Stummfilmabend im Kurpark.

 

Am Mittwoch geht es gleich weiter im Kurpark, denn er Verein "Freunde des Kurparks Laboe" veranstaltet am 17. Juli 2019 um 15.00 Uhr ein Kräuter Event im Kurpark. Jeder kann Kräuter pflücken und probieren und man erfährt auch allerlei Wissenswertes über den Einsatz und die Verwendung der Kräuter. Wer also seine Kochkünste mit ganz frischen Kräutern aus dem Kurpark erweitern möchte ist ganz herzlich eingeladen.

 

Bevor am letzten Juli-Wochenende wieder los geht mit dem „Tag der Seenotretter“ der in diesem Jahr sogar 2 Tage dauern wird, gibt es zunächst einmal am kommenden Mittwoch den Seenotretter-Aktionstag ab 12:00 Uhr im Hafen von Laboe vor dem Info-Zentrum mit Open Ship, einigen kleinen Rettungsübungen und Begrüßungsfahrten für Neuförderer.

 

Für den „Tag der Seenotretter“ am letzten Juli-Wochenende werde ich noch einmal gesondert berichten, denn am Samstag den 27. Juli wird zusätzlich noch das 125-jährige Bestehen der Rettungsstation in Laboe gefeiert. Zwei tolle Tage also und da wird es dann auch noch eine fröhliche und spannende Überraschung am Sonntag geben. Ich war heute schon mal an Bord des Seenotkreuzers BERLIN um mir mal anzusehen, was zusätzlich von der Crew der BERLIN geplant ist, aber gar nicht im Programm steht. Das wird niedlich und spannend, dazu dann am Mittwoch mehr.

 

So, das war es für den Start in die neue Woche. Wenn ich so aus dem Fenster schaue.... also es ist trocken draußen, aber kein Vergleich zum Sommer im letzten Jahr.

 

In diesem Sinne noch eine schöne Zeit und liebe Grüße aus Laboe

Euer Ostsee-Peter


Mittwoch, 17. Juli 2019


Moin Moin aus Laboe, 

 

ein spannender, interessanter, lustiger und unterhaltsamer Dienstag in Laboe liegt hinter mir und daran möchte ich natürlich meine Leserinnen und Leser gerne teilhaben lassen.

 

Und da geht es zunächst einmal um den „Tag der Seenotretter“ am Sonntag, den 28. Juli und dem zusätzlichen Tag am Samstag, den 27. Juli anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Rettungsstation in Laboe.

 

125 Jahre Seenotretter in Laboe, das ist ja wirklich ein Grund zum Feiern. Wie kam es zu der Gründung, was ist in den letzten 125 Jahren alles passiert in Laboe, welche Menschen, Boote und Schiffe, welche Ausrüstung, ja welche technischen Veränderungen gab es im Laufe von über einem Jahrhundert in unserem Ort bei den Seenotrettern?

 

Damit das alles nicht in Vergessenheit gerät sondern ganz lebendig in Erinnerung bleibt, hat der 1. Vormann der Station Laboe, Michael Müller, zusammen mit Seenotretter Dirk Göttsch eine sehr schöne und reichlich bebilderte Chronik herausgebracht, in der viele noch teils unveröffentlichte Bilder zu sehen sind, die viele Laboer Bürger für diese Chronik zur Verfügung gestellt haben. Spannende Berichte gibt es dann auch über die spektakulärsten Rettungs-Einsätze der Station Laboe und alle Boote und Schiffe werden mit allen technischen Einzelheiten detailliert vorgestellt.

 

Man spürt es sofort, wenn man die über 100-seitige Chronik im DIN A5 Format in den Händen hält, da steckt ganz viel Arbeit drin, aber es kommt eben auch sehr gut zum Ausdruck, was die Seenotretter/-innen antreibt, ihr eigenes Leben auf´s Spiel zu setzen um das Leben anderer in Seenot geratener Menschen zu retten. Und so ist eine hochinteressante und sehr schöne Chronik entstanden, die ich allen Menschen wärmstens empfehlen kann, die sich für „unsere“ Seenotretter in Laboe interessieren.

 

Gedruckt und finanziert wurde die Chronik vom Maximilian-Verlag in Hamburg, erhältlich ist die Chronik zum Preis von 10 € ab 27. Juli im Info-Zentrum der DGzRS am Hafen, der Erlös kommt zu 100% der Arbeit der Seenotretter zugute.

 

Aber das ist ja noch lange nicht alles, was die Zuschauer anlässlich des Jubiläums erwartet. Denn da gibt es am Sonntag, den 18. Juli so gegen 15:00 Uhr noch einen Programmpunkt, der gar nicht im Programm steht, aber sozusagen als Überraschung den Zuschauern ganz viel Spaß und Rennfieber bereiten wird.

 

Und das verdanken die Zuschauer dem Seenotretter Henry Hildebrandt vom Seenotkreuzer Berlin. Seit 3 Jahren umtreibt ihn schon die Idee, so etwas auf die Beine zu stellen wie das Tigerenten-Rennen für einen guten Zweck auf der Fulda oder das Entenrennen vom Lion´s Club in Kiel.

 

Doch was passt da am besten zu Laboe? Natürlich ein Schwan, denn das ist schließlich das Wappentier von Laboe. Allerdings gestaltete sich die Beschaffung eines Schwanes der sozusagen hochseetauglich sein muss und daher kein „Quietscheschwan“ mit Öffnung sein durfte, als gar nicht so einfach.

 

Eine Rennstrecke im Hafen musste geplant werden, doch wie machen? Der Hafen müsste ja für eine gewisse Zeit gesperrt werden, damit ein- und ausfahrende Boote nicht den Rennablauf behindern. Fragen über Fragen, die Henry Hildebrandt und die Crew des Seenotkreuzers gemeinsam klären mussten. Aber nun ist tatsächlich alles geklärt und geregelt dank der Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Laboe und Hafenmeister Ole Kähler. Und am Dienstagabend war dann die Generalprobe am Hafen.

 

Wie funktioniert das Ganze aber nun in der Praxis? Also, insgesamt gehen am 28. Juli 500 Schwäne im Laboer Hafen an den Start. Jeder Schwan hat eine Nummer auf dem Rücken (und wasserfest am Rumpf) und für 5 € pro Schwan kann man nun „seinen“ Schwan an den Start schicken. Und auch wenn man nicht zu den Gewinnern zählt, den kleinen Schwan darf man auf jeden Fall behalten.

