August 2019
Blick vom Ehrenmal auf Laboe



Verliebt in Laboe ...

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August 2019

Freitag, 02. August 2019


Moin Moin aus Laboe, 

 

Wochenend und Sonnenschein..... das soll es laut Wettervorhersage werden und das wäre natürlich ganz toll für das „Food Truck Festival“ am Hafen.

 

Am vergangenen Dienstag hat unsere OSL-Spielgruppe das Clubhaus verlassen und ist zum Minigolfplatz im Kurpark gepilgert um einmal nicht nur zu würfeln, Karten zu spielen oder sich durch das verrückte Labyrinth zu schlängeln, sondern sich auch mal körperlich zu ertüchtigen.

 

15 spielfreudige Menschen traten in 3-er Gruppen gegeneinander an ich, weiß gar nicht mehr, wann ich in Laboe das letzte Mal auf dem Minigolfplatz war, das ist auf jeden Fall aber schon ein paar Jahre her. Unsere 3-er Gruppe war zwar nicht die allerbeste aber immerhin knapp dahinter. Wichtig ist aber ja nur, dass es ganz viel Spaß gemacht hat und so gab es viel zu lachen an dem Abend. Im Anschluss gab es dann noch ein fröhliches und ausgelassenes Beisammensein mit Bratwurst satt vom Grill einschließlich diverser Kaltgetränke, denn Minigolf spielen macht durstig und hungrig.

 

Das war wirklich eine tolle Idee unserer Spiele-Fee Nicole, vielen Dank für die tolle Organisation. Und was lernen wir daraus – Minigolf spielen macht ganz viel Spaß und ich werde das in Zukunft auf jeden Fall wieder öfter einmal machen.

 

Weiter geht es jetzt nach längerer Pause auch wieder auf dem ehemaligen Reiterhof Goerke, hier werden im Moment gerade Beton-Stützelemente eingebaut. Und auch im „Fördeblick“ wurden die Arbeiten an den Garagen-Giebeln erfolgreich abgeschlossen.

 

Dann war ich heute kurz nach 12:00 Uhr schon einmal im Hafen um zu schauen, welche kulinarischen Köstlichkeiten mich dem am Wochenende beim „Food Truck Hafen Laboe“ erwarten. Neben belangten Street Food Truckern gab es auch einige Neuzugänge bei denen mal etwas probiert werden müsste.... sofern ich da durchkomme durch die 15 Wagen. Die ersten hungrigen Menschen hatten dann auch schon Platz genommen, das war natürlich alles noch sehr übersichtlich im Moment, wird sich aber drastisch ändern am Wochenende, dann sitzt man schön eng und gemütlich beieinander.

 

Von der Eröffnung der neuen Ausstellung am heutigen Freitag um 18:00 Uhr hatte ich ja Mittwoch berichtet, musikalisch werden wir am Sonntag ab 16.00 Uhr „Boogieman´s Friend“ erleben.

 

Das war es für die erste kurze Woche im August. Ich wünsche allen ein schönes Wochenende und sagte Tschüss bis zum Montag

 

Euer Ostsee-Peter


Montag, 05. August 2019


Moin Moin aus Laboe, 

 

vorbei ist es schon wieder – das leckere Schlemmer-Wochenende „Food-Truck-Hafen-Laboe 2019“. Wie immer habe ich das eine oder andere probiert auf der bunten Meile. Auch die Ferkelbox vom „Holsteiner“ mit Spanferkel, Sauerkraut und Kringelpommes war wie jedes Jahr ein Renner. Oder „El pans“ - das sind spanische Olivenölbrötchen mit Rinderbolognese bei „ Adlers Wilde Hilde Food-Truck“.

 

„Food Truck Hafen Laboe 2019“, das war wieder ein voller Erfolg, das Wetter war gerade richtig und nicht so heiß wie im letzten Jahr, entsprechend tolle, ausgelassene und sättigende Stimmung herrschte an den 3 Tagen im Hafen von Laboe. Aber nach dem Futtern ist bekanntlich vor dem Futtern, freuen wir und also auf Sonntag den 11. August, wenn im Rosengarten wieder das große Eisfest startet. Auch in diesem Jahr wird es wieder einige ganz spezielle Eissorten von kleinen Eis-Manufakturen geben, neu dabei ist unter anderem auch Oliver Klose von “Milchverliebt“ aus Ratzeburg

 

“Milchverliebt“ bietet selbstgemachtes Milcheis aus frischer Milch vom regionalen Bauernhof und dazu pürierte Obstsoßen aus ganzen Früchten an.

Thorsten Krönke von der “kleinen Eisfabrik“ aus Timmerhorn macht sich unter anderem mit den Eissorten “Weiße Schokolade Granatapfel“ und “Buttermilch – Limette“ auf den Weg nach Laboe. Und bei “Lukes Frozen Yogurt“ gibt es für alle kalorienbewusste Naschkatzen den Klassiker aus den Vereinigten Staaten beim dem für die Zubereitung statt Sahne, fettreduzierter Joghurt verwendet wird.

 

Wer das süße Glück am Stiel sucht, wird bei den Eis am Stiel - Kreationen von Puro Pops aus Hamburg sein Glück finden. Beim Kandie Van gibt es legendär leckere belgische Waffeln  zum Beispiel mit Blaubeeren, karamellisierten Wallnüssen, Bananenscheiben und Vanilleeis. Hmmm, also wenn das jetzt keinen Appetit macht......

 

Zwei weitere Ankündigungen habe ich noch für diese Woche die beide am Freitag, den 09. August stattfinden.

 

Zum einen lädt der Handwerker und Gewerbeverein von Laboe wieder zu dem Maritimen Abend in der Reventloustraße ein. Los geht es um 17:00 Uhr, jeder bringt sich selber etwas zu essen und zu trinken mit und damit es dann auch schön maritim aussieht, darf sich jeder gerne etwas blau/weißes anziehen. Ich kann mich noch sehr gut an das letzte Jahr erinnern wo es bis 16:59 Uhr geregnet hat und dann um Punkt 17:00 Uhr in schönes Wetter umschlug.

 

Beim Maritimen Abend treffen sich zwar immer sehr viele Einheimische, aber auch Urlauber und Tagesgäste sind natürlich ganz herzlich eingeladen, einmal an dieser fröhlichen Veranstaltung teilzunehmen.

 

Um 19:30 Uhr heißt es dann in der Anker-Gottes-Kirche wieder einmal „Orgel rockt“ mit Patrick Gläser aus Öhringen. Das ist jedes Mal absolut faszinierend, in einer Kirche Klassiker der Rock- und Filmmusik auf einer Pfeifenorgel zu lauschen. Das ist wirklich Musik, die unter die Haut geht. Die Melodien kennt man ja, aber z.B. Songs von Metallica, Rod Stewart und vielen anderen in einer Kirche zu hören, das hat schon seinen ganz besonderen Reiz und ich bin immer völlig begeistert von diesem ganz besonderen Sound, den man in einer Kirche ja normalerweise nicht erwartet.

 

Seit 2009 haben über 55.000 Menschen den Konzerten von Patrick Gläser gelauscht, freuen wir uns also auf einen ganz besonderen Abend in der Anker-Gottes-Kirche.

 

So, das war es für den Montag. Am kommenden Mittwoch fallen die NEWS einmal aus, der Ostsee-Peter möchte sich um seinen Besuch kümmern und auch einmal am Strand liegen, Freitag lesen wir uns dann in aller Frische wieder.

