April 2018
Blick vom Ehrenmal auf Laboe
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Herbst
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Verliebt in Laboe ...

 

Hallo und herzlich Willkommen in meinem News Archiv.

 

 

April 2018

 

Ostermontag, 02. April 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

ups, heute ist ja schon wieder Montag, das kam jetzt aber irgendwie plötzlich und überraschend für mich. Denn noch sind die Ostertage ja nicht zu Ende und ich bin noch ganz auf „Feiertag“ gepolt.

 

Daher ein kurzer Rückblick aus Laboe. Also vom Wetter mag ich eigentlich gar nichts schreiben, es war ab Gründonnerstag ja alles dabei von Schnee, Regen, Nebel, über kalte Temperaturen und nettem Wind. Aaaaaber, das war natürlich alles genau geplant, um unseren Oster-Urlaubern einmal zu zeigen mit welchen Wetterkapriolen wir Küstenbewohner hier dauernd leben dürfen.

 

Das es auch anders geht war dann ab Sonntagnachmittag zu sehen. Strahlender Sonnenschein, Laboe war innerhalb von Minuten voller Menschen die ins Freie drängten und man glaubt es kaum, das tolle Wetter hielt bis Montag durch.

 

Ich habe am Sonntag noch einmal zur Finissage von Sandra Hofer-Wiese in Freya-Frahm-Haus und ihrer Ausstellung „Wie die Zeit vergeht“ vorbeigeschaut und auch die Künstlerin konnte feststellen, wie schnell die Zeit in Laboe doch vergangen ist.

 

Nach der Ausstellung ist ja bekanntlich immer vor der Ausstellung, weiter geht es am Freitag, den 13. April um 18:00 Uhr mit der Ausstellungseröffnung „Kontraste“, das ist ein Deutsch-Dänisches Kunstprojekt das 13 Kunstschaffende dann vorstellen werden. Hört sich spannend an, ich werde natürlich rechtzeitig berichten.

  Vasen die aus den alten Hafenstegen in Laboe gefertigt wurden

 

Am heutigen Ostermontag ging es dann bei strahlendem Sonnenschein zum Kunstforum nach Schloss Hagen. Und dort gab es neben alten Bekannten und wieder einige neue Kunsthandwerker mit ihren Arbeiten zu bestaunen. Natürlich war auch die Pflaume-Zimt-Torte im Bauern-Café ein kleines Kunstwerk, aber ich meine natürlich die „unessbaren“ Dinge auf dem Kunsthandwerkermarkt.

 

So z.B. die Kieselsteinbilder von Roswitha Helwig aus Lemwerder. Die haben mir sehr gut gefallen, ganz erstaunlich, was man mit den geschliffenen Kieselsteinen und der entsprechenden Kreativität alles machen kann. Minimalistische Steincollagen nennt Roswitha Helwig ihre kleinen Kunstwerke, wer einmal etwas mehr davon sehen möchte drückt HIER, die Bilder kann man dort auch online bestellen.

 

Eigentlich alte Bekannte waren „Die Edelwerker“ aus Hamburg, mit ihren großen Holztischen, die aus Materialien wie Dielenbretter oder Dachstühlen von alten Katen, Scheunen, Gasthöfen usw. stammen.

 

Nun kann ja nicht jeder so einen großen Tisch gebrauchen, aber die kleinen Vasen und Kerzenhalter fielen meiner Begleiterin und mir sofort ins Auge. Und schon waren wir mitten im Gespräch mit Torben Bloch, bei dem man sofort spürte, wie begeistert er mit den alten Hölzern umging.

 

Und wie wir so über die Holzbeschaffung und die verschiedenen Sorten sprachen, erzählte er uns, dass er die kleinen Holzvasen z.B. aus den alten Bohlen der Stege aus dem Hafen von Laboe gemacht hat. Und dass er reichlich Überredungskunst gebraucht hätte, damit der Hafenmeister ihm von den alten und teils seit Jahren unter Wasser befindlichen Brettern etwas abgegeben hat. Mensch Ole, guck mal, was da für schicke Sachen draus geworden sind.

