Januar 2021



Verliebt in Laboe ...

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Hallo und herzlich Willkommen in meinem News Archiv.



Januar 2021



Freitag, 01. Januar 2021


Moin Moin aus Laboe,  

 

willkommen im Jahr 2021 und ich hoffe, meine Leserinnen und Leser sind gut in das neue Jahr gekommen.

 

Ein kleiner Blick zurück in die letzte Woche des Jahres 2020, aber da gibt es nicht viel zu berichten. Die Tage waren grau, Nieselregen und Nebel, nur für die Kiter und Surfer war das Wetter ideal. Denn teilweise war der Himmel übersät mit den bunten Kiter-Schirmen, ein netter Farbtupfer während dieser grauen Tage.

 

Tja, und dann kam Silvester. Was für eine himmlische Ruhe gegenüber den Vorjahren, wo schon die ganzen Tage vorher geballert und geböllert wurde. Ich muss sagen, das habe ich als sehr wohltuend empfunden.

 

Kurz vor Mitternacht bin ich dann zum Hafen gegangen, wenn der Seenotkreuzer BERLIN Silvester um Mitternacht tutet, dann kann für mich das neue Jahr beginnen. Natürlich haben sich überall kleine Gruppen von Menschen zusammengefunden, aber das war alles sehr überschaubar, kein Vergleich zu den Jahren davor, wo es nur so von Menschen gewimmelt hat am Strand, der Promenade oder am Hafen.

 

Aber ein nettes kleines Ereignis gab es dann doch noch am Hafen, da das Walzertanzen vor dem Buena Vista ja ausfallen musste. Zwei junge Männer hatten eine große Box auf einer Karre dabei, kurz vor Mitternacht erschallte dann am Hafen der Song „Time to say goodbye“ und danach dann die Laboe-Hymne „Lieber kleiner Streuermann“. Ach war das schön, leider war zu dem Zeitpunkt aber gar keine einzelne, frei herumlaufende Frau vor Ort, da hätten wir aber mal schön zusammen schunkeln können.

 

Feuerwerk gab es natürlich auch, nicht auf der Nordmole, da war es ja verboten, aber am Holzlagerkai und an anderen Stellen im Ort. Das war dann immerhin ein kleines bisschen Silvester, Knallerei mag ich nicht so, aber so ein Feuerwerk hat immer was.

 

Wesentlich mehr Feuerwerk gab es auf der anderen Fördeseite, also in Schilksee und Strande, hui, das war ja fast wie jedes Jahr Silvester da drüben. Und so ist also Silvester nicht ganz untergegangen zwischen Lockdown und Verboten. Und als ich heute Mittag durch Laboe gegangen bin fiel mir noch etwas sofort ins Auge – nirgendwo Müllberge von abgeranntem Feuerwerk oder leeren Flaschen, der Ort sah sauber aus. Auch dass ein großer Vorteil bei einem Silvester ohne Feuerwerk und die Tierbesitzer werden das sicherlich auch sehr begrüßt haben.

 

Nun sind wir also ins neue Jahr ohne großes Tamtam gestartet. Mir hat´s gefallen. Dann schauen wir mal, wie es weitergeht, dass der Lockdown am 10.Januar vorbei sein soll kann ich mir kaum vorstellen, aber das wissen wir dann ja in der nächsten Woche.

 

Dann noch eine kleine Änderung bei den Bussen der KVG. Die Linie 100 von Laboe nach Kiel gibt es ab heute nicht mehr. Im Rahmen der Fahrplanumstellung und Linienänderung fährt ab sofort also statt der Linie 100 die Linie 14 nach Kiel und Mettenhof. Also nicht wundern, wenn plötzlich da so „komische“ Busse durch Laboe fahren.


So, dass waren die ersten News aus Laboe im neuen Jahr, wir lesen uns dann wie gewohnt am Montag wieder.

 

Bis dahin sage ich auch 2021 wie immer Tschüss


Euer Ostsee-Peter

Montag, 04. Januar 2021


Moin Moin aus Laboe,  

 

Nun starten wir mal in die erste „richtige“ Woche des Jahres 2021. Die uns sicherlich, was Corona betrifft, eine weitere Verlängerung des halbherzigen Lockdowns bescheren wird.

 

Ich denke mal, wir alle haben ja die Bilder aus den Wintersportgebieten vom Wochenende gesehen. Mir persönlich hat das wieder einmal gezeigt, wie sinnlos die Apelle der Politik an die Vernunft der Menschen sind, die verpuffen ungehört. Wenn „alle“ dahinfahren will ich natürlich auch dahin, auch wenn ich stundenlang im Stau stehen muss - so denken leider viel zu viele. Zuhause in meiner unmittelbaren Umgebung kenne ich ja alles – so die überwiegende Meinung der vielen Tagesausflügler. Wenn die Temperaturen entsprechend hoch sind zieht es die Menschen dann wieder an die See, davon können wir ja hier im Norden auch ein Lied singen, jetzt geht es also in die Wintersportgebiete.

 

Aber kann man das den Menschen wirklich verdübeln, dass sie langsam müde werden, einen halbherzigen Lockdown nach dem anderen mitzumachen? Der jedes Mal wieder verlängert wird. Es werden Versprechungen seitens der Politik gemacht, Hoffnungen geweckt, Lockerungen in Aussicht gestellt, die dann alle nicht eingehalten werden können, weil ja die Bürger*innen angeblich so uneinsichtig sind. Es gibt einfach keine Perspektiven von Seiten der Politik. Was liest man in der Presse? Das Impfen funktioniert nicht wie geplant, es wurde zu wenig Impfstoff bestellt, im Zweifelsfall hat die EU Schuld, aber niemals ein deutscher Minister, also wurschteln wir weiter so wie bisher, wird sich schon irgendwie zurechtlaufen.

 

Ein bisschen die Kontakte beschränken, aber wer will das kontrollieren? Auf Abstand achten muss jeder selber, lässt sich aber oftmals gar nicht einhalten z.B. in öffentlichen Verkehrsmitteln mit vollen U- und S-Bahnen oder proppevollen Bussen. Es werden Restaurants geschlossen, wo man gemütlich und mit großem Abstand sitzen kann, und dass man sich die Maske aufsetzen muss wenn man aufsteht um z.B. aufs WC zu gehen ist zwar ungewohnt aber doch kein Problem. Bei meinem Friseur des Vertrauens hier in Laboe (Heinzi Reimann) wo normalerweise 6 oder 7 Kunden*innen gleichzeitig bedient werden, wurden nur noch maximal 3 Kunden*innen mit großem Abstand und mit Maskenpflicht bedient. Ob Kamm oder Schere, alles wird immer sofort nach Gebrauch desinfiziert, aber trotzdem müssen auch die Friseure schließen. Ich hab für Anfang März einen Termin, mal sehen ob das klappt.

 

Ich hatte am Wochenende einmal wieder Besuch meiner Hamburger Deern, über 16 km sind wir am Samstag am Wasser entlang gelaufen Richtung Stein und Wendtorf. Das ich genau am richtigen Ort lebe weiß ich immer, wenn dann solche Sätze kommen: „Wie schön du es hier hast, diese Weite, diese frische Luft, das Meeresrauschen, die Möwen – weißt Du eigentlich, wie gut du es hast?“ Ja, das weiß ich zum Glück und das möchte ich auch niemals wieder missen.