 

Ich wünsche eine schöne und hoffentlich sonnige Woche und sage Tschüss bis zum Freitag

 

Euer Ostsee-Peter


Freitag, 09. August 2019


Moin Moin aus Laboe, 

 

so da bin ich wieder, mein Besuch ist leider wieder weg und als ich mir heute noch einmal so meine NEWS von Montag angeschaut habe muss ich zugeben, dieser Besuch hat mich tatsächlich etwas aus der Fassung gebracht - im positiven Sinne. Und das hat sich dann auch in den NEWS niedergeschlagen in Form von völlig falschen Daten der kommenden Veranstaltungen (ist korrigiert - Danke Daniela) oder doppelten Sätzen (ist korrigiert - Danke Christa). Da ich ja keinen Alkohol trinke kann es also daran nicht gelegen haben.....

 

Nun habe ich mir für heute aber höchste Konzentration verordnet, da ist nichts mehr in meinem Appartement das mich ablenken könnte.


Als ich gestern mit dem Schiff in Kiel auf dem Weg zum Bahnhof ankam lagen da gleich zwei Kreuzfahrtschiffe nebeneinander, nämlich „Mein Schiff 1 + 4“, ein tolles Fotomotiv. Auf das neue und 2018 in Dienst gestellte „Mein Schiff 1“ passen 2.894 Passagiere, auf „Mein Schiff 4“ passen 2.506 Passagiere, theoretisch wurden gestern also mal wieder 5.400 Reisende alleine von einer Reederei in Kiel abgefertigt.

 

Als mein Besuch dann im ICE saß der in Kiel eingesetzt wurde und schon 45 Minuten vor Abfahrt bereit stand, es dann aber tatsächlich noch geschafft hat, mit 15 Minuten Verspätung abzufahren, war mein Dampfer zurück nach Laboe natürlich weg. Zum Glück kam aber gleich ein Schnellbus, ich wäre also 25 Minuten später wieder in Laboe gewesen. Theoretisch....

 

Aber ich hatte die Rechnung ohne die Baustelle am Kreisel von Laboe gemacht. Irgendwann habe ich dann noch so gedacht, der Schnellbus fährt aber heute eine komische Strecke und plötzlich hieß es dann für alle Fahrgäste in Brodersdorf aussteigen, es käme wegen der Baustelle in Laboe gleich ein Shuttle-Bus der KVG. Der kam dann auch sehr schnell – nach sagenhaften 30 Minuten!!!


Also Zeit für mich, mir mal die zur Mini-Bücherei umgebaute Telefonzelle in Brodersdorf anzuschauen, das ist ja auch mal eine nette Idee. Jeder kann sich da ein oder mehrere Bücher rausnehmen und seine gelesenen Bücher wieder reinstellen. Die Buchauswahl war jedenfalls recht groß in der Telefon-Box.

 

Und so hatte mir der unfreiwillige Aufenthalt sogar noch ein Fotomotiv geliefert. Die Fahrt mit dem Shuttle-Bus führte dann durch die landschaftlich reizvolle Strecke der Probstei von Brodersdorf nach Wendtorf, von dort aus Richtung Ehrenmal und ein Vorteil hatte es dann ja zum Schluss doch noch, der Bus hielt praktisch vor meiner Haustür.

 

Eine weitere sehr schöne Geschichte gab es dann am Abend im Promenaden-Eiscafé beim Schwimmbad. Denn da spielte um 19:00 Uhr die „Blue-Water-Jazzband“ aus Kiel.

 

Also das ist doch mal eine tolle Idee, in einer für Laboe völlig neuen Location, wie es jetzt so schön heißt, also in einer ungewohnten Umgebung, einmal gute Jazz-Musik zu hören. Und so erklangen in der Eisdiele von Familie Ortolan Stücke u.a. von Carlos Jobim oder Cole Porter und andere Swing- und Latin-Stücke. Nach und nach kamen immer mehr Menschen hinzu, die von außen die Musik gehört und der tollen Stimme von Caprice Sturm gelauscht hatten. Die 5 Cool-Jazz Musiker sind Caprice Sturm, Gesang, Tarek Krohn, Gitarre, Hanjo Hamer, Schlagzeug, Jiri Halada, Saxophon und Harry Kretzschmar, Bass.

 

Ich hatte noch einen anderen Termin gestern Abend, sonst wäre ich gerne noch etwas länger geblieben, aber ich hoffe, es gibt noch einmal eine Wiederholung an diesem etwas ungewöhnlichen Veranstaltungsort.

 

Hinweisen möchte ich noch einmal an die Veranstaltung  „Orgel rockt“, die am heutigen Freitag um 20:00 Uhr in der Anker-Gottes-Kirche beginnt. Ich hatte am Montag natürlich auch hier eine falsche Uhrzeit angegeben, nämlich 19:30 Uhr statt 20:00 Uhr, aber so falsch war das nun auch wieder nicht, denn erfahrungsgemäß ist es immer sehr voll in der Kirche, wenn Patrick Gläser der Seifert-Orgel ganz ungewohnte Klänge entlockt. Da andererseits aber auch das Straßenfest in der Reventloustraße stattfindet und die Marine-Kameradschaft feiert kann ich das etwas schlecht einschätzen.

 

Bei diesem Konzert in der Anker-Gottes-Kirche spielt das Wetter keine Rolle, schön wäre natürlich strahlender Sonnenschein, wenn am Sonntag das Eisfest im Rosengarten stattfindet. In der Musikmuschel erwartet die Besucher dann am Sonntag von 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr noch das Promenadenkonzert mit der „Secondline Bigband“ aus Kiel. Zu hören sein werden Klassiker wie New York, New York oder Route 66, Filmmusikthemen, ruhige und schnelle bekannte Melodien.

 

So, das war es für diese Woche, ich hoffe, ich habe heute alles einigermaßen hinbekommen und wünsche allen Leserinnen und Lesern ein schönes und erholsames Wochenende.

 

Liebe Grüße aus Laboe sendet Euch der

Ostsee-Peter


Montag, 12. August 2019



Moin Moin aus Laboe, 

 

Whow, ein tolles Wochenende in Laboe liegt hinter uns, es gibt also wieder eine Menge zu berichten für alle Leserinnen und Leser die nicht selber dabei sein konnten.

 

Am vergangenen Freitag gab es gleich 4 Veranstaltungen fast gleichzeitig während es am Samstag dann wieder völlig ruhig war in Laboe. Das ist schade, aber immerhin, bei zwei schönen Veranstaltungen war ich dabei.

 

Bereits zum 4. Mal fand am letzten Freitag der „Maritime Abend“ des Handwerker- und Gewerbevereins Laboe in der Reventloustrasse statt. Und welch ein Wunder, der Start um 17:00 Uhr fand ohne Regen statt wie man es normalerweise kennt.... und daher waren um 17:30 Uhr auch schon fast alle Tische und Bänke mit fröhlichen Laboern und Gästen belegt.

 

Während sich in der Hauptsaison die Einheimischen ja eher etwas rar machen im Ort und meist erst abends an den Strand gehen, lockt der „Maritime Abend“ immer viele Einheimische an die Tische und Bänke in der Reventloustraße. Und was die Laboer Frauen da immer so alles an Leckereien dabei haben, da weiß ich ja nie, neben welche Frau ich mich da setzen soll <grins>.

 

Tolle Stimmung wieder einmal, auch mit Live-Musik und fröhlichen Gesängen, die in der sonst eher ruhigen Reventloustraße erklangen. Wer nichts selber mitgebracht hatte konnte sich bei Steiskal verpflegen oder im „Schuhkarton“ und im „Moin Moin“ Bratwurst und Kaltgetränke ordern. Als dann irgendwann die ersten Regentropfen fielen tat das der Stimmung aber keinen Abbruch, schließlich leben wir an der Küste und kennen das. Also wurde jedes überdachte Fleckchen aufgesucht und weiter ging es mit dem fröhlichen Zusammensein.

