September 2019
Blick vom Ehrenmal auf Laboe



Verliebt in Laboe ...

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September 2019


Montag, 02. September 2019


Moin Moin aus Laboe,             

 

willkommen im Monat September, der wettermäßig recht durchwachsen beginnt mit herrlichem Sonnenschein aber auch dunklen Wolken und Regenschauern.

 

Ich hatte gefühlt halb Buchholz am Wochenende zu Besuch, das war ganz toll. So waren meine beiden Freunde Doris und Markus mit ihrem Wohnmobil in Laboe und meine liebe Freundin Gudrun hatte sich Freitagabend auch noch ganz kurzentschlossen ins Auto gesetzt um einmal wieder See- statt Heideluft zu schnuppern.

 

Und so haben wir vier dann eine Menge unternommen, das fing morgens immer an mit dem gemeinsamen und ausgiebigen Frühstück auf meinem Balkon und vielen Spaziergängen durch den Ort und am Strand. Doris und Markus waren völlig begeistert von der Fahrt mit dem Haikutter „Gefion“, denn kräftiger Wind sorgte für eine flotte Fahrt Richtung Bülk und viel Spaß an Bord ist mit Heike, Tom und Tjark immer garantiert. Kulinarisch haben wir auch wieder eine Menge geschafft, ob Fischküche, Räucherwagen, La Dolce Vita, Mokka-Fee, Eiscafé Venezia oder Bäckerei Steiskal, es war wieder überall lecker, lustig und fröhlich.

 

Bäckerei Steiskal hatte am Sonntag einen ganz besonderen Grund zum Feiern, denn diese Filiale in Laboe wurde am 1. September vor genau 30 Jahre eröffnet. Und wie der Zufall es will treffe ich da einen Laboer, der sogar noch 2 Fotos von der Eröffnung am 01. September 1989 dabei hatte. Sagenhaft alleine schon deshalb, weil der Laden zu dem Zeitpunkt gerade umgebaut wurde und noch eine einzige Baustelle war.

 

Ich hatte vor ein paar Tagen mit Hilka Jahn einmal über die Anfänge gesprochen, denn dieser Eröffnungstag war gleichzeitig auch ihr erster Arbeitstag, damals noch Hilka Ebel, die an diesem Tag ihre Ausbildung bei Steiskal begann.

 

30 Jahre später ist aus Hilka Ebel Hilka Jahn geworden und sie ist als Filialleiterin immer noch in der Filiale in der Reventloustraße tätig. Sie kann sich noch sehr gut an die Anfänge erinnern. Denn damals waren in den heutigen Räumen 2 Läden untergebracht, der größere Laden handelte mit Obst und Gemüse, Bäckerei Steiskal hatte den kleineren Laden.

 

Irgendwann wurden die beiden Läden getauscht und als sich der Obst- und Gemüseladen nicht mehr halten konnte, übernahm Bäckerei Steiskal auch diese Räume, entfernte die Zwischenwände und konnte so die erweiterte Filiale auch mit Sitzgelegenheiten ausstatten.

 

1989, so erinnert sich Hilka Jahn, gab es gerade einmal 3 Sorten Brot und nur wenig Auswahl an Brötchen. Heute kann der Kunde zwischen fast 30 verschiedenen Brötchensorten, über 20 Sorten Brot und einer große Auswahl an Kuchen und Torten auswählen.

 

Im Laufe der Jahre stellte sich dann heraus, dass es nicht mehr reicht, nur Brot und Brötchen zu verkaufen, in der immer schneller werdenden Zeit wünschen sich die Menschen auch belegte Brötchen und kleine Snacks zum Mitnehmen oder sogar ein komplettes Frühstück, das man vor Ort einnehmen kann.

 

Und so fand im Laufe der Jahre auch in Laboe eine schrittweise Veränderung statt. Aus der reinen Bäckerei-Filiale entstand ein Treffpunkt für Einheimische und Urlauber, hier trifft man sich auf eine Tasse Kaffee, verabredet sich zum Frühstück oder lässt sich ein Stück Kuchen auf den Außenplätzen vor oder im Garten der Bäckerei schmecken. Und sollte es einmal schlechtes Wetter geben, im Innenraum gibt es ebenfalls Sitzgelegenheiten.

 

Was Hilka besonders freut ist das gute Betriebsklima in der Bäckerei Steiskal. Sie selber ist ja nun schon 30 Jahre dabei aber auch viele ihrer Kolleginnen sind schon jahrzehntelang dabei. Und so bleiben viele Auszubildende nach bestandener Prüfung Ihrem Arbeitgeber treu, in Laboe ist es Michelle Hinz, die nach ihrer Ausbildung zunächst in einer anderen Filiale arbeitete und die nun seit August letzten Jahres fest in der Laboer Filiale das freundliche Team unterstützt.

 

Gegründet wurde die Bäckerei Steiskal übrigens im Jahre 1926, mittlerweile betreibt das Unternehmen 61 Filialen mit rund 550 Mitarbeitern, in der Produktion sind 70 Mitarbeiter beschäftigt und für den Transport in die Filialen sorgen derzeit 34 Fahrer mit 14 LKW, darunter mit einem E-Scooter dafür, dass die Kunden stets frische Backwaren in den Filialen vorfinden.

 

Bekannt ist die Bäckerei Steiskal auch für ihr großzügiges Sponsoring für den Lions Club, die Kieler Tafel, der AWO und für Holstein Kiel und anderen Vereinen und Institutionen. Auch die Freiwillige Feuerwehr in Laboe profitiert davon und es ist für die Bäckerei Steiskal selbstverständlich, dass sie ihre Mitarbeiter/-innen für die Einsätze freistellt und für eine aktive Mitgliedschaft bei der Freiwilligen Feuerwehr wirbt. Und so sorgte dann auch die Feuerwehrt am Sonntag mit ihren Vorführungen für Abwechslung und die Gäste konnten mit einem Glas Sekt, Quarkbällchen und Butterkuchen auf den 30-jährigen Geburtstag anstoßen.

 

Es war also ein fröhliches und lebhaftes Wochenende, aber nach dem Wochenende ist bekanntlich vor dem Wochenende und da starten ja ab Donnerstag als krönender Abschluss der Großveranstaltungen die Laboer Hafenfesttage. Darüber werde ich dann am Mittwoch noch ausführlich berichten und natürlich auch live vor Ort sein. Höhepunkt wird Samstagnacht sicherlich wieder der große Lichterkorso sein.

 

Daher schon einmal ein Tipp vorab: Wer möchte kann auf einem der beiden Haikutter GEFION oder ALEXA mitsegeln, die Fahrt dauert etwa 75 Minuten und kostet 15 €.

 

Die Fahrt auf der Gefion kann man buchen unter: 0172 5109307, die Fahrt auf der Alexa unter https://www.segelvision.de/

 

Bevor es also noch einmal richtig rund geht in Laboe möchte ich noch auf eine Lesung aufmerksam machen, die am morgigen Dienstag, den 03. September um 19:00 Uhr im Freya-Frahm-Haus stattfinden wird.

 

"Mensch Genscher - Persönliches" ist der Titel des Buches, aus dem

die Autorin Bettina Schaefer lesen wird.

 

Am 4. September vor 30 Jahren in Leipzig: Im Anschluss an das

montägliche Friedensgebet in der Leipziger Nicolaikirche versammeln sich 1200 Menschen zu einer Demonstration. Sie gehen mit Plakaten und Kerzen durch Leipzig. Eine Woche später - in der Nacht zum 11. September - öffnet Ungarn die Grenze nach Österreich. Zehntausende DDR-Bürger reisen in den folgenden Wochen über Österreich in die BRD aus.

 

Federführend verantwortlich für die Grenzöffnung war der damalige Außenminister

Hans-Dietrich Genscher (FDP). Aus diesem Anlass liest Bettina Schäfer aus dem von ihr herausgegebenem Buch und internationalem Gemeinschaftsprojekt "Mensch

Genscher - Persönliches" (jetztzeit verlag, 2018). Der Eintritt kostet 5 Euro.

 

Dann habe ich am Hafen neben dem Räucherwagen schon die ersten Fahrräder der „Sprottenflotte“ gesehen, da werde ich mich dann kurzfristig auch einmal genauer mit beschäftigen, ich hatte ja letzten Freitag schon berichtet, wusste da aber noch gar nicht, dass die Räder in Laboe schon bereit stehen.

 

So, das war es für den Start in den neuen Monat und die neue Woche. Wir lesen uns am Mittwoch wieder, bis dahin sage ich wie immer Tschüss

 

Euer Ostsee-Peter


Mittwoch, 04. September 2019


Moin Moin aus Laboe,             


dann wollen wir heute Mal die Woche teilen und schauen, was sich in der jetzt so langsam ablaufenden Sommersaison so alles tut in Laboe.