 

Wie schön wäre es dann noch gewesen, hätte man im Kaffeeklatsch Stein oder im Koffiehuis einkehren können. Aber immerhin, in unserem MoccaFee konnten wir uns dann die Torte mit nach Hause nehmen, der Ostsee-Peter hat dann auch noch den „Schwarzen Peter“ mitgenommen, den machen die Mädels wie Rumkugeln, nur mir Keksen dazwischen.

 

Wir haben dann noch ordentlich auf dem Heimweg gelacht, denn darf man eigentlich noch „Schwarzer Peter“ sagen? Oder heißt das jetzt: Peter mit Migrationshintergrund? Dieser Kuchen ist ja auch unter dem Namen „Kalter Hund“ bekannt, aber ganz ehrlich, wenn schon Hund, dann lieber gut durchgebraten vom Grill statt kalt. Mahlzeit!

 

Abends nett essen gehen in Laboe, anschließend spontan noch woanders einen Cocktail trinken, das alles gibt es im Moment nur noch in der Erinnerung. Wir haben uns dann eine Treppe tiefer im „Rhodos“ unser Essen geholt, war alles lecker, aber es fehlt dann eben doch die Atmosphäre eines Restaurants und abwaschen muss man hinterher auch noch selber. Aber OK, das ist jammern auf hohem Niveau.

 

Irgendwo zwischen Neu Stein und Steiner Mole hatten wir nachmittags noch einen schönen dicken Dorsch am Strand gesehen (ich hab jedenfalls mal so klug daher gesagt dass es ein Dorsch ist, auf jeden Fall war es ein toter Fisch) Statt Gyros dann Dorsch in Senfsauce wäre normalerweise auch eine gute Alternative gewesen, aber wir hatten keine Tüte dabei.

 

Und so startet also die erste Arbeitswoche des neuen Jahres mit Gedanken an die unmittelbare und kommende Zukunft. Die meisten Menschen hier in Laboe hoffen genauso wie unsere Urlauber auf den Sommer. Hinter den Kulissen werden die Veranstaltungen geplant, ob sie dann auch stattfinden können weiß im Moment noch niemand. Dringende Bauarbeiten wie z.B. die Promenade mit ihren maroden Zäunen soll zum Saisonbeginn zumindest streckenweise endlich wieder in neuem Glanz erstrahlen, es gibt an vielen Stellen in Laboe eine Menge zu tun. Da heißt es jetzt so gut es geht die Ärmel hochkrempeln und loslegen.

 

Seit Sonntag pustet auch ordentlich der Wind an der Küste, ideale Bedingungen für die Kiter und Surfer. Ganz beeindruckend sind immer die tollen Sprünge der fliegenden Menschen, da habe ich mal ein paar Bilder eingefangen. Auch die Color Magic ist wieder on Tour, eine Woche lang konnte sie nicht fahren wegen Coronafällen unter der Besatzung an Bord und lag daher unter Quarantäne in Oslo.

 

Die Color-Fantasy ist eh im Moment in Oslo „aufgelegt“, sodass in der letzten Woche und über die Feiertage nur die Frachtfähre „Color-Carrier“ zwischen Kiel und Oslo gependelt ist. Nun ist also die Color-Magic wieder mit im Einsatz, deutsche Fahrgäste werden aber immer noch nicht mitgenommen und die Norweger dürfen in Kiel nicht von Bord. Aber wenn gar kein Colorline-Schiff mehr fährt, dann fehlt da was.

 

So, los geht’s also im neuen Jahr. Alle die heute wieder arbeiten mussten hatten hoffentlich einen angenehmen Arbeitstag. Ich sage dann mal Tschüss bis Freitag, mal sehen was in dieser Woche so abgeht in Laboe.

 

Liebe Grüße sendet Euch der

Ostsee-Peter

Freitag, 08. Januar 2021


Moin Moin aus Laboe,  

 

puuhh, die ganze Woche nur Schmuddelwetter, Nieselregen, alles grau, anhaltender Wind aus N/O, das war jetzt wirklich nicht prickelnd. Viele Fotos konnte ich gleich wieder löschen in dieser Woche, entweder weil Regentropfen auf dem Objektiv waren, oder durch den Dunst oder Nieselregen alles verrauscht war, da war die Ausbeute dann nicht allzu groß.

 

Aber egal, das ist ja wohl das geringste Problem im Moment. Der verschärfte Lockdown geht weiter, teilweise völlig absurd. Denn wenn mich ein befreundetes Paar besuchen will, dann geht das jetzt nicht mehr, denn dann wären wir ja zu dritt aus zwei Haushalten. Wenn ich aber umgekehrt die beiden besuchen will, kann ich das problemlos machen, dann sind wir zwar immer noch zu dritt und dieselben Personen, aber ich bin ja eine Einzelperson aus einem anderen Haushalt, da ist der Besuch dann erlaubt. Alles klar und verständlich? 

 

Für mich persönlich sieht das jetzt also so aus, dass mich nur noch alleinstehende Damen besuchen dürfen, ich denke mal, damit kann ich gut leben…….

 

Ansonsten wurde durch den jetzt schon seit Tagen anhaltenden Nord/Ostwind wieder eine Menge Wasser in die Kieler Förde gedrückt, teilweise war der Strandabschnitt zwischen Zantopps Kiosk bis Seeterrassen nicht mehrt begehbar, da alles unter Wasser stand.

 

 Im Rosengarten wurden die ….hmmm..wie heißen die eigentlich richtig? Drehholzliegen, Holz-Drehsessel, ihr wisst schon, diese Dinger wo man sich draufsetzen kann und die sich drehen. Die wurden jetzt jedenfalls vom Bauhof abgebaut um sie wieder aufzuhübschen für die Sommersaison. Da im Regen rumzuliegen macht ja im Moment auch nicht so viel Spaß.

 

Heute Vormittag fuhr dann der Tender „Werra“ an Laboe vorbei, das macht er eigentlich fast jeden Tag, aber heute war es dann schon etwas Besonderes, fährt das Versorgungsschiff der Marine doch in wärmere Gefilde. Der NATO-Marschbefehl lautet: Seeraumüberwachung entlang der türkisch-griechischen Seegrenze und Beobachtung von Flucht- und Schlepperaktivitäten.

 

Am Freitagnachmittag befand sich das Schiff im Kattegat Kurs Norden, meine Marine-Traffic App zeigt als Route Kiel – Kiel an. Das ist ja auch nicht falsch, denn nach dem Einsatz wird der Tender Werra Mitte Juni wieder zurück in Kiel erwartet.

 

Und noch etwas zum Thema Schiffe. Nun war die Color Magic gerade wieder auf Tour zwischen Kiel und Oslo wie wir Montag in meinem Album gesehen haben. Aber ab sofort gelten jetzt verschärfte Corona-Maßnahmen in Norwegen, sodass die Color-Magic gleich wieder ihren Dienst einstellen musste. Nun liegen also die Color Fantasy und die Magic zunächst einmal bis zum 18. Januar in Oslo vor Anker. Nur das Frachtschiff Color Carrier ist noch im Einsatz zwischen Kiel und Oslo, da mit dem Schiff keine Passagiere mitfahren.

