Juni 2020
Blick vom Ehrenmal auf Laboe
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Hallo und herzlich Willkommen in meinem News Archiv.


Juni 2020

Montag, 01. Juni 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

nun sind die sonnigen Pfingsttage fast schon wieder vorbei und ich hoffe, alle Urlauber und Tagesgäste konnten ein paar schöne und erholsame Tage in Laboe verbringen.

 

Wie ist es denn nun so gelaufen bei dem ersten wirklich großen Ansturm in diesem Jahr in Laboe?


Also ich würde mal so sagen -  ganz unterschiedlich. Am Strand war es durchaus möglich, die geforderten Abstandsregeln einzuhalten und die meisten Menschen hielten sich auch daran.


Es gab im gesamten Strandbereich immer freie Plätze um sich zu sonnen oder mit den Kindern zu spielen, ohne fremden Menschen zu nahe zu kommen, so man es dann wollte. Natürlich war der Strand bei dem herrlichen Wetter gut besucht, sowohl im Strandkorb- als auch im Handtuch-Liegebereich, aber so soll es ja auch sein.

 

Ganz anders sah es da schon auf der Promenade auf. Ein ganz großer Engpass ist mir aufgefallen im Bereich Caprice und Fischkiste neben der Elatus-Buchhandlung. Statt 150 cm Abstand konnten zeitweise noch nicht einmal 15 cm Abstand eingehalten werden und das finde ich doch recht bedenklich während der momentanen Corona-Pandemie.

 

Denn genau an dieser Stelle treffen die Menschen aufeinander die von der Reventloustraße und vom Hafen kommend Richtung Ehrenmal wollen. Auf der anderen Seite kommen die Menschen sich dann entgegen die Richtung Hafen gehen möchten. Insgesamt 3 Ausgabeschalter für Fisch, Eis und Imbisswaren wie Pommes, Bratwurst usw. sorgen für zusätzliche Schlangen in der Querrichtung, dazu noch eingeschränkt durch Stühle und Tische der Betreiber.


Hier ging es teilweise überhaupt nicht mehr weiter, die Menschen standen dicht an dicht gedrängt um überhaupt irgendwie und irgendwann in eine Richtung weiter zu kommen. Ich glaube, das nebenstehende Bild sagt mehr als 1000 Worte.

 

Hier besteht für die Sommermonate meines Erachtens noch ganz dringend Handlungs- bzw. Nachbesserungsbedarf sofern die Corona-Beschränkungen nicht komplett aufgehoben werden. Da nützt auch ein Sperrgitter nichts, denn dann kommt gar keiner mehr durch.


Entweder müssen die Tische und Bänke weg um mehr Platz zum Ausweichen zu schaffen, das ist aber den Betreibern sicherlich nur schwer zu vermitteln. Eventuell würde auch eine kurze Umleitung für die „Transit“-Fußgänger über den Bereich Strandstraße als Einbahnstraßenregelung für Entlastung sorgen. Tatsache ist, diese eine Stelle auf der Promenade ist ein sehr großer Engpass der nicht sein dürfte und da muss schnellstens nach einer Lösung gesucht werden um keine Menschen in Gefahr zu bringen.

 

Ansonsten haben die Maßnahmen mit den Absperrungen und Hinweisen gut funktioniert und ich habe den Eindruck gewonnen, wenn die Menschen vom Platz her die Abstandsregeln einhalten können tun sie das auch. Bestes Beispiel dafür ist der Räucherwagen am Hafen wie ich auch heute wieder beobachten konnte.

 

So gesehen wäre auch der Probsteier Platz ein idealer Ort um mit Abstand sein Eis zu genießen oder einen Kaffee zu trinken und ein Stück Torte zu essen. Hier könnte man noch etwas mehr machen, um den Platz etwas attraktiver zu gestalten ohne dass die Menschen gleich dicht gedrängt wie auf der Promenade zusammenkommen.

 

Mir persönlich war das über Pfingsten allerdings viel zu viel Trubel, ich gehöre schließlich auch der Risiko-Gruppe an. Und bei dem Gedränge habe ich mich  als Bürger einfach nicht mehr wohl gefühlt in meinem geliebten Laboe. So habe ich zwar für die Fotos jeden Tag meine kleinen Rundgänge zu verschiedenen Uhrzeiten gemacht, dann aber gesehen, dass ich ganz schnell wieder zurück auf meinen Balkon kam um mir das Ganze von oben anzuschauen. Ich habe mich dann an dem Anblick der vielen Segelboote auf der Ostsee erfreut, das war ja schon fast wie eine kleine Kieler Woche, einfach wunderschön anzuschauen.

 

Ach ja, kreativ war ich auch und habe über Pfingsten den neuen Historischen Kalender für 2021 fertig gestellt. Ich hoffe, auch im nächsten Jahr allen Laboe-Fans wieder mit ein paar nostalgischen Bildern aus unserem schönen Ort eine kleine Freude bereiten zu können. Und wie es vor 100 Jahren am Strand von Laboe vor dem Freya-Frahm-Haus aussah, das sehen wir dann heute auch noch einmal nebenstehend und im Fotoalbum. Damals spazierten die Männer noch im guten Anzug am Strand entlang. Und auch Strandkörbe für eine Person waren angesagt, da hätte Corona keine Chance gehabt.

 

So, das war es für den Montag bzw. mit meinem Pfingstbericht aus Laboe. Der Juni ist gestartet, der Sommer rückt näher. Auch wenn es im Moment hier an den Küstenorten den Anschein hat, Corona hätte es nie gegeben, so ist immer noch Vorsicht geboten. Aber dafür ist nun einmal jeder selber verantwortlich – für sich und für andere. Die Zahlen der Neuinfektionen in den nächsten 14 Tagen werden zeigen, ob alles gut gegangen ist und weitere Lockerungen durchgeführt werden können oder ob wieder strengere Regeln eingeführt werden müssen.

 

Hoffen wir also gemeinsam, dass sich Corona hier nicht weiter ausbreitet und dann können wir den Sommermonaten voller Freude entgegenblicken.

 

In diesem Sinne wünsche ich einen guten Start in die neue Woche und allen Urlaubern, die noch in Laboe sind einen angenehmen Aufenthalt. Bleibt gesund.

 

Wir lesen uns am Mittwoch wieder, bis dahin sage ich wie immer Tschüss

Euer Ostsee-Peter


Mittwoch, 03. Juni 2020


Moin Moin aus Laboe, 

 

....und zwar aus dem wieder normalen Laboe. Mit fröhlichem Leben erfüllt durch unsere Urlauber, frohem Kinderlachen am Strand und auch das Baden in der Ostsee geht schon wieder bei 14 Grad, Tendenz steigend. Und in dem flachen Bereich vor dem Strand von Laboe ist es eh noch ein paar Grad wärmer.

 

Weitere Lockerungen zur Coronakrise speziell für Veranstaltungen hat die Landesregierung am gestrigen Dienstag beschlossen, diese treten ab Montag, den 8. Juni 2020 in Kraft. Wer darüber etwas mehr erfahren möchte drückt einmal HIER

 

Aber wo viel Freude herrscht gibt es heute auch leider eine traurige Nachricht zu vermelden, denn der langjährige ehrenamtliche Referent der DGzRS Rolf G. Wannags ist nach schwerer Krankheit verstorben und wurde am gestrigen Dienstag beigesetzt. Mein aufrichtiges Beileid.

 

Viele Urlauber und Einheimische kennen seine Filmvorträge über die Arbeit der Seenotretter, er moderierte immer den Tag der Seenotretter, Rolf war jemand, der jede Frage über die Seenotretter beantworten konnte.

 

Ich selber habe ihn 2009 bei seinen Vorträgen kennengelernt die damals noch in der Lesehalle stattfanden und so bin ich dann im Anschluss auch das erste Mal auf dem Seenotkreuzer BERLIN gewesen.

 

Bevor Rolf Wannags ehrenamtlich zu den Seenotrettern wechselte, war er rund 20 Jahre lang Leiter der „Yachtschule Laboe“ am Hafen in den jetzigen Räumen des Vereins Ole Schippn, wo er im Laufe der Jahre unzählige Segelschüler/-innen ausgebildet hat.

 

Seine ersten Kontakte zu den Seenotrettern stammten noch aus der Zeit mit dem Seenotkreuzer „Theodor Heuss“, der von 1963 - 1985 in Laboe stationiert war. Daraus entstand dann bei ihm die Idee, auch selber für die DGzRS aktiv zu werden und so hatte Rolf Wannags die Idee, eine Vortragsreihe mit Filmvorführung ins Leben zu rufen. Die Filme wurden ihm von der DGzRS zur Verfügung gestellt und er sammelte dann dazu sämtliche Informationen aus Jahrbüchern, Pressetexten usw. um daraus dann seine beliebten Vorträge zu entwickeln. Diese wurden dann im Laufe der Jahre immer wieder ergänzt durch neue Filme und aktuelle Ereignisse rund um die Arbeit der Seenotretter.

 

Diese Vorträge gibt es nun schon seit den 90er Jahren und sie sind mittlerweile eine feste Tradition in Laboe geworden. Und daher soll es auch weitergehen mit Filmen und Vorträgen über die Seenotretter. Es gibt in Laboe jemanden den ich auch sehr gut kenne und der geradezu prädestiniert ist für diese Aufgabe. Der Leiter des Informationszentrums in Laboe, Jörg Ahrend, ist am Ball, ich denke mal, das sollte auch klappen. Bislang konnten ja wegen Corona auch noch keine Vorträge stattfinden.

 

Für Urlauber und Tagesgäste sei noch erwähnt, dass dass das Ehrenmal und das U-Boot wieder geöffnet haben, im Moment noch mit den üblichen Hygiene- und Abstandsregelungen. Denn gerade im U-Boot ist es ja bekanntermaßen etwas eng. Das hat zur Folge, dass der Einlass ins U-Boot nur im Abstand von

2 Minuten gestattet ist. Mehrmals täglich wird das U-Boot zwecks vorbeugender Corona-Desinfektion für jeweils 15 Minuten geschlossen.


Das Gelände des Marine-Ehrenmals darf von max. 150 Personen gleichzeitig besucht werden. Auf dem Turm dürfen sich zeitgleich 16 Personen aufhalten. Das Treppenhaus ist gesperrt. Der Fahrstuhl ist jeweils nur von in einem Haushalt gemeindsam lebenden Personen zu benutzen. Und wie überall in geschlossenen Räumen besteht Maskenpflicht. Soweit also die aktuellen Infos vom Marine-Ehrenmal und dem technischen Museum U-995.

