Mai 2017
Blick vom Ehrenmal auf Laboe
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Verliebt in Laboe ...

 

Hallo und herzlich Willkommen in meinem News Archiv

 

Mai 2017

 

Montag, 01. Mail 2017

 

Moin Moin aus Laboe,

 

also irgendwie hatte ich das heute gar nicht so richtig realisiert, das ja schon wieder Montag ist. So viel ist passiert in den letzten paar Tagen, dass ich glatt für diese Woche genug zu schreiben hätte. Aber es kommen ja auch noch ein paar neue Geschichten hinzu, also fange ich einfach mal an.

 

Als erstes möchte ich mich ganz herzlich für die vielen Glückwünsche bedanken, die mich persönlich, per Post (sogar aus England), per Mail und in den sozialen Medien erreicht haben. Und das war natürlich auch der Grund, warum meine Familie am Sonnabend komplett versammelt war und wir gemeinsam einen wunderschönen Tag in Laboe verbringen konnten. Nach dem anfänglichen Starkregen schien dann die Sonne dermaßen, dass alle Familienmitglieder mit einem Sonnebrand nach Hause gefahren sind. Nur etwas kühl war es noch am Wasser.

 

Nun aber mal der Reihe nach. Nach dem Aufstellen des Maibaumes am Freitag gab es am Abend im Freya-Frahm-Haus ja noch das Konzert mit dem Möllner Kulturpreisträger, Songschreiber und Liedermacher Klaus Irmscher.

 

Liedermacher Klaus Irmscher im FFH

Mölln ist ja die Eulenspiegel-Stadt und so flossen eben auch immer wieder ein paar Eulenspiegelein in die Texte von Klaus Irmscher mit ein. Aber ansonsten sind es Alltagsgeschichten, manchmal skurril, mal einfühlsam und dann wieder voll aus dem prallen Leben gegriffen, die das Publikum erfreut haben. Begleitet von Gitarre oder Mandola, aber auch ganz ohne Instrument sprang der Funke zu den anwesenden Gästen sofort über.

 

On die Geschichte in der Bahn, wo er einer jungen Dame zuhört die unentwegt vor sich hin redet obwohl er lieber Zeitung lesen wollte oder das Drama am Timmendorfer Strand, als plötzlich kein Handynetz mehr vorhanden ist und er nun gar keine Statusmeldungen über Facebook oder What´s App versenden kann. Und so ging es Schlag auf Schlag, die Turmbesteigung in Chemnitz trug Klaus Irmscher stilecht auf sächsisch vor.

 

Der Song der mich persönlich am meisten berührt hat hieß: Geflüchtet. Darin schildert Klaus Irmscher musikalisch nach einer wahren Begebenheit den Besuch einer Straße, in der er früher mal gelebt hat. Auch seine Familie war aus dem Osten geflüchtet und fand in dem Haus Unterschlupf. Heute stehen nur noch ganz vereinzelt ein paar Häuser aus der damaligen Zeit in der Straße, die Fahrradfabrik, die Wäscherei, all das ist verschwunden. Aber genau in dem Haus in der er einst lebte, trifft er auf eine Frau aus dem Iran, die nun ebenfalls als Flüchtling in genau diesem Haus lebt.

 

Sie freunden sich an, singen und musizieren zusammen und der Höhepunkt für mich an diesem Abend im Freya-Frahm-Haus war, als eben genau diese Iranerin mit dem wohlklingenden Namen Tara Shahkarami aus dem Publikum nach vorne kam, sich eine Stola umwarf und zu einem orientalischen Tanz das plattdeutsche Lied „Dat du meen leevsten büst“ singt. Unbeschreiblich schön diese ganze Atmosphäre. Nach einigen Zugaben klang der Abend dann aus, der mir noch lange in sehr guter Erinnerung bleiben wird.

 

Mitglieder der Volkstanzgruppe Laboe

Am Sonnabend war dann ja Familientag angesagt, nach gewaltigen Regenmassen und Wind am Vormittag, an dem es den Mitgliedern des HGV kaum möglich, das Zelt aufzubauen in dem es dann später leckere Fischbrötchen, frische Waffeln und Maibowle gab. Aber irgendwie hatte Petrus dann ja doch noch ein Einsehen, denn plötzlich riss die schwarze Wolkendecke auf und die Sonne gab ihr Bestes.

 

Und so konnten dann auch die Volkstanzgruppe unter Leitung von Birgit Bohnsack im strahlenden Sonnenschein viele Besucher anlocken. Tanz um den Maibaum, tolle Stimmung, das war schon eine sehr schöne kleine Veranstaltung rund um den Laboer Maibaum. Hoffen wir, dass es auch in den nächsten Jahren wiederholt wird, das hat echt Spaß gemacht.

 

Am Sonntag ging es dann für die erste Gruppe der Laboer Schulkinder auf die Reise mit der „de Albertha“, für die Eltern sicherlich immer ein bewegender Moment, wenn ihre Kinder auf dem alten Frachtensegler davon fahren. Nach der Verabschiedung ging’s es dann auch noch über den ersten Flohmarkt dieses Jahres in der Reventloustraße, aber über diese beiden Ereignisse werde ich dann am Mittwoch berichten, füge aber schon mal je ein Bild mit ins Album ein, Mittwoch gibt es dann mehr zu gucken.

 

Das also mal zum ersten Mai, den Montag, den ich fast nicht auf den Zettel hatte. Aber in meinem hohen Alter jetzt darf ich ja nun auch mal in Tüddel kommen.

 

Bis bald wieder, liebe Grüße aus Laboe sendet Euch der

Ostsee-Peter

 

Freitag, 12. Mai 2017

Moin Moin aus Laboe,

 

geht ja recht schnell mit der Wochenmitte, Wetter ist immer noch sonnig, windig und leicht kühl, also herrlich um am Strand entlang zu schlendern.

 

Berichten wollte ich ja noch von dem Segeltörn der Laboer Grundschulkinder mit der „de Albertha“ und dem 1. Flohmarkt in diesem Jahr.

 

Starten wir einmal mit dem de Albertha Törn, der am Sonntag gestartet ist und am Dienstagnachmittag wieder mit fröhlichen Kindern, Betreuern und der de Albertha-Crew im Laboer Hafen endete.

 

wer diese Spendenbox sieht - immer füttern, ist für einen guten Zweck

Diese Fahrten drohten ja aus finanziellen Gründen ausfallen zu müssen, denn durch veränderte Rahmenbedingungen in der Politik erhält der Verein Ole Schippn im Gegensatz zu vergangenen Jahren keine öffentlichen Fördergelder mehr. Dabei sind gerade diese Fahrten für die Kinder jedes Mal ein ganz besonderes Erlebnis, denn um so ein altes Segelschiff zu bewegen müssen alle mit anpacken und sich auch aufeinander verlassen können.

 

Das die Fahrten in diesem Jahr trotzdem durchgeführt werden können verdanken die „Ole Schippn“ u.a. dem gemeinnützigen Verein „Tall-Ship Friends Deutschland“. Als das Kieler Vorstandsmitglied Prof. Dr. Patrick Moldenhauer, der unter anderem Schiffbaustudierende an der Kieler Fachhochschule ausbildet, von der Streichung der Fördergelder hörte, setzte er sich sofort für eine Unterstützung der Ole Schippn in Höhe von 1.000 € ein.

 

Durch weitere Geld- und Sachspenden von Laboer Bürgern werden auch in diesem Jahr die beiden Törns auf dem alten Frachtsegler ermöglicht. Besonders zu nennen wäre da:

 

H. Hahn, selbst begeisterter Chor-Sänger im Shanty Chor von Ole Schippn Laboe, überraschte den Vorstand mit einer Einzelspende über 1.100 € die zum Fortbestand der „Kindertörns“ verwandt werden sollen. Anlässlich seines kürzlich begangenen 80. Geburtstages verzichtete er mit dieser noblen Geste auf seine Geschenke und bat um Geldspenden für eben diesen guten Zweck.

 

Gudrun Blöhdorn, 92-jährige Ur-Laboerin, war im März diesen Jahres durch einen Presseartikel in den Kieler Nachrichten erstmalig darauf aufmerksam geworden, dass der Verein Ole Schippn Laboe diese uneigennützigen Fahrten zugunsten der Laboer Schulkinder nunmehr im 17. Jahr anbietet und erklärte sich spontan gegenüber dem 1. Vorsitzenden Jens Zywitza bereit, das Projekt ihrerseits mit € 200,-- zu unterstützen.

 

Eine Spende i.H. von € 300,-- steuert der Verein „Kirche hilft helfen“ der Anker-Gottes-Kirchengemeinde, vertreten durch Monika Boje und Sabine und Achim Schuldt bei.

 

Eine schöne Idee hatte auch Tobias Slenczek vom Ortsverband der SPD, der mit einem gut gefüllten Einkaufskorb für das leibliche Wohl der jungen Seefahrer gesorgt hat.

 

Diese und noch viele andere Fördererbeispiele nimmt der Vorstand von Ole Schippn Laboe e.V. zum Anlass, um allen genannten und nicht genannten Unterstützern und Mitgliedern seinen tief empfundenen Dank auszusprechen.

in der gemütlichen Messe der "de Albertha"

Einweisung in der gemütlichen Messe

Für die Kinder sind diese Reisen immer ein ganz gewaltiges Erlebnis. Auf engstem Raum leben – keine Smartphones und daher kein Facebook, WhatsApp usw. Kochen, Putzen, Seile schleppen, nebenbei eine Menge lernen über Wetter, Kurs und Segeltechnik und vor allen Dingen das Miteinander prägt die Kinder, die von diesen Törns immer ganz begeistert zurück kommen.

 

Leider sind die beiden Laboer Urgesteine RoRa und Detlef Boje nun nicht mehr mit dabei, aber ich denke mal, sie schauen „von oben“ herab auf die „de Albertha“ und passen auf, das nichts passiert. Unvergessen der lautstarke Spruch von RoRa vor der Abfahrt: „Wenn ich ein Kind ohne Schwimmweste an Deck antreffe wird es beim Einlaufen in Laboe das Deck mit der Zahnbürste schrubben und alle Menschen an Land schauen zu“.

