Januar 2019
Blick vom Ehrenmal auf Laboe
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Herbst
Winter

 

 

Verliebt in Laboe ...

 

Hallo und herzlich Willkommen in meinem News Archiv.

 

 

Januar 2019

Mittwoch, 02. Januar 2019

 

Moin Moin aus Laboe,

 

ein frohes und gesundes neues Jahr wünsche ich. Vor allen Dingen Gesundheit, Glück, möge die gute Laune stets bei Euch sein, denn mit Humor geht alles besser. Und seid nicht auf andere Menschen neidisch, jeder von Euch hat schon großartiges geleistet und darauf kann jeder stolz sein. Starten wir also froh und hoffnungsvoll in das Jahr 2019.

 

Silvesternacht in Laboe

Silvester war super in Laboe, viele nette Menschen auf der Promenade und neben dem Feuerwerk war natürlich das Walzer tanzen auf der Promenade vor dem Buena Vista wieder ein ganz toller Start in das neue Jahr. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an Hartmut Mai und seine Helfer, die das jedes Jahr ermöglichen.

 

Meine liebe Freundin Gudrun aus Buchholz war ja in Laboe und die hatte mir vorher zwar versprochen, dass ich nur einen Walzer mit ihr tanzen bräuchte, sie weiß ja, dass tanzen nicht so mein Ding ist. Aber wie es dann so ist, bis 2:00 Uhr nachts haben wir mit anderen tanzwütigen Paaren zu „Atemlos durch die Nacht“ und Co auf der Promenade „abgehottet“ bis der Stecker gezogen wurde. Ich sage Euch, ich als leicht älterer Mann wollte mir bei den jungen Mädels ja nun keine Blöße geben, hatte dann aber am nächsten Morgen ganz schön „Knochen und Rücken“, aber das war mir der Spaß dann auch allemal wert.

 

Willkommen also 2019, und das neue Jahr fing dann damit an, dass durch den starken Westwind wieder einmal der Meeresboden vor Laboe freigelegt wurde. Und so waren auch viele Urlauber unterwegs, um sich dieses Naturphänomen einmal aus der Nähe anzuschauen. Zu dem Zeitpunkt tauchten dann aber schon die ersten Sturmflutwarnungen auf, die man aber gar nicht so richtig glauben konnte angesichts der fast wasserlosen Förde.

 

heftige Wellen vor Laboe

Auf unserem Spaziergang haben Gudrun und ich dann noch Bürgermeister Marc Wenzel getroffen, der große Mülltüten dabei hatte um die Reste seines Feuerwerkes wieder einzusammeln. Ach, schön wäre es, wenn das doch andere Menschen auch machen würden und einfach ihre leeren Flaschen und abgeschossenen Raketenbatterien wieder mitnehmen würden. Aber daran denken leider noch viel zu wenig Menschen. Wie wäre es mit 5 € Pfand auf so eine Raketenbatterie? Nur mal so grob angedacht…..

 

Wie dem auch sei, die Sturmflut kam dann heute mit Macht. Der Wind drückte das Wasser mit solcher Kraft zurück in die Förde, dass am Vormittag die ersten Sandbretter im Wasser standen und die Stege vor der Fischküche leicht überflutet waren. Am Nachmittag war es dann aber richtig heftig, die Fischküche konnte sozusagen nur schwimmend erreicht werden und auch Ina´s Fahrkartenschalte war nicht mehr trockenen Fußes erreichbar.

 

Der Strand war an einigen Stellen komplett überspült, es gab nur noch Wasser. Der Bauhof hat zwar noch versucht, einige Sandbretter zu retten bevor sie in die Ostsee gespült werden, aber wenn sie erst einmal mit Schlamm bedeckt waren gab es auch eine Menge Bruch. Also das war schon ein gewaltiges Naturspektakel heute in Laboe, das alles übrigens bei strahlendem Sonnenschein.