 

Interessant finde ich noch zwei Fotos vom Montag- und Dienstagabend. Diese beiden Bilder zeigen einmal sehr anschaulich, wie verschieden die Sonnenuntergänge in Laboe von Tag zu Tag sein können. Wunderschön was die Natur uns da immer an den verschiedenen Farben am Abendhimmel beschert. Da brauche ich keinen Fernseher, da schaue ich mir selbst nach so vielen Jahren immer wieder viel lieber die untergehende Sonne von meinem Balkon aus an.

 

Und wo wir gerade beim Thema Fotos sind – am kommenden Samstag, den 6. Juni bis So, den 21. Juni 2020 startet im Freya-Frahm-Haus die Ausstellung "Querschnitt" der Kieler Fotografin Juliane Häckermann. Da das Pressegespräch erst am morgigen Donnerstag stattfindet werde ich darüber am Freitag mit den ersten Fotos berichten.

 

Und noch eine gute Nachricht für unsere Urlauber, Gäste und Einheimische kann ich schon ankündigen. Denn trotz einiger Beschränkungen wird es auch in diesem Jahr wieder das Ferienprogramm der Urlaubskirche Probstei geben. Dazu Urlaubspastorin Jane Mentz: „Noch gibt es auch für das Programm der Urlaubskirche einige Unbekannte, aber fest steht: Es wird ein meditatives, kreatives, fröhliches Programm für alle Altersgruppen, Zuhause-UrlauberInnen und Gäste geben.

Manches werden wir neu miteinander erforschen und erleben können: Geschichten buddeln am Samstagnachmittag am Strand von Stein, Atempausen am Strand mit Gitarrenbegleitung, Seelsorgespaziergänge auf Voranmeldung und manches mehr“.

 

Unterstützung für die nächsten Wochen wünschen sich Jane Mentz und ihr Team noch von Freiwilligen, die gerne im Team arbeiten, neugierig darauf sind, mit "kleinen und großen" Menschen ins Gespräch zu kommen. Sie können sich hier zwei Wochen gegen freie Unterkunft sowie Verpflegungspauschale engagieren. 

 

Wer Lust und Interesse hat, kreativ, gestaltend und kommunikativ mitzuwirken, kann sinnvolles Tun und Freizeit miteinander verbinden. Angeboten werden zudem wieder Praktikumsplätze für Menschen ab 16 Jahren. Pastorin Jane Mentz bietet dazu fachliche Begleitung, auf Wunsch mit Praktikumszeugnis an. Auskünfte und weitere Informationen zu freiwilligem Engagement und Praktikum von Pastorin Jane Mentz
Mobil: 0160-931 78 756, Mail: info@urlaubskirche-probstei.de

 

So, das war es für den Mittwoch, wir lesen uns dann am Freitag wieder, bis dahin sage ich Tschüss

Euer Ostsee-Peter



Freitag, 05. Juni 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

am gestrigen Donnerstag bin ich wunderbar nass geworden unterwegs, einige heftige Regenschauer prasselten auf Laboe hernieder, zur großen Freude der Bäume, Pflanzen, Blumen und Landwirte. Auch für das kommende Wochenende sind Bewölkung und vereinzelte Regenschauer angesagt, also das normale Küstenwetter.

 

In Kiel startet am Sonntag das 49. Baltops-Seemanöver, viele erinnern sich vielleicht noch an das Großaufgebot im letzten Jahr an Schiffen, einschl. eines französischen Flugzeugträgers vor Laboe. In diesem Jahr fällt das Manöver, das sonst immer in die Kieler Woche fällt, Corona bedingt kleiner aus. Statt über 50 Schiffen wie im letzten Jahr nehmen ab kommenden Sonntag bis zum 19.6. nur noch 29 Schiffe mit rund 3.000 Soldaten teil, aber wenn so wie heute das Kommandoschiff der USA, die knapp 20.000 Tonnen verdrängende USS "Mount Whitney" an Laboe vorbei fährt ist das schon ein tolles Bild.

 

Und beim Thema Bild habe ich gleich eine schöne Überleitung, denn berichten möchte ich heute von der neuen Ausstellung „Querschnitt“ im Freya-Frahm-Haus. Es ist eine Fotoausstellung der staatlich geprüften Designerin mit dem Schwerpunkt Fotografie, Juliane Häckermann. Gerade Ausstellungen von Fotografen stoßen bei mir ja immer auf großes Interesse, oftmals habe ich dort schon sehr schöne Anregungen erhalten.

 

„Querschnitt“ – der Name der Ausstellung ist Programm und zeigt 5 völlig verschiedene Themenbereiche der jungen Fotografin, die immer wieder gerne neue Dinge ausprobiert, so gerade auch in ihrem Berufsleben, denn sie ist nicht nur Fotografin, sondern seit 2019 auch Busfahrerin bei der VKP im Liniendienst und fährt u.a. mit den großen, blauen Gelenkbussen kreuz und quer von Kiel durch die Probstei und ganz Ostholstein.

 

Ungewöhnlich? Eigentlich nicht, denn als Busfahrerin fallen Juliane Höckermann geschultes Fotografenauge hinter dem Lenkrad Situationen auf, die der Fahrgast oft gar nicht mitbekommt. Orte oder Strecken in der Probstei, die sie dann in ihrer Freizeit mit der Kamera einfängt. Oder sich von einer Drohne fotografieren lässt wie sie mit dem großen Gelenkbus die enge Kurve vor dem „Lutterbeker“ durchfährt.

 

„Ideallinie“ nennt sie diesen Teil der Ausstellung, deren Bilder man im ersten Stock findet. Und dazu meint Juliane Häckermann: Ich empfinde Busfahren als ästhetische Herausforderung. Die Kurven in einem sauberen. gleichmäßigen Bogen fahren, das Umlenken im Kreisverkehr, der Fahrbahnwechsel und auch das Anfahren und Anhalten macht sie am liebsten in ästhetischer Perfektion.  

 

Sehr beeindruckt haben mich die Fotografien unter dem Titel „Blutsverwandschaft“. Diese Bilder entstanden im Rahmen eines internationalen Fotowettbewerbes für den August-Sander-Preis. August Sander (1867 - 1964) gilt als einer der einflussreichsten Portraitfotografen seiner Zeit.

 

Die Aufgabe des Wettbewerbes lautete: Konzeptionelle Portraitfotografie, dazu überlegte sich Juliane Höckermann, jeweils zwei verwandte Menschen wie Mutter und Tochter, Vater und Sohn, Schwester und Schwester oder Bruder und Schwester zu fotografieren und zwar im Profil, frontal und überlagert.

 

Das Ergebnis sind ganz erstaunliche und außergewöhnliche Fotos geworden. Betrachtet man z.B. Mutter und Tochter im Profil erkennt man die Ähnlichkeit der beiden sofort, obwohl die Nasen von Mutter und Tochter sich stark unterscheiden. Schaut man sich dann die Fotos überlagert und frontal an, stimmen diese Nasen plötzlich überein und es entsteht so quasi aus zwei Menschen ein ganz neuer Mensch in dem aber beide noch einwandfrei wiedererkennbar sind.

 

Absolut verblüffend und faszinierend, so etwas habe ich vorher auch noch nicht gesehen.

 

Als starker Kontrast dazu sind dann die Fotos mit dem Titel „Besteck – oberflächlich – tiefgründig“ zu verstehen.

Dabei geht es um eine Serie von Bildern die ganz banale Dinge wie Messer, Gabel oder Löffel in extremen Nahaufnahmen zeigen. Wer nicht weiß was die Bilder darstellen sollen muss schon seine Fantasie bemühen und da erscheinen dann bei den Betrachtern völlig unterschiedliche Dinge vor dem geistigen Auge.

 

Ein weiterer Themenbereich nennt sich „Flaschen“. Diese Bilderserie war eine der Aufgaben für die Bewerbung an der Landesberufsfachschule Foto + Medien in Kiel. Fotografiert werden musste eine Flasche in schwarz-weiss.

 

Juliane Häckermann entschied sich für eine Wasserflasche von Staatl. Fachingen, weil diese Facetten-Flaschen sich von den normalen Flaschen unterscheiden und sie hat diese Flasche dann vor verschiedenen Hintergründen oder auch im Feuer abgelichtet.

 

Das letzte Thema lautet „Norwegen – eine Reise mit den „Hurtigruten“. 12 Tage lang war die Fotografin Anfang 2019 mit dem Postschiff der Hurtigruten unterwegs um das Polarlicht zu fotografieren. Auch zu diesem Thema entstanden sehr schöne und sehenswerte Fotos.

 

„Querschnitt“ - das ist eine Ausstellung die genau diesen sehr schönen Querschnitt durch die ganz verschiedenen Arbeiten und Themen der jungen Fotografin zeigen. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall bei dieser Auswahl ganz verschiedener Fotos.

 

Eröffnet wird die Ausstellung am morgigen Samstag, den 06.06.2020 um 11:00 Uhr, auf Grund der Corona-Beschränkungen aber noch ohne Vernissage. Geöffnet ist die Ausstellung dann jeweils Do/Fr von 14:00 bis 18:00 Uhr und Sa/So von 11:00 bis 18:00 Uhr. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Arbeit des Freya-Frahm-Hauses wird gebeten.

 

Wer noch etwas mehr über Juliane Höckermann erfahren möchte schaut auf ihre Homepeage: www.juliane-95.wix.com/fotografie, auf Instagram unter juliane.haeckermann oder auf Facebook unter Juliane Häckermann.

 

So, das war es für die erste Woche im Juni, hoffen wir, dass die Sonnen trotz der Vorhersagen auch in Laboe wieder vorbeischaut. Ich sage Tschüss bis zum Montag.

 

Euer Ostsee-Peter


Montag, 08. Juni 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

dann wollen wir mal gut gelaunt in die neue Woche starten. Und mit der guten Laune starten am heutigen Montag auch wieder zahlreiche Lockerungen in Schleswig-Holstein in Bezug auf die Corona-Pandemie.

 

Aber ganz ehrlich, mir ist das mittlerweile alles viel zu umständlich und unübersichtlich was denn nun schon wieder alles erlaubt oder nicht bei den sich fast täglich ändernden Verordnungen.

