März 2020
Blick vom Ehrenmal auf Laboe



Verliebt in Laboe ...

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März 2020

Montag, 02. März 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

zum Glück ist der Monat Februar vorbei, das war jetzt nicht so der Hit für mich in diesem Jahr. Dafür ist nun endlich der März in den Startlöchern und mit ihm der meteorologische Frühlingsanfang. Und der war in Laboe am Sonntag eigentlich schon mal recht gut mit Sonnenschein und den üblichen kleinen, teils dunklen Regenwolken, das kann man mal so durchgehen lassen. Für mich ist jetzt auf jeden Frühling, komme was da wolle.

 

Dann starte ich gleich mal mit einer Meldung für unsere Urlauber, denn die Laboer sehen es ja meistens immer selber. Ich nehme mal an, 99,9% unserer Urlauber kennen das Asia-Restaurant „Thang Long“ an der Promenade. Dazu habe ich zwei Nachrichten, eine schlechte und eine gute. Die schlechte Nachricht ist – das Thang Long gibt es nicht mehr!! Und es hat auch nicht wie geplant am 01. März wieder geöffnet nach der jährlichen Renovierung sondern der neue Eröffnungstermin ist der 12. März 2020.

 

Und nun die gute Nachricht, es geht weiter - und zwar unter dem Namen „Hanoi Xua“. Wobei da nicht das schwäbische „ha noi!“ gemeint ist was ja so viel bedeutet wie niemals, auf keinen Fall, sondern die Hauptstadt Hanoi in Vietnam. Nur mal so, schließlich kann ich Fremdsprachen 😉

 

Dann bin ich ja mal gespannt, die neue Speisekarte ist schon online, wer sich den neuen Internetauftritt anschauen möchte drückt HIER Dort wird dann auch erklärt wie es zu den Namen „Thang Long“ und „Hanoi-Xua“ gekommen ist. Die neue Speisekarte liest sich auf jeden Fall schon mal sehr interessant, da lasse ich mich dann gerne überraschen.

 

Aber nicht nur das Asia-Restaurant wird umgebaut, auch das Promenaden-Eiscafé neben der Schwimmhalle bekommt ein neues Outfit. Ab März geht es ja in vielen Geschäften und Restaurants los mit den Vorbereitungen für die neue Saison, schließlich möchten unsere Urlauber ja auch immer wieder mal etwas Neues entdecken wenn sie in Laboe sind.

 

Und so herrscht also jedes Jahr im Frühjahr ein fröhliches Treiben in Laboe, wenn sich die Geschäftsleute und Vermieter auf die neue Saison vorbereiten. Bei uns in der Appartementanlage „Fördeblick“ wird zurzeit gerade das WLAN-Netz massiv ausgebaut, denn wenn im Sommer alle Appartements belegt sind und die Urlauber dann auch mit 2 oder mehr Geräten ins Internet wollten gabs immer wieder Verbindungs-Probleme. Das Thema soll nun bald der Vergangenheit angehören, immerhin wurden über 1,2 km Kabel verlegt damit es drahtlos besser klappt. Auch wenn ich meinen eigenen Internetanschluss habe, ausprobieren werde ich das natürlich auch mal damit ich mitreden kann.

 

Im Album sehen wir dann heute u.a. ein paar Bilder aus dem Bereich Baltic Bay, spannend auch das Mast setzen bei den ersten Schiffen, das ist teilweise ja schon Zirkusreif mit den schwebenden Menschen am Himmel. Und alles ohne Netz und doppelten Boden.

 

Ich kann ja hier nun viel schreiben, wer die ganzen Veränderungen einmal live sehen möchte, dazu gibt es frische Seeluft, Wellen rauschen und Möwengeschrei kostenlos, der sollte schnell seinen Urlaub in Laboe buchen sofern noch nicht geschehen. Ist ein netter kleiner Ort, nicht so überlaufen, kann ich nur empfehlen......

 

Wir lesen uns am Mittwoch wieder, bis dahin sage ich Tschüss

 

Euer Ostsee-Peter


Mittwoch, 04. März 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

der Monat März startet etwas holperig in den Frühling was Sonne und Regen betrifft, aber so schlimm wie im Februar wird es hoffentlich nicht mehr werden mit dem Regen.

 

Dazu schreibt übrigens der DWD auf seiner Homepage über das Wetter im Februar 2020 bei uns im Norden: „In Schleswig-Holstein lag die Temperatur bei 5,5 °C (0,7 °C). Der Februar erreichte mit über 145 l/m² etwa 350 Prozent des Solls (42 l/m²) und war damit der nasseste Februar seit Beginn der Messungen im Jahr 1881. Der Sonnenschein kam dagegen mit gut 45 Stunden nur auf 73 Prozent des Klimawertes (65 Stunden).“

 

Nun haben wir das also auch mal amtlich, soviel Regen gab es seit 1881 nicht mehr hier im Norden. Und nun kommt die gute Nachricht: „Juchhuuu, ich war dabei!!!“. Februar 2020 in Laboe - wo sonst.

 

Berichten möchte ich heute von dem Vortrag von Dr. Reinhard Laszig zu dem Thema „Die süße Verführung - vom Kakao zur Schokolade“ am vergangenen Montag im Freya-Frahm-Haus. Schokolade ist ja (leider) eine Leidenschaft von mir, um so schöner war es zu hören, dass Schokolade, natürlich in Maßen genossen, sogar die Gesundheit fördert und dass eine Tasse Kakao (aber kein Kakaopulver dass fast nur aus Zucker besteht) viel mehr Antioxidantien enthält als das immer so hochgelobte Glas Rotwein am Tag.

 

Und so startete Dr. Laszig, Urologe im Urologie-Zentrum Kiel und bekannt für seine populärwissenschaftlichen Vorträge einen humorvollen Streifzug durch die Welt der Kakaobohnen von ihren Anfängen bis zur heutigen Zeit. Erste Spuren des Kakaos reichen zurück bis 3.300 v.Chr., in das Gebiet des heutigen Mexiko, Guatemala und Honduras, dort lebten die Azteken und Mayas.

 

Richtig los ging es bei den Mayas und Atzteken dann im 4. Jahrhundert nach Christi, sie machten aus Kakao, Chili, Honig und Vanille den, wie man heute sagen würde, Powerdrink "Xocolatl". Aber auch als Zahlungsmittel wurde die Kakaobohne benutzt.

1502 war es dann Kolumbus, der als erster Europäer die Bekanntschaft mit der Kakaobohne machte und so begann der Siegeszug des Kakaos dann auch in Europa.

 

Von der Kakaobohne bis zur Schokolade ist es ein weiter Weg, auch das konnte Dr. Laszig anhand vieler Bilder sehr anschaulich erklären. Erstaunlich auch, was alles noch für Nebenprodukte anfallen bis so eine Tafel Schokolade fertig ist, ein wichtiger Bestandteil des Kakaos ist die Kakaobutter die gerne in der Kosmetik gegen trockene Haut, in der Parfümerie oder bei der Lebensmittelherstellung von Nougat und weißer Schokolade benutzt wird. Auch als Hausmittel gegen Insektenstiche kann man Kakaobutter gut verwenden.

 

Die Zeit verging wie im Fluge bei diesem unterhaltsamen Vortrag und nach der Theorie kam dann die Praxis. Die anwesenden Gäste konnten nämlich einmal verschiedene Schokoladensorten mit den unterschiedlichen Kakaoanteilen probieren. Weiße Schokolade gab es aber nicht, denn sie ist ja genau genommen gar keine Schokolade, da sie keinen Kakao enthält sondern nur Kakaobutter.

 

Es ging daher um die verschiedenen Sorten aus dem Bereich Halb- Zart- und Bitterschokolade um einmal den Unterschied zwischen den Kakaoanteilen zu erkunden.

 

Damit ich meinen Leserinnen und Lesern auch ganz genau berichten kann habe ich mich natürlich geopfert und einmal die verschiedenen Sorten probiert, manchmal auch mehrfach um mir ein klares Urteil bilden zu können. Ich habe dann festgestellt, dass bei einem Kakaoanteil von 85% der Spaß für mich bei der Schokolade aufhört. Denn die ist nur noch extrem bitter aber dafür auch sehr gesund, da sie praktisch keinen Zucker enthält. Dunkle Schokolade senkt das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, senkt schädliches LDL-Cholesterin, senkt den Blutdruck, verbessert die mentale Leistung und und und. Ein wahres Superfood also.

Aber geschmacklich sind mir dann die Schokoladen zwischen 50 – 65% doch lieber.

 

Wer die verschiedenen Sorten der dunklen Schokolade durchprobiert hatte durfte dann auch einmal bei der Vollmilchschokolade zulangen. Aber die schmeckte dann nach der ganzen Bitterschokolade doch extrem süß. Auch das war eine lehrreiche Erfahrung.

 

Und so klang dann ein interessanter Abend aus der sehr humorvoll aber auch sehr bemerkenswert war.

 

Wo wir gerade beim Freya-Frahm-Haus sind, eigentlich wollte ich ja nun nicht auch noch was über den Corona-Virus schreiben, man liest ja kaum noch etwas anderes online oder in der Presse, das nervt mich kolossal. Aber nun hat es indirekt auch Laboe und das Freya-Frahm-Haus erwischt. Denn die Universitätsgesellschaft Schleswig-Holstein hat bis Ende März 2020 wegen des Corona-Risikos alle Vorträge abgesagt. Im Falle Freya-Frahm-Haus betrifft das den Vortrag am 23.3.2020 "Nahrungsergänzungsmittel, vom (Un)sinn bis zur Gesundheitsschädlichkeit" von Prof. Edmund Maser. 

 

Erfreuliches aus Laboe gibt es zu dem Projekt „Kirche hilft helfen“ zu berichten. Sabine und Achim Schuldt sowie Monika Boje engagieren sich ja schon seit 12 Jahren ehrenamtlich dafür, dass Kinder in starken Familien aufwachsen und selbstbewusst und verantwortlich am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.

 

„Reden können wir alle über soziales Engagement, über ehrenamtlichen Einsatz, über die soziale Ungerechtigkeit, aber Tun ist das Ding. Gaggern rickt nich, een mutt ook Eier leggen. Und das tun viele Spender, die bei diesem Projekt mithelfen und denen ein großer Dank gebührt“, so Achim Schuldt.

 

Für ihr großes ehrenamtliches Engagement konnten sich Sabine und Joachim Schuldt sowie Monika Boje nun über eine Auszeichnung der Nordkirche freuen. Sie erhielten den Nordstern, ein Initiativpreis der Landessynode, der alle 2 Jahre verliehen wird. Diese Auszeichnung ist bereits die zweite, so erhielten sie bereits 2013 den Preis der Akademie der Ländlichen Räume.

 

Einen ganz herzlichen Glückwunsch auch von mir und auch weiterhin viel Erfolg bei Eurem Projekt, das schon so vielen Menschen und Familien helfen konnte.

 

So, das war es für den Mittwoch aus Laboe, ich wünsche weiterhin eine schöne Woche und verteile heute mal eine frische Prise Ostsee-Luft an meine Leserinnen und Leser, die hilft gegen den Virus, gegen schlechte Laune, weckt Urlaubsgefühle, ist also mindestens genauso gesund wie die dunkle Schokolade mit 85%.

 

In diesem Sinne liebe Grüße bis zum Freitag.

 

Euer Ostsee-Peter


Freitag, 06. März 2020



Moin Moin aus Laboe,

 

das Wochenende steht vor der Tür und für den Samstag ist sogar Sonnenschein vorher gesagt. Kann also los gehen mit dem Weekend.

 

Wochenende, das bedeutet ja auch für viele Menschen immer abschalten vom Alltag und vom Beruf, in jungen Jahren ist es dann mehr die Partytime die entspannt, in fortgeschrittenem Alter ist es dann schon eher die Ruhe, die viele Menschen suchen.