 

Ich habe darüber ein Sonderalbum gemacht, dass ich dann immer noch mal ergänzen kann, dann hat man aber gleich alle Bilder schön an einem Ort von der ersten großen Sturmflut dieses Jahres in Laboe. Zu finden im Fotoalbum oben unter Besonderes 2019 und älter oder gleich HIER

 

So, das war es dann für die ersten NEWS des neuen Jahres. Am morgigen Donnerstag kommt Enkel Jannis für 3 Tage zu Besuch beim Opa, hoffentlich packt Jenny ihm eine Badehose und Gummistiefel ein. Für Jannis ist das immer ein großes Abenteuer, wenn er von Hamburg ganz alleine mit dem ICE nach Kiel fahren darf. Ich freue mich schon auf den jungen Mann, das wird bestimmt wieder lustig hier.

 

Wir lesen und dann zur gewohnten Zeit am Freitag wieder, bis dahin sage ich Tschüss

 

Euer Ostsee-Peter

 

PS: Gerade den Brief auf meiner Fensterbank gefunden, vielen Dank an B & R

 

Freitag, 04. Januar 2019

 

Moin Moin aus Laboe,

 

die erste Woche des neuen Jahres ist fast geschafft und es ging ja schon gleich heftig los in Laboe. Fliegender Bettenwechsel bei mir im Appartement, der Neujahrssturm und seine Folgen für Laboe und ein Zeitungsartikel in den Kieler Nachrichten vom 2. Januar, der natürlich im Dorf zu lebhaften Diskussionen, vielen Telefonaten und Mails führte. (Siehe Rubrik „PRESSE“)

 

Die ganze Angelegenheit hat mich innerlich schon sehr verletzt, betroffen und traurig gestimmt. Statt ein offenes Wort zu suchen wird versucht, andere Menschen öffentlich zu diskreditieren, nur um einen eigenen Vorteil zu erlangen. Soweit können also Neid und Missgunst führen. Und wenn man sich dann nebenbei eventuell auch noch als Bürgermeisterkandidat in Stellung bringen möchte, stimmt solch ein Verhalten den Mitmenschen und dem Ehrenamt gegenüber schon sehr nachdenklich.

 

Aber auch in diesem Fall waren es wieder die Laboer Bürger und viele, mir bis dahin unbekannte Leserinnen und Leser die mich unterstützt und ermutigt haben und dafür sage ich an dieser Stelle mal ein großes Dankeschön. Wir alle gemeinsam sind schon eine tolle und starke Familie, die unser wunderschöner Ort Laboe und diese Homepage zusammen geführt hat.

 

Aber dieser tolle Ostseeort Laboe musste gerade auch mal wieder viele Federn – sprich Sand – lassen, denn die Schäden von dem Neujahrssturm sieht man ja jetzt erst richtig. Ich war mit Enkel und Assistent Jannis heute einmal unterwegs, um einen Blick auf den weggespülten Sand zu werfen.

 

An einigen Stellen im Bereich Hotel Seeterrassen wurden sogar die Strandzäune in Mitleidenschaft gezogen, so hoch hat das Wasser gewütet. Nun ist dieses hässliche Flickwerk an Zäunen zwar eh kein schöner Anblick an der Strandstraße, aber mittlerweile häufen sich die Sturmschäden in diesem Bereich, vielleicht mal so langsam eine gute Gelegenheit, über ein neues und dauerhaftes Konzept nachzudenken.

 

Die Schäden sind jedenfalls wieder immens, der Strand verschiebt sich durch die Strömung immer weiter von dem Bereich U-Boot in Richtung Schwimmhalle/Lesehalle. Die Betonsockel der Spielgeräte bei der DRK-Kita wurden vom Wasser freigelegt und mussten abgesperrt werden. Viele Sandschutzbretter wurden bei dem Sturm einfach herausgerissen und ins Meer gespült, irgendwann treibt dann der eine oder andere Strandzaun mal wieder an, aber die meisten Elemente sind verloren. Für die Gemeinde bedeutet das wieder sehr hohe Kosten, um den Strand für unsere Urlauber in der kommenden Saison wieder herzurichten.