 

Dann habe ich gerade noch schnell einen Blick auf die Wettervorhersage fürs Wochenende geworfen, hätte ich mir auch sparen kann. Regen, Regen, Regen. Auch Schnee, aber das steht da jedes Mal, kommt aber meistens nichts runter. Das fehlte uns hier in Laboe noch, dass der Rodelberg im Kurpark von zig-tausenden Tagesbesuchern mit Schlitten und Skiern gestürmt wird wie im Harz oder Sauerland. Bei uns steppt der Bär erst wieder, wenn die Sonne vom Himmel lacht, von daher sehe ich also einem ruhigen Wochenende entgegen. Ich höre schon förmlich mein Sofa rufen.

 

Ich wünsche meinen Leserinnen und Lesern ein erholsames Wochenende und sage Tschüss bis zum Montag.

 

Euer Ostsee-Peter

Montag, 11. Januar 2021


Moin Moin aus Laboe,  

 

als ich gerade so am heutigen Montagnachmittag in die Tasten gehauen habe kam mir in den Sinn, das es ja in den Jahren vor Corona gerade an den Montagen während der Saison immer ganz besonders viel zu berichten gab. Die ganzen Veranstaltungen am Wochenende, Musik, Ausstellungen, es gab immer viel zu erzählen über alles, was unser kleines und turbulentes Laboe so beliebt macht bei den Einwohnern und Urlaubern. Da musste ich dann spätestens um 10:00 Uhr morgens anfangen die Bilder zu sortieren, Texte schreiben usw.

 

Na klar, im Winter war es auch ruhiger, aber da gab es im Januar den Neujahrsempfang, die Vereine hielten ihre Jahreshauptversammlungen ab, das Lachmöwen-Theater startete mit seinem Winterstück (jetzt wurde die Premiere Coronabedingt vorläufig auf den 02. März.2021 verschoben) die ersten Ausstellungen und Events fanden im Freya-Frahm-Haus statt, also irgendwas los war immer. Aber letztendlich waren es immer die Zusammenkünfte mit den Menschen hier im Ort, die das Leben auch am Anfang des Jahres so bunt gestalteten und so langsam spüren glaube ich alle, wie sehr diese bislang als „normal“ geltenden Dinge plötzlich fehlen.

 

OK, beim Neujahrsempfang wurden die Bürgerinnen und Bürger jedes Jahr von Neuem darauf eingeschworen, dass noch kräftiger gespart werden müsse, aber so lange nicht am Rübenmus oder Eintopf vom Laboer Herrenkochklub gespart wurde, war die Welt ja in Ordnung. Die Vereine sahen eigentlich immer recht optimistisch in die Zukunft, auch wenn hier oder dort Fördergelder entfielen, aber als gemeinsames Team gab es bislang immer einen optimistischen Ausblick in die Zukunft.

 

Heute erlebe ich oft bei den seltener werdenden Gesprächen mit Einheimischen eine gewisse Unsicherheit was die Zukunft betrifft, es ist nichts wirklich mehr planbar. Andererseits wird aber auch in jedem Gespräch zum Ausdruck gebracht, welch ein Glück wir haben, hier leben zu können mit der Ostsee vor der Haustür. Mit einem lt. RKI sehr niedrigem Fallzahlenwert im Kreis Plön mit einer Inzidenz von nur 42,74 (Stand 11.01.2021 – 00:00 Uhr)

 

Und so können wir uns hier in Laboe doch sehr glücklich schätzen und dankbar sein. Strand, Kurpark und Naturerlebnisraum, in der Woche treffe ich manchmal kaum Menschen unterwegs bei meinem täglichen Rundgang durch den Ort. Nun wurden ab dem heutigen Montag die Corona-Regeln in Schleswig-Holstein noch einmal verschärft, aber wenn das letztendlich bei der Eindämmung hilft soll mir das recht sein. Hauptsache, man sieht sich wieder bei mal auf dem Weinfest, dem Hafenfest oder einer anderen schönen Veranstaltung. Die Veranstaltungsplanung läuft auf jeden Fall im Hintergrund mit verschiedenen Alternativen, soviel steht fest.

 

Ein ungewohntes Bild bot der Großparkplatz am Ehrenmal am Samstag, denn dort waren trotz trockenen Wetters kaum Autos zu sehen. Aber auch U-Boot und Ehrenmal sind ja nach wie vor geschlossen, um diese Jahreszeit am Strand zu liegen macht noch nicht wirklich Spaß, aber für alle Spaziergänger ist reichlich Platz vorhanden.

 

Sogar Schwan und Ente halten in aller Ruhe ihren Mittagsschlaf mitten im Hafen ohne gestört zu werden – ja, es ist ruhig geworden in Laboe. Die Bauarbeiten an dem Neubau Fördewanderweg schreiten voran, die Fenster sind eingebaut, nun folgt die Außenisolierung. Also ein totaler Stillstand herrscht nicht, auch die Bauarbeiten am Pumpwerk am Kurpark schreiten ja voran. Aber da gibt es noch nicht viel zu gucken, im Moment spielt sich noch alles unter der Erde ab.

 

So, das war es für den Montag. Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern eine schöne Woche und sage tschüss bis zum Freitag

 

Euer Ostsee-Peter

Freitag, 15. Januar 2021


Moin Moin aus Laboe,  

 

Zack, schon wieder eine Woche vorbei und am heutigen Freitag war doch tatsächlich alles weiß in Laboe. Es hatte geschneit. Nun ja, man muss sich das so vorstellen, als wenn jemand mit dem Salzstreuer durch den Ort gegangen ist und hier und da mal ein paar Krümel verstreut hat. Ich hatte echt Schwierigkeiten, am Nachmittag noch irgendwo etwas weißes zu entdecken.

 

Aber es soll am Wochenende etwas sonnig werden bei Temperaturen um 1 Grad, vielleicht verirrt sich ja dann doch noch das eine oder andere Schneeflöckchen nach Laboe.

 

Aber die Wetterlage war schon sehenswert diese Woche hier an der Küste. Anfang der Woche drückte anhaltender S/W Wind das Wasser aus der Kieler Förde sodass wieder einmal weite Spaziergänge sozusagen auf dem Wasser möglich waren. Denn viele Sandbänke kamen zum Vorschein, dazu teils herrlicher Sonnenschein, das lockte viele Einheimischen an den Strand. Und so habe ich an einem einzigen Tag mehr Menschen getroffen und mit ihnen gesprochen als sonst in der letzten Zeit in einer ganzen Woche. Natürlich alles konform mit dem Abstandsgebot.

 

Am vergangenen Mittwoch peitschte dann aber der Wind mit Stärke 8 – 9 an die Hafenmauer der Nordmole, da konnte man dann wieder kostenlos mit Salzwasser duschen.

Aber es ist einfach immer unbeschreiblich schön, bei Sturm am Wasser entlang zu laufen und sich die tosenden Wellen anzuschauen während einem die Gischt ins Gesicht spritzt.

 

Ansonsten ist es natürlich sehr ruhig in Laboe. Nur die Natur verändert täglich ihr Aussehen. Und so sehen wir dann heute im Album Natur pur mit all ihren Veränderungen, die so im Laufe einer Woche vorkommen. Dann wünsche ich viel Spaß beim Bilder anschauen und sage Tschüss bis zum Montag.

 

Euer Ostsee-Peter


Montag, 18. Januar 2021


Moin Moin aus Laboe,  

 

whow, was für ein sonniges Wochenende konnten wir hier in Laboe erleben. Und am heutigen Montag? Wieder alles grau mit Nieselregen, normal Norddeutsch also.