 

Zunächst einmal begibt man sich ab sofort zum Hafenbistro „Bei Britt“ an der Börn, (für die Laboer ist es einfach Britts Bude) und lässt sich eine Teilnehmerkarte aushändigen. Noch kann man sich eine Nummer aussuchen, ich habe natürlich auch sofort auf einen Schwan gewettet und mein weißer Turbo-Rennschwan hat die Nummer 29 nach meinem Geburtstag. Die ersten 20 Schwäne im Ziel erhalten einen Preis und da ist dann sicherlich auch eine Fahrt auf dem Seenotkeuzer BERLIN mit dabei. Habe ich Micha nun gar nicht gefragt, aber der macht das schon.....

 

Die Generalprobe gestern Abend im Hafenbecken verlief problemlos, aber es ist eben doch eine Menge Arbeit notwendig. Die Feuerwehr lieferte die Ölsperren die die Rennstrecke abteilen und die dann von dem Tochterboot Steppke in Position gebracht werden mussten. Für Seenotretter und Feuerwehr war das also eine durchaus ernste Übung. Erkenntnis: Wo Öl am Ausbreiten gehindert wird, bleiben auch die Schwäne auf Kurs.

 

Nun könnte ja aber auch der seltene Fall eintreten, dass es an dem Sonntag völlig windstill ist und die Schwäne träge vor sich hin dümpeln würden, was dann? Auch der Fall ist nach natürlich eingeplant, dann bringt sich Tochterboot Steppke in Position, lässt einmal den Motor aufheulen und die Schraube sorgt dann für Vortrieb bei den Schwänen.

 

Also ich stelle mir das richtig lustig vor, wenn die Zuschauer dann „ihre“ Schwäne anfeuern, auch wenn es vielleicht etwas schwierig ist, seinen Schwan unter den 499 anderen weißen Schwänen genau zu verfolgen. Aber auch am Dienstagabend gab es einige Ausreißer vom Feld und der Sieger war ganz klar, obwohl er kurz vor dem Ziel noch etwas durch das im Wasser schwimmende Seegras aus der Spur kam. Hochspannung ist also garantiert bis zum letzten Meter im Gewerbehafen.

 

Freuen wir uns also auf ein lustiges Rennen. Und was sonst noch an den beiden Seenotrettertagen geboten wird werde ich dann noch im Laufe der nächsten Woche ankündigen. Jetzt ist erst einmal wichtig, sich schnell eine Teilnahmekarte für einen Schwan an Britts Bude zu sichern, Dabeisein ist alles, Spaß und Spannung gibt es kostenlos.

 

Das nächste Highlight des Tages war dann am Dienstag das Wanderkino „Laster der Nacht“ im Kurpark. Ich hab mich extra beeilt, um von den Seenotrettern noch pünktlich um 21:00 Uhr im Kurpark zu sein und dann passierte.... erst mal nichts. Irgendwann so gegen 21:20 Uhr wurde es unruhig unter den Zuschauern und Tobias Rank erklärte dann, es sei noch zu hell, die anwesenden Zuschauer möchten doch noch etwas durch den Park spazieren gehen oder sich an einem Kiosk noch etwas zu essen und trinken besorgen. Das kam nicht unbedingt so gut an beim Publikum, einige Zuschauer sind dann auch gegangen und nicht zurück gekehrt.

 

Als der Filmabend dann gegen 22:00 Uhr mit dem Charly Chaplin Film „Der Ladenaufseher“ startete war es immer noch sehr hell, aber danach wurde es dann doch schnell dunkel und die Zuschauer erlebten dann einen unterhaltsamen Stummfilmabend, der sehr schön von Tobias Rank am Klavier und Gunthard Stephan an der Geige begleitet wurde.

 

So, das war es für den Mittwoch, wir lesen uns am Freitag wieder, bis dahin sage ich Tschüss

 

Euer Ostsee-Peter


Nachtrag 19:45 Uhr


Nun hatte ich die News von heute gerade online und saß gemütlich auf dem Balkon, als noch ein Einsatz der Feuerwehr am Probsteier Platz hinzu kam. Keine Übung, Alarmausgangslage war ein piepender Rauchmelder in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, also eigentlich ein Routinefall für die Frauen und Männer der Feuerwehr.


Zum Glück hatte ein junges Paar das gehört und dann geklingelt, laut geklopft und gerufen, ob jemand in der Wohnung wäre. Das lockte andere Nachbarn auf den Plan die sich dann beschwerten, was das da für ein Krach und Lärm auf den Flur wäre. Unglaublich so etwas. Daraufhin haben die jungen Leute das einzig richtige gemacht und die Feuerwehr gerufen.


Die hat zunächst einmal geprüft, ob irgendwo eine Rauchentwicklung zu sehen ist, dazu wurde auch die Drehleiter angefordert, um die Wohnung von außen zu begutachten. Rauchentwicklung konnte aber nicht festgestellt werden. Daraufhin wurde der Hausmeister angerufen um die Wohnungstür zu öffnen, er konnte aber gerade nicht, er wäre mit dem Fahrrad unterwegs, so seine Aussage. Zweites Mal Kopfschütteln.


Also musste die Feuerwehr nach Anforderung der Polizei das Schloss selber öffnen, es hätte sich ja eine hilflose Person in der Wohnung befinden können. Auch sämtliche Schläuche wurden sicherheitshalber in den 2. Stock verlegt. In der Wohnung fand die Feuerwehr dann aber nur einen piependen Feuermelder vor der auf dem Tisch lag. Damit also Einsatz zum Glück ohne Personenschäden beendet.


Was zurück bleibt ist das negative Gefühl, wie gleichgültig doch leider einige Leute gegenüber ihren Mitmenschen geworden sind und sich auch noch beschweren, wenn andere versuchen zu helfen. Der Laboer Freiwilligen Feuerwehr ein ganz großes Dankeschön, denn sie waren nur wenige Minuten nach dem Alarm vor Ort.


Und wer heute Abend noch durch den Hafen schlendert, kann noch einen Blick auf den 23 Meter langen Seenotkreuzer Theo Fischer von der Station Darßer Ort in der Nähe von Warnemünde werfen.