 

Sogar eine große Tischplatte mit dem Maßen 2,50 x 1,00 Meter haben die „Edelwerker“ aus den Eichenbohlen der alten Steganlage in Laboe gebaut. Und so heißt der Tisch dann auch Laboe, zu sehen HIER

 

Meine Begleiterin konnte nicht wiederstehen und nun besitzt sie zu Hause ein echtes Stück der alten Hafenanlage aus Laboe in Form einer kleinen Blumenvase. Und wie Frauen so sind, auch bei Gerda und Rainer Gorisch hat sie zugegriffen und nun macht GORI ihr sogar ein ganz individuelles T-Shirt, wie heißt es doch so schön: auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Dame.

 

Tja, es hat wieder viel Spaß gemacht auf dem Kunstforum in Schloss Hagen. Obwohl die behördlichen Auflagen von Jahr zu Jahr bürokratischer werden und damit solche Veranstaltungen immer weiter einschränken, wie Gori mir erzählte. Hoffen wir, dass sich die Kunst durchsetzt und nicht die Bürokratie die Oberhand gewinnt, damit die Menschen auch weiterhin diese schöne Veranstaltung im Schloss Hagen erleben können.

 

Die nächste Veranstaltung von GORI ist auch schon seit vielen Jahren ein Begriff, es ist das Kunstwochenende in Stein am 14. und 15. Juli mit dem historischen Handwerkermarkt, Auch darüber werde ich natürlich rechtzeitig berichten.

 

So, das soll es für den heutigen Ostermontag gewesen sein. Ich wünsche noch frohe Oster-Reststunden und für alle Urlauber, die noch ein paar Tage länger in Laboe bleiben einen angenehmen Aufenthalt. Uns Eingeborenen bleibt natürlich der altbewährte Spruch: Es kann ja nur noch wärmer werden.

 

In diesem Sinne einen schönen Start in die neue Woche

 

Euer Ostsee-Peter

 

Mittwoch, 04. April 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

das Wetter in Laboe ist uns immer noch freundlich gesinnt, so mögen wir das gerne.

 

Im Moment kann ich den Besuch des Kurparks nur allen Laboern und Gästen ans Herz legen. So ganz kommen wir noch nicht ran an Krokau und seinen Dorfanger, aber die Freunde des Kurparks sind auch sehr fleißig gewesen und haben 10.000 Krokuszwiebeln gepflanzt. Und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen, ganz toll.

 

Krokusse im Kurpark

Der Kurpark erstrahlt im Moment im herrlichen Gelb und Blau, das ist schon ein ganz beeindruckendes Bild. Kein Wunder, seit die Kurparkfreunde vor 10 Jahren die Pflege des Parks übernommen haben, haben sie schon gut 85.000 € dort verbuddelt, wie der 1. Vorsitzende Hans-Werner Peschke auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung im März erklärte.

 

Nun aber nicht gleich mit Schaufel und Spaten in den Kurpark rennen, die 85.000 € wurden natürlich nicht in Form von Gelscheinen, sondern als Pflanzen und Sträucher vergraben. Und das alles konnte durch Spenden und Beiträgen der aktuell 163 Mitglieder ermöglicht werden. Hinzu kommen dann noch die rund 20.000 Arbeitsstunden, die während der letzten 10 Jahre dort durch die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer geleistet wurde.

 

Dafür gebührt den Freunden des Kurparks auf jeden Fall mal wieder ein ganz großes Lob und Dankeschön, denn leider wird in Laboe das ehrenamtliche Engagement von einigen Politikern und Bürgern immer wieder als selbstverständlich und gegeben hingenommen, das ist es aber auf keinen Fall. Die Mühlen in Laboe mahlen eh schon sehr langsam, aber ohne die vielen Ehrenamtler würden sie völlig zum Stillstand kommen.

