August 2018
Blick vom Ehrenmal auf Laboe

 

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August 2018

Mittwoch, 01. August 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

ich hoffe, meine Leserinnen und Leser haben den heißesten Tag 2018 einigermaßen gut überstanden, wir Laboer wollen mal nicht klagen, denn fast immer weht eine leichte Brise am Wasser. Übrigens Wasser, die Temperatur in der Kieler Förde beträgt je nach Messpunkt auf jeden Fall über 20 Grad, ist also Planschbeckenwarm vor Laboe.

 

Berichten möchte ich als erstes über die 9. Orgelmatinee im Rahmen des diesjährigen Orgelsommers am gestrigen Dienstag. Kirchenmusikdirektor Jürgen Frielinghaus aus Schönberg spielte Werke von Bach, Stöber, Bovet und anderen Komponisten. Das Besondere an dieser Orgelmatinee war die Eröffnung der Ausstellung „Quilt & Orgel“, in der Sabine Frielinghaus 15 ihrer großformatigen Quilts aus der Vielzahl der in den letzten Jahren entstanden Quilts zeigt.

 

Quilts in der Anker-Gottes-Kirche

Was aber sind nun genau Quilts? Nun, man unterscheidet laut Sabine Frielinghaus zwei Arten von Quilts. Einmal die amerikanische Quiltkunst, hier geht es um aufwändig gearbeitete Show-Quilts, bestickt mit Perlen oder Schmuck, sie werden gefertigt um Preise zu gewinnen, einen praktischen Nutzen haben sie eher nicht.

 

Sabine Frielingshaus fertigt seit 1980 Quilts aus Baumwolle, die mit der Maschine genäht und von Hand gequiltet werden. Quilten bedeutet, die verschiedenen Lagen eines Quilts (Top, Vlies und Rückseite) durch kleine Stiche miteinander zu verbinden. So werden die drei Lagen zusammengehalten.

 

Ein weicher Quilt von Sabine Frielinghaus ist immer ein Unikat, er kann als Bettüberwurf, Reiseplaid und andere Dinge benutzt werden. Das Besondere an dieser Ausstellung ist aber, dass alle Besucher einen dieser schönen Quilts gewinnen können, ein Los kostet 1€. Die Kirche ist täglich von 10 Uhr bis 20:30 Uhr geöffnet. Jeweils um 20 Uhr spielt KMD Jürgen Frielinghaus 30 Minuten Orgelmusik, so dass aus Musik und den Quilts ein Dialog zwischen Auge und Ohr entsteht. Die nächste Orgelmatinee findet am 7. August um 11:00 Uhr statt, dann spielt William Saunders aus London auf der Seifert-Orgel in der Anker-Gottes-Kirche.

 

Eine interessante, spannende und außergewöhnliche Ausstellung erwartet die Besucher ab dem 3. August im Freya-Frahm-Haus. Das amerikanisch/deutsche Kunstprojekt „Colors oft he wind“ wird am 03. August 2018 um 18 Uhr eröffnet. Die Idee dazu wurde vor gut einem Jahr geboren. Die gemeinsame Ausstellung deutscher und amerikanischer Künstler/innen, werden zuerst in Laboe im Freya-Frahm-Haus und danach im Heard-Craig Center for the Arts in McKinney, Texas, gezeigt. Das HCC in McKinney ist ein ähnliches Kunst-, Kultur- und Begegnungshaus wie das FFH in Laboe. Olaf Matzen aus Laboe hatte die Idee und die Kontakte in die USA, in Christa Heller und Astrid Krömer vom FFH fand er sofort begeisterte Mitstreiterinnen für dieses ungewöhnliche Projekt.

 

Zunächst einmal wurden verschiedene Kunstgruppen und einzelne Künstler angeschrieben, die z.B. auch schon einmal im FFH ausgestellt haben. Ähnlich war es auf amerikanischer Seite, hier hielt Olaf Matzen - der übrigens auch großzügigerweise die Hälfte der Kosten für die Bilderrahmen übernommen hat, Kontakt zu Frau Karen Zupanic, der Direktorin des Heard-Craig Center for the Arts.