Freitag, 19. Juli 2019


Moin Moin aus Laboe, 

 

langsam wird es wärmer hier bei uns im Norden, auch wenn die Sonne sich nicht immer blicken lässt. Aber 23 Grad ohne Sonnenschein wie am heutigen Freitag sind ja auch schon mal was.

 

Wie wir am Bild des Tages sehen, geht es bald wieder los mit den Probsteier Korntagen. 19 Orte sind in diesem Jahr wieder mit dabei und wenn der Startschuss am 27. Juli in Lutterbek fällt, werden nun mittlerweile schon die 20. Probsteier Korntage eröffnet.

 

Auch Laboe ist in diesem Jahr wieder mit dabei, nach der wunderschönen Mühle im vergangenen Jahr haben sich die Strohkünstler/-innen in diesem Jahr einmal an einen großen, rot-weißen Leuchtturm gewagt der wieder gegenüber vom Parkplatz Ehrenmal steht. Vorbild ist der Kieler Leuchtturm, den man von der Stelle aus bei klarer Sicht auch vor der Einfahrt zur Kieler Förde sehen kann. Und noch etwas Besonderes bietet der Laboer Leuchtturm. Einen kleinen, orangen Kasten und wer da auf den Knopf drückt hört das Laboe-Lied „Lieber kleiner Steuermann“.

 

Das Lustige in diesem Jahr ist nun, dass ja die Planung der Strohfiguren in den einzelnen Orten immer streng geheim ist, sich aber nun bei Aufbau der Figuren herausgestellt hat, dass die Strohfigurenbauer im Nachbarort Stein ebenfalls einen Leuchtturm gebaut haben, und zwar in blau-weiß.

 

Selbstverständlich ist der Laboer Leuchtturm.... aber das entscheiden letztendlich bis zum 25. August die Besucher der 19 Figuren. Aber es gibt natürlich auch noch ganz viele andere Motive wie z.B. Fred Feuerstein in Lutterbek, Mogli, Balu der Bär und die Schlange Kha in Wendtorf, Stonhenge aus Stroh gibt es in Fiefbergen und in Krummbek steht ein 11 Meter langes U-Boot das sogar begehbar ist. Und und und.. es sind also wieder ganz tolle Strohfiguren in diesem Jahr dabei, die entweder mit dem eigenen Auto, per Fahrrad-Rundtour (57 km) oder mit Ruser-Reisen aus Schönberg abgefahren werden können. Weitere Einzelheiten zu den diesjährigen Strohfiguren gibt es HIER

  

Als ich dort an dem großen Parkplatz dann meine Bilder gemacht hatte ist mir nun endlich auch mal das neue Outfit des ehemaligen Fördegrills aufgefallen. Der wurde 2018 von Lars Riemenschneider an Stefanie Kadau übergeben. Steffi hat eine Menge gemacht und umgebaut und nun ist aus dem Fördegrill eine Haltestelle geworden, genauer gesagt „Steffi´s Haltestelle“.

 

Eigentlich bin ich auf dem Parkplatz nur wenn Freunde von mir aus Buchholz einmal im Jahr dort mit ihrem Wohnmobil übernachten, aber dann gibt es auch immer den legendär leckeren Backfisch bei Steffi. Nach wie vor gibt es bei Steffi natürlich alles für einen schönen Tag am Strand oder die Reise, auch die anderen Fischbrötchen, Currywurst, Pommes usw. sind immer lecker und werden frisch zubereitet.

Wenn da natürlich ein paar Busse gleichzeitig eintreffen „brummt“ es natürlich bei Steffi, aber sie und ihr Team bekommen das immer prima geregelt. Wer also mal am großen Ehrenmal-Parkplatz ist der sollte da mal Steffis Backfisch probieren, das lohnt sich.

 

Am Samstag startet ja um 20:00 Uhr die Premiere im Lachmöwen-Theater für das neue Stück „Gode Geister“. Ich habe gerade einmal nachgeschaut, Stand Freitag, 16:00 Uhr sind noch 10 Plätze für die Premiere frei und die ist natürlich immer besonders interessant, kann man doch im Anschluss an das Theaterstück einmal ganz ungezwungen bei einem Glas Sekt mit den Schauspielern schnacken.

 

Ansonsten sind keine großen Veranstaltungen geplant an diesem Wochenende, wer noch nicht da war, dem empfehle ich auf jeden Fall, sich einmal die Foto-Ausstellung „Sea & Sirens“ im Freya Frahm Haus anzuschauen. Fantastische Meeres- und Unterwasseraufnahmen von Wim Westfield erwarten dort die Besucher.

 

Dann noch einen kleinen Hinweis in eigener Sache. Der neue Historische Kalender 2020 mit alten Aufnahmen aus Laboe ist ab sofort in der Elatus-Buchhandlung erhältlich. Ich hoffe, ich konnte auch in diesem Jahr wieder einen kleinen und interessanten Querschnitt aus dem Laboe der vergangenen Tage zusammenstellen um den Laboern und allen Laboe-interessierten Menschen wieder eine kleine Freude zu bereiten.

 

So, das war es für diese Woche. Allen Urlaubern, die am Samstag anreisen wünsche ich eine angenehme Anreise und einen schönen Aufenthalt, allen anderen die leider schon wieder abreisen müssen eine stressfreie Rückfahrt.

 

Wir lesen uns am Montag wieder, bis dahin sage ich Tschüss

Euer Ostsee-Peter



 Montag, 22. Juli 2019

 

Moin Moin aus Laboe, 

 

schon wieder ein Wochenende vorbei dass uns sehr wechselhaftes Wetter brachte. Eigentlich wollte ich vor der Premiere im Lachmöwen-Theater noch einen Blick auf den Mitternachtsflohmarkt auf der Promenade werfen, aber da die Anreise wegen starken Regens mit dem Auto erfolgte, hatte sich das dann auch erledigt.

 

Dafür gab es dann aber einen wunderschönen Abend im Lachmöwen-Theater. Ein Stück, so anders als man es bislang gewohnt war von den Lachmöwen. Wobei sich auch diesmal die Zuschauer vor Lachen gekrümmt haben in den Sesseln war es diesmal keine leichte Kost, sondern die Zuschauer mussten schon lernen, zwischen Geisterwelt und Realität umzuschalten.