 

Mittlerweile ist wieder so viel erlaubt, dass es doch viel einfacher wäre zu sagen, was nicht erlaubt ist. So sind weiterhin die Hygiene-Vorschriften zu beachten, Mund- und Nasenschutz zu tragen beim Einkaufen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln, aber keine Masken mit Atemventil. Auch die Abstände sind nach wie vor einzuhalten.

 

Ansonsten können sich 10 Personen die sich persönlich kennen wieder auf einmal treffen, würde für mich bedeuten, wenn da 9 fremde Leute stehen würde ich mich dazustellen, die werden mich dann schon persönlich kennenlernen.  

 

Veranstaltungen dürfen mit vielen Einschränkungen stattfinden, immerhin mit bis zu 100 Menschen gleichzeitig. Saunen, Bäder usw. können mit Einschränkungen öffnen und und und.  

 

Ich war am Sonntagabend mit lieben Freunden aus Hannover zum Abendessen im Casa Tripaldi. Der Tisch wurde schon von Hannover aus vor einer Woche vorbestellt. Denn einfach mal spontan essen gehen wenn man Lust und Laune hat ist in der jetzigen Zeit ziemlich schwierig, denn nur wer viel Glück hat und wenn im Restaurant nicht gerade alle Tische nach den neuen Corona-Regeln besetzt sind, hat man eine Chance auf einen freien Platz.

 

Personalien hinterlegen, Hände desinfizieren, Maske aufsetzen, Maske runter beim Essen, Maske wieder auf wenn man aufsteht und durch den Raum geht, und ansonsten weit auseinander sitzen. Also sorry, das ist es einfach nicht mehr für mich. Natürlich können wir alle froh sein, dass man überhaupt mal wieder essen gehen kann, aber wo ist das Ungezwungene, die Plaudereien – also der Klönschnack mit den Menschen am Nachbartisch, wo ist die ganze lockere Atmosphäre geblieben?

 

Das Essen im Casa Tripaldi war wie immer sehr gut, ich hatte ein „Pollo alla siciliana“ also Hähnchenbrustfilet mit Rosmarinkartoffeln, grünen Bohnen, Kapern, Oliven und Cherrytomaten, meine Freunde Fische, Meeresfrüchte und Nudeln, alles mega-lecker, hinterher Tartufo, so gesehen war es lecker wie immer. Die Bedienung auch wie immer sehr zuvorkommend, natürlich mit Visier, auch das ist ja notwendig, trägt eben auch nicht gerade zur Gemütlichkeit bei.

 

Es war aber natürlich trotzdem ein sehr schöner Abend, endlich einmal wieder gemütlich mit Freunden zusammensitzen und erzählen und da gab es ja eine Menge zu berichten, wie Corona das Leben der Menschen überall verändert hat.

 

Ansonsten hatten wir ein etwas durchwachsenes Wetter am vergangenen Wochenende in Laboe, teilweise viel Wind, über 50 bunte Kiterschirme gleichzeitig am Himmel, das war ein ganz toller Anblick. Das Wasser wurde durch den anhaltenden Wind wieder einmal aus der Förde gepustet, das ergab aber auch dafür sehr schöne Wolkenbilder am Himmel wie wir heute im Album sehen können.

 

Am morgigen Dienstag dann seit langer Zeit mal wieder ein Treffen im Rathaus von unserer Archivgruppe, auch da gibt es sicherlich eine Menge zu erzählen und zu beraten wie wir weitermachen wollen, denn noch ist Corona ja nicht überstanden.

 

Davon lassen wir uns aber nicht unterkriegen, es geht ja im Moment nur in eine Richtung und die heißt zum Glück: Aufwärts. Ich sage dann mal Tschüss bis zum Mittwoch


Euer Ostsee-Peter


Mittwoch, 10. Juni 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

heute habe ich meine Bilder im Album einmal unterteilt nach Blau – Grün. Blau steht für die Ostsee und die Kieler Förde, aber nur ein paar Meter weiter durchwandert man schon üppiges Grün wenn man Richtung Neu-Stein wandert. Wobei man die Ostsee ja fast immer im Blick hat, aber während der Woche kann man da sehr schön alleine spazieren gehen.

 

Aber auch im Kurpark ist alles in ein üppiges Grün gehüllt, dort gehen ja die Umbauarbeiten für die neue Pumpstation weiter, die Bilder sehen wir dann am Freitag.

 

Ansonsten kommt so langsam Urlaubsstimmung auf. Noch ist alles sehr entspannt in Laboe, aber es herrscht wieder eine schöne, bunte und fröhliche Atmosphäre im Ort und das ist sehr schön.

 

Der neu angesäte Rasen im Rosengarten wächst und gedeiht, rein theoretisch könnte es ja dann bald wieder losgehen mit einem netten Wein- oder Eisfest. Aber auf all das müssen wir in diesem Jahr noch verzichten, 2021 gibt’s dann aber bei mir die doppelte Menge Eis, das steht schon mal fest. Man muss ja immer ein Ziel vor Augen haben.

 

Nach vielen Wochen der Enthaltsamkeit haben wir Männer vom GRAL uns nun auch einmal wieder im Rathaus zu einem ersten Gespräch getroffen, wir wollen das jetzt einmal ganz langsam wieder anlaufen lassen mit unserer Archiv-Arbeit. Schauen wir mal wie es wird.

 

Das Rathaus selber ist im Moment noch für den normalen Publikumsverkehr geschlossen, wird aber für die Belange der Bürger nach vorheriger Terminabsprache geöffnet. Bedeutet in der Praxis: Die Terminabstimmung erfolgt per Mail oder Telefon.

Die Besucher werden an der Eingangstür unter Wahrung der allgemeinen hygienischen Regelungen in Empfang genommen und nach dem Termin wieder hinausbegleitet.


So betrachtet ist das also ein First-Class Service, aber es geht natürlich um den Schutz der Mitarbeiter/-innen und Besucher, denn auf dem Flur des Wartebereiches war es dann oftmals schon recht eng wenn viele Menschen gleichzeitig im Rathaus waren.

 

So, das war es für den Mittwoch, stürzen wir uns mal auf den Rest der Woche.

 

Ich sage Tschüss bis zum Freitag.

 

Euer Ostsee-Peter


Freitag, 12. Juni 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

der Freitag ist zwar recht warm mit 20 Grad, aber über der Kieler Förde liegt fast schon den ganzen Tag ein Nebelschleier der sich erst am Nachmittag zögernd aufgelöst hat.

 

An der Musikmuschel sind die Absperrgitter jetzt mit schönen Folien verkleidet worden die an die Promenadenkonzerte erinnern bzw. auf die kommenden hinweisen. Ja, da fehlt schon was am Abend, einfach mal Live-Musik zu erleben mit Sonnenuntergang (auch live) und den vielen Schiffen auf der Förde, das hatte immer einen ganz besonderen Reiz. Das Musikprogramm war ja immer sehr ausgewogen und somit für jeden etwas dabei.

 

Und das wird es auch sicherlich wieder geben, aber im Moment macht noch „Corona“ die Termine. Als ich da heute so vor der Musikmuschel stand hatte ich dann natürlich sofort eine super-geniale Idee wie man das machen könnte mit den Bänken. Denn normalerweise sitzen die Menschen ja dicht an dicht auf den Bänken, geht also im Moment gar nicht. Zwischen den Bänken gibt es aber recht schmale Durchgänge. Wenn man nun auf diese Durchgänge ein paar Bretter befestigt entstehen 1-er oder bei schlanken Personen auch 2-er Plätze und das Problem mit den zu vielen Sitzplätzen wäre gelöst. Nebenstehend und im Album eine kleine Skizze wie ich mir das spontan vorgestellt hatte.

 

Im Bauhof haben wir pfiffige Handwerker, die würden das schon hinbekommen. Aber nun sehe ich gerade vor meinem geistigen Auge unseren Veranstaltungsleiter Christian Bohnemann wie er die Augen verdreht über meinen genialen Einfall. Ja Christian – ich bin eben ein Fuchs (grins).

 

Aber freuen wir uns gemeinsam erst einmal über die Erleichterungen in der Corona-Pandemie, auch wenn allen Geschäftsleuten gut 3 Monate Umsatz fehlt, die Restaurants nur mit halber Platzzahl öffnen dürfen aber dafür mit erhöhten Personal- und Hygienekosten belastet sind, es geht zunächst einmal weiter.

 

Einem Urlaub an der Ostsee und somit in Laboe steht also nichts mehr im Wege. Mit dem Schnuten-Pulli einkaufen gehen müssen wir überall, irgendwie gewöhnt man sich an alles.

 

Dann werfen wir heute im Album mal wieder einen Blick in unseren schönen Kurpark. Rund um die Pumpstation sind jetzt zunächst noch mobile Pumpen im Einsatz, aber das verschwindet natürlich alles wieder, wenn das neue Gebäude erst einmal steht. Mitte nächsten Jahres soll das ja fertig sein wenn alles nach Plan verläuft, auch öffentliche Toiletten für die Kurparkbesucher soll es dann dort auch geben. Aber zum Wochenende wollen wir uns auch an den schönen Blumen und Pflanzen erfreuen, die von den freiwilligen und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern immer so liebevoll gepflegt werden.

 

Dann hatten wir am Mittwochabend wieder einen traumhaften Sonnenuntergang. Erstes Bild mit der kleinen Lumix gemacht die immer griffbereit liegt, aber der Sonnenuntergang war so beeindruckend, dass ich mich dann doch noch mal vom Sofa hochgequält habe um meine große Lumix zu holen und da sieht man dann doch die Unterschiede in der Bildqualität zwischen den beiden Kameras. Heute ist dann noch eine kleine Hosentaschenkamera von Nikon hinzugekommen die mir Freunde aus Hannover geschickt haben, nun bin ich also wieder für jeden Einsatzfall im Ort bestens gerüstet.