 

Wer selber einmal einen kleinen Beitrag im Kurpark leisten möchte – am kommenden Sonnabend, den 07. April heißt es wieder von 09:00 bis 12.00 Uhr „Hacken, Harken, Fegen“, gute Laune und Arbeitshandschuhe sind mitzubringen und im Anschluss gibt es auch immer einen leckeren Imbiss. Die Freunde des Kurparks freuen sich über jede helfende Hand.

 

Das mal zu dem im Moment wunderschön blühenden Kurpark. Auch der Hafen füllt sich langsam wieder mit den Segelbooten und Motoryachten. So richtig los geht’s dann mit dem Ostsee-Feeling am kommenden Sonntag, wenn das Kreuzfahrtschiff AIDAcara morgens an Laboe vorbei Richtung Kiel fährt und abends dann wieder gegen 18:30 Uhr vor Laboe auftaucht. Das erste Kreuzfahrtschiff der Saison legt allerdings schon am Freitag im Kieler Hafen an, es ist die „Boudicca“, das ist aber eine NOK-Passage, das Schiff kommt also nicht an Laboe vorbei.

 

Ein Hinweis für unsere Urlauber - wer wissen möchte, ob, wann und welche Kreuzfahrtschiffe während des Urlaubs in Laboe vor dem Strand vorbei ziehen, der drückt mal HIER

 

Weltgesundheitstag in Laboe

Dann habe ich noch einen Hinweis für Sonnabend, den 07. April. Anlässlich des Weltgesundheitstages veranstaltet der TV Laboe zusammen mit dem Förderverein in der Schwimmhalle einen bunten Nachmittag unter dem Motto: „meer Gesundheit“

 

Dazu werden im Schwimmbereich ab 14:00 Uhr abwechslungsreiche und verschiedene Mitmachaktionen gestartet, wie z.B. Aqua TABA TA, Aquajogging, Schwimmtraining oder Kinderangebote für die kleinen Wasserratten.

 

Im Foyer erwartet die Besucher ein umfangreicher Fitnesscheck, so bietet die Wiking-Apotheke eine Blutdruck- und Blutzuckermessung an, es gibt einen Hörtest der Firma Amplifon, Heilpraktikerin Ute Winkler führt einen Bioscan vor und die DEVK informiert über Gesundheitsversicherungen.

 

Der TV Laboe ist mit einem Infostand vertreten ebenso wie der Rettungsdienst vom Kreis Plön. Und lecker wird es sicherlich auch, denn die Firma EDEKA wirbt mit dem Slogan: Wir lieben gesunde Lebensmittel.

 

Die Veranstaltung findet von 14 – 17:00 Uhr in der MWSH statt, der Eintritt ist frei.

 

So, das war es für den Mittwoch. Ich sage Tschüss bis Freitag.

 

Euer Ostsee-Peter

 

Freitag, 06. April 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

war es am Donnerstag noch sehr bedeckt über Laboe startet pünktlich zum Wochenende der Sonnenschein – so soll es sein.

 

Als ich gestern Nachmittag auf dem Weg zum Rathausarchiv war habe ich vorher noch einen kleinen Umweg über den Hafen gemacht und siehe da, das hatte sich ja echt gelohnt. Im Hafenbecken trieben nämlich rund 12 Menschen in Überlebensanzügen und versuchten dann, eine auf dem Dach schwimmende Rettungsinsel wieder aufzurichten und zu entern.

 

Spannende Sache, ich also gleich im Infozentrum der Seenotretter nachgefragt, was denn da Spannendes los sei. Aber da stellte sich heraus, das war keine Rettungsübung der DGzRS sondern das gehört zum Ausbildungsprogramm der

INASEA Acedemy – dem Institut für nachhaltige Aktivitäten auf See.

 

Dieses staatlich anerkannte Institut bietet in Kooperation mit der Schleswig-Holsteinischen Seemannsschule Kurse für alle offshore Plattformen, national oder international und für die Seefahrt an. Und dazu gehört natürlich auch das man eine im Wasser umgeschlagene Rettungsinsel wieder aufrichtet bevor man sie besteigen kann.