 

Die Proben hatten mich ja etwas verwirrt über den Spielablauf auf der Bühne zurück gelassen, umso erstaunter war ich, wie nahtlos sich das jetzt alles im Stück ineinander fügte. Was sich in der Theorie sehr kompliziert anhörte mit realen Menschen, Geistern und einem Schutzengel die ja eigentlich alle gar nicht sichtbar sind, haben die Schauspieler/-innen ganz wunderbar umgesetzt.

 

Und so kamen die Sorgen und Nöte des werdenden Elternpaares (gespielt von Carmen Kramp und Christian Becker) und des bislang erfolglosen Schriftstellers sehr real an beim Publikum. Im Dauereinsatz waren die „Goden Geister“ Doro Slenczek und Jan Steffen die statt allerei Schabernack in ihrem ehemaligen Haus zu treiben, nun alles in ihre Geisterhände nehmen mussten, um alles in die richtige Bahnen zu lenken.

 

Ganz lustig auch Ilse Hoppe als Schutzengel, denn genau so stellt man sich einen Schutzengel nun eben nicht vor, ihr himmlisches Smartphone schickte sie von einem Einsatz zum nächsten, denn auch bei den Schutzengeln herrscht Personalnot. Und dann waren da noch der Makler (Sebastian Fey) und die verwitwete Schwiegermutter (Heike Petersen). Für Heike Petersen war es der erste Auftritt bei den Lachmöwen und sie hat das ganz hervorragend gemeistert. Solche wilden Liebesszenen muss man erst einmal hinbekommen......

 

Es war wieder ein fröhlicher und unterhaltsamer Abend, der mir sehr gut gefallen hat und den ich unbedingt weiterempfehlen möchte. Niederdeutsches Theater zwar auf platt aber eben nicht platt, das war eine ganz neuartige aber sehr gute Mischung.

 

Nach der Premiere wurde dann noch ausgiebig gefeiert mit den Schauspielern, an dieser Stelle auch mal ein großes Dankeschön an das tolle Service-Team, da klappt wirklich alles, ganz super.

 

Und noch eine kleine Begebenheit am Rande. Grundsätzlich lädt das Lachmöwen-Theater ja zu den Premieren immer den oder die amtierende Bürgermeister/-in ein. Gekommen ist die letzten Jahre niemand. Aber in diesem Jahr war unser neuer Bürgermeister Heiko Voß mit seiner Lebensgefährtin bei der Premiere mit dabei, das war so außergewöhnlich, dass sogar Teddy Laukat vom Vorstand der Lachmöwen das am Anfang des Stückes noch einmal ausdrücklich erwähnte. Ich denke mal, auch die Lachmöwen haben sich über den Besuch und das Interesse gefreut.

 

Was gab es sonst noch in Laboe? Sehr erfolgreich war am Sonntag der Auftritt in der Musikmuschel vom Shantychor „Paloma“. Ich konnte erst zum Schluss noch ein paar schwungvolle Lieder hören, aber ich habe dann noch mit einigen Zuschauern geschnackt, alle waren restlos begeistert, weil auch das Publikum immer mit eingebunden wurde. Fazit: Der Shantychor „Paloma“ soll auf jeden Fall noch einmal auftreten, denn gerade für unsere Urlauber ist das ja die Musik des Nordens die von weiten Reisen, Wind und Meer erzählt.

 

Hinweisen möchte ich noch auf eine Veranstaltung am kommenden Mittwoch um 20:00 Uhr in der Anker-Gottes-Kirche. Denn dort findet ein Orgelkonzert der ganz besonderen Art statt. Auf dem Programm steht „Der Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saëns. Eigentlich ist dieses Werk für Kammerorchester und Klavier komponiert, aber Andreas Maurer-Büntjen lässt dieses Werk auf der Königin der Instrumente erklingen. Laboes Kantor Eckhard Broxtermann führt mit Texten von Roger Willemsen durch das Konzert. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

 

Am kommenden Wochenende ist ja der „Tag der Seenotretter“ in diesem Fall sind es ja gleich zwei Tage wegen der 125-Jahrfeier der Rettungsstation Laboe. Und da ist neben den vielen Vorführungen und Ständen natürlich das „Schwanen-Rennen“ in aller Munde hier im Ort.

 

Nun hab ich mich da noch mal schlau gemacht wegen der Gewinne. Wie vermutet und nun bestätigt können einige Gewinner der weißen Siegerschwäne auch mal eine Runde auf dem Seenotkreuzer BERLIN drehen und wenn Vormann Michael Müller da mal beim Kieler Leuchtturm die Schubhebel nach vorne drückt und die knapp 4.000 PS zum Leben erwachen, geht da die Post ab auf See. 24 Knoten = 44 km/h auf dem Wasser auf einem Seenotkreuzer, das macht unheimlich Spaß und ist immer wieder ein beeindruckendes Erlebnis. Alleine dafür lohnt es sich schon, einen oder mehrere Schwäne ins Rennen zu schicken. Aber der erste Preis ist ja noch schöner. Auch der hat mit einem Schiff zu tun, das ist allerdings geringfügig größer als der Seenotkreuzer.

 

Der erste Preis ist nämlich ein Gutschein im Wert von 300 € für eine Reise mit der Color-Line nach Oslo. Diese Auskunft von der Besatzung der BERLIN hatte jetzt zur Folge, dass ich mir heute noch einmal „Bei Britt“ ein paar Rennschwan-Nummern besorgt habe bevor die alle weg sind. Auch wenn die Reederei Color-Line für ihre Club-Mitglieder ja einmal im Jahr diese Reisen zum Schmunzelpreis anbietet die ich ja auch immer nutze, aber soooo günstig kommt man da dann doch nicht hin. Nun muss also nur noch der „richtige“ Schwan als erster die Ziellinie überqueren. Aber da bin ich guter Hoffnung und falls nicht, tue ich was Gutes für die Seenotretter, das ist auch ein schönes Gefühl.

 

So, das war es für den Montag. Am heutigen Montag herrschte zwar Dauerregen mit kleinsten Unterbrechungen aber ab Dienstag soll der Sommer Einzug halten in Laboe – sagt der Wetterbericht, nicht ich – lassen wir uns überraschen.

 

In diesem Sinne wünsche ich eine sonnige Woche und sage Tschüss bis zum Mittwoch.