 

Der Aufbau für die vier tollen „Hafenfesttage“ in Laboe hat bereits am Dienstag begonnen. Große Ereignisse werfen also ihre Schatten voraus, da wird es also ab Donnerstag noch einmal so richtig krachen zum Saisonabschluss. Die ersten Bilder vom Aufbau sehen wir dann heute schon einmal im Album.

 

Dann möchte ich einmal berichten von meinem Selbstversuch mit den Rädern der „SprottenFlotte“. Dienstag war das Wetter ja leider nicht so prickelnd, erst am Nachmittag klarte es auf, aber ich hatte mir ja vorgenommen, das unbedingt einmal auszuprobieren.

 

Bevor man sich aber auf einen Drahtesel schwingen kann, muss man sich natürlich erst einmal anmelden und registrieren. Da die Räder aber vom größten Fahrradverleiher in Deutschland – „nextbike“ verliehen werden kann es sein, dass der eine oder andere schon über ein Konto und die entsprechende App auf seinem Smartphone verfügt sofern er das Angebot in seiner Stadt bzw. Region nutzt. Dann muss das Konto nur noch mit der SprottenFlotte verknüpft werden.

 

Ansonsten ruft man am heimischen Computer oder auf dem Smartphone die Seite https://www.nextbike.de/de/kielregion/ auf (SprottenFlotte als Suchbegriff geht auch) und dann kann man sich dort registrieren.

 

Das geht ganz einfach, nur Handy-Nummer, Stadt – in unserem Fall ist das Kiel - Mail-Adresse und Geburtsdatum eintippen und weiter geht es. Dann muss noch eine Zahlungsoption hinterlegt werden (Bankeinzug, Kreditkarte, PayPal) und 1 € auf das Konto als Startguthaben überwiesen werden. Dann soll man innerhalb von ein paar Sekunden eine PIN bekommen mit dem man sein Konto freischalten kann. Das hat bei mir allerdings gut 30 Minuten statt weniger Sekunden gedauert.

 

Das war es dann schon und nachdem es dann draußen endlich trocken war bin ich also zum Hafen gegangen, dort neben dem Räucherwagen stehen dann die Räder, bislang noch der einzige Standort. Geplant sind in Laboe noch Plätze beim Ehrenmal und bei Aldi/Edeka. Ansonsten werden in der App oder am PC die genauen Standorte der Räder live eingeblendet. Zu den Hafenfesttagen sind die Fahrrader allerdings verschwunden neben dem Räucherwagen.

 

Der Rest war ganz einfach, ich habe mir also ein Rad ausgesucht, dann mit dem Smartphone den QR-Code auf dem Schutzblech gescannt und schon machte es „klick“ und das Schloss sprang auf. Den Sattel mittels Schnellspannverschluss noch eingestellt und los ging es Richtung Naturerlebnisraum.

 

Da die ersten 30 Minuten während der Einführungsphase ja umsonst sind, konnte ich es ja mal ganz entspannt angehen lassen. Das Rad selber ist stabil und fährt sich gut, auch wenn nur eine 3-Gang-Schaltung verbaut ist. Was mir aufgefallen ist – kein Rad hat eine Klingel, das fand ich etwas merkwürdig. Aber egal, ich kann ja zur Not Laut geben.

 

Dann mein erster Fehler im Naturerlebnisraum. Es gibt nämlich eine „Parken“-Funktion in der App. Dazu aktiviert man das in der App und schließt das Rad danach per Hand ab. Ich habe das Rad – weil nicht richtig gelesen – erst abgeschlossen und dann in der App gesucht, aber nichts mehr von „Parken“ gefunden. Dafür aber die Meldung erhalten, ich hätte das Rad außerhalb des offiziellen Standortes abgestellt, was normalweise 20 € Strafgebühr plus Entfernungskilometer kostet.

 

Was glaubt ihr, wie schnell ich mein Rad wieder neu gemietet hatte.......  Was lernen wir daraus? Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Aber zum Glück ist das auf der Abrechnung von gestern zwar vermerkt aber nicht berechnet worden.

 

Also das hat Spaß gemacht gestern und es ist sicherlich nicht das letzte Mal, dass ich mir so ein Rad ausgeliehen habe. Nächste Verleih/Rück-Station wäre z.B. am Anleger Mönkeberg, auch innerhalb Kiels kann man sich an vielen Stellen ein Rad ausleihen, dann z.B. nach Laboe radeln und es hier wieder zurück geben.

 

Kurz noch zu den Preisen. Während der Pilotphase bis Ende 2020 sind die ersten 30 Minuten frei, danach kostet es pro 30 Minuten 1 €, maximal 9 € am Tag, es können pro App 2 Fahrräder gelichzeitig ausgeliehen werden. Wer kein Smartphone besitzt kann auch alles telefonisch erledigen, angefangen von der Registrierung bis zur Ausleihe, näheres dazu findet man auf der Homepage der SprottenFlotte.

 

Ich denke mal, auch für unsere Urlauber ist das eine interessante Geschichte und ein schönes neues Angebot in Laboe. Hoffen wir, dass es auch reichlich genutzt wird.

 

Wer allerdings statt eines Standard-Fahrrads lieber ein E-Bike, Tandem oder Kinderfahrrad leihen möchte, der ist natürlich nach wie vor beim Fahrrad-Verleih Laboe im Wiesenweg 4 in den richtigen Händen. http://www.fahrradverleih-laboe.de/ Hier kostet ein Rad pro Tag nur 6 €, E-Bikes ab 15 € pro Tag und der persönliche Service steht hier im Mittelpunkt. Es gibt eine große Auswahl an unterschiedlichen Rädern bis zum 21-Gang Mountainbike, Kindersitz, Hundekorb, ja sogar Bollerwagen oder Rollator können ausgeliehen werden.

 

Ausgearbeitete Radtouren oder Radkarten gibt es kostenlos, Fahrradhelme gegen 1€ Leihgebühr und, und, und. Das sind also zwei völlig unterschiedliche Möglichkeiten, um sich in Laboe ein Fahrrad auszuleihen. Will ich nur mal eben schnell von A nach B kommen schnappe ich mir ein Rad der SprottenFlotte das ich auch an einer anderen Station wieder zurück geben kann. Wünsche ich eine große Auswahl an verschiedenen Rädern und eine persönliche Betreuung leihe ich mir ein Rad beim Fahrrad-Verleih Laboe. Ich denke mal, das ergänzt sich ganz prima.

 

So, das mal zum Thema Fahrrad. Freuen konnte sich heute der TV Laboe über eine Spende in Höhe von 5.200 € der PSD-Bank Kiel eG für 6 neue Bodenbahnen á 12 Meter für die Leistungsturner, welche die alten Matten nach 20 Jahren intensiver Nutzung und einem Wasserschaden ersetzen. Damit übernimmt die Bank über 60 Prozent des Kaufpreises der Bodenbahn.

 

Dazu Eberhard Kiefer, Prokurist der PSD-Bank: „wir, als regionale Genossenschaftsbank, engagieren uns schon seit vielen Jahren für Projekte, die der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu Gute kommen. In heutiger Zeit fehlt es ihnen oftmals an Bewegung, um sich gesund zu entwickeln. Wir wollen die Begeisterung der Turnerinnen und Turner gern fördern und helfen hier sehr gern.“

 

Die neuen Bodenmatten kommen übrigens gerade rechtzeitig, denn ab dem 16. September bietet der TV Laboe auch Jiu-Jitsu (kurz BJJ oder auch Gracie Jiu Jitsu) in seinem Sportprogramm an. Der Schwerpunkt liegt auf dem Bodenkampf. Im Training werden zusätzlich Wurftechniken aus dem Stand, Schlag, Tritt und Abwehrbewegungen unterrichtet. Es kann als Wettkampfsport, Selbstverteidigung oder einfach nur aus Spaß an der Bewegung betrieben werden.

Als Trainer gewann der TV Laboe Thorsten Picker. Der Familienvater aus Schönkirchen gibt seine Erfahrungen aus seiner 40jährigen Kampfsportzeit weiter.

Mädchen und Jungen zwischen 10 und 15 Jahren trainieren montags und mittwochs von 15 bis 16 Uhr. Donnerstags unterrichtet Thorsten Picker von 19 bis 20.30 Uhr Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene. Alle Trainingseinheiten finden im TVL-Gymnastikraum im Beeke-Sellmer-Haus Laboe statt. Interessierte sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen und Anmeldung bei Manuela Fischer-Störmer (04343/4965301 oder info@tv-laboe.de).

 

So, das war es wieder einmal für den Mittwoch. Ich sage Tschüss bis Freitag, dann schon mal mit einem ersten Eindruck von den Hafenfesttagen.