 

Und so war es Dank dem HGV mal wieder ein ganz toller Abend in der Reventloustraße, es wurde viel gelacht, geklönt und eine Menge „Döntjes“ erzählt. Da bleibt mir nur ein großes Dankeschön an die fleißigen und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des HGV zu richten, ohne die solch ein Veranstaltung gar nicht möglich wäre.

 

Aber das war ja noch gar nicht alles an diesem Abend. Denn um 20:00 Uhr hieß es in der Anker-Gottes-Kirche zum 3. Mal „Orgel rockt“. Und das war wieder einmal ein Abend mit absolutem Gänsehaut-Feeling, als Patrick Gläser der Seifert-Orgel ganz ungewöhnliche Klänge entlockte die auf einem Keyboard kein Problem sind, aber auf einer Kirchenorgel eine echte Herausforderung darstellen.

 

Das fängt ja schon damit an, dass es für Rockmusik auf einer Kirchenorgel ja gar keine Noten gibt, per Knopfdruck elektronische Sounds einspielen funktioniert auch nicht, hier müssen im wahrsten Sinne des Wortes sämtliche Register gezogen werden. Und das beherrschte Patrick Gläser auch in diesem Jahr wieder einmal sensationell gut.

 

Und als das erste Stück in der bis auf den letzten Platz besetzten Kirche begann – es war „Conquest of paradise“ von Vangelis, gab es das erste Mal dieses wunderschöne Gefühl, sich völlig auf diese bekannten Melodien einzulassen, die dort von der großen Orgel auf der Empore erklangen.

 

Auch die Titelmelodie aus dem Film „Das Boot“ oder „I´m sailing“ von Rod Stuart bescherte den Besuchern Gänsehautfeeling pur. Es war wieder einmal ein unvergesslicher Abend und gehörte sicherlich mit zu den Highlights des diesjährigen Orgelsommers 2019 in Laboe. Ein großes Dankeschön an unseren Kantor Eckhard Broxtermann der diese Veranstaltung ermöglicht hat und natürlich an Patrick Gläser, der die Zuhörer mit seinen Melodien verzaubert hat. Und ein großes Dankeschön auch an alle sichtbaren und unsichtbaren Helfer, die Eckhard Broxtermann und seinem Team immer zur Seite stehen.

 

Am Sonntag fand im Rosengarten dann ja das Eisfest statt, das wieder sehr gut besucht war, darüber werde ich dann am Mittwoch berichten. Der Klub der „Laboer Fressraupen“ hat Sonntagabend dann auch in dem neuen Griechischen „Greco-Grill“ am Probsteierplatz vorbeigeschaut, auch darüber dann am Mittwoch mehr.

 

Einen Veranstaltungshinweis für den Mittwoch habe ich noch. Mein Kollege Volkmar Heller aus dem Rathaus-Archiv wird am kommenden Mittwoch, den 14.8.2019 um 19:30 Uhr noch einmal auf Grund der großen Nachfrage im Freya-Frahm-Haus den Vortrag „Badeleben zur Kaiserzeit“ halten.

 

Dieser Vortrag fand im August letzten Jahres im Rahmen der Ausstellung „Die Manns und das Meer“ und „Badeleben zur Kaiserzeit“ statt und musste wegen der großen Nachfrage mehrmals wiederholt werden

 

Wer diesen Vortrag noch nicht gesehen hat, bekommt am kommenden Mittwoch noch einmal Gelegenheit dazu. Laboe zur Jahrhundertwende, wie sah es hier aus? Elektrischen Strom gab es erst seit 1900, der Tourismus steckte noch in seinen Anfängen, aber immerhin konnten die Zimmervermieter den "Sommerfrischlern" aus der Stadt schon Seegrasmatratzen statt Bettenlager aus Stroh anbieten. Fließend kalt und warm Wasser? Das gehörte selbst im Kurhaus noch nicht zur Standardausstattung.

 

Und Baden in der Ostsee? Die meisten Menschen konnten gar nicht schwimmen, wenn überhaupt ging man nur in hoch geschlossener Bekleidung ins Wasser, in einem Badekarren mit herunterklappbaren Verdeck damit niemand die badenden Damen beobachten konnte. Strenge Sitten herrschten also damals zur Kaiserzeit in Laboe.

 

Da der Platz im Freya-Frahm-Haus begrenzt ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig zu kommen. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für das Freya-Frahm-Haus wird gebeten.

 

So, das war es für den Wochenstart. Ich wünsche weiterhin eine schöne (Urlaubs-) Zeit und sage Tschüss bis zum Mittwoch

Euer Ostsee-Peter


Mittwoch, 14. August 2019



Moin Moin aus Laboe,             

 

Heute begann für die ABC-Schützen der erste Schultag, insgesamt wurden 44 Schülerinnen und Schüler in 2 Klassen eingeschult. Wie immer gab es ein fröhliches Willkommens-Theaterstück der Kinder aus den 4. Klassen, es hieß: „Die Buchstaben-Piraten“. Und so füllte sich dann gegen 10:30 Uhr die Jenner-Arp-Sporthalle mit vielen Eltern, Omas und Opas und Verwandten, als Schulleiterin Claudia Telli und Bürgermeister Heiko Voss die Erstklässler und die zahlreich erschienen Gäste begrüßten.

 

Und während die „Lütten“ sich dann nach der fröhlichen und musikalischen Aufführung mit ihren Lehrerinnen in die Klassenräume verabschiedeten, gab es für die Gäste einen kleinen Imbiss mit Kaffee und Kuchen. Wünschen wir den Erstklässlern viel Spaß beim Lernen.

 

Dann noch ein paar Rückblicke vom vergangenen Sonntag. Da war ja zunächst einmal das Eisfest das in diesem Jahr auf einen Tag begrenzt war, da die teils kleinen Eismanufakturen nicht mit der Nachproduktion ihrer Eissorten hinterherkommen wenn so ein Eisfest mehrere Tage stattfindet. Firmen wie Langnese, Schöller & Co könnten zwar die hundertfache Menge im Stundentakt liefern, aber das ist ja nicht der Sinn der Sache, hier geht es ja darum, auch einmal „Handgemachtes“ Eis der etwas anderen Art zu probieren.

 

Das Wetter war gut und so war auch in diesem Jahr wieder etwas Geduld gefragt, bis man an die Reihe kam. Aber das lohnte sich einmal das Eis von „Milk made Icecream“ aus Hamburg zu probieren. Wer bislang noch kein gerolltes Eis kannte hatte ebenso Gelegenheit dazu das zu probieren wie die Spezialitäten von Luke's Frozen Yogurt mit frischen Früchten. Ich denke mal, am vergangenen Sonntag sind alle Eisliebhaber und Schleckermäulchen auf ihre Kosten gekommen, denn neben Eis gab es ja auch noch leckere Waffeln und andere Naschis.....

 

Wo wir gerade beim Essen sind. Am 6. August hat am Probsteier Platz nach längerer Umbauphase das neue griechische Restaurant „Greco-Grill“ eröffnet. Die Küche wurde modernisiert und den neuen Gegebenheiten angepasst und der Gastraum völlig neu gestaltet und spricht jetzt auch jüngeres Publikum an. Und so ist es selbstverständlich im Greco-Grill, das es kostenfreies WLAN gibt oder Tischreservierungen online vorgenommen werden können.