 

Euer Ostsee-Peter


Mittwoch, 24. Juli 2019

 

Moin Moin aus Laboe, 

 

Sommer in Laboe – nun geht das aber los!! Sonne, Strand, blaue Ostsee, dazu ein kleiner quirliger Urlaubsort wie Laboe, das Leben ist einfach schön.

 

Heute möchte ich einmal von Imker Manfred Lockhoff berichten den ich gestern im Kurpark bei seinen Bienenvölkern getroffen habe. Und da ich persönlich bis gestern gar nicht so richtig wusste wie das denn nun in der Praxis aussieht bis der Honig im Glas im Regal eines Supermarktes steht.

 

1996 war es, als Manfred Lockhoff in NRW mit seinem Hobby als Imker startete, damals besaß er 15 Bienenvölker. Als dann 2005 der Umzug nach Laboe bevorstand, musste er seinen Bienenvölker verkaufen, 2014 ging es dann wieder los in Laboe. Momentan besitzt er 9 Völker und wenn man überlegt, dass zu einem Bienenvolk immer eine Königin, zwischen 40.000 und 60.000 Arbeiter-Bienen. Und dann gehören noch bis zu 1000 Drohnen dazu, deren einzige Lebensaufgabe darin besteht, die junge Königin zu begatten. Hört sich erst mal gut an, aber nach der nur einmaligen Begattung stirbt die Drohne. Also doch nicht so gut.

 

Man kann sich aber vorstellen, wie es summt und brummt im Kurpark. Die Freunde des Kurparks haben ja neben dem Teich eine extra Blumenwiese angepflanzt in der sich nicht nur Bienen sondern auch Schmetterline wohlfühlen.

 

Aber die Bienenvölker stehen nicht nur in Laboe, sondern auch z.B. in Schwartbuck bei einem Bio-Bauern. Was Manfred Lockhoff sehr freut wenn er durch die Probstei fährt – immer mehr Landwirte gehen dazu über, neben ihren Feldern auch eine Schneise zu ziehen in der sie Wildpflanzen für die Bienen aussähen.

 

Angst braucht man vor Bienen übrigens nicht zu haben, sie stechen niemals vorsätzlich sondern versuchen eher zu fliehen. Aber wenn sie sich z.B. einmal in den Haaren eines Menschen verfangen, kommen sie schon mal in Panik und stechen zu. Auch die Fluglöcher werden immer bewacht, wer sich ihnen nähert muss damit rechnen, gestochen zu werden.  Aber ansonsten sind es friedliche Insekten und so habe ich mich dann auch mal mutig an die Bienenstöcke gewagt und dem Gewimmel zugeschaut. Das ist schon beeindruckend, wie die Honigwaben gefüllt werden.

 

Manfred Lockhoff ist gerade dabei, seine Bienenvölker zu vergrößern, denn auch der REWE-Markt in Laboe möchte in Zukunft diesen regionalen Honig mit ins Programm aufnehmen. Im Moment gibt es den Honig im „Zentrum Laboe“ (ehemals Post) und in der „Kaffeeküste“ in der Parkstraße.

 

Und eines weiß ich jetzt auch aus eigener Erfahrung, Honig von dem man genau weiß wo die Bienen ihn gesammelt haben, schmeckt eben wesentlich besser, als wenn Honig aus EU- und Nicht-EU Staaten in einem Glas zusammengemixt wird. Außerdem wird der Honig von Manfred Lockhoff klatgeschleudert, so bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten. Ich wünsche Manfred Lockhoff weiterhin ganz viel Erfolg und fleißige Bienen.

 

Dann muss ich ja  noch einmal kurz etwas zu dem Schwanen-Rennen der Seenotretter am kommenden Sonntag erzählen. Da hatte ich gestern noch mit Britt von „Britt´s Büdchen“ unterhalten und da kam es dann ganz bescheiden raus, dass sie diejenige ist, die den Color-Line Gutschein gesponsert hat. Zusammen mit ihren Gästen und aus dem Verkauf von Büchern aus der kleinen Bücherkiste, die vor Britt´s Bude steht. Also das finde ich ja nun ganz toll, vielen Dank liebe Britta.

 

Wer also noch am Sonntag einen Schwan ins Rennen schicken möchte, mit 5 € pro Schwan ist man dabei. Und bevor ich es vergesse - bei Britt gibt es natürlich nicht nur Schwan-Karten, sondern alles was das Herz begehrt. Von belegten oder frischen Brötchen zum Frühstück über leckere Sachen ab 15:00 Uhr und natürlich auch alles gegen den Durst und und und. Britt hat da sozusagen einen Supermarkt auf kleinstem Raum, manchmal sogar mit Live-Musik. Einfach mal vorbeischauen, Britt ist nämlich nicht nur eine ganz nette Deern, sie hat auch stets für ihre Kunden ein offenes Ohr.

 

Im Fotoalbum sehen wir dann heute einmal einen Sonnenuntergang, den ich gestern Abend von einem Balkon im Strandhotel aufgenommen habe. Auch sehr schön muss ich sagen. Es ist zwar der gleiche wunderschöne Sonnenuntergang wie jeden Abend, aber eben aus einer anderen Perspektive.

 

Am Donnerstagabend startet um 19:30 Uhr im Rahmen des Sommerprogramms der Urlaubskirche ein Abendabenteuer für die ganze Familie. Und in diesem Falle werden sogar Smartphones eine Rolle spielen. Es geht nämlich um eine Erkundungstour durch den Kurpark - digital und real. Neugierig geworden? Dann auf zum Treffpunkt am Urlaubskirchencafé an der Schwimmhalle

 

So, das für den Mittwoch. Das schöne Wetter lockt an den Strand. Ich wünsche allen Urlaubern viel Spaß, allen die arbeiten müssen einen kühlen Kopf und sage Tschüss bis zum Freitag.

 

Euer Ostsee-Peter

 

Freitag, 26. Juli 2019


Moin Moin aus Laboe, 

 

nach wie vor ein Traumwetter in Laboe, das ist ja im Moment Urlaub pur. Die Temperaturen kreisen knapp um 30 Grad, die Wassertemperatur liegt bei 19 Grad. Der Strand ist gut gefüllt mit vielen fröhlichen Urlaubern, es herrscht einfach ein schönes Sommer-Feeling.

