September 2020
Blick vom Ehrenmal auf Laboe
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Herbst
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Hallo und herzlich Willkommen in meinem News Archiv.



September 2020

Mittwoch, 02. September 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

dann starten wir mal gutgelaunt in den sonnigen Monat September, denn nun geht es ja bald wieder los mit Lebkuchen und Spekulatius. Und auch die Kieler Woche startet ja diese Woche nach der coronabedingten Verschiebung am Samstag, den 05. September und endet dann am Sonntag, den 13. September 2020.

 

Aber es wird eine Kieler Woche werden, wie man sie noch nicht erlebt hat. Weit über 3 Millionen Besucher wie bisher wird es nicht mehr geben, es gibt einzelne Veranstaltungen die aber unter strengen Hygienemaßnahmen mit jeweils mit 150 bis maximal 500 Personen stattfinden werden. Die personalisierten Tickets dazu mussten online bestellt werden, innerhalb kürzester Zeit ist dann auch der Server zusammengebrochen wegen der große Nachfrage. Die Veranstaltungsflächen sind nicht mehr frei zugänglich so wie man es kennt, sondern werden blickdicht abgeschirmt, um einen Andrang vor den Absperrungen zu vermeiden. Auch die Gastronomie ist natürlich entsprechend sehr stark eingeschränkt worden.

 

Um aber auch noch weiteren Zuschauern einen Blick auf das Konzertgeschehen zu vermitteln, wird es auf dem Rathausplatz und im Schlossgarten eine Konzert-Kinofläche geben. Aber auch die sind jeweils auf 500 Besucher beschränkt. Und dann gibt es ja noch die Möglichkeit, von Zuhause aus die jeweiligen Veranstaltungen und auch die Segelregatten live zu verfolgen über den Streamingdienst https://www.kiel.live/

 

Back to the roots, also zurück zu den Ursprüngen, heißt es in diesem Jahr und das sind die Segelveranstaltungen. Kieler Woche bedeutete für viele Menschen in der Vergangenheit so etwas wie das Münchner Oktoberfest, halt nur im Norden, der Bremer Freimarkt oder die Cannstatter Wasen, dass es in Wirklichkeit um Segelregatten und Medaillen ging haben viele Menschen gar nicht wahrgenommen.

 

Und genau das steht nun in diesem Jahr im Mittelpunkt der Kieler Woche 2020. Denn hier trifft sich die Weltspitze in den olympischen Klassen, mit dabei sind Welt- und Europameister und es wird im Laufe der KiWo auch der Deutsche Meister im Seesegeln ermittelt. Rund 4.000 Segler und Seglerinnen aus über 60 Nationen werden auf 10 Regattabahnen um den Kieler Woche Sieg kämpfen.

 

Da die meisten Regatten ab Schilksee starten, haben wir von Laboe aus das natürlich sehr schön im Blick. Auch die Windjammerparade am 12. September wird es natürlich geben, aber auch hier in etwas abgewandelter Form. So heißt es jetzt nicht mehr nur Windjammerparade, sondern Windjammer Segelparade. Ein kleiner Unterschied, da das Feld in diesem Jahr zwar von der Bark Alexander von Humboldt II angeführt wird, aber da ansonsten die vielen Großsegler fehlen, konnten sich in diesem Jahr auch viele Privatboote anmelden, sodass wir am Samstag dann rund 120 Segel- und Motorboote bei diesem Highlight der Kieler Woche auf der Förde bewundern können.

 

Es wird also in diesem Jahr eine völlig andere Kieler Woche, ohne große Shows und riesige Vergnügungsmeilen und ich bin schon sehr gespannt, wie so eine ursprüngliche Kieler Woche aussieht, auch wenn natürlich jetzt modernste Technik dabei ist, um möglichst vielen Menschen weltweit das Gefühl zu geben, sozusagen live mit dabei zu sein.

 

Viele der am Jahresanfang noch geplanten Auftritte von namhaften Künstlern mussten ja abgesagt werden und was das für Künstler, nicht nur für die Kieler Woche, sondern auch allgemein bedeutet kann man vielleicht sehr gut aus dem Telefonat erkennen, dass ich letzte Woche mit der Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin Tanja Rübcke aus Hamburg geführt habe. Ich hatte im Mai schon mal kurz berichtet, was ist denn aber in der Zwischenzeit geschehen? wollte ich von Tanja wissen.

 

Tanja ist ja eine sehr vielseitig begabte Künstlerin mit einer umfangreichen Tanzausbildung bis hin zu „Steps on Broadway“ in New York. Sie ist Schauspielerin mit Auftritten im Ernst Deutsch Theater, Musical-Darstellerin bei Cats, Grease oder Starlight Express in Bochum, gerne erinnert sie sich auch auf ihre Auftritte auf der AIDA auf der sie 8 Monate lang durch die Karibik und den Mittelmeerraum schipperte. Viel Arbeit und wenig Freizeit, so Tanja, aber trotzdem eine unvergessliche schöne Zeit.