 

Die Jury bestand aus vier renommierten Künstler/innen, die sich freundlicherweise für dieses Amt zur Verfügung gestellt hatten. Dabei waren: Rolf-Reiner Maria Borchard, Architekt und Fotograf, Claudia Kassner, Diplom-Designerin, Christiane Minkenberg, Malerin und Absolventin der Muthesius Kunsthochschule und Jens Rassmus, Illustrator und Autor. Jeder Künstler der mit seinen Werken dabei sein wollte konnte dann online bis zu 5 Bilder vorschlagen.

 

von li: Christa Heller, Olaf Matzen und Astrid Krömer

Alle Bilder wurden vom FFH vor der Begutachtung anonymisiert, um jede Beeinflussung auszuschließen. Den Juroren mitgeteilt wurden neben dem Foto eine Nummer, der Bildtitel, die Bildgröße und die Maltechnik.

 

Insgesamt 33 Bilder folgender Künstler/-innen aus Deutschland werden wir im Freya-Frahm-Haus sehen: Helga Aulitzky, Christian Dworak, Hanna Gajare, Bernd Graap, Christa Heller, Elisabeth Holzhausen, Doris Kaffke, Angela Kaiser, Karen Kieback, Astrid Krömer, Monika Krömer, Jutta Müller, Susanne Nothdurft, Elisabeth Prantl, Kay Prinz, Monika Rathlev und Johanna Sayk.

 

Von amerikanischer Seite sind 12 Künstler/innen mit 23 Bildern an der Ausstellung beteiligt: Noriko DeWitt, Carol Frey-Kovacs, Kim Guthrie, Lynne Hubner, Cassidy C. Martin, Brenda McKinney, Angel Moran, Dora Pang, Jeff Parrott, Terry Thoman, Jeni Tomlinson und Karen Zupanic.

 

Nun wartet das Freya-Frahm-Haus-Team noch auf die letzten Bilder aus den USA, aber Zoll- und Einfuhrbedingungen sind etwas verzwickt im Moment, doch Plan B steht bereit, falls nicht alle Bilder pünktlich zur Ausstellung eintreffen sollten.

 

Ich konnte ja heute schon einmal einen Blick hinter die Kulissen werfen, die Bilder dazu sehen wir im neuen August-Album. Freuen wir und also auf die Ausstellung „Farben des Windes“ oder auch „Colors of the wind“. Olaf Matzen hat übrigens auch einen kleinen Film über das Freya-Frahm-Haus gedreht, wer sich das Video einmal anschauen möchte drückt HIER

 

Die Vernissage ist am kommenden Freitag um 18:00 Uhr, die weiteren Öffnungszeiten sind Fr, Sa und So von 14.30 - 18 Uhr, Ausstellungsende ist am Sonntag, den 19. August, 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden erbeten.

 

Während der Ausstellung tritt am Freitag, 10. August, 19 Uhr und Samstag, 11. August, 19 Uhr das Duo MaJo mit ihrem Musikprogramm „Jazz Classics meet Singer-Songwriters“.

 

"MaJo ist ein frisches, akustisches Duo mit Gitarren, Percussion und zweistimmigem Gesang, welches sich durch viele Auftritte im Norden Deutschlands (Kiel, Damp, Flensburg, Schönhagen, Spieker-Eckernförde, Carls Showpalast,...), sowie im europäischen Ausland in die Herzen der Zuschauer gespielt hat. Das Duo MaJo bietet Welthits, die ursprünglich für Big Bands oder Orchester arrangiert wurden, auf seine eigene, unverwechselbare Art und Weise. Der Eintritt beträgt 10,00 €.

 

Wer gerade im Urlaub einmal Zeit hat um sich mit dem Thema Yoga zu befassen, der schaut am kommenden Sonntag um 20.00 Uhr einmal in der Lesehalle vorbei. Yogalehrerin Manuela Sanders vom TV Laboe lädt um 20 Uhr zu dem Vortragsabend „Yoga, was ist das eigentlich?“ ein. In den Vortrag erhalten die Zuhörer inspirierende Informationen über Ursprung und Vielfalt des Yoga sowie seinen körperlichen, geistigen und energetischen Wirkungen. Vorführungen und Mitmachübungen lockern den Abend auf. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

 

So das war es wieder einmal für heute, die Temperaturen sind ja zum Glück etwas gesunken schauen wir mal, wie sich der Rest der Woche noch so entwickelt. Gabz liebe Grüße aus Laboe sendet Euch

der Ostsee-Peter

 

Freitag, 03. August 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

heute habe ich zusammen mit meinen Kollegen Volkmar Heller, Klaus Schnoor und dem Lektor im Rowohlt-Verlag und Thomas Mann Experten Uwe Naumann von 09:00 - 17:00 Uhr im Rathaus geschwitzt, um die Vorbereitungen für die Ausstellung ab 24. August im Freya-Frahm-Haus abzuschließen. Der Titel der Ausstellung heißt „Die Manns und das Meer – Badeleben zur Kaiserzeit".