 

Aber noch ist die stürmische Jahreszeit nicht vorbei, alle Schäden genau bestimmen kann man eigentlich immer erst ab März. Und daher liebe Urlauber und Tagesgäste der Saison, bitte nicht grollen über die Strandgebühr, diese wird eben auch ganz dringend benötigt um nach solchen Schäden den Strand überhaupt wieder einigermaßen herzurichten. Das alles ist im Sommer ja vergessen und gar nicht vorstellbar, aber die Natur hat eben ihre eigenen Gesetze, da ist der Mensch ziemlich machtlos.

 

Ich war übrigens heute mit Jannis nach langer Zeit mal wieder in der MWSH, hat uns ganz viel Spaß gemacht, nette und freundliche Mitarbeiterinnen vor Ort und Opa ist ganz schön geschafft. Ja, es ist schade, dass die Halle geschlossen werden muss, weil es leider ein Spaß ist, der für so eine kleine Gemeinde nicht mehr finanzierbar ist. Aber zumindest der Standort Laboe ist ja noch nicht so ganz vom Tisch, wir werden sehen.

 

In der nächsten Woche starten dann die ersten Pressegespräche für die Veranstaltungen in 2019 und dann hat der normale Alltag uns auch wieder.

 

Ich sage Tschüss bis zum Montag.

Euer Ostsee-Peter, heute mit Assistent Jannis

 

Montag, 07. Januar 2019

 

Moin Moin aus Laboe,

 

so, jetzt wollen wir mal „richtig“ in das neue Jahr starten, denn nun hat der normale Alltag uns ja alle wieder. Bei mir herrschte am Samstag noch einmal Jubel, Trubel, Heiterkeit als Tochter Jenny mit Mutter Rita und Jannina und Jonathan Sohnemann Jannis wieder abholen wollten. Traumhaftes Wetter, einfach unglaublich. Und so waren wir viel unterwegs mit den Kids, buddeln im Sand geht ja immer und wenn dann noch die Sonne vom Himmel lacht, einfach schön.

 

Und nun haben Oma Rita und Opa Peter auch endlich mal ein paar Fotos mit allen 3 Enkelkindern zusammen, Jenny fragte schon, ob ich denn wüsste welche schönen Veranstaltungen dieses Jahr in Laboe gemacht werden, sie würde gerne schon mal das Eis-Festival im Rosengarten bei mir buchen. Aber das erfahre ich auch erst am kommenden Freitag, wenn Veranstaltungsleiter Christian Bohnemann das Sommerprogramm offiziell der Presse vorstellt. Also noch etwas Geduld.

 

Übrigens Sommer, da habe ich heute auch schon fast gedacht, wir hätten Ende Juli und den Tag der Seenotretter. Denn in Höhe Bülker Leuchtturm Richtung Strande absolvierte der Seenotkreuzer BERLIN eine Übung mit dem SAR Hubschrauber. Das bekommen wir ja meistens nur am Tag der Seenotretter vor dem Laboer Hafen zu sehen. Hatte natürlich nur die kleine LUMIX dabei, aber man kann trotzdem was erkennen auf den Fotos.

 

Mein Schiff 2 NEW

Ebenfalls vergangenen Samstagmorgen rief Jannis dann aufgeregt als ich im Badezimmer war: Opa, Opa, komm mal ganz schnell, da fährt gerade ein ganz großes Kreuzfahrtschiff. Ich ruf noch so zu Jannis: Du tüddelst ja, die fahren doch nur im Sommer hier in Laboe vorbei. Trotzdem mal um die Ecke geguckt und was soll ich sagen…… fuhr da doch tatsächlich „Mein Schiff 2“ an Laboe vorbei. Man(n) sollte doch mal darauf hören was die Kinder sagen!!! Sorry Jannis.