 

Für das Wochenende in Laboe möchte ich noch einmal auf die Ausstellung „Querschnitt“ der Fotografin Juliane Häckermann hinweisen, wer noch nicht da war, ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. (Siehe News vom 05.06.2020)

 

Einen größeren Feuerwehreinsatz gab es heute auch in Laboe. Ein Einfamilienhaus im Kibitzredder stand in Flammen. Das ist (für Ortsfremde) am Ortseingang hinter Edeka, Aldi und Co. und zum Glück ganz in der Nähe der Feuerwehr. Ausgebrochen war das Feuer wohl in der Küche und ist dann bis zum Dachstuhl vorgedrungen. Die Feuerwehr hatte das Feuer dann aber verhältnismäßig schnell unter Kontrolle. Die Hauptsache ist ja bei allem Verlust immer, dass keine Menschen zu Schaden kommen, alles andere lässt sich reparieren.

 

Und gerade bekomme ich noch eine E-Mail von der Color-Line, man hofft, ab 22.06.2020 wieder die Route Oslo-Kiel-Oslo aufnehmen zu können. Die Buffets wird es nicht mehr geben, sondern nur noch vorbereitete Teller zu den Mahlzeiten. Wegen reduzierter Sitzplätze finden jetzt 3 Shows am Abend statt, Sitzplätze muss man aber auf jeden Fall vorher buchen, sonst bekommt man keinen Eilass. Überall gilt ein Mindestabstand von einem Meter und es werden auch weniger Passagiere als üblich mitgenommen.

 

Die letzte Auskunft war ja, dass am kommenden Dienstag die Color-Fantasy in Kiel einläuft, ich habe extra einen Termin in Kiel auf Dienstag umgelegt um ein paar Fotos im Hafen zu machen, dascha nun schade, da kann ich wieder nur ein leeres Terminal fotografieren...... Also das vertraute Bild der Color-Line morgens und nachmittags fehlt natürlich auch, früher konnte man ja die Uhr danach stellen wann die Schiffe in Laboe vorbeifuhren. Jetzt muss ich immer raten wann 09:07 Uhr und 14:32 Uhr ist...... ;-)

 

So, das war es für diese Woche, nun ist der halbe Juni fast auch schon wieder rum. wir lesen uns dann am Montag in aller Frische wieder. Bis dahin sage ich Tschüss

 

Euer Ostsee-Peter


Montag, 15. Juni 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

na das war ja vielleicht ein merkwürdiges Wochenende......  der Samstag total verregnet, teilweise mit kurzen und sehr heftigen Regen- und Gewitterschauern, der ganze Tag war grau in grau. Im Oberdorf hatte die freiwillige Feuerwehr einen Einsatz als ein kleiner Baum auf die Straße gestützt war, dieser wurde weggetragen und der Einsatz war dann schnell beendet.

 

Erst gegen 17:00 Uhr hörte der Regen auf und die Menschen ließen sich wieder sehen im Ort und am Strand. Ich habe dann natürlich auch gleich meine Runde gedreht, allgemeine Meinung in den Gesprächen mit den Laboern: Für die Landwirtschaft und die Pflanzen war das ja gut und eigentlich noch zu wenig Regen. Stimmt, trotzdem macht ein Spaziergang am Strand ohne Regen viel mehr Spaß, dor künn de Lüüd schnacken watt se wülld.

 

Übrigens schnacken – als ich am Förde-Angel-Shop am Hafen vorbeikam winkte mich Fritzi vom Angelshop zu sich. Sie wollte mir Michael aus Köln vorstellen, seine Schwester Carola liest nämlich immer „wir-in-laboe.de“ und das wäre ja nun ganz super wenn wir mal gemeinsam ein Foto machen könnten.

 

Gesagt, getan, also haben sich Fritzi, Michael und ich uns in Pose geworfen, am Auslöser des Knipskastens Werner, der pensionierte Lotsen-Chauffeur auf dem Wasser. Das mit dem Wasser ist wichtig, denn als Chauffeur bezeichnet man ja offiziell einen Fahrer von motorgetriebenen Straßenfahrzeugen. Werner hat aber jahrzehntelang ein Lotsenboot gesteuert, daher also der Zusatz „auf dem Wasser“. Das nur mal so nebenbei, bevor ich da von Werner wieder eine umfangreiche Belehrung erhalte, gespickt wie immer mit allerlei Seemannsgarn  <grins>.

 

Also liebe unbekannte Carola, das Bild wurde nun unter dem größtmöglichen Einsatz aller Beteiligten aufgenommen, nach schwersten Unwettern über Laboe, extra nur für Dich, aber wir hatten natürlich alle ganz viel Spaß dabei.

 

Nach dem verregneten Samstag dann völlig anders der Sonntag, es war, als wäre man in einer anderen Welt erwacht. Strahlender Sonnenschein, schnell füllte sich der Strand, obwohl da immer noch eine ganze Menge Platz war. Es war plötzlich wieder das vertraute Leben in Laboe.

 

Vertraut war vielen Laboern und sicherlich auch manchen Urlaubern Antje Holz, geborene Frank, auch wenn viele ihren Namen vielleicht gar nicht gekannt haben. Antje war „unsere“ Flaschensammlerin in Laboe und ist leider in der letzten Woche verstorben. Ich kannte auch nur ihren Vornamen und wusste aus Erzählungen, dass sogar schon ihre Mutter als Flaschensammlerin im Dorf unterwegs war. Früher wohnte sie in der Wilhelm-Sprott-Straße, später dann im Königsberger Weg.

 

Ich habe ja öfters ein paar Worte mit ihr gewechselt, denn sie war ja wie ich auch immer bei Wind und Wetter unterwegs. Sie war immer aufgeschlossen und zu einem Klönschnack bereit und so haben wir gesprochen über das Wetter oder jetzt über Corona und die vielen Einweg-Verpackungen die in der Lockdown-Zeit zusammengekommen sind. Aber es waren eben verhältnismäßig wenig Flaschen und Getränkedosen darunter. Die lassen sonst in der Saison meistens die Urlauber und Tagesgäste achtlos zurück, wie sie mir einmal erzählte.

  

Und so hat Antje auch immer etwas auf ihre Art und Weise für Laboe, die Umwelt und die Sauberkeit im Ort und am Strand getan und dafür gebührt ihr ein großer Dank.

 

78 Jahre alt soll sie geworden sein, dafür war sie immer sehr flott unterwegs mit ihrer unverkennbaren Kappe auf dem Kopf. Antje konnte man schon als Laboer Original bezeichnen, sie gehörte einfach zum Ortsbild dazu. Mach´s gut Antje, auch im Himmel muss bestimmt mal ordentlich „Klar Schiff“ gemacht werden.

 

Im Kurpark blühen wieder die Seerosen auf dem Teich und auch an dem Rankengitter beim Lachmöwen-Theater leuchten einem die dunkelroten Rosen entgegegen.  Ein paar Jahre noch und von dem Metallbogen ist dann kaum noch etwas zu erkennen.


Am morgigen Dienstag muss ich dann mal wieder der Landeshauptstadt einen Besuch abstatten, ich hatte ja extra geplant, beim Erstanlauf der Color-Fantasy nach dem Corona-Lockdown ein paar schöne Fotos zu machen, aber das hat sich ja nun leider wieder verschoben. Na dann schauen wir mal, was sich sonst so in Kiel getan hat.

 

Ich sage dann mal Tschüss bis Mittwochabend

 

Euer Ostsee-Peter 


Mittwoch, 17. Juni 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

nach wie vor herrliches Wetter an der Küste mit Sonnenschein und angenehmen 23 Grad bei leichtem Wind.

 

Am gestrigen Dienstag habe ich zum ersten Mal so richtig bewusst wahrgenommen, wie es momentan in Kiel so aussieht. Nämlich völlig leer im Gegensatz zu den Zeiten vor Corona. Besonders stark ist mir das in dem Einkaufscentrum „Sophienhof“ aufgefallen. Denn wenn dort morgens die beiden Fähren der Stena- und Color-Line anlegen spülen sie ja immer ein paar tausend Skandinavier in das knapp 38.000 am große Einkaufszentrum. Im Sommer dann zusätzlich auch noch die Passagiere der Kreuzfahrtschiffe plus der "normalen" Menschen die da einkaufen oder bummeln gehen. Da war teilweise kaum ein Durchkommen und trotzdem war es immer ein schönes Gefühl, so viele verschiedenen Sprachen um sich herum zu hören, da tobte das Leben. 

 

Um die Mittagszeit war es dann im Imbissbereich mit den vielen Ständen auch immer extrem voll, da ist man froh, wenn man irgendwo noch einen Sitzplatz abbekommt. Gestern standen die Bänke aber reihenweise leer. An einigen (Mode)-geschäften standen Sicherheitskräfte bereit damit nicht zu viele Menschen auf einmal in die Geschäfte drängen, aber zu tun hatten die eher nichts, denn die Läden waren größtenteils leer.

 

Die Fährschiffe fehlen also ebenso wie die Kreuzfahrtschiffe in Kiel und so richtig Spaß macht das alles nicht wie ich festgestellt habe. Auch im Sophienhof herrscht ja Maskenpflicht, das dämpft bei mir schon mal die Lust zum Stöbern und bei vielen andern Menschen anscheinend ja auch. Den großen Medimax-Elektronikladen wo ich früher immer reingeschaut habe, gibt es ja seit dem Februar auch nicht mehr und ansonsten zieht mich mit der Maske vor der Nase nicht viel in so ein Shopping-Center. Aber immerhin, alles ist sauber und ordentlich.

 

Denn viel schlimmer sieht es meines Erachtens in der Holstenstraße aus, eigentlich sollte das ja die Flanier- und Shoppingmeile der Landeshautstadt sein. Das Aushängeschild der Stadt Kiel sozusagen für die vielen internationalen Besucher, denkt man einmal an die Kieler Woche. Aber gefühlt gibt es da jetzt mehr geschlossene Läden als geöffnete, alles wirkt sehr heruntergekommen, aber immerhin waren hier ein paar Menschen mehr unterwegs.

 

Schon seit 2018 laufen in Kiel die ersten Planungen für die Umgestaltung der Holstenstraße, aber erst jetzt startet der Wettbewerb für diese "Aufhübschung", in der auch die Bürger ihre Ideen einbringen durften. Für die Planungsarbeiten wurden 325.000 € zur Verfügung gestellt. Dann hoffen wir mal, dass auch etwas Positives dabei herauskommt, denn im Moment sieht es dort alles sehr trostlos aus und lockt eher keine Menschen in die City. Trotzdem wird es ja noch etliche Jahre dauern von der Planung bis zur Ausführung, bis in diesem Bereich ein Gebiet entsteht in dem man sich wohlfühlt und somit die Aufenthaltsdauer der Menschen erhöht wird. 