 

Die Speisekarte ist zwar bewusst kompakt gehalten, bietet aber dennoch eine große Speisenauswahl, damit der Gast schnell sein griechisches Lieblingsgericht finden kann. Darunter sind auch sehr viele vegetarische Speisen wie z.B. über 20 Meze-Gerichte, Salate und Vorspeisen und auch einen vegetarischen Halumi-Burger findet man auf der Speisekarte.

 

Neben den klassischen griechischen Speisen wie Souvlaki, Bifteki, Gyros, verschiedenen Grilltellern, Calamaris oder Scampispieße findet der Gast auch eine große Auswahl an Burgern und Pitas mit verschiedenen Füllungen vor.

 

Bei den Getränken kann der Gast ebenfalls unter verschiedenen Weinen und Bieren und natürlich auch alkoholfreien Getränken oder Tee, Kaffee und Mokka wählen. Und der obligatorische Ouzo fehlt natürlich auch nicht im Greco-Grill.

Inhaber Apostolos Akrivopoulos und sein Team freuen sich auf die Gäste aus Nah und Fern und möchten ab sofort den Probsteier Platz wieder mit Leben erfüllen. Ich war zwischenzeitlich schon zweimal zum Essen dort, sowohl der große Greco-Grill-Teller als auch die Pita mit Gyros haben mir sehr gut geschmeckt.

 

Und wer einmal einen besonderen Wunsch hat oder auch eine Feier im Greco-Grill ausrichten möchte, auch hier steht das Team gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Wer schon einmal einen Blick auf die Speisekarte werfen möchte kann das HIER machen, geöffnet ist das Restaurant im Sommer durchgehend von 12:00 bis 21:00 Uhr.

 

Das war der Blick achteraus, blicken wir nun mal auf den Donnerstag. Denn dann starten im Hafen von Laboe bereits zum 31. Mal die „German Classics 2019“.

 vom 15.8. bis Sonntag, den 18.8.2019. Veranstalter ist wie in jedem Jahr der „Freundeskreis Klassische Yachten eV.“ aus Kiel. Was 1989 als Veteranen-Regatta begann hat sich mittlerweile als „Classic-Regatta“ zu einem Top-Event in der Nordeuropäischen Klassiker-Regatta mit internationalem Flair entwickelt.

Auch in diesem Jahr werden wieder rund 140 klassische Holzschiffe mit rund 700 Seglern und Seglerinnen in Laboe erwartet.

 

Zu sehen sein werden sechs Meter lange H-Jollen und Hansa-Jollen, Folkeboote, verschiedenste Spitzgatter, Seefahrtskreuzer und Schärenkreuzer. Dazu kommen große Kreuzeryachten bis hin zu einer Flotte stolzer 12mR-Rennyachten. Teilnehmer aus den USA, Finnland, England und Dänemark werden ihre liebevoll restaurierten Boote im Hafen zeigen und am Freitag und Samstag zu Wettfahrten in der Strander Bucht und auf einer Langstrecke über dem Stollergrund auslaufen.

 

Neben den Preisverleihungen für die Regattafahrten gibt es auch immer einen Restaurierungspreis, dabei bewertet eine Jury die yachtgeschichtliche Bedeutung des Bootes, den Umfang des Restaurierungsprojekts, die Originaltreue und Ausführungsqualität sowie die Eigenleistung des Besitzers.

 

Aber auch das musikalische und kulinarische Angebot im Festzelt kann sich sehen lassen. Mit Musik zum Seele baumeln lassen startet das Programm am Donnerstag mit „Hafennacht“, am Freitag spielen ab 21:00 Uhr die „JAZZ LIPS” Hot-Jazz - Swing, Boogie, Blues, Caribbean Jazz und New Orleans Jazz.

 

Zum Ausklang der musikalischen Veranstaltungen gibt es die Sailors Party mit Vollblutmusiker “RANDY” Barni Söhnel, der schon in den frühen Jahren der German Classics den Party-Höhepunkt am Samstagabend markierte.

 

Es gibt also eine Menge zu sehen an diesem August-Wochenende und Laboe freut sich wieder auf ein buntes Treiben im Hafen und den vielen wunderschönen alten Segelschiffen und Motoryachten, die einen gefühlt 100 Jahre zurück versetzen.

 

Nähere Informationen zu den „German Classics 2019“ gibt es HIER

 

So, das war es für den Mittwoch. Eine kleine Vorschau noch für den kommenden Freitag, denn dann erfolgt im Neubaugebiet „Krützkrög“ die technische Abnahme durch die Ingenieure, Auftraggeber, Auftragnehmer und der Gemeinde. Am 19. August können dann die Grundstückserwerber mit dem Bau ihrer Häuser beginnen. Ich werde dabei sein und berichten.

 

Nun wünsche ich weiterhin eine schöne Woche, das Wetter ist nach wie vor solala, glaubt man der Wetterstatistik für Laboe hatten wir am 14. August 1997 immerhin 29 Grad, da gab´s aber bestimmt auch Leute, denen das viel zu warm war. Also Petrus hat auch einen schweren Job.

 

In diesem Sinne liebe Grüße aus Laboe

Euer Ostsee-Peter


Freitag, 16. August 2019



Moin Moin aus Laboe,             

 

Über ein für die Öffentlichkeit eher unsichtbares und ein sehr schön sichtbares Ereignis in Laboe möchte ich heute berichten. Das eher unsichtbare Ereignis war am heutigen Freitag die technische Abnahme und somit der Abschluss der Erschließungsmaßnahmen im Neubaugebiet „Krützkrög“. Und so waren heute auf dem Neubaugebiet die Ingenieure, Auftraggeber, Auftragnehmer und Bürgermeister Heiko Voß sowie Bürgervorsteher Michael Meggle für die Gemeinde Laboe anwesend.

 

Wilfried Sommer, Vorstandsmitglied der Förde-Sparkasse, warf in seiner Ansprache noch einmal einen Blick zurück, denn die ersten Ideen und Vorgespräche für dieses Projekt begannen schon im Jahre 2014. Am 28. August 2018 wurde mit dem ersten Spatenstich mit den Erschließungsarbeiten begonnen, die am 16. August 2019 nun abgeschlossen wurden.

 

Wilfried Sommer bedankte sich noch einmal bei allen beteiligten Firmen für die gute und reibungslose Zusammenarbeit. So hat die Firma Heinrich Karstens in dem einen Jahr bei den Erschließungsarbeiten rund 1,7 km Schmutzwasser-Sammelleitungen, 1,9 km Regenwasserleitungen verlegt, ein Pumpwerk und ein Regenrückhaltebecken gebaut sowie die Baustraße für die Anlieger hergestellt. Wenn rund 80% der Grundstücke bebaut sind werden abschließend noch ca. 13.000 m² Fahrbahn- bzw. Parkflächen in Asphalt und Pflasterbauweise hergestellt.

 

Insgesamt sind 101 Grundstücke für unterschiedliche Bebauungen entstanden. Ab Montag, den 19. August kann nun mit dem Bau von Einfamilien-, Doppel-, Reihen- und Mehrfamilienhäusern begonnen werden, davon sind mindestens 30 Wohneinheiten öffentlich gefördert.

 

Die Vermarktungslage ist sehr gut, so Wilfried Sommer. 84 Grundstücke sind fest verkauft, der Rest reserviert. Auch eine Kita ist vorgesehen in dem Neubaugebiet, dieTopografie des Geländes im Neubaugebiet wird beibehalten und es sind viele Grünflächen geplant die mit Wanderwegen verbunden sind. Übrigens kommen 63% der Käufer aus Kiel und dem Umland und es ist auch ein sehr guter Altersmix bei den neuen Käufern der Grundstücke festzustellen

 

Alle Häuser werden mit moderner Glasfasertechnik ausgestattet und es gibt für die Häuser auf Wunsch auch gleich Anschlussmöglichkeiten für E-Autos.