 

Und zwar war es das ganz neue „Mein Schiff 2“ das gerade auf der Meyer-Werft in Turku/Finnland fertig gestellt wurde. Und bevor es wieder einen heftigen Eiswinter in Finnland gibt und das Schiff dann dort eventuell festliegt hat der Neubau Kurs auf Kiel genommen, hier erfolgt dann am Ostseekai die Endausrüstung des Schiffes. Die Übergabe an die Reederei Tui Cruises soll dann am 22. Januar in Kiel erfolgen, die Taufe ist für den 9. Februar in Lissabon geplant. Das Schiff ist stattliche 317 Meter lang und bietet Platz für 2894 Passagiere. Also das hat doch was wenn die Kreuzfahrtsaison nun schon im Januar beginnt.

 

Im Lachmöwen-Theater ist Sönke Schnoor fleißig dabei und baut das neue Bühnenbild für das Winterstück „Wer hett, de hett!“ das am 19. Januar startet. 2 neue Gesichter sind auch mit dabei auf der Bühne, ich freue mich schon sehr auf die Premiere. Da sind allerdings nur noch 2 freie Plätze habe ich gerade gesehen, einige Vorstellungen sind schon jetzt komplett ausgebucht, wer also beim Winterstück noch dabei sein möchte bestellt die Karten am besten Online, dann kann man sich seine Plätze auch gleich aussuchen und zwar HIER

 

Dann habe ich noch einen Hinweis der VHS für zwei vegetarische Kochkurse mit Angelika Klinke. Kurs 1 „Rotkohl“ findet am Samstag, 12.1. von 10:00-14:00 Uhr und Kurs 2 „Grünkohl“ am Samstag, den 26.1. von 10:00-14:00 Uhr statt. Gekocht wird in der Schulküche der Grundschule, die Kosten betragen jeweils 20.- € plus Umlage, Anmeldung bitte unter Telefon 04343 - 1001.

 

So, das war es zum Start in die erste „richtige“ Woche des neuen Jahres. Wir lesen uns am Mittwoch wieder, bis dahin ganz liebe Grüße aus Laboe

 

Euer Ostsee-Peter

 

Mittwoch, 09. Januar 2019

 

Moin Moin aus Laboe,

 

nachdem ich mich gestern Abend bei einem Abendessen mit zwei reizenden und charmanten Laboer Geschäftsfrauen umfangreich gestärkt hatte, konnte ich mich ja nun heute voller Elan und Tatendrang in den Mittwoch stürzen. Frauen inspirieren mich einfach immer wieder, besonders, wenn es was Leckeres zu essen gibt........

 

Das Wetter bleibt stürmisch an der Küste, am Leuchtturm Kiel wurden Windstärken zwischen 9 und 10 gemeldet und der DWD hat auch schon wieder eine Sturmflutwarnung für die Ostseeküste herausgegeben. Wie sieht es also aus in Laboe?

 

Sturm in Laboe

Nun, am Strand hatte der Bauhof angefangen, die Sandschutzbretter wieder neu aufzustellen bzw. vom Schlamm zu befreien. Der ewige Kampf gegen die Natur. Das hat sich dann am heutigen Mittwoch allerdings wieder erledigt, die Schutzbretter sind teilweise schon komplett zugeweht, dort wo auf die Schnelle keine Schutzbretter montiert werden konnten wurden die Zugänge zum Strand sofort mit Sand zugeweht. Zum Glück ist der Wasserstand bis zum Nachmittag noch nicht so hoch gestiegen wie am 2. Januar, aber deutlich erhöht war er schon.

 

Aber Jungs vom Bauhof, immer positiv denken, stellt Euch mal vor, wir hätten nun auch noch nebenbei solch eine Schneekatastrophe wie in Bayern und Österreich, dann wären hier in Laboe aber 24 Stunden-Schichten angesagt. Also lassen wir uns doch lieber ein bisschen Wind um die Nase pusten, das passt besser zur Küste als Schnee.

 

Ich hatte ja schon mit einem Extra-Album „Hochwasser im Januar 2019“ begonnen, das habe ich heute durch die ganz aktuellen Fotos ergänzt, zu finden gleich HIER

 

Zwei Pressegespräche hatte ich heute auf dem Zettel, zum einen im Freya-Frahm-Haus und zum anderen am Abend nach der Veröffentlichung der NEWS im Lachmöwen-Theater, dort schaue ich dann einmal bei den Proben zu dem neuen Stück „Wer hett, de hett!“ zu. Darüber dann Freitag mehr.