 

Und da kann ich heute im Album mal einige Bilder zeigen, wie solch herrliche Ruhe und besinnliche Stille in Laboe außerhalb der Saison aussehen kann. Ich genieße es so oft wie möglich, alleine durch den rund 10 ha großen Naturerlebnisraum zu streifen und mich an der unendlichen Weite oder der Natur zu erweitern. So fülle ich meine Akkus wieder auf, alles ohne Steckdose, klimaneutral und umweltfreundlich.....

 

Einen ersten Hinweis möchte ich schon einmal für Samstag, den 14. März 2020 geben, denn dort ist in ganz Schleswig-Holstein wieder „Frühjahrsputz“ angesagt. Diese Aktion wurde 1994 von NDR1 Welle Nord ins Leben gerufen und an der landesweiten Sammelaktion beteiligen sich in der Regel mehr als 20.000 Müllsammlerinnen und -sammler in rund 200 Städten und Gemeinden in Schleswig-Holstein. Nach der Säuberungsaktion treffen sich die freiwilligen Helferinnen und Helfer vielerorts zu einem gemütlichen „Klönschnack“.

 

Für Laboe sieht das immer so aus, dass man sich um 11:00 Uhr auf dem Probsteier Platz trifft um dann in kleinen Gruppen für etwa 2 Stunden auf unterschiedlichen Routen durch Laboe geht um den Ort von Müll zu befreien und wieder aufzuhübschen. Benötigt wird dafür festes Schuhwerk, Arbeitshandschuhe und gute Laune, denn es soll ja natürlich auch ganz viel Spaß machen.

 

Und wenn die fröhlichen Müllsammler/-innen dann nach zwei Stunden zurückkehren hat der Laboer Herrenkochklub schon einen leckeren Imbiss bereit gestellt. Und dann ist immer Zeit zum klönen, vielleicht findet sich ja nun im Naturerlebnisraum doch noch meine Brille wieder, die mir die stürmische Sabine am Orkan-Tag dort von der Nase geweht hat.

 

Am kommenden Sonntag, dem 8. März ist ja der internationale Weltfrauentag, der erstmals 1911 mit Forderungen zur Gleichstellung zwischen Mann und Frau und dem Frauenwahlrecht begangen wurde. Es hat dann aber noch bis 1919 gedauert bis auch in Deutschland die Frauen wählen durften.

 

Anlässlich des Weltfrauentages gibt es im Freya-Frahm-Haus am Sonntag um 12:00 Uhr eine Lesung mit Astrid Peter unter dem Titel: „Rucke die guh – wem passt dieder Schuh – Frauen in der Kunst“. Der Eintritt ist frei und findet im Rahmen der Ausstellung „Du bist nicht das Wasser – du trägst nur den Eimer“ von Petra Genster statt.

 

Dann habe ich noch einen Veranstaltungshinweis für Montag, den 09. März. Da geht es um bezahlbaren Wohnraum in Laboe und gerade für junge Familien ist es häufig sehr schwer, eine geeignete Wohnung in Laboe zu finden.

 

Eine Möglichkeit, bezahlbaren Wohnraum zu ermöglichen ist das genossenschaftliche Wohnmodell. Die Wohngenossenschaft „Gode Boe“ erbaut ja im Neubaugebiet Krützkrög 2 Häuser mit je 8 Wohnungen zwischen 50 – 84 qm Größe. Anlässlich eines Pressetermines war ich ja bereits am 31. Januar schon einmal zusammen mit Bürgermeister Heiko Voß und der Geschäftsführung von „Gode Boe“ direkt vor Ort und hatte berichtet.

 

Am kommenden Montag sind nun alle Interessenten ganz herzlich um 18:30 Uhr in den Bürgertreff der AWO eingeladen, um sich einmal ausführlich über dieses genossenschaftliche Projekt zu informieren. Dazu wird es einen kleinen Vortrag der Wohngenossenschaft „Gode Boe“ geben und im Anschluss daran können dann alle noch offenen Fragen direkt vor Ort  abgeklärt werden.

 

Laboe freut sich auf jeden Fall auf seine rund 500 Neubürger aus dem Baugebiet Krützkrög, am Montag gibt es also die Gelegenheit, sich auch einmal über eine etwas andere Wohn-Form ausführlich zu informieren. Von den insgesamt 16 Wohneinheiten von „Gode Boe“ stehen auch 7 Wohnungen für Bewohner mit Wohnberechtigungsschein zur Verfügung.

 

So, das soll es gewesen sein für diese Woche. Ich freue mich auf morgen wenn meine Enkelkinder wieder in Laboe einfallen, wobei Tochter Jenny mit Mann und Klein-Jannia dann weiter in die Sparkassen-Arena nach Kiel fahren, dort wird dann Janninas Weihnachtsgeschenk eingelöst – PAW Patrol, Ihre absolute Lieblingssendung im Fernsehen, diesmal also sogar live auf der Bühne. Ich bin gespannt was sie berichten werden. Und wir 3 Männer werden es uns schön gemütlich machen hier.

 

Ich sage dann mal Tschüss bis zum Montag

Euer Ostsee-Peter


Montag, 09. März 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

es ist immer sagenhaft, wenn meine Familie as Buchholz kommt scheint in Laboe die Sonne. Freitag Schietwetter, Samstag Sonnenschein, Sonntag wieder alles grau. Aber so konnten die Kids am Strand toben und solche Sandberge hatten sie ja auch noch nie live in Laboe gesehen, die der Sturm da am Strand zusammen getragen hat.

 

Und während Jenny, Stefan und Klein-Jannina in der Sparkassen-Arena waren um „Paw Patrol“ zu gucken haben wir 3 verbliebenden Männer es uns gemütlich gemacht. Jonathans Bilderbuch kann ich jetzt auswendig, so oft musste ich das vorlesen..... „Das ist der kleine Hase – mit der roten Nase – und dem blauen Ohr – das kommt äußerst selten vor......“ usw. Ich hatte das dann natürlich noch durch einige Eigendichtungen ergänzt, was sehr zur Heiterkeit bei Jannis beitrug.

 

Abends gabs dann noch ein leckeres Essen im Rhodos, sehr praktisch wenn man über einem griechischen Restaurant wohnt. Und so ging dann wieder ein schöner Familientag zu Ende. Sehr komisch dann der Sonntag mit dieser Ruhe in meinem Appartement, ohne umgekippte (Wasser)-Gläser und ohne dass ich auf irgendwelche Spielzeuge am Boden getreten bin.

 

Am heutigen Montag war es dann im Gegensatz zum Samstag wieder sehr ruhig in Laboe, man merkt, dass irgendwie noch Winterschlaf ist. Aber umso schöner sind die einsamen Spaziergänge am Strand wenn einem die frische Seeluft um den Kopf pustet. Möwengeschrei, Wellenrauschen, was braucht man mehr?

 

Heute beim REWE musste ich dann doch schmunzeln, da merkt man einmal wieder, dass die Uhren in Laboe anders ticken. Denn da war ein ganzes Regal mit den teuren Barilla-Nudeln von 1,59 € auf 75 Cent heruntergesetzt, das hätte ja nun eigentlich wie leergefegt sein müssen wenn man das von den Hamsterkäufen überall liest. Zumal zu dem Preis. Aber in Laboe sind die Regale voll.

 

Ich habe mich dann erbarmt und ein Paket Nudeln gekauft obwohl ich noch ein angebrochenes Paket Nudeln zu Hause hatte. Nun kann ich aber endlich auch mal mitreden wenn es um Hamsterkäufe geht.

 

Am kommenden Freitag wird im Freya-Frahm-Haus eine neue Ausstellung mit Zeichnungen und Druckgrafiken von Monika Rath, Preisträgerin im Bundesverband bildender Künstlerinnen und Künstler im Landesverband Schleswig-Holstein, kurz BKK eröffnet. Ich werde am Mittwoch schon einmal einen Blick auf die Vorbereitungen werfen und am Abend berichten.

 

Das war es für den Montag. Ich wünsche eine schöne Woche und sage Tschüss bis zum Mittwoch.

 

Euer Ostsee-Peter


Mittwoch, 11. März 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

was für eine Freude, den ganzen Tag Sonnenschein in Laboe. Endlich mal wieder Fotos heute im Album mit blauem Himmel und blauer Ostsee, hoffen wir, dass es noch etwas anhält.

 

Dann habe ich heute im Freya-Frahm-Haus schon einmal einen Blick auf die neue Ausstellung von Monika Rathlev aus Neumünster geworfen, sie zeigt ab Freitagabend 48 Arbeiten aus dem Bereichen Zeichnungen und Druckgrafik wie Linoldrucke. Monotypy oder Radierungen.

 

Für Monika Rathlev im allgemeinen keine bestimmten Themen im Kopf, ihr geht es um das Leben an sich. Dabei sind ihr die Zeichnungen am wichtigsten, bei diesen Arbeiten kann sie richtig Abschalten. Zeichnen mit Bleistiften, das bedeutet eine Auseinandersetzung mit den Farben Weiß bis Schwarz, so die Künstlerin.

 

Wenn Monika Rathlev eine Landschaft abbilden möchte, dann malt sie nicht was sie sieht, sondern was sie bei dem Anblick fühlt. Übrig bleiben grafische Flächen, Linien, meist in Schwarz-Weiß ab und zu mit farbigen Elementen.

 

Im Erdgeschoß fällt das Auge des Betrachters schnell auf die vier farbigen Linolschnitte mit dem Namen „geringfügige Veränderungen I – IV“. nicht geringfügig sind die Änderungen der Farben, sie entstanden auch genau in der Reihenfolge in schwarz, rot, gelb und blau. Man muss schon etwas genauer hinschauen um zu entdecken, wie sich die einzelnen Bilder unterscheiden.

 

Auch spannend sind die Tagebuchzeichnungen im DIN A5 Format, hier hat die Künstlerin immer ein Bild pro Tag gezeichnet und es mit dem genauen Datum versehen. Und diese kleinen Bilder dienten dann oftmals als Inspiration für ihre großformatigen Zeichnungen.

 

Monika Rathlev ist die diesjährige Preisträgerin der 66. Landesschau des Bundesverbandes Bildender KünstlerInnen und Künstler im Landesverband Schleswig-Holstein, kurz BBK-SH. Am Sonntag, den 15. März 2020 wird Monika Rathlev anlässlich zum „Tag der Druckkunst“ im Rahmen ihrer Ausstellung einmal die Herangehensweise und Ideenfindung bei Linolschnitten und Radierungen erläutern.

 

Die Ausstellung im Freya-Frahm-Haus ist wie folgt geöffnet: Die Vernissage findet am 13.03.2020 um 18 Uhr statt. Danach am 14.03.+15.03.2020, 13 bis 18 Uhr
20.03.-22.03.2020, 3 bis 18 Uhr und 27.03.-29.03.2020,13 bis 18 Uhr.
Während der genannten Zeiten wird die Künstlerin im Freya-Frahm-Haus anwesend sein.

 

Ansonsten wird im Rosengarten gerade der Rasen mit Muttererde aufgefüllt, die wochenlangen Regenfälle haben ihm doch schwer zugesetzt. Dann hat heute noch ein Marineschiff meine Aufmerksamkeit erregt was eigentlich nicht mehr so oft vorkommt. Aber das Schiff hatte keinerlei Kennung aufgemalt, von der Länge her mit 89 Metern könnte es eine Korvette der Brauschweig-Klasse sein, mein Vesseltracker zeigte mir aber nur den Schiffsnamen „Habicht“ mit dem richtigen Foto an, passt allerdings irgendwie nicht in diese Baureihe. Es gab 1879 mal ein Kanonenboot in der Kaiserlichen Marine das hieß „SMS Habicht“, aber der Habicht von heute sah wesentlich moderner aus.

 

So, das für den Mittwoch. Wir lesen uns dann am Freitag wieder und ich hoffe, ich kann dann immer noch mit Sonnschein-Bildern aus Laboe dienen.