 

So ein sonniges Wochenende lockt natürlich immer auch ganz viele Tagestouristen nach Laboe, normalerweise hätte das wieder für gute Umsätze gesorgt in den Geschäften, Cafés und Restaurants, aber außer an den Parkautomaten ist es im Moment gar nicht so einfach, irgendwo in Laboe sein Geld auszugeben.

 

Es ist im Moment also schon ein sehr ungewohntes Bild, wenn plötzlich wieder so viele Menschen am Strand spazieren gehen. Was früher gar nicht auffiel, sondern total normal war an einem sonnigen Winter-Wochenende, lässt mich jetzt dann doch einen großen Bogen um den Strandbereich machen. War da nicht irgendwas mit Kontaktbeschränkungen? Aber zum Glück hat meine kleine LUMIX ja auch ein recht starkes Teleobjektiv und es gibt an solchen Tagen ja immer ein paar Ausweichmöglichkeiten, um ohne Menschengewühl seine Spaziergänge zu machen.

 

So bieten sich alternativ der Kurpark oder die einsamen Pfade im Naturerlebnisraum an. Hier gibt es immer etwas zu entdecken, Strand und Ostsee sind dann für die Einheimischen wieder in der Woche angesagt. Vielleicht haben die Menschen das schöne Wochenende aber auch im Hinblick auf eine evtl. noch weiter verstärkte Kontaktbeschränkung genutzt, denn wie es weiter geht mit dem Lockdown in den einzelnen Bundesländern werden wir ja erst im Laufe der Woche erfahren.

 

Und so waren das vielleicht erst einmal die letzten Bilder mit so vielen Menschen am Strand von Laboe. Impfen und Sommer, das sind die beiden Dinge auf die wohl die meisten Menschen im Moment warten.

 

Lange warten mussten wir auch auf die Bauarbeiten an der Promenade mit den maroden Zäunen. Nun haben aber endlich alle zuständigen Behörden, und das sind eine ganze Menge, grünes Licht gegeben und am heutigen Montagmorgen wurde dann die besonders defekten Zaunteile entfernt und mit dem Gießen der Fundamente begonnen. Zunächst einmal werden nur die am schlimmsten betroffenen Zaunteile durch Gabionen ersetzt, es bleibt also erst einmal bei einem Mix von Steinelementen und Holzzäunen in ihren verschiedenen Farben.

 

Das kann man schön finden oder nicht, einige Bürger argumentieren, dass es dann nicht nur eine kalte Steinwand an der Promenade gibt, sondern diese durch die Holzelemente aufgelockert werden. Dann gibt es aber auch die Meinung einiger Bürger die in folgende Richtung geht: „Allens Schiet, allens Plünnkram, wat schall dat? Künnt se dat nich eenmol gliecks richtig moken?“ Das muss ich glaube ich nicht übersetzen, oder? Aber so sind sie, die Laboer Pudelmützen, immer diskutierfreudig.

 

Nun, das was dort im Moment an der Promenade entsteht dient ja zunächst einmal der Gefahrenabwehr durch Stürme oder das sich niemand an den maroden Zäunen verletzt. Es wird sicherlich nicht das endgültige Erscheinungsbild sein, darüber wird in den Gremien noch diskutiert. Auch die Möglichkeit, die Gabionen durch andere Elemente zu ersetzen wäre ja kein Problem, wenn die Fundamente erst einmal überall gegossen sind.

 

Wichtig ist doch, dass überhaupt etwas passiert. Und dass wir dann, wenn irgendwann auch die Urlaubssaison wieder startet, nicht noch einmal unseren Gästen solch eine völlig heruntergekommene Promenade bieten müssen, für die sich wohl jeder Bewohner von Laboe in Grund und Boden schämen muss.

 

Es kann also nur noch besser werden, wie sich allerdings die neuen Verfügungen, Bitten und Anweisungen im Bezug auf die neuen Coronaregeln auswirken werden, erfahren wir dann ja im Laufe der Woche.

 

Ich sage wie immer Tschüss, wir lesen uns am Freitag wieder und gerne dürften jetzt auch wieder ein paar Sonnenstrahlen kommen nach diesem total verregneten Wochenstart.

 

Bleibt gesund, das wünscht Euch

der Ostsee-Peter

Freitag, 22. Januar 2021


Moin Moin aus Laboe,  

 

die dritte Woche im Januar ist nun fast geschafft und ich hoffe, meine Leserinnen und Leser sind alle gesund und munter.

 

Auch wenn Laboe momentan ohne Urlauber ist, Tagesgäste aus der näheren Umgebung lustwandeln bei schönem Wetter immer zahlreich am Strand und der Promenade. Sonne war allerdings nicht so prall in dieser Woche, dafür aber der Wind.

 

Und so konnten wir uns also wieder einmal an den unzähligen farbenfrohen Kiterschirmen erfreuen, die vor dem Strand und dem Naturerlebnisraum im Wind ihre Kiter mit sich zogen.

 

Das es in den letzten Tagen zwar oft leicht aber dauerhaft geregnet hat, können wir heute einmal an zwei Kurparkbildern sehen. Es war schon wesentlich schlimmer dort, aber man musste schon darauf achten wo man entlang geht um keine nassen Füße zu bekommen.

 

Die Arbeiten an der Promenade gehen weiter und auch die durch die letzten Stürme freigelegten Steine zwischen Strand und Promenade, die sogenannte „Igeldecke“, wird jetzt wieder mit Sand aufgefüllt und befestigt. Denn das ist ja gerade eine günstige Gelegenheit, wenn die Fundamente für die neuen Abgrenzungen gegossen werden. Noch hatten wir ja keinen richtigen Sturm, hoffen wir also, dass der Winterorkan noch etwas wartet bis die Gabionen an der Promenade stehen.

 

Kaum überraschend war ja in dieser Woche die Verlängerung des Lockdowns, egal wie man darüber denken mag, aber seit einem Jahr funktioniert das Leben nur noch mit angezogener Handbremse. Einerseits ist es ja technisch ganz interessant mit dem Chatten per WhatsApp, Threema und Co oder den Video-Gesprächen, aber das ist es eben nicht wirklich. Als Single fehlt mir eine „Menschin“ die ich auch mal in den Arm nehmen kann, während sich andererseits manche Paare auf den Geist gehen, weil sie ununterbrochen aufeinander hocken.

 

Was also überall fehlt ist das gesellige Zusammensein mit Freunden, das Vereinsleben, das unbeschwerte Treffen mit der Familie, der Besuch von Veranstaltungen aller Art, sei es nun Kino, Theater, Ausstellungen oder Konzerte. Das alles fehlt im Moment und so wie es aussieht wird sich da auch bis Ostern nicht allzu viel ändern.

 

Überlegt man sich aber nun einmal, dass die Erde ca, 4,5 Milliarden Jahre alt ist, dann ist ein Corona-Jahr praktisch nicht messbar, so geht der Optimist an die Sache heran. Der Pessimist sieht das natürlich anders, denn bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 85 Jahren fehlt nun durch Corona schon ein „normales“ Jahr im Leben. Was also tun?

 

Ich denke mal, wir alle sollten positiv und optimistisch in die Zukunft blicken. Und je besser wir uns an die Vorgaben halten, umso größer ist die Chance, das ab Ostern wenigstens wieder etwas Normalität eintreten kann. Das man wieder in den Urlaub fahren kann, sicherlich nicht mehr so unbeschwert wie früher, aber „a bissel was geht immer“.   