 

Im Jahr 2000 wird Tanja Rübcke mit der “Oscarike” als “Liebenswürdigste Schauspielerin der Saison ‘99/2000” ausgezeichnet. Es folgen Auftritte im Hamburger Ohnsorg-Theater, platt schnacken kann die Hamburger Deern Tanja nämlich auch sehr gut. 2018 kommt Tanja mit der Doppelrolle Louise/Ms Wilde in "Flashdance" auf die große Musicalbühne zurück.

 

Noch im selben Jahr veröffentlicht sie gemeinsam mit ihrer Freundin und Kollegin Janina Froh ihren ersten Roman "Liebste Freundin. Und 2019 begleitet Tanja zusammen mit dem Fotografen Fabrizio Barile und dem Vorsitzenden des "Fördervereins für Unfallgeschädigte Kinder" Peter Sebastian, sowohl als Choreografin als auch als Model das Fotoprojekt "Mit offenen Augen".

 

Und auch Laboe ist ihr nicht fremd, denn es war 2017, als sie praktisch noch einmal in ihrem alten Ohnsorg-Theater aufgetreten ist, denn die Ausstattung des Lachmöwen-Theaters besteht ja zum größten Teil aus Original- Einrichtungsgegenständen des alten Ohnsorg-Theaters. Magic Moments hieß es damals im Dezember bei den Lachmöwen und einige erinnern sich bestimmt noch gerne an diesen wunderschönen Magischen Abend.

 

Und damit komme ich auf die ursprüngliche Frage an Tanja Rübcke zurück die da lautete: „Und was machst Du jetzt so in dieser schwierigen Zeit?“

 

Tja, alle geplanten Auftritte und Inszenierungen sind ja in diesem Jahr ersteinmal auf Eis gelegt. Ein schwerer Schlag für alle Kolleginnen und Kollegen. Trotzdem heißt es natürlich, the show must go on. Und das bedeutet im Moment Planungen mit verschiedenen Szenarien, von ganz kleinen Solo-Auftritten bis zu langsam wieder größeren werdenden Veranstaltungen.

 

Tanja ist ja auch Schriftstellerin und hat zwischenzeitlich 3 Bücher herausgebracht. Die beiden Bücher "Liebste Freundin" Band 1 und 2 , die sie zusammen mit ihrer Kollegin Janina Froh geschrieben hat, sind eine Art historisches Tagebuch und handeln von dem Briefwechsel zweier Freundinnen aus dem 19. Jahrhundert und die beiden sind in der Theaterwelt zu Hause. Aber sie machen sich große Sorgen um einen vermissten Freund. Wo mag er geblieben sein? Können sie das Rätsel aufklären? Und so beginnt die aufregendste Zeit ihres Lebens und aus einem Briefwechsel zweier Freundinnen wird dann plötzlich ein spannender Kriminalfall.

 

Das dritte Buch heißt: „Geschichten hinter dem Vorhang“ und enthält viele lustige, teils auch schmerzhafte Anekdoten, die Tanja während ihrer Auftritte im Laufe der Jahre so erlebt hat. So in Hamburg während sie „Irma La Douce“ gespielt hat und während des Songs „A-dis-donc“ auf einem Glaspodest sitzen musste. Eines Abends gab es einen Knacks, und Tanja, nur im Minirock mit Corsage und Strapsen bekleidet, spürte dann noch, wie viele kleine Glassplitter in ihren Allerwertesten eindrangen. Aber the Show must go on und sie hat das Stück bis zu Ende durchgespielt, während dann hinter der Bühne der herbeigerufene Notarzt sich sicherlich schon auf diese nette Art der Glassplitterentfernung gefreut hat.

 

So geht es also Schlag auf Schlag mit den kleinen und großen Missgeschicken, die so hinter den Kulissen passieren. Viele dieser Geschichten und auch einige andere hat Tanja jetzt auch als Online-Lesungen auf YouTube veröffentlicht. Wer einmal hineinschauen möchte drückt einfach mal auf Tanjas Homepage HIER und dort dann auf den Reiter Videos. 

 

Der Verkauf ihrer Bücher ist für Tanja Rübcke im Moment eine ganz große Hilfe und man kann ihre Bücher überall im (Versand)-Buchhandel erwerben, in Laboe jetzt auch in der Postfiliale. Und wer weiß, vielleicht können wir Tanja Rübcke im November noch einmal mit einer Lesung in Laboe begrüßen.

 

So, das war es wieder für heute. Im Album sehen wir sonnige Wolkenbilder vom Hafen und der Baustelle am Börn/Fördewanderweg, dort entsteht ein neues Mehrfamilienhaus mit 6 Wohneinheiten, eine 2-Zimmer-Wohnung mit 67 qm zum Preis von 389.000 € war vor ein paar Tagen noch frei.

 

Wir lesen uns am Freitag wieder, bis dahin sage ich Tschüss

Euer Ostsee-Peter



Verliebt in Laboe ...

Freitag, 04. September 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

Das Bild des Tages zeigt heute das ganz neue U-Boot "Invicible", es ist das erste von 4 U-Booten für die Marine in Singapur. Das Besondere an dem Schiff ist, dass es das größte bisher in Kiel gebaute U-Boot mit einer Länge von 70 Metern und einer Wasserverdrängung von 2200 Tonnen ist.