 

Liebe Grüße sendet Euch der

Ostsee-Peter


Freitag, 13. März 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

heute ist ja Freitag der 13. und der bringt ja nicht nur Glück oder Pech, je nach Betrachtungsweise, sondern er sorgt auch dafür, dass es mal wieder jede Menge aus Laboe zu berichten gibt. Das hängt zu einem mit dem kräftigen Sturm vom Donnerstag und zum anderen mit der Corona-Krise zusammen, deren Schutzmaßnahmen jetzt in Schleswig-Holstein greifen und somit auch Laboe mit einschließen.

 

Aber fangen wir mal mit der Natur an, etwas windig war es am Donnerstag. Und da erlebt man doch immer wieder etwas Neues. Ich hatte zum Beispiel noch nie live erlebt, dass der der Wind den Sand durch die Sandschutzbretter und dann im hohen Bogen über den Holzzaun auf die Promenade blies, das sieht selbst auf den Fotos heute im Album noch recht spektakulär aus.

 

Mit Sand in den Haaren und zwischen den Zähnen war dann aber auch das Bild von der fast wasserlosen Kieler Förde sehr beeindruckend. Laut dem Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel hatten wir Windstärke 10 aus WNW und bei so einem starken Westwind ist das Wasser schnell raus gepustet aus der Förde.

 

Die wenigen Spaziergänger, die sich trotz des Sturmes an den Strand begeben hatten konnten auf jeden Fall weite Spaziergänge auf dem „Trockenen“ machen und die Kinder hatten ihren Spaß, wenn sie kaum gegen den Wind an kamen.

 

Das bedeutete natürlich auch, dass im Hafen Niedrigwasser angesagt war, die kleinen Fischerboote lagen weit unten an den Stegen, ebenso wie die Gefion und Alexa. Schaut Euch das mal an im Album, das ist immer wieder sehr interessant was die Natur da so auf Lager hat.

 

Noch ist das Leben in Laboe ja nicht zum Erliegen gekommen, an der Promenade hat diese Woche ein neuer Laden aufgemacht, der sicherlich das Herz der Damenwelt höher schlagen lassen wird. Und zwar wurde aus den beiden Läden „Sandgold“ und „Strandgeschwister“ jetzt ein Laden gemacht mit dem Namen „Canvero Accessoires“.


Das ist ein Shop-Konzept mit Firmensitz in Bad Reichenhall, das Sortiment von Sandgold konnte aber jetzt durch die doppelte Ladengröße erheblich erweitert werden, z.B. im Bereich Ledertaschen und Rucksäcke und vielen anderen schöne Dingen. Auch das Sandgold-Personal ist noch dabei, außer Namen und Erweiterung hat sich also nicht viel geändert.

 

Letzen Sonntag war das erste Mal geöffnet, eine offizielle Eröffnung soll dann im April stattfinden, denn noch sind die Umbauarbeiten noch nicht so ganz abgeschlossen.

 

Am gestrigen Donnerstag hat nach Renovierungsarbeiten dann auch das ehemalige Thang Long wieder geöffnet, dass ab sofort  „Hanoi Xua“ heißt, auch hier treffen wir auf altbekannte Gesichter und ich habe das schon für eine Verkostung im Hinterkopf.

 

Los geht es jetzt so langsam auch am Rande des Kurparkes mit dem Neubau der Pumpstation, die vom Abwasserzweckverband Ostufer Kieler Förde errichtet wird. Geplant ist eine Bauzeit bis Juni 2021. Dabei wird im Tiefbau der komplette Pumpenbereich saniert während das marode und in die Jahre gekommene Gebäude abgerissen und durch einen Neubau ersetzt wird, hier ist geplant, auch gleich ein öffentliches WC einzubauen für die Besucher des Kurparkes.


Zum Schluss dann noch ein paar Worte zum Corona-Virus, das lässt sich nun leider auch in Laboe nicht mehr umgehen. Die Schulen und Kita´s werden in Schleswig-Holstein ab Montag is zu den Osterferien geschlossen, betrifft also auch Laboe.

 

Abgesagt wurde aus Sicherheitsgründen durch Bürgermeister Heiko Voß auch der „Tag der sauberen Gemeinde“ am Samstag, den 14. März, ebenso wie die Infoveranstaltung für den Kinder-und Jugendbeirat“ ebenfalls am Samstag, sowie die Sitzung vom Bauausschuss am 17.03.2020.

 

Schweren Herzens musste das Lachmöwen-Theater alle Vorstellungen ihres Stückes „Fro Pieper lävt gefährlich“ bis zum Spielende im April wegen Corona und der damit verbundenen sehr hohen behördlichen Auflagen absagen. Das ist natürlich besonders schmerzhaft für das engagierte Team, denn das zieht ja einen sehr hohen finanziellen Verlust nach sich, denn wie immer waren ja alle Vorstellungen bis zum April praktisch schon wieder komplett ausverkauft.

 

Abgesagt wurde heute auch die am 17. April 2020 geplante Lesung von Ute Haese aus ihrem neuen Küstenkrimi  "Makrelenblues" im Freya-Frahm-Haus.

 

Umgewöhnen müssen sich auch die Fahrgäste der KVG-Busse in und um Kiel, denn ein Einstieg beim Fahrer ist nicht mehr möglich, die Tür ist gesperrt. Auch von Innen ist der Fahrerbereich mit rot-weißem Flatterband abgesperrt, somit kann man auch keine Fahrscheine im Bus mehr lösen. Das alles dient dem Schutz der Busfahrerinnen und-Fahrer vor Corona, immer noch besser, als wenn der Betrieb völlig eingestellt wird.

 

Das ist natürlich ein kleines Problem, Schwarzfahren darf man selbstverständlich  auch nicht, aber bislang habe ich meine Fahrscheine grundsätzlich immer im Bus gelöst. Nun muss man sich die Fahrscheine an den Vorverkaufsstellen besorgen, in Laboe bekommt man die übrigens in der Postagentur am Dellenberg, aber eben nur für den Bus und nicht für die Fördedampfer. Die müssen dann ab 23. März in Laboe an Bord gelöst werden, da es ja seit Anfang des Jahres keine SfK Fahrscheine mehr in Inas Imbiss gibt.

 

Und ganz aktuell erhalte ich gerade die Meldung, dass die Reederei Color-Line für die beiden Schiffe Color Magic und Color Fantasy alle Fahrten auf der Strecke Kiel - Oslo  vom Samstag, 14. März bis Donnerstag, 26. März abgesagt hat. Die Color Fantasy ist heute um 11 Uhr in Oslo angekommen. Passagieren, die nicht an Land gegangen sind, wurde angeboten, wieder nach Kiel zurückzureisen.

 

Nach Ankunft in Kiel am Samstag, 14.03.2020 wird die Color-Fantasy dann ohne Passagiere nach Norwegen fahren und in Oslo am Kai festmachen.

Die Color Magic ist heute um 10 Uhr in Kiel angekommen und wird heute von dort wieder ablegen und am Samstag, 14.03.2020 in Oslo ankommen.

 

Es ist findet im Moment überall also eine große Umwälzung auf der Welt statt. Da ich ja immer ein positiv denkender Mensch bin hoffe ich, dass sie die Menschen in den Industrienationen mal wieder mehr auf das besinnen, was wirklich wichtig ist im Leben. Das die grenzenlose Gier vielleicht auch einmal eingedämmt wird genau wie irgendwann der Corona-Virus. Es gibt doch noch etwas anderes im Leben als immer nur das Streben nach Reichtum, Macht und das ewige Ich-Denken. Ich werde achtsam sein aber mich nicht runter ziehen lassen von den ewigen Horror-Nachrichten ihn den Medien.

 

Und daher wünsche ich meinen Leserinnen und Lesern ein tolles Wochenende, lasst Euch nicht unterkriegen, auch diese Krise geht vorüber. In diesem Sinne liebe Grüße aus Laboe (das ist der Ort wo es immer noch Nudeln und Klopapier gibt)

 

Euer Ostsee-Peter


Montag, 16. März 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

nach dem vergangenen Wochenende bekommen wir es ja auch in Deutschland in allen Bundesländern zu spüren – das Leben verändert sich momentan drastisch. Das öffentliche Leben wird herunter gefahren, Kultur, Vergnügungen, ja sogar Urlaub, das alles wird stark eingeschränkt. Und auch im Berufsleben wird sich einiges ändern, nur zwei Beispiele aus meiner eigenen Familie.

 

Meine Tochter Jenny ist Erzieherin in einer KiTa in Buchholz, Freitagvormittag haben sie erst erfahren, dass bis nach den Osterferien die KiTa geschlossen wird. Zunächst viele Gepräche untereinander, dann musste das den Eltern mitgeteilt werden die ihre Kinder abholten, muss ja alles auch noch einmal schriftlich gemacht werden Notdienste müssen organisiert werden usw. Es war absehbar, was dann aber wirklich damit alles zusammen hängt und woran man vorher vielleicht noch nicht gedacht hat zeigt erst die Praxis. Jedenfalls sind ab heute die Erzieherinnen erst einmal freigestellt.

 

Mein Bruder Michael lebt und arbeitet als Klempner und Installateuer schon seit gut 20 Jahren in Dänemark. Als Kundendienst-Monteur im Außendienst sieht das dann ab dem heutigen Montag so aus: Material abholen von der Firma – Michi 7:00 Uhr, Lasse 7:15 Uhr, Rasmus 7:30 Uhr usw. Jedes Fahrzeug wird mit einer Handdesinfektionsanlage ausgestattet, es sind immer Handschuhe zu tragen, Kunden auf 2 Meter Abstand zu halten, Pausen mit Kollegen sind getrennt einzunehmen usw.

 

Und das alles ist sicherlich erst der Anfang. Wie in allen anderen Bundesländern auch, gibt es für Schleswig-Holstein ab sofort eine spezielle Internetseite zum Coronavirus, jeder neue Erlass oder jede neue Verfügung sowie allgemeinen Hinweise werden dort zeitnah veröffentlicht, wer sich das einmal anschauen möchte drückt HIER

 

Worüber sich bislang glaube ich nur wenige Menschen Gedanken machen ist, was passiert, wenn die Menschen Wochen- oder monatelang halbwegs in Quarantäne leben müssen. Kein Sport, keine Schwimmbäder oder Freizeitanlagen, keine Veranstaltungen wie Theater, Kino oder Discos, Besuche in Restaurants werden stark eingeschränkt, der Urlaub wird quasi sogar innerhalb Deutschlands unterbunden, das alles und viel mehr ist jetzt schon Realität und wird sich noch verschärfen.

 

Wie lange hält die Solidarität und wann schlägt das in Frust oder Aggressivität um und sucht sich seine Bahnen in Randale und Gewalt? Ich bin ja nun wirklich kein Schwarzseher, aber das macht mir fast noch mehr Sorgen als der Virus selber. Wir leben nicht in China sondern in der sogenannten „freien“ Welt mit „freien“ Bürgern. Wir haben zum Glück zwar keinen Donald Trump der alles schön redet und herunterspielt, ich denke schon, dass mittlerweile jedem klar ist was da noch auf uns zukommt. Aber wie lange lassen sich die Bürger in Europa beruhigen und hinhalten? Ich weiß es nicht, aber wir werden es erleben.

 

Das Internet wird sicherlich noch an Bedeutung gewinnen, denn was wollen die Menschen machen wenn das soziale Leben draußen immer weiter herunter gefahren wird? Und plötzlich muss ich feststellen, dass ich ja auch irgendwie dazu gehöre, in dem ich Nachrichten aus Laboe ins Netz stelle, die sich aber in nächster Zeit zwangsläufig auch etwas verändern werden. Über Veranstaltungen werde ich kaum noch etwas berichten können, mittlerweile hat übrigens auch das Freya-Frahm-Haus sämtliche Veranstaltungen bis auf weiteres abgesagt.

 

Aber das Leben geht natürlich auch in Laboe weiter und so gesehen bin ich dankbar, in einem kleinen Urlaubsort an der Ostsee zu leben, auch wenn noch gar nicht absehbar ist, wie es in diesem Jahr mit unseren Urlaubsgästen aussehen wird.