 

Aber immerhin, die Bauarbeiten am Holsten-Fleet neigen sich dem Ende zu. Das sieht bislang sehr schön aus. Eigentlich sollte der ja schon am 13. Juni 2020 eröffnet sein, aber man kennt es ja...... irgendwas ist immer und Schuld haben auch immer die anderen. Nun ist der 10. August anvisiert. Dieses Jahr wohlbemerkt, vielleicht noch ohne Wasser im Fleet weil noch wichtige Teile fehlen, aber immerhin......

 

Anvisiert ist jetzt auch der erste Anlauf der Color-Fantasy am morgigen Donnerstag in Kiel. Aaaaaber..... an Bord befinden sich nur norwegische Passagiere die in Kiel aber nicht an Land dürfen, sondern nur bis ins Terminal können. Eine Shopping-Tour in Kiel gibt es also noch nicht. Und diese Passagiere fahren dann auch wieder geschlossen zurück nach Oslo, lediglich Fracht wird in Kiel aus- und eingeladen. Das dürfte ohne Passagierabfertigung in gut 2 Stunden erledigt sein. Ich vermute mal, das ist so eine Probefahrt der Color-Line, wie sich die Umbauten und Abläufe an Bord wegen der Corona-Pandemie bewähren.

 

Reisende aus Deutschland werden also noch nicht mitgenommen, dieses ist zwar für den 22.6.2020 geplant, aber noch nicht sicher. Und es werden statt der möglichen knapp 3.000 Passagiere pro Schiff zunächst immer nur rund 1.000 Passagiere mitgenommen, bedeutet also andererseits viel Platz für die Passagiere. Na schauen wir mal, ob ich die „Fantasy“ morgen vor die Kamera bekomme.

 

Dann bin ich heute wieder in den Besitz meiner restlichen Bilder gekommen, die ich Ende 2015/Anfang 2016 zusammen mit zwei Pressekolleginnen im Freya-Frahm-Haus unter dem Titel „Laboe Objektiv“ ausgestellt hatte. 5 Jahre ist das nun schon wieder her? Sagenhaft wie schnell die Zeit vergeht. Wir hatten ja damals schon nach Ausstellungende etliche Bilder vor Ort verkauft, andere wurden wegen der großen Nachfrage von der „Reklamewerkstatt“ noch nachproduziert (bei mir war der Top-Hit die 4 Männer am Hafen-Schuppen in der Abendsonne).

 

Tja, und nun sind meine Bilder also wieder zurück, da wurden dann heute doch einige Erinnerungen wach über die Entstehung der Fotos oder die Ausstellung damals über die Weihnachtsfeiertage und Silvester. Das war schon eine sehr spannende und schöne Zeit an die ich gerne zurück erinnere. Daher heute im Album mal ein Blick auf meine restlichen Bilder. Schade, irgendwie fehlt mir eine freie Wand, aber vielleicht findet sich ja ein Platz für eine täglich wechselnde 2-Bilder-Ausstellung.....

 

So, das war es für den Mittwoch, ich wünsche weiterhin eine schöne Woche und sage Tschüss bis zum Freitag,

 

Euer Ostsee-Peter


Freitag, 19. Juni 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

am Mittwoch schreibe ich noch von dem herrlichen Wetter an der Küste, das sieht am heutigen Freitag leicht anders aus. Und viel besser soll es laut Wetterbericht am Wochenende auch nicht werden, ab kommenden Montag ist dann aber wieder für die ganze Woche schöner Sonnenschein vorhergesagt.

 

Das Ereignis des Tages war ja gestern der erste Anlauf der Color-Fantasy nach dem Stopp durch die Corona-Pandemie. Auch von der letzten Fahrt ohne Passagiere von Kiel nach Oslo am 14. März 2020 habe ich ja ein paar Fotos gemacht, damals war ich gerade auf dem Fördewanderweg unterwegs.

 

Im Laufe der Jahre nimmt man als Einheimischer die Stena- und Color-Line Fährschiffe ja immer im Unterbewusstsein wahr um seine innere Uhr abzugleichen. Stena-Line morgens 08:16 Uhr, abends 19:34 Uhr, außer am Wochenende, da eine Stunde früher. Color Line morgens 09:07 Uhr, nachmittags 14:32 Uhr jeweils vor Laboe. Naja, plus-minus ein paar Sekunden.😉

 

Tja, und nun 3 Monate keine Color-Line Fährschiffe mehr, da war das sonst so vertraute Bild gestern wieder sehr schön. Der Kurztrip mit rund 700 Norwegischen Gästen an Bord diente sicherlich auch der Erprobung, ich hatte über meinen Vesseltracker noch gesehen, dass die Color Fantasy im Kattegat unter voller Maschinenleistung 22 Knoten lief, das sind immerhin über 40 km/h, den Rest der Reise aber wesentlich gemächlicher zurücklegte, denn sie war erst 09:46 Uhr vor Laboe. Die Rückfahrt war dann aber wie gewohnt pünktlich um 14:00 Uhr in Kiel gestartet.

 

Stand heute ist die erste Fahrt für Nichtnorwegische Passagiere am 29. Juni mit der Color Magic geplant, schauen wir also mal.

 

Eigentlich wäre an diesem Wochenende ja die 126. Kieler Woche gestartet. Wie in vielen Jahren davor auch hat Petrus schon mal Regenwolken und grauen Himmel Richtung Kiel geschickt, wahrscheinlich hat es sich da „oben“ noch gar nicht rumgesprochen, dass die Kieler Woche aufgrund der Corona-Pandemie auf den 5. – 13. September 2020 verlegt wurde.

 

Klein aber fein, so das Motto der Veranstalter. Statt vieler Besucher und Zuschauer wird auf ganz viel Live-Streams gesetzt. Große Bühnen mit bekannten Künstlern wird es im September nicht geben, in diesem Jahr steht stattdessen der Ursprung der KiWo wieder im Mittelpunkt – das Segeln. In den vergangenen Jahren haben ja immer rund 3 Millionen Besucher die Kieler Woche besucht, das dürften in diesem Jahr natürlich wesentlich weniger Menschen sein.

 

Angeboten werden aber nach wie vor Begleitfahrten sowohl auf dem „Kieler-Woche-Schiff“ als auch auf Traditionsseglern, wenn sicherlich auch nur mit halber Fahrgastzahl. Und da werden unsere Laboer Haikutter sicherlich auch wieder mit von der Partie sein. Ich freue mich jedenfalls schon wieder auf die unendlich große Zahl weißer Segel vor Laboe.

 

Ich habe gerade mal in mein Fotoalbum geschaut, letztes Jahr im September war es überwiegend sonnig, das könnte also gut werden. Für den 4. – 6. September waren in Laboe auch die Hafenfesttage geplant, Highlight war ja neben tollen Bands auch immer der große Lichterkorso auf der Förde mit vielen Schiffen, auch hier kamen in den letzten Jahren stets ein paar tausend Besucher nach Laboe. Aber nun ist natürlich auch hier erst einmal ein Fragezeichen gesetzt.

 

Die Zeit wird es zeigen. Nun ist es aber erst einmal Zeit dem Wochenende entgegen zu sehen. Im Fotoalbum hat mein Provider mal wieder still und heimlich etwas geändert auf das ich keinen Einfluss habe. Neuerdings werden meine Beschriftungen überblendet, deshalb fehlen die heute mal, einen kleinen erklärenden Text liest man dann unten auf der Blende die jetzt hochklappt. Könnte mir evtl. eine Menge Zeit und Arbeit ersparen, muss ich mir aber noch einmal genauer ansehen am Wochenende.

 

Liebe Grüße aus Laboe sendet Euch

der Ostsee-Peter


Montag, 22. Juni 2020



Moin Moin aus Laboe,

 

ein sehr arbeitsreiches Wochenende liegt hinter mir, das hat mich so an die Zeiten vor Corona erinnert mit den vielen Wochenendveranstaltungen und den langen Nächten für mich, wo ich die Texte schreiben und Bilder aussuchen musste.

 

Diesmal ging es aber um die Texte und Bilder für das Extrablatt 2020, das einmal im Jahr erscheint und immer viele Informationen für unsere Urlauber enthält. Gerade als wir mit der diesjährigen Planung des Extrablattes beginnen wollten kam Corona und der Lockdown. Und so war damals noch gar nicht vorauszusehen, ob und wann überhaupt wieder Urlauber nach Laboe kommen würden.

 

Aber die Urlauber und Tagesgäste sind zum Glück wieder da und so erklärte mir die Herausgeberin des Extrablattes (und einiger anderer Magazine) Ende letzter Woche ganz fröhlich: Los Peter, setz Dich an deinen PC, das Extrablatt 2020 erscheint, Montagmorgen brauche ich die Texte und Bilder.

 

Seit 2012 erscheint dieses Extrablatt nun schon einmal jährlich und ich freue mich, auch für die neueste Ausgabe wieder einen kleinen Anteil beitragen zu können. Sowie die neue Ausgabe vorliegt melde ich mich natürlich und werde das auch wieder als Blätterkatalog wie gehabt auf meiner Titelseite einstellen.

 

Ein weiteres schönes Ereignis war am gestrigen Sonntag der Kurpark-Gottesdienst bei strahlendem Sonnenschein. Aufgrund der Abstandsregelungen ist es ja im Moment so, dass Veranstaltungen nur im kleinen Rahmen stattfinden können und von daher auch vorher nie groß angekündigt werden, so wie das ja vor Corona üblich war.

 

25 Besucher fanden mit dem entsprechenden Abstand Platz auf den bereitgestellten Bänken, weitere Zuschauer lauschten dem Gottesdienst mit Pastorin Jane Mentz aus etwas größerer Entfernung. Begleitet wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor der Gemeinde. Der nächste Freiluftgottesdienst findet übrigens am Sonntag, den 05. Juli 2020 um 10:00 Uhr statt, geplant ist er im Bereich der MWSH.

 

Nach dem Gottesdienst hatte ich noch Gelegenheit, mich mit Pastorin Jane Mentz über das Programm der Urlaubskirche 2020 zu unterhalten, denn auch da gab es ja anfangs große Unsicherheiten wegen der Corona-Pandemie. Aber nun ist es geschafft, nach Berücksichtigung aller Hygiene- und Abstandsregelungen kann das Programm „Sommer – Segen – Meer“ noch rechtzeitig zum Urlaubsbeginn starten.