 

Auf dem ersten Törn waren 14 Schulkinder und 9 Betreuer mit auf dem Törn, der wegen des Starkwindes diesmal durch den Kanal bis nach Rendsburg ging. 62 sm waren es, so Skipper Dick bei der Rückkehr am Dienstag. Der nächste Törn startet am Mittwoch, den 03. Mai mit 15 Schulkindern und 9 Betreuern, wohin die Reise geht entscheidet der Wind aber da wir immer noch gut Windstärke 7 aus N/O haben wird wohl auch der 2. Törn wieder durch den Kanal gehen. Der de Albertha macht so ein büschen Wind nix, aber für die Kids ist es dann schon etwas ruhiger an Bord, wenn nicht dauernd gegen den Wind gekreuzt werden muss.

 

Bilder von der An- und Abfahrt sehen wir dann heute im Album.

 

Der erste Flohmarkt des Jahres fand traditionell am Sonntag vor dem 1. Mai statt und Petrus schickte ordentlich Sonnenstrahlen nach Laboe. Viele Sonnenstrahlen = viele Stände und viele Besucher. Streckenweise war kaum ein Durchkommen und mit gefühlt 100 Menschen habe ich geschnackt. Das ergibt ja so ganz nebenbei auch immer ein nettes Stimmungsbild aus der Bevölkerung über die vorherrschenden Themen in Laboe.

 

Nette Sachen wurden angeboten, leider wraen meine Enkelkinder ja schon wieder weg, aber bei unserer Laboer Bastelfee Uschi Wieck bin ich dann fündig geworden, nun habe ich gleich wieder etwas, wenn die Kids das nächste Mal zu Besuch kommen. Und wer Uschi kennt der weiß auch, dass sie einen nicht eher gehen lässt bis die Tüte stramm voll ist mit Zugaben :-)

 

Dienstagmorgen ging es dann gleich los mit einer standesamtlichen Trauung im Rathaus, das ist ja normalerweise nichts Besonderes, denn viele Paare geben sich im Laufe des Jahres ihr JA-Wort in Laboe. Auf dem Schiff, am Strand, in der Lesehalle oder eben im Rathaus. Aber diesmal brachte „Harry aus Laboe“ von den Laboer Strandpiraten in weißer Gala-Uniform nach der Trauung dann noch ein Ständchen vor dem Rathaus.

 

Neben La Paloma gab es natürlich auch das Laboe-Lied „Lieber kleiner Steuermann“ dazu hat Harry dann auch die Texte verteilt, damit das auch ja jeder mitsingen konnte. Tolle Stimmung vor dem Rathaus, auch eine schöne Idee, eine Trauung einmal etwas anders zu gestalten.

 

das neue DRK Gebäude am Strand

Ganz schnell ging es jetzt mit dem neuen Container-Strandhaus des DRK neben der Schwimmhalle. Rund 75.000 € nahm die DRK Ortsgruppe Laboe in die Hand, um in dem neuen Strandhaus Platz für rund 20 Krippenkinder zu schaffen. Es besteht rein theoretisch auch die Möglichkeit, in dem neuen Containerbau wieder einen Stranddienst im Sommer einzurichten, aber leider haben sich dafür noch keine freiwilligen Helfer gemeldet, so der Vorsitzende des Ortsvereins Jan-Hendrik Köhler-Arp.

 

Die Kinder werden sich sicherlich freuen, demnächst direkt am Strand ihr neues Domizil beziehen zu können und auch die Außenstation in der Dünenlandschaft bleibt den Kindern weiterhin erhalten. Freuen wir uns also schon auf das fröhliche Kinderlachen am Strand.

 

So, das für den Mittwoch, am Donnerstagnachmittag habe ich einen Außentermin in Schönberg, Thema sind die Möwen in Laboe, speziell die Gattung „Larus ridibundus“, die ja mittlerweile weit über die Grenzen von Laboe hinaus bekannt ist. Ich freue mich schon und werde am Freitag berichten.

 

Weiterhin eine schöne Woche wünscht Euch der

 

Ostsee-Peter

 

Freitag, 05. Mai 2017

 

Moin Moin aus Laboe,

 

die erste Maiwoche neigt sich dem Ende zu aber ohne Heizung kommt man im Moment hier an der Küste noch nicht aus.

 

Am gestrigen Donnerstagnachmittag habe ich in Schönberg einer Geburt beigewohnt. Ich hatte ja schon berichtet, es ging bei dem Termin um die Möwengattung „Larus ridibundus“ und wer den Namen mal bei Google eingegeben hat wird gesehen haben, dass es sich dabei um die „Lachmöwen“ handelt.

 

Nun, die gibt es ja in Laboe in zwei Ausführungen: Die eine Sorte findet man laut kreischend am Strand und fliegen können sie auch und die andere Sorte findet man im Lachmöwen-Theater und da bringen die Schauspieler auf der Bühne die Leute zum Kreischen und erobern die Herzen der Zuschauer im wie im Fluge.

 

Aber Geburt in Schönberg? Nun, getroffen haben wir uns bei der Firma HPSH und diese Firma erstellt Webseiten für Unternehmen. Große Premiere also im digitalen Bereich der Lachmöwen, Stefan Hennschen von der Firma HPSH stellte am gestrigen Nachmittag im Beisein von Traute und Jan Steffen, Teddy Laukat und Matthias Dehn die völlig neue Homepage des Lachmöwen-Theaters vor, die Anfang nächster Woche an den Start gehen wird.

Vorstellung neuer Homepage für die Lachmöwen

Solche Sachen sind natürlich für mich auch immer hoch interessant, denn ein Webdesigner hat ja immer so einiges zu beachten bei einem Relaunch, also der Neuerstellung einer bestehenden Homepage.

 

Es liegt natürlich jedem Webseitenersteller im Blut, möglichst alles in die neue Homepage mit einzubauen was technisch möglich ist. Dabei wird aber oft vergessen, dass es den User, also Besucher einer Homepage, sehr oft abschreckt, wenn „seine“ Webseite plötzlich ganz anders aussieht als bisher und er nicht mehr auf Anhieb das findet was er sucht. Und schon wird dann die Homepage nicht mehr so oft oder gar nicht mehr angeklickt.

 

Der Firma HPSH ist es aber gelungen, das alles sehr gut miteinander zu verzahnen. Wer die neue Homepage der Lachmöwen anklickt erfreut sich zunächst einmal an dem schönen Titelbild, kann dann von der Startseite aus alles sofort finden was wichtig ist. Obwohl alles neu ist wirkt es doch vertraut. So ist z.B. jetzt die Online-Kartenbestellung mit nur einem Klick von der Startseite aus möglich. Verschiedene Unterseiten anklicken wie vorher muss man also nicht mehr. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, dass man sich einmal ein wenig genauer umsieht auf der neuen Lachmöwen-Homepage.

 

Denn da gibt es eine ganze Menge zu entdecken, das vorher zwar ansatzweise auch schon vorhanden war, jetzt aber wirklich ganz schick umgesetzt wurde. Zu allen Schauspieler/-innen gibt es nun viele Fotos aus den vergangenen Stücken, teilweise sogar mit kleinen Videoclips. Ein Blick hinter die Kulissen ist möglich und auch die Geschichte des Lachmöwen-Theaters ist jetzt sehr schön dargestellt. Die sozialen Netzwerke wurden erweitert, nun kann man auch mit den Lachmöwen twittern und auch wer kein Facebook-Konto hat kann dort trotzdem die neuesten Infos lesen.

 

Neben der eigentlichen Kartenbestellung für die einzelnen Aufführungen lassen sich jetzt auch Tischreservierungen und Essens- und Getränkebestellungen schon vorher online buchen. Für den Programmierer ist das über ein Shopsystem nicht das Ding, aber auf die Lachmöwen wartet da eine Menge Logistik die umgesetzt werden muss, damit die vorbestellten Sachen dann auch zur richtigen Uhrzeit (sogar die kann man vorwählen) am richtigen Tisch und Platz sind.

 

Gerade für auswärtige bzw. fremde Besucher ist das ein ganz toller Service, aber man kann natürlich auch nach wie vor seine Sachen am Tresen bestellen und sich dann zum Klönen mit an einen Tisch setzen, denn für alle Theaterbesucher gibt es selbstverständlich immer genügend Platz im Foyer. Anders ausgedrückt: Wat in Theotersool rinn geiht hätt ook buten Platz.

 

Wichtig zu wissen ist also, dass es mit der neuen Homepage der Lachmöwen auch eine Möglichkeit der Tisch- und Speisenreservierung gibt, denn so etwas später nachträglich in eine Homepage einzubauen ist immer kompliziert für den Webdesigner. Insgesamt wirkt die neue Homepage der Lachmöwen jetzt sehr frisch und aufgeräumt und es macht einfach ganz viel Spaß, die ganzen neuen Dinge dort zu erkunden.

 

Das zum neuen elektronischen Teil der Lachmöwen, online ist die neue Homepage wie schon erwähnt Anfang der Woche. Aber auch mechanisch geht es zurzeit rund im Lachmöwen-Theater. Denn der komplette Sanitär- und Küchenbereich wird neu gestaltet, ebenso wie das Foyer. Wer dieser Tage mal am Lachmöwen-Theater vorbeigeht wird staunend auf die vielen Müllcontainer vor dem Theater blicken, aber der ganze Bereich wird praktisch komplett entkernt und dann neu gestaltet. Im Moment sieht man nur Staub und leere Räume, aber ich werde natürlich die Tage auch mal einen Blick in das Innere der Baustelle werfen. Aber eines ist gewiss – zur Premiere des neuen Stücks „Kramer Kray“ wird das Theater in völlig neuem Glanz erscheinen, ich freue mich schon sehr.

 

Plakat Maifeuer

So, das mal zu den „Larus ridibundus“, werfen wir nun noch einen Blick auf den kommenden Sonnabend. Denn dann findet ab 17:00 Uhr am Freistand hinter dem U-Boot wieder das große Maifeuer der Jugendfeuerwehr Laboe statt. Wie immer ist für kühle Getränke und heiße Würste bestens gesorgt.