 

Mit dieser Ausstellung soll einmal gezeigt werden, wie das Badeleben in Laboe ab 1900 aussah, es geht um die Geschichte der Familie Mann aus Lübeck, dem mit dem Nobelpreis für sein Werk „Die Buddenbrooks“ ausgezeichneten Thomas Mann und der Frage, warum wohl die reiche und wohlhabende Senatorenfrau Julia Mann, Mutter von Heinrich und Thomas Mann aus Lübeck, 1905 und 1906 zusammen mit ihren Kindern Carla und Victor ausgerechnet in Laboe ihren Urlaub verbracht hat. Das Haus in dem sie zwei Jahre hintereinander ihre Ferien verbracht hat steht heute immer noch unübersehbar in der Hafenstraße 9.

im Kurpark gibt es immer ein schattiges Plätzchen

Da wir schon seit etlichen Wochen viele Stunden mit den Vorbereitungen verbracht haben, kamen heute noch mal 4 Mann á 8 Stunden dazu, soll heißen, so eine Ausstellung macht man nicht mal so nebenbei. Aber es hat Spaß gemacht, unser Team ist gut im Rennen und am heutigen Freitag ist ja zunächst einmal die Ausstellung „Colors oft he wind“ im Freya-Frahm-Haus eröffnet worden.

 

Schön warm ist es immer noch in Laboe, aber im Gegensatz zur mancher Großstadt weht doch immer eine leichte Brise von der Ostsee her, das macht die Hitze dann schon etwas erträglicher. Und wer Schatten sucht, findet ihn garantiert im Kurpark. Die Bäume und Sträucher tragen nach wie vor ihr dunkelgrünes Blätterkleid, da kommt sogar ein bisschen Dschungelfeeling auf, wie wir heute im Album sehen können.

 

Letzten Mittwoch spielte ja einmal wieder Klaus Porath - The Piano Man - in der Musikmuschel, ein Mann – ein Klavier und viele Oldie-Songs zum Mitsingen und -summen. Das gefällt mir immer sehr gut, da werden immer so einige Erinnerungen wach an vergangene Zeiten als ich noch jung und schlank war…..

 

Peter Suutsche

Am Sonntag um 16:00 Uhr geht es mit einem ähnlichen Repertoire weiter, vorgetragen von Peter Suutsche. Sein Programm heißt „Von Binnenland bis Meeresgrund“, es geht also auch durchaus etwas maritim zu neben den anderen alten Schlagern.

 

Ansonsten stehen an diesem Wochenende keine größeren Veranstaltungen ins Haus, darüber bin ich persönlich auch mal sehr froh. Denn für mich ist es ja immer so, dass ich für jede Stunde die ich auf einer Veranstaltung bin, zuhause noch einmal zwei Stunden Nachbearbeitungszeit brauche. Das Erlebte muss ja in Text umgewandelt werden, dann mache ich ja jedes Mal eine Menge Fotos auf den Veranstaltungen von denen ich dann die Bilder zur Veröffentlichung auswählen muss. Diese müssen dann noch internetfähig aufbereitet werden und zu jedem Bild verfasse ich ja auch noch eine Bildunterschrift. Das alles zusammen muss dann zu guter Letzt online hochgeladen werden. Besonders merke ich das immer montags, denn wenn am Wochenende viele verschiedene Veranstaltungen waren, komme ich an solchen Tagen kaum weg vom PC.

 

Aber es macht mir natürlich ganz viel Spaß, auch andere Menschen an dem Geschehen in unserem schönen Laboe teilhaben zu lassen, auch wenn es immer sehr zeitaufwändig ist und eine Menge Arbeit bedeutet.

 

Das mag also etwas erklären, warum ich mich auch mal über ein Wochenende ohne Action in Laboe freue. Und solch ein entspanntes und geruhsames Wochenende wünsche ich nun meinen Leserinnen und Lesern auch und sage Tschüss bis Montag.