 

Eine Nacht unter Wasser im Kieler Hafen hat die "Invicible" schon absolviert, am Freitagvormittag kam sie von einer Unterwasser-Übernachtungstour und Erprobungsfahrt in der westlichen Ostsee zurück. Für die Tiefsee-Erprobungsfahrten geht es dann später vor die norwegische Küste. Immer mit dabei ist das U-Boot-Begleitschiff „HDW Herkules“, um bei Notfällen auf den Erprobungsfahrten sofort eingreifen zu können.

 

Ausgeliefert wird das U-Boot, nachdem es sämtliche Tests bestanden hat, im nächsten Jahr an die Marine Singapurs. Wer sich einmal statt einer schnittigen Yacht so ein U-Boot zulegen möchte – 900 Millionen Dollar sollte man da schon mal auf Seite legen.

 

Aber befassen wir uns lieber mal mit dem schönen Thema Musik. Da trat am Mittwochabend das Duo „Lutopia Orchestra“ mit Antonia am Kontrabass und Toni mit seinen vielen Gitarren und Instrumenten auf. Die beiden stammen aus Lübeck und haben mit ihrem Musik Mix zwischen Blues und Polka den Besuchern einmal so richtig schön eingeheizt. Es war ein Genuss für Auge und Ohr und auch auf der Kieler Woche werden die beiden noch einmal zu sehen und zu hören sein. Sofern noch verfügbar, muss man seine Plätze aber online buchen, HIER einmal der Link zu allen Veranstaltungen der Kieler Woche, die per Online-Voranmeldung besucht werden können. Max. 3 Veranstaltungen können besucht werden, es wird kontrolliert, ob die Personalien der Anmelder mit denen der Besucher übereinstimmen. 

 

Was hat uns in diesem Jahr noch sehr gefehlt in Laboe? Der Trachtensommer mit seinen immer rund 20 Trachtengruppen aus ganz Schleswig-Holstein, die einmal im Jahr zu Gast in Laboe waren. Ob Urlauber, Tagesgäste oder Einheimische, die Straßen waren immer dicht gesäumt, wenn die in ihren farbenprächtigen Trachten gekleideten Gruppen durch Laboe marschiert sind. Vom Oberdorf Richtung Hafen, über die Promenade zunächst bis zum Probsteier Platz, wo die einzelnen Gruppen vorgestellt wurden und getanzt haben.

 

Von dort aus ging es dann weiter zur Musikmuschel, wo dann noch einmal getanzt und musiziert wurde und die bunten, farbenfrohen Trachten in der Sonne glänzten. Ich mag es ja kaum erwähnen, aber bevor ich Nachfragen bekomme.... also das große Kuchenbuffet da immer...... natürlich alles selbstgebacken von den Trachten-Frauen, unvergesslich.

 

Alles das musste wie bei vielen anderen Veranstaltungen und Künstlern in diesem Jahr leider wegen Corona abgesagt werden. Es wäre der 14. Laboer Trachtensommer gewesen. Aber nun kommt Birgit Bohnsack ins Spiel, die Leiterin der Tanz- und Trachtengruppe in Laboe.

 

Denn die ließ sich nicht so einfach abbringen von „ihrem“ Trachtensommer und so entstand das erste Mal ein Digitaler Trachtensommer. Als ich gestern einen Umschlag mit einer CD und einem Booklet von diesem 14. Trachtensommer bekam - vielen Dank dafür liebe Birgit – war ich sofort schwer begeistert.

 

Denn das ist eine ganz tolle Idee, die das Live-Erlebnis zwar nicht ersetzen kann, aber doch noch einmal an die vergangenen Jahre erinnert. Viele Grußworte, sei es von Ministerpräsident Daniel Günther, Kreispräsident Stefan Leyk, Landrätin Stephanie Ladwig, Bürgermeister Heiko Voß und vielen anderen zeigen einmal, wie beliebt und anerkannt die Erhaltung alter Traditionen sind.

 

Neue Szenen – unterlegt mit Carla Lodders „Dans op de Deel“ wechseln sich ab den Grußworten der verschiedenen Trachtenvereine, besonders lustig fand ich einen Sketch kurz vor dem Aufbruch nach Laboe, große Aufregung im Hause, weil die Trachten nicht mehr passen – man ist durch Corona etwas breiter geworden, aber als dann die Absage aus Laboe kommt ist man sich sicher, dass bis zum nächsten Jahr alles wieder passt.

 

Und so sind es ganz kurzweilige 45 Minuten, die einerseits einen sehr schönen Einblick in das farbenfrohe Leben der Tanz und Trachtengruppe Laboe e.V. geben, andererseits aber auch schon Vorfreude wecken auf den 15. Trachtensommer in Laboe, der für den 22. August 2021 geplant ist.

 

Natürlich gibt es nicht nur eine CD und ein Booklet, sondern man sich das natürlich auch im Internet auf der Seite https://volkstanz.one anschauen, dort auf das große Bild klicken.

 

Ich wünsche ganz viel Spaß beim Anschauen des Videos und freue mich schon auf den 15. Trachtensommer in Laboe, die Hauptsache, die Trachtenfrauen verlernen bis dahin das Backen...ähhh... das Tanzen nicht. Auch ich habe noch einmal in meinem Fotoarchiv gestöbert und so sehen wir dann passend zu diesem Artikel auch noch einmal ein paar Fotos, die ich während der vergangenen Jahre vom Trachtensommer gemacht habe.