 

Aber wenn es so weiter nieselt wie jetzt am Freitag müssen wohl ein paar Flammenwerfer und Brandbeschleuniger zum Einsatz kommen um die feuchten Zweige zu entzünden. Also ich bin heute nett nass geworden als ich mal geschaut habe, was da so an Geäst zusammen gekommen ist. Nun wissen wir endlich auch, warum die Bäume jedes Jahr in Laboe immer so ratzekahl kurz und klein geschnitten werden – denn wenn man die Bäume einfach wachsen lassen würde wie es die Natur vorherbestimmt hat, gäbe es kein Maifeuer und somit auch keine Bratwurst und kein Bier. Also wenn das jetzt nicht mal eine schlüssige Argumentation ist…. :-)

 

Aber wie dem auch sei, erst mal muss der nasse Holzhaufen am Sonnabend brennen und irgendwas wird den Jungs und Mädels da schon einfallen. Denn Maifeuer von der Feuerwehr ohne Feuer geht schließlich gar nicht.

 

Im Album sehen wir dann auch noch ein paar Balkonbilder von den Bauarbeiten in der Parkstraße und zur Beruhigung unserer Urlauber auch den jetzt wieder aufgeschütteten Strand zwischen MWSH und U-Boot. Sieht schöner aus als vorher, der Sommer kann kommen, Laboe ist bereit und freut sich auf seine Gäste.

 

So, das war es mal wieder für diese Woche. Ich wünsche ein erholsames und hoffentlich trockenes Wochenende und die Schleswig-Holsteiner seien noch mal daran erinnert - Sonntag ist Wahltag zum Landtag.

 

Alles Liebe

Euer Ostsee-Peter

 

Montag, 08. Mai 2017

Moin Moin aus Laboe,

am heutigen Montag gibt es wieder eine Menge zu berichten und anzuschauen im Fotoalbum, denn am Wochenende war so einiges los in Laboe und die Kamera daher reichlich im Einsatz.

Malte Müllers Förde-Brüller

Starten wir mal mit dem Sonnabend. Da war ja in einigen Orten an der Ostseeküste wieder der Weltfischbrötchentag angesagt, Laboe war aber in diesem Jahr offiziell nicht mit dabei. Inoffiziell aber schon, denn die „Fischküche“ als mehrfacher Gewinner in Laboe ließ es sich natürlich nicht nehmen, auch in diesem Jahr wieder eine ganze besondere Kreation für diesen Tag anzubieten. Das Fischbrötchen hatte den klangvollen Namen „Malte Müllers Förde-Brüller“.

Diesen Brüller musste ich natürlich mal probieren, denn Lachsfrikadelle und Algensalat hatte ich bislang auch noch nicht gegessen. Dabei liegen doch die Algen reichlich rum am Strand. Aber Betriebsleiterin Antje Wächter konnte mich beruhigen, der Algensalat stamme garantiert nicht vom Laboer Strand und in Ostasien ist so etwas eine absolute Spezialität.

Etwas skeptisch habe ich dann zunächst auf das giftgrüne Algensalat Arrangement geschaut, aber was soll ich sagen – Lachsfrikadelle und Algen haben richtig lecker geschmeckt. Der Lachs halt nur in anderer Form als gewohnt und der Algensalat schmeckte leicht salzig oder nach Meer und war sehr saftig. Ha, nun kann ich wenigstens auch mal mitreden und habe geschmackstechnisch wieder was dazugelernt.

Um 15:00 Uhr hatte der Verein Skate Laboe zu einer „Skate Clinic“, also einem kleinen Workshop im Bereich zwischen Räucherwagen und Infozentrum der Seenotretter eingeladen.

Und dort zeigten die jungen Leute dann einmal mit ihren Skateboards, wie toll sie damit über Rampen oder auf Hindernisse springen können. Natürlich war die Veranstaltung auch dazu gedacht, für Verständnis bei den Älteren zu werben, denn nicht alle Laboer sind ja glücklich über die geplante neue Skaterbahn im Rosengarten, zumal von der Gemeindevertretung ja auch andere Standorte für die neue Bahn vorgeschlagen wurden.

Skater am Hafen

Das Hauptargument der Skater für den Rosengarten lautete aber bei der Befragung „Wir wollen gesehen werden“. Doch wer hat die Besucher am Hafen gefragt die dort in Ruhe das Hafentreiben und die Schiffe beobachten wollen, ob sie denn auch die Skater sehen und hören wollen? Denn geräuschlos wird das Ganze sicherlich nicht, wie ich am Sonnabend gesehen und vor allen Dingen gehört habe.

Dadurch dass die neue Bahn in Muldenform gebaut werden soll die auch ein Stück unter die Erde kommt, mag es sicherlich auch etwas leiser sein als auf dem Pflaster am Hafen. Wahrscheinlich wäre es auch gar nicht erst zu einer größeren Diskussion in der Bevölkerung gekommen, wenn die neue Bahn im Zuge der Hafenumfeldgestaltung gleich mit eingebaut worden wäre. War aber seinerzeit aus verschiedenen Gründen nicht möglich.

Nun haben sich die Laboer, Urlauber und Gäste aber natürlich an diese schöne Ruhezone am Hafen gewöhnt, schauen wir also mal wie es wird, wenn die ca. 60.000 bis 70.000 € teure Bahn fertig gestellt ist und ob der Verein dann auch wirklich für Ordnung und Sauberkeit wie versprochen sorgen wird.

Die andere Seite ist natürlich die, dass die Jugendlichen auf jeden Fall ganz viel Spaß daran haben und ich bewundere immer die Geschicklichkeit der jungen Leute auf den Boards. Und so eine Freizeitbeschäftigung ist auf jeden Fall tausend Mal besser als den ganzen Tag mit dem Smartphone in der virtuellen Welt abzuhängen. Neben Fun gehört eben auch eine hohe körperliche Fitness dazu und daher denke und hoffe ich mal, dass sich alles einspielen und es ein friedliches Nebeneinander zwischen Sport und Ruhezone geben wird. Und wir kennen es ja alle, alles Neue wird erst einmal sehr skeptisch betrachtet bis es dann irgendwann ganz selbstverständlich geworden ist.

Die nächsten Jugendlichen konnte man dann am Abend in Aktion sehen, denn da hieß es „Feuer frei“ für das XI. Maifeuer der Jugendfeuerwehr Laboe. Für die jungen Feuerwehrleute unter der Leitung von Jugendwart Jörg Hoffmann bedeutet das ja schon ein paar Wochen vorher eine genaue Planung und Vorbereitung. Punkt 10:00 Uhr trafen sich dann am Sonnabendvormittag die Mitglieder der Jugendfeuerwehr und der Einsatzgruppe im Gerätehaus am Schwanenweg um Zelte, Tische, Bänke, Musikanlage, Grill und sonstige Gerätschaften zum Freistrand zu transportieren und dort aufzubauen.

Feuer frei

Pünktlich um 18:00 Uhr hieß es dann „Feuer frei“ nach je einer kleinen Ansprache von Jugendwart Jörg Hoffmann und Bürgermeisterin Ulrike Mordhorst. Frau Mordhorst bedankte sich noch einmal bei Jörg Hoffmann für die gute Zusammenarbeit und ermunterte die Gäste ordentlich zu spenden, denn die eingenommenen Gelder kommen der Jugendfeuerwehr zugute und unterstützen damit z.B. auch die Freizeitaktivitäten der jungen Menschen.

Jörg Hoffmann freute sich, das Petrus das von ihm bestellte gute Wetter tatsächlich geliefert hatte und dann schlugen auch schon die ersten Flammen aus dem großen Holzhaufen.

Und während die Kleinen fröhlich an einem Feuerkorb ihr Stockbrot buken, drängten sich die Erwachsenen am Grillstand, um eine leckere Bratwurst zu ergattern und an dem Getränkestand gab es natürlich eine große Auswahl an Kaltgetränken. Bei flotter Musik aus dem Musik-Pavillon kam man an den Tischen und Bänken schnell miteinander ins Gespräch.

Obwohl der große Holzhaufen am Vortage durch den Regen noch ordentlich nass geworden war, brannte er dann doch verhältnismäßig schnell nieder. Um 22:00 Uhr begann die Jugendfeuerwehr dann mit dem Abbau, wer bis dahin ausgehalten hatte konnte sich dann an der Glut des erloschenen Maifeuers noch etwas erwärmen.

Es war wieder einmal eine sehr gelungene Veranstaltung, aber ab sofort heißt es für die Freiwillige Feuerwehr Laboe statt „Feuer Marsch“ nun wieder „Wasser Marsch“ bis zum nächsten Jahr.

Mittlerweile sind die Kreuzfahrtschiffe vor Laboe ja nun schon wieder häufiger zu sehen, in diesem Jahr hatte auch die MSC Fantasia ihre Premiere in Kiel, das ist das bislang längste Kreuzfahrtschiff das je im Kieler Hafen festgemacht hat. 333 Meter lang, 38 Meter breit, das ist schon mal was. Als Vergleich dazu: Die Color-Line Schiffe sind über 100 Meter kürzer und „nur“ 223 Meter lang. 3.274 Passagiere und ca. 1.300 Besatzungsmitglieder sind an Bord, wenn die MSC Fantasia auf Reisen ist. In Kiel wird das Schiff in diesem Jahr 21-mal festmachen und wie es in voller Länge aussieht sehen wir dann im Album. Dort sehen wir dann auch zwei Aufnahmen vom Laboer Abendhimmel, an einem Tag im Abstand von ca. 90 Minuten aufgenommen, der Unterschied ist ist absolut verblüffend.

 

Kai Jacobs

Hinweisen möchte ich noch auf einen im wahrsten Sinne des Wortes spannenden Abend am Donnerstag, den 11. Mai um 19:00 Uhr im Freya-Frahm-Haus bei der Autorenlesung mit Kai Jacobs.

Kai Jacobs liest aus seinem Krimi „Das gefälschte Lächeln“. Kurz zu dem Inhalt: Carl Werner Mackenbach wird tot in seiner Villa aufgefunden, erschlagen mit einer Kopie der "Mona Lisa". Für Kommissar Unger passt etwas nicht ins Bild: Warum hängt in der Sammlung des angesehenen Kunstliebhabers eine Reproduktion? Oder handelt es sich etwa um das Original? Unger und sein Team stoßen bei ihren Ermittlungen auf einen über 100 Jahre zurückliegenden Raub des Gemäldes aus dem Louvre. Hängt dort seither etwa eine Fälschung?