 

Euer Ostsee-Peter

 

Montag, 06. August 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

willkommen in der 32. Woche des Jahres. Heute sehen wir ein paar sensationelle Bilder im Album. Dunkle Wolken am Himmel, ein Thermometer vor der Apotheke, das am Sonnabend um 13:41 Uhr 23 statt normal 32 Grad anzeigt. Bilder, wie wir sie hier in Laboe die letzten Jahre während der Sommermonate oft genug gesehen haben, in diesem Sommer aber absoluten Seltenheitswert haben.

 

Aber am heutigen Montag geht’s schon wieder aufwärts, die Sonne ist wieder da und für Dienstag und Mittwoch sind für Laboe wieder Temperaturen über 30 Grad vorhergesagt. Also weiter geht’s mit dem Sommer. Wassertemperatur bei der Wasserwacht übrigens 24 Grad, fast schon Adria-Feeling.

 

Ansonsten habe ich das für mich ruhige Wochenende sehr genossen, dafür starten dann ja am kommenden Wochenende Großkampftage für mich, wenn das „Eisfest Laboe“ im Rosengarten seine Tore bzw. Eiswagen öffnet.

Eisfest 2017 - Archivbild

Ach, wird das lecker…… es machen sich sogar Urlauber aus dem fernen Bayern auf nach Laboe zum “Fördeblick“, nur um einmal ein leckeres Eis zu probieren. Also liebe Biene plus Familie – und alle anderen Leserinnen und Leser natürlich auch – aufgepasst, denn 10 Eismanufakturen aus ganz Norddeutschland machen sich auf den Weg nach Laboe um die Gäste mit ihren Spezialitäten zu verwöhnen.

 

Viel Wert legt Veranstaltungsleiter Christian Bohnemann darauf, dass es keine Massenware von Langnese, Schöller usw. gibt, sondern wirklich nur Spezialitäten kleinerer Eismanufakturen angeboten werden.

 

Wie wäre es also mal mit einem „Franzbrötchen-Eis“? Wobei ich mir gerade gar nicht sicher bin, ob man auch im Süden diese Hamburger Spezialität „Franzbrötchen“ kennt. Das sind süße Hefe- oder Plunderteilchen mit viel Zimt und Zucker. Vielleicht zu vergleichen mit Zimtschnecken. Auf jeden Fall Kalorien ohne Ende aber soooo lecker. Und das gibt es also am Wochenende auch aus Eis, muss zwangsläufig probiert werden.

 

Das große Heavy-Metal-Festival in Wacken ist gerade zu Ende, daher dürfen wir dann auch in Laboe mal ein „Wacken-Eis“ probieren, Ob da Metallspäne drin sind??? Das Schnee-Eis ist auch wieder mit dabei, das kenne ich noch aus dem letzten Jahr und war irgendwie lustig zu essen. Ansonsten finden wir noch Softeis, Eis-Kugeln, Eisrollen, Slush Ice, Spaghetti-Eis und andere Sorten auf dem Eisfest in Laboe.

 

An dem Stand der Nordischen Eismanufaktur aus dem Nachbarort Heikendorf wird das Eis in einer historischen Eismaschine Namens “Susi” vor den Augen der Gäste zubereitet. Statt “show cooking”, also “show freezing”.

 

Harry aus Laboe

Ergänzend zu dem Eis gibt es dann auch noch frische Waffeln oder Crêpes, keine Ahnung, wie ich das alles schaffen soll. Das “Eisfest Laboe 2018” ist Samstag und Sonntag von 11:00 - 20:00 Uhr geöffnet, ich wünsche schon einmal einen Vor-Hunger oder wie das heißt.

 

Musikalisch hören wir am kommenden Mittwoch um 19:30 Uhr „Harry aus Laboe“ in der Musikmuschel. Sein Motto lautet: von der Kieler Förde bis nach Bombay. Und so nehmen die Zuhörer teil an einer musikalischen Reise über die Weltmeere, mit an Bord sind Songs von Freddy Quinn, Hans Albers und Schlager der 50er Jahre. Schunkeln ist ausdrücklich erlaubt, also viel Spaß am Mittwochabend in der Musikmuschel. Der Eintritt ist frei.

 

So, das war es für den Wochenanfang, Mittwoch gibt es dann wieder Bilder mit blauem Himmel und blauer Ostsee, daher genießt heute mal die Grau-Bilder.

 

Ganz liebe Grüße aus Laboe.

 

Euer Ostsee-Peter

 

 

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