 

Liebe Grüße aus Laboe

Euer Ostsee-Peter


Freitag, 06. September 2019


Moin Moin aus Laboe,


etwas sorgenvoll blicke ich in den Himmel mit seinen grauen Wolken, aber alle Wettervorhersagen sind sich ziemlich einig, dass es am Wochenende trocken bleiben soll in Laboe und das wäre natürlich sehr schön für die Hafenfesttage.

 

Bevor ich davon berichte aber noch ein kleiner Nachtrag zu meinem Fahrrad-Bericht vom Mittwoch. Es gibt ja noch eine weitere Möglichkeit sich Fahrräder, Kindersitze, Kinderanhänger usw. auszuleihen, und zwar bei der Fahrrad-Vermietung Hörster, Strandstraße 14, 24235 Laboe, Tel.:04343/ 49 47 35 tägl. ab 9.00 Uhr. Auch Fahrradreparaturen kann man bei Firma Hörster machen lassen. Da haben wir also in Laboe eine wirklich große Auswahl an Fahrrädern und Dienstleistungen.

 

Die Hafenfesttage sind gestartet und nach meinem Dienst am Donnerstag im Rathaus habe ich dann gleich mal eine kleine Runde Richtung Veranstaltungsgelände am Holzlagerkai gemacht. Rathausluft macht hungrig, also erst einmal eine Schale Pommes geordert und der fetzigen Musik der ersten Band „Cloud 6“ gelauscht. Aber dann..... ging ein herrlicher Wolkenbruch nieder, die Pommes, gerade noch schön knusprig, wurden von oben sehr stark befeuchtet bevor ich mir einen Unterschlupf suchen konnte.

 

Da Männer ja selten multitaskfähig sind stand ich dann da, zwar in weiser Voraussicht mit Regenjacke an, aber in der einen Hand die Kamera, in der anderen Hand die Schale mit Pommes und nirgendwo auf die Schnelle etwas zum Unterstellen in der Nähe..... das war schon eine fröhliche Herausforderung für mich.

 

Aber blicken wir einfach mal wettertechnisch ganz optimistisch ins Wochenende, welche Highlights erwarten uns da in Laboe? Insgesamt 12 Bands verschiedener Musikrichtungen werden an den vier Tagen für Stimmung sorgen. Mit dabei sind u.a. die “Rockhouse Brothers“, die am Donnerstagabend ab 20 Uhr mit Ihrem bewährtem “Rock`n Roll“ Programm das Tanzbein schwingen lassen, oder “Wolf Barsch“, diese Band wird am Samstagnachmittag mit Ihrem “Shanty Rock“ für musikalische passende Unterhaltung sorgen. Wenn auf der Bühne mal Pause ist, geht es im Hafenbecken nahtlos weiter.

 

Zum Beispiel am Samstag ab 14:30 Uhr, (und nicht wie teilweise in der Presse zu lesen war am heutigen Freitag) wenn der Laboer Verein “Ole Shippn e.V.“ in Zusammenarbeit mit dem “Laboer Regatta Verein“ zum “Bratpfannen Rennen“ einlädt. Dort Rudern jeweils Zweipersonen - Teams in “Optis“ mit Bratpfannen, die als “Paddel“ dienen, um die Wette. Das war ein Riesenspaß im vergangenen Jahr, wir erinnern uns, das Team „Angelshop“ mit Werner Panusch und Lothar Barth erreichten unter großem Jubel der Zuschauer den ersten Platz.

Wer gerne stöbert, wird am Samstag beim maritimen Flohmarkt am “Ole Shippn“ Vereinsheim fündig.

 

Als optisches Highlight wartet am Samstagabend der Lichterkorso auf der Kieler Förde auf die Besucher. 20 beleuchtete Schiffe fahren, angeführt vom Haikutter Gefion, aus Richtung Leuchtturm kommend, auf das Ostseebad Laboe zu. Das war im letzten Jahr wirklich Gänsehautfeeling pur, ein unvergessliches Erlebnis.

 

Am Sonntag um halb drei geht es dann beim “SUP Contest“ von der Surfschule “Surfers Paradise Laboe“, mit richtigen Paddeln statt Bratpfannen, um attraktive Preise. Am Samstag und Sonntag können im Rosengarten Laboe Leuchttürme und Piratenschiffe, vorzugsweise von Kindern entdeckt und erklommen werden.

 

Auf den etwas älteren Nachwuchs wartet der Simulator im Infozentrum der Seenotretter und natürlich das “Open Ship“ auf dem Seenotrettungskreuzer “Berlin“. Den stilvollen Abschluss bildet dann am Sonntagabend das Konzert des heimischen “Ole Shippn Shanty Chors“.

 

Es geht also noch einmal so richtig rund an diesem Wochenende in Laboe. Ich freue mich schon darauf denn danach klingt die Saison für dieses Jahr schon wieder langsam aus. Vom 20. – 22. September findet noch einmal der große Handwerkermarkt im Hafen und Rosengarten statt und dann senkt sich so langsam wieder die Ruhe über unseren kleinen und charmanten Ostseeort.

 

Idealer Wind der Stärke 6-7 aus SW lockte heute wieder viele Kiter und Windsurfer auf das Wasser, da ging es dann teilweise schon einmal hoch hinaus. Als ich dann heute so durch den Kurpark lustwandelt bin ist mir jetzt ganz verstärkt bewusst geworden, dass der Herbst so langsam Einzug hält in Laboe.

 

Am morgigen Samstag, den 7.9. heißt es wieder: Auf zum fröhlichen Hacken, Harken und Fegen“ im Kurpark. Hier darf jeder teilnehmen der etwas für „unseren“ wunderschönen Kurpark beitragen möchte. Zwischen 9:00 Uhr und 12:00 Uhr kann man im Kreise netter und gleichgesinnter Menschen dann etwas für den Erhalt und die Verschönerung des Kurparkes beitragen. Mitzubringen sind ein paar Arbeitshandschuhe und gute Laune, der Rest wird gestellt. Und nach getaner Arbeit gibt es immer einen kleinen Imbiss und man sitzt noch gemütlich beisammen. Klönschnack, um es in einem Wort zu sagen.

 

So, das war es dann für diese Woche. Ich wünsche ein schönes und erholsames Wochenende, wir lesen uns dann am Montag in aller frische wieder wenn das Wetter so frisch bleibt. Wir Laboer sind eben frisch wie die frischen Fische im Wasser. In diesem Sinne frische Grüße

 

Euer Ostsee-Peter


Montag, 09. September 2019




Moin Moin aus Laboe,             

 

die letzte Großveranstaltung der Saison ist vorüber und es war wieder einmal ein wunderschönes Fest – diese Hafenfesttage 2019.

 

Tausende von Menschen besuchten die 4 tollen Hafenfesttage, die zwar Donnerstag und Freitag mit sehr durchwachsenem Wetter begannen, wenn ich da noch an meine regendurchnässten Pommes denke, aber am Samstag und Sonntag überwog dann doch der Sonnenschein.

 

Für viel Spaß und gute Laune sorgte auch in diesem Jahr wieder das „Bratpfannen-Rennen“ mit dem Opti-Booten, das von den Vereinen Ole Schippn und Laboer Regattaverein veranstaltet wurde. Optis – das sind die kleinen Boote auf denen die Jüngsten das Segeln erlernen können, aber ohne Mast und Segel lassen sich die kleinen Boote natürlich auch mit Bratpfannen statt Paddel fortbewegen, was immer für große Heiterkeit beim Publikum sorgt. Denn es kostet eine Menge Kraft und die Pfannenschläge wollen schon gut koordiniert sein bei den Zweiter-Teams im Boot, um nicht allzu weit abzudriften vor der Wendeboje.

 

Während sich der 1. Vorsitzende des Vereins OSL Jens Zywitza um die Einweisung der Teams kümmerte, lockte Andrea Werner mit ihrer fröhlichen Moderation immer neue Bratpfannenbegeisterte Ruder/-innen an, die sich auch einmal in den Wettkampf stürzen wollten. Denn als Preis lockte für die beiden Erstplatzierten Teams eine Mitfahrt auf der ALEXA beim abendlichen Lichterkorso.

 

Aber auch an die Sicherheit wurde bei diesem Formel 1 Rennen der Opti-Boote gedacht im Hafenbecken, das Tochterboot Steppke vom Seenotkreuzer BERLIN

patrouillierte einsatzbereit an der Rennstrecke. Sieger wurde dann das Team „Pfannenpiraten“ mir Alex und Marcel an den Bratpfannen, die die Strecke in sagenhaften 1:14:10 Minuten zurück legten. Auf Platz 2 landete das Team „Jenny“ mit 1:25:37 Minuten. Insgesamt waren 12 Teams gestartet, sie alle sind Gewinner, sorgten sie doch mit ihrem Einsatz für viel Spaß bei den Besuchern der Hafenfesttage.