Der Eintritt beträgt 5 €, Karten an der Abendkasse oder unter info@freya-frahm-haus.de

So, das mal für den Montag, ich wünsche noch eine schöne Woche.

Euer Ostsee-Peter

PS: Einen hab ich noch….. ab dem heutigen Montag ist auch die neue Homepage des Lachmöwen-Theaters online, wer schon mal schauen möchte…. www.lachmoewen.de Kartenbestellungen für das neue Sommerstück das Mitte Juli beginnt sind ab Mittwoch, den 10. Mai 2017 möglich.

 

Mittwoch, 10. Mai 2017

 

Moin Moin aus Laboe,

 

das Frühlingswetter in Laboe lässt noch etwas auf sich warten, ohne Jacke und Pulli geht es noch nicht draußen. Aber dafür werfen blau-gelbe Schatten ihre Ereignisse in Laboe voraus, in diesem Fall ist es die Wiedereröffnung des völlig neu umgestalteten EDEKA Marktes Alpen am Ortseingang von Laboe.

 

Seit Dezember letzten Jahres laufen die Umbauarbeiten neben dem normalen Betrieb weiter, nun wurde für eine Woche der Laden komplett geschlossen, der Endspurt ist eingeleitet. Zeit und Gelegenheit, einmal mit Inhaber Willi Alpen und Marktleiter Sascha Firmenich einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Blick in den EDEKA-Markt

Der EDEKA Laden wird nach dem Umbau insgesamt um 400 qm größer sein, er wächst von bisher 1.100 qm Verkaufsfläche auf 1.500 qm an. Die Kunden wird es freuen, denn die Gänge werden in Zukunft breiter sein und eine völlig neue LED-Beleuchtung im Laden setzt die Ware in das richtige Licht.

 

Stark erweitert wird das Frische-Sortiment, hier wird es in Zukunft eine große Salatbar geben. Sehr viel Wert, so Willi Alpen, wird auch auf regionale Produkte von bekannten Landwirten, Schlachtereien und Bio-Höfen gelegt. Die Bereiche BIO, Reform und Vegan werden ganz dem Trend der Zeit entsprechend erweitert und übersichtlich gestaltet.

 

Bäckerei Glüsing im Eingangsbereich vergrößert ihren Sitzbereich, in Zukunft kann man auch in aller Ruhe in einer kleinen Glasveranda seinen Kaffee genießen.

 

Neu ist im Eingangsbereich auch die separat zugängliche Flaschenrückgabe, hier stehen den Kunden dann gleich 2 Rückgabeautomaten zur Verfügung. Und auch der große und erweiterte Getränkemarkt gleich vorne im Eingangsbereich bedeutet für die Kunden weniger Wege mit schweren Kisten. Auch eine supermoderne Kunden-WC-Anlage wurde jetzt mit in das neue Ladenkonzept integriert.

 

Marktleiter Sascha Firmenich wies noch einmal darauf hin, dass die bisher schon sehr gut genutzten Dienstleistungen wie Yachtservice oder der nach Haus-Lieferservice auf jeden Fall beibehalten werden. Gerade für ältere Menschen ohne Fahrzeug bedeutet es eine sehr große Erleichterung, wenn die gekauften Waren dann auch Hause geliefert werden.

 

Mehr Parkplätze, ein großer überdachter Eingangsbereich und vieles mehr erwarten die Kunden am Wieder-Eröffnungstag am Dienstag, den 16. Mai ab 08.00 Uhr. Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt und auch die Kids erwartet so manch kleine Überraschung.

 

Inhaber Willi Alpen (li) und Marktleiter Sascha Firmenich

Willi Alpen und Sacha Firmenich danken noch einmal allen Kunden, die ihnen auch während der Umbauphase die Treue gehalten haben. Sie alle werden ab nächsten Dienstag mit einem EDEKA-Laden der neuesten Generation belohnt.

 

Gestern, also Dienstag hatte ich mal wieder einen Termin in Kiel und da komme ich immer an dem alten Woolworth-Gebäude vorbei. Also ganz platt ist das immer noch nicht, ich füge im Album mal eine Aufnahme vom 25. April und von gestern bei, das ist ja wirklich eine größere Aktion.

 

Was ich nicht so auf dem Schirm hatte, für die Förde-Dampfer fahren seit Montag nach dem Sommerfahrplan und so war ich eine halbe Stunde zu spät bzw. eine halbe Stunde zu früh am Anleger. Die Fördedampfer starten jetzt ab Kiel statt 13:30 Uhr zusammen mit der Color-Line um 14:00 Uhr, aber man merkt doch, dass die Color-Line Schiffe ein paar PS mehr an die Schraube bringen. Außerdem liegen sie in Pool-Position. Unser Käpt´n war zwar stets bemüht bei der Aufholjagd, aber die Anleger Seegarten und Reventlou ließen uns keine Chance mehr zum Sieg vor Laboe.

 

Besondere Veranstaltungen gibt es noch nicht diese Woche, dafür nächste Woche dann umso mehr. Aber den nächsten Blick hinter die Kulissen kann ich schon mal ankündigen. Nachdem ich heute schon mal einen Eindruck über den Baufortschritt im neu umgestalteten EDEKA-Markt erhalten habe, werde ich mich am Freitag einmal auf der Großbaustelle im Lachmöwen-Theater umschauen. Und so sind meine Leserinnen und Leser von wir-in-laboe.de auch immer hautnah dran am Geschehen in Laboe.

 

Das war es mal wieder für Mittwoch. Wir lesen uns am Freitag in aller Frische – und frisch ist leider wirklich immer noch in Laboe – wieder.

 

Euer Ostsee-Peter

 

Freitag, 12. Mai 2017

 

Moin Moin aus Laboe,

 

am 11. Mai fiel in Laboe ein ganz besonderer Startschuss, ausgelöst durch die Seenotretter in Laboe. Denn die DGzRS startet auch in diesem Jahr wieder die Aktion „werde Seenotretter für einen Tag“, zu dem sich in den letzten beiden Jahren über 1.100 Frauen und Männer beworben hatten.

 

Und so luden der Leiter des Infozentrums Jörg Ahrend, Rolf Baur von der Presseabteilung der DGzRS, Dirk Göttsch, Seenotretter auf der BERLIN und der Sieger des Wettbewerbs 2015, Thomas Stasch zu einem Infogespräch ein.

 

Thomas Stasch war extra aus Siegburg angereist, um noch einmal mit eigenen Worten zu erzählen, wie er diese beiden Tage 2015 mit der Ausbildung und dem Tag auf der BERLIN erlebt hat.

 

Die Seenotretter erreichen immer sehr viele Anfragen von Menschen, die gerne einmal einen Tag an Bord eines Seenotkreuzers verbringen möchten.

 

Daraus entstand dann 2015 die Idee dieses Wettbewerbes. Nun ist so ein Seenotkreuzer aber kein Vergnügungsdampfer sondern ein High-Tech-Rettungsschiff und das bedeutet, dass auch der „Seenotretter für einen Tag“ im Ernstfall mit zupacken muss, denn bei einem Einsatz wird jede Hand gebraucht um Mensch und Material zu retten.

 

Damit der Praktikant, die Praktikantin in der Lage ist, nicht nur als Zuschauer an Bord mit dabei zu sein, gehört eine 8-stündige Intensivausbildung bei der Firma OffTEC in Strande in der Nähe von Niebüll mit dazu. Meterhohe Wellen, Sturm mit Windstärke 9, Regen, all das wird der Gewinner im Training erleben. Im Wasser und auch bei völliger Dunkelheit. Eine umgestürzte Rettungsinsel muss wieder aufgerichtet werden und Schiffbrüchige sind vor dem Ertrinken zu retten.

 

Das erfordert eine große körperliche Fitness der Bewerberinnen und Bewerber, die dann auch durch ein ärztliches Attest belegt werden muss, bevor es in das Trainingscamp geht. Aber nicht nur die körperliche Fitness ist wichtig, sondern auch der Teamgeist. Denn im Notfall muss sich jeder auf den anderen verlassen können.

 

Thomas Stasch bestätigte noch einmal, dass diese Tage bei den Seenotrettern unvergesslich für ihn waren und er sich immer wieder freut, in Laboe zu sein, auch wenn die alte „BERLIN“ nun in Schweden ist, wie Dirk Göttsch erklärte.

 

Wie kann man sich bewerben? Ganz einfach: In der Zeit vom 11. Mai bis zum 08. August 2017 werde.seenotretter.de anklicken, Daten eingeben, Bild hochladen und eine kurze Motivationsangabe machen. Und dann alle Freunde und Bekannte einladen, damit sie für einen abstimmen. Unter den 10 Teilnehmer/-innen mit der höchsten Punktzahl wird der Sieger ausgelost, alle anderen 9 gewinnen aber auf jeden Fall eine Kontrollfahrt auf einem Seenotkreuzer. Daher also so früh wie möglich online bewerben, je mehr Stimmen kann man sammeln.

 

Also dann wünsche ich mal viel Glück bei der Bewerbung und hoffe, auch mal ein Mädel am 27. August an Bord der BERLIN begrüßen zu können.

 

Für alle Modellbaufans konnte Jörg Ahrend dann noch ein ganz besonderes Schmuckstück am gestrigen Donnerstag präsentieren. Die Firma „Classic Ship“ hat in einer limitierten Auflage von nur 40 Stück die neue BERLIN im Maßstab 1:220 herausgebracht. Das Modelschiff mit Tochterboot Steppke ist komplett aus Metall gefertigt und mir zittern schon die Hände nur beim Hinschauen, wenn ich diese filigrane Arbeit betrachte.

 

Da gehören ja eine Mordsgeduld und ganz viel Zeit dazu, um so ein kleines Meisterwerk zu erschaffen. Ein absolutes schönes Sammlerstück das sicherlich bald an Wert gewinnen wird, denn die 40 Exemplare dürften schnell vergriffen sein. Pro Stück kostet der Modell-Seenotkreuzer BERLIN 359 €, Jörg Ahrend hat 4 Exemplare im Infozentrum vorrätig, dort kann man sich dann einmal selbst von der sagenhaften Detailtreue überzeugen.

