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Verliebt in Laboe ...

Etwas Geschichte über Laboe

 

Ich denke, auch ein wenig Geschichte gehört dazu, wenn man über Laboe und seine Menschen berichten möchte.

 

Da ich auch ehrenamtlich im GRAL arbeite, also dem „Gemeinde-Rathaus-Archiv-Laboe“, könnte ich hier nun natürlich hunderte von Seiten über die Geschichte von Laboe füllen. Aber an dieser Stelle wollen wir uns ja nur einen ganz kleinen Überblick verschaffen, mehr Fotos von den Veränderungen in Laboe der letzten Jahrzehnte finden wir dann unter der Rubrik „Laboe im Wandel“.

 

Das erste Mal wurde das Bauerndorf Laboe 1240 in einer Urkunde des Klosters Preetz erwähnt.

 

Es sollte zusammen mit 7 weiteren Dörfern der Probstei für den Unterhalt und die Versorgung des Klosters dienen. Und so kam auch gleich die Landschaft rund um Laboe zu ihrem Namen, denn als Propstei (mit p in der Mitte) bezeichnet man einen kirchlichen Verwaltungsbereich.Ursprünglich hieß Laboe einmal Lubodne , das heißt auf Deutsch „Schwanenort“, daher ist der Schwan noch heute das Wappentier von Laboe. Viele ähnlich klingende Namen gab es noch im Laufe der Jahrhunderte, aber erst 1830 nannte der Klosterschreiber den Ort zum erste Mal Laboe.

1434 gab es 12 Hufen (Höfe) im Laboer Oberdorf, das als Rundling angelegt war. Noch heute lassen sich einige Teile davon erkennen, wer sich dafür interessiert kann einmal einen kleinen Rundgang machen, entsprechende Erläuterungen gibt es HIER.

 

Kate Dittmer

1634 tauchte der erste Dittmer in Laboe auf. Er bewohnte die Kate Havemeister im Unterdorf, heute ist das die Parkstrasse 12. Bekannt ist, das Clawes Dittmer 8 Schilling Dienstgeld und Heuer bezahlt hat. Nebenstehend ein Bild der Kate Dittmer im Unterdorf. Nun weiß ich auch, warum ich mich hier so wohl fühle in Laboe – ich wandele schließlich Tag für Tag auf den Spuren meiner Vorfahren...........zumindest ist es schön sich vorzustellen, dass es so sein könnte.

Laboe 1896

1643 tobte im Gebiet des heutigen Friedhofes eine Schlacht zwischen den Dänen und den Schweden, in deren Verlauf Laboe vollständig niedergebrannt wurde.

 

Anfang des 19. Jahrhunderts wohnten ca. 350 Menschen in Laboe, und 1850 wurde mit Geldspenden aus der Probstei und vom Kloster Preetz ein Hafen gebaut, der schnell an Bedeutung für die gesamte Probstei gewann.

Anlässlich der Segelolympiade 1936 wurde der Hafen an der Südmole gebaut und das Wahrzeichen von Laboe, das 85 Meter hohe Marine Ehrenmal eingeweiht. Das U-Boot davor steht übrigens auch schon seit 1972 – also seit über 35 Jahren dort.

Der Tourismus begann so um 1914 herum, der Kurpark wurde in den zwanziger Jahren angelegt und erstrahlt heute dank der Freunde des Kurparks e.V. wieder in seiner schönsten Pracht.

Vieles ist geplant für die Zukunft in Laboe – zum Wohle der Bewohner und Gäste. Lassen wir uns überraschen wie es weiter geht……. ich bleibe am Ball !! Und nun viel Spaß bei der kleinen Dia-Show.Wer die Bilder in etwas größerer Ansicht sehen möchte drückt einfach einmal auf eine der Postkarten aus dem Laboe von anno dazumal.

 

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