 

Trotzdem werde ich natürlich im gewohnten Rhythmus weiter berichten solange ich nicht selber in Quarantäne muss, auch wenn die Berichte manchmal nun etwas kürzer ausfallen könnten. Denn wer wegen der Corona-Krise nicht nach Laboe kommen kann soll wenigstens sehen: hey, die Laboer sind noch da, auch die lassen sich nicht unterkriegen. Und da ist das etwas behäbige norddeutsche Temperament vielleicht ganz hilfreich, denn wie heißt es so schön: „Sabbel nich, dat geiht, watt mutt datt mutt“!

 

Und so kommen wir nach dieser Einleitung dann mal zum aktuellen Tagesgeschehen. Ich habe ja zum Glück immer sehr aufmerksame Leserinnen und Leser und das finde ich persönlich immer so schön, wenn ich oftmals Tipps und Ergänzungen zu meinen Berichten von Menschen bekomme, die ich teilweise überhaupt nicht persönlich kenne, Aber so kann ich  dann und wann immer noch ein paar interessante Ergänzungen nachreichen.

 

So war mir ja am Mittwoch ein Marineschiff aufgefallen das an Laboe vorbei fuhr mit dem merkwürdigen Namen „Habicht“. Nun ist es ja immer so, wenn ich die News jeweils am Montag, Mittwoch oder Freitag ab mittags schreibe bleibt mir nicht mehr allzu viel Zeit zum recherchieren, wenn die News auch einigermaßen aktuell sein sollen. Ich habe also auf die Schnelle nichts gefunden, warum ein Militärschiff das sehr neu aussah „Habicht“ heißen sollte.

 

Die Antwort kam nun am Wochenede aus Hamburg per Post und beigefügtem schriftlichen Artikel. Dieses Schiff „Habicht“ war das neue Flaggschiff für Israel und wird später „Magen“ nach einem Kibbuz im Süden Israels heißen. Dieses Kampfschiff kam nach nur zwei Jahren Bauzeit bei der Werft German Naval Yards in Kiel von einer Erprobungsfahrt vor Bornholm zurück und hat dort Belastungsmanöver mit hoher Geschwindigkeit absolviert. Weitere Erprobungsfahrten stehen an.

 

Die Kieler Wert baut insgesamt 4 dieser Fregatten für Israel, das Auftragsvolumen beträgt insgesamt 430 Millionen Euro ohne Waffen, wovon Berlin den Bau mit 115 Millionen Euro unterstützt. Dann noch zum Namen „Habicht“. Das ist ein Tarnname unter dem die Korvette so in das Schiffsregister eingetragen wurde, diese Tarnnamen haben Tradition, die beiden Korvetten für Algerien hatten die Tarnnamen „Adler“ und „Falke“.

 

Na, da habe ich ja wieder einmal eine Menge gelernt, dabei habe ich doch nur ein Schiff fotografiert das ich vorher noch nicht vor Laboe gesehen hatte, daher ein herzliches Dankeschön an Peter aus Hamburg.

 

Der nächste Hinweis kommt von Christian aus Bayern und betrifft meinen Bericht vom letzten Freitag, dort ging es um die Fahrscheine der KVG-Busse die man ja nun nicht mehr beim Fahrer kaufen kann. Und da musste ich dann doch schmunzeln, dass ein Leser aus Bayern so einen guten Tipp parat hat, wie man in Laboe (und Umgebung) Fahrscheine für die Kieler Busse kaufen kann.

 

Und zwar funktioniert das problemlos mit der DB App die man sich, sofern nicht vorhanden, für iOS oder Android kostenlos herunterladen kann. Ich nutze diese App ja schon ein paar Jahre für meine Fahrten nach Buchholz und Kassel, aber das man damit auch Fahrscheine für die KVG Busse kaufen kann ist war mir bislang völlig unbekannt.

 

Ich habe das natürlich gleich einmal ausprobiert, das funktioniert tatsächlich. Bei den Bahnfahrkarten bekommt man dann ja einen sogenannten QR-Code auf das Handy, dass dann bei einer Fahrscheinkontrolle per Lesegerät eingescannt wird. So ein Gerät haben die Busfahrer (noch) nicht, deshalb erscheint das Ticket in der App dann auch als Klartext.

 

Coole Sache, Danke Christian, wir kennen uns zwar gar nicht persönlich aber wenn Du das nächste Mal wieder Urlaub in Laboe machst melde dich einfach mal, ich geb einen Kaffee aus für diesen guten Tipp.

 

Am Samstag herrschte in Laboe ein Traumwetter mit reichlich Sonnenschein, das war mir dann aber doch etwas zu voll in Laboe deshalb hatte ich mir gedacht, mach mal einen ruhigen Spaziergang nach Möltenort. Aaaaber – da war ich ja vom Regen in die Traufe gekommen. Ich weiß gar nicht, wie viele Menschen aus Laboe ich unterwegs getroffen habe die die gleiche Idee hatten, überall natürlich zum Klönen stehen geblieben und so hat der Hinweg nach Möltenort ja fast die doppelte Zeit in Anspruch genommen als normalerweise.

 

Aber immerhin, innerhalb des Munitionsdepots kam mir dann noch die Color-Fantasy vor die Kameralinse, die am Morgen noch ihre Passagiere aus Oslo in Kiel von Bord gelassen hatte und nun leer nach Norwegen zurück fuhr.

 

Was für ein seltsames Bild. Bei so einem Wetter stehen normalerweise hunderte von Passagieren oben auf dem Sonnendeck, nun war alles verlassen und leer. Menno, das war ein komisches Gefühl. Aber immerhin, tröstlich war am Abend, dass die Stena-Line Schiff noch pünktlich auf die Minute in Laboe vorbei kommen, die Frage ist, wie lange noch. Die Frachtfähre der Color-Line fährt noch, es gibt aber Überlegungen, ob eventuell die Litauen-Fähren nur noch Fracht und keine Passagiere mehr befördern sollen.

 

So, das war mein Bericht vom Wochenende der noch einmal recht umfangreich ausgefallen ist. Im Album sehen wir dann heute Bilder aus Laboe und Möltenort, teilweise mit vielen Menschen drauf die im Sonnenschein am Strand und auf den Promenaden entlang spazierten als wenn alle noch einmal die bisherige Normalität genießen wollten. Denn wie es in den nächsten Wochen und Monaten weiter geht weiß ja noch niemand. 

 

Ich bleibe auf jeden Fall auch weiterhin für Euch am Ball, Trübsal blasen bringt nichts, das Leben geht irgendwie immer weiter und davon möchte ich auch in Zukunft gerne berichten.

 

In diesem Sinne ganz liebe Grüße

Euer Ostsee-Peter


Mittwoch, 18. März 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

bevor wir nun zum aktuellen Tagesgeschehen in Laboe kommen, zunächst einmal etwas in eigener Sache zu dieser Homepage, ich wäre nämlich beinahe schon Amok gelaufen heute Morgen.

 

Vor ein paar Wochen bekam ich eine E-Mail von meinem Provider One.com aus Dänemark, dass mein Fotoalbum bis Ende März auf ein neues System umgestellt wird, dass ja soooo viele Vorteile bietet weil man dann direkt vom Handy aus Bilder auf die Homepage und von dort aus automatisch auf Facebook, Instagram, Pinterest und alle seine Freunde und Follower posten kann. Ferner werden sie dann auch gleich in der richtigen Reihenfolge nach Aufnahmedatum sortiert, dann hätte man eine sehr übersichtliche Timeline.

 

Aber genau das sind alles Dinge die ich überhaupt nicht gebrauchen kann, denn da die Fotos ja im Laufe der Jahre einen zeitgeschichtlichen Überblick von Laboe darstellen, muss sie niemand plötzlich nach ganz anderen Kriterien sortieren.

 

Lapidare Antwort aus Dänemark auf meinen Widerspruch: Das alte System wird nicht mehr unterstützt, wenn ich das nicht möchte könnte ich mir ja die rund 40.000 Bilder herunter laden, ansonsten wären die Fotos eben nicht mehr sichtbar. Daher werden die Bilder vollautomatisch in das neue System übertragen.

 

Heute Morgen beim Frühstück dann die Nachricht: Lieber Peter, freue dich mit uns, deine Bilder wurden erfolgreich in das neue System „One Photo“ übertragen. Ich das also einmal sofort auf dem Handy getestet und da nahm der Horror ja gleich seinen Anfang. Das Fotoalbum wurde nicht gefunden da es logischerweise eine andere Adresse hat als die bislang im Browser gespeicherte. Also Browser-Cache geleert und dann funktionierte es auch.

 

(Den Cache z.B. im Chrome-Browser löscht man auf dem Handy wie folgt: Oben rechts im Browser auf die 3 Punkte drücken, dann weiter unten auf „Einstellungen“ gehen, danach wieder nach unten scrollen und auf „Datenschutz“ drücken, dort erscheint dann unten „Browserdaten löschen“ und man kann entweder nur die Cookies und Websitedaten löschen, das reicht dann schon, wer Google aber bei der Gelegenheit einmal die Neugier abgewöhnen will löscht gleich alle Daten, das schafft auch wieder etwas mehr Platz auf dem Handy. Bei anderen Browsern funktioniert das ähnlich, auch am PC).

 

Aber wie schon befürchtet wurden nun alle Bilder kreuz und quer nach Aufnahmedatum sortiert angezeigt. Genau das wollte ich ja unbedingt vermeiden, denn ich mache ja die Fotos nicht in der Reihenfolge wie sie später einmal online gezeigt werden. Sondern die vielen Fotos werden ja immer erst vor der Veröffentlichung je nach Thema sortiert. Die meisten Fotos sind tagesaktuell, einige veröffentliche ich aber erst ein paar Tage später in der nächsten News-Ausgabe. Mir war mittlerweile gründlichd er Appetit vergangen.

 

Es gibt aber eine Lösung die ich dann gefunden habe. Und zwar oben links auf die 3 Striche drücken und dann auf „Meine Sammlungen“, danach auf den gewünschten Monat drücken und dann erscheinen die Bilder auch in der richtigen Reihenfolge. Allerdings ohne Textunterschrift. Die halte ich aber für sehr wichtig um die einzelnen Fotos näher zu erläutern, denn in 20 Jahren ist vielleicht nicht mehr so genau erkennbar, was ich mit dem Foto zeigen wollte.

 

Auf dem Desktop oder Laptop sieht das etwas anders aus, da gibt es dann rechts oben 3 Punkte, klickt man die an und danach auf Informationen erscheint neben den technischen Details der Kamera und Aufnahme auch der von mir eingegebene Text, der früher automatisch unter dem Foto stand. Ansonsten auch hier links oben auf Sammlungen drücken um die Bilder in der richtigen Reihenfolge zu sehen.

 

Das Ganze ist für mich absolut unbefriedigend und ich mag das meinen Leserinnen und Lesern kaum zumuten. Da ich aber auch erst heute mit diesem neuen System konfrontiert wurde muss ich mal sehen, ob und wie ich da noch etwas verbessern kann, indem ich z.B. den Text in das Bild hineinschreibe, was aber recht aufwändig ist und eben auch ein Teil des Bildes überlagert. Aber ich werde das heute einmal testen.

 

Also was mich dieser Provider im Laufe der Jahre schon für Nerven gekostet hat ist unglaublich. Aber tausende von Seiten und zehntausende von Bildern auf einen anderen Provider zu übertragen ist für mich alleine unmöglich, das hatte ich ja schon mal versucht als ich mich das letzte Mal so geärgert hatte.


Andererseits ist One.com nach wie vor sehr preisgünstig, bei anderen Providern würde ich das 3-4 fache zahlen. Also schauen wir mal, ob und wie sich das mit den Fotos einspielen wird, aber ärgerlich ist es allemal. Denn eigentlich soll die Homepage ja nicht nur meinen Lesern sondern auch mir Spaß machen, aber im Moment bin ich gerade innerlich ziemlich angefressen wegen dem Mist.