 

Die Seenotretter haben heute mit dem Aufbau der ersten Stände für den „Tag der Seenotretter“ begonnen, der ja in diesem Jahr wegen der 125-Jahr-Feier gleich an zwei Tagen gefeiert wird. Als erstes stand natürlich der Getränkewagen, ganz wichtig bei diesen Temperaturen. Ich füge das Programm heute noch einmal mit ins Album. Immer wieder interessant sind die Rettungsvorführungen wobei da der Höhepunkt am Sonntag ist, wenn der Seenotkreuzer BERLIN ausläuft um zusammen mit einem  SAR Hubschrauber Rettungsübungen vor Laboe zeigt.

 

Aber  auch viele Stände sorgen für Abwechslung beim Bummel durch den Hafen. Kulinarisch können sich die Besucher schon einmal auf Grillwurst, Steak und Pommes freuen und auch „Aulys Gulaschkanone“ vom Laboer Herrenkochklub ist wieder im Einsatz. Dann gibt es natürlich auch Kaffee und Kuchen, Crêpes und Softeis, den Anti-Durstwagen hatte ich ja schon erwähnt.

 

Dann können die Besucher einmal sehen, dass es nicht nur in Hamburg sondern auch an diesem Wochenende in Laboe eine Reeperbahn geben wird. Ein Marine Maler ist live vor Ort und auch maritime Kisten kann man erwerben. Und auch die Modellbauer werden sicherlich wieder etliche Menschen anlocken. Und wessen Schwan am Tag der Seenotretter etwas lahmt hat vielleicht Glück bei der großen Tombola. Für Musik und gute Laune sorgen Irish-Folk Sänger Mick Finnigan, das Duo „Havariegefahr“ – da werden Lapa & Loma aber gut schwitzen in ihrem gelben Ölzeug und auch der Shantychor der Ole Schippn ist mit dabei.

 

Freuen wir uns also auf ein spannendes und unterhaltsames Wochenende mit den Seenotrettern.

 

Der Neubau in der Friedrichstraße neben „Haus Erholung“ ist mittlerweile auch gestartet, das Erdgeschoss steht und daher habe ich mir heute die Betonpumpe die ich sonst immer nur von meinem Balkon aus sehe, auch mal von unten angeguckt. Also ich bin da nicht unter den LKW gekrochen, sondern ich wohne ja im Oberdorf, also ist das Unterdorf von mir aus betrachtet eben unten. Ihr merkt, auch bei mir hinterlässt die Hitze Spuren......

 

Wo wir gerade bei Bauarbeiten sind. Nachdem im letzten Jahr die Giebel in der Appartementanlage Fördeblick erneuert wurden, sind jetzt die Giebel der Garagen dran damit alles wieder ein einheitliches Bild ergibt.

 

Und während wir uns an diesem Wochenende ein paar schöne Stunden zusammen mit den Seenotrettern machen geht es dann ab nächsten Freitag gleich weiter im Hafen und im Rosengarten mit der Food-Truck-Karawane, darüber werde ich dann im Laufe der nächsten Woche noch genaueres berichten.

 

Das soll es für diese Woche gewesen sein, nun wird der PC runtergefahren und ich genieße auch das herrliche Wetter, es hat schon seinen Vorteil, an einem so schönen Urlaubsort zu wohnen.

 

Liebe Grüße aus Laboe sendet Euch

Der Ostsee-Peter


Montag, 29. Juli 2019


Moin Moin aus Laboe, 

 

was für ein tolles Wochenende liegt hinter uns. Laboe feierte zwei Tage lang bei strahlendem Sonnenschein den „Tag der Seenotretter“, der ja in diesem Jahr um einen Tag verlängert wurde um bei der Gelegenheit auch das 125-jährige Bestehen der Rettungsstation in Laboe zu feiern.

 

Mit dabei war an den 2 Tagen auch die Freiwillige Feuerwehr, die mit vielen Vorführungen zeigte, welche Aufgaben sie neben der Brandbekämpfung ebenfalls übernehmen. Eingeklemmte Personen aus Unfallfahrzeugen mit hydraulischer Schere und Spreizer zu befreien ist immer eine schwierige Angelegenheit, wenn mit den großen Werkzeugen die Insassen befreit werden müssen. Neben der Besichtigung der verschiedenen Fahrzeuge konnten sogar die kleinen Kinder einmal ausprobieren, wie man mit einem Feuerlöscher einen Brand löscht.

 

Tausende von Menschen tummelten sich in den 2 Tagen in Laboe, um den spannenden Vorführungen der Seenotretter und der Feuerwehr zuzusehen. Laut Auskunft der Pressestelle der DGzRS besuchten insgesamt über 30.000 Menschen an der Nord- und Ostseeküste den „Tag der Seenotretter“, gefühlt waren die alle in Laboe.

 

Großer Andrang herrschte immer bei den Mitfahrten auf den beiden Rettungsbooten Woltera und Gerhard Elsner die praktisch nonstop im Einsatz waren. Und neue Förderer erhielten sogar die Möglichkeit zu einer Mitfahrt auf dem Seenotkreuzer BERLIN. Rettungsübungen im Hafenbecken wie zum Beispiel die Bergung von Personen im Überlebensanzug zeigten den Zuschauern einmal hautnah, wie routiniert so eine Rettung durchgeführt wird.

 

Und wer könnte das Geschehen in den 2 Tagen besser moderieren als Vormann Michael Müller. Er verstand es immer wieder, die Zuschauer sachlich aber auch fröhlich zu informieren und stand allen für noch offene Fragen genau wie die anderen Mitarbeiter/-innen stets zur Verfügung.  

 

Zwei Höhepunkte gab es dann am Sonntag. Das war zum einen die Rettungsübung mit dem Seenotkreuzer BERLIN und einem SAR Hubschrauber vor dem Hafen von Laboe. Die Windverhältnisse machten es diesmal nicht ganz so einfach, da war von den Piloten und dem Vormann höchste Konzentration gefordert. Aber es zeigte auch einmal wieder sehr eindrucksvoll, mit welcher Präzision  Schiff und Hubschrauber Menschen aus Seenot retten können, sei es im Korb oder auf der Rettungsliege und „normal“ abseilen geht natürlich auch. Das war wieder einmal eine ganz beeindruckende Vorführung am Sonntagnachmittag.