 

Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, ob asiatisch, deftig mit Bratwurst oder Schweinesteak oder süß mit Crêpes und Waffeln und natürlich einer großer Auswahl an Kaltgetränken, die vielen Tische und Bänke luden zum Verweilen ein.

 

Auch auf der Bühne gab es ein sehr abwechslungsreiches Programm, Rock, Country, Seemannslieder mal rockig wie von „Wolf Barsch“, mal lustig wie mit „Lui und Fiete" und mal traditionell wie zum Abschluss mit dem „Shantychor der Ole Schippn“, das gehört natürlich zu einem Hafenfest dazu. Und ich wiederhole meinen Vergleich ja immer wieder gerne – bei dem Ende einer Großveranstaltung in Laboe gehört der Shantychor der Ole Schippn immer genauso dazu wie die Feuerwehrkapelle bei der Eröffnung der Heavy Metal-Tage in Wacken, alles andere wäre undenkbar.

 

Aber es wurde auch gerockt was das Zeug hielt, da sorgten die “Rockhouse Brothers“ oder „Under Pressure“ für ganz tolle Stimmung. Für die Kleinen gab es am Samstag und Sonntag im Rosengarten einen großen Leuchtturm der erklettert werden konnte und auch das große Piratenschiff in dem nach Herzenslust gehüpft wurde, erfreute sich bei den kleinen Seeleuten großer Beliebtheit. Zusätzlich gab es noch lustige Spiele auf dem Rasen des Rosengartens und so erklang von dort an den beiden Tagen immer fröhliches Kinderlachen.

 

Das absolute Highlight ist natürlich immer der große Lichterkorso am Samstagabend, der auch in diesem Jahr wieder unzählige Menschen an den Strand und die Promenade lockte. Neu in diesem Jahr waren die übergroßen, schwebenden und beleuchteten Meeresbewohner, die in der Dunkelheit am Strand, der Promenade und am Hafen die Augen der Menschen zum Leuchten brachten.

 

Und so herrschte wieder einmal eine wunderschöne Stimmung, als die insgesamt 19 festlich beleuchteten Schiffe vom Ehrenmal aus kommend, in den Hafen von Laboe einliefen. Mit dabei waren neben den Schiffen aus Laboe auch Boote vom Museumshafen Kiel eV. Gänsehautfeeling pur also wieder einmal am Samstagabend in Laboe.

 

Sonntagnachmittag startete dann das zweite große Mitmach-Event, das “SUP Contest“ vom Surfers Paradise. Rasmus Angenendt moderierte die spannenden Rennen auf den Steh-Boards, mit denen man ein erstaunliches Tempo vorlegen kann. Denn zunächst einmal heißt es ja immer Gleichgewicht halten bevor man lospaddeln kann, auch hier gab es spannende Kopf an Kopf Rennen im Hafenbecken.

 

Und so klang dann am Sonntag mit dem Auftritt des Shantychores Ole Schippen nach vier fröhlichen Tagen das diesjährige maritime Spätsommerhighlight an der Kieler Förde langsam aus. Es war wieder eine sehr schöne Veranstaltung, an die sich die Besucher sicher noch lange erinnern werden.

 

So, das für den Montag und da es ja ein paar Bilder mehr geworden sind habe ich wieder ein Sonderalbum erstellt, zu finden gleich HIER oder unter der Rubrik Fotoalbum > dann oben Besonders 2019 und älter. Ich wünsche viel Spaß beim Bilder anschauen.

 

Wir lesen uns dann am Mittwoch wieder, bis dahin sage ich Tschüss

Euer Ostsee-Peter


Mittwoch, 11. September 2019



Moin Moin aus Laboe,       

 

Sonnenschein am Mittwochvormittag – geht doch. Regen und alles grau am Nachmittag - normal. Auch wenn die letzte Großveranstaltung in Laboe gelaufen ist, es geht natürlich weiter mit kleinen aber feinen Veranstaltungen in Laboe und darüber möchte ich heute berichten.

 

Im Freya-Frahm-Haus sind ab Freitag, den 13.9. wieder einmal die Studierenden der Muthesius-Kunsthochschule Kiel zu Gast. Die 10 Studentinnen Naïma Heim, Daphne Kaincz, Sviatlana Khrapava, Sarah Küper, Laura Meggers, Nina

Pokoiewski, Elena Igorevna Prochnow, Johanna Rathsack, Malin Rausch und Nele Wilde unter ihrem Dozenten Jens Rassmus gehen der Frage nach: „Wo ist das Meer?“

 

Und so haben sich die jungen Damen ein Semester lang zeichnend und malend auf die Suche gemacht. Als Vorgaben dienten Texte, Gedichte oder Sprichwörter. So passt der Text von Franz Hohler sehr schön zu der Ausstellung, der Titel heißt

 

„Der Strand“

Unglaublich wie groß das Meer das Meer ist.

Die ersten Menschen gingen nicht alleine an den Strand, sondern sie fragten andere, ob sie mitkämen. Dann fassten sie sich an den Händen und gingen zusammen zum Meeresufer. Zu zehnt müssen wir mindestens sein, sagten sie, damit wir das Meer sehen können, einer allein schafft es nicht.

 

Und so passt es doch sehr gut, dass es auch 10 Studentinnen sind, die sich ihre Gedanken über das Meer gemacht haben.

 

Die Bilder von den Fischen haben den kleinen Text von Mascha Laléko als Hintergrund, er schreibt:

 

"Die Fische"

Wenn Fische reden könnten! Na ich danke:

Man hörte von der Donau bis zur Pranke

statt Meeresstille und Meeresrauschen

nur Muscheln tuscheln und Karauschen plauschen.

Jedoch, (welch weise Fügung), sie sind stumm.

Was die Natur betrifft – die weiß warum!

 

Diese beiden Beispiele zeigen schon, dass es eine fröhliche Ausstellung ist, die trotzdem viel Raum für die eigene Kreativität der Künstlerinnen lässt. Wo ist das Meer? Für uns Einheimische ist es vor der Haustür, wir brauchen nur ein paar Meter zu laufen. Viele andere Menschen haben Sehnsucht nach dem Meer, es ist in ihren Herzen. Und nun hat das Meer also auch Einzug gehalten im Freya.Frahm-Haus. Einen ersten Eindruck vermitteln die Bilder im Fotoalbum.


Diese schöne und interessante Ausstellung ist geöffnet vom 14.9. bis 29.9.2019 jeweils Fr-So von 13-18 Uhr, die Vernissage findet am kommenden Freitag, den 13.9. um 18:00 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

 

Ein musikalisches Highlight findet am am kommenden Freitag, den 13.09.19 um 19:30 Uhr statt. In der Anker-Gottes-Kirche tritt der Gospelchor „Black Swans“ aus Laboe auf. Wobei sich der 1998 gegründete Chor unter Leitung von Michael Kallabis mittlerweile musikalisch weiterentwickelt hat, denn nicht nur Gospels sondern auch alte und neue Popsongs gehören mittlerweile zu dem breitgefächerten Repertoire der schwarzen Schwäne.

 

Ich habe die „Black Swans“ ja schon sehr oft gehört und bin jedes Mal wieder begeistert, wie die rund 30 Sängerinnen und Sänger immer einen musikalischen Bogen spannen zwischen traditionellen und modernen Gospels wie „Church on fire“ oder „Shower of love“ über Songs von ABBA und anderen bekannten Popsongs bis hin zum Schluss zur Laboe-Hymne „Lieber kleiner Steuermann“.

 

Ich wünsche jedenfalls schon einmal ganz viel Spaß, der Eintritt ist frei um Spenden wird gebeten.

 

Ansonsten sehen wir heute im Album einmal Fotos vom Strand mit ohne viel Wasser 😉 und dann habe ich auch einmal zugeschaut beim Kite-Surf-Unterricht. Das sieht ja immer sehr elegant aus, wenn die Kite-Surfer da über das Wasser flitzen, aber aller Anfang ist bekanntlich schwer, bevor man überhaupt erst einmal vom vom Kiteschirm gezogen auf das Brett kommt ist schon sehr anstregend. Aber Dank der Trainer/-innen von „Surfers-Paradise“ klappt natürlich auch das nach ein paar Übungen sehr gut.

 

Dann schwamm ein Kreuzfahrtschiff an Laboe vorbei, das mich sofort völlig begeistert hat. Es war die „Seabourne Ovation“, Baujahr 2018, 210 Meter lang und es passen nur max. 604 Passagiere an Bord. Das Schiff war auf dem Weg von Travemünde nach Rotterdam. Aber was für ein elegantes, schnittiges und schönes Kreuzfahrtschiff, das gibt es also tatsächlich auch heute noch. Kein Vergleich zu den hässlichen, schwimmenden Plattenbauten mit 5.000 Passagieren und mehr.