 

Ich wünsche ein schönes Wochenende, die Wettervorhersage kündigt zwar Bewölkung an, aber das ist ja normal an der Küste. Da ich von meinem Balkon aus freie Sicht nach Schilksee habe, hoffe ich, dass ich da einiges mitbekomme von den Segelwettbewerben der Kieler Woche. Wie man schon auf dem Foto vom U-Boot an den vielen Masten im Hintergrund erkennen kann, der Hafen von Schilksee ist voller Regatta-Boote.

 

Tschüss bis Montag sagt der Ostsee-Peter

Montag, 07. Septeber 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

die Kieler Woche ist offiziell gestartet und sofort starteten dann auch die Rennen auf den verschiedenen Regattabahnen. Die meisten liegen von Laboe aus gesehen nordwestlich im Bereich Schwedeneck, Stoller Grund, die Bahnen Echo und Kilo vor Strande.

 

Auf der Ostuferseite befindet sich die Bahn Foxtrott zwischen Marina Wendtorf und Todendorf/Putlos, wobei letztere ja der Bereich für Schießübungen ist aber ich gehe mal davon aus, dass während der Kieler Woche da jetzt Ruhe herrscht.

 

Auch die Seestrecke nach Schleimünde bei Port Olpenitz wurde schon erfolgreich gesegelt. Aber allzu viel bekommt man da in Laboe nicht mit, es sei denn große Kamera mit großem Tele oder Fernglas sind zur Hand um das Segelgeschehen auf der Ostsee zu beobachten. Heute einmal die ersten Bilder, die richtig schönen Bilder gibt es dann zur Windjammer-Segelparade nächsten Samstag, wenn das Wetter mitspielt.

 

Aber bislang haben wir für die Segler alles dabei, Sonne, Wind, dunkle Wolken, herrliche Sonnenuntergänge, das sehen wir dann nachstehend oder größer dann im Fotoalbum.

 

Als ich heute so durch Laboe gegangen bin ist mir aufgefallen, dass wir ja eigentlich auch so einiges zu bieten haben was sonst nur große Städte zu bieten haben. Selbst wenn das Westfalenstadion in Dortmund, eigentlich soll man ja Signal-Iduna-Park sagen, über 81.000 Zuschauer fasst, auf dem Stoschplatz passen auch ein paar Menschen drauf. Und Geisterspiele gibt es überall, da braucht man kein riesiges Stadion. Hinter dem Stoschplatz hat es mich dann an das Naturschutzgebiet Dönche in Kassel erinnert, statt Galloway Rinder dort gibt es hier in Laboe eine Pferdekoppel.

 

Warum also in die Ferne schweifen, sieh das Gute liegt so nah, denn wer Laboe mit offen Augen durchwandert, für den ist alles da. Sorry, Johann Wolfgang.....

 

Veranstaltungen wurden mir keine gemeldet für diese Woche, deshalb sage ich Tschüss bis zum Mittwoch

 

Euer Ostsee-Peter.

Mittwoch, 09. September 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

der gestrige Dienstag startete mit viel Nebel, aber am Nachmittag hatten wir dann plötzlich noch einen wunderschönen Spätsommertag. Und das können wir dann auch heute sehr schön auf den Bildern sehen.

 

Der der anhaltende Süd-Westwind mit Stärken zwischen 7 und 8 trieb das Wasser aus der Kieler Förde, da gab es dann wieder viel Platz, um auf den Sandbänken spazieren zu gehen.

 

Für mich ist es immer wieder ein sehr schönes Erlebnis, im Naturerlebnisraum auf einem der großen Steine zu sitzen und den tollen Sprüngen der Kiter zuzusehen. Das geht oft meterhoch durch die Lüfte, zwar ist dann bei manchen Kitern die Landung etwas sehr nass, aber die meisten schaffen es, auf ihren Boards stehen zu bleiben.

 

Zwei Bilder im Album zeigen sehr schön den Wetterumschwung zwischen Dienstag und Mittwoch. So habe ich gestern die 60 Meter lange und 7 Meter breite Dreimastbark „Artemis“ von meinem Balkon aus fotografiert, ein sehr liebevoll restauriertes Schiff, 1926 als Walfangschiff gebaut, damals noch mit Dampfmaschine. Bis in die 40-er Jahre hinein war das Einsatzgebiet die nördlichen und südlichen Polarmeere. Die „Artemis“ kam von einer Regattabegleitfahrt zurück mit Kurs Kiel.

 

Heute habe ich dann mal von der gleichen Stelle auf meinem Balkon ein Foto gemacht, so schnell verändert sich also das Wetter in Laboe, da kann dann in dem Nebel vorbeischwimmen was will, es ist einfach nichts zu erkennen auf dem Wasser.

 

Die meisten meiner Leserinnen und Leser werden es ja vernommen haben, morgen – also am Donnerstag um 11:00 Uhr ist #Warntag 2020 in Deutschland und da werden zur Probe einmal sämtliche Warnmittel erprobt. Da heulen die Sirenen (allerdings nicht bei uns im Landkreis Plön, die meisten Sirenen sind nicht einsatzbereit.....) es wird Radio- und TV-Durchsagen geben und natürlich wird auch die WarnApp NINA eine Meldung herausgeben.