 

So, was gibt es sonst noch in Laboe? Für alle Urlauber und natürlich auch für alle Einheimischen: Die neue Urlaubszeitung „Extrablatt Laboe 2017“ ist fertig und ist ab sofort kostenlos in vielen Restaurants, Geschäften, der Touristinfo usw. zu bekommen. Sollten dem einen oder anderen Leser von „wir-in-laboe.de“ ein paar Fotos bekannt vorkommen, na klar, bei so schönen Projekten für Laboe bin ich natürlich immer gerne mit dabei.

 

Wer schon einmal virtuell blättern möchte kann das HIER und natürlich auch auf der Startseite von wir-in-laboe.de tun.

 

das Hochbeet im Kurpark wird bepflanzt

Im Kurpark hat heute die Firma Gartenbau Gesche begonnen, das Hochbeet beim Eingang Wiesenweg zu bepflanzen, das wird sicherlich ein schöner Blickfang der sicherlich noch mehr zum Besuch des Kurparks animieren wird. Was die Gartenbauarbeiter gefreut hat war der einsetztende Regen, das erspart das Gießen, ich schaue dann nächste Woche noch einmal bei Sonnenschein vorbei.

 

Sonnenuntergang auf der Baustelle. Da sind mir Donnerstag glaube ich zwei sehr schöne Aufnahmen gelungen, die ich heute einmal mit ins Album lade. Und auch der Effekt, wenn man aus einem Farbfoto ein Schwarz/Weiß Foto macht kommt bei einem Bild sehr schön zur Geltung.

 

Zum Schluss gibt es dann noch Bild mit einem kleinen schönen Muttertagstext im Album zu sehen, gestaltet von unserer Laboer Bastelfee Uschi Wieck. Aber liebe kleine und große Kinder, denkt nicht nur am Muttertag an Eure Mütter, sie haben das ganze Jahr über Eure Aufmerksamkeit verdient.

 

So, das war es mal wieder für diese Woche. Wir lesen uns am Montag wieder, bis dahin ganz liebe Grüße von Eurem

Ostsee-Peter

 

Montag, 15. Mai 2017

 

Moin Moin aus Laboe,

 

ich hoffe, alle Mütter haben den gestrigen Tag im Kreise ihrer Lieben fröhlich verbracht, zumindest in Laboe sorgte Petrus für herrlichen Sonnenschein und damit für viele Besucher am Strand, auf der Promenade und in den Restaurants und Cafés.

 

Dazu sehen wir dann heute passend ein paar sonnige Fotos aus dem Kurpark und dem Naturerlebnisraum.

 

Bilder der ganz anderen Art gibt es im Moment im Lachmöwen-Theater zu sehen. Uiiii…. Viel mehr konnte ich im ersten Moment gar nicht sagen, als ich mit Jan Steffen und Klaus Laukat den Vorraum des Theaters betreten hatte. Denn bis auf Zuschauerraum und Bühne bleibt jetzt wirklich kein Stein mehr auf dem anderen. Neue Decken und Fußböden, eine komplett neue Küche mit einem superchic gestylten Tresen erwarten die Besucher in Zukunft.

 

Umbau Lachmöwen-Theater

Bislang war es ja auch so, dass man für Speis und Trank zuerst an die Kasse musste zum Bezahlen und danach erst gesehen hat, was man eigentlich bestellt hat. Für die Stammgäste zwar kein Problem (Matjes, Bockwurst, Bier – das rat´ ich Dir! Lachs, Mettwurstbrot und Sekt – haben bislang auch immer gut geschmeckt!) aber für Erstbesucher war das vielleicht etwas verwirrend. Das wird also gleich nebenbei mit geändert, ab Juli heißt es dann erst mal gucken was es da alles so für leckere Sachen gibt und dann bezahlen.

 

Für die Sonntagsvorstellungen, den sogenannten Kuchensonntagen, wird es dann auch gleich eine gläserne, dreh- und kühlbare Tortenbar geben. Die Garderobe im Eingangsbereich entfällt, dafür gibt es in Zukunft dann im Kassenbereich eine „richtige“ Garderobe wie man es von anderen Theaterhäusern kennt.

 

Völlig neu werden auch die sanitären Anlagen gestaltet, die Damen bekommen eine Kabine mehr und alles wird in freundlichen Farben gefliest.

 

Angefangen wurde mit den Umbauarbeiten in der ersten Aprilwoche und am Sonnabend den 15. Juli ist Premiere. Mehr braucht man nicht zu wissen zu den Terminen, aber das Lachmöwen-Team und die Handwerker sind alle ganz optimistisch, „dat geit allens klor“. Und ab heute beginnen für die Schauspielerinnen und Schauspieler dann auch schon die ersten Proben im Theater.

 

Die gesamten Umbaukosten belaufen sich auf rund 150.000 €, es gibt aber Fördermittel vom Land Schleswig-Holstein aus dem Topf für ländliche Entwicklung und der Aktivregion Schleswig-Holstein. Anders wäre so eine gewaltige finanzielle Belastung auch gar nicht zu stemmen für die Lachmöwen, die schon seit Anfang der 90-er Jahre stets den größten Teil der Einnahmen in "ihr" Theater stecken, um den Zuschauern immer wieder ein neues und erweitertes Ambiente und Angebot bieten zu können. Ich kenne die Lachmöwen ja erst seit 2008, aber was hat sich nicht alles schon verändert im Theater in dieser Zeit, super.

 

Der Kartenvorverkauf für das neue Stück “Kramer Kray“ hat ja vor ein paar Tagen begonnen, 48 Vorstellungen sind geplant und davon sind jetzt schon gut 30% aller Plätze verkauft. Wer also noch seinen Wunschsitzplatz einnehmen möchte sollte nicht mehr allzu lange mit der Buchung warten, am schnellstens geht es unter www.lachmoewen.de

 

Ich bleibe natürlich weiter am Ball und werde zwischendurch immer mal wieder vom Fortschritt der Bauarbeiten berichten. Aber eines ist sicher - so wie heute wird es am 15. Juli nicht mehr aussehen im Lachmöwen-Theater. Versprochen!

 

Was gibt es sonst noch so aus Laboe zu berichten? Hinweisen möchte ich noch auf eine Sonderführung am Mittwoch, den 17. Mai ab 16:00 Uhr durch den Naturerlebnisraum mit Dipl. Geographin Susanne Hörger-Ahlers. Diese Führung findet im Rahmen des VHS-Aktionsmonats Naturerlebnis statt und das Motto lautet: „Von der Steilkante zum Ostseestrand - wo Laboe wächst und gedeiht“. Die Exkursion führt durch die Laboer Dünenlandschaft und Susanne Hörger-Ahlers wird dazu viele Informationen zu Wildkräutern und Küstenpflanzen geben, an denen man ansonsten oftmals achtlos vorbeigeht. Wer solch eine Wanderung einmal mitgemacht hat wird in Zukunft den Naturerlebnisraum von Laboe mit ganz anderen Augen sehen.

 

Treffpunkt: ist die Strandpromenade vor dem U-Boot um 16:00 Uhr, die Führung wird ca. 2 Stunden dauern, die Gebühr beträgt 2 €. Anmeldung unter Tel.: 04343 1001 oder vhs-laboe @t-online.de Die nächste reguläre Führung findet dann wie gewohnt donnerstags von 10.00 Uhr bis 12:00 Uhr statt, Treffpunkt ist dann immer am Pavillon vor der Meeresbiologischen Station.

 

Ab Freitag startet dann im Freya-Frahm-Haus die neue Ausstellung „Die Glasmenagerie“ von Christian Dworak und der erste Kunsthandwerkermarkt des Jahres am Hafen. Darüber werde ich dann aber noch rechtzeitig berichten.

 

So, das für den Montag. Dienstag bin ich dann wieder in Kiel, danach ich will mal sehen, dass ich noch einen Blick in den umgebauten EDEKA-Markt werfen kann der ja am Dienstag eröffnet.

 

Wir lesen uns am Mittwoch wieder, bis dahin ganz liebe Grüße

Euer Ostsee-Peter

 

Mittwoch, 17. Mai 2017

 

Moin Moin aus Laboe,

 

am Dienstag herrschte mal wieder fast den ganzen Tag Nieselwetter in Laboe, zum Trost aber auch in Kiel, aber da macht sogar die Fahrt mit dem Fördedampfer nicht wirklichen Spaß. Habe dann auf dem Rückweg noch mal bei EDEKA Alpen vorbei geschaut, denn da wurde ja der umgebaute Laden wiedereröffnet.

 

neu im EDEKA, der Laboer Marktplatz

Auffällig und neu im Eingangsbereich ist der „Laboer Marktplatz“, wo Obst und Gemüse aus der Region verkauft wird. Es sieht so aus als wenn da noch etwas Deko fehlt, das kommt sicherlich noch. Aber ansonsten findet man sich zurecht, Bewährtes wurde gelassen, das Sortiment geht aber weiter in Tiefe und auch die breiteren Gänge sind nun besser bei Gegenverkehr mit dem Einkaufswagen befahrbar.

 

Sehenswert ist im Moment in Kiel und vor Laboe auch das neuste Schiff von TUI Cruises, „Mein Schiff 6“. Gebaut von der Meyer-Werft Papenburg in der Zweigstelle Turku/Finnland absolviert das Schiff im Moment die sogenannten „Vorfreude-Fahrten“ um den Betrieb des Schiffes auch mit „echten“ Passagieren zu erproben. Die offizielle Jungfernfahrt findet im Juni statt.

 

Über 2.500 Passagiere und rund1.000 Besatzungsmitglieder finden Platz an Bord. Neben Innen- Außen, Außenkabinen mit Balkon gibt es auch schicke Appartements mit Veranda und Suiten. Rund 15-mal wird „Mein Schiff 6“ Kiel in diesem Jahr anlaufen, die beiden Nachfolgeschiffe für Mein Schiff 1 + 2 sind auch schon in Arbeit. Kreuzfahrten boomen und der Hafen Kiel profitiert ganz gewaltig davon. Nur Laboe irgendwie noch nicht, da müsste noch etwas Action rein.