 

Habe mir dann gleich mal das Schiff genauer im Internet angeguckt, nun ja, das ist schon ein reines Luxusschiff mit Butlerservice usw. von daher dann doch nicht so mein Ding. Kleines Preisbeispiel - von Lissabon nach Kopenhagen kostet es ab 12.498 €, das würde mein Budget dann doch geringfügig sprengen. Aber ein tolles Kreuzfahrt-Schiff ist es auf jeden Fall.

 

So, das war es für den Mittwoch, wir lesen uns am Freitag wieder, bis dahin sage ich Tschüss

Euer Ostsee-Peter


Freitag, 13. September 2019


Moin Moin aus Laboe,       

 

am Freitag den 13. Für die meisten Menschen ist es ja völlig egal ob heute der 13. Ist, Hauptsache Freitag. Das Wochenende steht vor der Tür, die Sonne scheint in Laboe, was wollen wir mehr.

 

Heute habe ich mal wieder zur Steilküste zwischen Laboe und Stein gemacht und dabei natürlich auch einen Blick auf das im letzten Jahr abgebrannte Restaurant „El Mason Playa“ geworfen, bei dem am 02. Juli 2018 große Teile des Gebäudes vernichtet wurden. Aufgrund vieler An- und Umbauten die im Laufe der Jahrzehnte an dem Gebäude Aukrog vorgenommen wurden verzögerte sich der Bauantrag, aber nun ist auch das erledigt und Eigentümer Dieter Kopplin kann mit einem Neubau beginnen. Das bedeutet, zu nächst einmal muss der riesige Berg Brandschutt entfernt werden der da nun schon seit über einem Jahr herum liegt und in dem sich mittlerweile auch viele Nagetiere und andere Schädlinge breit gemacht hatten.

 

Die Planung für das neue Gebäude hat der Architekt Carlos Göttsch aus Heikendorf übernommen, wobei das kaum beschädigte Haupthaus das in Richtung Laboe steht erhalten bleiben soll. Aber der Rest wird sehr modern gestaltet, wie auf dem Bauschild zu sehen ist. Zur nächsten Saison soll alles fertig sein, drücken wir also die Daumen.

 

Eine langwierige Baustelle in Laboe ist aber dafür jetzt fertig gestellt worden. Und zwar geht es um die langwierige Restaurierung des Pastorats der Anker-Gottes-Kirche. Rund 550.000 € hat die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes gekostet und wer einmal einen Blick in die neu gestalteten Räume werden möchte, kann das am Sonntag, den 15. September anlässlich eines Tages der offenen Tür gerne einmal machen. Und sicherlich ist Pastor Daniel Kuhl und seine Familie heilfroh, jetzt endlich „ihre“ Räume in dem restaurierten Pastorat beziehen zu können.

 

Ansonsten war der Bauhof auch heute wieder mit der Strandreinigung beschäftigt, die täglichen Treibselanschwemmungen sorgen schon dafür, dass den Männern vom Bauhof nicht die Arbeit ausgeht.

 

Über die anderen Veranstaltungen am Wochenende hatte ich ja schon berichtet, nämlich die neue Ausstellung der 10 Studierenden der Muthesius-Kunsthochschule in Kiel und dem Abendkonzert der „Black Swans“ am heutigen Freitag in der Anker-Gottes-Kirche. Mehr Musik nicht nur vom Meer gibt es dann am Sonntag von 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr in der Musikmuschel. "La vie en rose - Angela & Ralf" präsentieren bekannte Schlagermelodien, das ist ja was für mich <schmunzel>.

 

So, das war es für Freitag den 13. Mehr schreibe ich mal lieber nicht, bevor sonst vielleicht noch meine Tastatur explodiert, der PC den Geist aufgibt oder was sonst noch alles so passieren kann. Der Blick auf die Wettervorhersagen sagt für Samstag Sonnenschein voraus, für Sonntag sehe ich hier 75% Regenwahrscheinlichkeit, aber das sind positiv betrachtet ja noch lange keine 100%.

 

In diesem Sinne wünsche ich ein erholsames und schönes Wochenende.

 

Euer Ostsee-Peter


Montag, 16. September 2019


Moin Moin aus Laboe,       

 

willkommen in der neuen Woche, es ist übrigens schon die 38. in diesem Jahr. 52 - 38 Wochen = 14 Wochen und dann hat sich das schon wieder erledigt mit 2019. Darf man gar nicht drüber nachdenken.

 

Was war – was ist los in Laboe? Es wird natürlich jahreszeitlich bedingt ruhiger, aber auch diese Zeit hat ihre geanz besonderen Reize. Schöne Spaziergänge am Strand, im Kurpark oder im Naturerlebnisraum laden ein, Wind, Wellen oder das leise plätschern am Kurparkteich zu genießen.

 

In der Musikmuschel wird noch einmal richtig Gas gegeben, so erfreute am gestrigen Sonntag das Duo „La vie en rose“ – das Leben in pink – mit Angela und Ralf das überwiegend ältere Publikum. Deutsche Schlager standen auf dem Programm und wie schön, ich hätte jedes dieser Oldies laut mitsingen können. Aber ich wollte den beiden ja nicht die Show stehlen....

 

Auch wenn es erst nachmittags war ging es trotzdem Atemlos durch die Nacht, Helene Fischer war dann noch ein paar Mal vertreten. Wer erinnert sich noch an Jürgen Marcus und seinen Hit: Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben..... hmm, da ist was dran. Schlag auf Schlag folgte ein Hit nach dem anderen, Udo Jürgens, Andreas Gabalier, Wolfgang Petry, Roland Kaiser mit Maite Kelly, DJ Ötzi, Andrea Berg und und und.... Da hielt es einige Zuschauer nicht mehr auf den Bänken und es wurde sogar fleißig getanzt. Sogar das Wetter spielte mit und so war es ein toller Nachmittag.

 

Weiter geht es dann mit toller Musik am kommenden Mittwoch, wenn die Gruppe „Landslide“. 17 Jahre gibt es diese Gruppe nun bereits schon, einst als Folk-Band gegründet, hat sie sich musikalisch aber immer weiter entwickelt. Anja und Bernd Lüth aus Heikendorf sind ja von Anfang an dabei, unterstützt werden sie von Sängerin Anke Bahr aus Laboe, Hartmut Rosenau am Bass und Henning Welz mit Gitarre und Mandoline.

 

Rock, Pop, Country und Folk, egal was sie spielen, es macht einfach Spaß ihnen zu zuhören. Ich habe die Band ja schon oft gehört, aber sie überraschen immer wieder mit neuen Songs und Eigeninterpretationen. „Frischer Wind“ heißt ihr Tourprogramm für 2019, los geht es um 19:30 Uhr am Mittwoch in der Musikmuschel. Also viel Spaß mit „Landslide“ und ihrem Probsteier Rock-Pop-Folk-Programm.

 

Dann ein Tipp für alle Eltern mit Kindern, die gerne einmal das Skaten ausprobieren möchten. Das Skateboat wird ja von den Fans sehr gut angenommen, aber nicht jedes Kind hat schon mal auf einem Skateboard gestanden oder traut sich, das Skate-Board auch zu nutzen. Wobei auf einem Skateboard stehen und sich ein paar Meter vorwärts bewegen bekommen die Kids schon hin, aber was fehlt ist eine generelle Einweisung.

 

Ich könnte meinen Enkelkindern nur sagen: Stell Dich auf das Rollbrett und mach mal was. Und genau an diesem Punkt übernimmt ab sofort der Verein „Skate Laboe“ mit ihren Skate-Workshops alles Weitere. Denn am Freitag, dem 20.9. und am 27.9. finden von 16-17h im Skateboat die nächsten Skate-Workshops für Kinder und Jugendliche statt.


Erfahrene Skater zeigen den Kindern ab 8 Jahren die Basics. Skateboards (und Schoner) können vor Ort ausgeliehen werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Wer mitmachen möchte meldet sich bitte unter info@skate-laboe.de an, denn die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

 

So, das war es für den Montag, wir lesen uns am Mittwoch wieder, bis dahin sage ich Tschüss

Euer Ostsee-Peter


Mittwoch, 18. September 2019



Moin Moin aus Laboe,       

 

etwas windig ist es die letzten beiden Tage an der Ostsee-Küste. In Laboe passierte etwas ganz erstaunliches, dass ich in den über 10 Jahren die ich nun schon hier lebe, noch nie gesehen habe.

 

Eine einzige, in der Tat sehr kräftige Böe reichte aus, um mindestens 90% der rund 500 Strandkörbe auf einmal flach zu legen. Das da mal bei anhaltendem Wind ein paar Strandkörbe umgepustet werden ist normal, aber dass die Körbe in dieser Menge alle flach liegen, das hab ich auch noch nicht erlebt. Der Wind fegte mit Windstärke 10 aus West über den Strand, also bildlich gesprochen kam der Wind aus Schilksee, dann reicht eine einzelne kurze Böe bis zu Windstärke 11 oder höher und alle Strandkörbe die mit der Öffnung Richtung Ostsee zeigen liegen flach, das kann man auf den Bildern heute im Album sehr schön erkennen.