 

Und so freuen sich auch Laboe und seine Einwohner wieder auf die Urlauber und Gäste und den Sommer 2021. Und mittlerweile haben wir dann ja alle schon Routine um mit Anstand Abstand zu halten.

 

Ich werde also auch weiterhin so gut es geht meine Leserinnen und Leser über das Leben in Laboe informieren, denn auch ich muss natürlich meine Kontakte drastisch einschränken. Alter und Vorerkrankungen spielen da schon eine größere Rolle bei mir. Aber trotzdem bin ich froh und dankbar, an diesem schönen Fleckchen Erde leben zu dürfen und ich hoffe von Herzen, ganz viele von Euch im Sommer wiederzusehen.

 

Aber nun wünsche ich erst einmal ein schönes Wochenende, bleibt gesund. Wir lesen uns am Montag wieder und bis dahin sage ich heute mal Auf Wiedersehen, Servus, Tschö mit ö, bis Bälde, Servus, Ciao und natürlich Tschüssikowski

 

Euer Ostsee-Peter

Montag, 25. Januar 2021


Moin Moin aus Laboe,  

 

Die letzte Woche im Monat Januar 2021 liegt vor uns, ab dem heutigen Montag treten wieder verschärfte Corona-Maßnahmen in Kraft wie z.B. das Tragen von FFP2 Masken in Geschäften und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Soweit so gut, das kennen wir ja mittlerweile, aber eine kleine Geschichte dazu möchte ich doch erzählen.

 

Als ich am Samstag meine Post aus dem Briefkasten geholt habe, war ein völlig neutraler Brief darunter, ohne Absender aber mit elektronischer Briefmarke. Ich habe mich also schon mal zwecks Entsorgung des selbigen direkt zu dem Mülleimer neben der Briefkastenanlage begeben, denn das sah doch sehr nach Werbebrief für Strom, Telefon oder Zusatzversicherung aus. Aber was für ein Glück, dass ich – männliche Neugier sei Dank - den Brief doch noch geöffnet hatte vor der Entsorgung.

 

Denn das war Post von der Bundesregierung. Schön mit Briefkopf und so, sehr geehrter Herr Dittmer…… Hui, das bin ja ich und nicht der Ostsee-Peter…..

 

Enthalten waren die zwei Gutscheine für die FFP2 Masken und aus dem Anschreiben ging dann hervor, dass dieser Brief von meiner Krankenkasse käme. Statt nun dankbar zu sein über die Gutscheine stand ich nur verblüfft da und habe verständnislos den Kopf geschüttelt.

 

Denn was ist das alles bloß für ein bürokratischer Irrsinn. Da melden also die Krankenkassen ihren Bedarf an die Bundesregierung, wie viele ihrer Mitglieder bezugsberechtigt für die Masken sind. Dann müssen die Gutscheine von der Bundesdruckerei gedruckt werden – warum? Die Gutscheine werden dann an die verschiedenen Krankenkassen geschickt, dort müssen sie dann wieder mit dem Anschreiben der Bundesregierung an die Mitglieder verschickt werden. Was für eine teure Bürokratie-Monsteraktion. Wie viele Menschen sind da für so eine eigentlich simple Aktion für die Versendung von zwei Gutscheinen befasst?

 

Ich soll ja als kleiner Bürger nicht laut denken, mache das aber trotzdem einmal. Die Krankenkassen haben alle Daten ihrer Mitglieder vorliegen. Warum also drucken die nicht einfach selber ihre Gutscheine mit Krankenkassen-Logo, damit gehe ich dann in die Apotheke, zeige meine Krankenkassenkarte vor und das wars dann.

 

Die Bundesdruckerei darf mir gerne zwei 500 € Scheine schicken, aber Gutscheine zu drucken (natürlich fälschungssicher wie Personalausweis oder Reisepass????) für ein paar simple Masken mit hoher Schutzwirkung, wie es in dem Schreiben heißt, wer denkt sich sowas aus? Dann ist es natürlich auch kein Wunder, dass die Briefe 3 Wochen zu spät bei den Empfängern ankommen, denn die Masken sollte es ja schon ab dem 2. Januar geben.

 

Und dann geht’s ja noch etwas weiter. Die Masken sollen 2 € pro 6 Stück kosten, das ist ja auch völlig OK. Aber ich habe eine Mail einer bekannten deutschen Versandapotheke erhalten, dort kann ich mir einen Freiumschlag ausdrucken den ich dann nur ausschneiden und etwas zurecht kleben muss, (Homeoffice lässt grüßen oder die Kinder sind beschäftigt) dann stecke ich da meinen Gutschein rein plus Adresse, schicke den Brief unfrankiert an die Apotheke, brauche keine 2 € zu zahlen und erhalte die 6 Masken portofrei nach Hause geliefert. Mit anderen Worten, irgendwo ist auch da noch Luft drin im Angebot.

 

Das werde ich natürlich nicht machen, schließlich möchte ich ja unsere beiden Apotheken vor Ort unterstützen, aber so ganz rund scheint mir das alles nicht zu laufen. Aber sehen wir das mal ganz locker und positiv, was wäre Deutschland bloß ohne seine ausufernde Bürokratie, wir würden ja denken, wir leben im falschen Land.

 

Aber wir leben natürlich trotz allem zum Glück im richtigen Land, wenn man dann noch in einem netten kleinen Ostsee-Urlaubsort wohnt, dann ist die Welt doch in Ordnung bei einer Inzidenzzahl von 38,08, Stand heute. Genießen wir die frische Meeresluft und den Sonnenschein so wie heute mit seinen tollen Wolken über der Ostsee. Da könnte ich stundenlang am Strand sitzen und die Wolken beobachten, aber da gibt’s natürlich im Moment recht schnell einen kalten Po.

 

Die Bauarbeiten an der Pumpstation gehen Tag für Tag weiter, nur spielt sich momentan alles unterirdisch ab, aber der große Mobilkran ist jeden Tag im Einsatz, auch wenn man nur wenige Arbeiter auf der Baustelle sieht. Auch an der Promenade geht es weiter mit den Vorbereitungen zum Aufstellen der Gabionen. Aber wann immer ich da stehe um ein paar aktuelle Fotos zu machen werde ich von Laboer Bürgern angesprochen, die sich darüber aufregen, warum nicht gleich alles in einem Rutsch ordentlich gemacht wird, sondern zwischendurch immer noch die farblich unterschiedlichen und unansehnlichen Holzelemente stehen bleiben. „ Allens Plünnkrom“ so die Meinung derjenigen, mit denen ich bislang an der Stelle gesprochen habe.

 

Nun, ich kann die Aufregung der Bürger ja nachvollziehen und auch das Argument, wenn in ein oder zwei Jahre dann auch die restlichen Holzelemente ausgetauscht werden müssen, geht der ganze Kram wieder von vorne los, von den Kosten mal ganz abgesehen. Das sehe ich auch so, aber auf der Gemeindevertretersitzung im letzten Jahr wo es um die Promenade ging, war zunächst einmal die Rede davon, dass für die kommenden Stürme zunächst einmal nur die völlig verrotteten Holzzäune Gabionen aufgestellt werden. Das solle auch noch gar nicht die endgültige Lösung sein, darüber wird weiter beraten, denn das ist ja auch, wie so oft in Laboe, ein finanzielles Problem.