 

Im Freya-Frahm-Haus startet am Freitag, den 11. Januar 2019 um 17:00 Uhr die Ausstellung „Eine ART Vergnügen“. Diese Ausstellung zeigt knapp 100 Werke von 31 Künstlerinnen und Künstlern (über 50 waren es insgesamt), die im Rahmen der VHS Malwochen 2018 auf dem Hof Wiese unter Leitung der Laboer Künstlerin Karen Kieback entstanden sind.

 

Insgesamt gab es drei Workshops die zwischen 3 und 5 Tagen dauerten und folgende Themen hatten:

„Garten meines Lebens“. Wäre mein Leben ein Garten, dann würde ich darin säen, ernten, gestalten, Blumen würden einen wunderbaren Duft verströmen, ein blauer Himmel und Sonnenschein würde auch nach grauen Wolken und Gewitter wieder erscheinen, ein stetiger Wechsel in meinem Lebensgarten. Diese Gedanken galt es also auf die Leinwand zu bannen.

Vorbereitungen für die neue Ausstellung

„Tiefe ohne Grund“. Drunter und drüber, Räume im Bild schaffen die sich überlagern mit Flächen und Ebenen um sich zu einem großen Ganzen zu vereinen, die Wechselwirkung zwischen Vorder- und Hintergrund aufzeigen, so die Vorgabe. Zu diesem Themenbereich wurde mit ganz verschiedenen Maltechniken gearbeitet, z.B. nicht nur mit dem Pinsel sondern auch mit Spachtel, Rolle und Maltuch.

 

„Götterdämmerung“. Dieser Workshop dauerte 5 Tage, ein recht schwieriges Thema, die Geschichte der Welt vom Urknall bis zum Fall der Götter und Wagners Bühnenstück darzustellen. Hier gab es sehr viel thematische Arbeit, Karen Kieback las dazu jeden Morgen eine Zusammenfassung aus der „Götterdämmerung“ vor, um die Teilnehmer*innen zu inspirieren und neue Gedankenansätze für die künstlerische Umsetzung zu geben.

Dabei handelt es sich bei diesen Workshops nicht um einen Malunterricht im üblichen Sinne, sondern Karen Kieback möchte die eigene Kreativität der Menschen fördern, sie auffordern, neue und ungewohnte Maltechniken auszuprobieren, um der eigenen Fantasie freien Lauf zu lassen.

 

Auch wenn es zunächst ungewohnt klingt, aber der Pinsel gehört gar nicht zu den wichtigsten Malutensilien, sondern Spachtel, Rolle und Tücher dienten sehr oft als Werkzeuge. Die meisten Bilder entstanden im Garten des großen Hof Wiese, war das Wetter einmal nicht so prickelnd oder einfach auch zu heiß, konnte im großen Gewächshaus oder in der Scheune weiter gemalt werden. Und so trägt auch jedes Jahr das tolle Ambiente dazu bei, diese ganz unterschiedlichen Werke entstehen zu lassen.

 

Vier Workshops auf Hof Wiese sind für dieses Jahr geplant, einer war schon ausgebucht bevor die Themen feststanden, das zeigt die große Beliebtheit dieser 3-5 tägigen Workshops. Die Themen werden sein: BANG! New Yorker Kunst der 20-er Jahre, Rainer Maria Rilke – In meinem wilden Herzen, Überfließender Himmel - Wolken, Mond und Finsternis und des Wassers Heiterkeit – Wellen, Wogen, Wasserwelt. Wer Interesse an einem der Workshops hat kann sich mit Karen Kieback im Rahmen der Ausstellungseröffnung am Freitag oder per Mail oder Telefon in Verbindung setzen, alle Infos dazu gibt es auf ihrer Homepage HIER

 

So, das war es für den stürmischen Mittwoch, wir lesen uns dann am Freitag wieder.