 

Zwischendurch immer wieder Regenfälle, selbstverständlich war ich genau zu diesem Zeitpunkt am Strand um ein paar Aufnahmen zu machen. Nicht geplant aber trotzdem mittendrin statt nur dabei. Mir persönlich macht das nicht, hatte ja ausnahmsweise die Richtige Bekleidung an, aber mit der kleinen LUMIX-Kamera muss ich dann schon aufpassen, im Gegensatz zu der großen Kamera ist sie eben nicht Nässe- und Staubgeschützt.

 

Ich persönlich liebe ja diese Stürme und Naturgewalten, wenn aus der ruhigen Ostsee plötzlich sogar in der geschützten Förde die Wellen an den Strand klatschen, das ist meine Welt.

 

Mittlerweile hat sich der Wind wieder etwas gelegt, am Leuchtturm wird nur noch Windstärke 7 aus N/W gemessen und die Firma Rüder war fleißig und hat alle Strandkörbe seit dem frühen Morgen wieder aufgestellt. Daher also Zeit um einmal auf die kommenden Veranstaltungen zu schauen.

 

Los geht es am Freitag mit dem 9. „Handgemacht-Markt“ im Hafen. Wie immer erwartet die Besucher eine große Anzahl kreativer und teils maritimer Kunsthandwerker-Artikel für den Innen- und Außenbereich. Was es so alles für schöne Sachen gibt sehen wir auf dem Flyer im Album, die kleine aber feine Marktgastronomie sorgt dafür, dass niemand verhungern und verdursten muss.

 

Geöffnet ist der Handwerkermarkt am Hafen von Freitag bis Sonntag jeweils von 10 – 19 Uhr.

 

Etwas Neues bieten die beiden Kunsttherapeutinnen Anja Klein und Christine Gast am Samstag, den 21.9.2019 zwischen 10 und 16 Uhr anlässlich ihrer Eröffnung des „Offenen Ateliers“ im Grammerstorfschen Hof, Oberdorf 8 an. Das Offene Atelier des Grammerstorf`schen Hofes ist ein neues Angebot sowohl für alle Bewohner/-innen der Seniorenresidenz, als auch für alle anderen Interessierten. Vorkenntnisse sind nicht notwendig, Neugier reicht.

 

Die beiden Kunsttherapeutinnen möchten allen Menschen die Möglichkeit geben ihren ganz individuellen Zugang zur Farbe und zum Material zu finden und sich darin auszuprobieren. Nach dem Motto „Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele.“ von Pablo Picasso, kann man bei uns mit unterschiedlichsten künstlerischen Techniken und Materialien, wie zum Beispiel mit Acryl oder Aquarellmalerei, seine eigenen Ideen zum Ausdruck bringen. Tonarbeiten oder Anleitungen zum biografischen Schreiben können bei Bedarf auch gegeben werden, da unsere Ausbildung multimedial ausgerichtet war.

 

Der Zugang selbst zum künstlerischen Wirken kann sowohl über Gespräche, über die sicht- und anpassbaren Materialien, als auch über die gruppendynamischen Prozesse selbst, stattfinden. Jeder in seinem Tempo.

 

Daher haben wir uns entschieden am Eröffnungstag den 21.09.2019 ein großes Zeitfenster anzubieten. In der Zeit von 10-16 Uhr können Sie gerne einfach mal vorbei kommen. Ganz unverbindlich. Getränke und Kuchen stehen am Eröffnungstag auch kostenlos zur Verfügung. Inspirierend durch den Garten der Residenz haben wir uns gedacht, am Eröffnungstag das Thema Blumen anzubieten für die Menschen, die mit einem Impuls von uns etwas Künstlerisches ausprobieren wollen. Sowohl im Bühnenraum als auch Garten kann gestaltet werden.

 

Nach dem Eröffnungstag wird das offene Atelier jeden 3. Samstag im Monat zwischen 14 – 16 Uhr im Bühnenraum der Resident stattfinden.

 

Nach dem sehr guten Erfolg im Frühjahr bieten Anja Klein und Christine Gast in diesem Zusammenhangauch ihr zweites kreatives Intensivseminar zur Stressprävention vom 09.11. – 10.11. 2019 im Kornspeicher (über der Fischküche) an. Näheres zu diesem Seminar kann man dem Flyer im Album entnehmen oder auf der Homepage: http://www.kuenstlerische-angelegenheiten.de.

 

So, das war es für den Mittwoch, wir lesen uns am Freitag wieder, bis dahin sage ich wie immer Tschüss

Euer Ostsee-Peter


Freitag, 20. September 2019


Moin Moin aus Laboe,       

 

starten möchte ich mit einer kurzen Rückschau vom Mittwochabend, ein frischer, kühler Abend was die Temperaturen und den Wind anbelangt, ein heißer Abend weil in der Musikmuschel die „Landslide“ den Zuschauern ordentlich eingeheizt haben mit ihren fetzigen Songs.

 

Da wurde dann auch schon mal in winddichten Jacken getanzt und mitgeklatscht, das hat einfach ganz viel Spaß gemacht. Aber wenn man überlegt, dass es bei Beginn um 19.30 Uhr noch hell war, um 20:15 Uhr aber schon stockfinstere Nacht herrschte, dann weiß man, der Herbst ist im Anmarsch. Die „Landslide“ haben also in die Nacht hinein gespielt, es war wieder einmal ein toller Abend an und bei der Musikmuschel und ummenum.

 

An diesem Wochenende geht es los mit dem letzten „Handgemacht“-Handwerkermarkt des Jahres. Zum 9. Mal unter diesem Motte insgesamt und zum 3. Mal in diesem Jahr.

 

Ich habe mich heute schon einmal umgeschaut zwischen den Designern, Kunsthandwerkern und Händlern, die aus ganz Deutschland und Österreich nach Laboe angereist sind und im Album sehen wir heute dann mal einen kleinen Ausschnitt, was dort in den rund 60 Ständen alles so angeboten wird. Das Wetter soll gut werden am Wochenende, also wünsche ich schon einmal frohes Schlendern.

 

Noch etwas hin ist es bis zum 1. November, aber ich möchte schon einmal auf diesen Termin hinweisen, denn nur rechtzeitige Kartenbestellung sichert die besten Plätze.

 

Was, wann, wo? Was? = eine Lesung mit dem Titel: „Nu aber...“ mit Tanja Rübcke, Wann? am 01.11.19 um 19:30 Uhr, Wo? = im Lachmöwen-Theater Laboe.

 

Ich habe Tanja vor 2 Jahren persönlich im Lachmöwen-Theater während der Aufführung „Magic Moments“ kennengelernt, wo sie zusammen mit Fabrizio Barile, Letiticia, Melvin Edmondson und Ricardo Marinello auftrat. Tanja ist eine echte „Hamburger Deern“, schnackt fließend „platt“, das ist allerdings auch kein Wunder, da sie auch im Ohnsorg-Theater auftritt.

 

Aber Tanja ist nicht nur Schauspielerin, sondern auch Sängerin, Tänzerin, Choreografin, Entertainerin und Autorin. Dass sie dazu noch eine sehr attraktive Frau ist schreibe ich jetzt hier nur mal ganz privat..... aber was mir noch aufgefallen ist, sie ist trotz ihrer vielen Erfolge völlig natürlich und „auf dem Teppich“ geblieben, eine fröhliche und so vielseitige Künstlerin, mit der man prima klönen kann.

 

Alleine die Musical-Produktionen in denen sie mitgewirkt hat wecken viele Erinnerungen bei mir, seien es nun „Cats“, Starlight Express“, „Irma la Douce“, „Evita“, „Flashdance“ usw. die Liste ließe sich noch beliebig fortsetzen. Aber auch im Fernsehen, in Filmen, Hörspielen und mit eigenen Choreografien macht Tanja Rübcke immer wieder auf sich aufmerksam.

 

Im letzten Jahr veröffentlichte Tanja ihr erstes Buch mit dem Titel: “Liebste Freundin“. Es ist ein historischer Roman zweier Freundinnen, die sich auf die Suche nach einem verschollenen Freund begeben. Und nun liest sie also am 01. November im Lachmöwen-Theater unter dem Titel „Nu aber“ sowohl aus ihrem Roman „Liebste Freundinnen“, als auch querbeet über Norddeutsche Literatur bis hin zu kleinen Anekdoten ihrer eigenen bunten Karriere. Es wird eine Lesung werden, gespickt mit Spannung, einer Prise Humor und dem für Tanja Rübcke ganz eigenen Charme. 

 

Der Kartenvorverkauf hat begonnen, noch hat man die freie Auswahl bei den Sitzplätzen, am schnellsten geht die Reservierung online HIER  dann ganz nach unten scrollen.