 

Mein Vorschlag für Kreuzfahrtgäste die den ultimativen Kick suchen: mit den Speed-Booten, die wir ja in Laboe haben, ran an so einen Kreuzfahrtdampfer, Passagiere in Höhe Leuchtturm Kiel in Empfang nehmen, mit Vollgas zum U-Boot und Ehrenmal und von dort aus in den Laboer Hafen zum Shoppen und Schmausen. Nach Kiel dann mit Fördedampfer oder Taxis, dann haben alle was davon. Nun muss nur noch jemand den Reedereien diesen genialen Vorschlag unterbreiten und Laboe ist von allen finanziellen Sorgen befreit….. theoretisch.

 

Auf „Mein Schiff 6“ finden ja nun die Vorfreude-Fahrten statt aber auch für die Laboer, Urlauber und Tagesgäste beginnt ab sofort die große Vorfreude, denn Kantor Eckhard Broxtermann und sein Team bestehend aus Renate Döhler und Rudolf Kohsiek haben das neue Programm für den Orgelsommer 2017 vorgestellt.

 

Das Programm wurde schon sehnlichst erwartet, denn die ersten Anfragen von Urlaubern die wissen wollten, was denn wohl in diesem Jahr auf dem Programm stünde, erhielt Eckhard Broxtermann schon im Februar .

 

 von li nach re: Rudolf Kohsiek, Eckhard Broxtermann und Renate Döhler

Nun, um so ein umfangreiches Programm für 3 Monate auf die Beine zu stellen erfordert es viele Stunden Arbeit und jede Menge Organisation. Standen im letzten Jahr Romantik und Liebe im Vordergrund, steht das diesjährige Motto ganz im Zeichen des 500-jährigen Reformationsjubiläums von Martin Luther, das ja bundesweit begangen wird.

 

Was vielleicht nicht so bekannt ist - Martin Luther war auch ein begabter Musiker und davon können sich die Besucher am 17. Juni um 20:00 Uhr in der Anker-Gottes-Kirche selber einmal überzeugen. Denn Eckhard Broxtermann ist es gelungen, die Echo-Klassik-Preisträgerin Karla Schröter für einen Auftritt in Laboe zu gewinnen, sie wird auf ihrer Barock-Oboe Lutherlieder zum Klingen bringen.

 

„Luthers mystische Laute“ werden dann am 19. August von Martina und Lutz Kirchhof erklingen.

 

Wieder mit dabei ist auch „Orgel & Stummfilm“ diesmal werden wir den Klassiker „Faust“ zu sehen bekommen, begleitet wie schon in den Jahren davor von Mathias Rehfeldt aus München an der Seifert-Orgel.

 

Auch an die Kinder wurde wieder gedacht mit einem Orgelkonzert „Vom kleinen Martin zum großen Luther.“

 

Die Märchennacht wird es in diesem Jahr in etwas abgewandelter Form rund um das Pastorat geben, am 28. Juli ab 20:00 Uhr startet die große Bach-Luther-Nacht.

 

Und wie in jedem Jahr sind es natürlich auch immer die Orgelmatineen, die jeweils dienstags um 11:00 Uhr in der Anker-Gottes-Kirche für 30 Minuten die Zuhörer verzaubern. Ob festlich, heiter oder besinnlich, in diesem Jahr werden Organisten u.a. aus den Hansestädten Wismar, Hamburg, Greifswald und Lübeck ihren Platz an der Laboer Orgel einnehmen.

 

Eröffnet wird der diesjährige Orgelsommer am Sonnabend den 03. Juni um 18:10 Uhr in der Anker Gottes-Kirche. Auf dem Programm stehen Orgelwerke von Johann Sebastian Bach und Dietrich Buxtehude, Constanze Berger wird den Solo-Sopranpart übernehmen. Begleitet wird der Orgelsommer von der Ausstellung „Orgeln im Norden“ die vom 23. Juli bis zum 10. August im Gemeindehaus zu sehen sein wird.

 

Zu allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei, um Spenden wird aber gebeten, damit sich auch in den nächsten Jahren wieder ganz viele Menschen an dem Orgelsommer in Laboe erfreuen können.

 

So, das mal für den Mittwoch. Eine schöne Führung durch den Naturerlebnisraum habe ich heute auch noch gemacht, dazu dann mehr am Freitag.

 

Bis dahin wünsche ich eine schöne Zeit und sende viele Grüße aus dem gerade 25,4 Grad heißen Laboe <wohlig ächz>

 

Euer Ostsee-Peter

 

Freitag, 19. Mai 2017

 

Moin Moin aus Laboe,

 

prima warm ist es geworden, endlich muss man sich nicht wieder in dicke Jacken und Pullover zwängen.

 

Einiges zu berichten gibt es, dass auch speziell unsere Urlauber interessieren dürfte. Denn am Mittwoch habe ich mal wieder an einer Führung durch die Dünenlandschaft Laboe mit Susanne Hörger-Ahlers teilgenommen, diese Sonderführung der VHS stand unter dem Motto Pflanzen und Kräuter.

Führung durch den Naturerlebnisraum

 

Und da gibt es eine ganze Menge zu entdecken, dass man ohne die entsprechenden Hinweise vielleicht einfach übersehen würde. Was hat es mit den sandigen Stellen im Naturerlebnisraum auf sich? Welche Pflanzen können hier gedeihen und welche Tiere leben dort? Und was wie ein Farn aussieht muss noch lange kein Farn sein, auch diesen Unterschied konnte Susanne Hörger-Ahlers den rund 15 interessierten Mitwanderern anhand von Beispielen sehr anschaulich erklären.

 

Früher haben die Menschen ihre Arznei in Form von Aufgüssen, Tees, Tinkturen und Salben oft noch selber gemacht, heute gehen wir in die Apotheke und achtlos an den Heilkräutern vorbei. Aber wenn man mal das eine oder andere Blatt der Kräuter zerreibt und daran riecht stellt sich bei den meisten Menschen dann schon ein Aha-Effekt ein. Denn im Naturerlebnisraum finden wir z.B. Johanniskraut, Küsten-Arznei Engelwurz, Nachtkerze usw.

 

Wie ist dieses rund 10 ha große Gelände eigentlich entstanden, wie verändert sich der Strand durch immer weitere fortlaufende Sandanschwemmungen, wie sah es an dieser Stelle früher aus und wie wird es in 20 Jahren hier aussehen? Oder welche 5 Muschelarten finden wir am Strand und welche Wildvögel wie z.B. Austernfischer, Kormorane oder Kanadagänse kann man besonders gut morgens früh oder in der Abenddämmerung beobachten?

 

All diese Fragen beantwortete Susanne Hörger-Ahlers wie immer ganz fröhlich und kompetent, es macht einfach ganz viel Spaß, mit ihr den Naturerlebnisraum zu streifen.

 

Wer auch einmal solch eine interessante Führung mitmachen möchte, die nächsten Termine sind am 30. Mai /08. Juni / 15. Juni / 22. Juni / 27. Juni / 06. Juli / 11. Juli. Die Führungen dauern rund 2 Stunden und starten um 10:00 Uhr am Pavillon im Naturerlebnisraum bei der Meeresbiologischen Station. Für Ostseecard-Inhaber ist die Führung kostenlos, alle anderen zahlen 2 Euro. Auch die Meeresbiologische Station lohnt einen Besuch für all diejenigen, die einmal einen Blick unter Wasser in die Ostsee werfen wollen und dort kann man dann auch kleine eine Fahrt mit dem kleinen Forschungsschiff „MS Sagitta“ buchen.

 

Kommen wir nun mal zu den kommenden Veranstaltungen am Wochenende. Im Freya-Frahm-Haus eröffnet am Freitag, den 19. Mai um 19:00 Uhr die Ausstellung von Christian Dworak mit dem Titel: „Glasmenagerie“. Der Titel der Ausstellung ist dem Bühnenstück von Tennessee Williams entliehen, in welchem eine Sammlung

gläserner Objekte ihrer Besitzerin als Projektionsfläche für Träume und Erinnerungen dient.

 

Und so dienen Christian Dworak bemalte Glasscheiben, mehrfach aufeinander gelegt und einzeln bemalt als Versuch, das Fotografische mit dem gemalten Bild zu kombinieren. Das sieht auf den ersten Blick so aus wie ganz früher die Heftchen mit den 3-D Bildern die man nur mit der beigelegten kleinen Pappbrille scharf erkennen konnte. Bei den Bildern von Christian Dworak benötigt man natürlich keine Brille, feine Details sind je nach Betrachtungswinkel erkennbar.

 

Christian Dworak

Einen starken Kontrastpunkt zu den Glasbildern zeigen großformatige Leinwände zu dem Thema Religion. Erinnerungen an biblische Personen die als Kind oder Jugendlicher im Kopf durch die eigene Fantasie ganz klar vor Augen waren, verschwimmen im Laufe der Jahrzehnte.

 

Und genau das steht bei den großformatigen imaginären Bildern im Vordergrund des Betrachters. Sie sind verschwommen. Das Auge des Betrachters bemüht sich um Fokussierung weil das Gehirn scharfe Bilder erwartet aber nicht vorfindet. Eine Kamera hat da keine Probleme, sie lichtet nur ab ohne sich Gedanken zu machen ob das Gesehene der Wirklichkeit entsprechen kann oder nicht.

 

Insgesamt sind knapp 40 Arbeiten der letzten 5 Jahre zu sehen, es ist einmal eine Ausstellung der etwas anderen Art im Freya-Frahm-Haus und jeder kann ab sofort einmal für sich selber probieren, welche Wirkung diese Kunstwerke auf ihn ausüben.

 

Die Ausstellung ist vom 20. Mai bis zum 11. Juni 2017 jeweils freitags, samstags, sonntags, sowie Christi Himmelfahrt und Pfingstmontag, zwischen 13 und 18 Uhr geöffnet. Den Abschluss bildet die Finnissage am Sonntag, 11.Juni ab 15 Uhr.