 

Nun aber zum aktuellen Tagesgeschehen und da geht es ja nun leider um ganz andere Dinge als ein verkorkstes Fotoalbum. Ich beginne das Thema dann heute mal so:

 

„Von draus vom Orte komme ich her, ich muss euch sagen, Laboe ist ziemlich leer. Allüberall vor den Restaurants sah ich keine Leute mehr sitzen, stattdessen überall große Schilder im Regen aufblitzen. Nur außer Haus und auf Bestellung gibt es Essen noch, ruft bei uns an und an die Arbeit macht sich unser Koch. Zu bestimmten Zeiten steht das Essen dann für euch bereit, ja Leute, es erwartet uns alle eine schwere Zeit.“

 

Heute ist also der Tag X in Schleswig-Holstein was den Tourismus anbelangt. Denn bis heute Abend müssen alle Urlauber ihre Ferienquartiere geräumt haben, neue Gäste dürfen nicht mehr anreisen. Und das ist sichtbar, Laboe leert sich. Ohne Frage ist das eine ganz berechtigte und hoffentlich erfolgreiche Maßnahme, um die Ausbreitung von Corona zu verlangsamen.

 

Und das bedeutet für alle Menschen im Moment ganz beachtliche Einschnitte im Leben und ich denke mal, Urlaub ist da noch das kleinste Problem, auch wenn wir alle sicherlich schon unsere Urlaubspläne in der Tasche hatten. Kassel ist für mich im Moment praktisch so weit entfernt wie der Nordpol, umgekehrt natürlich genauso. Ostern ist gestrichen, und so wie mir geht es natürlich vielen, vielen Menschen, aber wir alle können unseren kleinen Anteil leisten, dass Corona sich nicht so schnell verbreiten kann in dem wir unsere sozialen Kontakte auf das notwendigste beschränken.

 

Wenn es nun immer stiller wird in Laboe weiß ich noch gar nicht, ob ich noch dreimal in der Woche etwas berichten kann. Denn diese Homepage lebte ja bislang von den vielen Gesprächen mit den Menschen hier im Ort, ob nun Einheimische oder Urlauber und dadurch habe ich natürlich auch immer das Ohr am Volk gehabt und so manches konnte ich dann hier mit einfließen lassen.

 

Aber in Zukunft werde ich meine Runden alleine drehen, die Gespräche werden weniger, das soziale Leben wird immer weiter herunter gefahren. Ich denke einmal, so einen Samstag wie letztes Wochenende mit den unzähligen Menschen die bei strahlendem Sonnenschein am Strand und der Promenade spazieren gingen und die Restaurants bevölkert hatten wird es so schnell nicht wieder geben – denn es geht hier um nicht weniger als das Überleben jedes einzelnen von uns und da muss sich jeder einschränken, auch wenn es sehr schwer fällt. Und daran werden wir uns gewöhnen müssen, irgendwann, so zeigt die Geschichte, geht auch das vorüber.

 

Am gestrigen Dienstag hatten ja noch einige Läden und Restaurants geöffnet, wobei immer einige Tische gesperrt waren um den bis dahin geforderten Mindestabstand einzuhalten, auch im Außenbereich wie man bei der Fischküche sehen konnte. Aber auch das ist ab heute vorbei, denn die Restaurants dürfen nur noch einen Außer-Haus-Verkauf nach telefonischer Bestellung anbieten.

 

Einen kleinen Sonderfall gibt es im Café MoccaFee, da habe ich heute mit Simone gesprochen und die erzählte mir, sie hätten nach vielem Hin- und Her eine Sonderregelung erhalten, weil sie ja ein Handwerksbetrieb sind. Und einen Handwerksbetrieb darf man betreten und sich die Ware nach Begutachtung dann mitnehmen. Bedeutet, es gibt den leckeren Kuchen und den Kaffee auch nur zum Mitnehmen, aber man muss natürlich den Laden betreten um zu schauen, was die beiden Mädels Sandra und Simone da wieder leckeres gezaubert haben.

 

Das Rathaus ist übrigens für den Publikumsverkehr genauso geschlossen wie die öffentlichen Toiletten, das dazugehörige Papier ist übrigens auch zurzeit ausverkauft in Laboe, Abgabe gibt es z.B. bei Rossmann nur noch mit max. 2 Paketen pro Person was ich auch für sehr vernünftig halte. Gefühlt hat anscheinend jeder Bundesbürger für 100 Jahre Klopapier zu Hause, was für ein Quatsch.

 

Aber vielleicht hat diese Krise trotz aller Schrecken ja auch etwas Gutes, denn die Hilfsbereitschaft der Menschen untereinander steigt. Wer Hilfe benötigt oder anbieten möchte kann das per Facebook entweder unter Laboer Politik oder auf seinem Facebook-Account unter dem Hasthtag #coronahilfelaboe posten, dann landet das alles an einer Stelle.

 

Aber nicht alle Menschen haben oder wollen Facebook nutzen was ich sehr gut verstehen kann, daher erreichte mich heute ein Hilfsangebot von Marco Rahlf aus Laboe dass ich gerne veröffentliche. Marco schrieb mir:

 

„Hallo Peter,
mit großem Interesse habe ich deine Webseite gelesen.
Auf deine Seite bin ich gestoßen bei meiner Suche nach einer Seite bzgl. Nothilfe bzw. Nachbarschaftshilfe in Laboe in Bezug auf den Corona Virus.

Ich würde gerne helfen, anstatt dumm 'rumzusitzen. Vllt. Einkaufen oder Anderes. Natürlich bin ich mobil.
Leider habe ich im Internet nichts gefunden, aber da du ja bestimmt Gott und die Welt in Laboe kennst, hoffe ich dass du mir ggf. mit Infos weiterhelfen kannst.

Vielen Dank und bleibe gesund

Marco Rahlf
Kätnerweg 62
24235 Laboe Tel. 04343 / 49 699 43
Mail: alamra@t-online.de


So, das für den Mittwoch. In dem neuen und verkorksten Fotoalbum sehen wir dann heute einmal, wie sich Laboe von einem auf den anderen Tag verändern kann. Wo gestern noch Leben war herrscht heute gespenstische Ruhe. Und was wir noch sehen ist Regen und grauer Himmel, das passt zur momentanen Stimmungen.

 

Meine lieben Leserinnen und Leser, bleibt gesund, passt alle gut auf euch auf. Ich melde mich auf jeden Fall am Freitag noch einmal und dann schauen wir einmal, wie es weiter geht.

 

Bis dahin sage ich wie immer Tschüss

Euer Ostsee-Peter


Freitag, 20. März 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

noch nie im Leben habe ich so oft den Satz gesagt oder gehört: „Bleib gesund“. Ein Satz, der jedes Mal von Herzen kommt, egal wer ihn ausspricht. Ist das nicht wunderschön, wenn die Leute jetzt wieder mehr an ihre Mitmenschen denken statt daran, ob sie sich ein neues Auto oder Smartphone zulegen wollen?

 

Ich denke schon, dass momentan ein Umdenken stattfindet und hoffe, dass es auch nach der Corona-Krise so bleibt. Aber wie entwickelt sich das Leben denn so in Laboe? Nun, am gestrigen Donnerstag schien herrlich die Sonne und viele Menschen waren wieder unterwegs. Das ist ja auch gut und richtig so, es gibt ja nichts Besseres als frische Seeluft, aber eben nur, wenn man alleine oder zu zweit unterwegs is und das konnte ich auch oft beobachten.

 

Wenn sich dann aber die etliche Mütter mit ihren Schul- und KiTa-Kindern treffen, ein paar Männer sich dann auch noch dazu gesellen die im Moment zu Hause sind, um dann gemeinsam dicht an dicht einen Ausflug am Strand oder sonst wo zu unternehmen, dann machen die Appelle der Regierung oder Gesundheitsbehörden wenig Sinn. Und durch diese Unvernunft rücken Ausgangssperren leider immer näher.

 

Ich glaube, jeder von uns hat doch einen Zollstock zu Hause, Gliedermaßstab wie der ja korrekt heißt. Die meisten sind 2 Meter lang. Also holt doch mal bitte den Zollstock aus dem Schrank oder der Werkzeugkiste und klappt ihn vollständig auseinander. Dann kann man sehr schön erkennen, was 2 Meter Abstand zu seinem Nächsten bedeuten die ja empfohlen sind.  

 

Für das Wochenende ist schönes Wetter vorher gesagt und nun rächt es sich wahrscheinlich, dass Laboe so ein reizvoller und schöner Ort an der Ostsee ist. Hoffen wir mal, dass die Menschen an diesem Wochenende vernünftiger sind und wirklich einmal Abstand halten, sonst sitzen wir bald alle nur noch zu Hause fest und dann trifft es auch noch die letzten kleinen Betriebe in Laboe, die im Moment für uns noch etwas fürs Auge, Herz oder unser Wohlbefinden tun können.  

 

Ich denke da bei uns in Laboe z.B. an unsere Blumenfee Nicole Krüger, die zwar kurz vor dem Umzug in ihren Neubau nebenan steht, im Moment aber noch aus dem Fenster ihres Containers neben dem Friedhof heraus verkauft. Denn hinein kommt man wegen Corona nicht mehr in den Container, aber die schönen Blümchen kann man sich natürlich auch draußen anschauen. Ich habe Nicole heute einmal besucht.  Auch für sie ist es ja recht schwierig in der jetzigen Situation, die keiner vorhersehen konnte. Selbst Bestattungen finden ja teilweise nur noch im allerengsten Kreis statt und statt für Blumen geben die Leute anscheinend ihr Geld lieber für Papier auf der Rolle aus.

 

Daher müssen es also nicht immer Blumen vom Discounter sein, wer etwas Gutes für sich oder seine Liebste tun möchte, Nicole bindet wie gehabt einen Strauß ganz nach Wunsch das ist dann natürlich ein ganz anderer Schnack. Aber auch Garten- und Balkonpflanzen sowie Grabschmuck gibt es bei ihr. In ein paar Wochen wird dann wohl auch der Neubau fertig sein und Nicole Krüger kann dann ihre neuen Räume nebenan beziehen. Aber bis dahin gibt es alles was das Leben etwas bunter und farbenfroher macht in Nicoles Container.

 

Und wer sich an schönen Blumen erfreuen kann, der ist sicher auch ein Genießer und wohin gehe ich wenn ich mal ein besonderes Stück Torte und einen leckeren Kaffee genießen möchte? Richtig, in das kleine Café MoccaFee am Probsteier Platz.

 

Die Corona-Krise hat die beiden fröhlichen Konditormädels Sandra Trudrung und Simone Jendro natürlich auch gerade kurz vor dem Start in die Ostersaison völlig kalt erwischt. Immerhin, sie dürfen noch öffnen, aber nur für den Außer-Haus-Verkauf. Aber weder drinnen noch draußen darf man sich hinsetzen, am Probsteier Platz stehen aber andererseits Bänke der Gemeinde, wer also sitzen will sitzt, ist halt nur unbequem ohne Tisch.

 

Ich habe mir dann gestern ein Stück Mohntorte mit nach Hause genommen und bei strahlendem Sonnenschein auf dem Balkon genossen. Was mir fehlt sind die Gespräche mit den Menschen, es macht einfach nicht so viel Spaß alleine, auch wenn ich natürlich einsehe, dass das absolut notwendig ist im Moment.

 

Denn wichtig ist letztendlich doch nur, dass wir alle diese Krise möglichst heil und gesund überstehen. Und wir Einheimischen können noch etwas tun, und zwar einen kleinen Beitrag leisten in dem wir die Betriebe jetzt unterstützen, die uns schon so viele Jahre lang mit Blumenschmuck oder Leckereien verwöhnt haben. Daher mein Appell an die Laboer: Heute Blumen kaufen und Torte essen, damit wir das nach Ende der Krise auch weiterhin noch können in Nicoles Blumenhaus und in Sandra und Simones „MoccaFee“.