 

Für Eltern mit Kleinkindern sind sie schon seit Jahren Tradition – die Gute-Nacht-Geschichten am Strand. Die wird es auch in diesem Jahr wieder geben und zwar in Laboe dienstags bis freitags vom 21.7. – 14.8. jeweils um 18:00 Uhr. Nur der Ort musste verlegt werden, die Gute-Nacht-Geschichten finden jetzt auf der Bühne im Kurpark – Eingang Wiesenweg statt.


Bastelprojekte zum Mitnehmen gibt es für die Kinder mittwochs und freitags zwischen dem 22.7. und 12.8. jeweils um 15:00 Uhr am Strandkorb der Urlaubskirche in der Nähe der Lesehalle.


Auch die im letzten Jahr mit großem Erfolg eingeführte Digitale Schnitzeljagd für die ganze Familie wird wiederholt und natürlich sollen auch wieder Strandgottesdienste und Ostseetaufen stattfinden. Die Termine werden rechtzeitig in den Veranstaltungskalendern von Laboe bzw. der Probstei bekanntgegeben.


Ob Experimente am Strand, Marshmallowgrillen oder meditative Strandspaziergänge am Sonntagmorgen in Laboe, alles das gehört zum diesjährigen Programm der Urlaubskirche Probstei mit Pastorin Jane Mentz und ihren Teams vor Ort.


Weitere Informationen zu dem Programm und aktuelle Ergänzungen gibt es unter www.urlaubskirche-probstei.de, auf Facebook und Instagram. Ich stelle heute im Fotoalbum einmal den Flyer mit den Terminen ein, so können unsere Urlauber schon einmal planen, welche Veranstaltungen es während ihres Aufenthaltes in Laboe von der Urlaubskirche gibt.

 

Für den Samstag waren ja schwere Regenschauer für Laboe vorhergesagt und was war? Es war bewölkt, windig aber trocken. Daher wieder genau das richtige Wetter für Surfer und Kiter, viele Zuschauer gab es dann in dem Bereich des Naturerlebnisraumes, ich setze mich dort ja auch immer gerne auf meinen Lieblingsstein (sofern er nicht von fremden Menschen besetzt ist) und schauen dem bunten Treiben auf dem Wasser zu.

 

Der Container der DLRG Wasserwacht steht übrigens auch wieder am Strand, die Badesaison in Laboe kann also starten.

 

Am Sonntagnachmittag hatte ich dann plötzlich nach der vielen Schreibtischarbeit den Drang, unbedingt mal etwas „Strecke“ zu laufen und da empfiehlt sich ja immer der Fördewanderweg Richtung Heikendorf. Erst als ich dort die ersten Meter zurückgelegt hatte ist mir in den Kopf gekommen, ach ja, ist ja Wochenende, kein Wunder. Kein Wunder deshalb, weil an den Wochenenden der Fördewanderweg von vielen Menschen genutzt wird, Fußgänger aber auch Radfahrer die meinen, sie wären gerade auf der Tour de France unterwegs.

 

Bis zum „Bilder-Rahmen“ oder auch Förde-Fenster habe ich dann durchgehalten, bin dann aber wieder umgekehrt, war mir zu viel Gewusel da. War zwar trotzdem nett aber wer lieber in Ruhe spazieren geht so wie ich, der sollte den jetzt Ende letzten Jahres frisch asphaltierten Fördewanderweg lieber in der Woche nutzen. Denn so ein Spaziergang durch die Wälder, neben sich die Kieler Förde, das ist immer ein schönes Erlebnis. Von Laboe bis Möltenort sind es etwas über 4 km, also gut in einer Stunde zu schaffen. Und wer den Rückweg nicht laufen möchte kann den Fördedampfer benutzen oder sich ein Fahrrad der Flotten-Sprotte ausleihen und das in Laboe am Hafen oder Ehrenmal wieder abstellen.

 

Dann bin ich zwischenzeitlich von vielen Urlaubern angesprochen und angeschrieben worden mit der Frage, ob denn die Meerwasserschwimmhalle in diesem Jahr noch einmal öffnet. Ich habe mich zu diesem Thema heute ausgiebig mit Bürgermeister Heiko Voß unterhalten, dazu dann am Mittwoch mehr. Aber die gute Nachricht möchte ich heute schon mal verkündigen, denn sie lautet: JA, die Halle wird in absehbarer Zeit wieder geöffnet, aber im Moment müssen noch immense Aufgaben gemeistert werden um alle Abstands- und Hygiene Vorgaben umsetzen zu können. Was das alles im Einzelnen bedeutet und zu wann die Eröffnung geplant ist lesen wir dann am Mittwoch.

 

So, das war es für den Montag, aufgefallen war mir heute Nachmittag noch als ich um 14:00 Uhr aus dem Fenster geschaut habe, dass die Color-Fantasy vorbei schwamm. 30 Minuten zu früh, aber das liegt natürlich daran, dass in Kiel im Moment noch keine Passagiere abgefertigt werden.

 

Ich wünsche weiterhin eine schöne Woche, der Wetterbericht verspricht Sonnenschein diese Woche, auf geht´s.

 

Liebe Grüße aus Laboe sendet Euch der Ostsee-Peter


Mittwoch, 24. Juni 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

nach wie vor herrlicher Sonnenschein an der Küste und in Laboe, da macht sich Urlaubsfeeling breit.

 

Am gestrigen Dienstag habe ich dann meinen Ausflug nach Möltenort nachgeholt, am Sonntag war das ja der reinste Horror mit den unzähligen Fahrrädern die da anscheinend alle einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufstellen wollten. Wehe dem, der nicht schnell genug zur Seite springen konnte. Dabei heißt das doch „FördeWANDERweg“.

 

Aber in der Woche ist es dort verhältnismäßig entspannt, ich hatte geplant, eine Strecke von Laboe aus zu laufen und mir dann ein Fahrrad der „Sprottenflotte“ am Hafen in Möltenort zu leihen und damit gemächlich zurück zu radeln. Als ich in Laboe los ging waren noch 3 Räder laut App in Möltenort, zwei Räder kamen mir dann aber schon unterwegs entgegen, nachgeschaut auf der App, stimmt – die stammen aus Möltenort, als ich dann dort ankam war auch das letzte Rad ausgeliehen, und das hat die App auch ganz korrekt angezeigt. Funktiert also zuverlässig.


Nützte mir nur nicht viel, daher also wieder zu Fuß zurück, das waren dann mit kleinen Umwegen 10,32 km. Dabei habe ich nur 1.841 kcal verbraucht was mich etwas enttäuscht hat, die waren ja ganz schnell mit einem großen Eisbecher und diversen Kaltgetränken wieder drauf......  

 

Es war ein sehr schöner Ausflug, der Strand von Möltenort hat ja auch was, klein und familiär, Laboe ist natürlich viiiiel schöner, aber so ein Ausflug dorthin macht immer wieder Spaß und ich kann ihn nur sehr empfehlen. Am Freitag dann ein paar Bilder mehr dazu.

 

Wie schon Montag angekündigt, haben mich zwischenzeitlich viele Urlauber und Einheimische angesprochen ob die Meerwasser-Schwimmhalle in dieser Saison noch einmal öffnet.

 

Die Meinung unter den Menschen hier im Ort ist ja nach wie vor sehr gespalten, denn die Verluste der Halle belaufen sich Jahr für Jahr auf eine Summe zwischen 500.000 und 600.000 € und das bei nur rund 5000 Einwohnern und sinkenden Besucherzahlen der Halle. Bevor eine neue Schwimmhalle erbaut ist müssen wir mal mit 10 Jahren rechnen, bedeutet also, sollte die alte MWSH bis dahin am Leben erhalten werden, kostet das Laboe nochmals 5 – 6 Millionen Euro, Geld, das woanders im Ort wesentlich dringender benötigt wird um Laboe auch für die Zukunft fit und vorzeigbar zu machen.

 

Aber diese Diskussionen wird es auch weiterhin immer wieder geben, allen Menschen kann man es sowieso niemals recht machen. Die Halle hätte eigentlich spätestens vor 10 Jahren schon abgerissen werden müssen. Aber hätte, wenn und aber bringen niemanden weiter, schauen wir uns also einmal den Sachstand an, den Bürgermeister Heiko Voß mir am Montag erläutert hat.

 

Die wichtigste Aussage dazu ist – der politische Wille ist vorhanden, die Halle nach dem Corona-Lockdown so schnell wie möglich wieder zu öffnen. Sportvereine Rettungsschwimmer, Kinder, Senioren und alle anderen Freunde des Schwimmsports, ihnen allen soll so schnell wie möglich wieder der Zugang zur Meerwasserschwimmhalle ermöglicht werden.

 

Doch nun kommt das große „Aber“ – denn die Hygiene- und Abstandsvorgaben der Landesregierung sind enorm und um sie umzusetzen sind noch immense Aufgaben zu lösen bevor die Meerwasser-Schwimmhalle wieder geöffnet werden kann. Anvisiert ist ein Öffnungstermin in ca. 3 Wochen, evtl. auch etwas früher.

 

Nach den Reparatur- und Wartungsarbeiten an der Technik des Bades wurde nun wieder das Wasser komplett eingelassen. Es werden jetzt Wasserproben entnommen die vom Kreis Plön überprüft werden. Sichergestellt werden muss auch, dass zum anvisierten Termin in ca. 3 Wochen auch das notwendige Personal wieder zur Verfügung steht.


Viel Planungsarbeit bedeutet im Moment auch die Umsetzung der vorgegebenen Hygiene- und Abstandsregelungen. So werden zu Beginn der Öffnung nicht mehr als 35 Badegäste gleichzeitig im Bad sein dürfen, ob diese Zahl noch etwas erhöht werden kann wird die Praxis zeigen.


Es muss im Umkleide- und Duschbereich sichergestellt werden, dass die Menschen sich nicht zu nahekommen können. Gesperrt werden muss aus diesem Grund wohl auch die Rutsche und das Kinderbecken.


Ein ganz wichtiger Aspekt ist die Vorgabe, dass das Schwimmen im Vordergrund stehen muss und nicht die Verweildauer. Das bedeutet in der Praxis, dass ein großer Teil der Ruheliegen entfernt werden muss und auch die Empore wahrscheinlich nicht mehr zugänglich sein wird.