 

Nun kann man die verbleibenden Holzelemente natürlich als Auflockerung für die massive Steinmauer aus Gabionen betrachten, man kann das schön, hässlich oder unmöglich finden, aber ich denke mal, wir sollten erst einmal abwarten, wie das fertig aussieht. Ich persönlich bin auch kein Freund dieser massiven Gabionen-Steinmauer an der Promenade, aber das ist natürlich Geschmackssache. Sie hält auf jeden Fall den Sand zurück und ist langlebig. Man könnte die Elemente begrünen, auch bunte Steine in den Drahtkörben würde alles etwas auflockern, also wie gesagt, schauen wir uns das erst einmal an wenn das fertig ist, dann können wir immer noch das Rathaus stürmen. Ach nee, wir sind ja zum Glück nicht in den USA.

 

So, dass mal für den Wochenstart aus Laboe. Bleiben wir hoffnungsvoll, freuen uns auf den nächsten Sommer, denn der kommt ganz bestimmt. Und dann sieht die Welt sicherlich schon wieder etwas freundlicher aus, da bin ich ganz optimistisch.

 

In diesem Sinne eine schöne Woche, wir lesen uns dann am Freitag wieder. Bis dahin sage ich Tschüss

 

Euer Ostsee-Peter

Freitag, 29. Januar 2021


Moin Moin aus Laboe,  

 

die letzten NEWS im Monat Januar aus Laboe, das hätten wir also schon einmal geschafft. Ganz erfreulich ist natürlich, dass der 7-Tages Inzidenzwert in Deutschland Stand heute lt. RKI nur noch 94,37 beträgt, im Landkreis Plön sind es sogar nur noch 33,41, in Laboe wahrscheinlich noch weniger.

 

Ich begründe das ja immer sehr unwissenschaftlich damit, dass das an der frischen und salzhaltigen Seeluft in Laboe liegt, da haben die bösen Corona-Viren gar keine Chance sich irgendwo anzuklammern. Aber viel wahrscheinlicher ist wohl die Bevölkerungsdichte. Denn wenn ich wochentags so am Strand, im Kurpark oder im Naturerlebnisraum mit der Kamera in der Hand spazieren gehe, sind 20 Menschen schon viel die ich in der Ferne sehe. Das Foto des Tages macht das glaube ich sehr gut deutlich. Aber so etwas ist in einer Großstadt natürlich fast unmöglich.

 

Doch es gibt noch mehr erfreuliches aus Laboe zu berichten. Denn es geht um Neuanpflanzungen von Bäumen in Laboe. Denn da wird gerade in dem Neubaugebiet Zungenbrecher, also Krützkrög, eine große Obstwiese angelegt. Ich habe mir mal den Bebauungsplan und die Baubeschreibung angeschaut, aber ich habe auf die Schnelle nirgendwo gefunden, wie viele Bäume da gepflanzt werden, es sind auf jeden Fall eine ganze Menge. Auch der große Spielplatz ist in Arbeit, der soll, wenn alles nach Plan verläuft, im April fertig sein.

 

Und was in dem Neubaugebiet im großen Umfang erfolgt, passiert auch gerade im Kurpark in etwas kleinerer Form. Dort mussten einige Bäume wegen Schädlingsbefall bzw. weil sie morsch waren gefällt werden. Dafür wurden aber viele neue Bäume gepflanzt, überwiegend verschiedene Obstbäume wie z.B. Golden Delicious oder ein Baum mit einem Zettel daran der „Prunus avium Coer de Pigeon“  heißt. Nun wissen wahrscheinlich die meisten meiner Leserinnen und Leser um welchen Obstbaum es sich da handelt, ich gestehe – ich wusste es nicht. Aber zum Glück hat ja fast jeder heutzutage die 30- bändige Brockhaus Enzyklopädie in der Hosentasche. (Die 2006 übrigens insgesamt 70 kg schwer war, 1,7 Meter Regalfläche benötigte und als Standardausgabe 2.820 € gekostet hat).

 

Da werden sofort wieder Erinnerungen bei mir wach, denn wenn man damals in einem Lexikon nach einem Begriff gesucht hat – was hat man dann immer kreuz und quer geblättert, weil alles so interessant war und dann zwei Stunden später gar nicht mehr gewusst, wonach man eigentlich gesucht hatte. Aber zurück zur „Prunus avium Coer de Pigeon“. Es handelt sich bei dem besagten Baum um eine Süßkirsche. Auch ein Baum mit dem Namen Prunus Avium wurde gepflanzt, das ist dann eine Vogelkirsche, deshalb so benannt, weil die Früchte gerne von Vögeln gefressen werden, aber auch Menschen können diese Kirschensorte bedenkenlos essen – behauptet Wikipedia.

 

Auch eine „Prunus avium Big Van“ ist dabei, auch eine Süßkirschenart. Nun dauert es ja noch ein paar Jahre, bis all die neu gepflanzten Bäume Früchte tragen, aber was für ein schöner Gedanke, man geht hungrig in den Kurpark hinein und kommt auf der anderen Seite gesättigt von gesundem Obst wieder heraus. Das ist dann ja der Kurpark Eden in Laboe. Fehlt noch Eva und die Schlange, aber bis zur Obsternte ist ja noch etwas Zeit.

 

 

Es geht weiter mit den Veränderungen in Laboe, denn am Dienstag wurden die ersten Gabionen an der Promenade gesetzt. Endlich. Das Desaster mit den verrotteten Zäunen hat ein Ende. Zumindest etwas. Denn es wird wie in der Gemeindevertretung im letzten Jahr beschlossen, zunächst einmal nur der Teil ausgewechselt, der am schlimmsten betroffen war. Aber das sind immerhin schon einmal 150 Meter.

 

Aber wann immer ich vor Ort war und mit Einheimischen gesprochen habe, gingen die Meinungen nach wie vor stark auseinander. Ein Teil lehnte die Steinmauer ab, das erinnert ja an die Mauer in Berlin. Andere fanden die Gabionen OK, sieht das doch jetzt ordentlich aus und ist eine langlebige Lösung. Viele störten sich aber daran, dass das ja nur wieder alles halber Kram wäre, warum wird nicht gleich alles auf einmal gemacht, so muss die Gemeinde in ein paar Jahren wieder dabei, kostet dann natürlich auch mehr Geld. Auch in den sozialen Medien wird das Thema diskutiert und wir können daraus wieder einmal ableiten, man kann es niemals allen Menschen recht machen.

 

Ich persönlich bin auch kein großer Freund von diesen Steinmauern, aber wie ich schon am Montag geschrieben hatte, das ist natürlich Geschmackssache. Aber eines ist sicher, jetzt wo die ersten Gabionen stehen sieht das alles tausendmal besser aus als vorher mit den völlig heruntergekommenen Bretterzäunen. Und da das ja für unser Rathaus-Archiv von geschichtlichem Interesse ist, habe ich heute noch einmal schnell ein paar Zaunelemente fotografiert bevor die verschwinden. Zur Erinnerung und Mahnung, denn so hat sich Laboe an der Promenade seinen Gästen in der Saison 2020 präsentiert, das wollen wir Einheimischen nicht noch einmal erleben müssen. Es kann also nur noch besser werden und auch wenn die Mühlen langsam mahlen, Hauptsache, es führt zum Erfolg.