 

Bürgermeister Heiko Voß lobte ebenfalls die gute Zusammenarbeit, allerdings gab es auch zwei Wermutstropfen, die leider nicht optimal gelaufen sind. Da ist zum einen die Sache mit dem Blockheizkraftwerk, das gegen den Willen der Anwohner aus dem Bereich Feldstraße am Kibitzredder errichtet wird. Hier befürchten die Anwohner eine Lärmbelästigung rund um die Uhr und durch den 16 Meter hohen Schornstein in unmittelbarer Nähe verlieren auch die Häuser an Wert. Daher ist ein gemeinschaftlicher Widerspruch der Anwohner in Vorbereitung.

 

Ein großes Ärgernis der letzten Woche war auch die Sperrung des Kreisels während der Hauptsaison. Dazu erklärte Bürgermeister Heiko Voß, das er nicht die richtigen Informationen über die Dauer der Sperrung vorliegen hatte, wenn es nach ihm gegangen wäre, hätten die Arbeiten am Kreisel im November stattgefunden wenn auch die meisten Baustellen-LKW´s wieder abgezogen sind. Er kann den Unmut in der Bevölkerung sehr gut nachvollziehen.

 

Die Bauarbeiten am Kreisel waren aber am Mittag abgeschlossen wie ich gesehen habe, danach wurden dann nur noch die Fahrbahnmarkierungen aufgebracht. Es klappt also heute noch mit der Freigabe des Kreisels, wie schön.

 

Bürgermeister Heiko Voß freut sich auf die rund 500 Neubürger in Laboe, er betonte auch, dass sie ja sehr viele Vereine und Institutionen in Laboe vorfinden würden, in denen man schnell Kontakt zu den Einheimischen bekommen könnte.

 

Sehr zufrieden mit den Bauarbeiten zeigte sich auch Volker Arp, Landesgeschäftsführer vom Landesfeuerwehrverband Schleswig Holstein und Gemeinde-Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Laboe.


Die Feuerwehr ist seit den ersten Gesprächen in die Planungen des Neubaugebietes beteiligt worden und alle Vorgaben, Wünsche und Ideen wurden seitens der Bauleitung umgesetzt. Ob Zuwegungen zu den Grundstücken, ein unterirdisches Feuerlöschbecken, Hydranten usw. die Bürger im Neubaugebiet haben die Sicherheit, dass sie im Brandfall schnell zu erreichen sind und alles für den Brandschutz nach dem heutigen Stand der Technik verbaut wurde.

 

Und da ja auch bei der Erbauung der Häuser einmal ein Brand ausbrechen kann, die Hydranten aber im Moment noch nicht mit Schildern gekennzeichnet werden können da sie bei den vielen Baufahrzeugen nach ein paar Tagen eh platt gefahren werden beim rangieren, schützen jetzt noch große Felssteine die Anschlüsse.

 

Der Hochbau kann also ab Montag starten, alle Anschlüsse an den Grundstücken sind verlegt, es gibt nur wenige Vorgaben wie die Häuser auszusehen haben, so heißt es z.B. im Bebauungsplan: „Die Häuser dürfen mit Außenputz, Klinker und Glas versehen werden und auch aus Holz gebaut werden. Die Farbe spielt in der Außengestaltung keine Rolle. Auch die Dächer können frei gestaltet werden, lediglich lasierte Dachziegeln dürfen nicht zum Einsatz kommen. Es sollte eine Dachneigung zwischen 22 und 50 Grad berücksichtigt werden, bei Pultdächer 5 – 35 Grad. Auf jedem Grundstück müssen mindestens 2 PKW-Stellplätze geschaffen werden“. 

 

Da die ersten Häuser Weihnachten bezugsfertig sein sollen, dürfen wir als ab Montag mit regem Betrieb rund um das Neubaugebiet rechnen. Im Album sehen wir dann heute einmal die Ausmaße.

 

Viel mehr zu sehen als ein paar ha noch leerer Grundstücke gibt es natürlich im Hafen bei den „German Classics“, ich hatte ja berichtet. Dazu sehen wir dann im Album einige Bilder vom Einlaufen der ersten Boote am Donnerstagabend. Die „German Classics“ ist übrigens keine Veranstaltung der Gemeine Laboe, die stellt nur den Hafen und die Veranstaltungsfläche zur Verfügung, alles andere richten die Veranstalter für ihre Seglerinnen und Segler selber aus. Aber ein tolles Bild sind die vielen Boote für die „Sehleute“ auf jeden Fall immer jedes Jahr, da wünsche ich viel Spaß.

 

Hinweisen möchte ich noch auf den Promenaden-Flohmarkt am Sonntag ab 07:00 Uhr vom Schwimmbad bis zum U-Boot und ebenfalls am Sonntag tritt in der Musikmuschel ab 16:00 Uhr das Duo T.C.-Mellows auf, zu hören sind neue Interpretationen alter Klassiker aus den Bereichen; Pop, Swing, Jazz, Blues und Latin.

So, das war es für diese Woche. Dann sage ich mal Tschüss bis zum Montag, viel Spaß beim Schiffe angucken und auf dem Flohmarkt.

 

Liebe Grüße aus Laboe sendet Euch der

Ostsee-Peter


Montag, 19. August 2019



Moin Moin aus Laboe,             

 

also das war doch mal ein Sofa-Wochenende wie es im Buche stand. Viel Regen, grauer Himmel, fast schon herbstlich das Ganze und das Mitte August. Die Bäume und Pflanzen haben sich gefreut und ich mich auch, hatte ich doch mal seit langer Zeit ein völlig relaxtes Wochenende. Ihr kennt das – was man vom Sofa aus nicht mit einem Griff bekommen kann ist auch nicht wichtig....

 

Naja,  kurz raus ans Wasser muss ich natürlich dann trotzdem immer mal, außerdem gab es im Hafen ja die schönen alten Schiffe der German Classics 2019 zu bewundern. Gezählt habe ich die Boote nicht, aber gefühlt und vom Gesamtbild her waren es doch viel weniger Boote als in den vergangenen Jahren.

 

Den Restaurierungspreis gewann in diesem Jahr der Kielschwertkreuzer „Wellenreiter“, Baujahr1937. Das Boot wurde 2012 in einer Scheune in der Pfalz gefunden und dann auf verschiedenen kleinen Werften liebevoll restauriert wobei der Eigner auch über 3.000 Arbeitsstunden in das knapp 10 Meter lange Segelboot mit 40 qm Segelfläche investiert hat.

 

Auch musikalisch bekamen die Mitglieder und Teilnehmer der German Classics sowie die zufällig vorbei schlendernden Hafenbesucher einiges geboten und meistens war es dann ja zumindest gegen Abend auch mal wieder trocken. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt, kulinarische Festgerichte im Veranstaltungszelt wurden ergänzt durch Bratwurst, Crêpes und Kaltgetränke bei den Buden im Hafenbereich. Einige Bilder der German Classics sehen wir dann heute im Album.

 

Die Pflasterarbeiten vor dem Lachmöwen-Theater neigen sich auch langsam dem Ende zu. Der nächste Herbst und Winter kommt ja bestimmt und da war es dann vor dem Theater teils doch immer recht matschig wenn es geregnet oder geschneit hatte. Das gehört nun bald der Vergangenheit an, die Firma Baudach aus Laboe liegt sehr gut im Zeitplan.