 

Nach dem Hubschrauber kamen die Schwäne. Denn um 15:00 Uhr starteten Vormann Michael Müller und Bürgermeister dieses spannende Rennen mit über 500 kleinen Schwänen. Mit dabei war auch die Dänische Heimwehr, die mit ihrem Schiff „Budstikken“ zu Gast im Hafen war. Mit ihrem Schlauchboot luden sie zunächst die Schwäne in das Startgatter, nach dem Start sorgten sie mit ihrer Schraube vom Schlauchboot dafür, dass die Schwäne durcheinander gewirbelt wurden und ordentlich Vortrieb bekamen.

 

Das war Spannung pur. Blieben bei der Generalprobe letzte Woche die Schwäne noch ziemlich dich zusammen, gab es jetzt ein spannendes Rennen und am Ende 22 eindeutige Gewinner, die die der Reihe nach ihr Ziel erreichten. Was für ein Spaß für die Zuschauer.

 

Der erste Preis – eine Fahrt mit der Color-Line ging nach Laboe, die Dame mit dem den schnellsten Schwan hat sich natürlich riesig gefreut. Ich hatte sogar vor dem Rennen noch mit ihr gesprochen, sie konnte dann ihr Glück kaum fassen und meinte nur, sie hätte noch nie im Leben etwas gewonnen. Naja, einmal ist immer das erste Mal.

 

Also meine 3 Schwäne scheinen nicht das richtige Renn-Futter bekommen zu haben, sie sind etwas abgeschlagen ans Ziel gekommen. Aber ich habe sie trotzdem mit nach Hause genommen, dabei sein ist alles und sie haben ja ein gutes Werk für die Seenotretter getan und nur das zählt.

 

Hinweisen möchte ich noch einmal auf die Chronik „125 Jahre Rettungsstation Laboe“, das im Infozentrum für 10 € erworben werden kann. 125 Jahre Rettungsstation, das sind auch 125 Jahre Geschichte Laboe. Absolut interessant und spannend mit ganz vielen Bildern, die von vielen Laboern zur Verfügung gestellt wurden. Michael Müller und Dirk Göttsch haben da eine sehr schöne Chronik herausgebracht, die von den Anfängen der Seenotrettung bis zum heutigen Tag berichtet. Der Maximilian-Verlag aus Hamburg hat den Druck gesponsert sodass der Erlös durch den Verkauf der Chronik zu 100% den Seenotrettern zugutekommt.

 

Die Vormänner und die Besatzungen werden vorgestellt, ebenso alle jemals in Laboe stationierten Schiffe. Und auch die spektakulärsten Rettungseinsätze sind in Wort und Bild spannend beschrieben. Ein Buch, das einen sehr schönen Überblick über die Zeitgeschichte, die Veränderungen im Laufe der Jahre und von dem oft lebensgefährlichen Einsatz der Seenotretter/-innen berichtet.

 

Ansonsten blieb natürlich auch kulinarisch kein Wunsch offen, auch die Fischküche war mit einem Stand vertreten und Inhaber Agron Salihu mit Ehefrau Swantje verkauften fröhlich ihre Fisch & Chips. Leckere Crêpes gab es bei Sabine, Christinas Reibekuchen am Stand des Herrenkochklubs waren blitzschnell ausverkauft, aber die Gulaschsuppe war auch ganz große Klasse. Aber auch Currywurst und Pommes fehlten nicht und für Getränke war auch reichlich gesorgt. Besondere Erwähnung verdient noch das große Kuchenbuffet im Vereinshaus der Ole Schippen am Sonntag, ich kam „zufällig“ vorbei, mega-lecker kann ich da nur sagen.

 

Musikalisch unterhielt das Duo „Havariegefahr“ mit Lapa & Loma die Besucher, zusammen mit Wehrführer Volker Arp sangen sie das Feuerwehrlied „Tatütata die Feuerwehr ist da“ das für donnernden Applaus sorgte. Etwas ruhiger ging es bei den Irish Folk-Songs von Mick Finnegan zu während der Shantychor der Ole Schippn wieder maritime Seemannslieder am Hafen erklingen ließen.

 

Das waren also zwei ganz interessante, spannende und vor allen Dingen fröhliche Tage in Laboe die sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben werden. Eine großes Dankeschön an die Seenotretter, die Freiwillige Feuerwehr und sie zahleichen Helferinnen und Helfer, ohne die solch eine Veranstaltung gar nicht möglich wäre.

 

Ich habe wieder ein Sonderalbum erstellt um alle Menschen die nicht dabei sein konnten einen kleinen Eindruck zu vermitteln, wie schön alles war. Stellt Euch nun noch die fröhliche und ausgelassene Stimmung dazu vor, dann erlebt ihr die Tage noch einmal so gut wie live mit. Zu finden unter Fotoalbum > oben dann auf „Besonderes 2019 und älter drücken“ oder gleich HIER 

 

Ich sage Tschüss bis Mittwoch

Euer Ostsee-Peter


Mittwoch, 31. Juli 2019



Moin Moin aus Laboe, 

 

kaum ist die eine Großveranstaltung in Laboe vorüber, kann ich heute schon die nächste ankündigen die am kommenden Freitag beginnt. Dann nimmt nämlich die „Street-Food-Karawane“ wieder Kurs auf Laboe und das bedeutet wieder ein Schlemmer-Wochenende für alle, die einmal auf die etwas andere Art schlemmen möchten.

 

Vor vier Jahren fing es zunächst einmal ganz beschaulich an im Hafen von Laboe, es war ein Versuch, ob die damals noch recht neue Art der rollenden Küchen überhaupt ankommt bei den Einheimischen, Tagesgästen und Urlaubern. Der Erfolg war überwältigend und damit begann der kulinarischen Siegeszug von "Street Food", der sich mittlerweile zu einer festen und beliebten Größe im Laboer Veranstaltungsgeschehen entwickelt hat.

 

Vielleicht noch eine kleine Erläuterung zu dem Begriff „Street Food“: Street Food hat überhaupt nichts mit Fast Food zu tun, sondern ganz im Gegenteil. „Street Food“ steht für die ausschließliche Verwendung von frischen regionalen Produkten, dem Verzicht auf künstliche Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker, der Kombination von ehrlicher Handarbeit und kulinarischer Raffinesse, sowie der frischen Zubereitung der Speisen vor den Augen der Gäste.