 

So, das einmal zu Tanja, 14 Tage später am 15.11. ist auch Gerd Spiekermann wieder zu Gast im Lachmöwen-Theater, darüber werde ich dann noch einmal gesondert berichten.

 

Wieder eine ist eine sehr schöne und interessante Woche vorüber, in der ich neue und nette Menschen kennengelernt, viele Gespräche mit Einheimischen und Urlaubern geführt habe, das macht für mich das Leben in Laboe immer so spannend. Nun wünsche ich meinen Leserinnen und Lesern ein erholsames Wochenende, allen Heimfahrern eine gute Reise in die heimischen Gefilde und allen Neuankömmlingen einen schönen Aufenthalt in Laboe.

 

Liebe Grüße sendet Euch der

Ostsee-Peter


Montag, 23. September 2019


Moin Moin aus Laboe,       

 

willkommen zum kalendarischen und astronomischen Herbstanfang, der heute um 09:30 Uhr MESZ begonnen hat. Für die Meteorologen war der Herbstanfang ja schon am 01. September, aber das ist natürlich viiiiel zu früh für einen Urlaubsort wie Laboe.

 

Es heißt ja nicht umsonst: „Der Herbstanfang ist der Montag unter den Jahreszeiten“ aber vom Herbst war am vergangenen Wochenende nun noch gar nichts zu spüren in Laboe.

 

Ein Traumwetter lockte tausende von Menschen an den Strand oder auf den Handwerkermarkt. Parkplatzsuche erwies sich als Glückspiel und so zogen auch am vergangenen Wochenende wieder endlose Blechkarawanen durch den Ort. Aber so ist das nun mal in einem quirligen kleinen Urlaubsort, die Menschen zieht es nun mal ans Wasser und wenn dann noch eine Veranstaltung dazukommt wird es schon mal eng im Ort. Die Gastronomie in Laboe konnte sich jedenfalls nicht beklagen am Wochenende, denn freie Plätze gab es kaum noch irgendwo.

 

Anderes Thema. Wir Laboer wissen es ja schon eine ganze Zeit, den Urlaubern sei zur Beruhigung gesagt, es wird auch bald wieder eine Post in Laboe geben. Und zwar im alten Gebäude am Dellenberg, dort wo die Post auch vorher war. Bianka Gehlert und Chris Peschke schließen ihren Laden „Zentrum Laboe“ am 28. September, die Nachfolge wird Sabine Leopold antreten, die bereits in Molfsee eine DHL-Filiale betreibt. Nach einigen Umbauarbeiten ist die Neueröffnung für den 4. Oktober geplant, der DHL-Postbetrieb soll dann ab dem 11. Oktober wieder aufgenommen werden. Die Mühlen in Laboe mahlen oftmals sehr langsam, aber sie mahlen, das darf man also durchaus auch einmal positiv sehen.

 

Mit dem Kunsthandwerkermarkt ging die letzte Großveranstaltung in diesem Jahr zu Ende und so langsam kehrt dann auch wieder Ruhe im Ort ein. Ich mag den quirligen Sommer, kann mich aber auch an der Stille erfreuen, auch wenn es dann natürlich nicht immer so viel zu erzählen gibt. Freuen wir uns also auf die schönen Herbsttage wenn die Natur sich wieder verwandelt. Das ist nun einmal der Kreislauf des Jahres.

 

Im Album sehen wir dann heute noch einmal einen Querschnitt von dem vielfältigen Angebot des letzten Handwerkermarktes in diesem Jahr. Und die Strand- und Promenadenbilder sind wirklich vom Wochenende und nicht etwa aus dem Juli oder August.

 

Ich wünsche weiterhin eine schöne Woche, angeblich soll es ja noch regnen diese Woche, aber wie kann das sein wenn an der Küste strahlender Sonnenschein herrscht, also was die sich immer alles ausdenken bei der Wettervorhersage......

 

Liebe Grüße sendet Euch wie immer der

Ostsee-Peter


Mittwoch, 25. September 2019


Moin Moin aus Laboe,       

 

so, nun haben wir seit heute wieder unser NKW = Normales Küsten-Wetter, grau, Nieselregen, aber immerhin noch 18 Grad warm.

 

Da wir aber am Dienstag noch herrlichen Sonnenschein hatten, kommen heute im Album zunächst einmal die sonnigen Bilder dran, ab Freitag wird es dann etwas grauer auf den Fotos.

 

Aufgefallen war mir im Hafen gestern die voll beladenen Arbeits-Pontons und dem Kran der Firma „Ostseedienst Kappeln“ die am Nordhafen festgemacht hatten. Sah nach interessanten Arbeiten im Hafenbereich aus, denn diese Firma hat ja im Hafen von Laboe die Stege erneuert, ebenso wie die Ein-und Ausstiege auf der Nordmole für die Fördedampfer völlig neu gemacht oder auch neue Spundwände gesetzt bei der Hafenumfeldgestaltung.

 

Also trieb mich die Neugier natürlich voran, allerdings in Gedanken versunken auf den falschen Steg. Frei nach dem Motto: „Vorwärts, wir müssen zurück“ dann den richtigen Steg genommen, nur um dann noch mitzubekommen, wie Schlepper Anton und das Schubboot, dass die Steuerung am Heck übernimmt, die beiden Arbeitsplattformen weiter Richtung Kiel manövrierten. Naja, ein paar Fotos hatte ich auf jedem Fall im Kasten.

 

Ich hatte ja gestern über die Neueröffnung der Postfiliale im Oktober berichtet, heute hat dann die Reklamewerkstatt Laboe auch das Schild von Repro-Studio Peschke abmontiert. Ich hatte mich dann noch mit Bianka Gehlert, der bisherigen Inhaberin, unterhalten, sie ist in Aufbruchsstimmung um etwas Neues zu beginnen. Das macht einerseits etwas wehmütig, aber andererseits ist der Inhaberwechsel auch eine gute Gelegenheit, um neue Wege zu beschreiten und dafür wünsche ich Bianka ganz viel Erfolg.

 

Etwas Neues wir es auch am kommenden Samstag, den 28. September ab 10:00 Uhr im REWE-Markt im Dellenberg geben. REWE legt ja auch Wert auf regionale Angebote und nun hält ein Laboer Produkt Einzug in den Lebensmittelmarkt.

 

Denn ab dem kommenden Samstag wird es auch Honig von Imker Manfred Lockhoff im REWE-Markt zu kaufen geben. Seine Bienen, die u.a. auch im Kurpark zu Hause sind, konnte ich schon auf meinem Balkon begrüßen, in wieweit nun meine Balkonpflanzen zum Honigertrag beigetragen haben weiß ich natürlich nicht.

 

Aber es ist doch schön, dass Manfred Lockhoff es geschafft hat, dass sein Honig nun auch im Sortiment von REWE aufgenommen wurde. Das bedeutet für die Bienenvölker, dass sie nun ganz besonders fleißig Nektar sammeln müssen, um der Nachfrage gerecht zu werden. 9 Bienenvölker mit je rund 60.000 Arbeiterbienen sind für Manfred Lockhoff in Laboe und Umgebung im Einsatz plus rund 1.000 Drohnen deren Lebensaufgabe es ist, die Königin zu begatten. Im Prinzip ein schöner Job, allerdings immer mit tödlichem Ausgang für die Drohne.

 

Bevor man aber nun ein Glas Laboer Bienenhonig kauft kann man ihn am kommenden Samstag im REWE-Markt natürlich auch einmal probieren. Und somit haben wir dann schon zwei Original Laboer Lebensmittel die sich auch gut als Mitbringsel eigen: Den Kaffee aus der Laboer Privatrösterei „Kaffeeküste“ in der Parkstraße und ab Samstag dann auch den echten Laboer Bienenhonig.

 

Am Donnerstag findet für alle die es noch nicht mitgemacht haben zum letzten Mal in dieser Saison die Naturkundliche Führung durch den Naturerlebnisraum statt. Dipl. Geographin Susanne Hörger-Ahlers wird wie immer viel Wissenswertes über die Entstehung dieser Landschaft berichten und auch über die verborgenen Schätze aus der Pflanzen- und Tierwelt berichten, die im Naturerlebnisraum ihr Zuhause haben.

 

Treffpunkt ist um 10.00 Uhr beim Pavillon vor der Meeresbiologischen Station, die Führung dauert ca. 2 Stunden.

 

So, das war es für den Mittwoch, wir lesen uns am Freitag wieder, bis dahin sage ich Tschüss

Euer Ostsee-Peter


Freitag, 27. September 2019


Moin Moin aus Laboe,       

 

das letzte Wochenende des Monats September liegt vor uns und als ich heute so meine Unterlagen für die News durchgesehen habe, fiel mein Blick noch einmal auf den Zettel mit den Veranstaltungen der vergangenen Saison. Bis auf den Trachtensommer, wo ich ja nicht in Laboe war, habe ich alles mitgemacht und es hat alles viel Spaß gemacht.