 

Hinweisen möchte ich noch auf ein Orgelkonzert für Kinder, das am Donnerstag, den 22. August um 16:00 Uhr in der Anker-Gottes-Kirche aufgeführt wird. Maike Enterich und Kantor Eckhard Broxtermann bringen Erich Kästners Erzählung „Die Konferenz der Tiere“ zu Gehör. Das Konzert ist geeignet für Kinder ab 5 Jahren aber selbstverständlich auch für Erwachsene.

 

Am Abend um 19 Uhr laden die Kantorei Laboe und der Posaunenchor Laboe zum Offenen Singen ein. Auf dem Programm stehen alte und neue Abendlieder. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

 

So, das war es für den Montag, Mittwoch folgen dann weitere Veranstaltungshinweise für das kommende Wochenende, denn dann ist wieder fix was los in Laboe.

 

Ich wünsche weiterhin eine schöne Woche und sage Tschüss bis Mittwoch

 

Euer Ostsee-Peter


Mittwoch, 21. August 2019


Moin Moin aus Laboe,             

 

nach dem verregneten Sofa-Wochenende hat Petrus nun aber ein Einsehen und die nächsten Tage bleibt es sonnig und angenehm warm.

 

Wie bereits Montag angekündigt, gibt es am kommenden Wochenende von Freitag bis Sonntag wieder einmal so viele verschiedene Veranstaltungen, dass ich da heute schon einmal mit beginnen werde.

 

Wer am Freitag, den 23. August um 18:00 Uhr noch nichts Besonderes vorhat, dem empfehle ich die Vernissage der neuen Ausstellung im Freya-Frahm-Haus unter dem Titel: „Mal.Gründe“ der Probsteier Malwerkstatt.

 

Wer oder was ist die Probsteier Malwerkstatt? Nun, das sind die 9 kunstbegeisterten Frauen Sabine Andresen, Siegrid Brodbeck, Christa Eicken, Christa Heller, Christiane Minkenberg, Marlies Menzel, Kristina Spruck, Christel Rimek und Roswitha Zakrotzky die sich einmal in der Woche zum Malen, Experimentieren und zum künstlerischen Austausch treffen.

 

Die Probsteier Malwerkstatt besteht schon seit rund 15 Jahren in Wendtorf und einige der Gründungs-Teilnehmerinnen sind auch noch heute mit viel Freude dabei.

 

Was hat es nun mit dem Titel „Mal.Gründe“ auf sich und was erwartet die Zuschauer im Freya-Frahm-Haus in der neuen Austellung? Nun, Dieser Titel ist Programm, er zieht sich wie eine rote Linie durch fast alle Exponate. Zum Einen zeigt er, dass das endgültige, das sichtbare Bild nahezu immer auf einem zuvor mehrschichtig aufgebauten und experimentell bearbeiteten Untergrund entsteht. Wobei dieser
Untergrund, der Malgrund, vielfach auch sichtbarer Teil des Bildes bleibt. Oftmals ergibt sich aber zum Schluss ein völlig anderes Bild als vorher angedacht, das ist das Spannende in dieser Gruppe. Und dann lautet natürlich auch immer die Frage: Was gibt es denn überhaupt für einen Mal-Grund um das Bild zu erschaffen.


Unterstützt werden die Künstlerinnen von der frei schaffenden Künstlerin Christiane Minkenberg aus Fiefbergen, die stets mit Rat und Tat zur Seite steht wenn es einmal nicht so recht weiter gehen will oder ein zündender Gedanke fehlt.

Im Album sehen wir dann schon einmal einige Fotos von den Vorbereitungen zur Ausstellungseröffnung am Freitag und der ganz verschiedenen Werke. Geöffnet ist die Ausstellung von Sa, den 24.8. bis So, den 8.9.2019.
Geöffnet: Sa/So, 13 - 18 Uhr, Fr 14 - 18 Uhr, Mi/Do 15-18 Uhr


Alle Skate-Freunde fiebern der Eröffnung des neuen „Skateboats“ im Rosengarten entgegen, um das es ja im Vorfeld so viele Diskussionen um den Standort und sogar einen Bürgerentscheid gegeben hatte. Nun ist das Werk vollbracht, wenn man allerdings bedenkt, dass dieses kleine Skateboat rund 100.000 € gekostet hat, wovon die Gemeinde circa 70.000 € übernehmen muss, dann lässt das den einen oder anderen Laboer Bürger doch schon mal ungläubig mit dem Kopf schütteln. Dabei sind die Folgekosten noch nicht einmal berücksichtigt. Im Hinblick auf die prekäre Finanzlage der Gemeinde Laboe, die ja auch noch pro Jahr rund 600.000 € für das marode Schwimmbad aufbringen muss, ist das schon eine gewaltige Herausforderung, denn beide Anlagen werden ja nur von einem ganz geringen Teil der Bevölkerung genutzt.


Und das Geld fehlt natürlich bei der Finanzierung der Infrastruktur im Ort oder bei den notwendigen Sanierungen z.B. im Straßenbau oder der Promenade mit ihrem rotten Strandzäunen, die allen Bürgern und den Besuchern unseres schönen Ortes zugutekommen würden. Und diese Liste ließe sich beliebig fortführen, aber nirgendwo geht es richtig weiter, weil überall das Geld fehlt und die Gemeinde schon jetzt einen riesigen Schuldenberg vor sich herschiebt.


Aber das ist natürlich erst einmal alles vergessen, wenn am kommenden Samstag, den 24. August um 14:00 Uhr das Skateboat offiziell eröffnet wird. Geplant sind ein Contest, also ein Skate-Wettbewerb und der Verein Skate Laboe wird den Grill anwerfen, es gibt Bratwurst (regulär und vegetarisch) und auch für Getränke ist natürlich gesorgt, alles mehr oder weniger zum Selbstkostenpreis.


Schön wäre es, wenn z.B. vom Verein in den Sommermonaten einmal so ein Skate-Kurs für Anfänger gegen eine kleine Gebühr angeboten werden könnte. Ich komme deshalb darauf, weil ich meinem Enkel Jannis vor ein paar Wochen mal das Skate-Boat gezeigt und ihn gefragt hatte, ob er denn auch schon mal Skateboard gefahren sei. Hatte er noch nicht, würde das aber auf jeden Fall einmal ausprobieren wollen bevor Mama, Papa, Oma oder Opa ihm so ein Skateboard kaufen würden. Und das wäre doch vielleicht auch einmal eine Idee für die Urlauberkinder, die noch nie auf einem Skateboard gestanden haben.


Ich bin jedenfalls gespannt, wie die neue Skatebahn angenommen wird, von den Skatern und der Bevölkerung, in einem Jahr wissen wir dann mehr. Nun aber wünsche ich erst einmal eine tolle Eröffnungsfeier.


Auch am Sonntag, den 25. August  geht es dann besinnlich oder fröhlich und farbenfroh weiter. Um 10:00 Uhr lädt der bekannte Laboer Plattschnacker Achim Schuldt in die Anker-Gottes-Kirche ein und wie immer, wenn Achim seine Predigt auf plattdeutsch hält, dürfte die Kirche bis zum letzten Platz besetzt sein.


Er wird der Frage nachgehen wie es wohl wäre, wenn Petrus nach 2000 Jahren auf die Erde kommt um nachzusehen, was aus seiner Gemeinde geworden ist. Die obersten Kirchenfürsten werden ihn also mit schicken Limousinen durch das Land fahren, alle großen Kirchen, Kathedralen und  Verwaltungshäuser zeigen und egal ob Pastoren, Pröbste, Bischöfe und Oberkirchenräte, sie alle werden Petrus erzählen, wie viel sie zu tun hätte. Darauf fragt Petrus dann: Und wer bezahlt das alles? Die Antwort lautet: Das Geld kommt von der Kirchensteuer und vom Staat.