 

Dann zog am Donnerstag eine merkwürdige Karawane durch den Hafen von Laboe. Vorne weg eine fahrbare Gelenkteleskop-Arbeitsbühne mit Christian Hilbert vom Bauhof im Steuerkorb, der kann das, der ist bei der Feuerwehl Laboe auch Maschinist für die Drehleiter. Dann folgte der Trecker vom Bauhof und zum Schluss der Pickup der Gemeinde.

 

Ja ist den schon Karneval oder was? Oder war es ein Betriebsausflug vom Bauhof? Weder noch, die Jungs haben ordentlich gearbeitet, an der Nordmole wurden die Lampen gereinigt und die Leuchtmittel ersetzt. Denn in der Saison – und die kommt ja bestimmt, wenn die Nordmole durch die Fördeschiffe voller Menschen ist, dann ist da kein Durchkommen mehr. 

 

So, damit können wir den Monat Januar nun langsam abhaken. Die nächsten 14 Tage bleiben ja wahrscheinlich noch unverändert was den Lockdown betrifft, aber der Mensch gewöhnt sich irgendwie an alles. Bei uns fallen zum Glück keine Bomben und es wird nicht geschossen, wir müssen nicht hungern und frieren, wir müssen nur ein wenig auf uns und andere achtgeben, Abstand halten und ab und zu mal eine Maske tragen. Das kriegen wir doch alle gemeinsam hin, oder? Und der nächste Sommer kommt bestimmt, dann sieht die Welt auf jeden Fall wieder etwas farbenfroher aus.

 

Ich sage dann mal Tschüss bis zum Montag, bleibt gesund. Das wünscht Euch von ganzem Herzen

der Ostsee-Peter

Montag, 01. Februar 2021


Moin Moin aus Laboe,  

 

Willkommen im Februar 2021. Nach einem Wochenende mit Schneefall und frostigen Temperaturen gibt es heute im Album tatsächlich einmal ein paar Schneebilder aus Laboe. Man muss aber schon genau hinschauen…..

 

Um die Übertreibungen bereinigt sieht es allerdings so aus, dass es sogar in Hamburg und natürlich in Buchholz i.d.N. am Wochenende wirklich eine Menge Schnee gab wie ich auf den mir zugesandten Bildern gesehen habe, meine Enkelkinder haben fleißig Schneemänner gebaut. Aber ich konnte hier in Laboe auch ein schönes Bild machen - irgendein Kind hatte sicherlich voller Hoffnung seinen Schlitten auf unseren kleinen Rodelberg gezogen, nur was fehlte war der Schnee an der Stelle.

 

Touristisch betrachtet könnte man ja vielleicht mal über die Anschaffung einer Schneekanone nachdenken, damit nach Coronazeiten Laboe auch im Winter touristisch belebt wird. Mit Snowboard fahren und Rodeln auf dem Kurpark-Gletscher. Drumherum ein paar Glühwein- und Bratwurstbuden, eine Außenstelle von MoccaFee mit Kaffee und Kuchen, abends dann mit Feuerkörben und Fackeln illuminiert, dazu passt dann auch noch eine Langlauf-Loipe rund um den Kurpark und ein Aprés-Ski Zelt mit DJ Ötzi, also da geht noch was 😉

 

Hmmm, ich glaube, das liegt an dem Lockdown, dass meine Fantasie auf solche Gedanken kommt, aber zum Glück möchte ich dann lieber doch nicht, dass aus unserem kleinen beschaulichen Laboe das Ischgl des Nordens wird.

 

Ganz was anderes: Seit 4 Tagen liegt das Containerschiff „Emotion“ vor Strande in Parkposition. Das Schiff kommt aus Rauma in Finnland und ist auf dem Weg nach Hamburg. Aber entweder ist die „Emotion“ ein paar Tage zu früh, wartet noch auf Fracht oder hat sonstige Probleme, aber da ist es allemal günstiger, vor Strande zu liegen, denn das ist kostenlos. Die Gebühren im Hamburger Hafen setzen sich nämlich zusammen aus den Liegeplatzgebühren je nach Größe des Schiffes, hinzu kommen dann die Umschlaggebühren pro Tonne plus die Umschlaggebühren für jeden 20 Fuß Standard-Container. Da kommen pro Tag also etliche tausend Euro zusammen.

 

Abends ist das jedenfalls immer ein schönes Bild auf meinem Balkon, das 170 Meter lange Schiff unter holländischer Flagge voll beleuchtet dort vor Anker liegen zu sehen.

 

Und dann sind mir heute unterwegs die ersten Winterlinge aufgefallen, die ihre kleinen gelben Köpfe schon aus dem Schnee stecken. Das sind immer den ersten Frühlingsboten, kann also gerne losgehen mit Frühling wenn die Schneemassen erst einmal wieder weg sind.

 

So, das war es für den Montag und den ersten Tag im Monat Februar. Schauen wir mal, was er uns so bringt, mit Sicherheit wohl eine nochmalige Verlängerung des Lockdowns, aber das ist ja mittlerweile schon fast der Normalzustand.

 

Aber wir lassen uns nicht unterkriegen, die Hoffnung stirbt zuletzt oder wie war das? In diesem Sinne eine schöne Woche, bleibt gesund, das wünscht Euch

 

der Ostsee-Peter

Freitag, 05. Februar 2021


Moin Moin aus Laboe,  

 

Willkommen zum heutigen „Welt-Nutella-Tag“. Also was es nicht alles gibt. Der Welt-Nutella-Tag wurde am 05. Februar 2007 von der US-Amerikanerin Sara Rosso ins Leben gerufen und wird seither jährlich am 5. Februar gefeiert. Aber wie kam es eigentlich dazu? Nun, da ich Nutella auch sehr gerne esse obwohl das ja nun alles andere als gesund ist, habe ich etwas recherchiert und bin auf folgende Geschichte gestoßen:

 

„Während eines Studienaufenthaltes in Italien lernte die Kalifornierin Sara Rosso die Nuss-Nugat-Creme kennen und lieben. Zurück in den USA, wo der süße Brotaufstrich zu dieser Zeit noch weitestgehend unbekannt war, suchte sie nach Wegen, ihre neu gewonnene Nutella-Leidenschaft mit einer breiteren Öffentlichkeit zu teilen. Die Idee zum Welt-Nutella-Tag war geboren“.

 

Und ich wusste auch nicht, dass alle weltweit alle 2,5 Sekunden ein Glas Nutella verkauft wird und dass Nutella nicht überall gleich schmecken soll. In Italien schmeckt es nussiger und sieht glänzender aus, in Deutschland fällt der Geschmack dafür schokoladiger aus. Ach ja, unter dem Namen Nutella gibt es die Nuss-Nougatcreme im Glas seit 1964. So, das aus der Rubrik "Unnützes Wissen", aber nun wissen wir das auch endlich mal.

 

Bevor ich dann gleich zum nächsten feierlichen Ereignis komme, kurz noch ein kleiner Rückblick auf vergangene Woche in Laboe. Es war ruhig, Laboe liegt sozusagen im Dornröschenschlaf. Aber immerhin, es war auch hier etwas Schnee gefallen und so konnten sich die „Lütten“ mit ihren Schlitten und Po-Rutschern sogar mal den Gletscher im Kurpark herunterstürzen. Wie schön, das fröhliche Kinderlachen im Kurpark zu hören.