 

Diese WarnApp kann ich übrigens sehr empfehlen, wer sie noch nicht kennt, das ist die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, ich nutze sie schon seit einigen Jahren auf Anraten unserer Feuerwehr in Laboe und sie warnt sofort z.B. bei Großbränden, Gefahrstoffausbreitungen, außergewöhnlichen Wetterereignissen usw. Man kann auch verschiedene Orte einstellen, so erfahre ich auch immer sofort, wenn bei meiner Familie in Buchholz ein außergewöhnliches Ereignis passiert.

 

Die App gibt es kostenlos für iOS und Android in den App-Stores. Dann bin ich gespannt, was NINA mir morgen um 11:00 Uhr zu sagen hat.

 

So, das war es für den nebligen Mittwoch. Wir lesen uns am Freitag wieder und bis dahin erfreuen wir uns an den schönen und sonnigen Bildern vom Dienstag.

 

Liebe Grüße aus Laboe

Euer Ostsee-Peter

Freitag, 11. September 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

Wie war es denn so bei meinen Leserinnen und Lesern in der Ferne mit dem gestrigen Probealarm? Also hier in Laboe herrschte ja eine himmlische Ruhe, aber das die Sirenen nicht ertönen würden war ja schon im Vorwege vom Kreis Plön bekanntgegeben worden und in Laboe gibt es eh schon seit 1998 keine Sirenen mehr.

 

Dass dann aber auch die Warn-App NINA nicht einen Muckser von sich gegeben hat (die meldet sich sonst auch mit einem herrlichen Sirenenton) machte dann schon nachdenklich.

 

Aber die gute Nachricht ist: am heutigen Freitag um 11:17:38 und um 11:17:59 Uhr gab es gleich zwei Entwarnungen von NINA auf meinem Handy, dass die Übung „Warntag 2020“ jetzt beendet ist. Puuhh, beinahe hätte ich vergangene Nacht kein Auge zu gemacht wegen dem Alarm...... Mit anderen Worten – das war wohl noch nichts!

 

Die Kieler Woche neigt sich dem Ende zu aber in diesem Jahr war sie zumindest in Laboe kaum wahrnehmbar. Norddeutschlands größtes Volksfest wie man es bislang kannte und stets rund 3,5 Millionen Besucher anlockte, war in diesem Jahr gewaltig leise. Man hat sich auf das Ursprüngliche besonnen und das war das Segeln.

 

Für alle Schausteller ein gewaltiger finanzieller Verlust, aber die Sicherheit der Menschen geht vor. Am morgigen Samstag startet dann um 11:00 Uhr die Windjammerparade, die in diesem Jahr aber mangels alter Windjammer in „Seglerparade“ umbenannt wurde.

 

120 Schiffe werden in Paradeformation von Kiel aus Richtung Laboe starten, die gedachte Ziellinie liegt hinter Laboe zwischen den Leuchttonnen 5 und 6 welche die Schiffe gegen 13 Uhr passieren werden.

 

Insgesamt sind am Samstag 38 Traditionsschiffe, 73 moderne Segelschiffe und 9 Motor- bzw. Dampfschiffe unterwegs. Jede Gruppe wird von einem Führungsschiff angeführt, leider ist das Segelschulschiff Gorch Fock ja immer noch nicht einsatzbereit, daher übernimmt die knapp 70 Meter lange „Alexander von Humboldt II“ mit Paradedirektor und Seelotse Martin Finnberg an Bord die Rolle als Führungsschiff.

 

Die anderen Gruppen werden von folgenden Führungsschiffen angeführt:

Position B1 = Thor Heyerdahl

Position C1 = Stortemelk

Position D1 = Gulden Leeuw

Position E1 = Hendrika Bartelds

Position F1 = Zuiderzee

 

Insgesamt wird die Segelparade rund 3 km lang sein, ist also nicht zu übersehen. Wer Samstag live auf einem Schiff oder an Land diesem schönen Spektakel zuschauen möchte dem empfehle ich das auch in diesem Jahr erschienene „Captains-Handbook“. Dort sind sämtliche teilnehmenden Schiffe aufgeführt, auch hinter welchem Führungsschiff sie fahren und welche Position sie einnehmen werden. In der Praxis verschwimmt das dann natürlich bei dem Gewusel immer etwas, aber das „Captains Handbook“ ist da eine ganz tolle Hilfe. Ihr findet es HIER

 

Freuen wir uns also auf den Samstagvormittag, die Wettervorhersage zeigt keinen Regen an und das ist ja schon mal ganz viel wert. Wenn nun noch ein leichter Süd-Westwind hinzukommt dann werden wir ganz viele Segel sehen die fröhlich im Wind flattern. Fotos und Bericht dann Montag an dieser Stelle.

 

Und am Montag gibt es dann auch eine neue und leckere Veranstaltung in Laboe die ich heute natürlich sofort einmal ankündigen muss. Irgendjemand muss mein lautes seufzen gehört haben, als die Absage zum diesjährigen Food-Truck-Festival im Hafen vom 07. – 09. August wegen Corona kam.