 

Dann startet heute am Hafen und im Rosengarten der erste von 3 großen Kunsthandwerkermärkten unter dem Motto „Maritim & Kreativ“. Rund 60 Kunsthandwerker zeigen Kunst – Handwerk und Kurioses. Und natürlich ist auch für Speis und Trank gesorgt. Es sind übrigens viele Kunsthandwerker aus NRW dabei, so z.B. Hille Grüger aus Kamen mit ihrem Buchladen, Malleks Gourmetträume aus Herne oder Holzarbeiten von Uwe Kobrink aus Essen. Aber natürlich ist auch der Norden stark vertreten, Donnerstagabend waren die Zelte ja noch geschlossen bzw. im Aufbau begriffen, Freitagvormittag habe mir dann schon mal in einem kleinen Schnelldurchgang die aufgebauten Stände angeschaut. Ich denke mal, da ist für jeden etwas dabei.

 

Auch wenn der Freitag recht diesig beginnt, für das Wochenende ist Sonnenschein vorhergesagt, drücken wir also die Daumen. Und wer auf dem Handwerkermarkt noch nicht das Richtige gefunden hat kann am Sonntag noch mal sein Glück auf dem Promenaden-Flohmarkt versuchen. Von 8:00 bis 16:00 Uhr kann nach Herzenslust gestöbert und gefeilscht werden.

 

So, das war es wieder für diese Woche. Ich wünsche ein schönes und hoffentlich sonniges Wochenende und sage Tschüss bis Montag

 

Euer Ostsee-Peter

 

Montag, 22. Mai 2017

 

Moin Moin aus Laboe,

 

so, nun wollte ich heute fröhlich über den Kunsthandwerkermarkt am Wochenende und dem großen Promenadenflohmarkt am Sonntag berichten, aber ich habe das Wochenende dann auch für mich ganz überraschend in Kiel verbracht. Unverhofft kommt oft oder wie das so schön heißt. Hatte ein nettes Einzelzimmer (Zimmernummer 13) im Hotel UKSH, den Nordlichtern ist das Hotel ja ein Begriff. Die Schiffe konnte ich zwar immer tuten hören aber leider nicht sehen, da fehlt dann doch etwas im Gegensatz zu meinem Appartement in Laboe.

 

Ausstellung Franco Costa-Haus

Seit Montagnachmittag wieder glücklich zu Hause, musste mich aber dann aber doch noch erst einmal von dem anstrengenden Wochenende erholen, daher die nächsten News am Mittwoch, muss ja selber erst einmal gucken was so los war und ist in Laboe.

 

Dafür habe ich aber beim Aufräumen heute noch eine Karte wiedergefunden die schon im Papierkorb gelandet war und über die ich noch gar nicht berichtet hatte.

 

Seit dem 11. Mai findet nämlich im Franco Costa Haus im Kiebitzredder eine Ausstellung der Bildhauerin Ulrike Lohmeyer-Boysen statt. Also das ist doch mal sehr schön, dass wieder Leben in das Franco Costa Haus einkehrt.

 

Geöffnet ist die Ausstellung donnerstags bis sonntags von 15:00 bis 18:00 Uhr, die Finissage findet am 03. Juni ab 17:00 Uhr statt.

 

So, das für den Montag, wir lesen uns dann am Mittwoch in gewohnter Form wieder, sofern nichts dazwischen kommt, das weiß man ja nie.

 

In diesem Sinne sonnige Grüße aus Laboe

Euer Ostsee-Peter

 

 

Mittwoch, 24. Mai 2017

 

Moin Moin aus Laboe,

 

Laboe füllt sich langsam mit Urlaubern die das lange Wochenende nutzen wollen und auch der Wetterbericht spricht ja nicht gegen einen Kurzurlaub an der See.

 

Haben heute mit vielen Laboern gesprochen und alle waren begeistert von dem Kunsthandwerkermarkt am Hafen, den ich ja nun leider gar nicht so richtig mitbekommen habe. Aber das war ja zum Glück nicht der einzige Kunsthandwerkermarkt in diesem Jahr in Laboe, die nächsten Termine sind vom 30. Juni bis 02. Juli und vom 01. bis 03. September, da will ich dann aber auch mit dabei sein.

 

Dafür habe ich dann aber mal der neuen Cubaña-Bar in der Reventloustrasse einen Besuch abgestattet, die befindet sich in der ehemaligen Raucherkneipe Q-Bar. Nun mache ich um Raucherkneipen ja immer einen großen Bogen und ich denke mal, 4 Raucherkneipen in so einem kleinen Ort wie Laboe waren mehr als genug. Umso erfreulicher also für alle Nichtrauer/-innen, dass es nun endlich auch eine kleine gemütliche Bar mit mit kubanischen Flair gibt.

Blick in die Cubana-Bar

 

Denn neben rund 45 verschiedenen Cocktails werden auch kubanische Kaffeespezialitäten angeboten, dazu dann noch ein Stück Torte von Oma selbstgemacht, wie Manager Ramzy Kharrat lächelnd erzählt, und schon erkennt man sofort die Verwandlung von einer Raucherkneipe in eine Nichtraucher-Bar, einer neuen Location in Laboe für Jung und Alt.

 

Untermalt von Kubanischen Musikklängen aber auch immer wieder von Livebands laden 28 Innenplätze sowie bei schönem Wetter auch entsprechende Außenplätze zum gemütlichen Verweilen ein.

 

Ab Juni werden auch kleine Kubanische Snacks und Speisen angeboten, die das kulinarische Angebot entsprechend erweitern werden. Aber auch ein zünftiger Bratwurstgrill ist bei Bedarf schnell aufgebaut, wie z.B. anlässlich des Flohmarktes in der Reventloustraße geschehen.

 

Familienfeiern aller Art mit einem ganz besonderen Ambiente, das bietet in Zukunft die Cubaña-Bar. Jedes gewünschte Buffet, ob nun kubanisch, maritim, exotisch oder rustikal oder mal ganz ausgefallen, wird von bekannten Catering-Unternehmen aus der Region und Kiel geliefert, der Gast hat hier also wirklich die freie Auswahl.

 

„Wir müssen feiern“ so der Leitspruch von Ramzy Kharrat und so können sich die Gäste schon einmal auf die Tanz-Party „Quer Beat Night“ am 26. Mai ab 20:00 Uhr in der Cubaña-Bar freuen. Sechs Stunden Soul, Funk, Hip Hop, Pop, Latino Pop, Rock und vieles mehr mit DJ Lucas Pfeiff.

 

Wer also einmal eine Party oder Veranstaltung der etwas anderen Art plant setzt sich am besten telefonisch mit Herrn Kharrat unter der Telefon-Nummer 0176 – 83402511 in Verbindung oder schaut einfach mal vorbei.

Geöffnet ist die Cubaña täglich von 15.00 Uhr bis 01:00 Uhr. Ich wünsche viel Erfolg.

 

Dann möchte ich noch auf das Quartett „Bilander“ hinweisen, das am Sonnabend, den 27. Mai um 19:00 Uhr im Freya-Frahm-Haus auftreten wird. Gespielt werden neben eigenen Kompositionen auch traditionelle Melodien aus England, Frankreich, Skandinavien und Deutschland. Der Eintritt beträgt 10 €, ich wünsche viel Spaß.

So, das mal für den Mittwoch, für einige beginnt ja heute Abend ein schön langes Wochenende. Laboe freut sich jedenfalls auf seine Gäste. Und sogar ich habe ja am Donnerstag „Archivfrei“, aber für mich ist ja jeder Tag ein Feiertag, irgendeinen Vorteil muss man ja als „fmdA-Mensch“ auch haben. (fdmA = fertig mit der Arbeit)

 

In diesem Sinne alles Liebe und einen schönen Feiertag jeder auf seine Art.

Euer Ostsee-Peter

 

Freitag, 26. Mai 2017

 

Moin Moin aus Laboe,

 

also so wie im Moment kann man es aber gut aushalten in Laboe. Sonne, Sommerfeeling und viele Kurzurlauber bevölkern Strand, Promenade und Innenstadt. Das ist schon mal ein herrlicher Vorgeschmack auf den Sommer.

 

Ich hatte Mittwoch Besuch von Freunden die ich schon 8 Jahre nicht mehr gesehen hatte, daher war auch mal wieder ein Blick von oben – sprich vom Ehrenmal fällig.

 

Blick vom Ehrenmal

Ich habe mir gerade mal ein paar ältere Bilder vom Ehrenmal herausgesucht, das älteste stammt von 1935, mein erstes Foto "von oben" habe ich 2008 gemacht, dann füge ich mal eins aus dem Jahre 2013 und das Foto von Mittwoch ins Album mit ein, da kann man sehr schön die Veränderung des Strandes erkennen.

 

Einmal im Jahr bin ich ja garantiert auf dem Ehrenmal, sei es wenn Besuch da ist oder wenn besondere Veranstaltungen dort stattfinden, so entsteht sozusagen ganz nebenbei eine Fotoserie, die in 50 Jahren sicherlich sehr interessant sein wird mit dem sich stetig verändernden Strand vor Laboe.

 

Ansonsten blühen die Rapsfelder im Landesinneren, sprich der Probstei, auch das kann man alles sehr schön von oben erkennen. Übrigens wurde das Ehrenmal offiziell am 30. Mai 1936 mit einer großen Feier eingeweiht, 81 Jahre ist das also am kommenden Dienstag schon her.

 

Und da gibt es heute noch die MS Hamburg zu sehen und am morgigen Sonnabend zwischen 18:30 Uhr und 19:30 Uhr passieren gleich 3 Kreuzfahrtschiffe Laboe, es sind die AIDAvita, MSC Fantasia und Mein Schiff 3. Und wer Lust auf Folk-Musik hat schaut einfach Sonnabend um 19:00 Uhr mal im Freya-Frahm-Haus bei der Gruppe „Bilander“ vorbei.

 

Bei diesem herrlichen Sonnenschein möchte ich mich kurz fassen, nach Strand, Promenade und Kurpark höre ich gerade ein Geräusch…. psssst… hört ihr das auch??? Meine Bank auf dem Balkon ruft…..

 

In diesem Sinne wünsche ich ein schönes Wochenende und sende einen ganz besonderen Gruß an ein nettes Ehepaar das ich gar nicht einordnen kann und das mir am Mittwochabend in der Fischküche eine Rolle in die Hand gedrückt hat. Ganz lieben Dank dafür, ich hoffe, wir laufen uns noch einmal über den Weg zum Klönen <freu>.