Auch im Becken sollen sich die Schwimmer nicht zu nahekommen, auch hier müssen noch entsprechend praktikable Lösungen gefunden werden.


Trotz all dieser strengen Vorgaben aus Kiel ist Bürgermeister Heiko Voß zuversichtlich, dass die Meerwasser-Schwimmhalle in spätestens 3 Wochen wieder geöffnet werden kann. Die Gemeinde wird jedenfalls alles in ihren Kräften Stehende veranlassen, damit dieses Ziel zur Freude der schwimmfreudigen einheimischen Bevölkerung und der Urlauber verwirklicht werden kann.


Schlechtes Wetter kennen wir in Laboe ja nicht, also so gut wie nicht oder es ist äußerst selten. Wie auch immer, aber wenn man dann auch bei schlechtem Wetter im warmen Ostseewasser schwimmen kann während draußen der Sturm tobt und der Regen gegen die großen Fensterscheiben platscht, das hat schon was.


Das also mal der aktuelle Sachstand zur (Wieder)-Eröffnung der Schwimmhalle.


Weiter geht es mit Kultur, denn am Freitag, den 26. Juni startet eine neue Ausstellung im Freya-Frahm-Haus unter dem Titel „„Ganz nah - ganz fern". Die Idee der beiden Künstlerinnen Dörte Junge aus Mönkeberg und Bianca Leidner aus Barsbek war, dass es In der aktuellen Situation vermutlich zwei Arten von Urlaubern in Laboe gibt: die einen, die schon immer hierher wollten und die anderen, die vorhatten, in entfernte Länder dieser Welt zu reisen, aber aufgrund der weltweiten Coronakrise nun unterwegs sind, die schönen Ecken im eigenen Land zu entdecken.

 

Und so tauchen wir ein in zwei völlig verschiedene Welten, nämlich nach Afrika, genauer gesagt nach Ghana, und rund um die Ostseeküste. Die Afrika-Bilder von Bianca Leidner entstanden, als sie 2018 das erste Mal in Ghana war um ihr „Plan International“ Patenkind zu besuchen. Dort entstanden dann die Bilder der Tiere und Menschen denen sie begegnet ist, den wilden Tieren Afrikas natürlich mit etwas Abstand.


In der Ausstellung erfahren wir viele Geschichten zu den Bildern, etwa vom Besuch einer Schulklasse, von John, der zwar sein Abitur machen konnte, aber ein Studium nicht finanzieren konnte und so in einer Berufsfachschule Maurer gelernt hat. Es gibt ein Bild zu dem Thema „Girls get Equal“, also zur Gleichberechtigung der Frauen und Mädchen in Afrika. Es sind viele farbenfrohe, teils großformatige Bilder darunter, die Farben sind an die Natur in Ghana angepasst.

 

Bianca Leidner spendet von jedem ihrer verkauften Bilder 20% des Erlöses für das Kinderhilfswerk „Plan International“.

 

Zurück von Afrika an die Ostseeküste. Dörte Junge, die in Mönkeberg zu Hause ist, kennt die Ostsee, die Wolken und die vielen unterschiedlichen Farben, die auch wir hier in Laboe erleben und die sich Tag für Tag ändern. Dörte Junge gelingt es sehr schön, diese verschiedenen Stimmungen einzufangen. Wir alle kennen die tollen Sonnenuntergänge, die Ostsee bei Sonnenschein, aber das kann sich ganz schnell ändern, wenn plötzlich dunkle Wolken am Himmel erscheinen.

 

Segel und Segelboote, das bedeutet Freiheit für Dörte Junge, Freiheit, die aber auch mit vielen verschiedenen Wettersituationen klarkommen muss.

 

Und so sehen wir dann sehr stimmungsvolle Bilder, die uns Menschen hier von der Küste sofort sehr vertraut vorkommen und den Betrachtern von auswärts sehr eindrucksvoll zeigen, wie viele unterschiedliche Farben im Laufe eines Jahres die Natur für uns bereithält.

 

Geöffnet ist die Ausstellung täglich vom Freitag den 26.6., bis Sonntag den 12.7.2020 von 14:00 bis 18:00 Uhr, am Dienstag, den 30.6.2020 nur bis 16 Uhr.

 

So, das war es wieder für heute, es gibt doch immer eine Menge zu berichten aus Laboe. Ach, eine Sache habe ich noch.... ich war heute beim REWE einkaufen und was soll ich Euch sagen??? Genau heute in 6 Monaten ist Heiligabend, aber meint ihr, da war schon ein einziger Schoko-Weihnachtsmann im Laden???? NICHTS. Das muss an Corona liegen.....

 

In diesem Sinne - liebe Grüße aus Laboe sendet Euch

der Ostsee-Peter



Freitag, 26. Juni 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

nach wie vor herrliches Wetter bei uns im Norden, in Berlin, Brandenburg und Hamburg beginnen heute die Sommerferien, dicht gefolgt von Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Und da es viele Urlauber in diesem Jahr an die Nord- und Ostsee-Küste zieht, wird es also salopp gesagt „rappelvoll“ überall.

 

Ich wohne ja auch in einer Ferien-Appartementanlage, da geht so gut wie nichts mehr, aber im Allgemeinen finden die netten Damen aus der Rezeption ja immer noch eine Lösung.

 

Wie bereits am Mittwoch angekündigt, zeige ich heute einmal ein paar Bilder aus dem Nachbarort Möltenort. Bequem zu Fuß in rund einer Stunde oder per Fahrrad in 15 Minuten erreichbar, nur vor den Wochenenden sollte man sich hüten, denn da macht der dann total überfüllte Wander- und Fahrradweg absolut keinen Spaß.

 

Ansonsten gehört Möltenort ja zum Heikendorf, hat einen eigenen Campingplatz direkt an der Förde, das U-Boot-Ehrenmal und einen kleinen, aber feinen Strand. Der Yachthafen fasst rund 200 Boote, im Gewerbehafen gibt es nochmals 110 Liegeplätze. Sehenswert ist auch die sehr realistisch dargestellte Bronzefigur von Adolf Brütt, die 1991 dort im Hafenbereich aufgestellt wurde. Sie zeigt einen Fischer, der eine junge Frau vor dem Ertrinken gerettet hat. Diese Geschichte ist tatsächlich im Beisein des Bildhauers passiert, der Fischer hieß Klaus Löpthien und ihm zu Ehren erschuf Adolf Brütt später dann dieses Bronze-Statue.

 

Am Strand von Möltenort gibt es ja auch den Kunst-Kiosk, sozusagen eine Mikro-Ausgabe des Freya-Frahm-Hauses, sehr bekannt ist aber auch in Heikendorf das „Künstlermuseum“. Für alle Badefreunde gibt in Möltenort auch eine Seebadeanstalt, die mit dem „Anbaden“ am Samstag, den 27. Juni 2020 eröffnet wird. Allerdings ist durch Corona die Anzahl der Besucher auf 40 begrenzt.

 

So eine schöne Seebadeanstalt besaß Laboe ja früher auch einmal, ihr trauern noch viele Menschen hinterher. Alles in allem ist Möltenort ein beschaulicher kleiner Seebadeort, aber ich will nun mal nicht zu viel Reklame für Möltenort machen, das kann Bürgermeister Tade Peetz ja gar nicht wieder gut machen. Also wer mag schaut einfach selber einmal dort vorbei und kommt dann schnell wieder zurück nach Laboe ;-)

 

Auch wenn sich Laboe am Wochenende wieder mit Urlaubern und Tagesgästen füllt – übrigens wie jedes Jahr um diese Zeit, fehlen natürlich die zahlreichen Veranstaltungen, die wegen der Corona-Pandemie leider ausfallen müssen. Immerhin, einige Promenadenkonzerte in der Musikmuschel vor kleinem Publikum sind zwischen dem 05. Juli und 23. September geplant, ich werde das noch genauer ankündigen.

 

Trotzdem gibt es natürlich fast im Verborgenen das eine oder andere Highlight, dass die Menschen erfreut. So wie heute Abend zum Beispiel.

 

Das Problem ist, dass ich das nicht wie früher vorher groß ankündigen kann, denn auch wenn die Zusammenkunft einiger Menschen im Freien vom Bürgermeister genehmigt sind, es würden aber sehr, sehr viele Zuschauer kommen. Und was früher natürlich sehr erwünscht war, ist ja heute nur noch mit Abstands- und Hygieneregeln machbar. Also lassen wir das lieber etwas im Verborgenen, wenn der eine oder andere dann heute Abend aber ab 18:00 Uhr mal so durch den Kurpark schlendert darf man mit dem nötigen Abstand zum Nebenmann/-Frau auch gerne einmal etwas verweilen.

 

Am Strand sah es heute schon recht lebhaft aus wenn ich das mal so sagen darf. Dabei geht es mit der großen Urlaubswelle ja erst am morgigen Samstag los. Dafür fuhr dann heute das erste Kreuzfahrtschiff der Saison an Laboe vorbei – aber was für eins. Es war die 125 Meter lange „National Geografic Endurance“, ein Luxus-Kreuzfahrtschiff für die Polargebiete. Ganz auffällig ist der seltsam geformte Bug, der Ulstein X-Bow genannt wird. Einerseits kommt das Schiff durch diese Bugform besser durch die Eisgewässer, so etwas hätte die Titanic gut gerauchen können. Andererseits hilft dieser Bug aber auch in sehr schwerer See das Seeverhalten zu verbessern. Angetrieben wird das Schiff Dieselelektrisch, wobei die Dieselmotoren hauptsächlich zur Stromerzeugung genutzt werden.

 

126 Passagiere in äußerst luxuriösen Kabinen (+ 112 Besatzungsmitglieder) kann die Endurance befördern, an Bord befinden sich auch Zodiac-Festrumpfschlauchboote und Kajaks, die z. B. für Landausflüge und Touren abseits der Schiffe benutzt werden können.


Ich habe natürlich gleich mal bei den Preisen nachgeschaut für so eine Expeditionsreise, das geht bei 15.000 $ los für 14 Tage, eine 35 Tage Expedition in der besten der besseren Kabinen kostet dann schon 99.000 $, sprengt also leider knapp meine finanziellen Möglichkeiten.