 

Im Album sehen wir dann heute wieder schöne sonnige Bilder, ich hoffe, meine Leserinnen und Leser kommen einigermaßen zurecht mit dem neuen verkorksten Album. Eigentlich sollte jetzt die richtige Seite erscheinen wenn man auf den Button Fotoalbum drückt (Danke Frank) ansonsten die 3 waagerechten Striche und dann "Meine Sammlungen". Wahnsinnig zeitaufwändig sind auch die Bildbeschriftungen, da werde ich ab sofort nicht mehr alle Bilder mit Text versehen wo klar ist, was sie darstellen.

 

Die Farben schwarz und weiß reichen oftmals auch nicht aus je nach Hintergrund, das ist schon alles mega-lästig. Aber solange ich noch keine bessere Lösung gefunden habe müssen wir uns halt im Moment noch einmal so behelfen, ich hoffe auf Euer Verständnis.

 

Dann wünsche ich ein schönes Wochenende, geht an die frische Luft, genießt Sonne und Meer oder Berge, Wälder und Wiesen aber haltet Abstand. Denkt an den Zollstock. Wir lesen uns am Montag wieder, bis dahin sage ich wie immer Tschüss

 

Euer Ostsee-Peter. Bleibt gesund.


Montag, 23. März 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

wie üblich wenn ich am Montagmorgen meinen PC hochfahre gilt mein erster Blick dem Kalender, was für Termine in der laufenden Woche alle so anstehen. Pressegespräche, Interviews, Termine für Veranstaltungen, Treffen usw.

 

Aber mittlerweile sind alle Termine durchgestrichen, nur unter Aufgaben für diese Woche war noch offen: Friseur Heinzi (Reimann). Das ist da, wo es für Männer  immer einen „Emmes Katun“ nach erfolgreichem Haarschnitt gibt. Aber das hat sich nun ja auch erledigt - sowohl mit Haarschnitt als auch mit Emmes. Denn auch Friseure müssen ihre Läden schließen.

 

Was nun? Ahhhh, tolle Idee gerade. Wer Hunde die Haare schneiden kann müsste das doch ganz privat eigentlich auch bei Menschen können, oder? Ich belle nicht, kann ganz still sitzen, so viele Haare habe ich auch nicht mehr auf dem Kopf – Sabine, wir müssen reden!

 

Tja, das Leben verändert sich drastisch überall auf der Welt. Trotzdem sollten wir vielleicht nicht ganz unseren Humor verlieren, und wenn es nur Galgenhumor ist.

 

Ich werde auch weiterhin aus Laboe informieren solange es geht, vielleicht setze ich mittwochs mal aus, das wird die Zukunft zeigen, aber ich denke es ist auch sehr wichtig, weiterhin aus unserem schönen Ort zu berichten. Der Grund ist einfach, denn dann haben unsere Nachfolger im Rathaus-Archiv es später leichter, wenn in 20 oder 30 Jahren einmal die Frage auftaucht: Wie war das eigentlich damals 2020 bei der Corona-Pandemie in Laboe? Wie haben die Menschen damals dort gelebt, was ist passiert? Viel reden brauche ich dazu nicht mit den Menschen, denn Bilder sagen oftmals mehr als tausend Worte und die sind zum Glück ja nicht ansteckend. Aber auch für mich ist "Abstand" das Gebot der Stunde.

 

Die vielen Urlauber, die ihren Urlaub in Laboe schon gebucht haben für dieses Jahr möchten natürlich auch gerne wissen, was hier in unserem schönen Ort passiert, was sich verändert oder auch nicht, was sie erwartet wenn sie irgendwann wieder in Laboe ihren Urlaub verbringen können. Ich werde also für Euch meine lieben Leserinnen und Leser weiter jeden Tag meine Augen und Ohren in Laboe offen halten um etwas von dem Tagesgeschehen und Alltag  zeigen zu können.


Täglich gibt es ja neue Verordnungen und Anweisungen, so dürfen jetzt nur noch 2 Personen gleichzeitig unterwegs sein, Ausnahmen sind natürlich Familien. Die Besitzer von Zweitwohnungen in Schleswig-Holstein müssen diese nun verlassen, das erklärt vielleicht, warum am gestrigen Sonntag so viele PKW´s mit ortsfremden Kennzeichen unterwegs waren. Also nicht nur Kieler sondern Fahrzeuge aus NRW, Niedersachsen usw. Wo sollten die sonst auf einmal alle herkommen?

 

Aber im Gegensatz zum Wochenende davor war es wirklich sehr ruhig in Laboe. Die Menschen halten sich größtenteils an die Vorgaben und das ist sehr gut. Spaziergänge in frischer Luft sind ja ausdrücklich erlaubt und erwünscht und da haben wir in Laboe ja die komfortable Situation mit dem langen Strand, der Ostsee, dem Kurpark und dem Naturerlebnisraum. Besonders in der Woche kann man jetzt hier stundenlang spazieren gehen, ohne groß auf Menschen zu stoßen.

 

Am vergangenen Wochenende war es so, das zwar etwas mehr Menschen unterwegs waren als wochentags, aber sie haben alle Abstand von einander gehalten sofern es nicht Familienmitglieder waren. Es geht also.

 

Hinweisen möchte ich noch auf das Restaurant „Seeterassen“ an der Strandstrasse. Dort wird jetzt eine spezielle Außer-Haus-Speisekarte angeboten, wer einmal schauen möchte drückt HIER

Dafür hat das Ocean eleven den Außer-Haus-Verkauf eingestellt.


Der Hafen wurde mittlerweile für auswärtige Boote auch gesperrt, wie überall in Deutschland und anderswo auf der Welt wird das Leben heruntergefahren und das ist für alle Menschen eine sehr große Umstellung.


Ich habe am Wochenende aus Hannover einen sehr schönen Text erhalten, es sind Gedanken, die uns alle zum Nachdenken anregen sollen. Gedanken, die aber auch zur Diskussion animieren und diese positiven Gedanken möchte ich gerne weiterleiten an meine Leserinnen und Leser. Danke liebe Daniela, dass Du mir die Genehmigung zur Veröffentlichung beschaffst hast:


Es könnte sein, dass in Italiens Häfen die Schiffe für die nächste Zeit brach liegen, ... es kann aber auch sein, dass sich Delfine und andere Meereslebewesen endlich ihren natürlichen Lebensraum zurückzuholen dürfen. Delfine werden in Italiens Häfen gesichtet, die Fische schwimmen wieder in Venedigs Kanälen!


Es könnte sein, dass sich Menschen in ihren Häusern und Wohnungen eingesperrt fühlen, ... es kann aber auch sein, dass sie endlich wieder miteinander singen, sich gegenseitig helfen und seit langem wieder ein Gemeinschaftsgefühl erleben. Menschen singen miteinander!!! Das berührt mich zutiefst!


Es könnte sein, dass die Einschränkung des Flugverkehrs für viele eine Freiheitsberaubung bedeutet und berufliche Einschränkungen mit sich bringen,... es kann aber auch sein, dass die Erde aufatmet, der Himmel an Farbenkraft gewinnt und Kinder in China zum ersten Mal in ihrem Leben den blauen Himmel erblicken. Sieh dir heute selbst den Himmel an, wie ruhig und blau er geworden ist!


Es könnte sein, dass die Schließung von Kindergärten und Schulen für viele Eltern eine immense Herausforderung bedeutet,...es kann aber auch sein, dass viele Kinder seit langem die Chance bekommen, endlich selbst kreativ zu werden, selbstbestimmter zu handeln und langsamer zu machen. Und auch Eltern ihre Kinder auf einer neuen Ebene kennenlernen dürfen.


Es könnte sein, dass unsere Wirtschaft einen ungeheuren Schaden erleidet,... es kann aber auch sein, dass wir endlich erkennen, was wirklich wichtig ist in unserem Leben und dass ständiges Wachstum eine absurde Idee der Konsumgesellschaft ist. Wir sind zu Marionetten der Wirtschaft geworden. Es wurde Zeit zu spüren, wie wenig wir eigentlich tatsächlich brauchen.


Es könnte sein, dass dich das auf irgendeine Art und Weise überfordert, ... es kann aber auch sein, dass du spürst, dass in dieser Krise die Chance für einen längst überfälligen Wandel liegt,

 

 - der die Erde aufatmen lässt,

 - die Kinder mit längst vergessenen Werten in Kontakt bringt,

 - unsere Gesellschaft enorm entschleunigt,

 - die Geburtsstunde für eine neue Form des Miteinanders sein kann,

 - der Müllberge zumindest einmal für die nächsten Wochen reduziert,

 - und uns zeigt, wie schnell die Erde bereit ist, ihre Regeneration einzuläuten,


wenn wir Menschen Rücksicht auf sie nehmen und sie wieder atmen lassen.


Wir werden wachgerüttelt, weil wir nicht bereit waren es selbst zu tun. Denn es geht um unsere Zukunft. Es geht um die Zukunft unserer Kinder!!!


Sehr schöne Gedanken die hier zum Ausdruck kommen und zur Diskussion anregen wie ich finde.


So, das für den Montag. Für den Mittwoch habe ich heute schon wieder ein paar Bilder im strahlenden Sonnenschein gemacht, schönes Wetter muss immer ausgenutzt werden.


In diesem Sinne, bleibt gesund und gebt gut auf euch acht.

Euer Ostsee-Peter


Mittwoch, 25. März 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

nach wie vor herrliches Wetter in Laboe aber es ist schon fast gespenstisch still geworden im Ort. Ein Bild von der leeren Promenade das wir heute im Album sehen kann das besser ausdrücken als ich es beschreiben könnte, es ist wirklich ein sehr ungewohnter Anblick bei strahlendem Sonnenschein.

 

Aber die Mitarbeiter-/innen in den Läden, die MoccaFee-Mädels Simone und Sandra, Blumenfee Nicole, auch sie sind alle noch da um uns zu versorgen. Dazu gehört natürlich auch die ganze Logistik die dahinter steckt in den Lägern und der Auslieferung. Ärzte, Apotheken, die Post, auch sie haben alle noch geöffnet und ihnen allen gilt unser ganz großer Dank für ihren Einsatz.

 

Am gestrigen Dienstag hatte ich die Idee, mal wieder durch den Naturerlebnisraum Richtung Neu-Stein zu wandern, dabei habe ich einen Weg entdeckt den sicherlich alle Laboer kennen, nur ich bin da in den 12 Jahren die ich jetzt schon hier wohne noch nie längs gegangen, obwohl er sehr schön ist wie ich dann festgestellt habe. Ich habe dann dort eine Laboerin getroffen die mir erklärte, was es mit diesem Weg einst auf sich hatte, davon dann am Mittwoch mehr.

 

Normalerweise ist es so, dass ich wochentags immer recht alleine durch den rund 10 ha großen Naturerlebnisraum wandern kann, zumindest außerhalb der Saison, aber selbst in der Hochsaison ist es dort verhältnismäßig ruhig. Gestern nun sind mir dort viele Menschen aufgefallen die dort spazieren gingen. Zwar immer zu zweit oder in kleinen Gruppen wenn es Familien waren, aber warum auf einmal so viele? Wo kamen die alle her mitten in der Woche?

 

In Laboe sind die großen öffentlichen Parkplätze alle gesperrt, dort sieht man nirgendwo mehr ein Auto stehen. Dieser alte, aber von mir gestern erst ganz neu entdeckte Weg, endet in Neu-Stein beim Parkplatz vom "Koffiehues". Und da dachte ich, ich traue meinen Augen nicht. Dicht an dicht standen da die Autos im Bereich des ehemaligen „El Mason Playa“. Das erklärt also, woher die ganzen Menschen in der Dünenlandschaft und der Steilküste Richtung Wendtorf kamen.