Als Petrus wieder zurück ist im Himmel und Christus erzählt was er alles erlebt hat, stellt dann Achim Schuldt die spannende Frage in den (Kirchen)-Raum: Ist Christus damit zufrieden?


Nach der Kirche geht es dann gleich um 12:00 Uhr weiter, dann startet im Oberdorf um 12:00 Uhr der 13. „Laboer Trachtensommer“. Rund 200 Teilnehmer/-innen in ihren bunten Trachten werden dann, angeführt von der Showbrassband Heikendorf durch den Ort ziehen. Das ist immer ein sehr schöner und farbenfroher Anblick und es bringt jedes Mal den Gästen und Einheimischen ein Stück vergangene Kultur näher, denn die Trachten wurden ja früher an Festtagen in der Probstei und in Schleswig-Holstein so getragen. Und da das Wetter ja sonnig und warm werden soll, können wir uns vorstellen, dass die gut verpackten Damen dann ganz schön ins Schwitzen kommen.


Weitere Stationen sind gegen 13:00 Uhr der Probsteier Platz, hier werden einmal die verschiedenen Trachten vorgestellt und es gibt natürlich auch reichlich Musik und Tanz. Gegen 15:00 Uhr werden die Tänzerinnen und Tänzer dann an der Musikmuschel erwartet, begrüßt werden sie dort von einem Repräsentanten des SH- Heimatbundes, vom Plöner Kreispräsidenten und natürlich vom Laboer Bürgermeister Heiko Voß.


So, das war schon einmal die Vorschau auf das kommende Wochenende, ich denke, da ist für jeden etwas dabei. Damit kann ich mich am Freitag kurz fassen und mich dann frohgelaunt in das angesagt sonnige Wochenende stürzen.


Bis dahin sage ich wie immer Tschüss

Euer Ostsee-Peter


Freitag, 23. August 2019


Moin Moin aus Laboe,             

 

so, das Wochenende ist wieder fast erreicht und wie schon am Mittwoch ausführlich beeschrieben, ist ja einiges los an diesem Weekend in Laboe. Der Sommer kehrt noch einmal zurück, sehr zur Freude unserer Urlauber.


Am Donnerstag tauchte vor Laboe die zunächst unscheinbare Megayacht „Cappela C“ auf, obwohl es von weitem eher aussah wie ein älteres Marineschiff. Aber irgendwas ließ mich stutzig werden, daher habe ich mich mal schlau gemacht und siehe da, das ist ja wieder einmal interessante Schiffs-Geschichte.


Das Schiff ist schon über 50 Jahre alt, wurde auf der holländischen Werft Sheepswerfen gebaut und 1968 als "Her Majesty Ship Bloomendhal" A905, ein hydrographisches Hilfsschiff der Royal Dutch Navy, vom Stapel gelassen. Danach wurde das Schiff als Lotsenboot für die Verwaltung des Rotterdamer Hafens eingesetzt.

 

1989 erwarb ein australisch-irischer Käufer das Schiff und baute es zu einer luxuriösen Expeditionsyacht um. Als Gäste verkehrten auf dem Schiff angesehene Gäste und Mitglieder der Britishen Society sowie Fürst Rainier III von Monaco. 

Knapp 60 Meter lang ist das Schiff und bietet auf 4 Decks Platz für 22 Gäste in12 Kabinen einschl. einer Master-Kabine. 17 Besatzungsmitglieder kümmern sich um das Wohl der Gäste. Auch bemerkenswert ist die anspruchsvolle Ausstattung an Bord wie ich nachlesen konnte. Denn neben schnellen Motorbooten befindet sich auch ein Kleinhelikopter an Bord, den ich aber nicht gesehen habe.  


Angetrieben wird das Schiff von 3 Deutz-Motoren mit insgesamt 1.800 PS, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 14 kn, da sind also gemächliche 25 km/h. Der Kraftstofftank fasst 100.000 Liter Diesel, das reicht für über 8.000 Kilometer ohne nachzutanken. Dadurch, dass die Mega-Yacht ja eher wie ein Marineschiff aussieht, werden sich böse Piraten wohl eher fern halten als bei einem schon von außen erkennbaren Luxus-Schiffchen.


Ich gehe mal davon aus, dass das da auf dem Schiffchen nicht so ganz meine Preisklasse ist, also habe ich dann auch noch ein paar Bilder vom Naturerlebnisraum und vom Kurpark gemacht, da kann man nämlich umsonst hin um sich an der schönen Natur zu erfreuen.


So, das war es für diese Woche. Ich verabschiede mich in ein etwas längeres Wochenende, wir lesen uns dann am Mittwoch wieder. Bis dahin sage ich wie immer Tschüss


Euer Ostsee-Peter


Mittwoch, 28. August 2019



Moin Moin aus Laboe,             

 

so, da bin ich wieder zurück in Laboe. Ich hatte nämlich vergangenen Freitag Laboe mit Ziel Kassel - Bad Wilhelmshöhe verlassen und bin Montagnacht von dort zurück gekehrt. Der Grund war weiblich, wie könnte es anders sein, und zwar eine sehr nette Bewohnerin aus Kassel die schon seit 17 Jahren jedes Jahr Urlaub in Laboe macht.

 

Und so war der Ostsee-Peter also einmal zu einem Gegenbesuch aufgebrochen um diese treue Laboe-Urlauberin in ihrer Heimatstadt zu besuchen und um sie zu weiteren Besuchen in Laboe zu animieren. Aber es ging für mich auch um ein erstes vorsichtiges Abtasten, ob ich nicht vielleicht doch noch einmal woanders leben könnte. Bislang war alleine der Gedanke daran völlig ausgeschlossen, dass ich noch jemals in meinem Leben aus Laboe wegziehen könnte. Nun muss ich sagen, ganz unmöglich wäre es nicht wenn es denn überhaupt keine andere Möglichkeit mehr gäbe, denn gerade Bad Wilhelmshöhe ist schon eine sehr schöne Gegend. Aber zunächst einmal probieren wir natürlich alles andere, „wir-in-kassel.de“ hört sich irgendwie nicht so griffig an.....  

 

Dazu mal eine kleine Anekdote nebenbei, es geht um die humorvolle Einordnung der Bürger von Kassel. Als Zugezogener wäre ich ein Kasseler. Wer in Kassel geboren ist darf sich Kasselaner nennen und die höchste Ehre hat ein Kasseläner, der ist in Kassel geboren und beide Elternteile sind Kasselaner. Erinnert etwas an Laboe, angeblich kann man ja nie ein echter „Laboer“ werden wenn man nicht 3 Generationen hier nachweisen kann.

Der Kasseler Braten hat übrigens nichts mit Kassel zu tun wie ich gelernt habe, sondern der wurde angeblich im 19. Jahrhundert von dem Fleischermeister Cassel aus Berlin erfunden.

 

Die Zeit war allerdings viel kurz um sich alles anzuschauen, sehr heiß war es auch, da waren selbst nachts noch 32 Grad in der Dachgeschosswohnung und obwohl alle Fenster sperrangelweit auf waren wehte nicht ein einziges laues Lüftchen. Also in dem Fall schon mal ein Punkt für Laboe, hier weht ja meist immer eine leichte Brise.

 

Lustig fand ich ja den Blick aus dem Wohnzimmerfenster, statt Ehrenmal stand da der Herkules auf der Anhöhe, abends auch schön beleuchtet. Und dann die vielen Wälder und Parks ringsherum mit ihren Wasserfällen, also das hat mir sehr gut gefallen. Und auf der Fulda fuhren nicht nur Ruderboote sondern auch richtige Motorboote, whow. Nur die Color-Line oder die anderen Kreuzfahrt- und Containerschiffe habe ich dann doch etwas vermisst, aber man kann eben nicht alles haben.