 

Eigentlich sollte das Schiff seine Jungfernfahrt im Nordmeer schon Anfang April machen, aber dann kam Corona dazwischen. Das Schiff hat jetzt in Kiel Crew-Mitglieder ausgetauscht und hat sich dann heute ohne Passagiere auf den Weg von Kiel nach Ulsteinvik in Norwegen gemacht.

 

So, das war es für diese Woche, dann hoffen wir mal auf ein sonniges Wochenende, die Temperaturen in Laboe liegen heute Nachmittag bei 27,5 Grad im Schatten, da ruft die Ostsee. Liebe Grüße sendet Euch

 

Euer Ostsee-Peter



Montag, 29. Juni 2020


Moin Moin aus Laboe,

 

mit den letzten beiden Tage des Monats Juni starten wir in die neue Woche und es gibt heute wieder eine Menge schöner Dinger aus Laboe zu berichten.

 

Auch in Laboe wurde ja am Wochenende der große Ansturm der Urlauber und Tagesgäste erwartet, aber das hielt sich alles in Grenzen, denn das Wetter war doch sehr wechselhaft. Drückende Hitze noch am Samstag als dann plötzlich ein gewaltiger Regenguss herniederging, ich habe die zuständige Wolke noch fotografiert, auch ein Selfie ist mir noch geglückt kurz bevor es dann richtig geschüttet hatte wie aus Eimern. So nass war ich ja schon lange nicht mehr geworden, da gab es kein trockenes Zipfelchen mehr am Körper.

 

Sonntag war es dann eher grau und nicht mehr so warm, entsprechend leer war es dann auch am Strand. Mit anderen Worten – es war ein recht entspanntes Wochenende.

 

Am Freitag herrschte ja noch strahlender Sonnenschein, und als ich dann abends so gegen 18:00 Uhr „zufällig“ durch den Kurpark ging, erklangen fröhliche Melodien aus dem Bereich der Freilichtbühne. Es hatten sich Menschen zusammengefunden, die dort auf den Bänken mit dem entsprechenden Abstand zusammen gesungen haben. Ja wie schön war das denn? Wo man singt das lass dich ruhig nieder -  böse Menschen haben keine Lieder“. 


Das habe ich doch glatt gemacht und einfach mitgesungen, nicht schön, aber laut. Es hat sehr gut getan, wieder mit anderen Menschen etwas gemeinsam zu machen, und gerade gemeinsames Singen bekannter Lieder macht einfach ganz viel Spaß. Normalerweise hätte das zum Schunkeln und Schwofen eingeladen, aber das geht ja nun alles nicht mehr. Es gab sogar tolle Solo-Gesangseinlagen und es herrschte eine super fröhliche Stimmung im Kurpark.

 

Mir ist aufgefallen, dass der Kurpark seit Corona wesentlich intensiver von den Menschen genutzt wird. Entweder als Ruhe- oder Picknickplatz auf der großen Wiese, kleine Gruppen machen dort Entspannungs- oder Gymnastikübungen, das alles ist ja dort mit großen Abständen problemlos machbar. Und nun wird der Kurpark am kommenden Wochenende sogar Veranstaltungsort des 11. Kunst-Handwerkermarktes in Laboe.

 

Und das ist eine der weiteren guten Nachricht für Laboe, denn ganz langsam und vorsichtig kehren auch wieder ein paar Veranstaltungen zurück in unseren schönen Urlaubsort. Die 10 Kunst-Handwerkermärkte davor fanden ja immer am Hafen statt und lockten an den Wochenenden jeweils ein paar tausend Menschen nach Laboe.

 

Das geht jetzt natürlich nicht mehr, aber unser Veranstaltungsleiter Christian Bohnemann sucht ja immer nach Möglichkeiten, wie er die eine oder andere Veranstaltung in Laboe trotz aller Corona-Einschränkungen doch noch zur Freude unserer Gäste und der Einheimischen auf die Beine stellen kann.

 

Die aktuellen Vorgaben in Schleswig-Holstein lauten, dass sich nur max. 250 Besucher gleichzeitig auf einer eingegrenzten Veranstaltungsfläche aufhalten dürfen, das wäre in dem großen Bereich zwischen Hafen und Rosengarten mit seinen über 70 Ausstellern natürlich nicht umsetzbar gewesen.

 

Also musste eine Fläche in Laboe gefunden werden, die entsprechend eingegrenzt werden kann und die ist nun im Kurpark gefunden worden. Nach Gesprächen mit dem Gesundheitsamt des Kreises Plön, sowie dem Ordnungsamt des Amtes Probstei wird es daher eine Einbahnstraßenregelung auf der Veranstaltungsfläche geben. Somit können also die Zuschauerströme sehr gut kontrolliert und geleitet werden.

 

Es werden statt der sonst üblichen 70 Stände auch nur rund 30 Stände aufgebaut und es ist Personal vorhanden, dass auf die Abstände zwischen den Veranstaltungsgästen achten wird. Der Einlass erfolgt über den Eingang des Kurparks Wiesenweg. Geöffnet ist der Kunst-Handwerkermarkt jeweils von Freitag bis Sonntag von 11:00 bis 19:00 Uhr.

 

Also ich finde, das ist doch mal eine sehr schöne Nachricht. Am Mittwoch geht es dann weiter mit den Informationen zu den kommenden Konzerten in der Musikmuschel, die am Sonntag, den 05. Juli 2020 um 16:00 Uhr mit der Folk-Gruppe „Margins of April“ beginnt. Hier sind allerdings wegen der Platzverhältnisse noch einige weitergehende Maßnahmen erforderlich, darüber dann am Mittwoch mehr. Das Plakat mit den Veranstaltungen füge ich aber schon mal ins Album ein.

 

Ach, übrigens Album, da muss ich ja auch noch etwas zu erzählen. Anscheinend waren die Beschwerden bei meinem Provider über das missglückte Fotoalbum so groß, das nun etwas geändert wird. Denn es gab heute ein E-Mail- Rundschreiben mit dem Titel: „Lernen Sie das neue One.com kennen!“ Also wenn ich sowas schon von dieser Firma lese sträuben sich bei mir ja sofort alle Nackenhaare. Wieder eine Verschlimmbesserung? Auch der Satz: “Es wird zur nächsten Rechnungsstellung eine entsprechende Preis-Anpassung für die vielen neuen Leistungen geben (von denen ich kaum etwas benötige) lassen nichts Gutes erahnen.

 

Wobei am Album selber nichts geändert wurde, das bleibt so schlecht wie es ist, aber es wurde jetzt die Möglichkeit geschaffen, direkt bei mir z.B. unter jeden News-Artikel ein eigenes kleines Fotoalbum anzufügen. Das war zwar vorher auch schon möglich aber sehr umständlich und mit großem Zeitaufwand verbunden, aber gerade Zeit habe ich leider nicht so viel übrig. Ich habe heute schon etwas damit experimentiert und finde das jetzt ganz gut und vor allen Dingen ist das auf Smartphones besser darstellbar. Das Fotoalbum muss ich aber trotzdem behalten, da damit eine Bilder-Datenbank verknüpft ist, ich muss ja ein spezielles Foto auch noch in ein paar Jahren wiederfinden unter Datum oder Stichwort.

 

Das also mal zur Erklärung, warum die NEWS heute am Ende etwas anders aussehen. Einfach auf das erste Bild klicken, das erscheint dann vergrößert und mit Text und dann seitwärts scrollen auf dem Handy, am PC oder Laptop gibt es entsprechende Pfeile, der Klick zum Fotoalbum entfällt damit. Kann sein das ich im Laufe der nächsten Zeit immer noch mal ein paar Kleinigkeiten ändern muss, ich muss mich da ja auch erst noch einarbeiten.

 

So, das war es für den Montag, ich wünsche eine schöne Woche und wir lesen uns dann am Mittwoch wieder.

 

Bis dahin sage ich Tschüss

Euer Ostsee-Peter

an diesem Engpass auf der Promenade ging teilweise nichts mehr
hier ist genügend Platz um Abstand zu halten
der Strand in Laboe vor 100 Jahren
Pfingsten am Strand von Laboe
so kennen ihn die meisten Laboer und Urlauber - Rolf G. Wannags
Ehrenmal und U-Boot sind wieder geöffnet
Auch 2020 wieder vor Ort - die Urlaubskirche
Strand und Schiffe, typisch Laboe
ab Sonntag startet das 49. Baltops Seemanöver
die fotografierende Busfahrerin Juliane Höckermann
aus zwei Personen wird eine..... wunderbare Verwandlung
viel Spaß bei der neuen Ausstellung
Surfers Paradise
Pollo alla siciliana
Wolken über Laboe
Abend am Strand
viel Wind, viele Kiter und schöne Wolken
üppiges Grün beim Naturerlebnisraum
Rathaus Laboe
wie schön - Urlaubsfeeling in Laboe
hoffentlich gibt es bald wieder PROKONREILA
wenn das keine gute Idee ist  :-)
Blumen im Kurpark
ab 22.06.2020 sollen sie wieder verkehren - die Color-Line Fähren (Archivbild)
Sonnenuntergang in Laboe
vor dem Förde-Angel-Shop - Michael grüßt seine Schwester Carola
geduscht wurde man am Samstag von ganz oben....
Rosenranken im Kurpark
trotz herrlichem Sonnenschein gab es noch viel Platz am Strand
gähnende Leere im Sophienhof am Mittag
die Arbeiten am Holsten-Fleet schreiten voran
nun kann ich meine private Ausstellung machen  :-)
Yachthafen Baltic Bay
Fast täglich geht es jetzt wieder hinaus auf See mit dem Haikutter GEFION
etwas größer als die GEFION, das russische Segelschulschiff MIR bei der Windjammerparade 2019
erster Anlauf nach Corona vor Laboe
das Förde-Fenster am Förde-Wanderweg
Gut besucht war am Sonntag der Fördewanderweg
Freiluft-Gottedienst im Kurpark mit Pastorin Jane Mentz
bunte Kiterschirme
Strand von Möltenort
"Gerettet" von Adolf Brütt
Kreuzfahrtschiff "NG Endurance" vor Laboe
Ausflug nach Möltenort
klein aber fein - der Strand von Möltenort
MWSH in Laboe
MWSH von innen
neue Ausstellung im FFH
Bianca Leidner (li) und Dörte Junge mit ihren Bildern
Blick vom Balkon des Freya-Frahm-Hauses



Verliebt in Laboe ...