 

Meine lieben Leserinnen und Leser, lasst es Euch gut gehen, seit dankbar für jeden Tag der Euch geschenkt wird, das Leben ist viel zu kurz um sich über jede Kleinigkeit aufzuregen.

 

Euer Ostsee-Peter

 

Montag, 29. Mai 2017

 

Moin Moin aus Laboe,

 

whow, was für ein herrlich langes Wochenende liegt hinter uns in Laboe. Viel Betrieb am Strand, bei 15 Grad Wassertemperatur am Leuchtturm sind es ja ein paar Grad mehr im Strandbereich konnte man auch schon mal den Sprung ins kühle Nass wagen.

 

Das war also schon mal eine schöne Generalprobe für den Sommer, wenn wieder das pralle Leben in Laboe tobt.

 

Einen ganz besonderen Hingucker, also Eyecatcher auf gut Deutsch, gab es am Samstagmorgen am Hafen. Denn dort gab es sozusagen die „German Classics“ an Land. Statt schöner alter Schiffe legten dort 21 Mercedes Cabrios der Baureihe W111/112 Station neben dem DGzRS-Infocenter einen Stopp ein.

Mercedes Cabrio-Treffen in Laboe

 

Diese Fahrzeuge wurden zwischen 1961 und 1971 neben den Limousinen in verhältnismäßig kleinen Stückzahlen sowohl als Cabriolet (28.918 Stück) als auch als Coupé produziert (7.013 Stück).

 

Heute dürften es in Deutschland nur noch etwas über 500 Exemplare dieser Baureihe geben, schätzt Aron G. Golan, Initiator des diesjährigen Treffens in Schleswig-Holstein. Die weiteste Reise hatten zwei Teilnehmer aus der Schweiz hinter sich, ansonsten kamen die Cabrio-Freunde aus allen Teilen Deutschlands.

 

Der Standort des diesjährigen Treffens war Bad Malente, von dort aus ging es weiter nach Kiel wo auf dem Rathausplatz diese schönen alten Fahrzeuge bestaunt werden konnten. Am Sonnabend ging es dann von Bad Malente nach Laboe, wo Ehrenmal, U-Boot und ein Strandspaziergang auf dem Programm standen. Das alles bei strahlendem Sonnenschein und so zog die Autoparade am Hafen auch viele neugierige Blicke an.

 

Einig waren sich wohl alle Besucher, dass das noch „richtige“ Autos waren die auch heute ihre Wirkung nicht verfehlen. Es waren elegante Fahrzeuge mit viel Platz, wurden sie doch auf Basis der Limousinen hergestellt.

 

Aber so ganz billig ist so ein Oldtimer nicht, wie Aron G. Golan auf seiner Homepage beschreibt. 1993 hat er sein Cabrio 220 SE für 11.800 € gebraucht gekauft, im Laufe von 4 Jahren Restaurierungsarbeiten kamen dann noch einmal 65.000 € zusammen.

 

Und sparsam ist so ein 6-Zylindermotor auch nicht gerade, zwischen 12 und 16 Liter Super Bleifrei verbraucht das Auto schon, dabei hat es „nur“ 120 PS, was aber immerhin seinerzeit eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h dieses gut 1,5 Tonnen schweren Gefährts ermöglichte. Aber heute geht es nicht mehr um die Geschwindigkeit, sondern das tolle Gefühl, in so einem herrlichen Oldtimer die Gegend zu erkunden.

 

Wer nur auf das Geld schaut, der wird aber weder mit einem alten Schiff noch mit einem Oldtimer glücklich werden. Wobei die Ersatzteilbeschaffung gar nicht das größte Problem ist, sondern es gibt nicht mehr allzu viele Mechaniker, die mit Herzblut noch mit solcher Technik und Mechanik umgehen können, so Aron G. Golan.

Nach Laboe ging es dann übrigens weiter nach Grömitz und nach einem kleinen Abstecher nach Grebin verabschieden sich dann die Teilnehmer wieder und fahren in ihre Heimatorte zurück.

 

Übung im Fördeblick

Auch sehr interessant war eine Feuerwehr-Übung am Sonnabend in der Appartementanlage „Fördeblick“, um im Notfalle per Drehleiter Menschen aus Gefahr zu retten. Die Anlage war durch das lange Wochenende ausgebucht, sodass es für die große Drehleiter der Feuerwehr schon recht eng wurde bei den vielen Fahrzeugen der Urlauber auf dem Gelände.

 

Aber immerhin, ich hätte gute Überlebenschancen, mein Balkon liegt günstig für die Feuerwehr, da kommen die Jungs und Mädels mit und ohne Drehleiter ran. Aber Menschen aus Dachfenstern retten erfordert dann schon etwas mehr Platz und Aufwand, aber auch da können die Gäste beruhigt sein, die Freiwillige Feuerwehr Laboe hat alle möglichen Situationen am Sonnabend trainiert.

 

Ansonsten gab es am Wochenende wieder eine Menge Schiffe zu bestaunen, im Hafen lagen die schönen alten Segelschiffe wie z.B. der 38 Meter lange Schoner „Zuiderzee“ oder die 19 Meter lange „Platessa von Esbjerg“.

 

Für die Badegäste fast zum Greifen nahe fuhren MSC Fantasia, Mein Schiff 3 + 6 und die AIDAvita an Laboe vorbei, das ist schon immer ein toller Anblick. Aber man konnte auch sehr schön erkennen, dass Mein Schiff 3 noch ein sehr schnittiges Kreuzfahrtschiff ist, alles was danach gebaut wurde, also Mein Schiff 4 - 6 sind dann schon arg eckige und hohe Kästen.

 

So, das war es zum Start in die Woche, wir lesen uns am letzten Tag des Wonnemonats Mai noch einmal und dann ist der Monat auch schon wieder vorbei.

 

Ich wünsche alles Liebe.

 

Euer Ostsee-Peter

 

 

Mittwoch, 31. Mai 2017

 

Moin Moin aus Laboe,

 

es hat sich etwas abgekühlt in Laboe, aber Unwetter wie z.B. in Köln oder Berlin werden von der frischen Ostsee-Brise brav vertrieben. Das klappt meistens - aber nicht immer, wie wir erst Anfang des Jahres an der Ostseeküste erlebt haben.

 

Viele nette Menschen trifft man ja immer am Hafen in Inas Fahrkartenschalter. So auch heute, als ich dort Werner Mohr getroffen habe. Werner Mohr (74) stammt aus Kelsterbach, das liegt am südwestlichen Stadtrand von Frankfurt am Main, ganz in der Nähe befindet sich der Frankfurter Flughafen.

 

Urlauber Werner Mohr

Bereits seit 27 Jahren besucht Werner Mohr mit seiner Lebensgefährtin Gisela schon Laboe, manchmal auch mehrfach im Jahr und seit vielen Jahren sind sie nun schon Stammgäste im PANORAMA.

 

Die beiden haben Karin Moisa, die gute Fee des PANORAMA´s, fest in ihr Herz geschlossen und alles klappt immer ganz ausgezeichnet. Daher auch von mir mal wieder einen lieben Gruß an Karin, für die schon seit Jahren immer das Wohl und die Zufriedenheit der Gäste an erster Stelle stehen.

 

Diesmal sind Werner Mohr und seine Lebensgefährtin wieder für 14 Tage hier, aufmerksam geworden auf Laboe ist er seinerzeit durch Verwandtschaft in Hamburg und Kiel. Und somit sind natürlich auch die Fahrten mit dem Fördedampfer immer Pflicht, aber ob Schilksee, Strande, Schönberg oder die anderen Orte rund um die Kieler Förde – Laboe ist seine zweite Heimat geworden.

 

Geplant sind noch viele Jahre Urlaub in Laboe, ich wünsche weiterhin ganz viel Spaß in unserem schönen kleinen Ort.

 

Auf zwei Veranstaltungen am Pfingst-Wochenende möchte ich schon mal hinweisen. Beide völlig verschieden in ihrer Art, Party und Zeit zur Besinnung ergänzen sich da aber sehr schön.

 

Sommerdeck

3 Tage lang relaxen im Rosengarten auf einer Strandliege mit Blick auf die vielen Schiffe auf der Kieler Förde. „Sommerdeck Laboe“ lautet das Motto Start ist am Sonnabend den 03. Juni um 11:00 Uhr und dauert bis Montag, den 05. Juni 18:00 Uhr. Musik für jeden Geschmack wird dabei sein ebenso wie coole Drinks und Sonnabend wird dann auch bis 00:00 Uhr eine fröhlicher Stimmung im Rosengarten herrschen - sofern Petrus auch mitmacht.

 

Für Speis und Trank ist natürlich gesorgt, lecker hört sich auf jeden Fall schon mal der Food Truck von „John´s Burgers“ aus Kiel an. John und sein Team werden die Gäste drei Tage lang mit Ihren legendären Burgern, Sandwiches und Tacos beglücken. Ob z.B. John´s Burger, Empire Burger oder Veggie Burger, da sollte eigentlich jeder auf den Geschmack kommen.

 

Parallel zu den fröhlichen Klängen im Rosengarten startet am Sonnabend, den 3. Juni in der Anker-Gottes-Kirche um 18:10 Uhr das festliche Eröffnungskonzert des diesjährigen Orgelsommers. Auf dem Programm stehen Werke von Johann Sebastian Bach und Dietrich Buxtehude. Solisten sind Constanze Berger, Sopran, Olga Persits an der Orgel und die Kantorei Laboe unter der Leitung von Eckhard Broxtermann.

 

Nicht jeder mag ja Party und Highlife, daher ist dieses Konzert ein wunderschöner Ausgleich zu dem turbulenten Leben am Strand, das ich allen Laboern und Gästen sehr empfehlen kann, die sich einen besinnlichen Start in das Pfingstwochenende wünschen. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

 

Am morgigen Donnerstag geht´s mal wieder nach Kiel, diesmal aber nicht privat, sondern bepackt mit großer LUMIX-Kamera, denn dort gibt es ein Fotomotiv, das auf den Straßen von Laboe bald einige Aufmerksamkeit auf sich ziehen dürfte. Was das ist sehen wir dann am Freitag im Album.

 

Bis dahin ganz liebe Grüße

Euer Ostsee-Peter

 

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