 

Die meisten Fahrzeuge hatten KI oder RD Kennzeichen, aber irgendwie war ich dann doch völlig sprachlos, dass diese Menschen wie ein Heuschreckenschwarm über Laboe herfallen, obwohl Innerorts die Parkplätze alle abgesperrt sind. Am Ehrenmal wurden sogar die Bänke abmontiert um keinen Anreiz zum Verweilen zu bieten. Und nun sowas.

 

Laut Ministerpräsident Daniel Günther sollen die Menschen ja raus an die frische Luft, es gibt ja zum Glück noch kein Hausarrest in Schleswig-Holstein. Aber wenn man solche Bilder sieht kann das schneller kommen als uns lieb ist. Und dann sind es genau diese Menschen die jetzt völlig unnütz und zu ihrem eigenen Vergnügen mitten in der Woche in der Gegend herum fahren, die sich am lautesten über eine evtl. Quarantäne beschweren.

 

In Kiel, in Rendsburg, ja überall in Schleswig-Holstein ist es schön, wir sind ein Urlaubsland, aber dieser Massenansturm auf Laboe gestern hat dann doch ungläubiges Kopfschütteln bei mir ausgelöst. Wahrscheinlich kann man diesen Parkplatz gar nicht absperren weil er direkt an einer Kreisstraße liegt, aber Apelle, alle unnötigen Fahrten zu vermeiden werden leider von einigen Zeitgenossen völlig ignoriert, trotz rasant steigender Verbreitung des Corona-Virus. Gerade als ich vor Ort war fuhr auch ein Polizeiwagen ganz langsam an der Reihe parkender Fahrzeuge vorbei, aber noch gibt es anscheinend keine rechtliche Grundlage, diese Ausflugsströme zu unterbinden. 

 

Zurück nach Laboe. Das „Ocean eleven“ hat nun auch den Außer-Haus-Verkauf eingestellt, davor steht nun schon seit einiger Zeit ein Eiswagen der Nordischen Eismanufaktur Zantopp bereit, der auf den Beginn der Saison wartet. Der steht da nicht ohne Grund, denn den Eisladen im Hafenpavillon gibt es ja nicht mehr, und daher ist Zantopp´s dann die erste Wahl.

 

Das Familienunternehmen Zantopp aus Heikendorf ist auch immer auf dem Laboer Eisfest vertreten, es gibt in Heikendorf am Strand Zantopps Sommerhaus und das leckere Eis bekommt man auch u.a. in Kiel im Sophienhof und auch in Büsum sollte es im April los gehen. Aber nun ist das ja erst einmal alles Geschichte.

 

Im Kurpark beginnen die Arbeiten am Pumpwerk, die uns sicherlich noch das ganze Jahr über begleiten werden. Auch bei uns im Fördeblick werden gerade Kanalarbeiten ausgeführt, jetzt wo keine Gäste mehr da sind können die Männer also auch mal richtig Lärm machen.

 

Am Strand entfernen die Jungs vom Bauhof die Sandschutzbretter, Sturm wird jetzt nicht mehr erwartet. Gäste aber auch nicht, zumindest im Moment nicht. Trotzdem geht natürlich alles weiter seinen Gang, es gibt ja auch noch ein Leben nach Corona, auch wenn es wahrscheinlich anders aussehen wird als wir es gewohnt sind. Und da werden die Menschen zunächst einmal froh sein, wenn sie überhaupt wieder an irgendwelche Strände können. Bis dahin halten wir alle gemeinsam tapfer durch.

 

So, das war es einmal wieder für heute aus dem sonnigen und sehr ruhigen Laboe. Bleibt alle gesund, wir lesen uns am Freitag wieder.

 

Bis dahin sage ich Tschüss

Euer Ostsee-Peter


Freitag, 27. März 2020



Moin Moin aus Laboe,

 

wenn am Wochenende die Uhren umgestellt werden auf die Sommerzeit, wenn Ostern vor der Tür steht und deshalb alle Sandbretter entfernt wurden und die große Raupe den Strand von Laboe planiert, dann ist eigentlich alles wie immer um diese Jahreszeit, nur jetzt ist es eben völlig anders.

 

Nun ist aus dem Strand mit Saharadünen wieder ein ganz normaler Strand geworden, denn die Raupe war schon bestellt als noch keiner das Wort Corona gehört hatte. Dort, wo bei solch einem schönen Wetter das pralle Leben am Strand getobt hätte wird es nun über Ostern wahrscheinlich sehr still sein, wenn die Einheimischen ihren gut 1 km langen Sandstrand für sich haben. Ja, wir haben es sehr gut hier in Laboe im Gegensatz zu den Menschen in einer Großstadt, die vielleicht auch noch jeden Tag dichtgedrängt in öffentlichen Verkehrsmitteln stehen müssen weil sie kein Homeoffice machen können. Dafür dass wir an so einem schönen Ort leben dürfen wir wirklich dankbar sein.

 

Ich denke, Dankbarkeit ist etwas sehr wichtiges im Moment. Dankbarkeit für all die Menschen, die auch jetzt noch Tag für Tag ihre Gesundheit aufs Spiel setzen, damit das öffentliche Leben nicht völlig zum Erliegen kommt, wir alle genug zu essen und zu trinken haben.

 

Andererseits steht aber zu befürchten, dass trotz der vielen Ermahnungen und Hinweise über Ostern viele Tagestouristen an die Ost- und Nordsee fahren werden. Cuxhaven hat da z.B. seit dem heutigen Freitag ganz konsequent seine Strände für auswärtige Besucher gesperrt und das wird auch ganz strikt kontrolliert. Auch das wäre in Laboe als Maßnahme denkbar um den teils immer noch sehr starken Tagestourismus einzudämmen. Und nun kommt auch noch dieser wunderschöne Strand hinzu. Wir müssen abwarten was passiert und wenn Appelle an die Vernunft nicht ausreichen müssen weitere Maßnahmen zum Schutze aller ergriffen werden.

 

Berichten möchte ich ja auch noch von dem schönen Wanderweg oberhalb des „normalen“ Weges durch den Naturerlebnisraum. Der beginnt in Laboe bei der Strandklause, ist für PKW gesperrt aber mit einem Fahrrad und natürlich für Fußgänger ist dieser gut ausgebaute Weg begeh- und befahrbar. Und wie ich noch so vor dem Zugang stehe und überlege, ob ich diesen Weg überhaupt schon einmal bewusst wahrgenommen habe und wo der wohl hinführt, kommt mir Margret Diekötter von der Gemeindevertretung auf ihrem Fahrrad aus diesem Weg entgegen.

 

Ich da natürlich sofort einmal gefragt, wie üblich jetzt mit 2 Meter Abstand, und Margret Diekötter erklärte mir dann fröhlich, dass dieser Weg einmal vor vielen Jahren als Radfahrweg von der Gemeinde angelegt wurde. Er ist zwar sehr gut in Schuss aber er wird kaum noch genutzt, die meisten Menschen die zu Fuß oder mit Fahrrädern den Naturerlebnisraum durchqueren benutzen den unteren Weg, der aber teilweise nach starken Regenfällen an einigen Stellen kaum passierbar ist. Sie benutzt diesen Weg aber immer sehr gerne, weil dort kaum Menschen unterwegs sind. Der Weg endet dann am Parkplatz vom „Koffiehuis“ in Neu-Stein, von dort aus kommt man dann ja Richtung Steilküste.

 

So, und mit diesem Wissen im Kopf habe ich mich dann auf diesen mir völlig unbekannten Weg gemacht den wahrscheinlich jeder Laboer kennt. Und was soll ich sagen? Das ist ja tatsächlich ein toller Weg und man hat einen herrlichen Blick von oben auf den Naturerlebnisraum und die Ostsee. Während auf dem unteren Weg einige Menschen unterwegs waren bin ich die ganze Zeit völlig alleine dort spazieren gegangen, das war wunderschön. Bilder dazu sehen wir dann im Album. Danach kam dann allerdings die Geschichte mit den unzähligen geparkten Fahrzeugen in Neu-Stein.

 

Zu dem Thema erhielt ich gestern Abend noch eine Mail von einer Leserin aus Laboe und sie schrieb mir: „Das gleiche Bild mit den vielen parkenden Autos bot sich uns auch heute Nachmittag. Wir wurden im Naturerlebnisraum von einer Frau angepöbelt, der wir sagten, dass sie ihre 3 ! großen Hunde, die auf uns zusprangen, anleinen soll. Sie behauptete, dort sei der Hundestrand und wir sollten aufgrund unseres Alters gefälligst nach Hause gehen. Da fehlen einem wirklich die Worte!“

 

Tja, es wird leider nicht zu vermeiden sein, dass umso länger die Corona-Krise andauert, es immer öfters auch zu Aggressionen kommen wird. Ich hatte am Mittwoch ein sehr langes Gespräch mit Anke Buuk in ihrer Praxis für Psychotherapie am Probsteier Platz, an sich ging es um ihr 10-jähriges Jubiläum dass sie am 7. April feiert, aber das Thema Corona ist natürlich gerade im Moment auch für die Therapeuten ein ganz wichtiges Thema.

 

Sie zeigte mir ein Schreiben der Therapeutenverbände wo stand, dass die rasante Ausbreitung des Corona Virus bei vielen Menschen zusehends für eine tiefe Verunsicherung und Angst sorgt. Dadurch entsteht im Moment bei vielen Personen ein erhöhter Gesprächsbedarf. Auch die zwangsweise auferlegte Einsamkeit oder das unfreiwilligen Zusammensein für einen längeren Zeitraum überfordern viele Menschen.

 

Anke Buuk ist darauf vorbereitet diesen Menschen zu helfen, der Bericht  erscheint in der nächsten Ausgabe vom „Förde-Kurier“ am 8. April und auch ich werde natürlich noch einmal ausführlich berichten, denn auch das Café „Mocca-Fee“ feiert am 7. April Jubiläum, 13 Jahre sind Sandra und Simone nun schon in Laboe um uns mit ihren Leckereien das Leben zu versüßen. Das wird gefeiert – mit Geburtstagstorte to go!!!

 

So, das für den Freitag. Diesmal hört man kaum etwas über die Aufregung mit der Zeitumstellung, die Welt ist mit wichtigeren Dingen beschäftigt. Am Montag werde ich über ein sehr schönes Projekt für Schulkinder in Schleswig-Holstein berichten, denn überall müssen ja die sonst so beliebten Ferien-Workshops nun ausfallen.

 

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende, macht das Beste draus und vor allen Dingen, bleibt gesund.

 

In diesem Sinne ganz liebe Grüße aus Laboe

Euer Ostsee-Peter


Montag, 30. März 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

ein dramatisch schönes Wochenende liegt hinter uns. Dramatisch wegen der Sturmflut und den gefühlt tausenden von Tagesgästen, die am Wochenende wieder über Laboe hergefallen sind. Schön durch den herrlichen Sonnenschein der trotz reichlich Wind das Wetter beherrschte. Eigentlich alles OK, wenn......

 

... wenn wir nicht im Moment die Corona-Krise hätten. Ganz Schleswig-Holstein (und natürlich alle anderen Bundesländer auch) sind fast zum Stillstand gekommen, nur in Laboe tobt das Leben als wenn die Verantwortlichen hier noch gar nicht mitbekommen haben, was gerade draußen in der Welt passiert.

 

Um den Tagestourismus zu stoppen wurden Spielplätze, öffentliche Toiletten usw. sowie die Parkplätze Katzbek und am Ehrenmal gesperrt. Soweit so gut. Aber was nützt das, wenn die Parkplätze vor der geschlossenen Schwimmhalle und dem gesperrten Hafen weiterhin geöffnet bleiben? Wahrscheinlich hat sich jemand gedacht, den armen Kitern und Surfern aus den Umlandgemeinden ist es ja nicht zuzumuten, den weiten Weg vom Ehrenmalparkplatz zu Fuß mit ihrer schweren Ausrüstung zu laufen, lassen wir also den Parkplatz an der Schwimmhalle geöffnet. Dazu keine Kontrolle der parkenden Fahrzeuge in der völlig zugeparkten Strandstraße, unsere auswärtigen Gäste sollen sich ja wohl fühlen in Laboe.