 

Die Corona-Pandemie ist ja noch lange nicht überstanden, aber der Hunger auf was Leckeres ist natürlich geblieben. Und aus diesem Grunde startet Montag der „Kulinarische Herbstzauber Laboe“. Street-Food im Mini-Format sozusagen. Tatort Holzlagerkai. Und das funktioniert so:

 

Bis zum 04. Oktober stehen in wöchentlich wechselnder Weise, 2 Speisenanbieter neben dem Fischräucherwagen auf dem Hafenplatz. Täglich von 11:00 – 20:00 wird dort geöffnet sein. Auf Tische und Bänke muss leider verzichtet werden. Aber das „Laboer Sofa“ an der Hafenkante steht natürlich allen zur Verfügung, aber bitte auf Abstand achten.

 

Am kommenden Montag geht es los mit dem vom Food Truck Hafen bekannten “Street Gourmet“ und dem vom Weinfest bekannten “Holsteiner“. Neben frischem Fisch vom Räucherwagen wird es also jetzt auch Hamburger, Cheeseburger, Süßkartoffel Pommes und Ferkelboxen am Hafen geben.

 

Hmm, also die Ferkelbox mit den Kringelpommes, immer wieder gern genommen, immer wieder gern dabei gewesen.

 

Und mit diesem kulinarischen Ausblick verabschiede ich mich für diese Woche und sage Tschüss bis zum Montag.

 

Euer Ostsee-Peter

Montag, 14. September 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

die neue Woche startet noch einmal hochsommerlich mit bis zu 27 Grad heute und viel Sonnenschein, das macht doch richtig Spaß.

 

Die Kieler Woche 2020 ist vorbei, eine Kieler Woche ohne 3,5 Millionen Besucher, ohne Großveranstaltungen, ohne Feuerwerke, sie war still und trotzdem schön.

 

Und wie immer stand zum krönenden Abschluss natürlich die Windjammerparade am Samstag auf dem Programm, in diesem Jahr hieß es ja Seglerparade, und um es gleich vorweg zu nehmen, das war wunderschön. Und beinahe wäre ich noch zu spät gekommen obwohl ich ja schon 45 Minuten vorher am Strand war, weil ich noch gemütlich zum Naturerlebnisraum gehen wollte um von dort die Schiffe zu fotografieren, wenn sie einem direkt entgegenkommen.

 

Aber was war als ich 11:45 Uhr am Strand ankam? Da kam das Führungsschiff „Alexander von Humboldt II“ schon kurz vor der Schwimmhalle vorbei, hier hätte sie eigentlich erst gegen 12:30 Uhr sein sollen.

 

Des Rätsels Lösung: Optimaler Wind in Stärke 6-7 der allerdings auch schon im Kieler Hafen drohte, die Schiffe in ihrer Paradeaufstellung durcheinander zu treiben, daher erfolgte auch der Start etwas früher als 11:00 Uhr. Und wenn die größeren Segelschiffe wie die Alex II, die Thor Heyerdahl usw. ein paar Segel setzen geht das aber ab wie die Feuerwehr.

 

Deshalb gibt es also heute keine Fotos aus der Frontale, aber sie zeigen sicherlich auch so sehr eindrucksvoll, wie schön die Windjammerparade in diesem Jahr war. Rund 3 km lang, ich schrieb es schon am Freitag, wobei mir persönlich da aufgefallen ist, dass ich durch die fehlenden großen Windjammer viel mehr auf all die anderen Boote geachtet habe.

 

Wenn normalerweise die riesigen Masten der Gorch Fock, MIR, der Kruzenshtern oder der Sedov auftauchen, achten die Menschen meist immer nur auf diese wunderschönen und großen alten Schiffe, was ja auch immer ein überwältigender Anblick ist. Dadurch sind aber die Segelschiffe kaum sichtbar, die z.B. direkt neben den Großseglern fahren.

 

Das war ja in diesem Jahr anders und ich fand es sehr schön, diese 120 Schiffe plus der unzähligen anderen Begleitboote auch einmal solo zu erleben. Die Stadt Kiel schätzt die Zuschauer entlang der Förde auf rund 30.000, zur „normalen“ Kieler Woche sind das aber immer rund 100.000 Menschen, die sich dieses wunderschöne Spektakel nicht entgehen lassen wollen.

 

Nun ist sie also zu Ende, die KiWo 2020 und ich denke mal, die Veranstalter haben das Beste aus diesem Event mit seinen vielen Einschränkungen gemacht. Bilder der Windjammer-Segler-Parade dann untenstehend und in größer dann im Album.

 

Und da ja in diesem Jahr auch kein Abschlussfeuerwerk stattfand – weder in Schilksee noch in Kiel, habe ich noch einmal zwei Feuerwerk-Erinnerungsfotos eingefügt. War immer toll mit dem Förde-Dampfer im Kieler Hafen und Schilksee hatte ich ja immer einen Logenplatz auf dem Balkon.


Erwähnenswert auf jeden Fall noch das Konzert am Sonntag mit der Gruppe JAWBONE in der Musikmuschel. Tolle Songs, die Jungs waren supi gut drauf, das war ein schöner Ausklang zur Kieler Woche.