 

Dafür waren aber die vielen kleinen und urigen Restaurants entlang der Fulda sehr schön die abends zu einem leckeren Essen oder einem Glas Wein einluden. Da waren wir einmal im "House of Pancake", wo man unter 65 verschiedenen Pfannkuchen in süß oder kräftig und diversen anderen Leckereien auswählen konnte.

 

Schloss Wilhelmshöhe, die Orangerie, ein Stück der City und einige Documenta-Außenkunstwerke haben wir zu Fuß erwandert trotz der Hitze, aber wir haben dann auch eine Stadtrundfahrt im Doppeldecker-Bus gemacht, war dann doch etwas kühler im oberen, offenen Deck.  

 

Tja, die Tage flogen nur so dahin, aber ich war sicherlich nicht das letzte Mal in Kassel. Meine einheimische und liebe Fremdenführerin konnte mir ja noch lange nicht alles zeigen von ihrer Stadt.

 

Da ich ja nun gar keine Bilder aus Laboe zeigen kann von der Eröffnung der Skatebahn, dem Trachtenumzug oder von Achim Schuldt und seiner plattdeutschen Predigt gibt es heute dafür mal HIER ein Extra-Album aus Kassel - oder natürlich wie immer unter Fotoalbum > oben dann Besonderes 2019 und älter und dann ist es das erste Album „Besuch in Kassel“.

 

Wer weiß, vielleicht habe ich ja sogar mehr als eine treue Leserin/Leser aus Kassel, dann lasst Euch sagen, mir hat Kassel sehr gut gefallen, ich kannte das nur von früher wenn ich da immer im Stau in den Kasseler Bergen gestanden hatte. Nun ist der damalige Frust großer Freude gewichen,was sowohl an der Stadt als auch an einer ihrer Einwohnerinnen gelegen hat, das ist doch wunderschön.

 

So, das war es für den Mittwoch, am Freitag schauen wir dann mal, was sich in Laboe in der Zwischenzeit alles so ereignet hat. Bis dahin sage ich Tschüss

 

Euer Ostsee-Peter


Freitag, 30. August 2019


Moin Moin aus Laboe,             

 

Bevor ich am Mittwoch nun endlich einmal meinen ersten Rundgang durch Laboe nach meinem Kassel-Kurzurlaub starten konnte, bekam ich Dienstagabend einen Anruf von unserer ehemaligen Tourismus-Chefin Kerstin Imogen Vieth, ob wir uns am Mittwoch nicht einmal in Zantopps Sommerhaus am Möltenorter Strand zum Frühstück treffen wollen. In Laboe gibt es ja leider nicht so die Möglichkeit, direkt am Strand zu frühstücken.

 

Gesagt, getan, Kerstin arbeitet im Regionalmanagement der KielRegion, von dort aus wurde auch das Projekt „SprottenFlotte“ ins Leben gerufen, ein BikesharingSystem in und um Kiel. Und Kerstin war ganz erstaunt, dass dieser moderne Fahrradverleih sogar in Laboe sofort auf große Akzeptanz stieß um zusammen mit Heikendorf und Möltenort an dem Pilotprojekt teilzunehmen. Denn immerhin kostet es die Gemeinde im ersten Jahr 20.000 €. Und da ja auch die Schwimmhalle zunächst bis 2020 geöffnet bleiben soll, kommen da nochmal rund 500.000 € hinzu, plus Skateboat, also als normaler Bürger muss ich mich da schon wundern, wo das ganze Geld immer herkommt, denn der Schuldenberg von Laboe wächst und wächst.

 

Aber was soll´s, wenn es die Politiker nicht interessiert welche Schulden sie ihren Kindern und Enkelkindern hinterlassen, rege ich mich da auch nicht drüber auf. Die „SprottenFlotte“ ist jedenfalls eine tolle Sache. 3 Standorte für Laboe sind geplant, einmal am Hafen, am Ehrenmal und oben bei Aldi/Edeka. Die Räder können immer nur an den Stationen ausgeliehen und zurück gegeben werden und nicht wie bei anderen Verleihern, dass das Rad einfach irgendwo stehen gelassen wird und man dann die Räder mit (Diesel)-Lieferwagen wieder zusammensuchen muss. Aber man kann natürlich z.B. auch mit dem Fördedampfer nach Kiel fahren, leiht sich dort ein Fahhrad und radelt dann nach Heikendorf oder Laboe und gibt das Rad dort ab.

 

Das ganze System funktioniert per Smartphone-App, Website oder Hotline. Die ersten 30 Minuten sind in der Pilotphase sogar kostenlos, danach kostet es 1 € pro 30 Minuten, max. 9 € kostet es für 24 Stunden. Die Räder werden von der Firma "nextbike" zur Verfügung gestellt. Also eine super Geschichte wie ich finde und ich werde natürlich live berichten wenn es losgeht. Und so gesehen war es also ein fröhliches Geschäfts-Frühstück bei Zantopp.

 

Was mir sonst noch so aufgefallen ist in Laboe sehen wir dann wie gewohnt im Fotoalbum. Dazu kommen dann noch ein paar Fotos aus Muxall, dort befindet sich der Hof der Familie Steffen und da gibt es ja vielleicht leckere Sachen zu kaufen. Ich war da heute zum ersten Mal, ohne Auto kommt man da ja schlecht hin. Aber dank Fahrgemeinschaften um den Rewe-Markt in Laboe zu umgehen und bequem zu Aldi und Edeka oder zur Post nach Heikendorf zu kommen, führte uns der Weg heute also auch in Steffens Hofladen, der nur freitags geöffnet hat.

 

Ankündigen möchte ich für heute Abend noch die „Last Night“ beim Orgelsommer 2019 in der Anker Gottes Kirche. In vier 30-minütigen Konzerten präsentiert Kantor Eckhard Broxtermann ein vielfältiges Programm zum Jahresthema Natur und Schöpfung.

 

Um 19 Uhr beginnt die Kantorei Laboe unter dem Motto „Die Erde rollt dem Tag entgegen“ mit englischer Kathedralmusik von Thomas Tallis bis John Rutter. Ab 20 Uhr heißt es „I got Rhythm“, wenn Leandro Saint-Hil (Saxophon) und Andreas Fabienke (Orgel) George Gerschwin und Co. zum Swingen bringen. Im dritten Teil singt Bariton Jan Westendorff unter dem Titel „O wie schön ist deine Welt“ Lieder von Tag und Nacht, vom Werden und Vergehen von Ludwig van Beethoven bis Udo Jürgens. Das Finale um 22 Uhr wird von allen Mitwirkenden gemeinsam gestaltet.

In den Konzertpausen werden Getränke und ein Imbiss angeboten. Der Eintritt ist frei, es wir um Spenden gebeten.

 

Wo ist die Zeit geblieben? Der Orgelsommer ist schon zu Ende, in Laboe gibt es nur noch eine Großveranstaltung und das sind die Hafenfesttage vom 05. bis 08. September plus ein Handwerkermarkt und dann ist auch hier die Veranstaltungssaison zu Ende.

 

So, das war es nicht nur für diese Woche sondern auch für den Monat August. Wir lesen uns dann im September wieder, ich erwarte Besuch aus meiner alten Heimat Buchholz, langweilig wird mir also nicht.

 

Ich sage dann mal Tschüss bis Montag

Euer Ostsee-Peter



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