 

Das Wasser im Hafen von Laboe war zwar spiegelglatt, aber trotzdem ist das eine ganz schöne körperliche Anstrengung. Und im Ernstfall vielleicht ein sinkendes Schiff oder eine brennende Windkraftanlage im Hintergrund, da sollte man schon wissen was zu tun ist.

 

Und nach dieser spannenden Vorstellung musste ich mich dann aber beeilen, um noch rechtzeitig zu spät ins Rathaus zu gelangen. Aber Action geht natürlich vor.

 

Am heutigen Freitag bin ich dann ein Stück auf dem Fördewanderweg gelaufen, normal nicht erwähnenswert aber trotzdem eine nette Geschichte. Und zwar geht es um eine Kollegin von mir die für eine Lokalzeitung schreibt und bekannt dafür ist, dass sie nur sehr ungern zu Fuß geht und ansonsten alles per Auto erledigt. Nun haben wir in der nächsten Woche aber einen Pressetermin an dem ehemaligen Übergang beim Munitionsdepot, also dieser steilen Treppe dort.

 

Und dahin kommt man nun mal eben nur per Fahrrad oder zu Fuß. Für meine Kollegin eine Tragödie, völlig unmenschlich, da könnte sie ja gleich einmal quer um den Globus laufen, das alles mit schwerer Kamera-Umhängetasche, die totale Belastung für Rücken und Füße usw. Ach, was hab ich schon herzhaft gelacht – und daher heute also mal die Zeit gestoppt.

 

Spaziergang auf dem Fördewanderweg

Von Beginn Fördewanderweg bis zur Brücke im Schlendergang 11:30 Minuten. Zurück etwas mehr Gas gegeben und das dann in 09:30 Minuten geschafft. Also eine absolute Mörderstrecke – für meine Kollegin. Nun sehe ich es ja schon kommen, kurz vor dem Termin klingelt mein Telefon…. "Du Peter, es tut mir ja so leid, aber ich habe gerade einen ganz dringenden Termin in der Probstei rein bekommen, kannst Du für mich ein paar Fotos mitmachen???? Gibt auch den größten Eisbecher den das Venezia hat oder den leckersten Döner, Büdde, Büdde!!!!" Tja, das Leben ist schon hart und ich bin mal gespannt ob meine Weissagung eintrifft……

 

Übrigens Döner, Hassan Yesilbas, bekannt aus dem „Ostsee-Grill“, hat heute selber mit Hand angelegt an seinem roten Haus am Dellenberg.

 

Dort, wo früher der Modeladen „O Sole Mio!“ war, sind die Umbauarbeiten im vollen Gang, aber statt einem neuen Ladengeschäft entsteht hier jetzt eine neue Wohnung. Die lange Suche nach einem Nachmieter für das Ladengeschäft war nicht erfolgreich, aber Wohnungen sind ja nach wie vor Mangelware in Laboe.

 

Und dass dann leerstehende Läden in Wohnungen umgewandelt werden finde ich ja auch völlig in Ordnung. Worüber ich nur den Kopf schütteln kann sind Neubauwohnungen, die zwar nur einen 6-stelligen Betrag im unteren Bereich kosten, für so kleines Geld gibt es dann natürlich auch keinen Seeblick, aber als Ausgleich dafür ist dann der Blick vom Balkon im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend. Aber was soll´s, jeder so wie er es mag und das Geld muss schließlich irgendwie angelegt werden. Was das in Laboe für Blüten – oder besser gesagt für Mauerblüten treibt, sehen wir dann im Album. Der Pfeil auf dem einen Bild zeigt die Stelle, wo der Balkon zu groß war und nicht gepasst hat. Da hat man dann einfach ein Stück aus der Stützmauer rausgeflext und siehe da - nun passt es!