 

Euer Ostsee-Peter

 

Freitag, 11. Januar 2019

 

Moin Moin aus Laboe,

 

am heutigen Freitag gibt es wieder eine Menge zu berichten aus Laboe, denn Veranstaltungsleiter Christian Bohnemann stellte ganz offiziell die Programm-Highlights für die diesjährige Saison vor. Nun haben unsere Urlauber die Qual der Wahl nach dem Motto: Möchte ich lieber zum Weinfest, zum Eisfest oder zu einer anderen Veranstaltung meinen Urlaub in Laboe verbringen? Wie schön für uns Eingeborenen, wir dürfen ja immer hier sein! Und dafür sollten wir ruhig auch einmal dankbar sein.

 

Dann habe ich ja schon mal einen Blick hinter die Kulissen des Lachmöwen-Theaters geworfen, wo gerade das neue Stück „Wer hett, de hett“ geprobt wird.

 

Aber bevor ich mit meinen Berichten starte, habe ich heute das erste Mal das neue Schiff der Color-Line vor meinem Balkon vorbei schwimmen sehen. Ein völlig ungewohnter Anblick, da musste ich erst mal zweimal hingucken bevor ich die Kamera startklar hatte. Die neue "Color Carrier" fährt praktisch nonstop zwischen Oslo und Kiel hin- und her, so sollen pro Jahr bis zu 36.000 Container zusätzlich zwischen Deutschland und Norwegen transportiert werden. Das entspricht einer 100 prozentigen Kapazitätserweiterung für die Reederei, die beiden jetzigen Schiffe Color Fantasy und Color Magic haben ihre Frachtkapazitäten erreicht.

 

Das RoRo-Schiff selber ist kein Neubau, sondern die ehemalige M/S Finncarrier, gebaut 1998 von der Werft Fosen Yard am Trondheimfjord in Norwegen. 2016 wurde das Schiff mit sogenannten „Scrubbern“ ausgestattet, also speziellen Abgasreinigungsanlagen. Sind wir also der Reederei Color-Line dankbar, wenn große Mengen von Containern von der Straße auf das Meer verlagert werden und wir Laboer unseren Gästen als Nebeneffekt ein neues Color-Line Schiff zeigen können, das in Zukunft ja fast täglich vor Laboe zu sehen sein wird.

 

Angela Tafel als Magd Jule Popp

Vom Wasser auf die Bühne. Denn dort proben die Lachmöwen schon wieder ganz fleißig für ihr neues Stück "Wer hett, de hett“. Regie führt Katharina Butting aus Plön, die immer ein ganz sicheres Gespür dafür hat, wie die Schauspieler*innen am besten in ihre Rollen passen, so dass sie ihrem Charakter gemäß völlig ungezwungen und fröhlich auf der Bühne agieren können.

 

Zwei neue Gesichter sind diesmal mit dabei, es sind Ilka Schadebrodt aus Kiel als Ehefrau Telsche und Lea Gaycken aus Preetz als Tochter Lisa, beide werden sich die Rollen mit Marita Voss und Kim Kruse teilen, die auf dem Bauernhof von Bauer Struck spielt. Mit auf dem Hof lebt auch noch die Schwiegermutter und Oma (Ilse Hoppe) und so hat Bauer Carsten Struck (Jan Steffen) es nun wirklich nicht leicht, gegen diese geballte Frauenpower anzukommen. Eigentlich hat er auf seinem Hof kaum etwas zu sagen, auch der kürzlich gemachte Lottogewinn scheint bei den Damen zu versickern.

 

Aber man spricht ja nicht umsonst von der „Bauernschläue“ und so schafft sich Bauer Carsten Struck heimlich 10.000 Mark auf die Seite und damit beginnt dann ein turbulentes und heiteres Verwirrspiel. Knecht Hinnerk (Asmus Finck-Stoltenberg) und Magd Jule (Angela Tafel) sind ebenfalls schwer mit eingebunden in das Geschehen und müssen sogar körperlich gut arbeiten in dem Stück, wenn sie den Polizisten Hansen und den Bauern mit der Schubkarre von der Bühne transportieren müssen.