 

Daher ist vielleicht so ein Hamburger auch einmal 2 oder 3 Euro teurer als man es vielleicht von einer der Burger-Ketten gewohnt ist, aber diesen Aufpreis zahle ich gerne, da alle Zutaten immer frisch verarbeitet und größtenteils aus unserer Region stammen und das schmeckt man dann natürlich auch.

 

Die Veranstaltungsbesucher haben an den drei Veranstaltungstagen die Auswahl zwischen fünfzehn verschiedenen Street Food Anbietern. Das Angebot reicht von den Klassikern wie „Pulled Pork“, über kanadische BBQ Spezialitäten wie “Beef Brisket”, bis hin zu mexikanischen Quesadillas. Für das passende Getränk sorgen die „Ankerbar“ und der „COW Craftbeer Truck“.

 

Was auch jedes Jahr besonders viel Spaß macht - egal wo man sich sein Essen bestellt, im ganzen Hafengebiet stehen Tische und Bänke bereit an denen man sich niederlassen kann um sein Menü zu verzehren und als Nebeneffekt kommt man immer sofort mit seinen Tischnachbarn ins Gespräch. Das ist nicht unbedingt selbstverständlich hier im Norden, wo ja bekanntermaßen gar nicht so viel geschnackt wird. Und die meisten, die mich persönlich kennen wissen ja den Grund, warum ich beim Essen meist nicht mehr sabbel, einmal 3 Tage Krankenhaus haben gereicht..... 😊

 

Und wenn Petrus dann noch so ein Traum-Wetterchen vorbei schickt wie am letzten Wochenende, dann sind Spaß und Stimmung garantiert. Ich würde mal sagen, man sieht sich an einem der 15 Speisewagen.

 

Wo wir gerade beim Essen sind. Nach einer recht langen Umbauphase eröffnet am kommenden Dienstag, den 06. August um 12:00 Uhr ein weiteres Griechisches Restaurant unter dem Namen „Greco-Grill“. Die Speisekarte ist recht umfangreich, es gibt schon einen sehr professionellen Internetauftritt HIER mit der Möglichkeit einer Online-Tischreservierung, nun bin ich ja einmal gespannt wie es dort dann schmecken wird. Der Club der „Laboer Fressraupen“ ist auf jeden Fall bereit für einen Test.

 

Anderes Thema ohne Essen. Im Rahmen des diesjährigen Orgelsommers gastiert am Freitag, den 2. August um 20:00 Uhr in der Anker-Gottes-Kirche das „Duo Concert Royal Köln“. Die Echo-Klassik-Preisträger Karla Schröter (Barockoboe) und Willi Kronberg (Orgel) präsentieren einen zarten Strauß von musikalischen Blüten von Barock bis Klassik. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

 

Am kommenden Freitag, den 02. August eröffnet um 18:00 Uhr die eine neue Ausstellung im Freya-Frahm-Haus. Der Maler Uwe Tischer aus Fiefbergen stellt dort unter dem Titel „MEER LAND HOLSTEIN“ bis zum 18. August 2019 seine Bilder aus.

 

Uwe Tischer war schon immer von der Malerei begeistert, aber um nach seiner Schulzeit ein Kunststudium zu beginnen war ein Jahr zu jung. Daher entschied er sich zur See zu fahren und die Welt zu erkunden und verbrachte dann 15 Jahre seines Lebens auf See und in fernen Ländern. Der Freude am Malen tat das keinen Abbruch, denn seinen Skizzenblock hatte er immer dabei.

 

Nach einer Umschulung zum Masseur eröffnete Uwe Tischer 1983 seine eigene Praxis, von 1985 bis 2006 war er als Masseur von Holstein Kiel tätig. Aber so richtig Zeit und Muße zum Malen fand Uwe Tischer erst wieder, als er 2006 in den wohlverdienten Ruhestand ging. Seine Bilder entstehen in Öl, mit Acrylfarben oder in Mischtechnik.

 

Die Arbeiten entstehen meist vor Ort und werden im Atelier vollendet.  Bei den ausgedehnten Touren mit seiner Harley ist der Skizzenblock immer dabei. Einen kleinen Überblick seiner Werke sehen wir heute schon einmal im Fotoalbum, es sind hauptsächlich Landschaften die Uwe Tischer faszinieren. Je nach Tageszeit und -licht sind seine Motive mal grau wie das Meer oder ganz lebhaft farbig, wenn sich die Sonne im Meer oder in den Wäldern zeigt. Insgesamt sind es rund 60 Bilder, welche die Zuschauer im Freya-Frahm-Haus erwarten.

Geöffnet ist die Ausstellung Sa/So von 11-18 Uhr und Di – Fr von 13-18 Uhr, der Eintritt ist frei. Die Vernissage findet am kommenden Freitag, den 02. August 2019 um 18:00 Uhr statt.

 

Und gerade als ich auf dem Balkon des Freya-Frahm-Hauses stand glitt die

russische 4-Mast-Bark „Kruzenshtern“ an Laboe vorbei. Das Schiff wurde 1926 in Bremerhaven gebaut und als „Padua“ vom Stapel gelassen und wird zur Ausbildung des Nachwuchses der Fischereiflotte genutzt. Die „Kruzenshtern“ ist als einziger der 83 berühmten Flying P-Liner der Flotte der Reederei F. Laeisz noch heute im Einsatz auf See. Eines der Schwesterschiffe ist ja die „Passat“ die in Travemünde als Museumsschiff zu besichtigen ist. Gegen 17:00 Uhr hat die "Kruzenshtern" aber schon wieder Kurs offene See genommen.

 

Ansonsten haben wir im Moment etwas wechselhaftes Wetter in Laboe, manchmal gibt es einen gewaltig dunklen Himmel, aber dann fallen nur ein paar spärliche Regentropfen. Schön für die Urlauber, aber schlecht für die Pflanzen und Bäume. Die Vorhersagen sind aber recht optimistisch für das kommende Wochenende.


So, das war es für den Mittwoch. Ich wünsche allen Urlaubern in Laboe weiterhin eine schöne Zeit, wir lesen uns dann im August wieder. Also wie die Zeit vergeht....

 

Euer Ostsee-Peter


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