 

Und beim Blick vom Balkon heute kam nicht nur die GEFION unter vollen Segeln vorbei, sondern auch der amerikanische Lenkwaffenzerstörer „Ross“ der zum Tanken und Proviant fassen Kiel angelaufen hat. Kiel ist der einzige NATO-Stützpunkt an der Ostseeküste mit einer entsprechenden Wassertiefe, sodass auch größere Schiffe wie die 154 Meter lange „Ross“ mit einem Tiefgang von rund 10 Metern hier anlegen können.

 

So, das war es für den sonnigen Start in die Woche, ich war heute noch gar nicht im Hafen, dafür habe ich einen Ausflug zur Steilküste gemacht, davon dann am Mittwoch mehr.

 

Ich wünsche weiterhin eine schöne Zeit, ich sage Tschüss bis Mittwoch

Euer Ostsee-Peter


Mittwoch, 16. September 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

es bleibt noch recht sommerlich im Moment und das lädt auch zu vielen Spaziergängen ein. So habe ich mich auch am Montag wieder einmal auf den Weg zur Steilküste bei Stein gemacht, darüber braucht man nicht viel zu erzählen, nur, dass es ein sehr schöner Spaziergang auch gerade für unsere Urlauber ist. Führt der Weg doch entweder direkt am Wasser und durch den Naturerlebnisraum hindurch oder eben auf dem „Höhen-Wanderweg“ entlang. Vielleicht inspirieren die Bilder ja mal wieder zu einem kleinen Ausflug Richtung Stein und Wendtorf.

 

Dafür gibt es dann umso mehr zu erzählen von der neuen Ausstellung im Freya-Frahm-Haus von Astrid Krömer, die am kommenden Freitag, dem 18.09.2020 um 14:00 Uhr eröffnet wird.

 

Aber bevor ich über Astrid Krömer und ihre wunderschönen maritimen Bilder berichte die ich am Dienstag schon einmal vorab bewundern durfte, noch ein paar ganz persönliche Worte von mir zum Freya-Frahm-Haus, die mir sehr am Herzen liegen.

 

Denn leider versucht wieder einmal eine Fraktion aus der Gemeindevertretung, die ehrenamtliche Arbeit des Fördervereines Freya-Frahm-Haus zu schmälern und ins schlechte Licht zu rücken, nur um das Ruder in eigene oder andere Hände zu geben. Die Begründung der Partei dazu: Das Haus würde „ihrer Ansicht“ nach nicht im Sinne der Erblasserin Freya Frahm genutzt, es solle doch ein Haus der Begegnung sein.

 

Aber genau das ist es doch dank der unermüdlichen und sehr zeitaufwendigen Arbeit des Fördervereins auch geworden - weit über die Grenzen von Laboe hinaus. Natürlich haben wir im Moment Corona und viel mehr wie verschiedene und interessante Ausstellungen zu zeigen geht da ja gar nicht. Aber was haben wir nicht alles schon für schöne Veranstaltungen in den letzten Jahren dort erlebt, wo sich Menschen begegnet sind und miteinander kommuniziert haben.

 

Lesungen, Musikdarbietungen der unterschiedlichsten Art, Vorträge die immer für ein volles Haus gesorgt haben, sei es von Laboer Vereinen, Bürgern oder der Universitätsgesellschaft Kiel. Sitzungen von Parteien, Treffen der Flüchtlingshilfe und und und. Aber am Schönsten finde ich immer, wenn fröhliches Kinderlachen durch das ganze Haus erschallt. Und das passiert immer dann, wenn Astrid Krömer und ihr Team dort die Ferien-Workshops für Kinder abhalten.

 

Genau das ist es, was Freya Frahm sich gewünscht hat, als sie das Haus der Gemeinde Laboe vererbt hat und genauso wird es auch vom Förderverein umgesetzt. Das hat mir diese Woche auch noch einmal Frau Friederike Opitz in einem persönlichen Gespräch bestätigt, die Freya Frahm die letzten 5 Jahre ihres Lebens begleitet und die mit ihr zusammen auch das Testament ausgestaltet hat.

 

Wissen die Damen und Herren dieser Partei eigentlich, wie viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit hinter all dem stecken? Alleine die Organisation und Koordination der Termine verschlingen eine Menge Zeit, es müssen Kontakte zu Künstlern und Verbänden geschaffen werden, nicht nur in ganz Norddeutschland, das reicht sogar bis in die USA, nur um ein abwechslungsreiches Programm anzubieten in einem Haus, das der Begegnung dient.

 

Während der Veranstaltungen und sowohl vorher als auch nachher sind immer Mitglieder vom Förderverein anwesend. Wer kümmert sich um Getränke und Imbiss, wer baut die Stühle auf und ab, wer reinigt nach einer Veranstaltung die WC-Anlagen?

 

Da sei die Frage erlaubt: Was passiert denn, wenn der Förderverein aufgrund dieser ewigen Kritik (es ist ja leider nicht das erste Mal) kurzfristig seine Arbeit niederlegt? Ein im Moment durchaus denkbares Szenario.

 

Darüber sollte diese Fraktion vielleicht erst einmal nachdenken, bevor sie immer wieder versucht, dem Förderverein des Freya-Frahm-Hauses Steine in den Weg zu legen. Man kann doch sachlich fundierte Vorschläge jederzeit einbringen und diskutieren, dazu muss man doch nicht immer gleich die große Keule rausholen.