 

Action pur auch, wenn der Dorfsheriff Hansen (Matthias Dehn) endlich den lang gesuchten Landstreicher Jochen Muhl (Christian Becker) verhaften kann, während Dr. Krüttkopp (Günter Steffen) die beinahe Toten wieder zum Leben erwecken muss.

 

Freuen wir uns also schon auf diese turbulente Komödie in 3 Akten von Erhard Asmus, insgesamt gibt es 36 Aufführungen bis zum 6. April. Die Spieltermine und Bestellmöglichkeiten für Eintrittskarten findet man online unter https://www.lachmoewen.de oder über das Kartentelefon: 04343/4946440.

Events 2019

 

Das war also zum Winterstück der Lachmöwen, kommen wir nun zum Sommer in Laboe. Und da erwartet die Einheimischen, Urlauber und Tagesgäste ein bewährtes Programm, das sich bei den Besuchern immer großer Beliebtheit erfreut hat. Aber nicht als 1:1 Kopie, sondern Anregungen und Wünsche werden soweit wie möglich berücksichtigt und mit eingebaut, um vorhandene Formate kontinuierlich weiter zu entwickeln, so Christian Bohnemann. Nachdem ich einen ersten Blick auf die kommenden Veranstaltungen geworfen hatte kann ich nur sagen: Läuft!

 

Freuen wir uns also schon auf 3 Kunsthandwerker-Märkte im Mai, Juli und September. Das Weinfest ist ebenso wieder mit dabei wie die Gourmet-Meile Food Truck Hafen Laboe oder das Eisfest. Der Laster der Nacht wird auch wieder seine Leinwand im Kurpark ausrollen und auch die tollen Hafenfesttage in Laboe mit dem romantischen Lichterkorso am Abend sind wieder mit von der Partie. Eine Zusage vom Germaniahafen Kiel liegt schon vor, sodass in diesem Jahr sogar noch mehr Schiffe an dem großen Lichter-Korso teilnehmen werden.

 

Die genauen Termine siehe nebenstehend bzw. auch im Album. Also schon mal notieren und den Urlaub in Laboe buchen. Unter den verschiedenen Flohmärkten wird es auch einen ganz besonderen geben, nämlich den Sommernachts-Flohmarkt, der am 20. Juli von 16:00 – 22:00 Uhr auf der Strandpromenade stattfindet.

 

Etwas zu kurz gekommen sind im letzten Jahr die Aufführungen in der Musikmuschel. Daher gibt es in diesem Jahr ein neues Konzept, es nennt sich „PKR“ und bedeutet Promenaden-Konzert-Reihe. Zwischen Anfang Juni bis Ende September wird immer mittwochs ab 19:30 Uhr Musik aus der Muschel erklingen, ob Shanties, Schlager, Rock oder Pop, da wird für jeden etwas dabei sein.

 

Eine Neuerung gibt es dazu auch, Bands und Gruppen die im letzten Jahr aufgetreten sind müssen in diesem Jahr pausieren, denn die Nachfrage für Auftritte ist sehr groß und Christian Bohnemann möchte daher in dieser Saison auch einmal anderen Gruppen und Musikern die Chance bieten, in Laboe aufzutreten.

 

Also von mir aus kann der Sommer kommen, ist alles lecker, musikalisch und sportlich mit dem Beach Volleyball Cup am Strand, wobei Strand….. da schauen wir dann erst noch mal, im Moment lagert der als Halligen vor Laboe, wie wir im Album sehen können.

 

Bevor ich mich in das Wochenende verabschiede noch ein ganz herzliches Dankeschön an Frauke, ich habe mich ganz doll gefreut. Dir und allen anderen Leserinnen und Lesern ein schönes Wochenende, die Regenkleidung nicht vergessen, es könnte etwas feucht werden in den nächsten Tagen.

 

Alles Liebe

Euer Ostsee-Peter

 

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