 

Also ich mag jedenfalls, wenn die Sonne scheint und freue mich auf ein sonniges und abwechslungsreiches Wochenende an dem ich mir um Speis und Trank keine Gedanken machen muss. Ach ja, das Leben in Laboe ist schon schön <fröhlich seufz>

 

In diesem Sinne ein schönes Wochenende

Euer Ostsee-Peter

 

Montag, 09. April 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

so, dann wollen wir mal wieder gut gelaunt in die neue Woche starten. Whow, was für ein Sommer-Feeling am Wochenende in Laboe. Am Sonnabend einen Termin nach dem anderen, sozusagen nonstop dabei gewesen bei netten und interessanten Geschichten, beim Gesundheitstag in der Schwimmhalle und abends hieß es dann „Angrillen“ beim Verein „Ole Schippn“.

 

Meine liebe Freundin Gudrun aus meiner alten Heimat Buchholz saß dann Sonntagmorgen auch pünktlich um 09:00 Uhr an meinem Frühstückstisch und hat sich über die blaue Ostsee und den Sonnenschein gefreut. Alles zusammen ergibt das wieder Geschichten und Bilder für 2 Tage, die Saison startet also so langsam durch und da gibt es montags natürlich immer eine Menge zu berichten.

 

Weltgesundheitstag am Sonnabend in und um die MWSH, hier konnten sich die Besucher einmal in Ruhe informieren, wie es z.B. um den eigenen Blutdruck, den Blutzucker oder das Hörvermögen bestellt ist. Die Firma Amplifon führte Hörtests durch, Bei Dr. Volker Helm von der Wiking-Apotheke fand ich das neue Blutdruckmessgerät sehr interessant, ganz ohne Schläuche und Kabel, die elektronische Manschette wird einfach um den Oberarm gelegt, Bedienung ist auch per Smartphone-App möglich. So etwas weckt natürlich immer sofort mein Interesse.

 

Bei der Laboer Heilpraktikerin Ute Winkler konnte man einen Bioscan machen lassen. Durch diese Bioenergetische Funktionsdiagnostik erhält die Heilpraktikerin wertvolle Informationen zum Herz-Kreislauf-System, Funktionswerte von verschiedenen anderen Organen und sogar Pestizide, Allergien usw können mit den 230 Punkten des Programmes sichtbar gemacht werden.

 

In der Schwimmhalle selber moderierte Klaus Röttgering das Programm, so führte Nadja Wildemann das zwar kräftezehrende, aber auch gewaltig Kalorien verbrennende Aqua-Tabata vor, das 1996 von dem japanischen Sportwissenschaftler Dr. Izumi Tabata entwickelt wurde.

 

Beim Aqua-Jogging waren dann auch die Badegäste zum Mitmachen aufgefordert. Die Firma EDEKA-Alpen sorgte mit Getränken und Obst passend zum Weltgesundheitstag für das leibliche Wohl der Besucher.

 

Insgesamt war es ein sehr unterhaltsamer und lehrreicher Tag in Laboe.

 

wo man singt da lass dich ruhig nieder.....

Am Abend lud dann der Verein „Ole Schippn“ seine Mitglieder zum traditionellen „Angrillen“ ein. Die Pressevertreter wurden bei der Einladung sehr höflich darauf hingewiesen, dass Schreibblock und Kamera bei diesem Termin zu Hause bleiben könne, um stets beide Hände frei zu haben für Speisen und Getränke. Naja, so eine kleine Lumix passt in jede Hosentasche, die ist natürlich immer am Mann, sonst könnten wir z.B. heute gar nicht die leckere Wursttorte bestaunen. Ansonsten gab es Fleisch und Wurst satt und die jungen Damen der alten Schiffe haben sich mit ihrem Salatbuffet einmal wieder selber übertroffen.

 

Es war ein fröhlicher und ausgelassener Abend, das Wetter war einfach super, genauso wie die Stimmung am Hafen. Es gab eine Menge zu erzählen und auch der Shantychor der Ole Schippn gab nach der Stärkung natürlich so manch fröhliches Lied zum Besten. Es war wieder ein superschöner Abend, einen ganz herzlichen Dank an die „Ole Shippn“.