 

Am Wochenende soll es ja etwas turbulent werden mit dem Wetter im Norden, die Kieler Nachrichten meldeten für das Wochenende am Mittwoch zunächst 50 cm Schnee an der Ostsee, das soll sich nun aber nach Niedersachsen verlagern, also mit anderen Worten, nichts Genaues weiß man nicht, lassen wir uns also überraschen. Meine Kameras sind auf jeden Fall alle einsatzbereit, Montag sehen wir dann das Ergebnis.

 

Nun aber zu einem sehr schönen Ereignis in Laboe, es geht um einen Geburtstag. Denn 10 Jahre ist es jetzt her, dass er sozusagen das Licht der Welt erblickte, der Laboer Schwan aus der Kreativwerkstatt „amarillu design“ von Astrid Krömer und Wolfgang Slawski.  

 

Ich habe ja schon öfters einmal über die verschiedenen Projekte der beiden Künstler aus Laboe berichtet, da ich aber ja auch immer wieder neue Leserinnen und Leser auf meiner Homepage begrüßen kann, möchte ich die beiden noch einmal kurz vorstellen.

 

Ladies first, starten wir mit Astrid. Sie erblickte 1966 in Hamburg das Licht der Welt, machte 1993 ihren Abschluss zur Diplom-Designerin an der Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) in Hamburg, Studienrichtung Illustration. Sie ist Mitbegründerin des „atelier 9“ in Kiel und arbeitete dort als freie Kinderbuchillustratorin. Sie nahm an vielen Weiterbildungen teil, seit 2019 ist sie Kulturvermittlerin beim Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein. Und, und und.

 

Astrid wurde das Malen anscheinend mit in die Wiege gelegt, denn auch ihre Mama Monika Krömer ist bekannt für ihre farbenprächtigen, großformatigen maritimen Bilder die schon auf vielen Ausstellungen zu bewundern waren.

 

Viele Kinderbücher hat Astrid entweder illustriert oder aber auch mit eigenen Texten versehen. Und wann immer fröhliches Kinderlachen aus dem Freya-Frahm-Haus erschallt, dann wissen die Menschen, Astrid Krömer hält wieder einen der beliebten und immer ausgebuchten Ferien-Workshops mit Laboer Schülerinnen und Schülern ab. Und wo könnten die Kinder besser malen und zeichnen lernen als bei einer bekannten Kinderbuchillustratorin? Dabei wird sie in den meisten Fällen unterstützt von ihrem Ehemann Wolfgang Slawski, und so wären wir dann bei Wolfgang.

 

Geboren 1964 in Neumünster, hat er seine Jugend in Hamburg verbracht. Er studierte an der Hamburger Fachhochschule für Gestaltung mit dem Schwerpunkt Illustration und begann nach dem Studium als freiberuflicher Illustrator für verschiedene Kinder- und Jugendbuchverlage zu arbeiten. Auch er ist ein Mitbegründer des „atelier 9“ und da schließt sich dann so langsam der Kreis, was das Privatleben von Astrid und Wolfgang betrifft.

 

Wolfgang Slawski hat ebenfalls sehr viele Kinderbücher veröffentlicht, aber als die Familie dann 2000 nach Laboe zog, gab es auch viel Neues zu entdecken und so hielt das Wahrzeichen von Laboe – der Schwan, dann Einzug in die zahlreichen Arbeiten von Wolfgang Slawski, denkt man nur an die lustigen Wimmelbilder, welche die fröhlichen Schwäne am Strand und am Hafen von Laboe zeigen.

 

Mittlerweile finden wir die lustigen Schwäne auf Tassen, Sets, in Wimmelbild-Büchern, T-Shirts usw. und man kann die Sachen in vielen Geschäften in Laboe kaufen. 2011 entstand dann der Schriftzug Laboe mit dem Schwan, der jetzt zum 10. Geburtstag um 10 Farben erweitert wurde.

 

Ich freue mich immer, wenn ich diesen Schriftzug auf Autos mit auswärtigem Kennzeichen sehe, sind es doch Laboe-Fans und wenn man dann noch weiß, wer hinter diesem Schriftzug steckt, dann freut mich das immer ganz besonders.

 

Aber nun haben wir Corona. Die Geschäfte sind wie überall auch in Laboe geschlossen, aber das bedeutet natürlich nicht, dass man die Artikel von Astrid Krömer und Wolfgang Slawski nicht auch jetzt kaufen kann. Und zwar online in ihrem Shop, an 365 Tagen 24 Stunden rund um die Uhr.

 

Und da der Schwan Geburtstag hat, gibt es auch noch von heute, dem 05. Februar 2021 bis zum 08. Februar 2021 20% Rabatt auf alle Shop-Artikel. Bei einer zweiten Aktion ab dem 19. Februar gibt es dann noch einmal 15% Rabatt, schnell sein lohnt sich also. Und wer einmal schauen möchte, was es alles für schöne, neue und niedliche Laboe-Artikel gibt, drückt einfach HIER


Daher an alle Laboe-Fans und Einheimische meine Bitte, unterstützt so gut es geht unsere Laboer Kreativen wie z.B. Astrid und Wolfgang, Blumenfee Nicole oder die Mocca-Fee Mädels Sandra und Simone, sie alle haben es in dieser Zeit ganz schwer wie so viele andere auch, um über die Runden zu kommen. Die Kosten laufen weiter, die Urlauber und Tagesgäste fehlen seit Monaten, auch wenn es sicherlich etwas besser werden wird im Laufe des Jahres, wir alle können einen kleinen Beitrag leisten, diesen Menschen die uns mit ihren schönen Dingen erfreuen, etwas zu unterstützen. Vielen Dank. Und dann drücken wir noch ganz doll die Daumen, dass die für den Dezember im Freya-Frahm-Haus angekündigte Ausstellung mit Wolfgang Slawski schnell nachgeholt werden kann, die ja Coronabedingt leider ausfallen musste.

 

So, und dann wollen wir uns mal in das Wochenende stürzen, dass ja laut Wettervorhersagen turbulent werden könnte. Hier in Laboe herrscht am Freitagnachmittag auf jeden Fall noch Ruhe vor dem Sturm.

 

Ach ja, einen hab ich noch zum Schluss. Als ich die Tage nach Fotos von Astrid Krömer und Wolfgang Slawski ohne Masken vor dem Gesicht gesucht habe, also sozusagen etwas ältere Aufnahmen, ist mir ein heutzutage unglaubliches Bild in die Hände gefallen – ich am Hamburger Hauptbahnhof im August 2019. Habe auf den Zug nach Kassel gewartet.

 

Als ich mir das Foto angeschaut habe ist es mir ja eiskalt den Rücken runter gelaufen. Dabei war das früher völlig normal. Ich bin von Buchholz aus 15 Jahre lang nach Hamburg zur Arbeit mit der Bahn gefahren, morgens und abends immer das gleiche Bild, das gleiche Gedränge, keiner hat sich da was bei gedacht. Ob wir das wohl jemals noch einmal so erleben werden – ganz ohne Masken vor dem Gesicht? Ich bin da etwas skeptisch, aber schaut selbst.

 

So, nun aber ab ins Wochenende. Ich wünsche eine schöne Zeit, wir lesen uns am Montag wieder, bis dahin sage ich Tschüss

 

Euer Ostsee-Peter