 

Hat diese Fraktion keine anderen und wirklich wichtigeren Themen wie z.B. die völlig verwahrloste und heruntergekommene Promenade? Es wäre schön, wenn sich die Damen und Herren einschließlich des Bürgervorstehers vordringlich einmal darum kümmern würden, statt eine gut funktionierende Institution und ein Aushängeschild für Laboe in der Öffentlichkeit zu diskreditieren. 

 

So, nun aber zu der neuen Ausstellung von Astrid Krömer im Freya-Frahm-Haus unter dem Titel „Küste, Wolken und das Meer“ die am Freitag, den 18. September um 14 Uhr startet und bis zum Sonntag, den 04. Oktober zu sehen sein wird.

 

Für alle, die Astrid Krömer noch nicht kennen, versuche ich einmal, diese vielseitige Künstlerin in Kurzform vorzustellen. Astrid ist eine echte Hamburger Deern, besitzt einen Abschluss zur Diplom-Designerin an der Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg, Studienrichtung Illustration. Viele Kinderbücher sowohl mit eigenen Texten oder mit ihren Illustrationen sind von ihr erschienen. Sie nahm an verschiedenen Fortbildungskursen der LAG-Kunst Schleswig-Holstein e.V. teil um Maltechniken weiterzuentwickeln und zu vertiefen.

 

2018/2019 folgte dann die Ausbildung zur Kulturvermittlerin beim Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein und seit dieser Zeit kümmert sich Astrid Krömer darum, das Projekt "Schule trifft Kultur - Kultur trifft Schule" Schülerinnen und Schüler, Kunstschaffende, Lehrkräfte und kulturelle Orte nicht nur näher zu bringen, sondern diese Projekte auch entsprechend umzusetzen.

 

2019 wurde sie in den Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) Schleswig-Holstein aufgenommen. Und nicht zu vergessen, das Astrid Krömer schon seit 2009 eigene kulturpädagogische Projekte anbietet, die sie in Schulen oder bei Veranstaltern wie das musiculum Kiel, der VHS Plön, der Akademie am See, Koppelsberg in Plön, Pädiko e.V. oder dem Freya-Frahm-Haus in Laboe durchführt.

 

Das einmal über Astrid Krömers künstlerische Laufbahn und nun muss ich es doch noch einmal erwähnen, da komme ich jetzt einfach nicht drumherum - ihre Mama ist die Malerin Monika Krömer, auch sie ist ja hier sehr bekannt mit ihren großformatigen maritimen Bildern, die schon auf sehr vielen Ausstellungen zu sehen waren, im Moment gerade in den Verkaufsräumen der Werft Baltic Bay. Und verheiratet ist Astrid Krömer mit Wolfgang Slawski, er wiederum ist u.a. der Erschaffer der niedlichen Laboe-Schwäne die man auf Postkarten, Tischsets und vielen anderen Dingen überall in Laboe sehen und kaufen kann und auch seine farbenfrohen Wimmelbild-Bücher erfreuen Groß und Klein.

 

Um es in einem Satz zu sagen: Astrid ist also umzingelt von fröhlichen Menschen aus Laboe, die alle ganz viel Kunst im Blut haben. Vollgefüllt mit bunten Blutkörperchen sozusagen.

 

Die Besucher werden auf Astrid Krömers Bildern ganz viel Bekanntes entdecken. Laboe aus verschiedenen Perspektiven, sei es der Blick vom Ehrenmal oder auch Strandansichten. Und die Steilküste in Stein können wir daher heute einmal als Foto vom Montag und als Acrylbild sehen.

 

Der Blick auf die Förde oder über die Probstei, ob Kiel, Lübeck oder Hamburg, auf jedem Bild findet man das Motto der Ausstellung „Küste, Wolken und das Meer“ wieder. Über 60 bis zu 110 x 150 cm und zusätzlich auch ganz viele kleine Bilder in den Formaten ab 15 x 15 bis zu 40 x 40 cm sind in der Ausstellung zu sehen.

 

Mir persönlich gefällt die Kombination zwischen den Blautönen von Himmel und Wasser in Verbindung mit den warmen Orangetönen sehr gut auf Astrid Krömers Bildern, das strahlt für mich beim Betrachten ganz viel Ruhe und Harmonie aus. Es sind Bilder, so wie wir sie hier kennen an der Küste und wie die Urlauber sie lieben.

 

Einen kleinen Einblick in die Ausstellung erhalten wir dann untenstehend oder etwas größer im Album, aber kein Foto kann die Feinheiten und Details eines Original-Bildes so richtig wiedergeben. Daher also am besten selber einmal im Freya-Frahm-Haus vorbeischauen, es lohnt sich auf jeden Fall.

 

Wer noch etwas mehr über Astrid Krömer und ihre Arbeiten wissen möchte drückt HIER 

 

Geöffnet ist die Ausstellung Fr/Sa von 14 – 18 Uhr und am Sonntag von 12 – 18 Uhr.

 

Ich wünsche ganz viel Spaß beim Besuch der Ausstellung und sage Tschüss bis zum Freitag.

 

Euer Ostsee-Peter