 

Als meine liebe Freundin Gudrun dann Sonntagmorgen hungrig nach 150 km Fahrt vor meiner Haustür stand, konnte ich essenstechnisch noch gar nicht so mithalten, das hat sich dann aber natürlich im Laufe des Tages im MoccaFee und Buena Vista wieder gegeben.

 

Bei unserem ersten Rundgang durch Laboe kamen wir gerade rechtzeitig, als der 38 Meter lange und 5,83 Meter breite Topsegelschoner „Banjaard“ den Hafen verließ. Das ist ja auch schon ein beeindruckendes Segelschiff, das 1913 in den Niederlanden als Frachtsegler in Dienst gestellt wurde.

 

Da hätte ich ja auch mal Lust zu, ich bin noch nie gesegelt, meinte Gudrun. Na ja, so ein großes Schiff hat Laboe natürlich nicht, aber wie wäre es mit einem Segeltörn auf einem Haikutter, lautete daher mein Vorschlag.

 

Gesagt, getan und so ging es dann am Nachmittag mit Heike, Tom und anderen Gästen mit der GEFION hinaus auf die Ostsee. Der Wind hätte zwar gerne etwas stärker pusten können, aber den Damen hat es so auch gefallen.

 

Skipper Tom hat dann Kurs auf die in der Förde vor Anker liegende Fregatte F 213 „Augsburg“ genommen und diese einmal umrundet. So von dichtem betrachtet ein gewaltiges Schiff, auch wenn es schon 31 Dienstjahre auf dem Buckel hat. Aber die neueste Generation der Schiffe zu einem Stückpreis von rund 700 Mio. Euro kommt ja nicht in Fahrt, statt auf den Weltmeeren zu fahren liegen sie in der Werften rum mit Getriebeschäden und haben mit allen möglichen Kinderkrankheiten zwischen Hard- und Software zu kämpfen.

 

Tja, die Ollen haben es eben drauf….. Die Fregatte „Augsburg“ ist 130,5 Meter lang, 14,5 Meter breit und hat 219 Mann Besatzung. Höchstgeschwindigkeit 30 kn, also 56 km/h. Als wir dann das Heck umrundet haben wurde uns fröhlich zugewunken. Denn 5 oder 6 große Holzkohlengrills waren auf dem Achterdeck in Betrieb. Also Grillen geht natürlich besser wenn das Schiff vor Anker liegt als wenn bei Wellengang laufend die Würste und Steaks vom Grill kullern.

 

Ehrenmal von der GEFION aus gesehen

Es war wieder eine ganz tolle Fahrt mit Heike und Tom und ihrem Haikutter „GEFION“, die ich allen Besuchern und Urlaubern immer wieder nur empfehlen kann. Bis zur Kieler Woche ist es ja noch etwas hin, aber ich möchte da trotzdem jetzt schon mal auf die Laboer Traditionssegler hinweisen.

 

Diese sogenannten Haikutter haben ja nie Haie gejagt, sondern sie waren damals die ersten Fischerboote, die neben Segeln auch einen Motor eingebaut hatten. Und so konnten sie – egal wie der Wind wehte, immer als erste bei den Fangplätzen sein und waren schon wieder zurück im Hafen um ihre Fische zu verkaufen, als die normalen Fischerboote mit Segeln das Fanggebiet noch nicht mal erreicht hatten.

 

Wie die Haie haben sich die Motorsegler auf die Fische gestürzt, das hat den normalen Fischern natürlich überhaupt nicht gefallen, deshalb waren sie also sehr verpönt, diese „Haikutter“.

 

Und heutzutage spielt sich jedes Jahr zur Kieler Woche immer das gleiche Spiel im Hafen von Laboe ab. Denn wie die Haie kommen sie dann von überall herangeschwommen, völlig unbekannte Segler und Schiffe, die ebenfalls Regattabegleitfahrten und Co. anbieten und es auf das Geld der Touristen abgesehen haben. Nach der Kieler Woche sind sie dann alle wieder spurlos verschwunden aus Laboe.