 

Wobei bei mir die Nummer 1 ganz klar die Hafenfesttage waren, etwas enttäuscht war ich dagegen in diesem Jahr von dem Wanderkino Laster der Nacht, nicht weil die Veranstaltung als solches schlecht ist, sondern weil die Zuschauer erst einmal eine Stunde ausharren mussten bis dann endlich die Durchsage kam, es sei noch viel zu hell für einen Open-Air Kinoabend. Da besteht also noch Nachbesserungsbedarf für die ansonsten sehr nette Veranstaltung im Kurpark.

 

Dann natürlich nicht zu vergessen die vielen anderen schönen Veranstaltungen des Orgelsommers und auch so manches Promenadenkonzert in der Musikmuschel habe ich ja mitgemacht. Da spielte aber leider schon mal das Wetter nicht mit, aber auf jeden Fall war es ein ausgewogenes Programm, von Shantys über Schlager und Rock war für jeden Geschmack etwas dabei.

 

Das trotz klammer Kasse immer noch so schöne Veranstaltungen in Laboe stattfinden verdanken wir dem Veranstaltungsleiter der Gemeinde, Christian Bohnemann. An ihn mal ein ganz großes Dankeschön. Denn wer einmal etwas hinter die Kulissen schaut der weiß, wie viel Arbeit und Organisationstalent dahintersteckt, denn die Auflagen bei öffentlichen Veranstaltungen werden immer komplizierter und strenger.

 

Nun starten aber erst einmal die Herbstferien und auch in Laboe werden wieder viele Gäste erwartet. Auch wenn keine Badesaison mehr ist, Wasser, Seeluft und Spaziergänge gehen immer. Gerade diese ruhige Jahreszeit ist dann immer schön zum Entspannen. Und trotz ausgelaufenen Bürgerentscheids hat die Meerwasserschwimmhalle ja immer noch geöffnet.

 

Im Fotoalbum sehen wir heute ein paar Bilder aus dem Vogelschutzgebiet im Naturerlebnisraum sowie ein paar Fotos von den drei großen Neubauten in der Strandstraße, der Friedrichstraße und der Wilhelmsallee. Im Moment zeigen die Fotos halt ein paar Neubauten, interessant wird das erst so in 10 oder 20 Jahren wenn jemand fragt: „War da in der Strandstraße nicht mal eine Spielhalle? Oder was stand eigentlich vorher da für ein Haus in der Wilhelmsallee? Und in der Strandstraße – war da nicht früher mal ein Möbelgeschäft? Ich habe mal zwei „alte“ Bilder aus dem letzten Jahr mit eingefügt, das bewirkt schon heute einen gewissen Aha-Effekt.

 

Denn dank Datenbanken genügt heute ja  heute ein Klick und die Bilder kommen sofort zum Vorschein, während wir ja im Rathaus-Archiv manchmal über alte Fotos diskutieren, an welcher Stelle das entsprechende Haus auf dem Bild wohl einmal gestanden haben könnte das es heute gar nicht mehr gibt.

 

Also auch wenn wir im Jetzt und Heute leben, ab und zu mal so ein kleiner Blick zurück ins Geschehen von Laboe finde ich immer wieder interessant.

 

Am Sonntag um 16:00 Uhr findet dann auch das letzte Konzert für diese Saison in der Musikmuschel statt. Zu  Gast vom Nord-Ostsee-Kanal ist der Shantychor „Neptun“ vom NOK. Weit wie das Meer, Tief wie die See, so lautet ihr Programm. Und damit haben wir dann tatsächlich alle Veranstaltungszettel für diese Saison abgearbeitet.

 

So, das war es wieder für diese Woche, lasst es Euch gutgehen. Ich sage sage Tschüss bis zum Montag.

 

Euer Ostsee-Peter


Montag, 30. September 2019  


Moin Moin aus Laboe,       

 

ein stürmisches Wochenende liegt hinter uns und das ist durchaus wörtlich zu verstehen. Mit Windstärke 9 fegte der Sturm über Laboe hinweg, teilweise begleitet mit heftigen Regenschauern. Aber ab Montagmittag klart es wieder auf und die erste Sonnenstrahlen ließen sich blicken.

 

Am Sonntag war ich mal wieder Richtung El Mason Playa unterwegs, als es plötzlich recht heftig anfing zu regnen. Aber ich war ja vorbereitet und bin einfach weiter durch den Regen gegangen, war ziemlich alleine unterwegs muss ich sagen. Die Brand- und Schuttreste sind beim El Mason Playa fast vollständig verschwunden, nun sieht das auf jeden Fall schon einmal ordentlicher dort aus.

 

Dann war ich wie Freitag ja angekündigt bei dem Imker Manfred Lockhoff aus Laboe, der ganz stolz seinen Honig im REWE-Markt einer breiten Öffentlichkeit vorstellen konnte. Ein toller Erfolg und ich habe in der Zeit in der ich Manfred nun schon kenne, auch eine Menge über Honig gelernt. Ich hatte mir früher nie allzu viele Gedanken über Honig gemacht, ich mag ihn ja sehr gerne, hab aber bislang immer zu den Sorten von der Firma LangeNase oder Eigenmarken gegriffen in der Annahme, Honig ist Honig.

 

Das kann man natürlich so sehen, aber erst der Blick hinter die Kulissen hat mir die Augen geöffnet. Und so ist Honig mit dem Hinweis „aus EU- und Nicht-EU Staaten“ für mich keine Option mehr, dann lieber etwas mehr Geld in die Hand nehmen mit dem guten Gefühl, auch etwas Gutes für die Umwelt und Landwirtschaft zu tun, wirklich sortenreinen Honig zu essen von dem man weiß, wo er herkommt. Und das trifft eben auf alle Sorten zu die in einem Imker-Honigglas mit dem grünen Kreuz und dem Prüfsiegel stecken.

 

Bei Imker Lockhoff kommt der Honig aus seinem eigenen Garten, von seinen Bienen-Völkern die bei Landwirten aus der näheren Umgebung stehen und von der neuen Blühwiese im Kurpark.

 

Ab sofort also gibt es den Laboer Honig also auch im REWE-Markt im Dellenberg, weitere Märkte in der Umgebung sind geplant.

 

Am vergangenen Samstag gab es dann im Hafen umfangreiche Vorbereitungen für Filmaufnahmen, lt. KN soll es sich um eine amerikanische Filmproduktion in Zusammenarbeit mit den Filmstudios Babelsberg gehandelt haben. Aber egal was es letztendlich auch ist, jede Filmszene erfordert immer eine Menge technischen Aufwand, viele Vor- und Nachbereitungen, ein paar Minuten Film bedeuten immer viele Stunden Drehzeit.

 

Wir haben ja eine kurze Woche und das nutzen eben auch viele Kurzurlauber für ein verlängertes Wochenende. Der Wetterbericht für Laboe ist sogar recht optimistisch. Jede Menge Veranstaltungen gibt es am Tag der Deutschen Einheit in Kiel, unter dem Motto „Mut verbindet“ wird zwei Tage lang kräftig gefeiert.

 

Und an diesem Tag gibt es noch etwas ganz besonderes in Schleswig-Holstein, denn am 03. Oktober 2019 sind alle Fahrten, bei denen als Start oder Ziel "Kiel" angegeben wird, im gesamten SH-Tarif in Bus und Bahn kostenfrei. Dies gilt ganztägig für alle Fahrten von und nach Kiel, auch beim Umstieg. Eine Fahrkarte ist nicht erforderlich.

 

Das ist doch mal eine tolle Idee, es gibt jede Menge Veranstaltungen, Musik, die Ländermeile in denen alle Bundeländer ein eigenes Programm vorstellen usw. Wer Näheres über die zwei tollen Tage in Kiel erfahren möchte drückt HIER

 

Ich erwarte am Dienstag meinen langjährigen Kumpel Maik aus Göttingen, wir haben uns vor rund 20 Jahren in Salzgitter kennen gelernt, wir befanden uns beide damals in einer sehr schwierigen Lebenssituation, das hat uns zusammengeschweißt und diese Freundschaft hält bis heute. Und so freue ich mich mal auf ein paar richtige „Männertage“, Maik ist gelernter Koch und ist jahrelang als Smut auf einem U-Boot durch die Welt gefahren, der kann zu meiner großen Freude auch tollen Sachen auf meinem 2-Platten-Herd zaubern wie er schon mehrfach unter Beweis gestellt hat.

 

So, das für den letzten Tag im Monat September. Wir lesen uns dann im hoffentlich „Goldenen Oktober“ wieder, bis dahin sage ich Tschüss

Euer Ostsee-Peter 


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