 

Auch der Hafen zieht natürlich immer wieder viele Besucher an, gerade auch bei der Sturmflut am Sonntag, da kommen zusätzlich dann noch die „Katastrophen-Touristen“ um zu gucken, also lassen wir auch den Parkplatz geöffnet damit die Leute es nicht so weit zum Hafen und Strand haben. Auch für die Verpflegung mit Speisen und Getränken ist überall gesorgt, in Laboe kann man sich auch zu Corona-Zeiten als Auswärtiger prächtig amüsieren.

 

Wie wäre es noch mit entsprechenden Plakaten im ganzen Land?

„Über Ostern an die See? Kein Problem - kommt nach Laboe!!!“

Das ist zwar jetzt ironisch gemeint, aber so kam es mir am Sonntag vor in Laboe.

 

Und so denken wahrscheinlich auch viele der Tagestouristen, die am vergangenen Wochenende trotz aller Ermahnungen und Verfügungen teils weite Anfahrten in Kauf genommen haben, nur um in Laboe ihren Spaß zu haben.

 

Sorry, ich bin auch nur ein Einwohner von Laboe und verstehe das einfach nicht. Cuxhaven sperrt seinen Strand für auswärtige Besucher, in Laboe sind sie herzlich willkommen. In Damp werden Kiter und Surfer kontrolliert und gegebenenfalls aus dem Wasser geholt sofern es sich nicht um Einheimische handelt. Wer mal am Wochenende gesehen hat wie viele Camperfahrzeuge mit auswärtigen Kennzeichen in der Strandstraße geparkt haben, der weiß wovon ich rede. Da es aber anscheinend in ganz Schleswig-Holstein nirgendwo mehr so viel Fun gibt wie in Laboe, nimmt man natürlich auch gerne Fahrten von 100 km und mehr auf sich, um hier seinen Spaß zu haben.

 

Im Bereich Neu-Stein sieht es auch nicht anders aus. Wie mir eine Bewohnerin dort erzählte war sogar der Privat-Parkplatz der jetzt leeren Ferien-Appartementanlage am vergangenen Wochenende vollgestellt mit Fahrzeugen aus ganz Deutschland.

 

Also irgendetwas läuft da ganz gewaltig schief in Laboe und das fällt nicht nur mir auf sondern vielen Bewohnern, mit denen ich am Wochenende (mit weitem Abstand) gesprochen habe. Auch in den sozialen Netzwerken findet man dazu zahlreiche Fotos und Berichte entsetzter Anwohner.

 

Immer wieder taucht der Vorschlag auf, da Laboe ja nur zwei Zufahrten hat, diese zu sperren. Wer nach Laboe hinein will muss das entsprechend begründen und belegen. Im Prinzip also eine sehr einfache und wirkungsvolle Maßnahme, die zu normalen Zeiten natürlich an den rechtlichen Voraussetzungen scheitern würde. Aber wir haben im Moment nun mal keine „normalen“ Zeiten.

 

Wie sonst will Laboe die Sache mit den Tagestouristen in den Griff bekommen wenn nirgendwo kontrolliert wird? Wer zu normalen Zeiten in Laboe falsch parkt hat nach 5 Minuten ein Ticket unter dem Scheibenwischer – und jetzt? Es geht um unserer aller Gesundheit und Leben, das scheinen viele Touri-Egoisten zu vergessen die immer noch nicht wahrhaben wollen, dass sie mit ihrem Verhalten anderen Menschen schaden können. Hauptsache sie können ihrem Hobby nachkommen und haben Spaß, wen interessieren da die anderen?

 

Während in anderen Urlaubsorten konsequent gehandelt wird, lädt Laboe die Gäste quasi ein und das kann es irgendwie nicht sein und darüber herrscht großer Unmut bei den Einheimischen die mir geschrieben haben oder mit denen ich in den letzten Tagen gesprochen habe. Die Menschen sollen und müssen an die frische Luft um spazieren zu gehen, natürlich immer mit Abstand, das klappt auch während der Woche sehr gut und da muss ich den Laboern ein großes Lob aussprechen. Aber an Ostern mag ich jetzt noch gar nicht denken.

 

Daher spreche ich glaube ich auch im Namen vieler Einwohner die Bitte an die Gemeinde aus, die Vorgaben und Anweisungen der Landesregierung konsequenter anzuwenden. Wir müssen ja nicht das Rad neu erfinden, wir müssen nur besser kontrollieren und uns an die Vorgaben halten, dann ist schon eine Menge gewonnen. Wir müssen an den Schutz der Menschen denken, ganz speziell auch an die, die jeden Tag auch weiterhin ihren Dienst für uns versehen.

 

Laboe war in letzter Zeit politisch gesehen nach stürmischen Zeiten endlich wieder in ruhige Fahrwasser gekommen, viele positive Dinge gab es schon zu berichten. Das wollen wir doch nicht damit zunichtemachen, dass Laboe sehr unrühmlich als lebhaftester Ostsee-Urlaubsort während der Corona-Krise in die Geschichtsbücher eingeht, oder?

 

Ich bin ja nun auch ein Mensch der den Tourismus sehr befürwortet und unterstützt so gut es geht hier im Ort, sonst würde es ja diese Homepage und weitere Projekte für Laboe gar nicht geben. Aber es kann und darf doch nicht sein, dass sich während der Corona-Krise die Einheimischen am Wochenende kaum noch auf die Straße wagen, weil Laboe von auswärtigen Tagesgästen regelrecht überrannt wird. Da muss dringend etwas geschehen.


Die Corona-Krise geht vorüber und danach sind alle Urlauber und Tagesgäste wieder ganz herzlich willkommen. Aber in der momentanen Situation geht die Sicherheit der Menschen vor, wer darauf keine Rücksicht nimmt ist einfach nur dumm und ignorant und muss sich dann auch nicht wundern, wenn zu härteren Maßnahmen gegriffen werden muss und das wäre doch sehr schade.

 

Kommen wir zur Sturmflut, die zwar angekündigt war aber dann doch irgendwie in ihrer Heftigkeit überraschte. Als unlängst die Orkane über Laboe hinweg fegten war es zwar gut windig, aber größere Schäden waren zum Glück nicht zu verzeichnen.

 

Am Sonntag herrschte nur Windstärke 8, da macht sich nun kein Küstenbewohner einen Kopp, allerdings kam der Wind diesmal aus Nord-Ost und trieb das ganze Wasser wieder vor sich her, das kürzlich erst aus der Förde heraus gedrückt wurde. Und so reichen auch verhältnismäßig geringe Windgeschwindigkeiten zwischen 62 – 74 km/h aus, um den gerade so schön hergerichteten Strand völlig zu überfluten.

 

Die Stege am Hafen standen unter Wasser, dem Seenotkreuzer Berlin fehlten an seinem Steg nur ein paar Zentimeter und er wäre an Land gewesen, also das sah schon alles sehr beeindruckend aus. Daher sehen wir heute im Album wie sich Laboe innerhalb von ein paar wenigen Stunden dramatisch verändern kann. Eben noch weiter Strand mir vereinzelten Besuchern, dann plötzlich die entfesselte Ostsee. Sagenhaft. Und wieder ein paar Stunden später ist am Montag fast alles wieder so, als wäre nichts gewesen.

 

Dann möchte ich noch über eine Aktion in Schleswig-Holstein berichten, die sich an unsere Schulkinder richtet. Durch die Corona-Krise müssen ja die überall im Land abgehaltenen und beliebten Ferien-Workshops jetzt abgesagt werden. In Laboe hat das immer die Kinderbuchautorin und Illustratorin Astrid Krömer übernommen, ihr zur Seite stand ihr Ehemann Wolfgang Slawski, bekannt durch seine Wimmelbild-Bücher und die lustigen Laboe-Schwände die man auf Postkarten, Tischsets, Tassen usw. findet. Wer immer noch nicht weiß wer gemeint ist drückt einmal HIER 

 

Bessere Lehrmeister als die beiden konnten die Kinder aus Laboe gar nicht bekommen und so entstanden immer ganz kreative Geschichten aus gemalten Bildern, die dann teilweise per Computer noch bearbeitet oder zu neuen kleinen Kunstwerken zusammen gesetzt wurden. Das hatte den großen Vorteil, dass die Kinder neben der eigenen Kreativität ganz spielerisch auch noch den Umgang mit einem recht anspruchsvollen Fotobearbeitungsprogramm kennen gelernt haben.

 

Das alles gibt es also im Moment leider nicht mehr, aber es gibt eine andere Möglichkeit, damit die Kinder in Schleswig-Holstein auch weiterhin kreativ bleiben, das Online-Projekt heißt: Schüler*innen@homeart. Worum geht es bei dem Projekt?

 

Nun, nach der ersten Freude über die verlängerten Osterferien, Schule zu Hause und viel Freizeit kommt aber nun so langsam ein anderes Problem zum Vorschein. Man muss teilweise dicht gedrängt den ganzen Tag mit seinen Eltern verbringen, Freunde zu besuchen gestaltet sich auch manchmal schwierig und mit der Gruppe los ziehen geht schon mal gar nicht mehr. Den kleineren Kindern fehlen die Spielplätze, den größeren die Sportplätze oder Treffs, wo sie früher immer zusammen waren.

 

Die Herausforderungen, die durch die Situation der letzten Tage und Wochen

entstanden sind, das Fehlen der Freunde und sicher auch die Langeweile kennzeichnen die jetzigen Tage. Diese Emotionen können zugleich der Ursprung für kreative Prozesse sein. Daher haben die Kreisfachberater*innen

für Kulturelle Bildung an den Schulen in Schleswig-Holstein ein bisher einmaliges Projekt entwickelt, das allen Schülern*innen im Land die Möglichkeit bietet, sich kreativ mit der derzeitigen Situation auseinanderzusetzen und

ihre Ergebnisse anderen zu zeigen.

 

Sie haben daher die erste landesweite Schülerausstellung zur historischen Situation um das Corona-Virus initiiert: „Schülerinnen@homeart“.

 

Etwas beitragen kann jeder Schüler, jede Schülerin von heute an bis zum regulären Schulbeginn. „Alles ist möglich, beispielsweise Musik, Bilder, Fotos, Videos, Gedichte, Kurzgeschichten“, so Antje Wilkening, Kreisfachberaterin für

den Kreis Segeberg. Ihre Kollegin Frederice Graf aus Stormarn ergänzt: „Unsere virtuelle Ausstellung bietet ihnen die Möglichkeit, ihre Gefühle und Gedanken auf künstlerische Art und Weise zum Ausdruck zu bringen und ihre Werke

mit anderen zu teilen. So können Hoffnung und ein Gefühl von Gemeinsamkeit entstehen.“

 

Für die musikalisch Interessierten gibt es sogar einen extra geschriebenen Song, den die Schüler nun gemeinsam weiterentwickeln können. Im Song ‚Verrückte Zeit‘ können die Schüler gemeinsam musizieren und Teil eines großen

Ganzen werden“, sagt Dirk-Lorenzen Matthiesen, Kreisfachberater für Flensburg, der den Song zur interaktiven Gestaltung entwickelt hat.

 

Die eingesendeten Beiträge sollen dabei nicht nur im Internet bleiben. Ingo Schlünzen aus Neumünster gibt daher schon jetzt bekannt: „Alle Ergebnisse haben die Chance, im nächsten Schuljahr auf einer zentralen Landes-Performance Ausstellung präsentiert zu werden.“

 

Wer also bei diesem tollen und landesweiten Projekt mitmachen möchte schaut einmal HIER Viel Spaß.

 

So, das war es für den Montag, so viel habe ich am Mittwoch sicherlich nicht zu berichten, aber schauen wir mal was bis dahin alles passiert in Laboe, Überraschungen gibt es ja immer wieder.

 

Bis dahin sage ich Tschüss

Euer Ostsee-Peter


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