 

Nun kann man natürlich argumentieren, Konkurrenz belebt das Geschäft, aber wer einmal mit unseren einheimischen Skippern spricht, wieviel Geld und Arbeitszeit in dem Unterhalt solch eines Schiffes steckt, wie aufwändig die Restaurierungen und wie teuer die Umsetzung der teils ausufernden Sicherheitsvorschriften sind, die sich da ein ehemaliger bayrischen Verkehrsminister hat einfallen lassen, der tut garantiert etwas Gutes, wenn er seine Begleit- Windjammer- und Feuerwerksfahrten auf Labor Traditionsseglern bucht.

 

Ich werde dazu dann noch einmal rechtzeitig berichten. Wer seinen Urlaub zur Kieler Woche in Laboe bereits gebucht hat, hier vorab schon mal zwei Termine für die Fahrten mit der GEFION. Zur Windjammerparade am 23.6. startet die GEFION um 09:30 Uhr ab Laboe, Rückkehr ca. gegen 14:30 Uhr. Der Preis beträgt 89 € inkl. Getränken und belegte Brötchen. Zum Abschlussfeuerwerk startet die GEFION am 24.6. um 20:00 Uhr im Hafen von Laboe, Rückkehr ca. 0:30 Uhr, der Fahrpreis beträgt 59,00 € inkl. Getränke.

 

Wer sich jetzt schon einen Platz auf der GEFION sichern möchte kann das ab sofort unter der Telefonnummer: 0172 - 5109307, weitere Infos gibt es HIER

 

Ganz zum Schluss noch zwei aktuelle Kurzmeldungen. Kurzmeldung 1: Juchhuu, die Strandbretter werden endlich abgeräumt, nach so einem Hochsommer-Wochenende muss es nun aber auch ganz flott losgehen. Da wären wahrscheinlich fast alle Strandkörbe am Wochenende belegt gewesen, wenn sie denn schon am Strand hätten stehen können. Aber da ist Firma Rüder eben leider von der Gemeinde abhängig.

 

Kurzmeldung 2: Aus der alten Pizzeria am Probsteier Platz wird eine neue Pizzeria mit dem Namen „Piazetta“. Die Schilder wurden erst heute montiert, ich bleibe am Ball.

 

So, dass zum Start in die Woche, meine Tastatur ächzt schon. Viel Spaß beim Bilder anschauen, ein herrlicher Vorgeschmack auf den Sommer in Laboe.

 

Liebe Grüße

Euer Ostsee-Peter

 

Mittwoch, 11. April 2018

 

Moin Moin aus Laboe,

 

nach dem sonnendurchfluteten Wochenende ist es nun wieder richtig kühl und windig geworden. Etwas über 4 Grad und Windstärke 6 aus N/O, das ist richtiges April-Küstenwetter.

 

Trotzdem geht es weiter mit dem Entfernen der Sandbretter am Strand, eine zweite Gruppe vom Bauhof war heute dabei, den Garten vom Freya-Frahm-Haus zum Strand hin „platt“ zu machen, um ihn dann anschließend neu zu gestalten. Denn nun haben wir in Laboe schon so ein Schmuckstück von Haus am Strand stehen, nur der Garten sah immer etwas verwildert aus. Das ändert sich also auch ab sofort, das wird bestimmt ganz schick.

 

Aber auch im Freya-Frahm-Haus passiert gerade eine ganze Menge. Denn am Freitag, den 13. April wird um 18:00 Uhr eine neue Ausstellung eröffnet. Aber eigentlich ist es viel mehr und völlig anders als gewohnt. Spannend und interessant, das fing schon heute mit dem Pressegespräch an. Denn außer vielen Künstlerinnen und Künstlern gab es noch kaum etwas zu sehen, die Werke sind noch im Entstehen in der 1. Etage.

 

Aber mal der Reihe nach. Die Ausstellung heißt „Kontraste“ und gehört zu dem Programm „Der bewegte Koffer – den den bevægede Kuffert“ das von einer Deutsch-Dänischen Künstlergruppe gestaltet wird.

 

Dieses Projekt gibt es seit 2009 und wurde anlässlich einer Konferenz „Kulturbrücke Fehmarnbelt“ ins Leben gerufen, um die Zusammenarbeit dänischer und deutscher Künstler der Fehmarnbelt Region zu fördern.

 

Wie wir wissen, verzögert sich der Bau der Fehmarnbelt-Querung durch ganz viel deutsche Bürokratie, vorsichtige Schätzungen geben 2028 als Eröffnungstermin an, realistischer ist wohl erst 10 Jahre später, siehe BER.

 

Nun, mit Politik haben die studierten und ausgebildeten Künstlerinnen und Künstler nichts im Sinn, im Laufe der Jahre ist die Gruppe zusammengewachsen und stellt sich immer wieder neuen Themen und Herausforderungen.

 

Es gibt pro Jahr je ein Symposium abwechselnd in Dänemark oder Deutschland, 2017 fand es in Faxe (DK) statt, in diesem Jahr kann also das Freya-Frahm-Haus die Künstler/-innen begrüßen.

 

Jetzt kommt der bewegte Koffer ins Spiel. Denn mit gut gefüllten Koffern müssen die Akteure ja immer zwischen DK und D pendeln, die Koffer sind als immer in Bewegung.

 

Die Künstler-/innen waren heute auch ganz begeistert vom Freya-Frahm-Haus, denn dass sie ihre Arbeiten im gleichen Haus fertigstellen können in dem auch die Ausstellung stattfindet, das hat es bislang noch nie gegeben. Inspiration pur mit dem Blick auf die Ostsee, neue Ideen entstanden spontan, alle sind mit großer Begeisterung dabei. Wichtig ist aber auch allen Teilnehmern, viel gemeinsame Zeit miteinander zu verbringen um sich immer wieder neu austauschen zu können.

 

Insgesamt 13 Kunstschaffende (darunter 2 Gäste) werden am Freitag ihre Werke aus den Bereichen Schmuckdesign, Keramik, Papierkunst, Bildhauerei und Flechtkunst zeigen.

Die Vernissage beginnt am Freitag um 18:00 Uhr, die Laudatio wird Gert Haack vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur halten.

 

Geöffnet ist die Ausstellung dann jeweils am Freitag, Sonnabend und Sonntag von 11 – 18 Uhr. An den drei Sonntagen bis zum 29.04. wird jeweils um 15:30 Uhr eine Künstlerführung stattfinden, um dem Publikum die Möglichkeit zum Gespräch zu bieten. Der Eintritt ist frei.

 

Ich wünsche viel schon einmal viel Spaß bei dieser deutsch-dänischen Ausstellung der etwas anderen Art.

 

Zum Schluss noch etwas in eigener Sache. Eigentlich wollte ich persönlich und als erster meine Leserinnen und Leser darüber informieren, was am 8. Mai in Kiel passiert. Aber wie das so ist im Leben, nun hat es eine Berichterstatterin der Regionalpresse nicht mehr abwarten können und gestern schon ihren Artikel veröffentlicht. Nach dem Motto: Der Probsteier Herold sprach zuerst mit dem ….. ähhhh… Ostsee-Peter. 😉 Tja, nun ist zwar die Überraschung hin, aber meine große Vorfreude bleibt natürlich bestehen. Den Zeitungsbericht stelle ich mal mit ins Album.

 

Das war es mal wieder für heute, ich sende leicht stürmische Grüße aus Laboe und sage Tschüss bis Freitag. Da kann allerdings etwas später werden als 20:00 Uhr mit den News, da ich ja vorher noch zur Vernissage möchte, allzu viel gab es ja heute noch nicht zu sehen, ich bin also auch gespannt und werde die Bilder dann am Abend noch mit einfügen.

 

Euer Ostsee-Peter

 

 

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